Vorberichte Wochenende 27./28.4.2019 Unsere erste Mannschaft bestreitet am Samstag um 19.00Uhr schon ihr letztes Meisterschaftsspiel dieser Saison. Die Truppe von Trainer Siggi Jedrzej empfängt den Aufsteiger Schalke 04. Die Gäste rangieren mit 17:33-Punkten auf dem elften Tabellenplatz und haben mit dem Abstieg nichts mehr zu tun. Unsere Truppe brennt auf eine Revanche für die dumme 23:26-Niederlage in der Hinserie. Danach lief es für den VfL überhaupt nicht mehr, denn aus den folgenden zwölf Spielen gingen die Grünen nur dreimal als Sieger vom Parkett. Vor der Partie gibt es die obligatorischen Verabschiedungen. Nach sechs Jahren steht Trainer Siggi Jedrzej das letzte Mal an der Seitenlinie. Siggi schaffte in seinem dritten Trainerjahr ganz souverän mit der Truppe den Aufstieg von der Verbandsliga in die Oberliga. In der Saison 2015/2016 wurde der VfL mit zehn Punkten Vorsprung vor dem TuS Möllbergen Meister. In den drei folgenden Spielzeiten galt der VfL immer als Abstiegskandidat, aber unsere Truppe etablierte sich durchgängig im Mittelfeld der Tabelle und zeigte ihren Fans tollen Handball. Vor allen Dingen die ausgzeichnete Abwehrarbeit führte zu drei sorgenfreien Oberligajahren. Nach sechs Jahren beendet Siggi nun sein Engagement beim VfL und wird im kommenden Jahr den Verbandsligisten TuS Brake trainieren. Die Mannschaft will ihrem scheidenden Trainer mit einem klaren Sieg ein tolles Abschiedsgeschenk machen. Neben Siggi Jedrzej werden Arne Halstenberg (zum TuS Möllbergen), Kai Bierbaum (wurde für sieben Partien reaktiviert) und das Eigengewächs Uli Neumann (VfL-Reserve) verabschiedet. Also sind noch einmal alle VfL-Fans gefordert, um den Verabschiedungen einen würdigen Rahmen zu geben. Nach der Partie wird mit den Fans bei Freibier gefeiert. In Brake trifft der Tabellenachte TuS II auf den Tabellensechsten VfL II. Der Aufsteiger aus Brake hat bislang 25:21-Punkte eingefahren und möchte in dieser Partie, in der es nur noch ums Prestige geht, seinen Gegner aus Mennighüffen (26:20-Zähler) in der Tabelle überflügeln. Wenn Trainer Christian Neumann, der sich am Samstag aus seinem Osterurlaub in Dänemark auf den Weg macht und vielleicht zum Spielbeginn auch vor Ort in Brake sein wird, alle Aktiven an Bord hat, wäre ein weiterer Sieg des VfL durchaus drin. Im Hinspiel gewann unsere Reserve glatt mit 33:24-Toren. Anpfiff der Partie ist am Samstag um 18.00Uhr in Brake. Unsere dritte Mannschaft bestreitet am Sonntag um 12.00Uhr ihr Nachholspiel beim Tabellendritten VfL Herford 2. Die Herforder haben bei 24:12-Punkten noch eine Chance, den Tabellenzweiten TSVE Bielefeld abzufangen und den Aufstieg in die Kreisliga B zu schaffen. Dazu bedarf es aber eines Erfolges über die dritte Mannschaft aus Mennighüffen und somit gegen die Gäste als klarer Außenseiter in die Partie. In der ersten Serie gelang den Schützlingen von Trainer Detlev Harre eine handfeste Überraschung, als sie die Kreisstädter klar mit 28:22-Toren bezwangen. Ebenfalls am Sonntagmorgen kommt es in der Mennighüffer Sporthalle um 10.30Uhr zum ewig jungen Derby zwischen der sechsten Mannschaft des VfL und dem FAW Melbergen. Der VfL rangiert auf dem dritten Tabellenplatz und hat nur zwei Punkte Rückstand auf die Aufstiegsränge. Im Hinspiel trennten sich die Gegner in Melbergen 22:22-Unentschieden.


Spielberichte vom 6./7.4.2019 VfL Gladbeck – VfL 1. Herren 28:22 (13:12) Der VfL musste bei seinem Gastspiel in Gladbeck auf seinen erkrankten Trainer Siggi Jedrzej und auf die verletzten Feldspieler Pascal Schumann, Lucas Mailänder und Arne Halstenberg verzichten. Wie auch schon in Ferndorf hielt unsere erste Mannschaft in Durchgang eins gut dagegen und lag beim Pausenpfiff nur ganz knapp mit 13:12-Toren zurück. In den ersten dreißig Minuten konnte sich kein Team einmal entscheidend absetzen. Die Vorentscheidung zugunsten der Gladbecker fiel gleich nach der Pause. Als der VfL in Unterzahl den Torwart durch einen Feldspieler ersetzte, kam die große Stunde des Gladbecker Torhüters Philipp Korona. Er hielt zwei Schüsse und versenkte den Ball zweimal im verwaisten Tor der Grünen. Gladbeck setzte sich auf 18:14 ab und ließ sich danach die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Über 20:17 und 23:19 feierte Gladbeck am Ende beim 28:22-Erfolg den dritten Sieg in der Rückrunde und überholte den VfL in der Tabelle. Tore: Tomek Tluczynski (6/2), Till Orgel (5), Marco Büschenfeld (4), Mats Köster (3), Uli Neumann (2), Malte Ames (1) und Marcel Schumann (1).
Spvg. Steinhagen 3 – VfL 1. Damen 15:17 (10:8) Der VfL kam beim Tabellenletzten Spvg. Steinhagen zu einem 15:17-Arbeitssieg und hat durch diesen knappen Erfolg den Klassenerhalt so gut wie sicher. Da der Vorletzte HSG Bockhorst/Dissen in Senne mit 26:34-Toren verlor, hat der VfL nun zwei Punkte Vorsprung auf die HSG und auch den direkten Vergleich gewonnen. Wenn an den beiden letzten Spieltagen die HSG noch drei Punkte einfährt und der VfL bei der HSG Schröttinghausen/Babenhausen und zu Hause gegen TuS Brockhagen 2 leer ausgeht, dann müsste der VfL in die Kreisliga absteigen. In Steinhagen agierte der VfL zunächst sehr nervös, ging aber beim 2:3 und 5:6 in Front. Danach ging bis zur Pause nicht mehr viel zusammen und über 7:6 und 9:7 ging Steinhagen mit einer 10:8-Führung in die Pause. Nach dem Wechsel gewann der VfL die so wichtige Partie in der Abwehr. Steinhagen hatte nach fünfzehn Minuten des zweiten Durchganges man gerade zwei Treffer erzielt und nach dem 12:12-Unentschieden setzten sich die Gäste beim 12:14 das erste Mal mit zwei Toren Vorsprung ab. Über 13:15 und 14:17 kam die Truppe von Sonja Balsmeyer zu dem enorm wichtgen 15:17-Auswärtssieg und hat jetzt alle Trümpfe für den Klassenerhalt selbst in der Hand. In Durchgang zwei kassierte der VfL nur noch fünf Treffer, was am Ende den verdienten Arbeitssieg bedeutete. Tore: Maren Hildebrand (4/4), Luisa Herde (3), Pia Sandman (3), Annelie Wienkemeier (2), Vanessa Timm (1), Sonja Balsmeyer (1), Andrea Henke (1), Alena Herde (1) und Franziska Büschenfeld (1/1).
