VfL Handball Mennighüffen – 20. -23.2.2020


Do 20.00Uhr VfL 1. Herren –. Soester TV 25:28
So 19.00Uhr VfL 2. Damen –HSG Quelle/Ummeln 17:13


VfL 2. Damen – HSG Quelle Ummeln 17:13 (5:9)
Nach dreißig Minuten gab keiner der heimischen Fans noch einen Pfifferling für die zweite Damenmannschaft des VfL. Von Beginn an lief man einem Rückstand hinterher und als sich die Gäste aus Quelle/Ummeln von 3:4 auf 4:8 absetzen, sah es nach einer deutlichen Niederlage für den VfL aus. Nur der Sieger dieser Partie konnte sich noch Chancen auf den Klassenerhalt machen. Der VfL spielte im Angriff von Position zu Position, ohne das eine Spielerin auf die Nahtstellen ging und so für Gefahr sorgte. Die Gäste deckten defensiv und der VfL-Angriff strahlte überhaupt keine Gefahr aus. Beim Stand von 5:9 wurden die Seiten gewechselt und nach der Pause sahen die Fans einen ganz anderen VfL. Andrea Henke griff auf der halblinken Position an und plötzlich war Bewegung im Angriffsspiel des VfL. Nach 37Minuten gelang den Grünen der 8:10-Ausgleichstreffer und kurze Zeit später bejubelte der VfL-Anhang beim 11:10 die erste Führung. Über 12:10 setzte sich der VfL auf 15:10 ab und am Ende siegten die Schützlinge des Trainergespannes Simon Harre und Ralf Hackbarth mit 17:13-Toren. Durch den dritten Saisonsieg kletterte der VfL auf den drittletzten Tabellenplatz und könnte den Klassenerhalt in den letzten vier Spielen noch schaffen.
In der zweiten Hälfte zeigte der VfL eine sehr gute Abwehrleistung und kassierte nur noch vier Gegentreffer.
Tore: Andrea Henke (5/2 ), Melissa Reinert (5), Pia Radkte (5), Sandy Grossmann (1) und Tina Rempel (1).

 

VfL Handball Mennighüffen – 20. -23.2.2020
Der VfL verlor nicht nur zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf gegen den Soester TV sondern auch noch seinen Spielmacher Lukas Mailänder durch eine schwere Verletzung. Nach seinem Ausscheiden in der 10.Minute beim Stand von 5:5 lief der VfL der Musik hinterher und unterlag am Ende mit 25:28-Toren.

Do 20.00Uhr VfL 1. Herren –. Soester TV 25:28
So 19.00Uhr VfL 2. Damen –HSG Quelle/Ummeln


VfL 1. Herren – Soester TV 25.28 (14:15)
Eigengewächs Tobias Bekemeier wurde von den wenigen Fans frenetisch gefeiert und er sorgte mit vielen tollen Paraden dafür, das der VfL wieder herankam und einen Punkt vor Augen hatte. Aber in den letzten Minuten scheiterte der VfL-Angriff am guten Gästeschlussmann Birk Muhr und Soest nahm beim 25:28-Erfolg beide Punkte mit.
Zu Beginn ging es Zug um Zug. Zunächst führten die Gäste mit 0:1, 1:2 und 2:3. In der Folgezeit drehte der VfL die Partie und führte mit 4:3 und 5:4. In der 10.Minute sahen die Fans dann die spielentscheidende Szene. Lukas Mailänder brach auf Halbrechts durch, rutschte weg und blieb mit schmerzverzerrten Gesicht liegen. Er schied mit Verdacht auf Kreuzbandriss aus und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Von diesem Schock erholten sich die Hausherren nicht mehr. Soest setzte sich auf 6:9 ab und ließ sich die Führung bis zum Ende nicht mehr abjagen. Beim Stand bon 14:15 ging es in die Pause und zu Beginn des zweiten Durchganges stellte Soest das bessere Team und ging über 14:17 mit 17:21 in Front. VfL-Torhüter Kevin Körtner bekam nichts mehr an die Finger und beim Stand von 19:23 kam Tobias Bekemeier ins VfL-Tor. Und mit ihm kam dann fast die Wende. Tobi hielt einen Siebenmeter und wehrte einige Gegenstöße toll ab. Und plötzlich war der VfL wieder da. Aus einem 21:25 wurde ein 25:25 und danach fuhren die Hausherren noch drei weitere Angriffe, die aber alle verpufften. Soest spielte die Zeit clever runter und gewann am Ende etwas zu hoch mit 25:28-Toren. Der VfL-Angriff vergab einfach zu viele klare Chancen, unter anderem wurden drei Siebenmeter ausgelassen.
Tore: Tomek Tluczynski (6/4), Malte Ames (5), Arne Kröger (5), Maik Dittrich (3), Daniel Danowsky (3/1), Jonas Köster (1), Till Orgel (1) und Lukas Mailänder (1).
Haupttorschützen bei Soest waren Jan-Ole Zülsdorff (9) und Luis Gran (6/4).

 

VfL Handball Mennighüffen – 20. -23.2.2020


Do 20.00Uhr VfL 1. Herren –. Soester TV
So 19.00Uhr VfL 2. Damen –HSG Quelle/Ummeln


Vorbericht auf das kommende Wochenende
Am Donnerstag empfängt unsere erste Mannschaft um 20.00Uhr den Tabellenfünften Soester TV. Dieses Spiel war am 16.Spieltag wegen des Orkans Sabine abgesetzt worden. Für unsere Truppe ist das eine richtungsweisende Partie. Die Mannschaft von Trainer Andre Zwiener hat nur fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. Sollte man gegen die unangenehm zu spielenden Bördestädter einen Sieg einfahren, hätte man den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle gefunden und könnte beruhigt in die nächsten Wochen gehen.
Neben Kevin Körtner wird Eigengewächs Tobias Bekemeier das Tor des VfL hüten. Tobias, der bis vor Kurzen noch beim Landesligisten SG Bünde/Dünne spielte, wurde aufgrund der Torwartmisere beim VfL vom Kreisrivalen sofort freigestellt und ist sofort spielberechtigt.
Ansonsten kann Andre Zwiener personell aus den Vollen schöpfen.
Die Gäste gewannen den ersten Vergleich in Soest klar mit 31:25 und gehen am Donnerstag als leichter Favorit in die Partie. In eigener Halle verbuchte der TV 11:5-Punkte, bei den Auswärtsspielen holten die Schützlinge von Spielertrainer Max Loer 8:8-Zähler. Am letzten Sonntag unterlag Soest dem Titelfavoriten TSG AH Bielefeld nach großem Kampf nur mit 23:24-Toren. Inzwischen hat bei den Bördestädtern ein Generationswechsel stattgefunden. Die jungen Spieler Max Leon Picht, Lars Wiggeshof und Fabian Schnorpfeil sind zu Leistungsträgern herangereift. Eine große Stärke unserer Gäste ist das Überzahlspiel, da sie des öfteren mit dem siebten Feldspieler agieren. Unsere Truppe muss von der ersten Minute an topfit sein, wenn gegen den TV Soest ein Erfolgserlebnis gelingen sollte.

Für unsere zweite Damenmannschaft geht es am späten Sonntagabend um 19.00Uhr in der Mennighüffer Sporthalle um alles oder nichts. Die Truppe des Trainergespannes Simon Harre und Ralf Hackbarth erwartet das Schlusslicht HSG Quelle/Ummeln. Die Gäste stehen mit 2:24-Punkten auf dem letzten Platz in der Kreisliga. Ihr Sieg datiert vom ersten Spieltag, als die HSG unsere Reserve mit 12:9-Toren besiegte. Wenn unsere Truppe den Klassenerhalt schaffen will, muss unbedingt ein Sieg her.
Unsere Mädels erwarten die Unterstützung aller VfL-Fans.

 

Rückblick auf den 17. Oberligaspieltag
Die drei Spitzenteams überstanden auch den 17.Spieltag schadlos. Während Tabellenführer ASV Hamm 2 das Kellerkind TuS 97 Bielefeld nach anfänglichen Schwierigkeiten ganz deutlich mit 45:31-Toren besiegte, mussten sich die Verfolger Loxten (30:26-Erfolg beim TuS Möllbergen) und die TSG AH Bielefeld (24:23-Erfolg beim Soester TV) weitaus mehr strecken.
Die Kellerkinder HTV Hemer (29:32 beim HSC Haltern/Sythen) und HC Tura Bergkamen (Spiel gegen den VfL wurde auf den 3.4.2020 verlegt) blieben bei sechs Pluspunkten stehen. Einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt tat der FC Schalke 04, der unseren Kreisrivalen CVJM Rödinghausen knapp mit 27:26 bezwang und sich bei 11:23-Punkten auf den zehnten Tabellenplatz vorschob.

