Spielberichte

Spielberichte VfL Handball Mennighüffen 08./09.12.2018 Man sah am Wochenende fast nur strahlende Gesichter in der Mennighüffer Sporthalle. Unsere erste Mannschaft zeigte das wohl beste Spiel der letzten zwei Jahre und besiegte den Tabellennachbarn und Angstgegner VfL Gladbeck am Ende hochverdient mit 28:24-Toren. Zur Belohnung sprang unsere Erste auf den fünften Tabellenplatz in der Oberliga. Zuvor schaffte unsere erste Damenmannschaft gegen die HSG Schröttinghausen/Babenhausen eine große Überraschung. Die Truppe von Sonja Balsmeyer bezwang den Tabellenfünften HSG Schröttinghausen/Babenhausen ganz knapp mit 28:27-Toren und verbuchte zwei Bonuspunkte im Kampf gegen den Abstieg. Unsere zweite Mannschaft brannte gegen den Tabellennachbarn aus Brake ein wahres Feuerwerk ab und siegte ganz deutlich mit 33:24-Sieg. Durch diesen Erfolg verbesserte sich unsere Reserve auf den dritten Tabellenplatz. Die beiden Ortsderbies gingen an unsere Gäste aus Löhne-Obernbeck. Während unsere zweite Damenmannschaft gegen die HSG Löhne/Obernbeck beim 16:20 den kürzen zog, unterlag unsere sechste Herrenmannschaft im Spitzenspiel der ersten Kreisklasse der HSG Löhne/Obernbeck 3 mit 18:23-Toren. Unsere dritte Mannschaft verlor beim Tabellennachbarn TuS Brake 3 am Ende klar mit 22:30-Toren.
So 09.30Uhr VfL 6. Herren – HSG Löhne/Obernb. 3 18:23 So 11.00Uhr TuS Brake 3 – VfL 3. Herren 30:22 So 11.30Uhr VfL 2. Damen – HSG Löhne/Obernbeck 16:20 Sa 16.30Uhr VfL 2.Herren – TuS Brake 2 33:24 So 14.45Uhr VfL 1. Damen – HSG Schröttinghausen 28:27 So 17.00Uhr VfL 1.Herren – VfL Gladbeck 28:24
VfL 1. Herren – VfL Gladbeck 28:24 (13:12) Die gut 200 Fans sahen eine hochklassige und spannende Begegnung. Die Oberligapartie zwischen dem VfL und den Gästen aus Gladbeck war Werbung für den Handballsport. Über sechzig Minuten gingen beide Teams ein hohes Tempo und boten den Fans beste Unterhaltung. Und fast fünfzig Minuten lang konnte sich kein Team mit mehr als einem Tor Vorsprung absetzen. Dann machte der VfL aus dem 20:20 ein 23:20 und die Zuschauer hielt es nicht mehr auf ihren Sitzen. Über 25:21 und 26:22 gewann der VfL am Ende verdient mit 28:24-Toren und konnte im fünften Vergleich mit Gladbeck das erste Mal doppelt punkten. Während der VfL in der Endphase im Angriff noch zulegen konnte, verloren die Gäste in den letzten sieben Minuten im Angriff ihre Linie. Torhüter Kevin Körtner entschärfte in der entscheidenden Phase drei Würfe der Gladbecker Angreifer und Till Orgel traf in der zweiten Hälfte viermal ins gegnerische Tor. Und Lukas Mailänder, der von der Auswechselbank wieder ins Spiel kam, sorgte mit seinem zwei Treffern endgültig für den nächsten VfL-Sieg. Der VfL holte aus den letzten vier Spielen 8:0-Punkte und verbesserte sich auf den fünften Tabellenplatz. Tore: Tomek Tluczynski (5/5), Mats Köster (5), Arne Halstenberg (5), Till Orgel (4), Lukas Mailänder (4), Malte Ames (2), Pascal Schumann (1), Jonas Köster (1) und Marcel Schumann (1).
VfL 1. Damen – HSG Schröttinghausen/Babenh. 28:27 (15:13) Der VfL zeigte gegen die Gäste aus Bielefeld sein bestes Saisonspiel und konnte seinen dritten Saisonsieg erringen. Der VfL führte schnell mit 4:1 und 5:2. Dann kamen die Gäste aber besser in die Partie und beim 11:13 lag der VfL plötzlich mit zwei Buden hinten. Aber die Moral passte , innerhalb weniger Minuten drehte der VfL durch einen 4:0-Lauf das Spiel wieder und ging mit einer 15:13-Führung in die Kabine. Nach der Pause blieb es bis zum 18:18 ganz spannend. Danach setzte sich der VfL auf 22:18 ab und über 25:21 kamen die Schützlinge von Sonja Balsmeyer zu einem überrraschenden 28:27-Sieg. Die Trainerin meinte nach der Partie: „Das war die bislang beste Saisonleistung. Dieses Mal haben wir nicht so viele technische Fehler gemacht und unsere Torchancen konsequent genutzt“. Tore: Franziska Büschenfeld (8/5), Annelie Wienkemeier (5), Luisa Herde (5), Vanessa Timm (4), Romina Sander (3), Lysanne Vogler (2) und Pia Sandmann (1).
VfL 2.Herren – TuS Brake 2 33:24 (18:8) Mit der wohl besten Saisonleistung überrollte unsere Reserve im Spitzenspiel der Bezirksliga das punktgleiche Team vom TuS Brake 2. Durch einen ungefährdeten 33:24-Kantersieg rückte das Team von Trainer Christian Neumann auf den dritten Tabellenplatz vor. Der VfL, der auf Miklas Bröhenhorst, Fynn Walter, Mustafa Ayhan und Patrik Bartczak verzichten musste, lag nur beim 0:1 zurück. Dann nahm der VfL-Express an Fahrt auf und spielte Brake in Grund und Boden. Über 4:1 und 6:2 zog der VfL auf 11:4 davon. Zu diesem Zeitpunkt nahmen die Gäste bereits ihre Auszeit. Aber diese Maßnahme fruchtete nicht, denn in der 26.Minute lag der VfL beim Zwischenstand von 16:6 das erste Mal mit zehn Buden Vorsprung vorn. Beim Stand von 18:8 wurden die Seiten gewechselt. Und auch im zweiten Spielabschnitt blieb der VfL tonangebend und strebte über die Stationen 20:9, 21:13, 24:13, 26:15 und 32:20 einen Kantersieg an. Erst in den letzten vier Minuten konnte Brake noch von 33:21 bis auf 33:24 verkürzen. Durch diesen klaren Sieg schob sich der VfL auf den dritten Tabellenplatz vor. Schon jetzt brennen die Spieler auf das Derby mit dem Tabellenführer HSG Löhne/Obernbeck. Das Spitzenspiel wird am nächsten Samstag um 18.30Uhr in der Sporthalle des Löhner Gymnasiums angepfiffen. Trainer Christian Neumann meinte nach der Partie: „Das war die beste Leistung der VfL-Reserve, seitdem ich hier im Amt bin. Maxi Schäffer hat einen überragenden Part in der Abwehr gespielt“. Tore: Niklas Holtmann (10/5), Marius Hepermann (7), Christoph Marx (5), Nils Laubenstein (4), Pascal Awischus (2), Tim Wienkemeier (2), Tobias Pape (1), Christian Menkhoff (1) und Maxi Schäffer (1).
VfL 2. Damen – HSG Löhne/Obernbeck 1 16:20 (8:12) Der VfL konnte in diesem Derby leider nicht einmal in Führung gehen. Die HSG setzte sich nach dem 0:1 auf 2:5, 4:7 und 5:9 ab. Beim Stand von 8:12 wurden die Seiten gewechselt. Und zu Beginn des zweiten Durchganges schien das Spiel zu kippen. Plötzlich war der VfL hellwach und bei den Gästen ging im Angriff nichts mehr zusammen. Die HSG blieb elf Minuten lang ohne Tor und beim 13:13 war der VfL wieder dran. Und danach brachte der VfL-Angriff nichts mehr auf die Kette. Beim Zwischenstand von 14:15 traf der VfL dann zwölf Minuten nicht mehr ins gegnerische Tor und beim Stand von 14:20 hatten die Gäste die Vorentscheidung herbeigeführt. Der VfL verkürzte noch auf 16:20, kam aber für einen Punktgewinn nicht mehr in Frage. Tore: Andrea Henke (6), Pia Sandmann (5), Melissa Reinert (4) und Svenja Volgmann (1).
TuS Brake 3 – VfL 3. Herren 30:22 (14:13) Der VfL verschlief die Anfangsphase und lag schnell mit 6:1-Toren. Doch dann fand man in die Partie und hatte bis kurz vor der Pause zum 13:13-Unentschieden getroffen. Dann wollte die Truppe zuviel, schloß den letzten Angriff der ersten Hälfte zu früh ab und kassierte den 14:13-Pausenstand. Nach dem Wechsel lagen die Gäste beim 17:18 sogar in Front, doch danach verletzte sich Malte Bröhenhorst. In der Folgezeit lief nichts mehr zusammen und am Ende musste man noch in eine hohe 30:22-Niederlage einwilligen. Tore: Malte Bröhenhorst (9), Luke Heinrichsmeier (3), Max Mülke (3), Bastian Bekemeier (2), Andre Brandmeier (2), Max Siggemann (1), Christian Haubrock (1) und Lars Wülker (1).
VfL 6. Herren – HSG Löhne/Obernbeck 3 18:23 (9:11) Im Spitzenspiel der Kreisliga kam der VfL mit der guten 6:0-Deckung der HSG nicht zurecht. Erst nach zehn Minuten gelang den Hausherren der erste Treffer zum 1:3.In der Folgezeit kämpfte sich der VfL in die Partie und setzte nach dem 2:5 zur Aufholgjagd an. Beim 9:10 war man wieder auf Tuchfühlung und in Durchgang zwei hatte man beim 12:12, 14:14 und 15:15 den Gleichstand geschafft. Aber die Führung wollte dem VfL nicht gelingen. In der Endphase hatte die HSG dann einen guten Lauf und setzte sich von 16:17 auf 16:20 ab und gewann am Ende verdient aber etwas zu hoch mit 18:23-Toren. Die HSG bot eine junge, deckungsstarke Sieben auf, gegen die der VfL gut kämpfte, aber sich gegen die körperlich sehr starke Deckung nicht wie gewohnt in Szene setzen konnte. Beide Seiten legten eine sehr faire Spielweise an den Tag. Tore: Michael Schaaf (5), Martin Albsmeier (5/1), Holger Beck (2), Andre Busse (2), Jörg Tiemann (2), Timo Langenbach (1) und Andre Steffen (1).
Oberliga Die TSG AH Bielefeld schwächelte vor eigenem Publikum und konnte am Ende froh sein, gegen den Abstiegskandidaten TuS Möllbergen beim 25:25 noch einen Punkt ergattert zu haben. Die Truppe von Andre Torge lag im zweiten Durchgang immer vorn und hatte in der 42.Minute beim Stand von 16:19 einen Vorsprung von drei Toren herausgeworfen. Über 17:20 und 18:21 ging Bielefeld in der 55.Minute durch Jonas Zwaka beim 23:22 seit langer Zeit wieder in Front. 90 Sekunden vor dem Ende warf Kreisläufer Mario Bergen die TSG mit 25:24 in Front, doch Alexander Wiemann erzielte zwanzig Sekunden vor dem Ende den verdienten 25:25-Ausgleichstreffer. Der Topfavorit der Oberliga hat inzwischen vier Punkte Rückstand auf den Tabellenführer Lit Tribe. Der ließ nämlich in Hemer nichts anbrennen und siegte klar mit 24:28-Toren. Hemer, bei denen Torjäger Moritz Frenzel wieder einmal zehn Treffer erzielte, konnte bis zum 4:5 das Spiel offen gestalten. Danach setzte sich Lit auf 4:9 ab und kam bis zum Ende nicht mehr in Bedrängnis. Über 8:13, 12:18 und 21:28 kam der Tabellenführer zu einem ungefährdeten 24:28-Auswärtssieg. Auch der Tabellenzweite ASV Hamm 2 gab sich vor eigenem Publikum gegen den Rangvierten Loxten keine Blöße und siegte mehr als deutlich mit 34:24-Toren. Die Sportfreunde erlebten ganz bittere Minuten, als sie zwischen der 45. und 56.Minute nur ganze zwei Tore erzielten und Hamm von 23:18 auf 33:20 davonzog. Am Ende traf Loxten noch dreimal und verlor nur mit zehn Buden Unterschied. Bei Hamm war Routnier Julian Krieg (10Treffer) wieder einmal der herausragende Spieler. Einen ganz wichtigen Punkt ergatterte der TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck vor eigenem Publikum gegen den Soester TV. Bei Soest fehlten wieder Axel und Max Loer, aber der neunfache Torschütze Benni Haake hielt sein Team im Spiel. In Durchgang eins wechselte die Führung ständig und keine Mannschaft konnte sich absetzen. Beim Stand von 13:13 wurden die Seiten gewechselt. Und nach dem Wechsel sah Soest bei den Zwischenständen von 21:24 und 24:27 schon wie der Sieger aus. Der TuS kämpfte aber verbissen und lag beim 28:27 wieder vorn. Kurz vor dem Ende schien Soest beim Stand von 30:31 wieder die Nase vorn zu haben. Doch Leon Ludwigs blieb es vorbehalten, mit dem Schlusspfiff den 31:31-Ausgleichstreffer zu erzielen und danach kannte der Jubel bei den Jürmkern keine Grenzen mehr. Im Duell der beiden Aufsteiger war die TSG Harsewinkel in Oberaden chancenlos und verlor deutlich mit 37:28-Toren. Oberaden fuhr einen Start-Ziel-Sieg ein und gab die rote Laterne an Harsewinkel weiter.Über 8:2 lagen die Gastgeber mit 12:6 vorn und führten zur Pause mit 17:11. Auch im zweiten Durchgang kam Harsewinkel nicht mehr entscheidend heran und verlor am Ende haushoch mit 37:28-Toren.