VfL 2. Herren – HSG Neuenkirchen/Varensell 33:27 (19:15) Der VfL musste in dieser Partie auf Torhüter Simon Faul, Marius Hepermann, Miklas Bröhenhorst, Andreas Kreft, Christian Menkhoff und Trainer Christian Neumann verzichten. Aber dennoch zeigten die verbliebenen Akteure eine tolle Vorstellung und fuhren gegen die HSG Neuenkirchen/Varensell einen ungefährdeten 33:27-Start -Ziel-Sieg ein und nahmen Revanche für die unglückliche 26:27-Niederlage aus der Hinserie. Über 1:0 und 3:1 hatte sich der VfL beim 7:3 etwas abgesetzt und ließ die Gäste in den verbleibenden fünfzig Minuten nur noch bis auf drei Treffer Unterschied herankommen. Über 10:5 und 15:10 führten die Hausherren beim Seitenwechsel mit 19:15-Toren. Es fielen also in Durchgang eins stolze 34 Treffer und das zeigte, das beide Abwehrreihen teilweise pomadig agierten und zudem bekamen die Torhüter wenig an die Finger. Und auch in Durchgang zwei sahen die wenigen Fans auf beiden Seiten schöne Angriffszüge und sehenswerte Treffer. Beim 20:17, 22:19 und 26:23 waren die Gäste noch in Schlagdistanz, aber spätestens beim 30:25 war die Vorentscheidung gefallen. In Durchgang zwei wurden die Torhüter Patrick Hepermann und Mustafa Ayhan immer besser und dadurch konnte sich der VfL deutlicher absetzen. Am Ende siegte unsere Reserve klar mit 33:27-Toren. Zwischenzeitlich hatte Co-Trainer Max Weitkamp mit Tobias Pape, Nils Laubenstein, Luke Heinrichsmeier und Felix Wüllner vier blutjunge Akteure auf der Platte stehen und diese Jungs machten ihre Sache sehr gut. Tore: Niklas Holtmann (8), Christoph Marx (6), Fynn Walter (5), Tim Wienkemeier (4), Maxi Schäffer (4), Pascal Awichus (2), Felix Wüllner (2), Tobias Pape (1) und Nils Laubenstein (1).
SG Bünde/Dünne 3 – VfL 3.Herren 31:22 (15:13) Die dritte Mannschaft des VfL trat beim Tabellendritten in Bünde mit einer Rumpftruppe an, verkaufte sich aber lange Zeit sehr gut. In der ersten Hälfte ging der VfL nach ausgeglichenen Beginn sogar mit 8:10 in Front. Bünde erzielte dann nach einer Auszeit drei Treffer hintereinander und lag beim Pausenpfiff knapp mit 15:13-Toren vorn. In Durchgang zwei setzte Bünde dann Lars Bonus aus ihrer zweiten Mannschaft ein. Er sorgte für viel Druck und war auch für etliche Tore verantwortlich. Über 17:16 setzten sich die Hausherren über 23:18 auf 26:19 ab. Als sich Mitte der zweiten Hälfte Patrick Barkowski schwer an der Schulter verletzte und ausfiel, stand dem VfL nur noch ein Auswechselspieler zur Verfügung. Die Kräfte schwanden und am Ende siegte Bünde klar mit 31:22-Toren. Torschützen: Dennis Stürmer (6), Max Mülke (4), Lars Wülker (3), Patrick Barkowski (2), Christian Haubrock (2), Andre Brandmeier (2), Tom Sprenger (2) und Markus Bellmann (1).
VfL 4. Herren – VfL Herford 2 31:36 (17:14) Die vierte Mannschaft des VfL verlor bedingt durch ein katastrophales Deckungsverhalten mit 31:36-Toren gegen VfL Herford 2. Allein in der zweiten Halbzeit kassierte der Spitzenreiter der Kreisliga C sage und schreibe 22 Gegentore. Zu Beginn des Spiels lagen die Schützlinge von Trainer Detlev Harre immer in Front. Besonders Marvin Prescher zeichnete sich durch gelungene Einzelaktionen aus und war maßgeblich für die 17:14-Pausenführung verantwortlich. In Durchgang zwei blieb die Partie bis zum 19:19 ausgeglichen. Danach produzierte man im Angriff viele unnötige Abschlüsse und warf den Torhüter der Herforder zum Helden. Herford setzte sich auf 20:26 ab und siegte verdient mit 31:36-Toren. Der VfL bleibt trotz dieser Niederlage weiterhin Tabellenführer der Kreisliga C, da der Tabellenzweite TSVE Bielefeld in Senne mit 24:26-Toren unterlag. Somit kann unsere vierte Mannschaft am letzten Spieltag den Meistertitel holen, wenn sie am 11.Mai 2019 ihr Heimspiel gegen den TV Häver 2 gewinnt. Tore: Marvin Prescher (10), Lars Wülker (4), Tom Sprenger (4), Christian Held (4), Patrik Barkowski (3), Nico Kuban (2), Christian Haubrock (2), Bastian Bekemeier (1) und Maxi Harre (1).
