Spvg. Steinhagen – VfL 1. Herren 29:31 (17:18)

Zum Saisonabschluss musste unsere erste Mannschaft beim Aufsteiger Spvg. Steinhagen antreten. Trainer Jasmin Baltic musste auf die Langzeitverletzten Marco Büschenfeld und Lukas Mailänder verzichten. Zudem waren Arne Kröger und Tim Held nicht dabei. Dafür standen die Nachwuchskräfte Justus Böttcher, Jona David und Fabian Cardinal im Kader und sie machten ihre Sache ausgezeichnet. In der Anfangsviertelstunde bestimmte das Team von Trainer Christian Blankert die Partie und lag beim 5:3, 6:4 und 8:6 jeweils mit zwei Treffern vorn. Dann sorgten Simon Harre, Marvin Vieregge und Fynn Walter durch einen 0:3-Lauf beim 8:9 in der 16.Minute für die erste Gästeführung. Und die hatte dann auch bis zum Pausenpfiff beim Stand von 17:18 Bestand. Nach dem Wechsel setzte sich der VfL auf 20:22 ab, ehe der Torjäger der Hausherren, Hannes Krassort gleich dreimal hintereinander traf und sein Team wieder mit 23:22 in Führung schoss. In der Folgezeit legte die Spvg. immer ein Tor vor und der VfL markierte postwendend den Ausgleich. Das ging bis zum 26:26 in der 51.Minute so. Dann traf Nachwuchsspieler Justus Böttcher mit seinem zweiten Treffer vom Kreis zum 26:27. Und Tim Huckauf erhöhte dann noch auf 26:28. Der elffache Torschütze Hannes Krassort verkürzte für die Spvg. noch einmal auf 27:28, ehe die VfL-Youngster Jona David und Fabian Cardinal mit ihren Treffern den Deckel auf den 29:31-Auswärtssieg drauf machten. Es war ein zähes, kampfbetontes Spiel, in dem der VfL in den letzten fünf Minuten cleverer agierte. Jill Rothenroth löste Tristan Frerichs in der letzten Viertelstunde im Tor ab und zeigte eine überzeugende Vorstellung. Damit beendete der VfL die Verbandsligasaison auf dem dritten Tabellenplatz.

Tore: Marvin Vieregge (5), Daniel Danowsky (5/4), Simon Harre (4), Fynn Walter (4), Tim Huckauf (4), Mats Köster (4), Justus Böttcher (2), Jona David (1), Mats Rinne (1) und Fabian Cardinal (1).

 

Rückblick auf die Spiele der Verbandsliga vom 08.05. – 11.05.2024

Der TuS Möllbergen ist Meister der Verbandsliga Staffel 1 und kehrt nach einem Jahr zurück in die Oberliga, die ab der neuen Spielzeit Regionalliga heißt. Schützenhilfe bekam die Torge-Sieben durch den HSC Haltern/Sythen, der völlig überraschend beim Tabellenzweiten Soester TV mit 30:36-Toren gewann. Unsere Truppe machte mit der Reserve der TSG Altenhagen/Heepen kurzen Prozess und gewann mehr als deutlich mit 36:25-Toren. Am drittletzten Spieltag punkteten die Kellerkinder. Während sich die HSG Werther/Borgholzhausen beim ASV Senden mit einem 22:22-Unentschieden zufrieden geben mussten, siegte neben dem HSC Haltern/Sythen auch die zuletzt so erfolglose SGH Ibbenbüren. Beim Aufsteiger Spvg. Steinhagen gewann Ibbenbüren mit 21:27-Toren überraschend deutlich. Und last not least siegte der TV Isselhorst durch einen Treffer in der letzten Sekunde mit 32:31 gegen die Ahlener SG 2. Am vorletzten Spieltag konnte nur der TV Isselhorst doppelt punkten. Die Isselhorster setzten sich in Brake ganz deutlich mit 33:24-Toren durch. Während Haltern/Sythen beim VfL Handball Mennighüffen chancenlos war und in eine klare 29:38-Niederlage einwilligen musste, kam die klare 25:29-Heimniederlage der SGH Ibbenbüren gegen den ASV Senden völlig überraschend. Es ist noch nicht klar, ob neben Lit auch die Ahlener SG aus der dritten Liga absteigt. Sollte nur ein westfälischer Vertreter aus der 3.Liga absteigen, würde das bedeuten, das nur zwei Teams aus den jeweiligen zwei Staffeln der Verbandsligen absteigen würden. Die schlechteste Ausgangslage hat der Tabellenletzte SGH Ibbenbüren (14:36-Punkte). Die SGH gastiert beim Meister TuS Möllbergen, der nach dieser Partie mit seinen Fans bei Freibier den Titel feiern will. Mit einer Niederlage gegen Ibbenbüren würde sich nicht so gut feiern lassen. Eine ebenfalls schwere Aufgabe hat der Tabellenvorletzte HSG Werther/Borgholzhausen (14:36-Punkte) zu bewältigen. Die Schützlinge von Trainerin Andrea Nobbe müssen beim Tabellensechsten Handball Bad Salzuflen antreten. HSC Haltern/Sythen und der TV Isselhorst (beide 16:34-Punkte) genießen Heimrecht. Aber Haltern, das in eigener Halle die Reserve der SG Ahlen empfängt, und auch Isselhorst (zu Hause gegen Lit 1912 3) haben schwere Aufgaben vor der Brust.

 

Handball Bad Salzuflen – TuS Brake 30:26 (16:11)

Nach der englischen Woche, die wir mit einem Auswärtssieg bei der Ahlener SG II krönen konnten, stand am vergangenen Wochenende das Heimspiel gegen den TuS Brake an. Das Spiel begann mit vielen Fehlern auf beiden Seiten, dennoch hatten wir von Beginn an das Heft in der Hand und machten bereits von Anfang an deutlich, dass die beiden Punkte an diesem Wochenende in der Salzestadt bleiben sollten. Nach 10 gespielten Minuten führten wir 7:3. Ein Vorsprung, welchen wir das gesamte Spiel über nicht mehr aus der Hand geben würden. Wir blieben griffig, konnten defensiv einige Bälle gewinnen und uns so nach 20 Minuten in Person von Julian Göke auf 12:6 absetzen. Mit dem 16:11 durch Lars Görder kurz vor der Pause ging es dann in die Kabinen. Wir nahmen uns vor, Brake nicht mehr herankommen zu lassen und weiterhin so ordentlich zu verteidigen. Ebenfalls wollten wir unsere klaren Chancen besser nutzen und die Überzahlsituationen besser ausspielen. Auch in Halbzeit zwei behielten wir stets die Oberhand und ließen den TuS zu keiner Zeit für einen Punktgewinn in Frage kommen. Über 21:15 (43. Minute) waren wir im Verlauf der zweiten Hälfte zwischenzeitlich sogar auf 8 Tore enteilt: Nico Timm erzielte in Minute 53 das 27:19 und damit auch die Vorentscheidung. Kurz vor dem Ende der Begegnung netzte Carlos Hummerjohann zum 30:23 ein (58. Minute). Die Gäste aus Brake konnten dann allerdings noch etwas Ergebniskosmetik betreiben und so stand ein am Ende dennoch niemals gefährdeter 30:26-Heimsieg auf der Anzeigetafel. Trainerstimme Pascal Vette: „Insgesamt war das Samstag sicherlich kein gutes Handballspiel, in dem wir es speziell in der ersten Halbzeit versäumt haben, mit einer noch höheren Führung in die Kabine zu gehen. Brake hat uns relativ viele Bälle geschenkt, aber wir haben leider zu wenig daraus gemacht, weil wir ebenfalls viel verworfen und manchmal auch etwas kopflos agiert haben. Auch unsere Überzahlsituationen haben wir nicht sauber ausgespielt. Nichtsdestotrotz ist es aber ein verdienter und souveräner Sieg, der vom Start weg zu keinem Zeitpunkt gefährdet war. Mich freut die geschlossene Mannschaftsleistung, die über weite Strecken gut funktionierende Deckung und auch, dass sich Lars Riemann mit ein paar Paraden auszeichnen konnte. Jetzt schauen wir optimistisch auf die beiden letzten schweren Aufgaben in Nordhemmern und zuhause gegen Werther.“ HBS: Südhölter, Riemann (Tor); Anzer (7/1), Görder (5), Ostrop, Busse (je 4), Pöppelmeier (3), Steffen, D. Krüger (je 2), Timm, J. Göke, Hummerjohann (je 1), F. Krüger TuS Brake: Sarschizky (Tor); Schröder (7/1), Weeke, Schwalm, Lause, Lorge (je 3), Schulze (2/1), Pope, Johannmeier (je 1).

 

Soester TV – HSC Haltern-Sythen 30:36 (15:16).

Die erste Halbzeit war eigentlich über Strecken noch okay, aber insgesamt war das viel zu wenig von der Leistung her“, sagte STV-Trainer Max Loer nach der klaren Heimniederlage. „Wir hatten heute einen dünnen Kader, Ole Zülsdorf und Lars Wiggeshoff waren im Prinzip nicht einsatzfähig; Lars hat es zehn Minuten versucht. Wir haben schon gesehen, was das bei unserer Mannschaft macht. Aber trotzdem darf man sich so nicht präsentieren in einem Heimspiel“, war er mit dem Auftritt alles andere als zufrieden. Dabei verwies er aber auch darauf, dass Haltern ein gutes Team habe, das um jeden Zentimeter kämpfte. „Wir müssen da trotzdem mehr dagegenhalten“, vermisste er den nötigen Einsatz seiner Mannschaft. Aber auch spielerisch lief es nicht richtig. „Ich weiß nicht, wie oft wir den Ball vorne weggeworfen und den Gegner zum Tempogegenstoß eingeladen haben.“ So gab es 36 Gegentore, „obwohl Silas Bruyn und Simon Schlüter noch gut gehalten haben“, fand Loer für seine Torleute Lob. Die beiden zeigten zusammen gut eineinhalb Dutzend Paraden und hielten ihre Mannschaft im Spiel. Ich habe seit Wochen gesagt, dass wir für jeden Punkt in der Liga hart arbeiten müssen. Und wir sind eine junge Mannschaft“, stellte Loer fest. Am Donnerstag habe seiner Mannschaft schon komplett die Führung auf dem Feld gefehlt. „Das war eine verdiente Niederlage. Glückwunsch an Haltern, die das gut gemacht haben.“ Der Gast habe viel cleverer gespielt, den Ball vorne auch mal gut gehalten und gut die Zweikämpfe gesucht. „Man kann mal ein Spiel verlieren, das habe ich der Mannschaft auch gerade so gesagt, aber man muss sich anders wehren.“ Dass es schwer werden würde, war dem Trainer schon vor dem Spiel klar. „Nach so einer Leistung kommt man für die Meisterschaft nicht infrage“, meinte er – und in der Tat ist bei nun fünf Punkten Rückstand auf Möllbergen bei zwei noch offenen Spielen da nichts mehr möglich. Soester TV: Bruyn, Schlüter; Dörnemann (4), Möllenhoff (2), Wiggeshoff (1), Schuerhoff (3), Wiesemann (2, 1/1), Braunsmann (2), Bernhard (2), Rotert (2), Tischer (8), Fuelber (3), Tonneau (1).