Vorbericht

Vorschau auf das kommende Wochenende 8./.9.12.2018 Gleich zwei Derbies mit unserem Nachbarn HSG Löhne/Obernbeck stehen am kommenden Wochenende auf dem Programm. In der 1.Kreisklasse treffen die beiden Spitzenteams in Mennighüffen aufeinander, wenn unsere 6.Mannschaft das Team der HSG Löhne/Obernbeck 3 um 9.30Uhr empfängt. Die HSG belegt mit 14:0-Punkten den ersten Rang. Der VfL steht mit 13:3-Zählern auf dem zweiten Platz. Vielleicht kann unsere Truppe der HSG die erste Niederlage der Saison beibringen. Auch unsere zweite Damenmannschaft empfängt unseren Ortsnachbarn HSG Löhne/Obernbeck 1. Im Anschluss an die Partie der ersten Kreisklasse laufen um 11.30Uhr die Damen auf. Der Gewinner dieser Partie verschafft sich erst einmal Luft im Abstiegskampf. Unsere Fans sollten sich diese reizivolle Partie nicht entgehen lassen. In Brake treffen in der Kreisliga C zwei punktgleiche Mannschaften aufeinander. Aufsteiger TuS Brake 3 und unsere dritte Mannschaft haben jeweils 8:8-Punkte auf ihrem Konto. Da unsere vierte Mannschaft an diesem Wochenende spielfrei ist, kann Trainer Detlev Harre seinen Kader verstärken. Die Tagesform wird wohl über den Sieg entscheiden. Unsere zweite Herrenmannschaft trifft ebenfalls auf Brake. Am Samstag um 16.30Uhr erwartet due Truppe von Trainer Christian Neumann den Aufsteiger TuS Brake 2. Die Gäste haben ebenfalls wie der VfL bislang 13:7-Punkte gesammelt. Dabei fällt auf, das Brake bei den Heimspielen nur 4:6-Punkte einfuhr, dagegen aber bei den fünf Auswärtspartien bislang ungeschlagen blieb und 9:1-Zähler verbuchte. Das sollte für den VfL Warnung genug sein. Nur wenn unser Team über sechzig Minuten am oberen Leistungsniveau agiert, ist eine weitere Überraschung drin, Das dritte Heimspiel in Folge bestreitet unsere erste Damenmannschaft. Vor der Partie unserer Oberligatruppe gegen VfL Gladbeck empfangen unsere Damen die HSG Schröttinghausen/Babenhausen. Die Gäste, die mit 8:6-Punkten im Mittelfeld der Tabelle rangieren, liegen unserem Team. Vielleicht gelingt der Mannschaft von Sonja Balsmeyer die große Überraschung und somit der dritte Saisonsieg. Unsere erste Mannschaft empfängt den Tabellensechsten VfL Gladbeck. Die Gäste rangieren mit 14:8 auf dem vierten Platz und haben bislang einen Zähler mehr gesammelt als die Truppe von Trainer Siggi Jedrzej. Am letzten Spieltag verlor der VfL überraschend mit 29:30 beim Tabellenletzten TSG Harsewinkel. Aber der VfL sollte die Gäste nicht auf die leichte Schulter nehmen, die in dieser Saison schon bewiesen haben, das sie auch Topteams schlagen können. Gegen die TSG AH Bielefeld gewann das Team von Trainer Sven Deffte und Torjäger Max Krönung vor eigenem Publikum mit 28:24 -Toren. Aber es gab auch Negativerlebnisse. Beim Tabellenführer Lit Tribe ging Gladbeck beim 16:32 unter. Und auch beim Tabellenzweiten ASV Hamm kassierte man eine klare 22:33-Niederlage. In den letzten beiden Oberligaspielzeiten konnte der VfL gegen Gladbeck nur eimal punkten. In der Spielzeit 2016/2017 trennte man sich in Gladbeck 21:21-Unentschieden. In der Mennighüffer Sporthalle siegte damals Gladbeck mit 24:26-Toren. In der Vorsaison gab zwei Niederlagen für unsere erste Mannschaft. In eigener Halle hatte man mit 25:28 das Nachsehn und in Gladbeck verlor unser Team klar mit 24:29-Toren. Sollte unsere Truppe konzentriert zur Sache gehen und den Gladbecker Torjäger Max Krönung in den Griff bekommen, wäre der erste Sieg gegen die Gladbecker durchaus möglich. Für die sonntägliche Partie hat sich der VfL etwas besonderes ausgedacht. Für alle Fans, die sich als Christkind oder Nickolaus verkleiden, gibt es ermäßigten Eintritt. Und der Fan mit der besten Verkleidung erhält für die restlichen Heimspiele dieser Saison freien Eintritt.


