In der Staffel A der Handball-Oberliga Westfalen soll die Saison 2020/2021 am 3./4.Oktober starten und zwar mit folgenden Partien:

 

VfL Gladbeck – VfL Eintracht Hagen 2

TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck – VfL Handball Mennighüffen

CVJM Rödinghausen – TSG Harsewinkel

TSG AH Bielefeld – TuS Möllbergen

 

2.Spieltag:

TSG Harsewinkel – VfL Gladbeck

VfL Eintr. Hagen 2 – TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck

TuS Möllbergen – CVJM Rödinghausen

VfL Handball Mennighüffen – TSG AH Bielefeld

 

Die weiteren Partien unserer ersten Mannschaft:

 

3.Spieltag  CVJM Rödinghausen – VfL Handball

4.Spieltag  VfL Handball – VfL Gladbeck

5.Spieltag  VfL Eintr. Hagen 2 – VfL Handball

6.Spieltag  VfL Handball – TSG Harsewinkel

7.Spieltag  TuS Möllbergen – VfL Handball 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auslosung Handball Oberliga Westfalen der Männer

Heute um 14.00Uhr wurden die Staffeln der Handball-Oberliga Westfalen der Männer ausgelost.
Die Saison startet am 3./4.10.2020.

Alle vier Vertreter des Handballkreises Bielefeld/Herford wurden der Gruppe A zugelost. Mit VfL Gladbeck und VfL Eintracht Hagen stehen zunächst nur zwei weite Fahrten an. Damit können wir zufrieden sein und gut leben.

Staffel 1:                                         Staffel 2:
TSG AH Bielefeld                           Soester TV
VfL Gladbeck                                  Sportfreunde Loxten
TuS Möllbergen                              HSC Haltern/Sythen
CVJM Rödinghausen                     TuS Ferndrof 2
TuS 97 Bielefeld                             Schalke 04
TSG Harsewinkel                           Tura Bergkamen
VfL Eintr. Hagen II                          TuS Bommern
VfL Handball Mennighüffen             HTV Hemer

 

Nach der Vorrunde in den beiden Staffeln spielen die jeweils vier ersten Teams in der Aufstiegsrunde, die letzten vier in der Abstiegsrunde. Die Ergebnisse der bereits ausgetragenen Spiele gegeneinander werden mitgenommen. Das ergibt insgesamt 22 Spieltage für jede Mannschaft – und am Ende einen Aufsteiger in die 3. Liga. Die letzten vier Teams steigen in die Verbandsliga ab.
„Ich hatte mir persönlich eine Saison mir 30 Spielen gewünscht“
Christian Sprdlik, Geschäftsführer des Aufstiegskandidaten TSG, erklärt: „Wir hätten aus sportlichen und wirtschaftlichen Gründen eine eingleisige Liga mit Hin- und Rückspiel gewählt, aber vor dem Hintergrund der Pandemie ist die Lösung mit dem Losverfahren sicher die gerechteste.“ Wenn seine Trainings- und Spielgemeinschaft aufsteigen wolle, müsse sie ohnehin gegen alle bestehen, in welcher Phase der Saison und welchem Modus auch immer. Pierre Limberg, Trainer des TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck, sieht das genauso: „Ich hatte mir persönlich eine Saison mir 30 Spielen gewünscht, ohne die ganzen Pausen wie in den Herbstferien, zu Karneval oder an Pfingsten. Aber so ist die Variante mit dem Losverfahren auch in Ordnung.“ Dann müsse der Vorletzte der abgebrochenen Saison es eben in 22 Spielen schaffen. Limberg: „Die Chancengleichheit ist jedenfalls gegeben.“ Gelost wird am Sonntag ab 14 Uhr.
Die 16 Oberligisten in der Reihenfolge der Setzliste für die Lostöpfe: SF Loxten, TSG Altenhagen-Heepen, VfL Gladbeck, Soester TV. TuS 09 Möllbergen, HSC Haltern-Sythen, CVJM Rödinghausen, TuS Ferndorf II. FC Schalke 04, VfL Handball Mennighüffen, HC TuRa Bergkamen, TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck. HTV Hemer, TSG Harsewinkel, TuS Bommern, VfL Eintracht Hagen II.