 

VfL Handball Mennighüffen – TSG Altenhagen/Heepen 2 36:25 (17:14)

Der VfL Handball Mennighüffen hat Tabellenplatz drei in der Verbandsliga weiter im Visier. Mit der zuvor punktgleichen Reserve der TSG Altenhagen-Heepen wird kurzer Prozess gemacht. Mennighüffen setzt sich souverän mit 36:25 (17:14) durch. Damit bleiben die Bielefelder der Lieblingsgegner des VfL, denn schon das Hinspiel wurde 32:20 gewonnen. Dies wollte sich Altenhagen eigentlich kein zweites Mal antun. Mit René Plaß und Jannick Ullmann sind zwei Akteure aus dem Drittligakader dabei, Julian Niedergriese und Leon Throne kommen aus der A-Jugend-Bundesliga. Und die Gäste legen los wie die Feuerwehr und haben erst einmal die Nase vorn. Aber nur über 4:6 bis zum 6:8. Dann hat sich die Abwehr der Gastgeber auf das schnelle Spiel des Gegners eingestellt und auch Torhüter Tristan Frerichs ist heiß gelaufen. Tim Huckauf sorgt beim 9:8 für die erste Führung. VfL-Trainer Jasmin Baltic beklagt mal wieder kurzfristige Ausfälle. „Mats Rinne hat gestern noch trainiert und muss heute wegen einer Grippe absagen. Lukas Mailänder fehlt aus privaten Gründen.“ Dafür sind Daniel Danowsky und Marvin Vieregge wieder dabei. Sie hatten zuletzt in der zweiten Mannschaft ausgeholfen. Die Truppe findet nach dem anfänglichen Rückstand schnell ins Spiel. Die TSG bleibt noch bis zum 13:12 dran doch dann gibt es einen Zwischenspurt zum 17:12. Nach dem Seitenwechsel ziehen die Grünen dann kontinuierlich davon. Über 18:15 und 23:19 ist beim 29:19 die erste Zehn-Tore-Führung erreicht. Dann wird munter durchgewechselt und alle Akteure bekommen nicht nur ihre Einsatzzeiten sondern tragen sich auch noch in die Torschützenliste ein. Als Christian Menkhoff vier Sekunden vor Schluss den letzten Treffer des Spiels erzielt, tobt die Halle. Sein Rechtsaußen-Kollege Mats Köster hat zuvor einen Sahnetag erwischt und bei elf Versuchen zehn Tore gemacht. Die Mannschaft hat aber besonders als Einheit überzeugt was auch Jasmin Baltic betont. „Ich hoffe nun auf eine volle Halle am Samstag im letzten Heimspiel gegen Haltern-Sythen. Das haben sich die Jungs verdient.“

Tore VfL: Mats Köster (10), Tim Huckauf (5), Tim Held (4), Daniel Danowsky (4/2), Marvin Vieregge (3), Luke Heinrichsmeier (3), Simon Harre (2), Arne Kröger (2), Jona David (1), Christian Menkhoff (1) und Fynn Walter (1).

 

VfL Handball Mennighüffen – TSG Altenhagen/Heepen 2 36:25 (17:14)

 

Den Vatertag verbrachte TSG-II-Trainer Tobias Fröbel entspannt mit Familie und Freunden im heimischen Garten. Seine Laune aus dem Mittwochabendspiel in Mennighüffen hatte sich da schon längst wieder stabilisiert. Trotz einer 25:36-Klatsche, die sich zur Pause so noch nicht angedeutet hatte.

Die erste Halbzeit war absolut in Ordnung, wie unsere 8:6-Führung auch gezeigt hat. Dann haben wir ein paar Fehler gemacht, aber trotz des 14:17-Rückstandes zur Pause war ich nicht unzufrieden“, meinte Fröbel. Seine Gemütslage änderte sich dann in der zweiten Hälfte: „Da hat Mennighüffen seine ganze Routine ausgespielt und uns vor allem über Gegenstöße für unsere Fehler bestraft.“ Sein Team habe „Bälle weggeworfen und reihenweise falsche Entscheidungen getroffen“. Ergo: „Nach der Hinspielniederlage mit zwölf Toren waren es jetzt elf. Mennighüffen liegt uns offenbar überhaupt nicht, wir denen aber sehr“, sagte Fröbel. An diesem Samstag kommt nun die Spvg. Steinhagen in die Heeper Halle, Anwurf 19.30 Uhr. „Letztes Heimspiel der Saison, in der Hinrunde nur unentschieden gespielt und der Ärger über das Mennighüffen-Spiel“, nennt Fröbel als gute Gründe, ein paar Schippen draufzulegen und sich mit einem Sieg von den Fans bis zum August zu verabschieden. TSG II: Stanjek; Franz (3), Eschler (2), Niedergriese (3), Langelahn (2), Osha (1), Ullmann (6/1), Niehaus (2/1), Werner (3), Throne, Plaß (2), Vilson (2).

ASV Senden – HSG Werther/Borgholzhausen 22:22 (12:10)

Eine ganz spannende Partie sah der scheidende ASV-Trainer Swen Bieletzki, als seine Truppe auf die erstarkte Sieben der HSG Werther/Borgholzhausen traf. Bis zum 12:10-Halbzeitstand lief alles nach Plan, die gut gefüllte Halle war nicht unzufrieden, ein Punkt war für die Gastgeber das Minimalziel gegen einen Gegner, der sich zuletzt vom Tabellenende hochgearbeitet hatte. Der Handballverband hatte ein hoch pfeifendes Gespann mit Lisa Witte und Daniela Steinmann nach Senden geschickt und sie hatten das kämpferische Spiel jederzeit mit ruhigem und sicheren Auftreten im Griff. Beim 17:17 in der 45.Minute kam Senden nicht mehr vom Fleck. Innerhalb von vier Minuten setzten sich die Gäste auf 17:20 ab und plötzlich wurde es ganz eng für den ASV. Aber die Hausherren kämpften sich zurück ins Spiel und glichen durch zwei Tore von Hendrik Kuhlmann und einem Treffer von Nils Lennart Unkell beim 20:20 wieder aus. Malte Eierhoff brachte Senden wieder in Front, ehe die HSG durch zwei Treffer beim 21:22 wieder in Front ging. Hendrik Kuhlmann schaffte dann mit seinem sechsten Tor den viel umjubelten 22:22-Ausgleichstreffer. Ende und aus – der Klassenerhalt war geschafft. Bei den Hausherren trafen Hendrik Kuhlmann (6) und Jakob Janssen (3) am besten. Für die HSG Werther/Borgholzhausen waren Soenke Raschkowski (8), Fynn Huxohl (5) und Maurice Dingwerth (4/2) die sichersten Schützen.

TuS Möllbergen – Lit 1912 3 25:24 (16:11)

Spitzenreiter Möllbergen liebt offenbar die Dramatik. Die Mannschaft von Trainer Andre Torge gewann das Derby gegen Lit nach starker erster Halbzeit und deutlicher 16:11-Führung am Ende glücklich mit 25:24-Toren. Die Gäste riskierten in den letzten Minuten beim 25:22 alles und wären dafür fast noch belohnt worden. In der offenen Manndeckung bestraften sie zwei Ballverluste des TuS zum 25:23 und 25:24. Und es hätte noch besser kommen können, weil Sebastian Berg beim nächsten Angriff einen Siebenmeter verwarf. Sechs Sekunden hatten die Gäste noch Zeit für den Ausgleich. Doch das reichte nicht mehr für ein weiteres Tor. Der Ärger der Gäste richtete sich gegen die Unparteiischen Tim Schallenberg und Alexander Scholz, die ihrer Meinung nach die Hallenuhr nach der Siebenmeter-Entscheidung zu spät anhielten. „Das war maximal ärgerlich, weil das Foul 30 Sekunden vor dem Ende passierte“, sagte Lit-Kapitän Maik Riechmann anschließend. Selbstkritisch sagte TuS-Coach Andre Torge: „Eine routinierte Mannschaft spielt die Zeit herunter. Wir bringen durch unsere Fehler Lit wieder zurück ins Spiel. Der Schuss hätte auch nach hinten los gehen können“. Lit-Trainer Olaf Grintz war ein wenig angefressen: „Viele Kleinigkeiten liefen heute gegen uns. Die Time-Outs in der Endphase kamen viel zu spät. Ich habe auch einige falsche Sperren der TuS-Kreisläufer gesehen“. Beim TuS führten Nils van Zütphen (7), Sebastian Berg (4) und Federic Altvater (4) die Torschützenliste an. Bei den Nordies trafen Robin Drees (6/1), Maik Riechmann (6), Laurens Günther (5) und Felix Ntodonko (4) am besten.





VfL Handball Mennighüffen – HSC Haltern/Sythen 38:29 (16:12)

Der VfL Handball Mennighüffen bringt die Saison in der Verbandsliga seriös zu Ende. Gegen Kellerkind HSC Haltern-Sythen gibt es einen souveränen 38:29 (16:12)-Erfolg. Damit ist die Party nach dem letzten Heimspiel gesichert. Der VfL ist in der Tabelle auf Rang drei geklettert und vor dem Verbandsligaspiel hat sich die Reserve den Klassenerhalt in der Bezirksliga gesichert. Na dann Prost! Vor dem Spiel muss Trainer Jasmin Baltic den nächsten Grippekranken beklagen. Arne Kröger meldet sich ab. Zudem hilft die halbe Mannschaft in der Reserve aus. Die siegt mit 33:29 gegen Halle. Dabei verletzt sich Lukas Mailänder an der Schulter, muss ins Krankenhaus und ist später als Zuschauer wieder vor Ort. Er sieht wie seine Kollegen um Marvin Vieregge und Daniel Danowsky das zweite Spiel in Folge bestreiten. Das klappt aber hervorragend. Marvin Vieregge hatte sich ja schon warm geworfen und trifft gleich zum 1:0. Mennighüffen geht mit 5:2 in Führung und dann mucken die Gäste zum ersten und zum letzten Mal in diesem Spiel auf. Sie drehen die Partie zum 6:7. Doch die Freude der zehn Halterner Zuschauer auf der Tribüne währt nur kurz. Der VfL antwortet mit dem 9:7 und gibt die Führung danach nicht mehr ab. Das ist auch der Verdienst eines Rückkehrers. Schlussmann Tobias Bekemeier ist nach längerer Verletzungspause wieder dabei. Er hat eine Hüftverletzung auskuriert und ist schon seit einigen Wochen beim Training dabei. Nun gibt er sein Comeback im Verbandsligator. Und dabei ist er von Beginn an gut im Spiel. Daniel Danowsky stellt per Siebenmeter den 16:12-Pausenstand her, danach kommt Haltern nicht mehr für einen Punktgewinn in Frage. Gästetrainer Michael Brannekämper muss zu Beginn der zweiten Halbzeit den verletzungsbedingten Ausfall seines Spielmachers Mika Knöner beklagen. „Wenn Dir der einzige Spielmacher ausfällt, dann hast Du hier keine Chance mehr.“ Auf der anderen Seite kann Mennighüffen munter durchwechseln ohne einen Bruch im Spiel beklagen zu müssen. Besonders im Eins gegen Eins setzen sich die Grünen immer wieder durch. Dies ist auch eine Spezialität von Fynn Walter der am Ende erfolgreichster Torschütze wird. Vor der Begegnung wird Rechtsaußen Mats Köster nach elf Jahren in Mennighüffen verabschiedet. Ihn zieht es zum Drittligisten TuS Spenge. „Das ist schon ein komisches Gefühl“, verrät er. Mit Marco Büschenfeld beendet noch ein VfL-Urgestein seine aktive Karriere. Er sitzt wegen eines Knorpelschadens im Knie schon länger auf der Bank. Das Spiel bleibt bis zum 21:18 halbwegs offen. Doch dann drehen die Hausherren noch einmal auf. Über 25:20 und 31:24 wird es am Ende deutlich. Durch den Erfolg von LiT gegen Bad Salzuflen springt der VfL auf Rang drei und will diese Position am letzten Spieltag in Steinhagen verteidigen.