Spielberichte

VfL Handball Mennighüffen 01./02.12.2018
Unsere erste Damenmannschaft gewann das wichtige Vier-Punkte-Spiel gegen die Spvg. Steinhagen 3 mit 20:15 und hat sich durch den zweiten Saisonsieg etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Unsere zweiten Herrenmannschaft verpasste den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz. Bei der SG Neuenkirchen/Varensell kam die Truppe von Trainer Christian Neumann im zweiten Durchgang nach einem 27:22-Rückstand noch bis auf 27:26 heran und musste am Ende in eine bittere Niederlage einwilligen. Unsere dritte Herrenmannschaft besiegte den Rangvierten SG Bünde/Dünne 3 mit 17:15-Toren und rückte bei nunmehr 8:8-Punkten ins Mittelfeld der Tabelle vor. Weiterhin ungeschlagen bleibt unsere vierte Mannschaft. Im Spitzenspiel bei VfL Herford 2 setzte sich die Truppe von Trainer Detlev Harre mit 17:20-Toren durch und führt mit 18:0-Punkten ungefährdet die Tabelle in der Kreisliga C an. Unsere sechste Mannschaft musste sich bei der HSG TuS/EK Spradow 3 mächtig strecken, um den knappen aber verdienten 22:26-Erfolg einzutüten.
So 11.00Uhr HSG TuS/EK Spradow 3 – VfL 6. Herren 22:26 So 12.00Uhr VfL Herford – VfL 4. Herren 17:20 Sa 17.30Uhr VfL 3. Herren – SG Bünde/Dünne 3 17:15 So 11.30Uhr VfL 2. Damen – HSG Schröttingh./Bab. verl. So 17.30Uhr SG Neuenkirchen/Var. – VfL 2.Herren 27:26 So 14.45Uhr VfL 1. Damen – Spvg. Steinhagen 3 20:15
VfL 1. Damen – Spvg. Steinhagen 3 20:15 (11:5) Beide Teams hatten vor diesem Vier-Punkte-Spiel nur zwei Pluspunkte auf ihrem Konto. Und so ging es um sehr viel. Der VfL begann nervös und lag mit 1:2-Toren hinten. Durch einen schönen 5:0-Lauf setzten sich die Schützlinge von Trainerin Sonja Balsmeyer auf 6:2 ab und erhöhten auf 10:4. Beim Stand von 11:5 ging es in die Pause. In den ersten dreißig Minuten zeigte Torfrau Annika Nolting eine überragende Leistung und musste nur fünfmal hinter sich greifen. Der VfL kam selbstbewusst aus der Kabine und wollte dann einfach zu viel. Plötzlich war die Truppe verunsichert, machte viele technische Fehler, schloss überhastet ab, ließ gute Torchancen aus und brachte Steinhagen zurück ins Spiel. Beim 13:11 und 14:12 waren die Gäste wieder dran. Aber dann fand der VfL zurück in die Partie. Über 17:12 und 18:13 wurde der verdiente 20:15-Sieg eingefahren. In der zweiten Hälfte stand Janina von Behren zwischen den Pfosten und auch sie machte eine überragende Partie. Tore: Franziska Büschenfeld (6/3), Romina Sander (4), Luisa Herde (3), Annelie Wienkemeier (3), Alena Herde (3) und Lysanne Vogler (1).
SG Neuenkirchen/Varensell – VfL 2. Herren 27:26 (13:11) Der VfL konnte sich lediglich beim 1:2-Zwischenstand über eine Führung freuen. Die Gastgeber lagen beim 3:2 vorn und blieben dann bis zum Schlusspfiff in Front. Beim Stand von 5:4 verwarf Niklas Holtmann einen Siebenmeter und danach konnten sich die Gastgeber über 7:5 auf 10:6 absetzen. Bis zum Pausenpfiff hatte derVfL auf 13:11 verkürzt. Doch gleich zu Wiederbeginn setzte sich die SG auf 16:11 ab und in der Folgezeit konnte der VfL nicht entscheidend verkürzen. Sobald die Gäste auf drei Buden verkürzt hatten, stellten die Gastgeber den alten Abstand wieder her. In der 47.Minute stand dann das Zwischenergebnis von 23:21 auf der Anzeigetafel. Danach kassierte der VfL aber weitere vier Gegentore und beim Stand von 27:22 in der 55.Minute schien alles gelaufen zu sein. Doch der VfL kämpfte noch einmal vorbildlich und der agile Christoph Marx brachte sein Team noch bis auf 27:26 heran. Für den verdienten Ausgleichstreffer reichte es am Ende nicht mehr. Tore: Fynn Walter (7), Christoph Marx (6), Niklas Holtmann (6/2), Andreas Kreft (3), Tim Wienkemeier (2), Pascal Awischus (1) und Maxi Schäffer (1).
VfL 3. Herren – SG Bünde/Dünne 3 17:15 (5:7) Die dritte Mannschaft des VfL kam zunächst überhaupt nicht ins Spiel. Im Angriff agierte man zu statisch und die Würfe waren unvorbereitet und ungenau. Und so erzielte die Truppe von Trainer Detlev Harre, der diesmal vierzehn Akteure zur Verfügung hatte, im ersten Durchtang mal gerade fünf Tore. Gott sei Dank zeigte aber auch die VfL-Abwehr eine überzeugende Vorstellung. Torhüter Robin Flietel hielt die Dritte über die gesamte Spielzeit mit guten Reflexen im Spiel und so hatte Bünde bis zur Pause auch nur siebenmal getroffen. Nach dem Wechsel traf Nils Laubenstein gleich dreimal hintereinander ins Bünder Tor und es keimte Hoffnung auf, da der VfL plötzlich auch Treffer ezielte. In Durchgang zwei bekamen Dag Grothe, Daniel Reimer und Bastian Bröhenhorst ihre Einsatzzeiten. Sie belebten das VfL-Spiel und vor allen Dingen Dag Grothe verdiente sich ein Sonderlob. Er stand gut in der Deckung, drehte im Angriff richtig auf und erzielte in der Endphase vier blitzsaubere Tore. Daniel Reimer brachte Stabilität in die Abwehr und war im Angriff ein ständiger Unruheherd. Nachdem der VfL während der gesamten Partie einem Rückstand hinterher lief, glückte beim 13:13 das erste Mal der Ausgleich. Danach konnte Bünde nicht mehr in Führung gehen. Der VfL erzielte in den letzten Minuten zwei Treffer mehr als die Gäste und danach war die Freude über den glücklichen aber nicht unverdienten 17:15-Erfolg riesengroß. Durch diesen Sieg belegt die Dritte des VfL einen guten Mittelfeldplatz und hielt der vierten Mannschaft im Kampf um die Meisterschaft den Rücken frei. Tore: Marvin Prescher (4), Dag Grothe (4), Nils Laubenstein (4), Daniel Reimer (2), Jan-Domenik Mores (1), Joel Becker (1) und Max Mülke (1).
VfL Herford – VfL 4. Herren 17:20 (9:8) Die vierte Mannschaft des VfL schüttelte einen weiteren Verfolger im Kampf um die beiden Aufstiegsplätze ab. Beim Tabellenvierten VfL Herford gewann der VfL seine neunte Partie und grüßt mit 18:0-Punkten von der Tabellenspitze der Kreisliga C. Der Vorsprung auf die Nichtaufstiegsplätze beträgt nun schon sechs Zähler. In Herford schossen die Angreifer der Gäste den großgewachsenen Keeper der Herforder richtig warm. Bis zum 6:6 wechselte die Führung ständig, danach konnte der Gastgeber nach einer Auszeit drei Treffer hintereinander erzielen und führte plötzlich mit 9:6. Der VfL spielte in dieser Phase zu hektisch, aber die Truppe steckte nie auf und verkürzte bis zur Pause auf 9:8. In Durchgang zwei wurde im Angriff schnell aber auch geduldig gespielt. Beim 14:14 war dann endlich der Ausgleich geschafft und damit die Wende in dieser Partie eingeläutet. Marcel Hemeier im Tor der Gäste wurde immer stärker und zog den Herfordern mit insgesamt 21 gehaltenen Bällen den Zahn. Im Angriff war das Spiel über Daniel Reimer am Kreis erfolgreich unf allein fünf Siebenmeter resultierten aus diesen Aktionen, die Malte Bröhenhorst bis auf einen in der Anfangsphase sicher verwandelte. Über 14:14 setzen sich die Gäste auf 15:18 ab und siegten am Ende verdient mit 17:20-Toren. Tore: Malte Bröhenhorst (11/7), Lars Wülker (3), Marvin Prescher (2), Michel Rullkötter (2), Bastian Bekemeier (1) und Daniel Reimer (1).
HSG TuS/EK Spradow 3 – VfL 6.Herren 22:26 (10:14) Der VfL legte in Spradow einen tollen Start hin und lag von Beginn an in Führung. Danach hatten die Gäste Pech mit einigen Holztreffern und Spradow holte Tor um Tor auf. Zur Halbzeit lag der VfL aber noch klar mit 10:14-Toren vorn. Zu Beginn des zweiten Durchganges nahmen sich die Gäste eine zehnminütige Auszeit und beim Stand von 17:16 ging Spradow das erste Mal in Führung. Bis zum 19:18 lag der Außenseiter vorn. In der Folgezeit packte der VfL sein Kämpferherz aus und war dann wieder klar besser. Durch einen feinen 0:5-Lauf lag der VfL beim 19:23 wieder klar vorn und siegte am Ende verdient mit 22:26-Toren. Oliver Schrader zeigte in der Abwehr eine vorzügliche Leistung und im Angriff sorgten Michael Schaaf und Jörg Tiemann für die notwendigen Treffer. Torschützen: Michael Schaaf (10/2), Jörg Tiemann (7), Andre Busse (3), Timo Langenbach (3) und Oliver Schrader (3).
Oberliga Das war der Spieltag der knappen Ergebnisse. Gleich viermal endeten die Partien mit einem Tor Unterschied und einmal gab es ein Unentschieden. Im Spitzenspiel traf Lit Tribe auf die Zweitvertretung des ASV Hamm.und lange Zeit sahen die Gäste wie die sicheren Sieger aus. Über 3:9 lag Hamm beim 8:13 in der 20.Minute noch klar vorn. Nach dem 13:16-Pausenstand drehten die Germanen im zweiten Abschnitt die Partie. In der 47.Minute schafften die Hausherren beim 22:22 den Ausgleich. Aber Hamm konterte zum 22:24. Durch drei Tore in Folge zum 25:24 konnte sich Lit wieder über die Führung freuen. Aus dem 26:25 wurde ein 28:25 und am Ende siegten die Hausherren doch noch mit 28:26-Toren. Die Sportfreunde aus Loxten hielten die Partie gegen den Topfavoriten TSG AH Bielefeld lange Zeit offen. Bis zum 8:8 wechselte die Führung ständig. Danach setzte sich Bielefeld auf 8:10 ab und beim Stand von 10:13 wurden die Seiten gewechselt. Und gleich zu Beginn des zweiten Durchganges erhöhten die Gäste auf 10:14. In dieser Phase traf der Ex-VfLer Arne Kröger gleich viermal für sein Team. Aber Loxten kämpfte vorbildlich und verkürzte vom 18:22 auf 21:22. Und in der 55.Minute vergab Marlon Meyer für die Sportfreunde beim Spielstand von 21:22 einen Siebenmeter. Bielefeld sagte danke, erhöhte auf 22:26 und nahm beim 23:26-Endstand beide Punkte mit. Der Soester TV musste im Heimspiel gegen den Aufsteiger SuS Oberaden auf die Loer-Brüder verzichten. Trotzdem lagen die Börderstädter in der 11.Minute schon klar mit 9:3-Toren vorn. Die Gäste nahmen früh ihre Auszeit und kamen danach besser ins Spiel. Über 15:9 ging es beim 18:14 in die Kabinen. Und in Durchgang zwei bestimmte dann Oberaden die Partie. In der 42.Minute hatten die Gäste beim 23:23 ausgeglichen und gingen dann beim 24:25 nach dem 1:2 das zweite Mal in Führung. Soest konterte zum 29:27, doch beim 30:31 führte der Aufsteiger wieder. Beim 32:32 glaubten schon alle an eine Punkteteilung, doch mit der Schlusssekunde traf Louis Gran zum 33:32-Siegtreffer für Soest. Der TuS Möllbergen sah im Kellerduell gegen TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck lange Zeit wie der sichere Verlierer aus. In der 36.Minute führten die Gäste klar mit 11:16, brachen danach aber völlig ein. Jöllenbeck erzielte in den letzten 24 Minuten mal gerade fünf Treffer. Und so lag Möllbergen kurz vor dem Ende mit 21:20-Toren vorn. Fünfzig Sekunden vor dem Ende gab es dann noch einen Siebenmeter für die Hausherren, den aber Torjäger Julian Kaatze vergab. Sebastian Kopscheck sorgte sechszehn Sekunden vor dem Ende mit seinem dritten Treffer für den 21:21-Enstand. Gleich 71 Tore bekamen die Fans auf Schalke zu sehen. Am Tag der offenen Tür beendete Hemer seine lange Durststrecke und siegte ganz knapp mit 35:36-Toren. Moritz Frenzel traf gleich zwölfmal für den HTV. Aufsteiger Harsewinkel sorgte für die Überraschung an diesem Spieltag. Die Truppe von Trainer Manuel Mühlbrandt besiegte den Rangfünften VfL Gladbeck mit 30:29-Toren. In Durchgang lag die TSG durchgängig mit vier Treffern vorn, aber in der Endphase wurde es beim 28:27 noch einmal eng. Doch Florian Bröskamp traf zehnmal für sein Team und führte die TSG zu ihrem zweiten Saisonsieg.