Bielefeld. Lange war spekuliert worden, wie der Spielmodus für die Handballsaison 2020/21 aussehen könnte. Aufgrund der vielen Wild-Card-Aufsteiger sind die Ligen größer geworden. Bei einem Online-Staffeltag, zu dem der Handballverband Westfalen alle Seniorenteams von Ober- bis Landesliga eingeladen hatte, wurden zwei konkrete Wiedereinstiegsszenarien diskutiert. Andreas Tiemann, Vizepräsident Spieltechnik im Handballverband Westfalen, sprach von einem regen Austausch. Neben dem bereits diskutierten Start Anfang Oktober könnte die Saison auch am Wochenende 24./25. Oktober beginnen.
Kleine Spielpläne sind weniger anfällig für Pandemie-Rückschläge. Welches Startszenario – natürlich in Abhängigkeit von geringen Corona-Fallzahlen – Realität wird, liegt auch am Spielmodus, über den jetzt die Vereine entscheiden sollen. Kleine Staffeln können später beginnen, große müssen möglichst früh starten. Der Verband hat je Liga zwei Spielmodi zur Abstimmung vorgelegt, die je nach Mannschaftszahlen in den Liga unterschiedlich ausfallen. In jedem Fall wird es keine Abstiegsrelegation geben. „Ich persönliche wünsche mir möglichst kleine Spielpläne, die weniger störanfällig für Pandemie-Rückschläge wären. Wenn aber die Mehrzahl der Vereine eine 14er-Staffel möchte, wird es die geben. Ich bin auf das Feedback der Vereine gespannt“, sagt Tiemann. Bis Sonntag sind die Vereine aufgefordert, ihr Feedback zurückzusenden. „Im Optimalfall können wir am 26. Juni Staffel- und Spielmodus bekanntgeben“, erklärt Tiemann.

Die Alternative sind zwei Gruppen mit acht Teams
Die Oberliga der Männer könnte in einer ordentlichen Runde – 16 Mannschaften mit Hin- und Rückspiel – ausgetragen werden. Macht 30 Spieltage. Die Alternative sind zwei Gruppen á acht Mannschaften, die nach regionalen Kriterien zusammengestellt würden. Die TSG A-H Bielefeld und ihr womöglich größter Konkurrent um den Aufstieg, die Sportfreunde Loxten, müssten in der wohl klar stärkeren, östlichen Staffel antreten. Die ersten vier Mannschaften jeder Staffel würden eine Aufstiegsrunde spielen, die letzten vier jeder Staffel die vier Absteiger ermitteln. Da die Ergebnisse der jeweils vier Teams einer Staffel untereinander „mitgenommen“ würden, die TSG also etwa nicht noch zweimal gegen Loxten ran müsste, käme die Liga nach diesem Modell auf nur 22 Spieltage – jedes Team somit auf elf Heimspiele.
„Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile – aus organisatorischer und finanzieller Sicht“, erklärt Christian Sprdlik, Geschäftsführer der TSG A-H Bielefeld. „Auch wenn es intensiv wird: Die gerechteste Lösung ist eine ordentliche Runde, in der jeder gegen jeden spielt“, meint Sprdlik. „Es haben sich auch schon einige Vereine geäußert, dass sie aus wirtschaftlichen Gründen zwingend auf 14 oder 15 Heimspiele mit Zuschauern angewiesen sind“, berichtet Tiemann.
Bei vier Staffeln gibt es eine Endrunde
Die insgesamt 34 Vereine und Mannschaften der Verbandsliga mit dem TuS Brake wurden aufgefordert, zwischen einer Variante mit drei oder vier Staffeln zu entscheiden. An das Szenario mit vier Staffeln ist eine Endrunde gebunden, in der Auf- und Absteiger ermittelt werden.
Auch in der Landesliga wird es definitiv mehr als die üblichen vier Staffeln geben. Die insgesamt 70 Teams würden entweder auf fünf Staffeln á 14 Mannschaften oder sechs Staffeln á elf oder zwölf Teams verteilt. In jedem Fall müssen die TSG Altenhagen-Heepen II und der TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck II, die im vergangen Jahr in der östlichsten Staffel spielten, in der kommenden Saison Richtung Gütersloh und Warendorf fahren. Auch Aufsteiger HSG EGB Bielefeld wird in dieser Staffel antreten.
Ähnliche Varianten wurden auch den Vereinen und Mannschaften des Spielbetriebs der Frauen vorgestellt. Eine ordentliche Oberligarunde mit 19 Teams ist aus organisatorischen Gründen nicht durchführbar.