Bielefeld. Wenn TSG-Coach Leif Anton seine Spielanalyse absetzt, dann erscheint die immer wie aus einem Guss. Stärken und Schwächen der Gegner und des eigenen Teams und die entscheidenden Spielphasen fasst der Trainer druckreif und unaufgeregt zusammen. Und ganz selten, wie nach dem 24:23 (12:8)-Erfolg gegen den Soester TV, lässt sich Anton zu einem kleinen Emotionsausbruch hinreißen. „Jetzt gehe ich in die Kabine und trinke ein schönes Bier“, platzte es aus dem Bielefelder Übungsleiter heraus, nachdem er – wie gewohnt – zuvor die Partie in wenigen Sätzen auf den Punkt gebracht hatte. Die Erleichterung in der Stimme war deutlich zu vernehmen. Dass Anton verbal durchpusten musste, lag an der Schlussphase eines Spiels, in dem sein Team sehr lange auf der Siegerstraße marschierte. „Das war eine sehr überzeugende erste Halbzeit von uns. Wir haben vor der Pause allein sieben Tore über die erste Welle erzielt“, rechnete Anton vor. Das bedeutet auch, dass die Bielefelder Abwehr mal wieder sicher stand. Nachdem Luca Werner auch noch ausgefallen war, besetzten Mario Bergen und Dominik Waldhof den Innenblock. 4:1, 9:4 und 12:8 lauteten die Zwischenstände aus Sicht der TSG, die laut Coach Anton „den guten Drive noch mit in die zweite Halbzeit nahm“. Doch die mittlerweile personell gebeutelte TSG – neben Werner fehlten Schüttemeyer und Dähne – schaffte es nicht, über 60 Minuten auf Volllast zu laufen. Anton taktierte, brachte einen siebten Feldspieler, um die immer näher rückenden Gäste im Griff zu behalten. „Das war ein ganz unangenehmes und giftiges Spiel. Als sie aufkamen, kam auch die Halle“, beschrieb Anton. Beim 20:20 (55.) glichen die Bördestädter aus. Doch die TSG geriet nie in Rückstand. Zwar fehlte die Dynamik der ersten Hälfte im Rückraum, aber es gab ja noch die Abteilung Routine: Carl-Moritz Wagner stellte den Spielstand eineinhalb Minuten vor Schluss auf 24:22. Anton schloss mit der Feststellung: „Zuletzt war das Wild-West mit offener Manndeckung. Das kennen wir ja schon aus dem Rödinghausen-Spiel. Diesmal haben wir mit ein bisschen Glück gewonnen, aber wir haben uns den Erfolg auch erarbeitet.“ Die TSG brachte dem Tabellenfünften die erst zweite Heimniederlage bei. Darauf durfte sich der Bielefelder Trainer dann auch zurecht ein schönes kühles Pils gönnen.
TSG: Twarz/Heininger; Meyer, Zwaka (6), Wagner (2), Maric (4/3), Strathmeier, Schrage (2), Louis, Waldhof (2), Hübner (6), Bergen (1), Sewing (1).