Vorbericht

Vorbericht auf das kommende Wochenende Unsere erste Herrenmannschaft hat am kommenden Wochenende spielfrei, da die Partie gegen den TuS Ferndorf auf Totensonntag vorverlegt wurde. Unsere erste Damenmannschaft trifft am Sonntag um 14.45Uhr in der Mennighüffer Sporthalle auf die Spvg.Steinhagen 3. Und das ist sogenanntes 4-Punkte-Spiel, denn beide Teams haben 2:14-Punkte auf ihrem Konto und stecken im Abstiegskampf. Beide Teams haben übrigens gegen die Sportfreunde Senne 2 gewonnen. Während Steinhagen ganz knapp mit 16:15 gegen Senne siegreich blieb, gelang unseren Damen am ersten Spieltag ein 21:17-Erfolg gegen Senne. Steinhagen verlor die beiden letzten Partien gegen Wiedenbrück und der HSG EGB Bielefeld sehr deutlich. Es gab jeweils einen 19:30-Klatsche. Unsere Damen müssen das Spiel am Sonntag gewinnen, wenn sie etwas Luft im Abstiegskampf bekommen wollen. Und die Truppe braucht mehr als je zuvor die Unterstützung der VfL-Fangemeinde. Also am Sonntag in die Mennighüffer Sporthalle und unsere Damen bedingungslos anfeuern. Unsere zweite Herrenmannschaft muss bei der SG Neuenkirchen/Varensell antreten. In der Rietberger Sporthalle, wo dieses Match stattfindet, herrscht absolutes Harzverbot. Bereits zweimal musste unsere Reserve dort antreten und dabei gewann der VfL beide Spiele. In der Saison 2016/2017 gewann unsere Truppe mit 19:24-Toren und in der Vorsaison gab es einen 23:29-Erfolg. Also die Vorzeichen für einen weiteren Auswärtssieg stehen gut, aber der VfL sollte an die Leistung der ersten Häfte gegen Senne anknüpfen. Der Gastgeber, der mit 10:8-Punkten auf dem 6.Platz rangiert, hat bereits fünfmal vor eigenem Publikum gespielt und dabei 7:3-Punkte eingefahren. Positiv überraschte die SG bei ihren Heimerfolgen über unseren Nachbarn HSG Löhne/Obernbeck (26:22) und über die HSG Gütersloh (39:19). Dagegen stand man beim Kellerkind CVJM Rödinghausen 2 völlig neben sich und kassierte eine 21:30-Niederlage. Unsere Reserve muss schon ihr volles Leistungsvermögen abrufen, wenn sie einen weiteren Sieg landen will. Nach zwei Niederlagen in Folge hat unsere zweite Damenmannschaft wieder Heimrecht und empfängt die HSG Schröttinghausen/Babenhausen. Das Spiel wird zu ungewohnter Zeit angepfiffen, nämlich am Sonntagmorgen um 11.30Uhr. Die Gäste rangieren bei 3:9-Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Wenn Andrea Henke wieder mitwirken kann, sollte unsere zweite Damenmannschaft den dritten Saisonsieg einfahren können. In der Kreisliga C treffen unsere dritte und vierte Herrenmannschaft auf Spitzenteams der Spielklasse. Am Samstag empfängt unsere dritte Mannschaft das Team der SG Bünde/Dünne. Die Gäste belegen mit 10:4-Punkten den dritten Platz. Das Spiel wird am Samstag um 17.30Uhr in der Mennighüffer Sporthalle angepfiffen. Unsere vierte Mannschaft muss am Sonntagmorgen um 12.00Uhr ihre weiße Weste beim Tabellenvierten VfL Herford 2 verteidigen. Sollte die Harre-Sieben auch diese Partie siegreich gestalten, wäre ein großer Schritt in Richtung Aufstieg gemacht. Ebenfalls am Sonntagmorgen muss unsere sechste Mannschaft ran. Um 11.00Uhr tritt die Truppe um Arndt Viering und Edwin Scheer bei der HSG TuS/EK Spradow 3 an. Nach der ersten Saisonniederlage am letzten Wochenende in Bielefeld muss der VfL diesmal konzentriert zur Sache gehen, um eine weitere böse Überraschung abzuwenden.