VfL 6.Herren – HSG TuS/EK Spradow 24:16 (10:9) Im ersten Durchgang passte sich der VfL den Leistungen seines Gegner, der in Unterzahl angetreten war, an. Beim 7:4 hatte sich der VfL das erste Mal etwas abgesetzt, aber danach ließ man Spradow wieder herankommen. Über 8:8 führte der VfL beim Pausenpfiff mit 10:8. Nach dem Wechsel stand die VfL-Abwehr viel besser und aus einem 12:11 wurde durch einen 8:0-Lauf ein 20:11, obwohl der Gegner inzwischen sein Team aufgefüllt hatte. Am Ende gewann der VfL, bei dem sich Jörg Tiemann sowohl im Angriff als auch in der Abwehr Bestnoten verdiente, klar mit 24:16-Toren und verteidigte seinen dritten Tabellenplatz. Tore: Michael Schaaf (8), Olaf Müller (5), Holger Beck (3), Jörg Tiemann (3/1), Andre Busse (2), Martin Albsmeier (1), Frank Brune (1) und Florian Weyand (1)


Vorberichte Wochenende 06./07.04.2019 In Gladbeck treffen die beiden VfL der Oberliga aufeinander. Und beide Teams haben eine grottenschlechte Rückrunde gespielt. Gladbeck hatte die ersten Serie mit 16:10-Zählern auf dem vierten Tabellenplatz beendet. Aber in der Rückrunde lief so gut wie nichts mehr zusammen. Erst am letzten Samstag wurde in einem Zitterspiel die TSG Harsewinkel mit 28:27-Toren bezwungen und der Klassenerhalt geschafft. 4:18-Punkte holte Gladbeck in der Rückrunde und unsere Truppe hat bei 6:16-Zählern in der zweiten Serie auch nicht viel besser ausgesehen. Neben dem Absteiger SuS Oberaden (3:19-Punkte) schnitten Gladbeck und unsere erste Mannschaft in der Rückrunde am schlechtesten ab. In der Hinrunde zeigte unsere Truppe in Mennighüffen gegen Gladbeck eine tolle Vorstellung und die wohl beste Saisonleistung. Am Ende gewannen die Schützlinge von Trainer Siggi Jedrzej mit 28:24-Toren. Am Samstag muss sich die VfL-Abwehr gegenüber der Leistung in Ferndorf erheblich steigern, um den sehr gefährlichen Angriff der Gladbecker in die Schranken zu verweisen. Zudem müssen unsere Torleute Kevin Körtner und Daniel Habbe wieder zu ihrer alten Form zurückfinden. Bei Gladbeck ist die Rückraumachse Max Krönung, Björn Sankalla und Dustin Dalian torgefährlich und sehr wurfstark. Unsere erste Mannschaft muss sich gegenüber den letzten Spielen erheblich steigern, wenn man was Zählbares aus dem Ruhrgebiet mitnehmen will. Unsere erste Damenmannschaft ist am Samstag zu Gast beim Tabellenletzten Spvg. Steinhagen 3. Steinhagen hat bislang erst zwei Spiele gewinnen können und hat bei 4:34-Punkte schon fünf Zähler Rückstand auf den VfL. Bei noch drei Spielen sind die Chancen der Schnapsstädter auf den Klassenerhalt doch sehr miminal. Der VfL, der das Hinspiel mit 20:15-Toren gewinnen konnte, muss in Steinhagen aller Voraussicht nach auf beide etatmäßigen Torhüterinnen Annika Nolting und Janina von Berhren verzichten. Aus der Reserve helfen Torfrau Carina Busse und Rückraumschützin Andrea Henke aus. Wenn unsere Damen auch in der nächsten Saison in der Bezirksliga Bielefeld/Gütersloh spielen wollen, müssen sie diese Partie unbedingt gewinnen. Die HSG Bockhorst/Dissen, die punktgleich mit dem VfL auf dem vorletzten Rang steht, spielt ebenfalls am Samstag bei den Sportfreunden Senne 2. Die Bielefelderinnen, die mit 12:26-Punkten auf dem viertletzten Platz rangieren, müssen voll spielen, da sie bei einer Niederlage selbst noch absteigen können. Unsere Reserve empfängt am Samstagabend um 19.00Uhr die HSG Neuenkirchen/Varensell in der Mennighüffer Sporthalle. Die Gäste belegen mit 22:16-Punkten den fünften Rang in der Tabelle. Aus den letzten sechs Spielen holte die HSG 11:1-Punkte. Lediglich gegen den CVJM Rödinghausen gab es eine Punkteteilung. Die HSG hat noch eine kleine Chance auf den zweiten Tabellenplatz, der zum Aufstieg in die Landesliga berechtigt. Im Hinspiel unterlag der VfL dem Gütersloher Vertreter knapp mit 27:26-Toren. Trainer Christian Neumann ist wieder an Bord und er kann wieder auf seinen Torjäger Niklas Holtmann zurückgreifen. Unsere dritte Herrenmannschaft hat bei der SG Bünde/Dünne 3 eine schwere Aufgabe vor der Brust. Die Gastgeber haben eine sehr ordentliche Saison gespielt und liegen mit 22:12-Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. Im Hinspiel gewann der VfL knapp mit 17:15-Toren. Die HSG rief vor einigen Wochen in Mennighüffen ihr wahres Leistungsvermögen ab, als sie unsere vierte Mannschaft völlig überraschend mit 23:25-Toren bezwang. Unsere vierte Mannschaft machte am letzten Wochenende nicht nur den Aufstieg in die Kreisliga B perfekt, sondern sie übernahm auch wieder die Tabellenführung in der Kreisliga B, da der bisherige Spitzenreiter TSVE Bielefeld bei VfL Herford 3 mit 19:24-Toren unterlag. Und jetzt gibt Herford seine Visitenkarte in Mennighüffen ab. Da Spielmacher und Torjäger Malte Bröhenhorst verletzt ausfällt, muss die Truppe um Trainer Detlev Harre eine Topleistung bringen, um die Tabellenführung am Samstag um 16.00Uhr zu verteidigen. Das Hinspiel in Herford gewann unsere Vierte knapp mit 17:20-Toren. Unsere sechste Mannschaft ist am Sonntagmorgen um 11.00Uhr gegen die HSG Spradow 3 klarer Favorit. Die Gäste belegen mit 12:20 den achten Tabellenplatz. Im Hinspiel tat sich der VfL schwer und gewann am Ende mit 22:26-Toren. Wenn der VfL wieder auf seinen gesamten Kader zurückgreifen kann, wäre ein klarer Sieg angesagt.


Spielberichte vom 30./31.3.2019 TuS Ferndorf 2 – VfL 1. Herren 35:28 (14:12) Die Abwehr des VfL, die in vielen Spielen dieser Saison bombensicher stand, war in der Partie beim TuS Ferndorf 2 überhaupt nicht im Bilde. Der VfL kassierte während der sechzig Minuten ganze zwei Zeitstrafen und die Gastgeber aus Ferndorf spielten nur einmal in Unterzahl. In Durchgang eins konnte sich zunächst kein Team absetzen. Ferndorf legte vor und der VfL glich aus. Beim 6:4, 7:5 und 8:6 lag der TuS mit zwei Buden vorn. Durch einen feinen 0:3-Lauf ging der VfL beim 8:9 in der 17.Minute das erste Mal in Front. Und auch beim 11:12 lagen die Schützlinge von Trainer Siggi Jedrzej noch einmal vorn. Doch das sollte dann auch die letzte Führung für die Gäste sein. Der TuS ging kurz vor der Pause mit 15:14 in Front und baute seinen Vorsprung zwei Sekunden vor dem Pausenpfiff noch auf 16:14 aus. In Durchgang eins hatte der sonst so sichere Siebenmeterschütze Tomek Tluczynski schon zwei Marken ausgelassen. Dafür zeigte sich Julian Peitzmeier von seiner besten Seite und traf nach Belieben. Am Ende kam er auf zehn Treffer. Nach dem Wechsel blieb es bis zum 18:17 eng. Danach setzte sich Ferndorf auf 22:17 ab und hatte die Vorentscheidung herbeigeführt. In dieser Phase spielte der VfL im Angriff mit dem siebten Feldspieler und ohne Torhüter. Diese Maßnahme fruchtete nicht und Ferndorf kam zu einfachen Toren. Über 27:21 konnte der VfL zwar noch einmal auf 29:26 verkürzen, aber für einen Punktgewinn kamen die Grünen nicht mehr in Frage. Nach dem 31:28 traf bis zum Ende nur noch der TuS und gewann am Ende etwas zu hoch mit 35:28-Toren. Neben Julian Peitzmeier hatte in Ferndorf auch Spielmacher Marco Büschenfeld im Angriff viele Spielanteile, da neben Pascal Schumann auch die beiden Mittelangreifer Arne Halstenberg und Lukas Mailänder verletzt fehlten. Marco machte seine Sache sehr gut und trug sich auch gleich fünfmal in die Torschützenliste ein. Tore: Julian Peitzmeier (10), Marco Büschenfeld (5/2), Mats Köster (5), Malte Ames (4), Tomek Tluczynski (2/1), Marcel Schumann (1) und Jonas Köster (1).
