VERBANDSLIGA: Meisterschaft und Abstiegskampf so spannend wie nie
VON JÜRGEN KRÜGER
Wieder fit | FOTO: JÜRGEN KRÜGER
Löhne-Mennighüffen. Die Handball-Verbandsliga dieser Saison an Spannung wohl nicht zu überbieten. An der Spitze prügeln sich drei Mannschaften um die Meisterschaft, und die Abstiegszone beginnt theoretisch schon bei Platz acht.
Wenn man überhaupt von einem Mittelfeld der Liga reden möchte, dann zählen dazu Hüllhorst (die sich nach der 24:28-Niederlage gegen Brockhagen vorerst aus der Spitzengruppe verabschiedet haben), Verl, Ladbergen und Brockhagen. Die drei Spitzenteams Senden (Platz eins, 23:3 Punkte), Loxten (22:4 Punkte) und Steinhagen (20:6 Punkte) hielten sich zum Abschluss der Hinrunde schadlos. Einer von den drei Mannschaften wird sich sicherlich den Meistertitel holen und in die Oberliga aufsteigen. Wenn er das denn möchte, denn in der Oberliga weht ein ganz anderer Wind, wie auch Vorjahresmeister TuS Möllbergen feststellen muss.
Ebenso so spannend wie die Meisterschaftsfrage ist der Kampf um den Klassenerhalt. Zwischen Emsdetten II (Platz acht mit 11:15 Punkten) und dem Tabellenvorletzten HSG Stemmer/Friedewalde (Gewann am vergangenen Wochenende mit 31:27 gegen Nordhemmern/Mindenerwald II) liegen gerade einmal drei Punkte. Bei möglichen drei Absteigern wird es im Tabellenkeller noch richtig rund gehen.
Mitten drin im Abstiegskampf ist der VfL Mennighüffen zu finden. Die Mannschaft von Trainer Frank Käber ließ schon einige Punkte liegen und sieht sich nun dem nackten Überlebenskampf gegenüber. Das Spiel in Emsdetten (26:26) hat die Mannschaft möglicherweise gestärkt, auch wenn das Unentschieden wie ein Punktverlust wirkt. Bis kurz vor dem Abpfiff machte der VfL sehr viel richtig und führte drei Minuten vor Schluss mit 26:23. In dieser Phase kassierten die Mennighüffener Zeitstrafen, die man kassieren sollte - das alte Leid. Emsdetten II nutzte die Chance und kam noch zum Ausgleich.
Am kommenden Sonntag tritt der heimische Verbandsligist bei der Ahlener SG II an. Das Spiel beim Schlusslicht ist enorm wichtig, denn eine Niederlage würde alte Wunden wieder aufreißen und den VfL weiter in den Abstiegsstrudel hineinreißen. Ein positives Erlebnis wäre auch für die Spiele danach ratsam. Dann nämlich stehen die dickeren Fische an: Ladbergen (Heimspiel am Sonntag, 5. Februar), Loxten (Heimspiel am 12. Februar) und Verl (Auswärtsspiel am 25. Februar).
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