Bielefeld. „Hamm hat die Qualität und die Mentalität, jeden Fehler des Gegner über 60 Minuten konsequent zu bestrafen“, bilanziert TuS-97-Coach Pierre Limberg. Er muss es wissen, denn der TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck hat in Hin- und Rückspiel unliebsame Bekanntschaft mit der offensiven Wucht des Tabellenführers gemacht. Nach 47 Gegentoren in Jöllenbeck mussten die Bielefelder diesmal 45 Einschläge hinnehmen. Der Nord-Bielefelder unterlagen Hamm-Westfalen II mit 31:45 (15:24).
„Ich bin eigentlich zufrieden.“ Worte, die nach dieser heftigen Pleite fast ironisch klingen, aber Limberg meinte es genau so. Denn die Niederlage der Bielefelder, der Ansturm des Tabellenführers – der Spielausgang war erwartbar. Zum einen ist der Leistungsunterschied zwischen Hamm und Bielefeld einfach gigantisch. „Wir sprechen von einer außergewöhnlichen Qualität. Hamm ist von der Spielanlage die mit Abstand beste Oberligamannschaft“, erklärte Limberg. Zum anderen fehlten den Gästen etliche Spieler: Ohne Dominic Wehmeyer (Knieverletzung), Jane Heidemann und Brian Weigang, die beide aus beruflichen Gründen vermisst wurden, ähnelte die Auswechselbank des TuS 97 der Liegewiese eines Freibads bei 15 Grad und Nieselregen. Und nach zehn Minuten verletzte sich Michel Steffen so schwer, dass er nicht weitermachen konnte. Neuzugang Nikola Krspogacin – „Wir müssen ihm noch etwas Zeit geben“ (Limberg) – kam, womit die Wechselmöglichkeiten von Limberg auch aufgebraucht waren. „Kreisläufer und Torhüter – diese Positionen waren noch doppelt besetzt. Hinten raus fehlten uns die Körner, das ist nur logisch“, meinte Limberg. Dabei präsentierten sich die Bielefelder zunächst erfrischend mutig und konnten die Schlagzahl der Gastgeber bis zum 9:9 (10.) erwidern. „Beide Mannschaften haben gute Lösungen gefunden. Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Und die Konzeptionen auf den Punkt gespielt“, freute sich Limberg. Dem Ansturm der Gäste waren die Bielefelder aber zunehmend weniger gewachsen. Einige Fehlwürfe später hatte Hamm einen Acht-Tore-Vorsprung herausgeworfen. „Perioden mit dummen Fehlern – das hat Hamm sofort bestraft“, erklärte Limberg. Nach Wiederbeginn gelang es den Gästen, noch einmal auf 20:25 (37.) zu verkürzen. David Weinholz konnte sich in einigen Szenen auszeichnen, ehe die Bielefelder endgültig Schiffbruch erlitten. TuS 97: Weinholz/Südhölter; Kraatz (3), Clausing (4/1), Markworth (6), Borutta (5), Küthe (2/1), Bruelheide (1), Krspogacin (9).
Gladbeck.  Handball-Oberligist VfL Gladbeck bezwingt Ferndorfs Zweite mit 30:26. Warum Handballchef Tim Deffte kommentierte: „Der VfL hat das Koronavirus!“
Tim Deffte wusste, welchem Spieler er nach dem 30:26 (14:13)-Erfolg des VfL Gladbeck über den TuS Ferndorf II zunächst einmal gratulieren musste. Der Chef der rot-weißen Oberliga-Handballer ging schnurstracks auf den Schlussmann der Zweitvertretung zu und herzte ihn kurz.
14 Minuten waren in der Riesener-Halle gespielt, als der zuletzt so starke Gladbecker Torwart Patrick Spierau sich selbst auswechselte, weil es für ihn nicht lief. Es kam Philipp Korona. Der Keeper der Landesliga-Mannschaft stand im Kader, weil die etatmäßige Nummer eins, Sebastian Büttner, ja verletzt ist. Korona machte fortan seine Sache richtig gut und in der Schlussphase, als es darauf ankam, sogar sehr gut. „Pippo (Koronas Spitzname, d. Red.) hat stark gehalten“, lobte hinterher Tim Deffte, der ja selbst ein Klassetorwart war. Der sorgte dann mit dem Spruch des Abends auch noch für einen Lacher: „Zusammengefasst kann man heute sagen: Der VfL hat das Koronavirus.“
Sven Deffte, Tims Bruder und Trainer der Gladbecker, hatte vor dem Match eindringlich vor der Spielweise des TuS Ferndorf II gewarnt und bei den Seinen Geduld angemahnt. Anders als in den Partien gegen Tabellenführer ASV Hamm-Westfalen II und bei den Sportfreunden Loxten werde, so der VfL-Coach, der Gegner nicht mit offenem Visier zur Sache gehen, sondern immer wieder lange Angriffe fahren.
Und so agierte die Zweitvertretung des Zweitligisten aus dem Siegerland dann tatsächlich. Doch der VfL, der neben Sebastian Büttner auch auf seinen beruflich verhinderten Kapitän und Haupttorschützen Max Krönung verzichten musste, ließ sich davon überhaupt nicht kirre machen. Die Konsequenz: Die Fans in der Riesener-Halle sahen eine über weite Strecken sehr zähe Partie, in der sich zunächst keine Mannschaft absetzen konnte. Das änderte sich erst Mitte der zweiten Halbzeit, als die Gastgeber binnen drei Minuten aus einer 22:21- eine 25:21-Führung (51.) machten. Der TuS Ferndorf II schaffte zwar noch einmal den Anschluss (24:25, 54.), danach aber sorgten Fynn Blißenbach, Sebastian Janus, Niklas Rolf und Björn Sankalla mit vier Toren in Folge endgültig für klare Verhältnisse zu Gunsten des VfL Gladbeck. „Ich bin zufrieden“, sagte Sven Deffte, „am Ende haben wir das Spiel gegen einen äußerst unbequemen Gegner verdientermaßen gewonnen.“
VfL Gladbeck: Spierau (1. – 14.), Korona (14. – 60.) – Arens (1), Brockmann (4), Sankalla (7/4), Winkelmann, Käsler (4), Dalian (2), Janus (3/1), Blißenbach (4), F. Büttner (3), Rolf (2).
Spielverlauf: 2:2 (6.), 4:4 (10.), 6:6 (15.), 7:7 (18.), 9:7 (20.), 11:9 (23.), 11:11 (24.), 14:13 (29.), 15:15 (34.), 17:17 (38.), 19:17 (39.), 20:18 (41.), 20:20 (44.), 22:21 (48.), 25:21 (51.), 25:24 (54.), 29:24 (58.), 30:26 (60.).
Als ganz harte Nuss erwies sich wie vorher nach den Erfahrungen des Hinspiels erwartet das Gastspiel der Ferndorfer Reserve beim langjährigen Rivalen VfL Gladbeck, wo es bereits in der Vergangenheit für Ferndorfs 1. Mannschaft stets schwer war, mit einem Erfolg nach Hause zu fahren. „Wir haben für unsere Maßstäbe ein sehr gutes Auswärtsspiel gezeigt und 50 Minuten lang die Partie bei einem Rückstand von durchweg ein oder zwei Toren offen gehalten. Ärgerlich ist nur, dass wir nichts mitgenommen haben“, fasste Ferndorfs Trainer Michael Feldmann zusammen. 
Die junge TuS-Mannschaft hielt lange mit. In der Schlussphase, als erste Müdigkeitserscheinungen erkennbar waren, fehlte den zumeist sehr jungen Spielern der Faktor Abgebrühtheit, den sie auch noch nicht haben können. Etwas Glück in einigen Situationen hätte sicherlich auch weitergeholfen. 
Denn in der stets für Ferndorf kritischen Phase, die ab der 45. Minute einsetzt, verloren die Gäste ganz schnell von 21:22 auf 21:25 (51.Minute) den Anschluss. Feldmann wollte zwischendurch noch mit einer Auszeit gegensteuern. Kurz darauf waren die Gäste plötzlich wieder beim 24:25 dran. 6:30 Minuten waren jetzt noch zu spielen. 
Als Reaktion packten die Gastgeber jetzt etwas fester zu. Mit dem Ergebnis, dass sie nun in einer Regelmäßigkeit drei Zeitstrafen hintereinander kassierten. Die Ferndorfer hatten jetzt auch mit einem Spieler mehr die Chancen, ließen diese aber liegen. Besser machten es die Gladbecker. Sie tauschten ihren Torwart gegen einen Feldspieler und trafen viermal in Folge. Zweimal hatten sie sogar noch Glück, dass sie den abgewehrten Ball als Abpraller doch noch versenkten. Ruckzuck lag Ferndorf 24:29 hinten.
Als noch fast zweieinhalb Minuten zu spielen waren, riskierten diese noch mit einer offenen Deckung alles – allerdings gänzlich vergeblich. In diesen Schlussminuten waren die Gladbecker zu abgezockt. „Obwohl, deren Spieler waren auch nicht älter als meine“, so Feldmann.
TuS Ferndorf 2: Rottschäfer, Rogalla ; John (7), Haupt (3), F. Schneider (4), Dischereit (1), Sorg (1), Ronge (4/3), L.Michl (4), Barth (1) und von Mende (1).
An Treffer mangelte es nicht im Oberliga-Heimspiel des ASV Hamm-Westfalen II gegen den TuS Bielefeld Jöllenbeck. Das die Gastgeber beim 45:31 (24:15) Erfolg eine beinahe ebenso deutliche Tordifferenz wie im Hinspiel erzielten, ärgerte Bielefelds Trainer Pierre Limberg keineswegs, erstaunte allerdings auch den Hammer Coach Christian Feldmann nicht. „Wir wollen uns in dieser Saison kontinuierlich weiterentwickeln. Mannschaftlich und auch individuell. Das ist uns in den zurückliegenden Monaten gelungen und das haben wir heute auch gezeigt“, urteilte der TuS-Übungsleiter, der einzig die Chancenauswertung seiner Mannschaft bemängelte. „Da sind wir zu oft am guten Hammer Keeper gescheitert“, so Limberg.
Der ASV-Coach indes ordnete den klaren Heimerfolg seiner Mannschaft recht kurz und knapp unter die Rubrik „Pflichtaufgabe erfüllt“ ein. „Wir haben zwei Punkte gewonnen, kein Spieler hat sich verletzt und wir haben die Oberliga-Tabellenführung erfolgreich verteidigt“, erklärte Feldmann, der mit einem Augenzwinkern andeutete, dass es wahrlich zwei leicht verdiente Punkte waren, die sein Team gegen eine überforderte Gästemannschaft einfahren konnte. Tatsächlich: Der Liga-Zwölfte aus Ostwestfalen stellte den ASV vor absolut keine Herausforderung. Zwar erzielten die ehrgeizigen Gäste stolze 31 Treffer, doch gegen eine Sieben, die ihre Deckungsaufgaben in vielen Phasen nicht allzu ernst nahm. Das hatte auch Christian Feldmann erkannt, der neben Spielmacher Michel Sorg und Jannis Bihler besonders seinen Keeper Jan Wesemann lobte. „Jan hat vor einer nicht existierenden Abwehr glänzend gehalten“, bezog sich der ASV-Coach auf Situationen, als Wesemann gleich mehrfach hintereinander freie Chancen der Gäste einfach wegfegte. Wenngleich die Hammer in der Defensive merklich mäßigend agierten, gab es an der Angriffsleistung des Liga-Ersten rein gar nichts auszusetzen. Von Spielbeginn an legte der ASV ein hohes Tempo vor und ging auch konsequent in die Nahtstellen der gegnerischen Abwehr. Sichere Pässe, ein cleveres Spiel über beide Außenpositionen und den Kreis mit Alex Rubino, Lars Gudat und Melf Krause als Torschützen. Kein Wunder, das Christian Feldmann nach einer noch ausgeglichenen Startphase (8:8) bereits Mitte der ersten Spielhälfte (19:13) in den Sorgenfrei-Modus schaltete und seiner Startformation ausgedehnte Ruhepausen gönnte. Der ASV hielt die Zügel auch nach der bereits klaren 24:15 Pausenführung fest und sicher in der Hand. Mit sehr viel Übergewicht auch weiterhin in der Offensive. Dort trafen der rührselige Niklas Kölsch ebenso wie Jannis Bihler aus dem Rückraum und Lars Gudat von der Außenposition. Den Hammern reichten oftmals wenige Sekunden um ihren Angriff erfolgreich abzuschließen. „Eine wirklich beeindruckende Leistung“, lautete das Fazit auf den Rängen. Fünf Treffer in Serie erzielten die Hausherren alleine in den letzten vier Spielminuten- den Heimsieg schraubten sie so noch einmal deutlich auf 45:31 herauf.
ASV: Wesemann, Krömer, Pretzewofsky (6/1), Zyska (2), Krieg (4), Sorg (4), Krause (7), Gudat (7), Rubino (7), Kölsch (3), Schrage, Spiekermann (2), Bihler (4).
Loxten. Durch den hart erkämpften Auswärtssieg bleiben die „Frösche“ Spitzenreiter ASV Hamm-Westfalen II auf den Fersen und dürfen weiter vom Aufstieg träumen. „Das war eine riesige Energieleistung der gesamten Mannschaft gegen einen wirklich guten Gegner“, freute sich Dirk Schmidtmeier nach der Rückkehr aus dem Kreis Minden/Lübbecke. Trotz des kollektiven Lobs stach für Loxtens Trainer ein Akteur besonders heraus. „Max Harnacke hat einen Sahnetag erwischt“, sagte Schmidtmeier über den Linkshänder, der mit elf Toren bester Werfer auf dem Feld war und nur einen Fehlversuch verzeichnete.
Ohne vier Stammspieler, dazu mit einem angeschlagenen Abwehrchef Kim Harting beim Tabellenfünften angereist, entwickelte sich aus Loxtener Sicht die erwartet enge Partie. Bis zum 7:7 (13.) waren beide Teams gleichauf, dann setzten sich die Gäste erstmals leicht ab. Auf Loxtens 10:7-Führung (16.) reagierte TuS-Trainer André Torge mit einer Sonderbewachung für Jan Schröder. Der Rückraumspieler, der beim 22:19-Hinspielerfolg noch gefehlt hatte, war bis dahin viermal für die Sportfreunde erfolgreich. „Damit sind wir nicht gut zurechtgekommen“, erklärte Schmidtmeier, warum der zwischenzeitliche Viertore-Vorsprung (14:10/ 21.) bis zur Pause auf zwei Treffer zusammenschmolz.
Ein weiterer Grund: Um die Kräfte seines Rumpfkaders zu schonen, wagte der Coach eine in Loxten eher selten praktizierte Variante. Er tauschte Torwart Marco Possehl bei Ballbesitz gegen einen zusätzlichen Feldspieler aus. Der Erfolg war überschaubar. „Wir haben uns zwar Chancen herausgespielt, aber zu selten getroffen“, konstatierte Schmidtmeier. Die Folge: Nach fünf Toren in Serie hatten beim 19:18 (35.) die Hausherren plötzlich wieder die Nase vorn.
Doch das Nervenkostüm, eine der größten Loxtener Stärken in der bisherigen Saison, hielt auch diesmal dem Druck stand. Treffer von Schröder und Harnacke zum 20:19 (36.) wendeten innerhalb einer Minute das Blatt. Die erneute Führung gab Loxten bis zur Schlusssirene auch deshalb nicht mehr aus der Hand, weil Schmidtmeier noch ein taktisches Ass im Ärmel hatte: „Wir haben in der Schlussphase ohne Kreisläufer gespielt“, berichtete der Coach. Möglich wurde dieser Kniff, weil Kim Harting trotz seiner Knieverletzung auf die Zähne biss und neben seinen Defensivaufgaben nun auch im rechten Rückraum angriff. „Kim hat uns damit enorm geholfen“, dankte Schmidtmeier dem Routinier.
Großen Anteil am Erfolg hatten nicht zuletzt auch Loxtens Torhüter: Der bärenstarke Marco Possehl brachte es am Ende der Partie auf 16 Paraden. Pascal Welge wehrte einen Siebenmeter ab – und das, obwohl Loxtens Nummer eins laut Schmidtmeier an einem Leistenbruch laboriert. Operieren lassen möchte sich „Calli“ aber erst nach der Saison.
Möllbergen: Schriefer, Donnecker; Gräper, Ransiek (4), Altvater (6/4), Wiemann, Fischedick (2), Baumgart (3), Berg (4), Halstenberg (4), Richter (3), Camen.
Loxten: Possehl (1.-60.); Welge (bei 7m); M. Harnacke (11), Schulz (9/6), Schröder (8), Menger (1), Meyer (1), Harting, J. Patzelt, Weigel, Steinlechner, Pidun (n.e.).
Zeitstrafen: 4:4.
Siebenmeter: 7/4:6/6.