VfL Handball Mennighüffen: Bekemeier, Frerichs; Danowsky (6/1), Böttcher, Vieregge (6), Menkhoff, Walter (8), Köster (6), Heinrichsmeier, David (1), Held (3), Rinne, Huckauf (5), Harre (3).



Einen schweren Stand hatten gestern Abend unsere erste Herren in Ostwestfalen. Nach einer guten ersten Halbzeit wurde es im zweiten Durchgang nach der Verletzung von Mika Knöner und dem bekannten Fehlen von Sam Ramin im Spielaufbau schwierig, so dass Gastgeber Mennighüffen die Weichen frühzeitig auf Sieg stellen konnte (38:29; 16:12).

Die Abstiegskonkurrenz konnte ebenfalls nur wenig punkten („nur“ der TV Isselhorst zieht am HSC vorbei). Aber nunmehr stehen unsere Jungs auf dem VL-Relegationsplatz 12, da sich in Liga3 die Ahlener SG noch nicht vor dem Gang in die Oberliga retten konnte.

Alle Entscheidungen sind damit zunächst auf den 25.05. vertagt.

Unser Team braucht dort mindestens einen 1 Punkt im Heimspiel gegen die Reserve der Ahlener SG und deren Drittligateam darf nicht absteigen. Dann ist die Klasse gesichert.

Für Trainer Michael Brannekämper bleibt also noch einiges an Arbeit in den kommenden 2 Wochen.

 

In der vergangenen Woche war die TSG II doppelt gefordert: Zunächst gab es am Mittwoch eine deftige 36:25-Niederlage in Mennighüffen. Am Samstag feierte die TSG einen erfreulichen Heimabschluss, bei dem die Spvg. Steinhagen souverän mit 28:22 bezwungen werden konnte.

VfL Mennighüffen – TSG A-H II 36:25 (17:14)

In Mennighüffen startete die TSG zunächst mit viel Tempo und Zug zum Tor. Bis zum 7:8 (16.) lag man durchgehend in Führung. Allerdings schafften die Gäste es fortan nicht, die eigene Deckung in den Griff zu bekommen. Der VfL agierte mit vielen Kreuzungen und schaffte es damit, die TSG-Abwehr in Bewegung zu bringen. Somit wechselte die Führung und Mennighüffen zog bis zur Halbzeit sogar bis auf 17:14 davon. Im zweiten Durchgang lief dann nicht mehr viel zusammen bei den Gästen. In der Abwehr hatte man gar keinen Zugriff mehr und im Angriff tat man sich im Positionsangriff ebenso schwer. Der Gastgeber erhöhte den Vorsprung kontinuierlich bis zum 30:20 (49.) und verwaltete diesen in den restlichen Spielminuten.

TSG II: Stanjek – Ullmann (6/1), Franz (3), Niedergriese (3), Werner (3), Eschler (2), Langelahn (2), Plaß (2), Niehaus (2/1), Osha (1), Vilsons (1), Throne.

TSG A-H II – SpVg Steinhagen 28:22 (14:9)

Beim letzten Heimspiel der Saison war die Spvg. Steinhagen zu Gast im Heeper Dom. Nach dem Unentschieden im Hinspiel sollte unbedingt ein Sieg her. Von Beginn an ließ die TSG keine Zweifel offen, dass sie das Spiel gewinnen würde. Steinhagen lag kein einziges Mal in Führung. Besonders die Defensive der TSG konnte sich im Vergleich zum Mittwoch deutlich steigern. Nach 20 Minuten führten die Gastgeber mit 10:6 und konnten diese Führung bis zum Seitenwechsel auf 14:9 ausbauen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit erwischte die TSG eine kleine Schwächephase, in der Steinhagen bis auf 16:15 (36.) verkürzen konnte. Die Hausherren kriegten aber noch rechtzeitig die Kurve und preschten mit einem 4:0-Lauf wieder auf 20:15 davon. Im weiteren Spielverlauf brachte man dieses Ergebnis souverän über die Zeit.

TSG II: Grauting/Stanjek – Schuwerack (5), Franz (4), Ullmann (4), Niedergriese (3), Eschler (2), Osha (2), Werner (2), Niehaus (2/2), Langelahn (1), Holtmann (1), Throne (1), Vormbrock (1).

 

HSG Werther/Borgholzhausen – TuS Möllbergen 18:39 (11:20)

In Werther klappte beim Meister jedenfalls alles. Schnelle Kombinationen und Kempa-Tore am laufenden Band erfreuten die mitgereisten Fans. Die Abwehr blieb unter zwanzig Gegentore und der TuS feierte beim 18:39 den höchsten Saisonsieg. Der Abstiegskandidat Werther/Borgholzhausen war hoffnungslos unterlegen. Nach zwölf Minuten war die Partie entschieden, nach dem 11:20 zur Pause gewann der Meister beim 18:39 mit 21 Toren Unterschied. Haupttorschützen beim TuS waren Tim Kohlmeier (7), Rouven Hübner (6), Lennart Bischoff (6) und Sebastian Berg (5/3). Für die Hausherren trafen Maurice Dingwerth (6/2), Soenke Raschkowski (4) und Fynn Huxohl (4).

 

Lit 1912 3 – Handball Bad Salzuflen 30:29 (20:10)

Die erste Halbzeit war nahezu perfekt“, meinte Lit-Trainer Olaf Grintz. Seine Mannschaft spielte fast wie im Rausch und kam nach dem 5:5-Zwischenstand zu einer 20:10-Pausenführung. Nach dem Wechsel schwanden bei den Hausherren zusehends die Kräfte. Olaf Grintz meinte weiter: „Die Spieler gingen auf dem Zahnfleisch, wir hatten keine Wechselmöglichkeiten“. Und so schrumpfte langsam der Vorsprung. Beim 28:22 in der 52.Minute lag Lit noch klar vorn, beim 28:27 fünf Minuten später war alles wieder offen. Ein verwandelter Siebenmeter des herausragenden Felix Ntodonko und das wichtige Tor zum 30:27 von Laurens Günther führten schließlich zum Sieg. „Den Erfolg haben wir auf der letzten Rille ins Ziel gerettet“, meinte der Lit-Trainer.

Bei den Hausherren waren Felix Ntodonko (10/4), Lasse Ulrich (6), Julius Brune (4) und Laurens Günther (4) am erfolgreichsten. Bei Salzuflen trafen Marvin Anzer (6/3), Lars Goerder (5) und Tom Ostrop (4) am besten.

 

Nach dem Sieg gegen den TuS Brake am vorherigen Wochenende, ging es für uns am vergangenen Samstag in den Mühlenkreis zu LIT 1912 III. Wir wollten die kleine Serie also aufrechterhalten, um den dritten Tabellenplatz zu halten und unser Saisonziel zu erreichen. Nicht mit dabei sein konnten die Langzeitverletzten Niko Tsolakis (Kreuzbandriss), Lennart Pieper und Henrik Zöllner (beide Schulter). Der Rest war an Board und wir waren gewillt, die beiden Punkte mit in die Salzestadt zu bringen. Unterstützt wurden wir dabei von mehr als 50 treuen Fans, die den Weg mit dem Bus nach Nordhemmern auf sich genommen haben. Dafür jetzt schon mal ein dickes Dankeschön! Kurios war zudem, dass der Verband kein Schiedsrichtergespann für das Spiel ansetzte oder ansetzen konnte und wir daher von einem Sportskameraden des Heimvereins gepfiffen wurden. Auch hier ein großes Dankeschön an dich, Frank, für die solide Leitung! Voll motiviert und mit dem klaren Ziel des Sieges in fremder Halle vor Augen gingen wir die Partie an. Die Begegnung begann umkämpft und wir konnten den Schwung aus den letzten Partien nur in Teilen mitnehmen. Dennoch war beim 5:5 nach 10 gespielten Minuten alles noch in der Reihe und wir hielten gut dagegen. Dann geschah allerdings etwas, das an die Niederlage in Soest aus der Hinrunde erinnerte. Wir verloren vollständig den Faden. Vorne spielten wir in Teilen Standhandball, schenkten den Hausherren so Ball um Ball und liefen in einige Gegenstöße oder wurden in der zweiten Phase überrannt. Defensiv stand auf einmal jeder für sich, ein Verbund kam nicht mehr zustande und auch unsere Torhüter parierten gefühlt keinen Ball. So kam es, dass sich LIT Tor für Tor absetzen konnte. Teilweise wurden wir von starken Nordhemmeranern hergespielt und vollständig vorgeführt. Nach 20 Minuten lagen wir bereits 14:8 zurück. Aber es sollte noch schlimmer kommen. Wir fingen uns in der ersten Halbzeit nicht mehr, spielten einen desolaten Ball und lagen zur Pause verdient 20:10 zurück. In der Halbzeit bat Coach Pascal Vette dann zunächst alle Spieler zum Rapport und es schepperte berechtigterweise tüchtig. Wir nahmen uns nun aber vor, geschlossen dagegen zu halten und die erste Halbzeit vergessen zu machen. Wir wollten uns selbst beweisen, dass wir noch leben und auch den Zuschauern eine positive Reaktion auf eine nicht zu entschuldigende Leistung aus dem ersten Durchgang zeigen. Uns gelang es dann auch tatsächlich besser aus der Kabine zu kommen und wir zeigten fast von Beginn der zweiten Halbzeit an ein anderes Gesicht. Nach 43 Minuten hatten wir den Abstand auf 6 Tore verkürzt. Lars Görder erzielte das 23:17. Wir standen defensiv nun besser und konnten uns so Tor um Tor herankämpfen, dennoch lagen wir 10 Minuten vor dem Ende beim 27:22 immer noch mit fünf Toren zurück. Nun gelang es uns nochmal, auch angetrieben von unseren überragenden Fans, weiter heranzukommen. Durch einen 5:1-Lauf für uns in den kommenden fünf Minuten schafften wir es auf 28:27 zu verkürzen. Leider schafften wir es dann nicht, den Ausgleich zu erzielen und fingen uns zwei schnelle Gegentore, sodass wir beim 30:27 wieder mit drei Treffern zurücklagen (58. Minute). Wir steckten nicht auf und kämpften uns erneut heran. Marvin Anzer erzielte per Doppelschlag das 30:28 und das 30:29. LIT verlor in der Folge erneut den Ball, sodass wir nach einer Auszeit sogar noch die Chance hatten, etwas Zählbares mitzunehmen. 40 Sekunden waren noch auf der Uhr als wir die Auszeit nahmen. Wir kamen sogar kurz vor Schluss zu einem Torerfolg, welcher allerdings vorzeitig abgepfiffen wurde. So mussten wir in eine knappe, aber aufgrund der schwachen ersten Halbzeit auch verdiente, 30:29-Auswärtsniederlage einwilligen. Trainerstimme Pascal Vette: „Auch, wenn es komisch klingt, so haben wir eigentlich ganz gut angefangen. Bis zum 5:5 war ja auch erstmal noch alles in Ordnung. Aber dann haben wir alles vermissen lassen, was uns eigentlich auszeichnet. Das war sicher eine der schlechtesten Halbzeiten, die ich bisher von meiner Mannschaft gesehen habe. Defensiv waren wir nicht konsequent, vorne waren wir hektisch und spielten Schönwetter-Handball. Selbst, wenn wir uns Chancen kreiert haben, haben wir diese liegenlassen. Wobei man auch eingestehen muss, dass LIT es dann auch richtig gut gemacht hat. Außerdem haben wir leider mal wieder das Torwart-Duell deutlich verloren. In der zweiten Halbzeit ging es dann erst einmal so weiter, bis wir uns dann aufgerappelt und uns auch dank des Supports von der Tribüne wieder herangekämpft haben. Schlussendlich war dann ja sogar noch das Unentschieden drin. Das war uns leider nicht vergönnt und so werden wir nun den dritten Tabellenplatz nicht mehr erreichen – aber das haben wir uns durch die erste Halbzeit auch selbst zuzuschreiben.“ LIT: Koch, Steinhauer (Tor); Ntodonke (10/4), Ullrich (6), Günther, Brune (je 4), Niemeyer (3), Wischnewski (1), Ju. Tabel, Jo. Tabel, Wittemeier, Riechmann HBS: Südhölter, P. Göke (Tor); Anzer (6/4), Görder (5/2), Ostrop (4), J. Göke, D. Krüger (je 3), F. Krüger, Timm (je 2), Busse, Steffen, Hummerjohann, Pöppelmeier (je 1), Jacobsmeier 