VfL 1. Damen – HSG Union Halle 22:29 (10:14) Der VfL ging gegen den Tabellendritten Halle zwar mit 1:0 in Front, doch das sollte dann auch die einzigste Führung in diesem Spiel sein. Halle setzte sich schnell auf 2:5 ab und ging über 5:7 und 9:12 mit einem 10:14 in die Pause. Nach dem Wechsel sah es in der 41.Minute beim Stand von 14:19 recht bitter für die Schützlinge von Trainerin Sonja Balsmeyer aus. Aber der VfL packte sein Kämpferherz aus und beim 19:20 war das Spiel wieder offen. Doch zu diesem Zeitpunkt verhängten die Schiedsrichter einen Siebenmeter gegen den VfL und gleichzeitig erhielt Maren Hildebrand eine Zeitstrafe. Die Gäste setzten sich auf 19:21 ab, doch der VfL blieb zum 20:21 in der 48.Minute auf Tuchfühlung. In der Endphase sah die VfL-Abwehr im Spiel eins gegen eins schlecht aus und dadurch kam Halle zu leichten Toren. Aus einem 22:24 wurde am Ende noch ein 22:29. Vor den letzten drei Partien befindet sich der VfL nun voll im Abstiegskampf. Unsere Truppe und die HSG Bockhorst/Dissen stehen punktgleich mit 9:29-Zählern auf dem vorletzten Tabellenplatz Der VfL hat den direkten Vergleich gegen Bockhorst/Dissen gewonnen, er sollte aber aus den letzten drei Partien mindestens vier Punkte holen, um den Abstieg abzuwenden. Tore: Vanessa Timm (5), Luisa Herde (5), Franziska Büschenfeld (4/2), Romina Sander (3), Nina Kuhlmann (1/1), Lysanne Vogler (1), Maren Hildebrand (1), Pia Sandmann (1) und Alena Herde (1).
TV Jahn Oelde – VfL 2. Herren 29:23 (12:12) Der VfL reiste zum Tabellendritten nach Oelde mit nur einem Torhüter und 9 Feldspielern. Neben den verletzten Miklas Bröhenhorst und Marius Hepermann fehlten Torhüter Mustafa Ayhan und Torjäger Niklas Holtmann. Dennoch zog sich unsere Reserve gerade im ersten Durchgang sehr gut aus der Affäre. Beim 0:1 und 2:3 lag der VfL vorn, danach legte Oelde ein Tor vor und im Gegenzug glich der VfL aus. Und so ging es nach einem 9:9-Zwischenstand beim 12:12-Unentschieden in die Kabinen. Gleich zu Beginn des zweiten Durchganges spielte Oelde sehr effektiv und legte eine 16:13-Führung vor. Doch der VfL ließ sich nicht abschütteln und war beim 17:16 in der 38.Minute wieder dran. Fortan stellte Oelde das bessere Team und beim Zwischenstand von 23:18 war die Vorentscheidung gefallen. Der TV kam über 28:20 zu einem klaren 29:23-Erfolg und wahrte seine Aufstiegschance. Der VfL, bei dem Max Weitkamp für den verhinderten Trainer Christian Neumann auf der Bank saß, konnte sein wahres Leistungsvermögen an diesem Nachmittag nicht abrufen. Tore: Fynn Walter (7), Tim Wienkemeier (5), Felix Wüllner (5), Christoph Marx (3), Andreas Kreft (2) und Maxi Schäffer (1).
VfL 2. Damen – TSG Altenhagen/Heepen 2 27:26 (17:13) Da am Vortag Schlusslicht HSG EGB Bielefeld 2 völlig überraschend und sehr klar mit 23:16-Toren beim TuS Bielefeld 4 gewonnen hatte, war der Vorsprung unserer zweiten Damen auf den Abstiegsrang auf zwei Punkte zusammengeschmolzen. Und so war ein Sieg gegen die Gäste aus Altenhagen/Heepen schon fast Pflicht. Und unsere Damen waren von der ersten Minute an hellwach. Über 2:1 setzten sich die Bielefelderinnen auf 3:4 und 5:6 ab. In der Folgezeit war der VfL nicht zu bremsen und durch einen 8:4-Lauf führten die Gastgeberinnen in der 20.Minute mit 13:10-Toren. Beim Stand von 17:13 wurden die Seiten gewechselt. Der zweite Durchgang war dann nichts mehr für schwache Nerven. Der VfL führte mit 20:15, verspielte aber innerhalb von sechs Minuten diesen Vorsprung und beim 20:20 war alles wieder offen. Und dann zeigten unsere Damen Nerven. Aus einem 22:21 machten die Gäste bis zur 51.Minute ein 22:25. In den letzten neun Minuten war der VfL dann nicht mehr zu halten. Unter dem Jubel der Fans ging die Truppe um die überragende Andrea Henke durch einen 5:0-Lauf mit 27:25 in Front. Erst vierzehn Sekunden vor dem Abpfiff gelang der TSG der 27:26-Endstand. Andrea Henke wurde ab der 20.Minute durch eine kurze Deckung aus dem Spiel genommen, aber dennoch kam sie insgesamt auf zwölf Tore. Trainer Simon Harre meinte nach der Partie: „Die Mädels haben super gekämpft und gegen einen starken Gegner zwei Punkte eingefahren“. Tore: Andre Henke (12/4), Melissa Reinert (7), Pia Radtke (4), Joleen Backs (3) und Malin Greimann (1).
VfL 3. Herren – TG Herford 3 28:19 (13:4) Die dritte Mannschaft des VfL fuhr gegen den Tabellenvorletzten aus Herford einen ungefährdeten 28:19-Start-Ziel-Sieg ein und verbesserte ihr Punktekonto auf 16:16-Zähler. Die Gäste hatten keine Chance und erzielten im ersten Durchgang mal gerade vier Treffer. Über 5:1 und 12:3 war die Partie zur Pause beim Stand von 13:4 entschieden. In der zweiten Hälfte fiel es dem VfL schwer gegen den überforderten Gegner die Konzentration hoch zu halten. Nach dem Zwischenstand von 22:7 sprang am Ende ein hochverdienter 28:19-Sieg bei dem Vergleich mit den Kreisstädtern heraus. Die zweite Halbzeit konnte Herford dann fast ausgeglichen gestalten. Sie ging mit 15:14-Toren an den VfL, der durch diesen Erfolg ein ausgeglichenes Punktverhältnis von 16:16 aufweist. Tore: Max Mülke (6), Joel Becker (5), Daniel Reimer (5), Marcus Bellmann (3), Tom Sprenger (3), Fabian Kassebaum (3), Luke Heinrichsmeier (2) und Andre Brandmeier (1/1).