Schalke.  Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hosenfelder schlägt den CVJM Rödinghausen mit 27:26 und klettert in der Handball-Oberliga auf Platz zehn.
Viel besser kann ein Happy End in einem Handball-Spiel nicht sein. „Das sind die schönsten Siege“, sagt auch Ralph Woschny, der Torwart-Trainer des Oberligisten FC Schalke 04. Quasi mit dem Schlusspfiff erzielt Thorben Kirsch den 27:26 (14:10)-Siegtreffer über den CVJM Rödinghausen und sorgt für eine zwar recht kurze, aber doch sehr ausgelassene Party.
„Jetzt bin ich hier und lache“, sagte Sebastian Hosenfelder, der mit seinem Team vorerst auf den zehnten Tabellenplatz geklettert ist und sich auch über die Niederlagen des Schlusslichtes HTV Hemer (29:32 beim HSC Haltern-Sythen) sowie des Tabellendrittletzten TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck (31:45 beim Spitzenreiter ASV Hamm-Westfalen II) freute. „Wäre es unentschieden ausgegangen, hätte ich nicht so gelacht.“ Der Schalker Trainer wusste ganz genau, dass sich seine Mannschaft unnötig der Gefahr einer Punkteteilung oder sogar einer Niederlage ausgesetzt hatte – wie im Hinspiel, als aus einer 24:22-Führung ein 24:25 geworden war.
Weil die Königsblauen aber ihren fünften Saisonerfolg gelandet hatten, fiel das Fazit des 39-Jährigen überwiegend positiv aus. „Wir haben uns lange von der Hektik nicht anstecken lassen und lange souverän gespielt“, sagte Sebastian Hosenfelder, der einmal mehr einen starken Fabian Sinkovec zwischen den Pfosten sehen durfte. „Über die Torhüter-Leistung können wir uns momentan wirklich nicht beklagen“, sagte er. „Aber auch unsere Abwehr war sehr, sehr solide.“
Nachdem die Schalker die erste Halbzeit mit einem tollen 5:0-Lauf beendet und ihre 14:10-Führung nach der Pause dann sogar auf 16:10 ausgebaut hatten, legte Pascal Vette die Grüne Karte freundlich auf den Tisch des Kampfgerichtes. Der CVJM-Trainer nahm frühzeitig seine Auszeit der zweiten Halbzeit – nach gerade mal 4:03 Minuten.
Die Ostwestfalen wurden fortan ein bisschen besser, aber längst nicht so gut, dass die Schalker Fans hätten beginnen müssen, sich Sorgen zu machen. Das änderte sich, als die Rödinghauser begannen, ih­re Deckung mehr und mehr zu öffnen. Sebastian Hosenfelder fasste das, was er nun sah, später in einem Satz mit fünf Worten zusammen: „Wir waren nicht clever genug.“ Da war der eine oder andere Patzer bei, bei dem der Superlativ von überflüssig eine Untertreibung gewesen wäre. Wer weiß, was passiert wäre, wenn Fabian Sinkovec nicht gleich mehrmals klasse pariert hätte?
Als aus dem 25:21 ein 25:25 geworden ist, nimmt Sebastian Hosenfelder seine Auszeit. Noch 1:20 Minuten. Der Trainer sieht dann, dass Philipp Gemsa dank einer sehr energischen Einzelleistung das 26:25 gelingt, Lukas Zwaka mit seinem achten Siebenmeter-Tor zum 26:26 trifft und schließlich Thorben Kirsch nach Vorarbeit von Philipp Gemsa und Felix Busjan für riesigen Schalker Jubel sorgt.
Fünf neue Schalker Spieler für die kommende Saison
Bekannt ist nun auch, dass die Schalker zur kommenden Saison nach Torwart Patrick Spiller (HTV Hemer) sowie Oskar Kostuj (HC Westfalia Herne) und Fabian Graef (Leichlinger TV) zwei weitere neue Spieler erhalten werden. Florian Weißelstein, der gebürtiger Gelsenkirchener ist und für den Tusem Essen einst in der A-Jugend-Bundesliga gespielt hat, wechselt von der HSG Altenbeken/Buke zum Schürenkamp. Beim Tabellendritten der Verbandsliga-Staffel 1 spielt der ehemalige Kreisläufer des SV Westerholt wegen seines Studiums in Paderborn. Für den Rückraum kommt Lukas Plaumann zu den Schalkern. Aktuell trägt er das Trikot der SG Ratingen, des Tabellenneunten der viertklassigen Regionalliga Nordrhein.
Spielfilm: 1:0, 1:1, 4:1, 5:2. 5:5, 6:6, 6:7 (13.), 8:7, 9:8, 9:10 (23.), 14:10 (Halbzeit), 16:10 (33.), 17:11, 17:13, 18:13, 18:15, 20:15 (41.), 20:17, 25:22 (53.), 25:25 (58.), 26:25, 26:26 (60.), 27:26.
FC Schalke 04: Sinkovec – Gemsa (4), Fa. Hentschel, Lenz (2), Ihnen (1), Heming (2), Kirsch (8/2), Busjan (3), Ruskov (1), Grzesinski (4), Fr. Hentschel, Helfrich (2).
Der HTV Hemer hatte sich unter der Woche von seinem Trainer Tihomir Knaz getrennt. Aber auch die neuen Männer auf der Komanmndobrücke, Bosko Bjelanovic undVolker Isenberg, konnten den Abwärtstrend nicht stoppen. Beim Aufsteiger HSC Haltern/Sythen unterlag Hemer mit 29:32-Toren.

 

VfL Handball Mennighüffen – 15/16.2.2020
Unsere erste Damenmannschaft lieferte dem Gast HSG EGB Bielefeld einen großen Kampf und sah lange Zeit wie der Sieger aus. Aber am Ende fehlten Kleinigkeiten zum zweiten Saisonsieg. Bielefeld spielte in der Endphase etwas cleverer und gewann knapp mit 30:31-Toren.
Unsere zweite Herren bleiben in der Erfolgsspur. Gegen die Spvg. Steinhagen
2 gewann der VfL sehr deutlich mit 32:21-Toren und holte jetzt aus den letzten acht Spielen 12:4-Punkte. Unsere zweite Damenmannschaft war gegen den Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 chancenlos und musste in eine klare 13:35-Niederlage einwilligen. Unsere dritte Mannschaft nahm vor eigenem Publikum eindrucksvoll Revanche gegen die Truppe von TSVE Bielefeld. In der Hinrunde hatte Bielefeld noch klar mit 30:23-Toren gewonnen, aber im zweiten Vergleich siegten die Schützlinge von Trainer Detlev Harre mehr als deutlich mit 30:16-Toren.