 

 

 



 

VfL Handball Mennighüffen – Spiele vom 10.-11.05.2024

 

Sa 18.30Uhr VfL 1. Herren – HSC Haltern/Sythen 38:29

Sa 15.30Uhr VfL 2. Herren – Union 92 Halle 33:29

Sa 17.00Uhr TSG Altenhagen/Heepen 2 – VfL 1. Damen 19:17

Sa 17.00Uhr HSG Löhne/Obernbeck – VfL 3.Herren 24:24

 

Das war ein erfolgreiches Wochenende für den VfL. Während unsere erste Mannschaft nach den zwei klaren Siegen in dieser Woche auf den dritten Tabellenplatz vorrückte, feierte unsere Reserve nach dem hart umkämpften 33:29-Erfolg über Union 92 Halle den Klassenerhalt in der Bezirksliga. Nächstes Jahr spielt die Truppe des Trainergespannes Miklas Bröhenhorst und Christian Pape in der neuen Ostwestfalenliga. Überschattet wurde die Freude über den Klassenerhalt von der schweren Schulterverletzung von Lukas Mailänder in der 10.Spielminute.

 

VfL 1. Herren – HSC Haltern/Sythen 38:29 (15:12)

Gegen die abstiegsbedrohten Gäste aus Haltern/Sythen fuhr der VfL einen feinen 38:29-Sieg ein. Beim VfL stand nach langer Verletzungspause Tobias Bekemeier im Tor und er kaufte den Angreifern der Gäste ganz schnell den Schneid ab. Nach drei Minuten führten die Hausherren schon mit 4:1, ehe die Gäste beim 6:7 sich einmal über eine Führung freuen konnten. Beim 9:7 hatte der VfL die Verhältnisse wieder gerade gerückt und beim 13:9 war die Führung schon etwas komfortabler. Beim 15:12 wurden die Seiten gewechselt und nach dem 16:13 durch Maxi Beumer gab es für den VfL kein Halten mehr. Bis zum 21:18 blieben die Gäste in Schlagdistanz. Danach nahmen die Gäste zwei VfL-Angreifer durch eine kurze Deckung aus dem Spiel. Und nun zeigte unser Kapitän Fynn Walter, wie stark er im Spiel eins gegen eins ist. Immer wieder ließ er die Abwehrspieler des HSC schlecht aussehen und tankte sich bis zum Kreis durch. Am Ende erzielte er acht Feldtore für seine Truppe. Über 24:19 und 27:21 fuhr den VfL einen ganz sicheren 38:29-Sieg ein und rückte in der Tabelle auf den dritten Rang vor. Vor diesem Spiel verabschiedete VfL-Präsident Edwin Scheer unseren Routinier Marco Büschenfeld (Karriereende) und Mats Köster, der in der nächsten Saison beim Drittligisten TuS Spenge spielt. Besonderer Applaus brandete auf, als Lukas Mailänder nach seiner Verletzung aus dem Krankenhaus zurück war und auf der Tribüne Platz nahm. Nach dem Spiel wurde noch lange mit den Fans bei Freibier der Saisonabschluss gefeiert.

Tore: Fynn Walter (8), Daniel Danowsky (6/1), Marvin Vieregge (6), Mats Köster (6), Tim Huckauf (5), Tim Held (3), Simon Harre (3) und Jona David (1).

Bei Haltern/Sythen trafen Maximillian Beumer (6), Pierre Weber (6), Phil Mischke (5) und Julian Schrief (4/1) am besten.

 

VfL 2. Herren – Union 92 Halle 33:29 (18:13)

Für die Gäste aus Halle ging es in dieser Partie um nichts mehr, aber spielten hochmotiviert, packten in der Abwehr richtig zu und brachten mit ihrer schnellen Mitte den VfL des öfteren in Schwierigkeiten. Nach dem 0:1 durch Halle übernahm der VfL, der unbedingt einen Zähler für den Klassenerhalt benötigte, die Initiative. In der 10.Minute führten die Hausherren mit 5:3, als sich Lukas Mailänder schwer verletzte und mit Rettungswagen ins Krankenhaus Bünde gefahren wurde. Nach einer Unterbrechung von 40 Minuten ging es dann weiter und der VfL setzte sich weiter ab. Über 8:5, 11:7 und 13:10 gingen die Hausherren mit einer beruhigenden 18:13 in die Kabine. Aber der Vorsprung schmolz in der zweiten Hälfte. Jannik Lindemeier, der in Durchgang eins vier blitzsaubere Tore von Rechtsaußen erzielte, traf plötzlich nicht mehr und dann schloss der VfL seine Angriffe auch einige Male zu früh ab. Und beim 23:21, 24:22, 25:23 und 26:24 waren die Gäste bis auf zwei Treffer herangekommen. Till Orgel und Marvin Vieregge erhöhten für den VfL auf 28:24. Halle kam jetzt nicht mehr entscheidend heran und Schlitzohr Niklas Holtmann, der für Jannik Lindemeier auf Rechtsaußen angriff, machte mit zwei unmöglichen Toren den Deckel drauf. Am Ende siegte der VfL verdient mit 33:29-Toren und beendete die Saison als Tabellenelfter. Und zwei Stunden später kannte der Jubel dann keine Grenzen mehr, als bekannt wurde, das die HSG EGB Bielefeld gegen Münster 08 gewonnen hatte. Damit bleibt die Reserve des VfL in der Bezirksliga, die in der kommenden Saison als Ostwestfalenliga neu strukturiert wird. Dann wird es zwei Staffeln mit Vertretern aus den Handballkreisen Minden/Lübbecke, Bielefeld/Herford, Gütersloh und Lippe geben.

Vor dem Spiel verabschiedete VfL-Präsident Edwin Scheer den langjährigen Torhüter Simon Faul und Nachwuchsspieler Lennart Greimann.

Tore VfL: Daniel Danowsky (6), Fabian Cardinal (5/1), Jona David (5), Marvin Vieregge (4), Till Orgel (4), Jannik Lindemeier (4), Niklas Holtmann (2), Tobias Pape (1), Andreas Kreft (1) und Tim Wienkemeier (1).

 

HSG Löhne/Obernbeck – VfL 3. Herren 24:24 (12:11)

Es war das erwartete kampfbetonte Spiel auf Augenhöhe, in dem es um den dritten Tabellenplatz, der eventuell zum Aufstieg in die Kreisliga A reichen könnte, ging. Während der gesamten Partie bekam der VfL den starken HSG-Kreisläufer Christopher Klama nicht in den Griff. Da die Gästeabwehr immer wieder Bodenpässe an den Kreis zuließ, machte Christopher Klama entweder eins seiner sieben Tore oder Jan-Mingh Homburg verwandelte die fälligen Siebenmeter. Der VfL leistete sich dagegen den Luxus, in der ersten Hälfte alle drei Siebenmeter zu verwerfen. Aber trotzdem hielt der VfL die Partie offen und beim Stand von 12:11 wurden die Seiten gewechselt. In Durchgang lag zwei der VfL beim 13:14 das letzte Mal in Führung. Beim 22:19 sah es so aus, als könnte die HSG die Revanche für die Hinspielniederlage nehmen. Aber mit dem unbedingten Willen etwas Zählbares mitzunehmen, schaffte der VfL dann doch noch das verdiente 24:24-Unentschieden. Damit gewann der VfL den direkten Vergleich gegen die HSG und beendete die Saison als Tabellendritter einen Platz vor der HSG.

Tore: Marius Hepermann (8), Brian Gröppel (7), Christian Held (2/2), Max Mülke (2), Dominic König (2), Tarek Meiners (1), Malte Bröhenhorst (1) und Bastian Bröhenhorst (1).

 

TSG Altenhagen/Heepen 2 – VfL 1. Damen 19:17 (7:8)

Wie auch schon in der Vorrunde ging es beim Spiel unserer ersten Damenmannschaft bei der TSG Altenhagen/Heepen 2 ganz eng zu. Nachdem die TSG nach zehn Minuten ein 4:2 vorgelegt hatte, übernahm der VfL durch einen 0:4-Lauf die Führung und lag auch beim Pausenpfiff noch knapp mit 7:8 vorn. In Durchgang zwei blieb es bis zum 12:12 ganz eng, ehe sich die TSG auf 16:13 absetzte und am Ende knapp mit 19:17-Toren siegte. Die VfL-Abwehr hatte erhebliche Probleme mit der TSG-Angreiferin auf der Mittelposition. Entweder kam sie selbst zum erfolgreichen Torwurf oder sie setzte ihre Kreisläuferin gut in Szene. Damit beendeten unsere Damen mit 11:13-Zählern die Spielzeit als Tabellenvierte.