Spielberichte

VfL Handball Mennighüffen 22.-25.11.2018 Auch gegen den TuS Ferndorf blieb unsere Mannschaft in der Erfolgsspur und holte aus den letzten drei Partien 6:0-Punkte. Die Abwehr des VfL war beim 23:19-Heimerfolg über die Sauerländer wieder einmal das Prunkstück. Unsere erste Damenmannschaft wartet weiter auf den zweiten Saisonsieg. Gegen den Wiedenbrücker TV unterlagen die Schützlinge von Sonja Balsmeyer mit 19:26-Toren. Unsere zweite Herrenmannschaft bleibt weiter in der Erfolgsspur. Gegen die Sportfreunde aus Senne gab es einen 22:20-Arbeitssieg, nachdem die Truppe von Trainer Christian Neumann zur Pause klar mit 14:7 geführt hatte. Unsere dritte Mannschaft war beim TV Häver 2 chancenlos und musste die Heimreise mit einer 30:18-Klatsche antreten. Unsere sechste Mannschaft zeigte bei TSVE Bielefeld 2 eine ganz schlechte Leistung und kassierte beim 25:20 die erste Niederlage in dieser Saison.
Sa 15.00Uhr TSVE Bielefeld 2 – VfL 6. Herren 25:20 Do 20.30Uhr TV Häver 2 – VfL 3. Herren 30:18 Fr 20.00Uhr VfL 2.Herren – HT Spfr. Senne 22:20 Sa 18.00Uhr VfL 1. Damen – Wiedenbrücker TV 19:26 So 18.00Uhr VfL 1.Herren – TuS Ferndorf 2 23:19
VfL 1. Herren – TuS Ferndorf 2 23:19 (11:8) Gegen den TuS Ferndorf schien es zunächst so, als ob die Hausherren ihrem Gegner sicher im Griff hätten. Die Abwehr stand ausgezeichnet und prompt legten die Schützlinge von Trainer Siggi Jedrzej eine 4:1 und 5:2-Führung vor. Doch dann verlor der VfL plötzlich seine Linie. Beim 5:3 musste Lukas Mailänder für zwei Minuten vom Feld und beim 5:4 zeigten die Unparteiischen Marco Büschenfeld in der 15.Minute die rote Karte. Ferndorf nutzte die Verunsicherung der Gastgbeber und setzte sich durch einen 0:5-Lauf auf 5:7 ab. Nach dem 6:8 fand der VfL seine Linie wieder. Durch fünf Treffer in Folge lag der VfL beim Pausenpfiff mit 11:8-Toren vorn. In der zweiten Hälfte spielte nun Till Orgel auf der Rückraum-Rechts-Position und traf in der Folgezeit gleich sechsmal ins Ferndorfer Tor. Über 15:12 setzte sich der VfL auf 17:12 ab und ließ den Gästen keine Chance mehr. Ferndorf agierte ab der 40.Minute im Angriff mit dem siebten Feldspieler, aber diese Maßnahme brachte nicht den gewünschten Erfolg. Und als dann auch noch Lukas Mailänder einen Ball abfing und mit dem langen Wurf ins leere TuS-Tor das 22:14 erzielte, war die Vorentscheidung längst gefallen. In der Schlussphase ließ beim VfL die Konzentration etwas nach, was Ferndorf zur Ergebnisverbesserung nutzte. Am Ende siegte der VfL verdient mit 23:19-Toren und überholte nach 6:0-Punkten in Serie den Soester TV in der Tabelle. Tore VfL: Till Orgel (6), Lukas Mailänder (4), Marcel Schumann (4), Maik Dittrich (2/2), Mats Köster (2), Uli Neumann (2), Malte Ames (2) und Tomek Tluczynski (1/1).
VfL 1. Damen – Wiedenbrücker TV 19:26 (8:13) Eine Vielzahl von technischen Fehlern und sechs verworfene Siebenmeter waren der Grund für die neuerliche Niederlage unserer ersten Damenmannschaft. Der VfL verschlief den Start und lag schnell mit 1:5 und 2:6-Toren hinten. Beim 4:6 konnten die Gastgeberinnen noch auf etwas zählbares hoffen, doch Wiedenbrück erhöhte auf 4:9 und bestimmte danach die Partie. Beim Stand von 8:13 wurden die Seiten gewechselt. Nach der Pause erhöhte der TV bis auf 14:20, doch danach kämpfte sich der VfL noch einmal heran. Aber nach dem Zwischenstand von 18:22 vergab der VfL weitere Strafwürfe und produzierte gerade in der Endphase viele technische Fehler. Wiedenbrück nutzte die Gunst der Stunde und gewann am Ende noch klar mit 19.26-Toren. Torschützen: Romina Sander (4), Vanessa Timm (4/2), Maren Hildebrand (3), Sonja Balsmeyer (3), Pia Sandmann (2), Franziska Büschenfeld (2) und Luisa Herde (1).
TSVE Bielefeld 2 – VfL 6.Herren 25:20 (11:11) Vor dieser Partie hatte der Gastgeber gerade mal zwei Spiele gewonnen und rangierte im unteren Drittel der Tabelle. Der VfL kam mit der Favoritenrolle aber überhaupt nicht zurecht und spielte weit unter seinen Möglichkeiten. Trotz der schlechtesten Saisonleistung lag man in Durchgang eins zunächst vorn. Über 1:3 und 4:6 führte der VfL auch noch mit 7:8. Durch einen Zwischenspurt erhöhte Bielefeld auf 10:8, aber bis zur Pause hatte der VfL beim 11:11 wieder ausgeglichen. Und in der zweiten Hälfte lag der VfL auch noch beim 16:17 vorn. Dann verhängte der Unparteiische, der vom Heimverein gestellt wurde, mehrere, unberechtigte Zeitstrafen gegen den VfL. Die Hausherren nutzten die Gunst der Stunde und setzten sich durch einen 4:0-Lauf auf 20:17 ab und brachten den Vorsprung auch locker ins Ziel, weil die Torwürfe des VfL schlecht vorbereitet waren. Am Ende siegte TSVE mit 25:20-Toren und der VfL musste seine erste Saisonniederlage einstecken. Tore: Jörg Tiemann (6/1), Martin Albsmeier (6/1), Timo Langenbach (3), Eckhard Hüske (2), Fred Brandt (1), Arndt Viering (1) und Andre Busse (1).
Oberliga Der Tabellenzweite ASV Hamm 2 nahm auch die Hürde in Soest ohne Probleme. Die Hausherren aus der Bördestadt lagen nur bis zum 2:1 in Front. Danach übernahm Hamm das Kommando und schoss eine 3:5-Führung heraus. Beim 5:5 und 6:6 waren die Fans der Soester noch von einem Punktgewinn überzeugt. Durch einen Zwischenspurt setzte sich der Tabellenzweite aus Hamm auf 6:9 ab und ließ den Hausherren danach keine Chance mehr. Beim Stand von 12:15 wurden die Seiten gewechselt und nach der Pause kam Soest noch dreimal bis auf drei Treffer heran, aber postwendend traf Hamm wieder und machte dann aus einem 16:19 ein 16:22 und hatte die Vorentscheidung herbeigeführt. Beim 19:28 sah es nach einem Debakel für Soest aus. In den letzten Minuten ließ bei Hamm die Konzentration etwas nach, wodurch Soest noch auf 23:29 abschwächen konnte. Bei Hamm zog wieder einmal Routnier Julian Krieg geschickt die Fäden.


Berichte von gestern und heute

VfL 2. Herren – Sportfreunde Senne 22:20 (14:7) Unsere zweite Mannschaft spielte in Durchgang eins einen ganz tollen Handball, um dann total die Linie zu verlieren. In der Endphase wurden die Fans auf eine harte Probe gestellt, aber am Ende siegte der VfL knapp mit 22:20-Toren. Bis zum 3:3 konnte sich kein Team absetzen, doch danach spielte der VfL groß auf. Die Abwehr stand hevorragend und Torhüter Simon Faul machte einen ganz tollen Job. Über 5:3 erhöhten die Hausherren auf 11:5 und führten zur Pause hoch mit 14:7-Toren. Immer wieder wurden die Kreisläufer toll freigespielt und auch die Rückraumschützen gingen immer wieder in die Nahtstellen und schlossen konsequent ab. Doch nach dem Wechsel stand ein ganz anderer VfL auf dem Parkett. Die besten Chancen wurden ausgelassen und in der Abwehr ließ man die wurfgewaltigen Senner Rückraumschützen immer wieder zum Schuss kommen. Die ersten vier Tore nach der Pause erzielten die Gäste und verkürzten bis auf 14:11. Als der VfL sich dann wieder auf 16:11 absetzen konnte, glaubten die Fans an einen lockeren Heimsieg. Aber weit gefehlt. Zwischen der 30- und 46.Minute traf der VfL mal gerade dreimal ins gegnerische Tor und in der 52.Minute waren die Senner beim Stand von 18:17 bis auf einen Treffer herangekommen. In der Folgezeit hielt Torhüter Mustafe Ayhan zwei ganz wichtige Bälle und seine Angreifer erhöhten auf 20:17. Aber es blieb spannend, da Senne beim 21:19 wieder dran war. In der Endphase fasste sich Tim Wienkemeier den Mut, zweimal aus dem Rückraum abzuziehen. Und er hatte das Glück des Tüchtigen. Durch seine zwei Treffer brachte er den VfL endgültig auf die Siegerstrasse. Am Ende siegte der VfL verdient mit 22:20-Toren, aber es war in Durchgang zwei eine ganz schwere Geburt. Tore: Tim Wienkemeier (6), Christoph Marx (5), Niklas Holtmann (3), Maxi Schäffer (2), Marius Hepermann (2), Pascal Awischus (2), Fynn Walter (1) und Miklas Bröhenhorst (1).
TV Häver 2 – VfL 3. Herren 30:18 (17:8) Schon nach wenigen Minuten lag der VfL mit 5:2-Toren hinten und fand überhaupt nicht ins Spiel. Häver erhöhte über 7:3 auf 11:5 und ging mit einer klaren 17:8-Führung in die Kabine. Nach dem Wechsel schieden Nico Kuban und Maxi Harre verletzt aus und der VfL ging mit fliegenden Fahnen unter. Der VfLschloss seine Angriffe viel zu früh und teilweise unvorbereitet ab. Zudem kassierte man sehr viele Gegentore von den Außenpositionen. Über 24:15 kam Häver am Ende zu einem sehr deutlichen 30:18-Erfolg. Tore: Lars Wülker (6), Max Mülke (6/3), Max Siggemann (3), Nico Kuban (2) und Andre Brandmeier (1).