So 17.00Uhr VfL 1. Damen – HSG EGB Bielefeld 30:31
Sa 19.00Uhr VfL 2. Herren – Spvg. Steingagen 2 32:21
Sa 16.00Uhr VfL 3. Herren – TSVE Bielefeld 30:16
So 14.45Uhr VfL 2. Damen – TSG Altenhagen/Heepen 2 13:35

VfL 1. Damen – HSG EGB Bielefeld 30:31 (13:12)
Unsere Damen zeigten gegen den Tabellenfünften aus Bielefeld eine ausgezeichnete Leistung, aber am Ende belohnte man sich nicht mit einem Punktgewinn. Zunächst trauten die wenigen Fans ihren Augen nicht, als der VfL aus einer gut arbeitenden Abwehr von 3:3 auf 6:3 davonzog und dann in der 21.Minute deutlich mit 12:7-Toren in Front ging. Aber dann nahm sich die Truppe von Spielertrainerin Sonja Balsmeyer wieder eine Auszeit von zwanzig Minuten. Und diese Auszeit nutzten die Gäste, um sich bis zur 43.Minute nach einem 5:15-Lauf auf 17:22 abzusetzen. Diesmal kam der VfL aber zurück in die Partie und über 20:22 schaffte er beim 24:25 den Anschluss. Beim 26:26 und 27:27 lag eine Überraschung in der Luft. Doch in der Endphase war die Abwehr nicht mehr im Bilde und überstand nicht einen Gästeangriff ohne Gegentor. Und so kam es wie es kommen musste. Bielefeld setzte sich auf 27:29 und 29:31 ab und entführte beim 30:31 beide Punkte.
Tore: Maren Hildebrand (6/4), Vanessa Timm (5/1), Karina Müller (5), Franziska Büschenfeld (5/1), Luisa Herde (3), Nina Kuhlmann (3), Pia Saad mann (2) und Sonja Balsmeyer (1).


VfL 2. Herren – Spvg. Steinhagen 2 32:21 (17:9)
Der VfL baute seine Siegesserie weiter aus und holte aus den letzten acht Partien 12:4-Zähler. Die Gäste aus Steinhagen waren aber auch kein echter Prüfstein, denn nach nur sieben Minuten stand ein 5:0 auf der Anzeigetafel. Über 8:1 setzten sich die Schützlinge von Trainer Christian Neumann auf 10:4 ab. In der Folgezeit kamen die Gäste dann etwas besser in Spiel und lagen beim 13:8 nur noch mit fünf Treffern zurück. Aber näher kamen sie während der gesamten sechzig Minuten nicht heran. Aus dem 13:8 wurde bis zur Pause ein 17:9 und spätestens beim 19:9 in der 32.Minute war die Vorentscheidung gefallen. Über 21:11, 24:14, 25:17 und 30:19 feierte der VfL einen 32:21-Kantersieg, obwohl der VfL auf seinen Leistungsträger Fynn Walter verzichten musste.
Tore: Niklas Holtmann (7/5), Marius Hepermann (5), Jonas Hoffmann (5), Tim Wienkemeier (4), Christoph Marx (4), Tom Sprenger (3), Andreas Kreft (2), Maxi Schäffer (1), Uli Neumann (1).

VfL 3. Herren – TSVE Bielefeld 30:16 (13:9)
Die dritte Mannschaft war gegenüber der desolaten Vorstellung vor einer Woche beim Nachbarn Löhne/Obernbeck nicht wiederzuerkennen und schickte den Tabellennachbarn TSVE Bielefeld mit einer 30:16-Klatsche auf die Heimreise. Zunächst war es aber gar nicht nach diesem klaren Erfolg aus, denn die Gäste lagen über 2:5, 4:7 und 5:8 in der Anfangsviertelstunde immer klar vorn. Durch einen 4:0-Lauf übernahmen die Schützlinge von Trainer Detlev Harre beim 9:8 die Führung und hatten die bis zum Pausenpfiff bis auf 13:9 ausgebaut. Und in Durchgang zwei brach das Unheil über die Gäste herein. Während Bielefeld nur noch siebenmal ins VfL-Tor traf, kam der VfL in den zweiten dreißig Minuten auf siebzehn Treffer. Über 18:10 führte der VfL in der 42.Minute beim Zwischenstand von 21:11 das erste Mal mit zehn Toren Vorsprung. Über 27:14 und 28:16 nahm der VfL beim 30:16-Kantersieg eindeutig Revanche für die klare Hinspielniederlage. Bielefeld war mit der Niederlage noch gut bedient, denn der VfL ließ in den letzten Minuten noch einige klare Chancen aus. Beim VfL überragte Torhüter Patrik Hepermann, der in der zweiten Hälfte seinen Kasten förmlich zunagelte. Eine überzeugende Vorstellung bot auch Bastian Bröhenhorst, der an seinem 37.Geburtstag nur so vor Spielfreude sprühte und sechs Treffer erzielte..
Tore: Malte Bröhenhorst (9/4), Bastian Bröhenhorst (6), Marvin Prescher (5), Aaron Pickhardt (5), Fabian Kassebaum (2), Lars Wülker (1), Christian Held (1) und Bastian Bekemeier (1).

VfL 2. Damen – TSG Altenhagen/Heepen 2 13:35 (8:19)
Ganze sieben Minuten lang konnte die zweite Damenmannschaft des VfL gegen den Tabellenführer aus Bielefeld von einer Überraschung träumen. Zu diesem Zeitpunkt stand ein 4:4 auf der Anzeigetafel. Danach setzte sich die TSG durch einen kleinen Zwischenspurt auf 4:9 ab und baute die Führung kontinuierlich aus. Über 5:12, 6:13 und 7:15 führte der Favorit zur Pause schon klar mit 8:19. Zu Beginn des zweiten Durchganges setzten sich die Gäste durch einen 0:5-Lauf auf 8:24 ab und verwalteten danach ihren klaren Vorsprung. Der VfL war auch im zweiten Durchgang chancenlos und verlor am Ende sehr deutlich mit 13:35-Toren. Am nächsten Sonntag fällt wohl schon die Vorentscheidung im Abstiegskampf in der Frauen-Kreisliga, wenn der VfL um 19.00Uhr den Tabellenletzten HSG Quelle/Ummeln zum Nachholspiel empfängt. Sollte unsere Reserve diese Partie gewinnen, wäre der Klassenerhalt so gut wie geschafft.
Tore: Tina Rempel (4/3), Melissa Reinert (6/2), Pia Radkte (2) und Aileen Kleinedöpke (1)

 

VfL Handball Mennighüffen – 15/16.2.2020


So 17.00Uhr VfL 1. Damen –. HSG EGB Bielefeld
Sa 19.00Uhr VfL 2. Herren – Spvg. Steingagen 2
Sa 16.00Uhr VfL 3. Herren – TSVE Bielefeld
So 14.45Uhr VfL 2. Damen – TSG Altenhagen/Heepen 2

Vorbericht auf das kommende Wochenende 15./16..2.020
An diesem Wochenende sind nur vier unserer sieben Seniorenteams im Einsatz. Das Spiel unserer Oberligamannschaft beim Schlusslicht HC Tura Bergkamen wurde auf den 3.4.2020 verlegt.
Dafür empfängt die Truppe von Trainer Andre Zwiener am kommenden Donnerstag um 20.00Uhr in der Mennighüffer Sporthalle den Tabellenfänften Soester TV.