VfL 4.Herren – TV Lenzinghausen 42:23 (21:9) Der VfL brauchte gegen den Tabellenletzten aus Lenzinghausen noch einen Zähler, um den Aufstieg in die Kreisliga B perfekt zu machen. Und die Truppe von Trainer Detlev Harre legte los wie die Feuerwehr. Nach wenigen Minuten stand es bereits 6:1. Über 9:2 und 15:3 führte der VfL zur Pause klar mit 21:9-Toren. Und auch im zweiten Durchgang ließen die Hausherren nicht nach und erzielten wiederum 21 Tore. Am Ende fuhr der VfL einen 42:23-Kantersieg ein und danach wurde der Aufstieg gebührend gefeiert. An dieser Stelle Gratulation an die vierte Mannschaft des VfL und ihrem Trainer Detlev Harre. Tore: Marvin Prescher (8), Maxi Harre (6/3), Marc Blöbaum (5), Nico Kuban (5), Christian Held (5), Bastian Bekemeier (4), Patrik Barkowski (3), Malte Bröhenhorst (3), Dennis Stürmer (2) und Torhüter Fabian Herbst (1).
HSG EGB Bielefeld 3 – VfL 6.Herren 22:19 (10:9) Der VfL musste auf etliche Stammspieler verzichten und reiste mit nur neun Aktiven zum Verfolgerduell nach Bielefeld. Torhüter Arndt Viering wurde sogar im Feld eingesetzt. Aber der VfL verkaufte sich sehr gut und hielt die Partie lange Zeit offen. Im Angriff wurde diszipliniert gespielt und die Abwehr mit dem sehr starken Präsidenten Edwin Scheer im Tor stand lange Zeit sehr sicher. Bielefeld ging zunächst mit 5:2 in Führung, doch durch einen 0:4-Lauf ging der VfL beim 5:6 das erste Mal in Front. Ein 7:9 brachten die Gäste dann leider nicht mit in die Halbzeit, da Bielefeld durch drei Treffer in Folge beim 10:9 wieder vorn war. Nach der Pause blieb es bis zum 13:12 spannend. In der Folgezeit kassierte der VfL einige Gegenstoßtore und Bielefeld setzte sich auf 19:13 ab. Bielefeld siegte am Ende mit 22:19-Toren und schloss in der Tabelle zum VfL auf. Tore:Timon Langenbach (5), Jörg Tiemann (5/1), Arndt Viering (4), Michael Schaaf (2/1), Uwe Timm (1), Stefan Nienstedt (1/1), Eckhard Hüske (1).


Vorberichte Wochenende 30./31.03.2019 Am kommenden Wochenende sind wieder alle VfL-Seniorenteams am Start. In der Oberliga muss unsere erste Mannschaft beim TuS Ferndorf 2 antreten und in dieser Partie geht es um nichts mehr. Der TuS Ferndorf, aktuell mit 22:24-Punkten auf Rang sechs in der Tabelle, empfängt am Samstagabend um 19.30Uhr mit dem VfL den Siebten der Wertungsskala. Der VfL hat bislang 21:25-Zähler eingefahren und könnte mit einem Sieg die Gastgeber in der Tabelle wieder überholen. Im Hinspiel stand die VfL-Abwehr wie ein Bollwerk und die Truppe von Trainer Siggi Jedrzej gewann seinerzeit am Totensonntag mit 23:19-Toren. Beim VfL kann Uli Neumann nach seiner Sperre wieder mitwirken. Lukas Mailänder fehlt aufgrund seines Fussbruches. Ob Arne Halstenberg und Pascal Schumann spielen können, entscheidet sich in den nächsten Tagen. Da die Erstvertretung des TuS in der 2.Bundesliga erst am Sonntag in Nordhorn/Lingen spielt, ist damit zu rechnen, das die TuS-Reserve durch einige Akteure aus der Bundesligatruppe (Kevin John, Jan Niklas Klein) verstärkt wird. Vielleicht hat sich unsere Truppe von der Heimniederlage gegen die TSG Harsewinkel erholt und überrascht uns im Siegerland. Unsere erste Damenmannschaft empfängt am Sonntag um 17.00Uhr in der Mennighüffer Sporthalle den Tabellendritten HSG Union Halle. Die Gäste, die bislang 27:9-Punkte eingefahren haben, haben die Saison schon abgehakt, denn der Aufstieg in die Landesliga ist nicht mehr möglich. Am letzten Wochenende spielte Halle vor eigenem Publikum nur 20:20-Unentschieden gegen den Vorletzten HSG Bockhorst/Dissen. Und durch diesen Punktgewin der Gäste stecken unsere Damen wieder voll im Abstiegskampf. Der Vorsprung auf Bockhorst/Dissen beträgt jetzt nur noch zwei Punkte. Also müssen unsere Damen am Sonntag punkten und alle treuen Fans sowie Spieler der Herrenmannschaften sollten am Sonntag in der Mennighüffer Sporthalle wie ein Mann hinter unseren Frauen stehen. Unsere Reserve trifft nach der TG Herford wieder auf ein Team, das noch mit dem zweiten Tabellenplatz in der Bezirksliga, der zum Aufstieg berechtigt, liebäugelt. Der Aufsteiger TV Jahn Oelde hat drei Punkte Rückstand auf unseren Nachbarn und Rangzweiten HSG Löhne/Obernbeck. Oelde brennt gegen unsere Reserve auf eine Revanche, denn im Hinspiel kassierte der TV beim 37:26 die höchste Saisonniederlage. Wenn der VfL die Leistung der letzten Woche wieder abrufen kann, ist er auch in Oelde nicht chancenlos. Aber die Abwehr muss höllisch auf Gianvito Rosano aufpassen, der am letzten Spieltag bei den Sportfreunden Senne gleich zwölfmal für den TV traf. Das Spiel wird am Samstag um 17.00Uhr in Oelde angepfiffen. Unsere zweite Damenmannschaft bestreitet am Sonntag um 14.30Uhr in Mennighüffen das Vorspiel vor der ersten Damenmannschaft und trifft dabei auf den Tabellenvierten TSG Altenhagen/Heepen 2. Die Gäste holten bislang 12:12-Punkte und gewannen den ersten Vergleich gegen die Truppe von Simon Harre und Ralf Hackbarth klar mit 16:9-Toren. Zwischenzeitlich hat die HSG Schröttinghausen/Babenhausen ihre zweite Mannschaft vom Spielbetrieb zurückgezogen. Somit muss neben der HSG nur noch ein Teams aus der Kreisliga absteigen. Unsere Reserve rangiert auf dem vorletzten Tabellenplatz, hat aber vier Punkte Vorsprung auf das Schlusslicht HSG EGB Bielefeld 2. Um sich endgültig in Sicherheit zu bringen, sollte unsere Reserve am Wochenende ihre Heimstärke unter Beweis stellen und zwei Pluspunkte einfahren. In der Kreisliga C sollten unsere dritte und vierte Herrenmannschaft am Wochenende wenig Probleme mit ihren Gegnern haben. Um 16.45Uhr empfängt unsere dritte Mannschaft den Vorletzten TG Herford 3. Herford hat bislang nur zwei Spiele gewonnen und rangiert mit 5:27-Punkten im Tabellenkeller. Alles andere als ein Erfolg unserer dritten Mannschaft wäre eine große Überraschung. Danach will unsere vierte Mannschaft durch einen Sieg über den Tabellenletzten TV Lenzinghausen 2 den Aufstieg perfekt. Der TVL hält mit 2:32-Punkten die rote Laterne in der Kreisliga C. Wenn die Truppe von Trainer Detlev Harre einen Punkt einfährt, wäre der Aufstieg in die Kreisliga B perfekt und eine spontane Feier könnte starten. Das Hinspiel hatte der VfL bereits klar mit 31:22-Toren gewonnen. Unsere sechste Mannschaft, die zur mit TV Häver 3 um den zweiten Tabellenplatz kämpft, muss am Sonntagmorgen um 12.00Uhr beim Tabellenvierten HSG EGB Bielefeld 3 antreten. Im Hinspiel gewann der VfL mit 24:18-Toren. Ob die Truppe um Arndt Viering und Edwin Scheer das Parkett wieder als Sieger verlassen kann, hängt hauptsächlich von der Besetzung ab.