Vorbericht nächstes Wochenende 22.-25.11.2018

VfL Handball Mennighüffen 22.-25.11.2018
Sa 15.00Uhr TSVE Bielefeld 2 – VfL 6. Herren Do 20.30Uhr TV Häver 2 – VfL 3. Herren Fr 20.00Uhr VfL 2.Herren – HT Spfr. Senne Sa 18.00Uhr VfL 1. Damen – Wiedenbrücker TV So 18.00Uhr VfL 1.Herren – TuS Ferndorf 2
Vorberichte für das nächste Wochenende An dem an sich spielfreien Wochenende müssen gleich fünf Teams des VfL wieder ran. Bereits am Donnerstag muss unsere dritte Mannschaft bei unserem Nachbarn TV Häver 2 antreten. Das Spiel wurde seinerzeit abgebrochen, da ein Spieler unserer Mannschaft mit dem Schiedsrichter Rainer Sanker zusammengeprallte. Der Schiedsrichter musste ins Krankenhaus eingeliefert werden und das Spiel wurde damals abgebrochen. In der neuen Auflage treffen zwei Mannschaften aus dem Mittelfeld der Kreisliga C aufeinander, wobei kein Favorit auszumachen ist. Unsere sechste Mannschaft muss beim Kellerkind TSVE Bielefeld 2 antreten. Die Gastgeber rangieren mit 4:10-Punkten im unteren Tabellendrittel. Alles andere als ein Sieg des VfL wäre eine große Überraschung. Unsere zweite Herren haben am Freitagabend wiederum Heimrecht und erwarten das Team der Sportfreunde aus Senne. Die Gäste rangieren mit 8:8-Punkten und 198:199-Toren im Mittelfeld der Tabelle. Bei ihren vier Auswärtsspielen konnten sie nur beim Tabellenvorletzten TSG Altenhagen/Heepen 3 gewinnen. Dagegen wurden bei den Heimspielen 6:2-Punkte eingefahren. Vier Akteure haben in der laufenden Saison schon mehr als 30 Tore erzielt. Bisher liegt Tim Husemann mit 40Treffern in der Torschützenliste vorn. Ihm folgen Maurice Cahsel (37 Tore), Joshua Lücking (33 Tore) und Manuel Mikuszies (31 Treffer). Der VfL, der nur noch einen Zähler hinter den beiden Spitzenteams von Loxten 2 und Löhne/Obernbeck liegt, geht als leichter Favorit in die Partie und kann sich mit einem weiteren Erfolg in der Spitzengruppe der Bezirksliga festsetzen. Alle VfL-Fans sollten unsere Reserve am Freitagabend um 20.00Uhr bei dem Heimspiel unterstützen. Unsere erste Damenmannschaft konnte in der laufenden Saison bislang nur einen Sieg einfahren. Wenn man mit dem Abstieg nichts zu tun haben will, muss am Samstagabend um 18.00Uhr das Heimspiel gegen den Wiedenbrücker TV gewonnen werden. Die Gäste haben die beiden letzten Spiele gegen die Kellerkinder TuS Brockhagen 2 (31:20) und Spvg. Steinhagen 3 (30:19) klar gewonnen und sind in der Tabelle bei 6:6-Punkten auf den siebten Tabellenplatz geklettert. Unsere Damen müssen diesmal über die vollen sechzig Minuten eine konzentriete Leistung abrufen, dann könnte der zweite Saisonsieg möglich sein. In der Oberliga treffen am Sonntagabend um 18.00Uhr zwei Tabellennachbarn aufeinander. Der VfL (11:9-Punkte) erwartet den TuS Ferndorf 2 (10:10-Zähler). In eigener Halle verbuchte die Reserve des Zweitligisten nur 2:8-Punkte. Dagegen fuhren die Kreuztaler bei ihren fünf Auswärtspartien tolle 8:2-Zähler ein. Die fünf Siege wurden allesamt gegen die Kellerkinder TSG Harsewinkel (29:24), SuS Oberaden (33:24), TuS Möllbergen (25:24), TuS 97 Bielefeld (31:24) und HTV Hemer (27:25) errungen. Spielmacher Leon Sorg und Kai Ronge waren bislang die gefährlichsten Angreifer des TuS. Man muss abwarten, ob der TuS Spieler aus der Zweitligamannschaft mit nach Mennighüffen bringt. Es wird sicherlich ein spannende Begegnung. Nach den beiden Siegen aus den letzten zwei Spielen erwartet der VfL am Totensonntag um 18.00Uhr ein volles Haus.