Unsere erste Damenmannschaft empfängt am Sonntag um 17.00Uhr in der Mennighüffer Sporthalle den Tabellenfünften HSG EGB Bielefeld, der bislang 18:12-Punkte einfahren konnte. Im Hinspiel verlor der VfL in Bielefeld deutlich mit 22:35-Toren. Vielleicht kann der VfL ja diesmal über die volle Spielzeit seine Leistung abrufen. Dann wäre vielleicht ein so dringend notwendiger Punktgewinn drin.
Das Vorspiel bestreiten am Sonntag um 14.45Uhr unsere zweite Damen. Aber auch deren Aufgabe ist nicht von Pappe. Der Tabellenführer TSG Altenhagen/Heeepen 2 gibt in Mennighüffen seine Visitenkarte ab. Den ersten Vergleich verlor der VfL in Bielefeld klar mit 16:26-Toren. Und auch am Sonntag wäre ein Punktgewinn eine Riesenüberraschung.
Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen nicht sein. Während unsere Reserve seit Wochen ausgezeichnete Leistung abrief und 10:4-Punkte einfuhr, verlor der Gast, die Spvg. Steinhagen 2, seine letzten fünf Spiele und kämpft gegen den Abstieg. Mit 11:21-Punkten haben die Schnapsstädter nur zwei Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge. Steinhagen hat den schlechtesten Angriff der Liga. Im Durchschnitt trafen die Gäste pro Spiel nur 23mal ins gegnerische Tor. Der VfL, der als Favorit in diese Partie geht, brennt auf Revanche, denn im Hinspiel siegte Steinhagen knapp mit 22:23-Toren. Das Spiel wird am Samstag um 19.00Uhr in der Mennigthüfer Sporthalle angepfiffen.
Unsere dritte Herrenmannschaft empfängt am Samtag um 15.00Uhr den Mitaufsteiger und Tabellennachbarn TSVE Bielefeld zum Rückspiel in Mennighüffen. Das erste Spiel gewannen die Gäste, die nur vier Zähler Rückstand auf die Aufstiegsränge haben, ganz klar mit 23:30-Toren. Vielleicht gelingt der Truppe von Trainer Detlev Harre ja eine Überraschung.

Unsere Mannschaften würden sich über die Unterstützung der großen VfL-Gemeinde freuen.

 