Talitha Bröhenhorst (7/1), Melissa Reinert (3/1), Joleen Backs (3), Pia Radkte (1), Chiara Meiners (1), Sina Speckmeier (1) und Rebecca Oborowicz (1).

 

VfL Handball Mennighüffen – Spiele vom 10.-11.05.2024

 

Sa 18.30Uhr VfL 1. Herren – HSC Haltern/Sythen

Sa 15.30Uhr VfL 2. Herren – Union 92 Halle

Sa 17.00Uhr TSG Altenhagen/Heepen 2 – VfL 1. Damen

Sa 17.00Uhr HSG Löhne/Obernbeck – VfL 3.Herren

 

An kommenden Wochenende gibt es in der Sporthalle Mennighüffen wieder zwei tolle Spiele zu sehen. Und dabei geht es für unsere Reserve um alles oder nichts. Die Truppe des Trainergespannes Miklas Bröhenhorst und Christian Pape muss die Partie gegen Union 92 Halle unbedingt gewinnen, um noch eine Chance auf dem Klassenerhalt zu haben. Dieses Spiel wird um 15.30Uhr angepfiffen. Zuvor werden Torhüter Simon Faul und Lennart Greimann vom VfL-Präsidenten Edwin Scheer verabschiedet. Unsere Reserve belegt vor dem letzten Spiel mit 17:33-Punkten den elften Tabellenplatz. Der Gegner am Samstag, Union Halle, rangiert einen Platz vor dem VfL und hat 21:29-Zähler auf dem Konto. Somit kann unsere Reserve die Gäste nicht mehr in der Tabelle überholen. Aber es muss unbedingt ein Sieg her, damit der TuS 97 Bielefeld 3 (16:34-Punkte, 12. Rang) nicht am VfL noch vorbeizieht. Zur Zeit sieht es so aus, das mit der HSG Spradow 1 und TuS Brake 2, zwei Absteiger aus der Landesliga feststehen. Aber es sind auch noch in der Landesliga Staffel 2 die Sportfreunde Senne und HSG EGB Bielefeld abstiegsgefährdet. Wenn am Samstag die HSG EGB Bielefeld gegen Münster 08 gewinnt, gibt es nur drei Absteiger in die Bezirksliga und dann wäre unsere Reserve, wenn sie denn gegen Halle mindestens einen Zähler erringt, gerettet. Die Trainer können personell aus den Vollen schöpfen, denn mit Daniel Danowsky, Marvin Vieregge und Lukas Mailänder sind drei Akteure aus unserer Verbandsligatruppe spielberechtigt. Das Hinspiel in Halle verlor der VfL sehr deutlich mit 254:35-Toren. Der VfL hofft auf die zahlreiche Unterstützung der Fans.

 

Um 18.30Uhr kommt es dann zu letzten Heimspiel unserer ersten Herrenmannschaft in der Verbandsliga. Der HSC aus Haltern am See, der ebenfalls in der Vorsaison aus der Oberliga abstieg, steckt auch in dieser Spielzeit im Abstiegskampf.

Das Hinspiel in Haltern gewann der VfL ohne Probleme mit 25:28-Toren. Und nach der guten Vorstellung von Mittwoch gegen die TSG Altenhagen/Heepen 2 (36:25-Erfolg) sollte unsere Truppe auch das Rückspiel gewinnen. Aber die Gäste aus Haltern am See überraschten am Donnerstag den Tabellenzweiten Soester TV. Haltern gewann dort ganz klar mit 30:36-Toren und machte den TuS Möllbergen vorzeitig zum Meister. In Soest trafen Mika Knöner und Julian Schrief jeweils siebenmal für ihr Team. Aber trotz dieses überraschenden Erfolges ist das Team von Trainer Michael Brannekämper noch nicht in Sicherheit. Daher wird es in der Mennighüffer wohl richtig zur Sache gehen. Vor der Partie verabschiedet VfL-Präsident Edwin Scheer unseren Routinier Marco Büschenfeld, Mats Köster und Christian Menkhoff. Nach dem Spiel wird eine kleine Party gefeiert, wo die Mannschaft und der Verein Freibier ausgibt.

 

Unsere dritte Herrenmannschaft hat in der Kreisliga B aus den letzten vier Spielen 8:0-Punkte eingefahren und rückte in der Tabelle auf den dritten Rang vor. Zum Saisonabschluss trifft die Harre-Sieben im Ortsderby auf den Nachbarn HSG Löhne/Obernbeck. Die HSG hat ebenfalls wie der VfL 23:15-Punkte auf dem Konto und rangiert auf dem vierten Tabellenplatz. Der Sieger dieser Partie kann sich noch Hoffnungen auf den Aufstieg in die Kreisliga A machen. Die Truppe von Trainer Detlev Harre gewann das Hinspiel mit 26:21-Toren. Dieses Derby wird am Samstag um 17.30Uhr in der Sporthalle des Löhner Gymnasiums angepfiffen.

Zum Saisonabschluss müssen unsere Damen noch einmal reisen. Um 17.00Uhr wird die Partie im Heeper Dom gegen die TSG Altenhagen/Heepen 2 angepfiffen. Der VfL, der mit 11:11-Punkten auf dem vierten Rang steht, kann die TSG (Platz 3, 14:8-Zähler) nicht mehr abfangen. In der Vorrunde ging es seinerzeit sehr spannend zu. Am Ende gewann die TSG knapp mit 18:19-Toren in Mennighüffen.

 

VfL Handball Mennighüffen – Spiele vom 08.-11.05.2024

 

Mi 20.00Uhr VfL 1. Herre – TSG Altenhagen/Heepen 2 36:25

Sa 18.30Uhr VfL 1. Herren – HSC Haltern/Sythen

Sa 15.30Uhr VfL 2. Herren – Union 92 Halle

Sa 17.00Uhr TSG Altenhagen/Heepen 2 – VfL 1. Damen

Sa 17.00Uhr HSG Löhne/Obernbeck – VfL 3.Herren

 

VfL 1. Herren – TSG Altenhagen/Heepen 2 36:25 (17:14)

Es war schade, das nur so wenige Fans am ungewohnten Mittwochabend den Weg in die Mennighüffer Sporthalle gefunden hatten, denn in diesem Kreisderby wurde ein tolles, schnelles und abwechslungsreiches Spiel geboten. Die Gäste aus Bielefeld hatten sich mit Rene Plaß und Jannik Ullmann aus der Drittligatruppe verstärkt. Zudem standen die Neuzugänge Julian Niedergriese und Leon Throne aus der A-Jugend-Bundesligatruppe von Handball Lemgo mit auf dem Parkett. Und so hatte der VfL in den ersten zwanzig Minuten so seine liebe Not mit dem schnellen Angriffsspiel der Gäste. Über 0:1, 3:4 und 4:5 lag die TSG beim 6:8 mit zwei Toren vorn. In der 19.Minute traf Tim Huckauf zum 9:8 und sorgte für die erste Führung des VfL. Bis zum 13:12 blieben die Gäste dran, ehe sich der VfL auf 17:12 absetzen konnte. Dabei tat sich besonders Rechtsaußen Mats Köster hervor, der von der Außenposition nur einen Fehlversuch hatte und etliche Gegenstöße sicher abschloss. Er trug sich in dieser Partie gleich zehnmal in die Torschützenliste ein. Durch zwei dumme Abspielfehler brachte der VfL seinen Gegner wieder in die Spur und so wurden beim Stand von 17:14 die Seiten gewechselt. Nach dem Wechsel blieben die Gäste nur noch bis zum 18:15 in Schlagdistanz. Jetzt stand die VfL-Abwehr bombensicher und die TSG-Angreifer konnten sich nicht mehr wie in Durchgang eins in Szene setzen. Über 20:16 setzte sich der VfL auf 29:19 ab. Danach ließ die Konzentration bei den Hausherren etwas nach und die Gäste konnten noch bis auf 31:24 verkürzen. Durch einen 5:1-Lauf in den letzten sechs Minuten feierten die Hausherren am Ende einen 36:25-Kantersieg. Routinier Christian Menkhoff blieb es vorbehalten, den letzten Treffer der Partie von Rechtsaußen zum 36:25 zu erzielen. Nachwuchstorhüter Jill Rothenroth löste den überragenden Schlussmann Tristan Frerichs in der letzten Viertelstunde ab und konnte sich mehrfach auszeichnen. Trainer Jasmin Baltic war mit der Vorstellung seiner Truppe hochzufrieden. Alle eingesetzten Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen.

Tore: Mats Köster (10), Tim Huckauf (5), Tim Held (4), Daniel Danowsky (4/2), Luke Heinrichsmeier (3), Marvin Vieregge (3), Arne Kröger (2), Simon Harre (2), Fynn Walter (1), Jona David (1) und Christian Menkhoff (1).

Bei den Gästen trafen Jannik Ullmann (6/1), Bjarne Franz (3) und Julian Niedergriese (3) am besten.

 

VfL Handball Mennighüffen – Spiele vom 08.-11.05.2024

 

Mi 20.00Uhr VfL 1. Herre – TSG Altenhagen/Heepen 2

Sa 18.30Uhr VfL 1. Herren – HSC Haltern/Sythen

Sa 15.30Uhr VfL 2. Herren – Union 92 Halle

Sa 17.00Uhr TSG Altenhagen/Heepen 2 – VfL 1. Damen

Sa 17.00Uhr HSG Löhne/Obernbeck – VfL 3.Herren

 

Zu einer ungewohnten Zeit bestreitet unsere erste Herrenmannschaft ihr vorletztes Heimspiel in der Verbandsliga Staffel 1. Am Mittwoch, den 8.5.2024 empfängt die Sieben unseres Trainers Jasmin Baltic den Kreisrivalen TSG Altenhagen/Heepen 2 in der Mennighüffer Sporthalle. Die Partie wird um 20.00Uhr angepfiffen. Beide Mannschaften haben 28:18-Zähler auf ihrem Konto. Nur der Sieger des Spiels kann sich am Ende der Saison noch Hoffnung auf den dritten Tabellenplatz nach Möllbergen und Soest machen. Neben dem VfL möchten die Teams von Handball Bad Salzuflen, Altenhagen/Heepen und Ahlen 2, die ebenfalls 28:18-Zähler aufweisen, diesen Tabellenplatz ergattern. Im Hinspiel kurz vor Weihnachten erwischte der VfL einen Traumtag und bei der TSG lief nichts zusammen. Am Ende siegte der VfL im Heeper Dom mehr als deutlich mit 20:32-Toren. Die Reserve der TSG gilt als sehr heimstark und verlor neben der Pleite gegen den VfL nur gegen den Tabellenführer TuS Möllbergen (22:25) vor eigenem Publikum. Der VfL möchte jetzt im Rückspiel wieder an die gute Leistung aus der ersten Partie anknüpfen. Trainer Jasmin Baltic hat auch gegen die TSG nur einen Rumpfkader zur Verfügung. Kapitän Fynn Walter, der in Ibbenbüren wegen einer Gehirnerschütterung fehlte, steht wieder im Kader. Die Gäste aus Bielefeld haben vor einigen Wochen drei Talente von der A-Jugend-Bundesligatruppe von Handball Lemgo verpflichtet. Am letzten Wochenende waren Julian Niedergriese (Rückraum links, 6 Tore) und Leon Throne (Rückraum rechts, 3 Treffer) schon dabei und hatten erheblichen Anteil am knappen 29:30-Sieg in Haltern/Sythen. Zudem gehören bei der TSG Bjarne Franz und Jannik Osha zu den Leistungsträgern und Haupttorschützen. Außerdem ist es möglich, das einige Nachwuchsspieler aus der Drittligatruppe der TSG in Mennighüffen auflaufen werden.