Spielberichte 16.-18.11.2018

VfL Handball Mennighüffen 16.-18.11.2018 Unsere erste Damenmannschaft kassierte die nächste deutliche Niederlage. Bem Tabellendritten HSG Union Halle kam die Truppe von Trainer Sonja Balsmeyer bei der 36:19-Schlappe mächtig unter die Räder. Unsere zweite Herrenmannschaft besiegte die nächste Spitzenmannschaft. Gegen den TV Jahn Oelde zeigte der VfL eine tolle Leistung und demonierte beim 37:26-Kantersieg den Tabellendritten. Unsere dritte Herrenmannschaft stand in der Partie bei TG Herford 3 im Angriff völlig neben sich, produzierte 35 technische Fehler und Fehlwürfe und unterlag am Ende unnötig mit 19:18-Toren. Dagegen bleibt unsere vierte Mannschaft in der Kreisliga C ungeschlagen an der Tabellenspitze. Beim TV Lenzinghausen reicht eine durchschnittliche Leistung zum 22:31-Auwärtssieg. Unsere sechste Mannschaft besiegte HSG EGB Bielefeld 3 mit 24:18 und bleibt auf dem zweiten Tabellenplatz.
So 17.30Uhr VfL 6. Herren – HSG EGB Bielefeld 3 24:18 Sa 17.30Uhr TG Herford 3 – VfL 3. Herren 19:18 Sa 17.30Uhr TV Lenzinghausen 2 – VfL 4.Herren 22:31 Sa 19.00Uhr VfL 2.Herren – TV Jahn Oelde 37:26 So 16.00Uhr HSG Union Halle – VfL 1. Damen 36:19 Fr 20.00Uhr TSG Harsewinkel – VfL 1.Herren 27:28
HSG Union Halle – VfL 1. Damen 36:19 (16:12) Beim Tabellendritten HSG Union Halle lag der VfL in der 9.Minute noch mit 3:4-Toren vorn. Und auch in der Folgzeit gestalteten die Balsmeyer-Schützlinge die Partie offen. Über 9:7 führte Halle in der 27. Minute/ mit 13:11. Doch danach ging es bergab. In den nächsten 12 Minuten legte Halle einen 10:2-Lauf hin und beim 23:13 lag der VfL das erste Mal mit zehn Buden hinten. Aber es sollte noch schlimmer kommen. Bei den Gästen ging nichts mehr zusammen und über 30:18 kam Halle zu einem 36:19-Kantersieg. Den zweiten Durchgang entschied die HSG mit 20:7u für sich. Der VfL liegt mit 2:12-Punkten auf dem viertletzten Tabellenplatz. In den nächsten Wochen trifft der VfL auf zwei Kellerkinder und dann muss gepunktet werden. Tore: Romina Sander (6), Franziska Büschenfeld (3), Vanessa Timm (3), Maren Hildebrand (3), Lysanne Vogler (3) und Annelie Wienkemeier (1).
VfL 2. Herren – TV Jahn Oelde 37:26 (16:10) Torhüter Simon Faul und Außenangreifer Pascal Awischus waren die Väter des sehr deutlichen Sieges unserer Reserve über das Spitzenteam des TV Jahn Oelde. Die Gäste hatten bislang nur das erste Saisonspiel bei unserem Nachbarn HSG Löhne/Obernbeck verloren und rangierten vor dieser Partie auf Rang drei. Unsere Reserve zeigte eine beeindruckende Vorstellung und kam zu einem 37:26-Kantersieg. Oelde ging mit 0:1 in Front, doch das sollte die einzigste Führung für die Gäste sein. Der VfL übernahm danach das Kommando und stellte beim 4:1 die Weichen frühzeitig auf Sieg. Simon Faul im VfL-Tor parierte einen Wurf nach dem anderen und brachte die Angreifer des TV schier zur Verzweiflung. Er wehrte unter anderem auch fünf Siebenmeter ab. Lediglich beim 7:5 und kurz nach der Pause beim Zwischenstand von 18:15 war Oelde wieder dran. Aus dem 19:16 machte der VfL ein 27:18 und feierte am Ende einen ganz feinen 37:26-Kantersieg. Toll herausgespielte Treffer, Tore nach Kempa-Tricks – den Fans wurde alles geboten. Pascal Awischus spielte erst auf der Linksaußenposition und später nach der Verletzung von Niklas Holtmann griff er auf Rechtsaußen an. Und er machte ein ganz tolles Spiel. Für seine sieben Treffer benötigte er nur acht Wurfversuche. Damit bleibt unsere Reserve im oberen Drittel der Bezirksligatabelle. Tore: Pascal Awischus (7), Miklas Bröhenhorst (6/1), Maxi Schäffer (4), Christoph Marx (4), Fynn Walter (3), Marius Hepermann (4), Tobias Pape (2), Niklas Holtmann (2/1), Patrik Bartczak (2) und Tim Wienkemeier (3).
TG Herford 3 – VfL 3.Herren 19:18 (11:8) Unsere dritte Mannschaft durfte in der ungeliebten Barlach-Halle kein Harz benutzen und tat sich während der gesamten sechzig Minuten sehr schwer. Insgesamt proudzierte die Truppe 37 Fehlversuche bzw. technische Fehler und am Ende stand man mit leeren Händen da. Herford geriet nicht einmal in Rückstand und konnte seinen zweiten Saisonsieg feiern. Beim 4:4 und 6:6 war der VfL dran, aber bis zur Pause hatten sich die Hausherren auf 11:8 abgesetzt. Und auch in Durchgang zwei spielte der VfL zu hektisch, konnte aber beim 13:13 und 14:14 noch zweimal ausgleichen. Danach setzte sich Herford auf 18:14 ab und brachte den Vorsprung am Ende knapp ins Ziel. Die 19:18-Niederlage war mehr als dumm. Tore: Max Mülke (7), Malte Bröhenhorst (4), Jan-Domenik Mores (3), Tom Sprenger (3) und Patrik Barkowski (1).
TV Lenzinghausen 2 – VfL 4. Herren 22:31 (9:15) Der VfL fuhr beim Tabellenletzten einen sicheren Start-Ziel-Sieg ein, obwohl die Truppe ersatzgeschwächt angetreten war. In der Anfangsphase wurde viel zu früh der Torabschluss gesucht und so blieb Lenzinghausen bis zum 5:7 im Spiel Danach lief es beim VfL besser und bis zur Pause hatten die Schützlinge von Trainer Detlev Harre eine beruhigende 9:15-Führung herausgeworfen. Nach der Pause ging es über die Stationen 12:19, 18:26 und 19:29 zum 22:31-Endstand weiter. Tore: Bastian Bröhenhorst (9), Marvin Prescher (7), Daniel Reimer (4), Lars Wülker (3), Maxi Harre (2), Nico Kuban (2), Nils Laubenstein (2) und Christian Held (2).
VfL 6. Herren – HSG EGB Bielefeld 24:18 (13:6) Gestützt auf eine ausgezeichnete Deckungsleistung führ der VfL gegen die HSG EGB Bielefeld einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg ein. Der VfL legte eine 5:0-Führung vor. Über 11:4 lagen die Hausherren beim Pausenpfiff mit 13:6-Toren vorn. Nach zehn Minuten im zweiten Durchgang führte der VfL beim 20:10 mit zehn Toren Vorsprung. Danach ließ die Konzentration etwas nach und Bielefeld konnte am Ende bis auf 24:18 verkürzen. Arndt Viering, der diesmal als Feldspieler fungierte, führte abwechselnd mit Holger Beck auf der Mittelposition klug Regie und trug sich auch sechsmal in die Torschützenliste ein. Des weiteren waren Michael Schaaf (6), Martin Albsmeier (6/1), Holger Beck (3), Eckhard Hüske (2) und Andre Steffen (1) erfolgreich.
Oberliga Der Topfavorit TSG AH Bielefeld erlitt im Spitzenspiel gegen Lit Tribe Germania eine bittere 23:26-Niederlage und hat nun drei Punkte Rückstand auf die Mannschaften von ASV Hamm 2 und Lit Tribe. Im Abstiegskampf machte Aufsteiger SuS Oberaden durch den 31:27-Heimsieg über den TuS Möllbergen wertvollen Boden gut. Die anderen Kellerkinder TSG Harsewinkel und TuS 97 Bielefeld verloren ihre Spiele jeweils mit einem Tor Unterschied. Der HTV Hemer setzte seine Niederlagenserie fort. Vor eigenem Publikum gab es beim 25:27 gegen TuS Ferndorf 2 die fünfte Niederlage in Folge. Jetzt finden sich die Sauerländer auf dem zehnten Tabellenplatz wieder und sind voll im Abstiegskampf. Der TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck kassierte gegen Loxten wiederum eine ganz bittere Heimniederlage. Nach der 29:30-Pleite bleibt der TuS mit drei Punkten im Tabellenkeller hängen. Das Spiel gegen Loxten verloren die Bielefelder in der Anfangsphase. Nach sieben Minuten stand es 1:6 für die Sportfreunde, die dann über 5:11 zur Pause klar mit 14:20 vorn lagen. Im zweiten Durchgang war der TuS beim 23:25 und 24:26 wieder dran und beim 26:27 glaubten die Fans noch an eine Wende. Loxten war aber nervenstark, erhöhte auf 27:30 und gewann am Ende verdient mit 29:30-Toren. Beim TuS trafen die Ex-Spenger Sebastian Reinsch (8) und Sebastian Kopschek (6) am besten. Beim Kellerduell zwischen Oberaden und Möllbergen lag die Truppe von Trainer Andre Torge in der 47.Minute noch mit 20:22-Toren vorn. Dann aber gelang den Hausherren beim Stand von 23:23 ein 5:0-Lauf zum 28:23. Am Ende siegte Oberaden mit 31:27 und überflügelte Möllbergen und den TuS 97 in der Tabelle. Während bei Oberaden Bastian Herold (8 Tore) und Akexandro Katsigiannis (7 Treffer) die Akzente setzten, traf bei Möllbergen Julian Kaatze achtmal ins Schwarze. Der HTV Hemer lag in eigener Halle gegen den TuS Ferndorf 2 zunächst mit 5:3 und 7:6 in Front. Doch dann nahmen die Gäste Fahrt auf. Über 7:10 hieß es zur Pause 9:13. Und nach dem Wechsel sah es beim 11:19 ganz böse für Hemer aus. Aber die Truppe von Trainer Tihomir Knez kämpfte sich wieder heran und beim 24:25 in der 57.Minute stand die Partie auf Messers Schneide. Am Ende hatte Ferndorf die besseren Karten und siegte mit 25:27-Toren. Der Tabellenführer ASV Hamm 2 machte mit dem Aufsteiger Schalke 04 kurzen Prozess. Bis zum 4:3 hielten die Gäste das Spiel offen. Danach setzte sich Hamm über 9:5 auf 12:6 ab und hatte in der 49.Minute beim Zwischenstand von 24:14 einen Vorsprung von zehn Buden herausgeworfen. Bei Hamm zog Spielmacher Julian Krieg beim deutlichen 31:19-Sieg geschickt die Fäden und erzielte selbst auch gleich acht Tore. In Gladbeck sahen die Fans eine ganz spannende Partie. Zunächst bestimmten die Gäste aus Soest das Spiel und machten aus dem 3:3 ein 3:7. Und beim 7:11 betrug der Vorsprung immer noch vier Tore. Aber Gladbeck schaffte bis zum Halbzeitpfiff das 12:12-Unentschieden. In Durchgang zwei blieb es bis zur 50.Minute ganz eng. Dann löste sich Gladbeck auf 28:25 und verteidigte den Vorsprung. Beim Stand von 32:30 erhielt Soest in der letzten Sekunde noch einen Strafwurf, der den 32:31-Endstand bedeutete. Gladbecks Torjäger Max Krönung brachte es auf neun Treffer, Max Loer traf für Soest achtmal. Und so lag der VfL am Ende mir einem Treffer vorn. Lit Tribe überraschte den Hausherren aus Bielefeld mit eine neuen Personalie. Piotr Grabarczyk, der in der letzten Saison noch Abwehrchef beim TuS Nettelstedt war, lief für die Gäste auf und zusammen mit Evars Klesnik hielt er die TSG-Angreifer in Schach. Die Hausherren konnte in dieser Partie nicht einmal in Führung gehen und liefen immer einem Rückstand hinterher. Kurz vor der Pause und zu Beginn des zweiten Durchganges fiel die Vorentscheidung, als sich Nordhemmern durch einen 0:6-Lauf von 11:12 auf 11:18 absetzte. Und dann lief Bielefeld der Musik hinterher. Nur in der Endphase war man beim 21:24, 22:25 und 23:26 bis auf drei Treffer herangekommen. Aber die Gäste spielten einfach zu clever, um noch einmal in Gefahr zu geraten. Bei Lit trafen Jannik Gartmann (7 Tore) und Jannik Oevermann (6) am besten. Julius Hinz und Max Schüttemeyer erzielten jeweils sechs Treffer.