Rückblick auf den 16. Oberligaspieltag Diesmal kamen nur vier der sieben Partien zur Austragung. Aufgrund des Orkantiefs Sabine wurden die Spiele TSG AH Bielefeld – HSC Haltern/Sythen, CVJM Rödinghausen – TuS Möllbergen und VfL Handball Mennighüffen gegen den Soester TV abgesetzt. Die beiden Abstiegsduelle fanden am Samstag statt und dabei gelang dem FC Schalke 04 ein Befreiungsschlag. Beim HTV Hemer siegten die Blauen ganz deutlich mit 23:33 und hat nun fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. Im anderen Kellerduell lag der TuS 97 Bielefeld vor eigenem Publikum schon klar zurück, aber am Ende belohnten sich die Schützlinge von Trainer Pierre Limberg beim 26:26 gegen das Schlusslicht HC Tura Betgkamen immerhin noch mit einem Punkt. Die Spitzenteams ASVHamm 2 (27:22 in Ferndorf) und Sportfreunde Loxten (34:31-Heimrfolg gegen VfL Gladbeck) zeigten diesmal keine Schwächen. Bielefeld. Einen Sieben-Tore-Rückstand aufgeholt, dem letzten Angriff des Gegners erfolgreich standgehalten und das Remis gesichert: Der TuS 97 hat zwar den achten Pluspunkt der Saison gesammelt, so richtig zufrieden war nach dem 26:26 (12:14)-Unentschieden gegen Oberliga-Schlusslicht HC TuRa Bergkamen aber kaum ein Bielefelder. „Es ist ein klarer Punktverlust“, bilanzierte Jöllenbecks Trainer Pierre Limberg, „ein Spiel wie dieses musst du zu Hause gewinnen.“Wieder einmal hatte seine Mannschaft den Start in die Partie völlig verschlafen. Beim 2:7 sah sich der TuS-Coach zur Auszeit gezwungen (11.). „Das ist unser großes Problem im neuen Jahr, dass wir nie in die Partie reinfinden. Das macht mich nachdenklich, in der Hinsicht bin ich ratlos“, sagte Limberg. Besserung stellte sich nur schleichend ein, wie schon vor zwei Wochen gegen Haltern/Sythen waren die 97er mit 6:13 im Hintertreffen (22.). Und wie schon beim letzten Heimsieg markierte dieses Ergebnis gewissermaßen den Wendepunkt, diesmal herbeigeführt von Neuzugang Nikolai Krspogacin. Der Rückraumschütze sorgte mit vier leichten Toren und einem herrlichen Assist nahezu im Alleingang dafür, dass Jöllenbeck zur Pause wieder dran war. „Diese einfachen Tore verlangen wir von ihm. Das hat er heute ganz gut gemacht“, freute sich Limberg. Im zweiten Durchgang entwickelte sich dann ein für den Abstiegskampf typisches Biegen und Brechen. Bergkamen kam nur noch über schlichte Einzelaktionen. Das Momentum lag offensichtlich auf Seiten der Jöllenbecker. Krspogacin wurde inzwischen mit einer Manndeckung bedacht, die offensive Gästeabwehr brachte aber viele Räume für einen anderen TuS-Akteur hervor: Der quirlige Brian Weigang kam im rechten Rückraum besser zur Geltung und begeisterte mit einigen wichtigen Toren die Fans.So übernahmen die Ostwestfalen in der Schlussphase immer mal wieder die Führung. Auf auf mehr als ein Tor zogen sie aber nicht weg. „Es ist das alte Bild“, meinte der verzweifelte Limberg und ergänzte: „wir erarbeiten uns genug Chancen, machen sie aber nicht rein.“ Eine Minute vor dem Ende hatte Jöllenbeck den Ball. Ausgerechnet Weigang brachte aber nach einem seiner zahlreichen Durchbrüche den Ball nicht im Tor unter. Und so drohte 30 Sekunden vor Schluss bei Ballbesitz der Gäste dann doch noch alles zu kippen. Der finale Bergkamener Angriff wurde aber gestoppt. Trotz der mäßigen Leistung waren nach dem Schlusspfiff die meisten Jöllenbecker Anhänger zufrieden – vermutlich wegen des Comebacks ihres Teams. Und der Abstand in der Tabelle auf Bergkamen bleibt mit zwei Punkten gleich. TuS 97: Weinholz / Südhölter; Clausing (7/4), Krspogacin (6), Weigang (4), Heidemann (3), Bruelheide, Kraatz (je 2), Borutta, Küthe (je 1), Markworth, Steffen, Wehmeyer. TSG-Spiel abgesagt, Wadenbeinbruch bei Dähne . Das das Heimspiel der TSG Altenhagen-Heepen gegen den HSC Haltern-Sythen ausfiel, lag nicht am Wadenbeinbruch des TSG-Torhüters Johnny Dähne. Die Partie in der Seidensticker-Halle platzte schlicht, weil der Busunternehmen der Halterner sich weigerte, vor allem die Heimreise durch das Sturmtief „Sabine“ anzutreten. Am Freitagabend zuvor hatte sich Dähne im Training verletzt – beziehungsweise: er wurde verletzt. Bei einem Zusammenprall mit dem Keeper-Kollegen Paul-Janis Twarz. Beim Kicken. Ob der Bruch operiert werden muss, ist noch unklar, die Pause dürfte mit und ohne Eingriff etwa zehn Wochen betragen. Der Termin für das Spiel gegen Haltern ist noch offen, Dähne könnte wohl erst ab Mitte April eingesetzt werden. Loxten. Noch auf dem Spielfeld brüllten die Sportfreunde Loxten unbändig und fast ungläubig ihre Freude heraus. Mit 9:17 hatten sie gegen einen zunächst bärenstarken VfL Gladbeck schon zurückgelegen (19.), auch beim 19:24 (39.) schienen die Punkte weg. Doch Loxten gab nicht auf, ließ sich vom Publikum tragen und drehte mit zwei Geniestreichen die Partie. Linksaußen Timo Menger klaute zwei Mal die Kugel, passte sie auf Max Harnacke und der stellte von 24:25 auf 26:25 (47.). Es war das Zeichen für eine Schlussphase des puren Willens, in der Keeper Marco Possehl noch zwei Siebenmeter von Gladbecks Torjäger Max Krönung parierte. Max Harnackes 33:31 (60.) versetzte den Gästen den Knockout, beim 34:31 durch Jan Schröder war die Halle schon im Partymodus. „Wir haben uns gesagt: Einfach immer weiter!“, jubelte Possehl nach dem Schlusspfiff. Mit diesem Willen hatten er und seine Jungs den Fans einen unvergesslichen Abend beschert. Loxten: Welge (1.-9.), Possehl (9.-60.); Menger (2), Stockmann (3), Harting (1), J. Patzelt (4), Harnacke (6), Weigel, Müller, Bauer, Schulz (4/3), Meyer (5), Steinlechner, Schröder (9). Gladbeck: Spierau; Arens, Brockmann, Sankalla (2), Winkelmann, Käsler (5), Krönung (14/6), Dalian, Janus (1), Schmiemann, Blißenbach, Büttner (6), Rolf (3). „Es ist bei diesem Ergebnis nichts passiert“, so TuRas Trainer Thomas Rycharski nach der Punkteteilung in Bielefeld bei einem unmittelbaren Konkurrenten um den Klassenerhalt. Auf jeden Fall hat der Tabellenletzte aus Bergkamen den direkten Vergleich gegen die Bielefelder gewonnen. Und bei diesem direkten Vergleich müsste der HCT eigentlich den Platz mit dem Vorletzten aus Hemer tauschen, denn gegen den HTV hatte der HC TuRa in der Vorrunde gewonnen. Eigentlich sah es in der ersten Halbzeit danach aus, als könne Bergkamen beide Punkte mit aus der Realschulsporthalle mitnehmen. 8:3 (14.) und 13:6 (22.) lauteten die Zwischenstände für die Gäste und es sah nach einem klaren Sieg für den HCT aus. Grundstein für den Erfolg legten die Rycharski-Truppe mit einem gut aufgelegten Torhüter Niklas Walter in der bewährten 4:2-Abwehr. Im Angriff waren Pascal Terbeck und Florian „Totti“ Schöße für die wichtigen Tore zuständig. In den letzten sieben Minuten gelang ihnen allerdings nur ein Tor, sodass Bielefeld aus einem 8:13 ein 12:14 bis zum Halbzeitpfiff machte. In der zweiten Hälfte war Bergkamen nicht gerade mit der Glücksgöttin Fortuna im Bunde. „Acht, neun, zehn Mal ging der Ball bei uns vom Pfosten zum Pfosten und dann raus und bei Jöllenbeck war es umgekehrt. Da waren die Bälle dann im Tor“, haderte Rycharski schon ein wenig mit dem Schicksal. Auf beiden Seiten gab es auch einige „unnötige Ballverluste und es wurde um jeden Zentimeter gekämpft“ (Rycharski). Auf jeden Fall konnte er beobachten, dass die Summe der Fehler nicht so hoch war wie in den letzten Partien. „Da stand heute schon eine andere Mannschaft auf dem Feld“, konnte der Trainer eine unübersehbare Verbesserung feststellen. Besonders erfreut hat ihn, dass das Team auch nach einem Rückstand den kühlen Kopf behielt. „Es ist ein gerechtes Unentschieden, obwohl bei mehr Coolness mehr drin gewesen wäre.“ Am nächsten Wochenende hat der HC TuRa spielfrei, da sein Spiel gegen den VfL Mennighüffen wegen einer Musikveranstaltung in der Friedrichsbergsporthalle auf Freitag, 3. April, verlegt wurde. HCT: Walter, Stork; Schöße (6), Damian Nowaczyk (1), Terbeck (6), Stukalin (5/4), Saarbeck (1), Kurschuss, Domanski (2), Fülber (3), Kauer (2), Kamaric. Obwohl die Körpersprache der Spieler des TuS Ferndorf 2. als Verlierer gegen den Spitzenreiter ASV Hamm 2. beim Schlusspfiff verständlicherweise etwas anderes aussagte, konnten alle stolz sein und hätten mit breiter Brust vom Feld gehen können. Sie hatten genau 46.Minuten lang den Tabellenführer geärgert. Hamm trat zweifellos nicht so souverän auf wie in der Vergangenheit manch andere Oberliga-Spitzenreiter, zeigte aber in den wichtigen Phasen seine Qualitäten. Dann waren sie noch aufmerksamer in der Abwehr und vereitelten genau die Torchancen, mit denen sie von den Ferndorfern noch hätten in Gefahr gebracht werden können. Insgesamt war es auch eine starke Abwehrleitung der Mannschaften von Trainer Michael Feldmann, der die Stärken des Teams seines jüngeren Bruders Christian genau analysiert hatte. Die Gäste, die vor einer Woche in Gladbeck ihre erste Niederlage kassiert hatten, waren auch gut beraten, mit drei Spielern aus dem Kader der Zweitliga-Mannschaft anzutreten. Der lange David Mirko Spiekermann (6 Tore) auf der Königsposition Rückraum links war schwer zu verteidigen. Auch die Kreise des Ex-Ferndorfers Michel Sorg (4 Tore) waren schwer zu stören. Trotz der starken Leistung von Ferndorfs Torwart-Routinier Kai Rottschäfer waren die Gäste ab dem 5:5 (12.) stets im Vorteil. Den Unterschied machte erwartungsgemäß die zu verbessernde Chancenverwertung bei den Ferndorfern aus. Dem ganz stark spielenden Linus Michel fehlte mindestens noch ein zweiter Vollstrecker aus dem Rückraum an seiner Seite. Wurfschwäche und einige Ballverluste war dann ein gefundenes Fressen für schnelle Konter von Hamm. Dann zeigte der schnelle Linksaußen Alex Rubino Fernandez mit insgesamt neun Toren, dass er eigentlich zu gut für die Oberliga ist. Die Ferndorfer verkürzten einen Vier-Tore-Rückstand auf 14:15, waren trotz verschossenem Siebenmeter beim 16:19 nochmal auf 18:20 dran, brachen dann aber in vier Minuten auf 18:25 (51.) ein. TuS Ferndorf 2: Rottschäfer, Rogalla– Barth (1), John (4), Florian Schneider, Dischereit(1), Sorg (4), Weigelt, Seifert (1), von Mende (1), Ronge (3/1), L. Michel (6/1) , Baust, Mentges. Handball-Oberliga: TuS Ferndorf II – ASV Hamm-Westfalen II 21:26 (12:13). Es war ein absoluter Mini-Kader den ASV-Trainer Christian Feldmann im Auswärtstreffen seiner Oberliga-Sieben beim TuS Ferndorf zur Verfügung hatte. Jan Pretzewofsky zählte zum zeitgleich spielenden Aufgebot der Zweitligamannschaft und fehlte im Kreuztal ebenso wie der erkrankte Lars Gudat. Auf Fabio Runkel, Max Zyska und Phil Schrage konnte Feldmann nur beding zugreifen – die drei ASV-Akteure hatten unter der Woche auch nur eingeschränkt trainiert. Dennoch hat es für den Tabellenführer aus Hamm zum 26:21 (13:12)-Erfolg gereicht. Nach der Vorwochenniederlage in Gladbeck überraschte der ASV im dritten Rückrundenspiel mit einer demonstrativen Geschlossenheit, zeigte auch enorme kämpferische Qualitäten und hatte sich die Punkte redlich verdient. Beim ASV zeigte sich anfangs noch eine gewisse Nervosität. Doch vier schnelle TuS-Treffer zur Ferndorfer 4:3-Führung schockten die Gäste nicht. Die Hammer Deckung steigerte sich und vorne drehten Treffer von Phil Schrage, Alex Rubino und David Spiekermann den Rückstand in einen ersten 7:5- Vorsprung um. Eine Führung, die der ASV im gesamten Spiel nicht mehr abgab, doch dafür mussten die Gäste auch richtig ehrgeizig kämpfen. Die individuellen Hammer Stärken, schnelle Konter- und Außentreffer durch Alex Rubino, präzise Rückraumwürfe von David Spiekermann und ein umsichtiger Spielmacher Michel Sorg bestimmten im zweiten Durchgang das Match. Und da der ASV auch insgesamt mehr Druck und Tempo in die Waagschale warfen, setzten sich die Gäste zunehmend durch. Hamm führte mit 20:16 (43.) und 22:18 – selbst eine Auszeit des Ferndorfer Trainers rüttelte nicht an der Hammer Übermacht. Im Gegenteil: Drei weitere ASV-Treffer (Krieg, Spiekermann und Rubino) zur 25:18-Führung entschieden das Treffen schon gute zehn Minuten vor dem Ende. Der Rest war reine Formsache für die Westfalen, zumal der gastgebende TuS aus Ferndorf bereits aufgesteckt hatte und lediglich in den beiden Schlussminuten den Rückstand bis auf 21:26 wieder in erträgliche Grenzen brachte. ASV Hamm-Westfalen II: Wesemann, Krömer – Zyska (1), Krieg (3/1), Sorg (4), Runkel, Krause (1), Rubino (9), Kölsch, Schrage (2), Spiekemann (6), Bihler