Spielbericht 1. Herren VfL 1. Herren – TSG Harsewinkel 22:24 (10:11) Der VfL, der auf Uli Neumann, Lukas Mailänder und Pascal Schumann verzichten musste, zeigte gegen den Tabellenvorletzten aus Harsewinkel eine grottenschlechte Angriffsleistung. Gästetorhüter Johnny Dähne zog den VfL-Angreifern den Zahn und entschärfte sehr viele gute Einschußmöglichkeiten, vor allen Dingen von der Rechtsaußenposition. Die Gäste, die in der Abwehr in der ersten Viertelstunde ausgezeichnet agierten, legten eine schnelle 1:4-Führung vor. Der VfL kam erst in der 13.Minute beim Spielstand von 3:5 zu seinem ersten Feldtor. Zuvor hatte Tomek Tluczynski zweimal vom Punkt getroffen. Zu diesen Zeitpunkt kam Kevin Körtner für den bis dato glücklos agierenden Daniel Habbe ins VfL-Tor und brachte sein Team durch einige schöne Paraden zurück ins Spiel. Und Daniel Habbe entschärfte zudem zwei Siebenmeter der TSG. Aus dem 5:9 wurde ein 8:9, weil jetzt Till Orgel aus dem Rückraum traf. Harsewinkel rettete eine knappe 10:11-Führung in die Pause. Ihr Rückraumschütze Nikola Krspogacin hatte mit seinem fünf Treffern im ersten Durchgang einen erheblichen Anteil an der Gästeführung. Nach Wiederanpfiff schien das Spiel dann zu kippen, als der VfL in der 36.Minute beim 12:11 das erste aber auch das letzte Mal in Führung ging. In der Folgezeit wurden die besten Chancen vergeben und beim 13:14 lag die TSG wieder vorn. Zudem wurde Till Orgel durch eine kurze Deckung aus dem Spiel genommen. Über 14:14 erhöhten die Gäste auf 14:17 und der VfL kam in der Restspielzeit nicht mehr entscheidend heran. Beim 18:20, 19:21 und 20:22 waren die Hausherren bis auf zwei Treffer herangekommen, aber Harsewinkel behielt die Nerven und hatte immer eine Antwort parat. Am Ende feierte die TSG mit ihren Fans einen für sie überlebenswichtigen 22:24-Auswärtssieg. Am Tabellenende ist der SuS Oberaden mit 9Punkten wohl nicht mehr zu retten. Die TSG Harsewinkel (14:32-Punkte), TuS 97 Bielefeld (15:31-Punkte) und TuS Möllbergen (16:30-Punkte) werden wohl den zweiten Absteiger unter sich ausmachen. Dabei treffen die Bielefelder in zwei direkten Vergleichen auf Harsewinkel und Möllbergen. Lit Nordhemmern wird nach dem klaren 39:29-Sieg über den Verfolger TSG AH Bielefeld jetzt wohl den Aufstieg perfekt machen. Die Nordies benötigen aus den letzten drei Partien nur noch einen Punkt, um die Versetzung in die 3.Liga West zu schaffen. Tore VfL: Till Orgel (6), Tomek Tluczynski (5/4), Maik Dittrich (2), Mats Köster (2), Jonas Köster (2), Marco Büschenfeld (2), Arne Halstenberg (2) und Marcel Schumann (1). Tore Harsewinkel: Nikola Krspogacin (8), Florian Bröskamp (5), Sven Bröskamp (4), Julian Schüpping (3), Nico Schmecktal (2) und Malik St. Claire (2).


Spielberichte vom 23.3.2019 VfL 2. Herren – TG Herford 2 30:22 (14:11) In Mennighüffen endete für die TG Herford und ihrem Trainer Michael Schaaf die eindrucksvolle Siegesserie. Herford hatte aus den letzten elf Spielen 21:1-Punkte geholt und war in der Tabelle bis auf den dritten Tabellenplatz vorgerückt. Die Fans sahen in der Mennighüffer Sporthalle ein rassiges Duell, in dem der VfL auf Marcel Schumann aus der ersten Mannschaft zurückgriff. Und diese Personalie sollte sich auszahlen. In Durchgang eins wechselte die Führung ständig und es konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Beim 3:5 lag Herford mit zwei Buden vorn und kurz vor der Pause führte der VfL beim 11:9 mit zwei Toren Vorsprung. Über 12:11 lagen die Hausherren beim Seitenwechsel dann mit 14:11-Toren vorn. In der zweiten Spielhälfte drückte Herford dann mächtig aus Tempo, aber die Gäste kamen nicht mehr entscheidend heran, da beim VfL Marcel Schumann trotz Manndeckung nicht zu bremsen war. Über 16:12, 17:13 und 18:15 setzten sich die Hausherren beim 21:15 das erste Mal ab. Danach wollte man im Angriff zuviel, leistete sich einige unnötige Ballverluste und prompt war Herford beim 22:19 wieder dran. In der Folgezeit zeigte sich Christoph Marx von seiner besten Seite. Er traf innerhalb weniger Minuten dreimal ins Gästetor und fing in der Abwehr einen ganz wichtigen Ball ab. Über 25:19 setzte sich der VfL auf 29:21 ab und gewann am Ende etwas zu hoch mit 30:22-Toren. Der 21. Spieltag war so ganz nach dem Geschmack unseres Nachbarn HSG Löhne/Obernbeck. Die Truppe von Trainer Michael Scholz gewann beim Tabellenletzten TSG Altenhagen/Heepen 3 hoch mit 33:24-Toren. Inzwischen hat die HSG bei 31:11-Punkte nunmehr drei Zähler Vorsprung auf die beiden Verfolger TG Herford und Jahn Oelde, die beide 28:14-Punkte auf ihrem Konto haben. Zudem verlor der Tabellenführer Sportfreunde Loxten 2 mit 24:26 beim TuS Brockhagen 2. Somit liegt Loxten jetzt auch nur noch drei Zähler vor der HSG Löhne/Obernbeck. In der Bezirksliga ist noch nichts entschieden, denn am vorletzten Spieltag kommt es in Mennighüffen zum Derby zwischen dem VfL und der HSG. Und zum Saisonausklang kommt es am Löhner Gymnaisum zum Spitzenspiel zwischen der HSG und den Sportfreuden Loxten. Tore: Marcel Schumann (9/1), Niklas Holtmann (7/3), Tim Wienkemeier (6), Christoph Marx (4), Fynn Walter (4).