Der VfL will auf jeden Fall die Saison als Tabellendritter abschließen und hofft auf die Unterstützung der zahlreichen VfL-Fans.

 

Sa 18.00Uhr VfL 2. Herren – CVJM Rödinghausen 28:29

So 17.00Uhr CVJM Rödinghausen – VfL 1. Damen 18:14

Sa 16.00Uhr VfL 3.Herren – TSVE Bielefeld 36:32

 

CVJM Rödinghausen – VfL 1. Damen 18:14 (10:4)

Das war schon ein Novum. Im vorletzten Saisonspiel beim CVJM Rödinghausen erzielten die Damen des VfL in der ersten Halbzeit kein Feldtor. Beim Pausenstand von 10:4 hatte Melissa Reinert viermal vom Siebenmeterpunkt für ihr Team getroffen. Zudem hatten Talitha Bröhenhorst und Melissa Reinert jeweils einen Siebenmeter verworfen. In der 36.Minute gelang Aileen Kleinedöpke mit ihrem Treffer zum 13:6 das erste Feldtor für den VfL. Danach war der Knoten dann geplatzt und der VfL kämpfte sich bis auf 17:14 heran, aber am Ende kamen unsere Damen mit der Angriffsleistung aus der ersten Hälfte für einen Punktgewinn nicht in Frage. Den zweiten Durchgang gewann der VfL mit 8:10-Toren.

Tore: Melissa Reinert (9/6), Talitha Bröhenhorst (2/1), Aileen Kleinedöpke (1), Sina Speckmeier (1) und Chiara Meiners (1).

 

Aufstiegsspiele der männlichen Jugend der JSG LöMO

 

Unsere männliche A-Jugend reiste nach Dolberg und traf dort auf VfS Warstein, HSG Werther/Borgholzhausen und den Veranstalter Eintracht Dolberg. Zum Auftakt spielte die A-Jugend der JSG LöMO gegen VfS Warstein. Die Truppe von Trainer Christian Neumann stand in Durchgang eins völlig neben sich und lag nach zwanzig Minuten ganz klar mit 4:10-Toren zurück. In der zweiten Hälfte wurde es dann viel besser und nach einem 10:10 in der zweiten Hälfte stand eine klare 14:20-Niederlage fest. Auch gegen den hohen Turnierfavoriten HSG Werher/Borgholzhausen verschlief die JSG LöMO die Anfangsphase und lag nach neun Minuten schon klar mit 0:5 hinten. Am Ende gab es auch hier eine klare 17:26-Niederlage. Damit waren die direkten Aufstiegschancen dahin. Im letzten Spiel gegen den Veranstalter Eintracht Dolberg ging es um den dritten Platz, der zur Teilnahme an einem weiteren Qualifikationsturnier berechtigt. Auch in dieser Partie kam die JSG LöMO nicht auf Touren und lag schnell mit 1:5-Toren hinten. Bis zur Pause hatten die Löhner den 10:10-Ausgleich geschafft und gewannen am Ende knapp mit 19:17-Toren. Damit hat sich die A-Jugend der JSG LöMO für ein weiteres Turnier qualifiziert, das in zwei Wochen beim VfL Gladbeck stattfindet.

Torschützen in Dolberg: Soenke Reitemeier (15), Nick Morsch (7), Nick Bröderhausen (6), Luca Böker (5), Jonathan Kramer (4), Till Ritter (3), Lino Ritter (3), Samuel Fadire (3), Lennard Tunkel (2) und Raphael Uhe (2).

 

Die männliche B-Jugend der JSG LöMO hatte sich schon für die Oberliga qualifiziert und reiste nun zum Turnier für den Regionalligaaufstieg nach Menden zu den Sauerland Wölfen. Neben den Sauerland Wölfen, die für dieses Turnier gesetzt waren, gingen der TuS Ferndorf, JSG HLZ Ahlen und die JSG LöMO an den Start. Im ersten Spiel trafen die Löhner auf den Nachwuchs des Handball-Leistungszentrum aus Ahlen. Zunächst hatte die JSG LöMO zu viel Respekt vor dem großen Namen und lag mit 2:5-Toren hinten. Nach dem Pausenstand von 4:6 erhöhte Ahlen auf 4:7 und lag dann auch noch mit 6:8-Toren vorn. Dann trafen Titus Henke und Kristian Nettingsmeier noch zweimal und die JSG LöMO freute sich über ein 8:8-Unentschieden. Gegen den haushohen Favoriten Sauerland Wölfe waren die Löhner Jungs chancenlos. Beide Halbzeiten gingen mit 11:5-Toren an den Veranstalter und am Ende verlor die JSG LöMO mit 22:10-Toren. Im letzten Spiel traf die Truppe des Trainergespannes Marvin Fransmeier und Christian Pape, der für Jannik Brune eingesprungen war, auf den TuS Ferndorf. Der Gewinner dieser Partie sicherte sich den zweiten Tabellenplatz und hätte am nächsten Wochenende ein weiteres Qualifikationsturnier für die Regionalliga veranstalten dürfen. Zunächst ging die JSG LöMO mit 2:0 in Führung, ehe sich der Ferndorfer Nachwuchs über 6:8 zur Pause bis auf 8:11 absetze. Im Lager der JSG LöMO kam dann aber Hoffnung auf, als Luca Böker (2) und Titus Henke vier Minuten vor dem Ende zum 11:11 ausgleichen konnten. Leider erzielten die Löhner dann bis zum Schlusspfiff keinen Treffer mehr und am Ende sicherte sich Ferndorf durch einen 11:14-Erfolg den zweiten Tabellenplatz. Souveräner Sieger dieses Turniers wurden die Sauerland Wölfe, die alle ihre drei Partien mit zehn oder mehr Toren Vorsprung gewannen. Trainer Marvin Fransmeier meinte nach dem Partie: „Wir haben uns sehr gut verkauft und ich bin stolz auf meine Jungs. Gegen die Sauerland Wölfe hatten wir keine Chance, aber die beiden anderen Partie hätten wir auch für uns entscheiden können“.

 

Tore für die JSG LöMO: Bo Casper Hülshorst (6), Kristian Nettingsmeier (5), Titus Henke (4), Arne Steinmeier (4), Luca Böker (4), Till Laurin Ritter (3), Hannes Heimbruch (2) und Jakob Decker (1).

 

VfL Handball Mennighüffen und JSG LöMO – Spiele vom 04.-05.05.2024

 

 

Sa 18.00Uhr VfL 2. Herren – CVJM Rödinghausen 28:29

So 17.00Uhr CVJM Rödinghausen – VfL 1. Damen

Sa 16.00Uhr VfL 3.Herren – TSVE Bielefeld 36:32

 

VfL 2. Herren – CVJM Rödinghausen 28:29 (18:16)

Die Gäste aus Rödinghausen machten in Mennighüffen den Aufstieg in die Verbandsliga perfekt. Aber der VfL hielt gut dagegen und hatte den CVJM am Rande einer Niederlage. In der Endphase vergaben die Hausherren gute Chancen von beiden Außenpositionen und kassierten eine ganz bittere 28:29-Heimniederlage. Zu Beginn der Partie bekam die Abwehr der Hausherren die körperlich starken Rückraumspieler der Gäste nicht in den Griff und so setzte sich der CVJM von 5:5 auf 5:8 ab und lag dann bis zum 13:15 in der 24.Minute immer mit zwei oder drei Treffern vorn. VfL-Torhüter Simon Faul sah bei den Rückraumwürfen nicht immer gut aus, er hielt aber durch vier gehaltene Siebenmeter seine Mannschaft im Spiel. Beim Stand von 14:15 parierte er den vierten Strafwurf der Gäste und zweimal Marvin Vieregge, Jannik Lindemeier und Fabian Cardinal brachten den VfL mit 17:15-Toren in Front. Beim Stand von 18:16 wurden die Seiten gewechselt. Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs glich der CVJM zum 18:18 aus und dann wechselte die Führung ständig. Über 19:20, 23:21, 24:23 und 24:25 brachte Daniel Danowsky gut drei Minuten vor dem Ende mit einem verwandelten Siebenmeter den VfL mit 28:27 in Front. In der hektischen Schlussphase vergaben die VfL-Angreifer gleich drei Chancen von den Außenpostionen und die Gäste glichen nicht nur durch Bennet Stender vom Siebenmeterpunkt aus sondern kamen durch einen Treffer von Maik Lennart Neudorf zum glücklichen 28:29-Auswärtssieg. Der VfL kann den rettenden zehnten Rang nicht mehr erreichen und muss jetzt abwarten, wie viele Teams aus den Kreisen Gütersloh und Bielefeld/Herford aus der Landesliga absteigen. Mit der HSG Spradow und TuS Brake 2 stehen bereits zwei Absteiger zur Bezirksliga fest. Die Sportfreunde Senne und die HSG EGB Bielefeld sind ebenfalls gefährdet. Sollten beide Teams absteigen, müsste die Reserve des VfL den Weg in die Kreisliga Bielefeld/Herford antreten.

Tore VfL: Marvin Vieregge (9), Daniel Danwosky (6/2), Fabian Cardinal (6/4), Jannik Lindemeier (4), Tobias Pape (2) und Tim Wienkemeier (1).

 

VfL 3. Herren – TSVE Bielefeld 36:32 (21:17)

In dem Verfolgerduell der Kreisliga B zwischen der dritten Mannschaft des VfL und den Gästen vom TSVE Bielefeld fielen sage und schreibe 68 Treffer. Beim VfL verdienten sich die Torhüter Justin Schütz und Routinier Jochen Held Bestnoten und bügelten die Abwehrschwächen ihrer Vorderleute des öfteren aus. Zunächst lag der Tabellenzweite aus Bielefeld vorn. Bis zum 8:10 liefen die Schützlinge von Trainer Detlev Harre einem Rückstand hinterher. Dann trafen Max Mülke und Dominic König jeweils zweimal ins TSVE-Tor und sorgten für eine 12:10-Führung des VfL. Und beim Zwischenstand von 13:12 traf Marius Hepermann innerhalb von drei Minuten gleich dreimal zur 16:12-Führung. Beim Stand von 21:17 wurden die Seiten gewechselt. In Durchgang zwei blieb der VfL bis zur 44.Minute tonangebend und lag mit 27:25 vorn. Danach nahmen sich die Hausherren eine Auszeit von fünf Minuten, die Bielefeld prompt nutzte, um sich beim 28:30 die Führung zurückzuholen. In den verbleibenden neun Minuten musste Jochen Held im VfL-Tor nur noch einmal hinter sich greifen und der VfL siegte am Ende verdient mit 36:32. Trainer Detlev Harre meinte nach der Partie: „Dank zweier sehr guter Torleute und einem bärenstarken Rückraum glichen wir unsere Abwehrschwächen prima wieder aus und gewannen verdient gegen den Tabellenzweiten. Schön ist es, das wir auch den direkten Vergleich gegen TSVE Bielefeld gewonnen haben“.