 

Bei der Teilung der Oberliga in zwei Staffeln würde der VfL Handball Mennighüffen in die Staffel 1 eingruppiert. Damit träfen die Schützlinge unseres neuen Trainers Tomek Tluczynski auf die TSG AH Bielefeld, TuS 97 Bielefeld, den CVJM Rödinghausen, TuS Möllbergen, die Sportfreunde Losten, die TSG Harsewinkel und den Soester TV.

Die Verantwortlichen des VfL haben sich in einer Telefonkonferenz für die Variante 1 entschieden. Nun bleibt abzuwarten, wie sich  die anderem Oberligateams entscheiden. Anfang nächster Woche wissen wir mehr.  

Halle (WB). Bei der Regelung der Auf- und Abstiege hat der Handballverband Westfalen eine für viele Beteiligte zufriedenstellende Lösung gefunden – gleiches erhoffen sich die Funktionäre jetzt auch für die knifflige Planung der Spielzeit 2020/21. Die neue Saison soll, sofern sich die Lage nicht ändert, am 4. Oktober starten.

 

Für Mittwoch hat der Verband alle überkreislichen Herrenmannschaften zu Online-Staffeltagen eingeladen, am Donnerstag folgen die Frauen. „Die Mitbestimmung der Vereine ist uns wichtig“, betont Andreas Tiemann, der im HVW-Präsidium für die Spieltechnik zuständig ist, denn „wir sitzen alle zusammen in einem Boot und wollen auch auf die Wünsche der Vereine eingehen. Es ist aber auch kein Wünsch-dir-was.“
Konkret wird es in den Sitzungen um die Staffelstärken der Ligen, Auf- und Abstiege sowie den Spielmodus in Abhängigkeit von verschiedenen Szenarien zum Startzeitpunkt der Saison gehen. Der Verband möchte allen Vereinen eine ausreichende Vorbereitungszeit geben und stößt dabei auf das Problem, dass viele Kommunen ihre Sporthallen erst nach den Sommerferien wieder freigeben wollen. Tiemann hält daher aus aktueller Perspektive einen Saisonstart Anfang Oktober als „sehr realistisch.“
In dieser Variante könnte bei den Herren in der Oberliga (16 Mannschaften) und Verbandsliga (2 Staffeln mit je 17 Teams) wohl mit Hin- und Rückrunde gespielt werden, in der Landesliga (70 Teams) würde eine fünfte Staffel hinzukommen. Die Frauen-Verbandsliga (2×13) und -Landesliga (3×14 und 1×13 Mannschaften) wären unproblematisch, während in der Oberliga (19) ein Mammutprogramm droht.
Die Vielzahl der Mannschaften resultiert daraus, dass es keine Absteiger gibt und der Verband allen Vereinen Wildcards angeboten hatte, die sich berechtigte Aufstiegshoffnungen gemacht hatten. Tiemann gibt zu, dass er „überrascht“ war, wie breit dieses Angebot wahrgenommen worden ist. Fünf von sechs Wildcard wurden in der Verbandsliga angenommen, darunter auch vom TV Werther, in der Landesliga 13 von 16. „Ich hoffe, dass alle Vereine ihre eigene Leistung kritisch genug hinterfragt haben und die Anforderungen in der höheren Klasse erfüllen können“, sagt Tiemann. So muss der TV Werther jetzt beispielsweise gewährleisten, dass alle Spiele auf Video aufgenommen werden.
Noch kniffliger könnte die Planung werden, wenn sich der Saisonstart noch weiter nach hinten schiebt. Einen Fingerzeig für mögliche Lösungsvarianten gibt hier ein Organisationsmodell, das bereits für den Jugendbereich beschlossen worden ist.
In der Version „Corona-1“ wird in den überkreislichen Jugendligen mit lediglich zehn bis zwölf Mannschaften eine einfache Hinrunde gespielt, an die sich Play-Off- und Platzierungsspiele anschließen. Die Saison würde nach den Herbstferien starten, die sonst im Zeitraum von Ostern bis Sommer stattfindenden Qualifkationsrunden sind für den 19. und 20. September angesetzt, in allen Altersklassen in maximal zwei Runden.
„Diese Planung ist bewusst als Plan A verabschiedet worden und soll allen Beteiligten eine Orientierung geben. Planungssicherheit kann uns derzeit pandemiebedingt niemand geben“, erläutert Patrick Puls aus Bielefeld als zuständiger „Vizepräsident Jugend.“