VfL 4. Herren – HSG Quelle/Ummeln 2 kampflos für den VfL Die Gäste aus Bielefeld sagten die Partie am Samstagvormittag ab, da sie keine spielfähige Truppe zusammen hatten. Damit erhielt der VfL die beiden Zähler am grünen Tisch zugesprochen und benötigt jetzt nur noch einen Punkt zum Aufstieg in die Kreisliga B. Und der sollte spätestens am nächsten Spieltag eingefahren werden, wenn die Truppe von Trainer Detlev Harre den Tabellenletzten TV Lenzinghausen 2 empfängt.


Vorschau auf das kommende Wochenende Zweimal herrscht an diesem Wochenende Großkampfstimmung in der Mennighüffer Sporthalle. Unsere erste Mannschaft empfängt am Sonntag um 17.00Uhr den Tabellenvorletzten TSG Harsewinkel. Für die TSG geht es in dieser Partie schon so gut wie ums Überleben, denn bei einer Niederlage wäre die Ausgangssituation im Abstiegskampf für die TSG schon dramatisch. Die TSG erwischte in ihrem ersten Oberligajahr einen Fehlstart. Nach sieben Spielen lag die Truppe von Trainer Manuel Mühlbrandt mit 0:14-Punkten am Tabellenende. Nach Beendigung der Hinserie hatte die TSG 4:22-Zähler auf dem Konto. In der Rückrunde standen alle vorher durch Verletzung ausgefallenen Akteure wieder zur Verfügung und die Aufholjagd des Aufsteigers begann. Bislang verbuchte die TSG 8:10-Punkte in der zweiten Serie und hat den Anschluss an die Teams vom TuS Möllbergen, TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck und Schalke 04 geschafft. Der VfL geht ersatzgeschwächt in dieses für alle Abstiegskandidaten so wichtige Spiel. Neben Abwehrchef Uli Neumann, der aufgrund seiner Sperre noch fehlt, fällt auch Spielmacher Lukas Mailänder aus. Er hat sich den rechten Fuss gebrochen und wird noch in dieser Woche operiert. Der VfL will diese Partie unbedingt gewinnen, um seinen scheidenden Trainer Siggi Jedrzej die letzte Spielzeit noch zu vergolden. Platz sechs in das Ziel in dieser Saison. Die Verantwortlichen des VfL rechnen mit einem ausverkauften Haus. Eine Reihe Bänke wird zusätzlich für die Fans aufgestellt. Neben den vielen Fans aus Harsewinkel werden wohl auch Spieler und Zuschauer der Kellerkinder in Mennighüffen erwartet. Bereits am Samstag trifft Möllbergen auf Oberaden und der TuS 97 Bielefeld tritt beim Rangvierten Sportfreunde Loxten an. Für Möllbergen und Jöllenbeck ist der Ausgang der Partie in Mennighüffen enorm wichtig. Bereits am Samstag um 18.00Uhr kommt es in der Mennighüffer Sporthalle zu einem tollen Derby, wenn unsere Reserve auf den Rangdritten TG Herford trifft. Der Mennighüffer Trainer Michael Schaaf hat die Kreisstädter von einem Abstiegskandidaten zum Aufstiegsfavoriten geformt. Die Herforder starteten mit 7:9-Punkten in die Saison. Und danach begann der eindrucksvolle Lauf der TG. Aus den letzten elf Spielen holten die Herforder sage und schreibe 21:1-Punkte und sind bei zur Zeit 28:12-Zählern und 570:495-Toren auf den dritten Platz vorgerückt. Der Rückstand auf den Tabellenzweiten HSG Löhne/Obernbeck beträgt nur noch einen Punkt. Die Herforder stellen den zweitbesten Angriff der Bezirksliga. Während die TG bislang 570Tore warf, kam nur noch der Tabellenführer aus Loxten bei 571Treffern auf ein Tor mehr. Nur wenn der VfL eine Topleistung abrufen kann, ist eine Überraschung möglich. Im Hinspiel verloren die Schützlinge von Trainer Christian Neumann in der ungeliebten Barlach-Halle klar mit 22:33-Toren.
Einen großén Schritt in Sachen Aufstieg kann unsere vierte Herrenmannschaft machen. Am Samstag zur ungewohnten Anwurfzeit von 12.30Uhr treffen die Schützlinge von Trainer Detlev Harre auf den Drittletzten HSG Quelle/Ummeln 2. Sollte der VfL den klaren 34:21-Hinspielerfolg wiederholen, fehlen unsere vierten Mannschaft noch ein Punkt aus den letzten drei Spielen zum Aufstieg in die Kreisliga B.
Inzwischen konnte der VfL den nächsten Neuzugang für die Oberligasieben vermelden. Nach zwei Jahren bei der TSG AH Bielefeld kommt Torjäger Arne Kröger zurücj zu den Grünen.