 

Tore: Max Mülke (11), Marius Hepermann (9), Brian Gröppel (8), Fabian Kassebaum (4), Dominic König (2), Bastian Bröhenhorst (1) und Anton Gergenreider (1).

 

 

 

VfL Handball Mennighüffen und JSG LöMO – Spiele vom 04.-05.05.2024

 

 

Sa 18.00Uhr VfL 2. Herren – CVJM Rödinghausen

So 17.00Uhr CVJM Rödinghausen – VfL 1. Damen

Sa 16.00Uhr VfL 3.Herren – TSVE Bielefeld

 

Am Samstag ist in der Mennighüffer Sporthalle Großkampftag. Um 16.00Uhr empfängt die dritte Mannschaft des VfL den Tabellenzweiten TSVE Bielefeld. Die Gäste rangieren zur Zeit auf dem zweiten Rang und haben nur einen Zähler Rückstand auf den Tabellenführer TG Schildesche. Die Truppe von Trainer Detlev Harre möchte sich für die 35:38-Hinspielniederlage in Bielefeld revanchieren. Es bleibt abzuwarten, wer für den VfL aufläuft. Sollten die Hausherren gegen TSVE gewinnen, wäre unser Ortsnachbarn HSG Löhne/Obernbeck wieder voll im Titelrennen.

Eine brisante Partie wird danach um 18.00Uhr angepfiffen, wenn unsere Reserve auf die Zweitvertretung des CVJM Rödinghausen trifft. In diesem Spiel geht es um sehr viel. Die Gäste aus Rödinghausen benötigen nur noch einen Zähler, um den Aufstieg in die Verbandsliga perfekt zu machen. Daher werden sich wohl reichlich Fans vom Wiehengebirge auf den Weg nach Mennighüffen machen. Der VfL muss dieses Spiel unbedingt gewinnen, wenn man noch den rettenden zehnten Tabellenplatz erreichen will. Um dieses Vorhaben umzusetzen, muss unsere Reserve die beiden letzten Heimspiele gegen den CVJ M Rödinghausen 2 und Union 92 Halle unbedingt gewinnen. Daniel Danowsky und Marvin Vieregge werden unser Team verstärken. Im Hinspiel kurz vor Weihnachten gelang unserer Truppe eine große Überraschung, als sie in Rödinghausen mit 18:20-Toren gewann.

Also am Samstag benötigt unsere Reserve die bedingungslose Unterstützung alle VfL-Fans.

 

Rückblick auf die Spiele der Verbandsliga vom letzten Wochenende

Der TuS Möllbergen nahm auch die Hürde in Brake. Die Torge-Sieben blieb mit dem souveränen 39:34-Start-Ziel-Sieg auch in zwölften Spiel hintereinander siegreich und liegt weiterhin mit drei Punkten Vorsprung auf den Rangzweiten Soester TV auf Meisterkurs. Die HSG Werther/Borgholzhausen war der große Gewinner im Abstiegskampf. Während die Truppe von Trainerin Andrea Nobbe gegen den Aufsteiger Spvg. Steinhagen ganz deutlich mit 37:27 gewann, verloren die anderen Kellerkinder SGH Ibbenbüren (34:35 gegen den VfL Mennighüffen), HSC Haltern Sythen (29:30 gegen TSG Altenhagen/Heepen 2) und TV Isselhorst (29:35 in Soest) ihre Spiele.

 

Lit 1912 3 – ASV Senden 33:26 (13:14)

In der ersten Hälfte haben wir gegen die offensive Deckung zu kopflos gespielt. Im zweiten Durchgang haben wir uns enorm gesteigert“, sagte Lit-Coach Olaf Grintz nach der Partie. Kurz vor der Pause führten die Nordies noch mit 11:8 in der 25.Minute, handelten sich dann aber noch bis zum Seitenwechsel einen 13:14-Rückstand ein. Ein 8:1-Lauf in Hälfte zwei brachte die Hausherren auf die Siegerstraße. In der 36.Minute stand ein 16:16 auf der Anzeigetafel. Weitere acht Minuten später führte Lit mit 24:18. Danach resignierten die Gäste. Beachtlich war die Vorstellung von Jona Niemeyer. Nach nur einem Treffer in Durchgang eins, traf er in der zweiten Hälfte gleich achtmal. Damit war er bester Werfer der Hausherren. Ihm folgten Linksaußen Mark Riechmann (8) und Felix Ntodonke (7). Bei den Gästen trafen Benedict Otte, Marius Hintze und Nils Lennart Unkell jeweils fünfmal.

 

TuS Brake – TuS Möllbergen 34:39 (15:22)

Der TuS Möllbergen nahm auch die Hürde in Brake und verteidigte durch den zwölften Sieg hintereinander die Tabellenführung. Trainer Andre Torge meinte: „Es war ein zähes Spiel von unserer Seite. Wichtig war, das wir die Partie gewonnen haben. Mit unserer Abwehrleistung war ich überhaupt nicht zufrieden. In der zweiten Hälfte war jeder Schuß auf unser Tor ein Treffer“. In der löchrigen Abwehr der Gäste wurde Holger Kruse vermisst. Und die beiden Torhüter Robin Wetzel und Sören Halstenberg bekamen auch nicht viel an die Finger. Aber der Angriff der Gelben war auf der Höhe. Besonders die rechte Angriffsseite funktionierte mit Sebastian Berg (13/6) und Rouven Hübner (7) sehr gut. Die Gäste lagen schnell mit drei Toren vorn und führten zwischenzeitlich sogar mit 8:14. Doch Brake ließ sich nie abschütteln. In der zweiten Hälfte blieb der Vorsprung nach der 15:22-Pausenführung konstant zwischen vier und sieben Toren.

 

SGH Ibbenbüren – VfL 34:35 (20:19)

Der VfL zeigte bei der abstiegsbedrohten SGH Ibbenbüren wieder sein besseres Gesicht. In einem umkämpften Spiel stand es am Ende 34:35 für den VfL. Dabei zeigte die Rumpftruppe der Gäste Charakter und setzte sich gegen ein lautstarkes Publikum und einen kampfstarken Gegner durch. Gleich acht Akteure musste Trainer Jasmin Baltic ersetzen und so waren die Nachwuchskräfte Jill Rothenroth, Leon Schrewe und Justus Böttcher mitgefahren. Alle erhielten Spielanteile und ermöglichten den übrigen Akteuren die dringend notwendigen Verschnaufpausen. Zunächst gingen die Gäste mit 3:6 in Front und blieben bis zum 10:12 vorn. Die Gastgeber kämpften aufopferungsvoll und trugen zu einem spannenden Spiel mit vielen Wendungen bei. Die Halle tobte, als aus dem 10:12 ein 18:15 wurde. Aber Mennighüffen blieb dran und ging beim 23:24 wieder in Führung. Dann stand es 29:27 und beim 31:31 spielten sich die entscheidenden Szenen ab. Torhüter Tristan Frerichs hielt beim 31:31 einen Siebenmeter von Till Dorn. Die Gäste nutzten diese Situation nervenstark aus und holten ein 32:34 heraus. Ibbenbüren erzielte nur noch zweimal den Anschlusstreffer und musste im Abstiegskampf eine ganz bittere Niederlage einstecken.

Tore: Tim Huckauf (9/2), Mats Köster (7), Tim Held (7), Mats Rinne (6/3), Arne Kröger (5) und Luke Heinrichsmeier (1).

Handball Bad Salzuflen – HSC Haltern/Sythen 29:29 (14:15)

Zum ersten Teil der englischen Woche empfingen wir am Donnerstagabend den HSC Haltern/Sythen zum Nachholspiel in der Halle Aspe. Mit dem Schwung aus dem Sieg gegen den Soester TV vom vorherigen Wochenende wollten wir die gute Leistung nun bestätigen und auch diese beiden Punkte in der Salzestadt behalten. So viel schon mal vorweg: wir blieben auch gegen Haltern leider unserer nicht vorhandenen Konstanz in dieser Spielzeit treu und schafften es nicht, die sehr starke Leistung aus dem Soest-Spiel zu konservieren. Mit voller Kapelle, abgesehen von den Langzeitverletzten Niko Tsolakis (Kreuzband) und Lennart Pieper (Schulter), waren wir gewillt, die beiden Punkte zu holen. Wir kamen dann allerdings nicht gut in die Partie und mussten direkt einem Rückstand hinterherlaufen. Wir ließen die Gäste aus Haltern gerade über das Zentrum aus dem Rückraum zu oft gewähren und fingen uns so einige einfache Gegentore. Unsere Torhüter hatten auch nicht ihren besten Tag erwischt und so lagen wir nach 10 gespielten Minuten mit 4:8 zurück. Dann bekamen wir es allerdings besser hin und arbeiteten uns in die Partie hinein. Dennis Krüger, der eine starke Leistung zeigte, konnte zum 8:8 ausgleichen (16. Minute). Nun entwickelte sich eine offene Partie, in der es keiner Mannschaft gelang, sich abzusetzen. Über 11:12 (25. Minute) ging es mit 14:15 für die Gäste in die Kabine. Wir nahmen uns nun vor, defensiv aktiver zu sein und die Rückraumspieler des HSC früher anzunehmen, um Bälle zu gewinnen, es unseren Keepern etwas leichter zu machen und so ins Tempo zu kommen. Bis zum 20:20 (45. Minute) blieb die Begegnung ausgeglichen. In den nächsten acht Minuten gelang es uns dann aber, das Tempo anzuziehen, Bälle zu gewinnen und vorne die richtigen Entscheidungen zu treffen. Über 23:21 (49. Minute) durch Mike Steffen, netzte dann Tom Ostrop zum 26:23 (54. Minute) ein. Unser Spiel sah in dieser Phase besser aus und wir waren auf dem richtigen Weg. Die Gäste aus Haltern steckten allerdings nie auf und wir wurden wieder ein wenig zu passiv, sodass sie in Minute 57 zum 26:26 ausgleichen konnten. In den letzten Minuten der Partie legten wir vor und Haltern zog nach, so auch zum 29:29 knapp 30 Sekunden vor dem Ende. Wir nahmen unsere Auszeit und wollten so mit dem Lucky Punch im letzten Angriff die beiden Punkte holen. Wir rieben uns gegen die Deckung der Männer aus dem Ruhrgebiet allerdings auf und schafften keinen gescheiten Abschluss mehr, sodass ein am Ende leistungsgerechtes 29:29-Unentschieden auf der Anzeigetafel stand. Trainerstimme Pascal Vette. „Die Stimme zum Spiel geht heute schnell: Wir haben über 60 Minuten keinen richtigen Zugriff in der Abwehr gefunden und unsere Torhüter sind beide nicht wie gewohnt ins Spiel gekommen, daher haben wir es zu selten geschafft, in unser Tempospiel (1. und 2. Phase) zu kommen. Haltern hat es Donnerstag aber auch gut gemacht, ordentlich dagegen gehalten und daher geht das Unentschieden schon in Ordnung.“ HBS: P. Göke, Südhölter (Tor); D. Krüger (12/6), Anzer, Ostrop, Steffen (je 4), Zöllner (3), J. Göke (2), Görder, Pöppelmeier, Hummerjohann, Busse, Timm, F. Krüger HSC Haltern/S.: Robert, Mengede (Tor); Knöner, Beumer (je 6), J. Schrief (6/2), Ramin (5), Hüwener (2), Mühlenbrock, Lange, Weber, Krause (je 1), L. Schrief, Köppen