 

Hoffnung der TSG-Handballer auf 3. Liga schwindet
Mit dem Startplatz klappt es nur, wenn vier Klubs ihre Bereitschaft bis zum 30. Juni zurückziehen. Hallentraining im Moment noch zu schwierig

Bielefeld. Ein Startplatz in der 3. Liga ist für die TSG A-H Bielefeld in weite Ferne gerückt. Der DHB hat jetzt die Liste der Mannschaften veröffentlicht, die aktuell in dieser Klasse spielberechtigt wären. Dazu gehören die beiden führenden Teams der Nachrückerliste, nämlich der TV Cloppenburg (Nordsee) und HaSpo Bayreuth (Bayern).

 

Die TSG steht im Ranking der Nachrücker auf Platz sechs. Ligarivale Sportfreunde Loxten ist als Vierter aussichtsreicher platziert. Erst wenn vier der 72 Klubs bis zum 30. Juni auf einen Startplatz in der 3. Liga verzichten würden, beziehungsweise die geforderte selbstschuldnerische Bankbürgschaft nicht vorlegen könnten, wäre die TSG an der Reihe. „So ganz nicht aufgestiegen sind wir ja noch nicht“, weist TSG-Geschäftsführer Christian Sprdlik darauf hin, dass der heimische Oberligist noch keine endgültige Absage erhalten habe. Er wolle jetzt erst einmal die nächsten Wochen abwarten: „Es könnte sich ja durchaus noch etwas tun.“


