Spielberichte vom 5.9.2026
VfL Mennighüffen und JSG LöMO 06./07.9.2026
Sa 15.00Uhr VfL 1. Herren – ASV Senden 28:25
Sa 14.30Uhr Lit 1912 4 – VfL 2. Herren 22:31
Das war ein Auftakt nach Maß. Unsere ersatzgeschwächte erste Herrenmannschaft kämpfte den ASV Senden nieder und gewann doch überraschend mit 28:25-Toren. Unsere Reserve erwischte beim Aufsteiger Lit 1912 4 einen Fehlstart und lag zunächst mit 1:5-Toren hinten. Nach einer überragenden zweiten Hälfte freute sich die Sieben von Trainer Miklas Bröhenhorst über einen glatten 22:31-Auswärtssieg.
VfL 1.Herren – ASV Senden 28:25 (13:12)
Die wenigen Fans hatten aufgrund der personellen Probleme beim Gastgeber gegen den ASV Senden mit einer klaren Niederlage gerechnet, da auch Kapitän Fynn Walter nicht einsatzbereit war. Und zunächst wurden die Münsterländer ihrer Favoritenrolle gerecht. Der VfL lag zunächst mit 3:2 in Front, machte dann aber im Angriff zu viele Fehler und nach einem 0:5-Lauf lag Senden schon klar mit 3:7-Toren vorn. Bis zum 7:10 liefen die Hausherren einem Rückstand hinterher. Dann kassierte Vincent Lukas in der 18.Minute direkt die rote Karte, als er Simon Harre bei einem Wurfversuch von Linksaußen in den Arm griff. In der Folgezeit stand die VfL-Abwehr viel besser und Torhüter Tristan Frerichs zeigte sein ganzes Können. Aus dem 10:12 freuten sich die Schützlinge von Trainer Andre Fuhr beim Pausenpfiff über eine knappe 13:12-Führung. In Durchgang zwei konnte kein Team eine nennenswerte Führung herauswerfen. Die Zwischenstände lauteten 14:15, 18:18, 20:19, 22:22 und 24:24. Knapp sieben Minuten vor dem Ende brachte Marvin Vieregge die Hausherren mit 25:24 in Front. Danach kassierte Luke Heinrichsmeier eine Zeitstrafe, aber beim fälligen Siebenmeter scheiterte Nick Rüddenklau am neuen VfL-Torhüter Colin List. Marvin Vieregge und Daniel Danowsky erhöhten für die Hausherren auf 27:24. Knapp vier Minuten vor dem Ende verkürzte der überragende Nick Rüddenklau für Senden auf 27:25. Und dann passierten dem überragenden Gästeakteur Nick Rüddenklau zwei spielentscheidende Fehler. Bei zwei Angriffen hintereinander unterliefen ihm zwei Pässe ins Seitenaus. Torben Bode traf wenigen Sekunden vor dem Ende mit seinem dritten Treffer zum 28:25 und machte den Deckel drauf. Spielentscheidend war die Steigerung der VfL-Abwehr in Durchgang zwei und die besseren Leistungen der heimischen Torhüter Tristan Frerichs und Colin List.
Torschützen VfL: Marvin Vieregge (8), Daniel Danowsky (6/2), Mats Rinne (5), Torben Bode (3). Luke Heinrichsmeier (3), Simon Harre (2) und Soenke Reitemeier (1).
Bei den Gästen aus dem Münsterland führten Luca Kuckhermann (7/5), Nick Rüddenklau (6) und Matthias Hernzel (5) die Torschützenliste an.
Lit 1912 4 – VfL 2. Herren 22:31 (12:13)
Beim Aufsteiger Lit 1912 erwischte die VfL-Reserve einen klassischen Fehlstart. Es waren mal gerade fünf Minuten gespielt, als die Hausherren eine 5:1-Führung herausgeworfen hatten. Aber weitere sieben Minuten später hatten die Gäste beim Zwischenstand von 6:6 ausgeglichen. Lit setzte sich noch einmal auf 11:8 ab, aber bis zur Pause gelang den Gästen ein 1:5-Lauf, was beim Pausenpfiff eine 12:13-Führung bedeutete. Das erste Tor im zweiten Durchgang gelang Lit, aber nach dem 13:13 blieben die Hausherren elf Minuten ohne Torerfolg, ehe Dennis Borcherding zum 14:20 verkürzte. Christian Bröderhausen traf dann zum 14:21 und Nachwuchsmann Arne Steinmeier brachte den VfL mit seinen beiden Treffern zum 14:22 und 14:23 endgültig auf die Siegerstraße. Über 16:24 kam die Truppe von Trainer Miklas Bröhenhorst zu einem klaren 22:31-Auftaktsieg. In Durchgang zwei überzeugte die Abwehr der Gäste und Torhüter Florian Lyschik hielt überragend. Er kam auf fünfundzwanzig Paraden. Neben ihm verdiente sich Kevin Eickmeier Bestnoten. Er traf gleich zehnmal für sein Team ins Schwarze. Des weiteren trafen Lennard Fransmeier (6), Andreas Kreft (4), Tim Wienkemeier (2), Arne Steinmeier (2),Tim-Oliver Strauch (2), Erik Littmann (2), Jannik Brune (2) und Christian Bröderhausen (1) richtig. Trainer Miklas Bröhenhorst war nach dem Spiel gegen einen wirklich guten Aufsteiger mit der Leistung seiner Truppe hochzufrieden. Alle Spieler bekamen ihre Spielanteile und zeigten ansprechende Leistungen.