Spielbericht 1. Herren 16.11.2018

TSG Harsewinkel – VfL 1.Herren 27:28 (17:14) Unsere erste Mannschaft sah nach 37Minuten beim Aufsteiger und Tabellenvorletztem TSG Harsewinkel wie der klare Verlierer aus. Doch dann wurde die VfL-Abwehr, die zuvor des öfteren sehr schlecht aussah, immer sicherer und kaufte dem Angriff der Gastgeber den Schneid ab. Durch einen 7:0-Lauf drehte der VfL die Partie. Aus einem 22:16 wurde ein 22:23 und am Ende siegte der VfL ganz knapp mit 27:28-Toren. In den letzten dreiundzwanzig Spielminuten erzielte der TSG-Angriff nur noch fünf Treffer und der VfL bejubelte einen nicht mehr für möglich gehaltenen Auswärtssieg. Damit ist das Polster unserer ersten Mannschaft auf die Abstiegsplätze auf neun Punkte angewachsen. Zum Spielgeschehn: In Durchgang eins konnte sich zunächst kein Team mit mehr als zwei Toren Unterschied absetzen. Der VfL legte beim 0:1, 1:2 und 2:3 jeweils vor, Harsewinkel glich umgehend aus. Beim Stand von 3:3 vergag Tomek Tlucznyski einen Siebenmeter und danach bekamen die Hausherren Oberwasser. Beim 6:4 führte die TSG mit zwei Buden. Beim 6:6 war der Gleichstand wieder hergestellt und danach ging es bis zum 12:12 Zug um Zug. Bei den Zwischenständen von 9:10, 10:11 und 12:13 konnte sich der VfL über knappe Führungen freuen. Dann aber schwamm sich die TSG frei. Über 14:12 lagen die Schützlinge von Trainer Manuel Mühlbrandt zur Pause mit 17:14-Toren vorn. Und der Lauf der Hausherren ging zu Beginn des zweiten Durchganges weiter. Über 18:15 erhöhte die TSG auf 21:15 und sah in der 37.Minute beim Stand von 22:16 wie der sichere Sieger aus. Doch dann zeigte der Aufsteiger Nerven und der VfL fing das Kämpfen an. Durch einen 0:7-Lauf drehten die Schützlinge von Trainer Siggi Jedrzej das Spiel und gingen beim 22:23 nach langer Zeit wieder in Führung. In dieser Phase war Lukas Mailänder der große Antreiber. Er traf gleich dreimal innerhalb weniger Minuten und brachte sein Team zurück ins Spiel. Beim 24:24 war wieder alles offen, doch danach traf unser Linkshänder Till Orgel zweimal hintereinander zur 24:26-Führung. Und dann wurde es ganz spannend. Über 25:27 lag der VfL in der 58.Minute mit 26:28-Toren vorn. Sven Bröskamp erzielte 90 Sekunden vor dem Ende den Anschlußtreffer zum 27:28. Bei nächsten Angriff nahm der VfL seine Auszeit. Danach standen noch 33Sekunden auf der Uhr. Harsewinkel kam noch einmal in Ballbesitz, aber der Ball ging nicht mehr ins VfL-Tor. Danach kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Jetzt kann der VfL am Totensonntag um 18.00Uhr in der Mennighüffer Sporthalle gegen den TuS Ferndorf 2 befreit aufspielen. Tore: Maik Dittrich (5/5), Till Orgel (4), Jonas Köster (4), Marcel Schumann (4), Lukas Mailänder (3), Arne Halstenberg (3), Uli Neumann (2), Malte Ames (2) und Mats Köster (1).
Oberliga Der TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck kassierte gegen Loxten wiederum eine ganz bittere Heimniederlage. Nach der 29:30-Pleite bleibt der TuS mit drei Punkten im Tabellenkeller hängen. Das Spiel gegen Loxten verloren die Bielefelder in der Anfangsphase. Nach sieben Minuten stand es 1:6 für die Sportfreunde, die dann über 5:11 zur Pause klar mit 14:20 vorn lagen. Im zweiten Durchgang war der TuS beim 23:25 und 24:26 wieder dran und beim 26:27 glaubten die Fans noch an eine Wende. Loxten war aber nervenstark, erhöhte auf 27:30 und gewann am Ende verdient mit 29:30-Toren. Beim TuS trafen die Ex-Spenger Sebastian Reinsch (8) und Sebastian Kopschek (6) am besten.

Vorberichte 16.-18.11.2018

Vorbericht für das kommende Wochenende
Bereits am Freitag geht es für unsere erste Mannschaft in der Oberliga weiter. Um 20.00Uhr tritt der VfL beim Aufsteiger TSG Harsewinkel an. Die TSG feierte am vorletzten Spieltag in eigener Halle gegen den TuS Möllbergen mit 31:28 ihren ersten Saisonsieg. Zuvor hatte der Aufsteiger siebenmal verloren und viel Lehrgeld bezahlen müssen. Gleich fünf der sieben Niederlagen fielen sehr hoch aus. Mit zehn oder mehr Toren Unterschied musste sich Harsewinkel geschlagen geben. Besonders schmerzhaft war die 39:18-Klatsche beim Aufsteiger Schalke 04. Inzwischen hat Trainer Manuel Mühlbrandt wieder alle verletzten Spieler dabei. Zudem wurde kurzfristig Nikola Krspogacin von der HSG Gütersloh verpflichtet. Man muss abwarten, ob die Routiniers Moritz Schneider, Florian Oettking und Sebastian Dreiszis, die alle nicht mehr regelmäßig auflaufen wollten, gegen den VfL dabei sind. Wenn unsere Truppe den Gegner nicht unterschätzt und die Abwehr so souverän wie gegen Hemer spielt, wäre der nächste Sieg im Bereich des Möglichen. Gegen Hemer kassierte der VfL nur 20Gegentore und blieb dabei ohne eine Zeitstrafe. Leider wird unser Torjäger Tomek Tluczynski am Freitag noch pausieren müssen. Die Abwehr wird sich am Freitagabend hauptsächlich um die jungen und torgefährlichen Florian und Sven Bröskamp kümmern müssen.
Unsere zweite Mannschaft empfängt in eigener Halle wieder einmal ein Spitzenteam. Diesmal ist der Aufsteiger TV Jahn Oelde zu Gast. Das Spiel wird am Samstag um 19.00Uhr angepfiffen. Oelde hat noch zwei Nachholspiele zu bestreiten, musste sich aber in den bisherigen sechs Spielen nur einmal geschlagen geben. Gleich am ersten Spieltag verlor der TV bei unserem Nachbarn HSG Löhne/Obernbeck mit 24:19-Toren. Ansonsten gab es nur Siege und zwar gegen Senne und gegen die Kellerkinder CVJM Rödinghausen 2, TSG Altenhagen/Heepen 3 und Rietberg/Mastholte. Die Mannschaft von Oelde verfügt über zwei Torjäger. Niklas Buecker (39 Treffer) und Leon Meyer-Wilmes (32) sind nur schwer auszuschalten. Leon Meyer-Wilms traf am letzten Spieltag gegen Senne gleich zwölfmal ins gegnerische Tor. Wenn die VfL-Abwehr diese beiden Spieler ausschalten kann, wäre eine weitere Überraschung im Bereich des Möglichen.
Unsere erste Damenmannschaft muss beim Tabellendritten HSG Union Halle antreten. Die HSG holte bislang 11:3-Zähler und ist in der Partie hoher Favorit. Der VfL muss scih gegenüber der Vorstellung vom letzten Sonntag gegen EGB Bielefeld erheblich steigern, wenn er die Partie offen gestalten möchte.
In der Kreisliga C spielen unsere beiden Team auswärts. Unsere dritte Mannschaft spielt in der ungeliebten Barlach-Halle beim Tabellenvorletzten TG Herford 3. Die Herforder haben bislang 2:12-Punkte eingefahren und rangieren auf dem vorletzten Tabellenplatz. Ein weiterer Sieg für unsere Dritte wäre möglich. Da aber unsere vierte Mannschaft zeitgleich spielt, wird die Truppe mit einem kleinen Kader das Derby bestreiten müssen. Gastgegeber TV Lenzinghausen 2 belegt in der Kreisliga C mit 0:14-Punkten den letzten Tabellenplatz. Unsere vierte Mannschaft reist mit einem Punktekonto von 14:0 zum Schlusslicht. Die Truppe von Trainer Detlev Harre ist klarer Favorit, sollte den Gegner aber keinesfalls unterschätzen.
In der Kreisklasse spielen unsere fünfte und sechste Mannschaft wegen des Volkstrauertages zu ungewohnten Zeiten. Um16.00Uhr empfängt unsere fünfte Mannschaft VfL Herford 3. Zur Zeit hat Trainer Lothar Bekemeier nur wenige Aktive zur Verfügung. Alles andere als eine klare Niederlage wäre eine Überraschung. Im Anschluss daran empfängt unsere sechste Mannschaft den Tabellenfünften HSG EGB Bielefeld 3. Die Bielefelder holten bislang 6:4-Punkte, dürften aber für den VfL kein Stolperstein sein.