„Wir werden mit einem starken Kader wieder angreifen“
Tut sich nichts, nimmt die TSG in der kommenden Saison einen neuen Anlauf. „Wir schauen nach vorn und werden mit einem starken Kader wieder angreifen“, sagt TSG-Trainer Leif Anton. Die Vorbereitung auf diesen Angriff gestaltet sich aktuell noch sehr schwierig. Von der versprochenen Öffnung des Amateursports kommt bei den Handballern nichts an. Zum einen, weil die Hallen noch geschlossen sind. Viel schwerer wiegt jedoch, dass es sich beim Handball – selbst in einfachen Trainingsformen – um einen Kontaktsport handelt. Und dazu sagt die Verordnung: „Untersagt sind der nicht-kontaktfreie Sport- und Trainingsbetrieb sowie jeder Wettkampfbetrieb.“
Leif Anton belässt es weiter dabei, seinen Schützlingen individuelle Pläne zu geben. „Wir springen nicht gleich auf jeden Zug auf, auf dem es noch zu Schwierigkeiten kommen kann“, sagt der TSG-Trainer. Sein Kollege vom Ortsnachbarn TuS 97, Pierre Limberg hält es ähnlich.
„Das ist gar nicht umzusetzen“
„Zuerst müsstest du im Verein einen finden, der die ganzen Hygienevorschriften überwacht und seinen Kopf dafür hinhält. Das ist ja gar nicht umzusetzen“, sagt der Jürmker Oberliga-Coach. Beide Trainer verweisen auf Ende Mai. Dann werde man sehen, ob weitere Lockerungen kommen, die ein Gruppentraining zulassen. So gehen derzeit fast alle Klubs vor. „Streng genommen dürften wir uns ja nicht mal den Ball zupassen“, sagt Maike Röthemeyer vom HT SF Senne.
„Aktuell wäre das Gruppentraining eine große Herausforderung. Wir hoffen mal, dass im Juni wieder mehr gemacht werden darf. Wenn Mitte Juli wieder ein halbwegs normaler Betrieb möglich wäre, würde das zu einer hohen Zufriedenheit führen“, betont TSG-Trainer Leif Anton.

 

Da die Sportfreunde Loxten und die TSG A-H Bielefeld (noch) keinen Nachrücker-Platz erhalten haben, wird die Oberliga wohl aus 16 Teams bestehen.
Nach der Sitzung der Spielkommission der 3. Liga müssen sich die Oberliga-Handballer des VfL Gladbeck, des FC Schalke 04 und des TuS Bommern auf eine Mammut-Saison 2020/21 einrichten. Da von den in Frage kommenden Drittligisten lediglich der HC Elbflorenz II verzichtet hat, sind 70 der 72 Starter bekannt. Die beiden Nachrücker-Plätze aus den Oberligen erhalten der TV Cloppenburg (Nordsee) und HaSpo Bayreuth (Bayern).
Das bedeutet für die Gladbecker, Schalker und Bommeraner zunächst einmal, dass sie in einer 16er-Staffel spielen werden – macht 30 Saisonpartien. Diese wird aus den 13 verbliebenen Oberligisten – Meister ASV Hamm-Westfalen II steigt in die 3. Liga auf – sowie den drei Aufsteigern TSG Harsewinkel, TuS Bommern und VfL Eintracht Hagen II gebildet, der als Tabellenzweiter der Verbandsliga-Staffel 2 die Wildcard ziehen wird.

Loxten liegt im neuen Nachrücker-Ranking auf Platz zwei
Auf einen Nachrücker-Platz hatten ja die Sportfreunde Loxten und auch die TSG A-H Bielefeld gehofft, also der Tabellenzweite und -dritte der Oberliga Westfalen. Das dürfen sie weiterhin, vor allem die Loxtener, die im neuen Ranking – ohne Cloppenburg und Bayreuth – hinter dem TSV Neuhausen/Filder aus Baden-Württemberg auf Platz zwei liegen. Rang vier nehmen jetzt die Altenhagener ein.
„Die Drittliga-Staffeleinteilungen sollen erst nach Bekanntwerden des endgültigen, derzeit für den 1. September geplanten Saisonstarts vorgenommen werden“, teilt der Deutsche Handballbund mit. „Damit wird auf jeden Fall bis zum 30. Juni, dem Ende des Spieljahres 2019/20, die Option weiterer Nachrücker offengehalten, sofern sich bis zu diesem Zeitpunkt noch gemeldete Mannschaften aus der 3. Liga zurückziehen oder die geforderte selbstschuldnerische Bankbürgschaft nicht vorlegen können.“
Nach jetzigem Stand wären 2020/21 folgende 16 Mannschaften in der Oberliga Westfalen vertreten: Sportfreunde Loxten, TSG A-H Bielefeld, VfL Gladbeck, Soester TV, TuS 09 Möllbergen, HSC Haltern-Sythen, CVJM Rödinghausen, TuS Ferndorf II, FC Schalke 04, VfL Mennighüffen, HC TuRa Bergkamen, TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck, HTV Hemer, TSG Harsewinkel, TuS Bommern, VfL Eintracht Hagen II.
Allerdings muss noch abgewartet werden, ob diese 16 Vereine ihre Mannschaften tatsächlich für die Oberliga melden werden. Die Meldefrist des Handballverbandes Westfalen endet am 20. Mai (Mittwoch). 