SG Ahlen 2 – Handball Bad Salzuflen 25:28 (14:13)

Für Teil zwei der englischen Woche reisten wir dann am Sonntagnachmittag nach Ahlen. Beim Drittplatzierten wollten wir erneut eine ordentliche Leistung zeigen und die beiden Punkte mit in die Salzestadt nehmen. Unser Kader war wieder voll und aufgrund des privaten Ausfalls unseres Co-Trainers Thilo Leischulte, nahm Rafael Jacobsmeier als Co auf der Bank Platz. Von Beginn an entwickelte sich eine offene Begegnung, in der beide Mannschaften zunächst einige freie Chancen liegen ließen und im Spiel nach vorne viele Fehler machten. Nach 11 gespielten Minuten stand es 5:5. Es blieb ein offener Schlagabtausch in der ersten Halbzeit und keine Mannschaft konnte sich absetzen. Tom Ostrop erzielte in Minute 23 das 10:11 zu unseren Gunsten. Kurz vor der Pause stellten die Hausherren dann aber zum ersten Mal einen 2-Tore-Abstand her und hatten die Möglichkeit nach einer Auszeit sogar mit drei Toren Vorsprung in die Pause zu gehen. Wir konnten den Ball allerdings verteidigen und nach einem Foul an Niklas Busse im daraus resultierenden Gegenstoß, erzielte Marvin Anzer vom 7m-Punkt den 14:13 Halbzeitstand. Wir gingen also mit einem knappen Rückstand in die Kabine. Dort sprachen wir an, dass wir das Kreisspiel der Hausherren besser verteidigen müssen, vor allem mussten wir auf die Einläufer achten. Ebenfalls wollten wir das Tempo hochhalten und weniger Würfe aus dem Rückraum zulassen. Wir kamen dann super aus der Pause und konnten uns in den ersten 10 Minuten des zweiten Durchgangs eine 3-Tore-Führung erarbeiten. Marvin Anzer erzielte das 17:20. Nach den Problemen im Zentrum unserer 6:0-Deckung aus dem Spiel gegen Haltern und auch in der ersten Halbzeit, deckten wir es am Sonntag dann im zweiten Durchgang deutlich besser und ließen weniger zu. Die gute Defensivleistung war auch der Grundstein für die wenigen Gegentore in Halbzeit zwei und für unseren 3:7-Lauf in den kommenden Minuten. Wir eroberten in der Abwehr Ball um Ball und konnten so in unsere Gegenstöße kommen und einfache Tore erzielen, mit welchen wir uns nach 50 gespielten Minuten nach zwei Treffern aufs leere Tor von Niklas Südhölter und Marvin Anzer auf 20:27 absetzen konnten. Dann ließen wir die Zügel allerdings ein wenig schleifen und machten im Angriff ein paar vermeidbare Fehler, sodass die Ahlener SG nochmals auf 24:27 verkürzen konnte. Wir fingen uns aber wieder und Marc-Ole Pöppelmeier machte knapp eine Minute vor Spielende mit dem 24:28 den Deckel drauf. Ahlen traf noch einmal und so kam ein am Ende verdienter 25:28-Auswärtssieg zustande. Trainerstimme Pascal Vette: „Wir hatten uns für dieses Spiel vorgenommen, unsere Abwehr zu stabilisieren und unsere Absprache bei den Kreisanspielen zu verbessern. Das ist uns im ersten Durchgang leider nur bedingt gelungen, außerdem war unsere Fehlwurfquote in Halbzeit eins viel zu hoch. Wir haben sehr gut heraus gespielte Chancen nicht genutzt. Beides haben wir dann in der zweiten Halbzeit deutlich besser gemacht und nur noch 11 Gegentore kassiert. Mit 5:1 Punkten aus der englischen Woche, wenn man das Soest-Spiel mit dazu nimmt, können wir sehr zufrieden sein und nun wollen wir unseren frisch erkämpften Bronzerang auch verteidigen.“ Ahlener SG II: Brockmeyer, Huesken (Tor); Hegemann (6), Tesi (5), Frenzel, Hohmann (je 3), Danker, Jo. Horstmann (je 2), Fleuth (2/1), Schindler, Neumann (je 1), Je. Horstmann, Lorenz HBS: Südhölter, P. Göke (Tor); Anzer (6/1), Ostrop (4), D. Krüger (4/1), F. Krüger, Steffen (je 3), J. Göke, Görder (je 2), Südhölter, Pöppelmeier, Zöllner, Busse (je 1), Timm, Hummerjohann. Mit diesem Sieg schieben wir uns auf Platz 3 in der Tabelle der Verbandsliga Staffel 1 vor. Dennoch sind wir mit drei weiteren Teams punktgleich, sodass wir alles reinlegen werden, um auch die verbliebenen Spiele zu gewinnen und den dritten Tabellenplatz zu verteidigen.



HSC Haltern-Sythen – TSG Altenhagen/Heepen II 29:30 (16:15)

Viel Stammpersonal der Reserve derTSG trat die lange Busreise nach Haltern am See nicht an. Die Vorzeichen vor dem Spiel waren somit alles andere als gut. Der übrig gebliebene schmale Kader wurde erfreulicherweise ergänzt durch die beiden Neuzugänge aus der Lemgoer A-Jugend, Julian Niedergriese und Leon Throne, die bereits ab jetzt spielberechtigt sind, sowie durch Co-Trainer Luca Werner. Durch eine kämpferische Topleistung schaffte man dennoch einen knappen 29:30 (16:15)-Auswärtssieg beim HSC Haltern-Sythen.
Die Startphase verlief holprig. Der hochmotivierte und abstiegsbedrohte Gastgeber startete durch vier Tore von Shooter Maximilian Beumer, der am Ende auf 13 Treffer kam und ging schnell mit 4:1 in Führung. In der Folge berappelte sich die TSG etwas und konnte den Rückstand allmählich verringern. Beim 9:8 (15.) durch Lennart Holtmann war der Anschluss hergestellt, beim 15:15 kurz vor dem Seitenwechsel erstmals auch der Ausgleich. Bis zu dem Zeitpunkt hatten bereits alle TSG-Spieler Einsatzminuten erhalten. Auch die „Neuzugänge“ trugen sich bereits kräftig in die Torschützenliste ein und schafften somit einen tollen Einstand.
Da die 6:0-Deckung in den ersten 30 Minuten keinen Zugriff erhielt, stellte Trainer Tobias Fröbel die Abwehr auf eine 5:1-Variante um. Diese Maßnahme zeigte direkt Erfolg, die Gäste erzielten Tempotore und preschten auf 17:19 (35.) davon. Beim 23:27 sieben Minuten vor Schluss sah es nach einem sicheren Auswärtssieg aus, doch eine Manndeckung von Haltern führte zu vielen unnötigen und schnellen Ballverlusten der TSG, sodass eine Minute vor Schluss Haltern die Chance zum Ausgleich hatte. Haltern zog einen Siebenmeter, den Torwart David Stanjek allerdings entschärfen konnte. Auch im letzten Angriff unterlief der TSG ein Ballverlust, doch Halterns vermeintlicher Ausgleich landete knapp nach der Schlusssirene im TSG-Tor, sodass die Gäste einen knappen, aber verdienten Auswärtssieg feiern konnten.
TSG II: Stanjek/Grauting – Niedergriese (6), Niehaus (5), Franz (5/2), L. Werner (3), Throne (3), Holtmann (3), Schuwerack (2), T. Werner (2), Eschler (1), Langelahn.

HSG Werther/Borgholzhausen – Spvg. Steinhagen 37:27 (18:11)

Die HSG gewann auch gegen den Aufsteiger aus Steinhagen und holte aus den letzten sechs Partien 9:3-Punkte und überholte die SGH Ibbenbüren in der Tabelle. Die Gäste mussten auf ihren Torjäger Hannes Krassort verzichten, lagen aber in der Anfangsphase der Partie in Front. Bis zum 6:7 führten die Gäste aus Steinhagen. Dann aber übernahmen die Hausherren die Initiative und führten in der 24.Minute bereits mit 14:9-Toren. Nach dem 15:11 gelang der Truppe von Trainerin Andrea Nobbe über die Pause hinweg ein 7:0-Lauf und beim Zwischenstand von 22:11 war die Vorentscheidung gefallen. Am Ende gewann die HSG beim 37:27-Endstand mit zehn Toren Vorsprung. Bei den Hausherren erzielten Soenke Raschkowski und Nick Borgstedt jeweils sieben Treffer. Für Steinhagen trafen Dennis Strothmann (6), Tim-Michael Ansorge (5/4), Leonhard Janzen (4) und Jona Schröder (4) am besten.



Soester TV – TV Isselhorst 35:29 (15:14)

Nachdem Soest aus den letzten drei Spielen nur 2:6-Punkte eingefahren hatte und die Tabellenführung an Möllbergen verlor, kam die Truppe von Trainer Max Loer gegen den TV Isselhorst zu einem 35:29-Erfolg. Nach langer Zeit war diesmal Jan-Ole Zülsdorf wieder mit dabei und er steuerte drei Treffer zum Sieg bei. Zunächst führten die Hausherren knapp, ehe sich die Gäste in der 19.Minute auf 8:10 absetzen. Und bis zur 35.Minute sah es nach einer Überraschung aus, als Isselhorst mit 17:18-Toren vorne lag. Dann aber drehte Soest die Partie innerhalb von vier Minuten. Aus dem 17:18 wurde ein 22:18 und danach ließen die Bördestädter nichts mehr anbrennen. Über 25:20 und 32:26 siegte Soest klar mit 35:29-Toren. Überragender Akteur aus dem Parkett war der Soester Luke Tischer, der gleich 14 Treffer erzielte. Ihm am nächsten kam der ehemaliger Isselhorster Gian-Luca Brausmann, der acht Tore warf. Für die Gäste trafen Alexander Wiese (9) und Moritz Lünstroth (6/4) am besten.