Oberliga Westfalen Vier Spieltage vor Serienende ist sowohl bei der Aufstiegs- als auch bei der Abstiegsfrage noch nichts geklärt. Doch wenn die Spiele am kommenden Wochenende abgepfiffen sind, gibt es wohl schon mehr Klarheit. Für den Meistertitel kommen noch drei Teams in Frage. Lit Nordhemmern führt mit 40:4-Punkten die Tabelle an und hat vier Zähler Vorsprung auf den Zweiten ASV Hamm 2 und satte sechs Punkte Vorsprung auf den großen Titelfavoriten TSG AH Bielefeld. Es scheint so, als ob die Truppe aus Bielefeld wieder den Aufstiegszug verpasst hat und eine weitere Ehrenrunde in der Oberliga drehen wird. Am nächsten Sonntag treffen die Nordies vor eigenem Publikum auf die Bielefelder. Wenn die TSG diese Partie verliert, ist der Traum von der Meisterschaft passe. Sollten die Nordies aber verlieren, wird es noch einmal ganz eng, denn am 24.Spieltag muss der Tabellenführer beim Zweiten ASV Hamm 2 antreten. Sollte Hamm dieses Spiel mit drei Toren Unterschied gewinnen und die Nordies wirklich die beiden nächsten Partien verlieren, würde Hamm die Tabellenführung aufgrund des besseren Vergleiches übernehmen. Aber alle Experten haben als Meister Nordhemmern auf dem Zettel. Die Nordies träfen dann in den Aufstiegsspielen auf Aurich. Gleich fünf Vereine können noch absteigen. Die schlechtesten Karten besitzt der letztjährige Aufsteiger SuS Oberaden, der zur Zeit mit 9:35-Punkten auf dem letzten Tabellenplatz rangiert. Zudem muss Oberaden noch bei den ebenfalls gefährdeten Teams vom TuS Möllergen und TSG Harsewinkel antreten. Auf dem vorletzten Platz steht ebenfalls ein Aufsteiger. Die TSG Harsewinkel, die sehr schlecht in ihre erste Oberligasaison startete, ist inzwischen in der Klasse angekommen und hat durch den ganz wichtigen 28:26-Heimsieg über den Soester TV ihr Punktekonto auf 12:32-Zähler verbessert. Die TSG hat in der Endphase der Saison aber nur noch ein Heimspiel. Gegen den Tabellenletzten Oberaden sollte die TSG im „Hasenbau“ am letzten Spieltag zwei weitere Punkte einfahren. Die Truppe von Trainer Manuel Mühlbrandt gibt am nächsten Sonntag ihre Visitenkarte in Mennighüffen ab. Danach reist die TSG noch zum VfL Gladbeck und zum TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck. Am Sonntag wird die Mennighüffer Sporthalle wohl aus allen Nähten platzen, denn die TSG wird von einer großen Fangemeinde begleitet. Und auch die Spieler und Fans vom Drittletzten TuS Möllbergen, der bereits am Samstag SuS Oberaden empfängt, werden sich diese Partie nicht entgehen lassen, da die Truppe von Trainer Andre Torge trotz der großen Verletzungssorgen toll aufgespielt hat und aus den letzten drei Spielen sechs Punkte einfuhr. Der TuS Möllbergen rangiert mit 14:30-Punkten auf dem drittletzten Rang. Die Partie gegen Oberaden muss der TuS unbedingt gewinnen, da das Restprogramm sehr schwer ist. Der TuS muss noch zum Tabellenzweiten ASV Hamm 2 und zum ebenfalls noch gefährdeten TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck reisen. Ob Möllbergen in eigener Halle den großen Favorit aus Altenhagen noch einmal ein Bein stellen kann, ist eher unwahrscheinlich. Zudem hat Möllbergen den direkten Vergleich mit der TSG Harsewinkel um einen Treffer verloren. Der TuS 97 und Schalke 04 (beide 15:29-Punkte) müssen jeweils noch zwei Sicherheitspunkte einfahren. Dabei hat Jöllenbeck wohl das leichtere Restprogramm. Der TuS erwartet in eigener Halle den TuS Möllbergen und die TSG Harsewinkel. Dagegen hat Schalke 04 keine leichten Aufgaben vor sich. Die Schalker spielen vor eigenem Publikum gegen den Tabellenzweiten ASV Hamm2 und TuS Ferndorf 2. Nach dem Gastspiel in Hemer tritt Schalke zum Saisonausklang beim heimischen VfL an. Es bleibt in der Oberliga Westfalen also spannend. Und wie sieht die vierthöchste Spielklasse in der kommenden Saison aus? Es sieht danach aus, das aus der 3.Liga West kein Verein in die Oberliga Westfalen absteigen wird. Wenn sich der TuS Volmetal in Sicherheit bringt, steigen drei Teams aus der Verbandsliga auf. In der Staffel eins führt unser Kreisrivale CVJM Rödinghausen mit 34:6-Punkten die Tabelle an. Der TV Isselhorst und die HSG Altenbeken/Buke haben jeweils 31:9-Zähler auf dem Konto und warten auf weitere Ausrutscher des Tabellenführers. Aber bislang waren die Leistungen des CVJM sehr konstant und die heimischen Fans hoffen auf zwei schöne Derbies in der nächsten Saison. In der Verbandsliga Staffel 2 steht der Meister so gut wie fest. Die HSG Haltern/Sythen, die in der Vergangenheit viele Jahre lang in der Oberliga vertreten war, liegt mit 35:3-Punkten auf dem Platz an der Sonne. Der TuS Bommern (28:12-Zähler) und die HSG Gevelsberg/Silschede (27:13-Punkte) kämpfen um die Vizemeisterschaft. Die beiden Viezemeister der Verbandsligastaffeln spielen einen weiteren Aufsteiger aus, wenn eben kein Team aus der 3.Liga West absteigen sollte. Schauen wir mal, wie die Oberliga in der Saison 2019/2020 aussehen wird. Der VfL hofft am kommenden Sonntag auf die bedingungslose Unterstützung seiner Fans, damit die Partie gegen die TSG Harsewinkel nach 6:2-Punkten aus den letzten drei Spielen auch erfolgreich bestritten werden kann.


TuS Brake 3 – VfL 4. Herren 24:24 (12:14) Unsere vierte Herrenmannschaft hat die Leichtigkeit der Hinserie verloren. Beim TuS Brake 3 kam die Truppe über ein 24:24-Unentschieden nicht hinaus und hat jetzt bereits in der Rückrunde fünf Zähler abgegeben. Durch diesen Punktverlust verlor man auch die Tabellenführung an TSVE Bielefeld. In Brake lief zunächst alles nach Plan. Der VfL legte eine 1:5-Führung vor und hatte beim Zwischenstand von 5:10 alles im Griff. Dann aber stotterte der Angriffsmotor und bis zur Pause erzielte der VfL nur noch zwei Treffer. Brake witterte Morgenluft und war beim 11:12 und 12:13 dran. Beim Stand von 12:14 ging es in die Kabinen. Die ersten beiden Treffer nach der Pause erzielte der VfL, doch auch nach dem 12:16 kam keine Ruhe in das Angriffsspiel. Beim 17:17 hatte Brake das erste Mal den Ausgleich geschafft. Durch einen Zwischenspurt erhöhte der VfL auf 17:20, aber Brake ließ sich nicht abschütteln und war beim 20:21 und 21:22 wieder auf Tuchfühlung. Kurz vor dem Ende führte unsere Vierte mit 22:24, kassierte aber noch zwei Gegentore und Brake kam zu einem ganz glücklichen 24:24-Unentschieden. Der VfL hat jetzt nur noch fünf Punkte Vorsprung vor dem Tabellendritten Sportfreunde Senne 3. Um den Aufstieg in die Kreisliga B zu realisieren, benötigt die Truppe von Trainer Detlev Harre noch drei Zähler aus den verbleibenden vier Spielen. Tore: Malte Bröhenhorst (9/4), Marvin Prescher (6), Patrick Barkowski (4), Christian Haubrock (3) und Daniel Reimer (2).