 

 

 

Aufstieg zur 3.Liga
TSG-Handballer nur Neunter auf der Warteliste für die 3. Liga
Die jetzt veröffentlichte DHB-Regel zum Belegen der 72 Plätze in der 3. Liga bietet Angriffsfläche
Gregor Winkler
05.05.2020 | Stand 04.05.2020, 20:57 Uhr


Bielefeld. Der DHB hat entschieden. Die Kriterien, nach denen 72 zu vergebene Drittligaplätze verteilt werden sollen, wurden festgelegt. „Für die Nachrücker-Plätze wird eine Rangliste erstellt. Grundlage ist der Abstand im Quotienten zum Aufsteiger in der betreffenden Oberliga. In diese Rangliste können nur Mannschaften aufgenommen werden, die in ihrer Oberliga mindestens Platz zwei oder drei belegen“, heißt es in einer Meldung des Verbandes. Für die Oberliga Baden-Württemberg, aus der immer regulär zwei Teams aufsteigen, gilt die Ausnahme, dass auch der Vierte in die Nachrücker-Rangliste aufgenommen wird. Auf Wildcards, wie in Westfalen praktiziert, wird verzichtet. Bis zum 15. Mai müssen sich alle Kandidaten erklären.
Derzeit steht nur ein Drittliga-Platz zur Verfügung
Derzeit stünde in den vier Drittligastaffeln nur noch ein freier Platz zur Verfügung. Rückzüge und Aufstiegsverzichte könnten aber noch folgen. Die TSG A-H Bielefeld, die einen Aufstieg als Nachrücker annehmen würde, hat bereits vorsorglich für die 3. Liga gemeldet, steht als Neunter der Nachrückerliste aber weit hinten in der Warteschlange. Zum Vergleich: Würde der reine Quotient zählen, wären die Bielefelder Dritter. Die Regelung bietet also durchaus Angriffsfläche. So hat etwa Concordia Delitzsch in der Oberliga Mitteldeutschland bereits zwölf Minuspunkte auf dem Konto, ist als punktgleicher Tabellenzweiter aber bei unschlagbaren Null Quotienten-Abstandspunkten. Die TSG kommt als Dritter ihrer Oberliga auf gerade mal sechs Negativzähler, liegt nach Quotientenpunkten aber klar hinter Klassenprimus Hamm II. Nach der Abstandsberechnung zum jeweiligen Tabellenführer steht Delitzsch mit einer sportlich schlechteren Bilanz also deutlich besser da, als die Bielefelder. Auch die Einbeziehung des Vierten aus Baden-Württemberg (14 Minuspunkte) scheint diskutabel.

Die Rangliste der Nachrücker mit den Abständen zum jeweiligen Primus: 1. TV Cloppenburg, 2. Concordia Delitzsch, 3. HaSpo Bayreuth (3,0), 4. HSV Insel Usedom (3,2), 5. TSV Neuhausen/Filder (4,3), 6. SF Loxten (6,7), 7. TG Landshut (8,2), 8. TSG Söflingen (8,7), 9. TSG A-H Bielefeld (12,2), 10. THW Kiel II (14,3). Cloppenburg und Delitzsch kommen auf den gleichen Quotienten wie ihr jeweiliger Tabellenführer. Daher gibt es keinen Abstand.