So 17.00Uhr VfL 1.Herren – Soester TV verlegt So 14.00Uhr HSG Union Halle – VfL 1. Damen verlegt So 15.00Uhr CVJM Rödinghausen 2 – VfL 2. Herren 21:19 So 16.00Uhr HSG Löhne/Obernbeck 2 – VfL 3. Herren 28:22 So 14.45Uhr VfL 4. Herren – HSAG Quelle/Ummeln 2 verlegt So 09.30Uhr VfL 5. Herren – TSVE Bielefeld 2 27:19 So 12.00Uhr VfL Herford – VfL 2. Damen 20:17 CVJM Rödinghausen 2 – VfL 2. Herren 21:19 (7:7) Unsere Reserve hatte den ungeschlagenen Tabellenführer CVJM Rödinghausen am Rande der ersten Niederlage. Beide Abwehrreihen waren voll auf der Höhe und so blieben Tore Mangelware. Der CVJM, der den besten Angriff der Liga stellt, kam nur auf 21 Tore. Aber der VfL-Angriff traf nur neunzehn Mal ins Rödinghauser Tor und so gab es eine unnötige Niederlage. Der CVJM ging mit 3:2 in Führung, aber anschließend traf der VfL dreimal in Folge zum 3:5. Rödinghausen konterte und ging mit 6:5 in Front und beim Stand von 7:7 ging es in die Pause. Nach dem Wechsel setzte sich der CVJM zunächst auf 13:10 ab, aber der VfL ließ sich nicht abschütteln und lag beim 14:15 und 16:17 wieder vorn. In den letzten elf Spielminuten gelangen den Gästen aber nur noch zwei Treffer. Dazu kassierte der VfL in der Endphase zwei dumme Zeitstrafe n und der CVJM nutzte die Gunst der Stunde und setzte sich auf 21:18 ab. Beim VfL überzeugten Maxi Schäffer und Jonas Hoffmann. Trainer Christian Neumann war mit der Leistung seiner Truppe hochzufrieden. Tore: Niklas Holtmann (6/3), Marius Hepermann (4), Christoph Marx (2), Fynn Walter (2), Maxi Schäffer (1), Andreas Kreft (1), Tobias Pape (1), Jonas Hoffmann (1) und Pasca Awischus (1). HSG Löhne/Obernbeck 2 – VfL 3. Herren 28:22 (14:10) Die dritte Mannschaft des VfL bekleckerte sich in dem Derby nicht mit Ruhm. Bis zum 4:4 war alles gut und dann nahm das Unheil seinen Lauf. Die Abwehr des VfL ließ den Angreifern der HSG viel zu viel Platz und sah bei den Torabschlüssen ganz lieb zu. Aus dem 4:4 wurde ein 10:5 und beim 14:6 sah es ganz bitter für den VfL aus. Bis zur Pause konnten die Gäste bis auf 14:10 verkürzen und beim 15:13 waren die Schützlinge von Trainer Detlev Harre wieder dran. Aber die HSG war danach wieder bissiger und setzte sich auf 18:14 ab. Spätestens beim 21:16 war die Vorentscheidung gefallen. Über 27:19 gewann die HSG dieses Derby überraschend klar mit 28:22-Toren. Beim VfL wussten nur Marvin Prescher und Luke Heinrichsmeier zu überzeugen. Tore: Marvin Prescher (7). Luke Heinrichsmeier (4), Lars Wülker (3), Joel Becker (2), Dennis Stürmer (2), Marvin Franzmeier (2), Malte Bröhenhorst (1) und Bastian Bröhenhorst (1).
VfL Herford 1 – VfL 2. Damen 20:17 (10:10) Unsere zweite Damen verloren nicht nur das Abstiegsduell bei VfL Herford sondern auch den direkten Vergleich. Lange Zeit sah es nach einem Erfolg für die Gäste aus. Schnell lag der VfL mit 0:2 vorn und baute seine Führung über 2:5 und 6:9 in der 28.Minute auf 7:10 aus. Innerhalb von zwei Minuten schaffte Herford dann bis zum Pausenpfiff den 10:10-Ausgleich. Nach der Pause gingen die Gastgeberinnen beim 14:12 mit zwei Toren in Front. Durch einen 0:4-Lauf war für unsere Damen beim Zwischenstand von 14:16 in der 49.Minute die Welt noch völlig in Ordnung. Doch dann lief es bis zum Abpfiff nicht mehr. Der Angriff traf nur noch einmal durch Andrea Henke vom Siebenmeterpunkt ins Herforder Tor. Die Gastgeberinnen drehten die Partie durch einen 6:1-Lauf und feierten beim 20:17 ihren zweiten Saisonsieg. Tore: Andrea Henke (5/5), Melissa Reinter (4), Pia Radkte (4), Rebecca Oborowicz (2), Tina Rempel (1) und Hannah Albert (1). VfL 5. Herren – TSVE Bielefeld 2 27:19 (12:5) Die fünfte Mannschaft hatte mit ihrem Gegner aus Bielefeld überhaupt keine Probleme und lag während der gesamten sechzig Minuten nicht einmal in Rückstand. Über 3:1 setzte sich der VfL auf 7:2 und 8:5 ab. Die letzten vier Treffer vor der Pause erzielten die Hausherren und gingen mit einer klaren 12:5-Führung in die Kabine. Nach dem Wechsel hatte man beim 17:7 einen Vorsprung von zehn Treffer heraus geworfen. Und beim 24:12 sah es nach einem Kantersieg aus. Doch im Gefühl des sicheren Sieges ließ die Konzentration beim VfL etwas nach und Bielefeld konnte noch bis auf 27:19 verkürzen. Beim VfL überragte Jörg Tiemann, der sich gleich vierzehnmal in die Torschützenliste eintragen konnte. Tore: Jörg Tiemann (14/6), Holger Beck (4), Stefan Nienstedt (4), Olaf Müller (2), Andre Steffen (2) und Marco Droste (1).


Vorberichte auf das Wochenende 8./9.2.2020 Die Truppe von Trainer Andre Zwiener trifft am Sonntag um 17.00Uhr in der Mennighüffer Sporthalle auf den Tabellenfünften TV Soest. Die Gäste holten aus den letzten fünf Partien stolze 8:2-Punkte. Lediglich gegen den Tabellenführer aus Hamm unterlag der TV mit 28:32 -Toren. Im Hinspiel in Soest blieb der VfL unter seinen Möglichkeiten und unterlag mit 25:31-Toren. Am letzten Wochenende sorgte der TV für Aufsehen in der Liga, als er den TuS 97 Bielefeld mit sage und schreibe 48:26 aus der Halle schoss. Der VfL ist also gewarnt. Die Deckung muss richtig funktionieren, wenn der VfL weitere Punkte im Kampf gegen den Abstieg sammeln will. Dabei muss die Abwehr besonders auf die torgefährlichen Max Leon Picht und Jan-Ole Zülsdorf achten. Unsere erste Damenmannschaft wird beim Tabellendritten HSG Union Halle wohl um eine weitere Niederlage nicht herumkommen. Die HSG rangiert mit 31:7-Punkten auf dem dritten Tabellenplatz und kann durchaus noch in die Landesliga aufsteigen. Das Hinspiel verlor die Truppe von Trainerin Sonja Balsmeyer mit 24:31-Toren. Alles andere als ein klarer Sieg der Gastgeber wäre eine große Überraschung. Unsere Reserve hat aus den letzten sechs Spielen 10:2-Punkte geholt und rangiert hinter den drei Spitzenteams mit 18:12-Punkten auf den vierten Rang. Und am Sonntag muss die Truppe von Trainer Christian Neumann beim Tabellenführer CVJM Rödinghausen 2 antreten. Die Gastgeber rangieren mit 29:1-Punkten souverän auf dem ersten Tabellenplatz. Bislang hat der CVJM nur bei SG Neuenkirchen/Varensell beim 31:31-Unentschieden einen Punkt abgegeben. Der Tabellenführer stellt mit Abstand den besten Angriff der Liga. Bislang erzielte der CVJM 477 Tore, was einem Schnitt von 31,8 Treffer pro Spiel entspricht. Im Hinspiel war der VfL chancenlos und verlor klar mit 22:30-Toren. Sollte unsere Reserve an die Leistung vom letzten Sonntag gegen den Tabellenzweiten HSG EGB Bielefeld anknüpfen können, wäre auch in Rödinghausen eine Überraschung möglich. Am Sonntag um 16.00Uhr kommt es am Löhner Gymnasium zum Derby zwischen der zweiten Mannschaft der HSG Löhne/Obernbeck und der Drittvertretung des VfL. Die Gastgeber sind mit 4:4-Punkte in die Saison gestartet und danach ging es steil bergab. Aus den folgenden neun Partien holte die HSG nur 2:16-Zähler und rangiert mit 6:18-Punkten im Tabellenkeller. Der VfL verkauft sich in der Kreisliga B als Aufsteiger hevorragend und hat bislang 15:11-Zähler eingefahren. Das Hinspiel gewann die Truppe von Trainer Detlev Harre mit 25:22-Toren. Aber der VfL muss höllisch aufpassen, wenn er keine böse Überraschung erleben will. In der Kreisliga der Frauen kommt es in Herford zum Kellerduell zwischen dem VfL Herford und unserer Reserve. Sollte der VfL diese Partie gewinnen, hätte er einen großen Schritt in Sachen Klassenerhalt getan. Die Herforderinnen, die das Hinspiel in Mennighüffen mit 18:21 verloren, rangieren mit 2:22-Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Der VfL hat bislang 4 Zähler eingefahren. Wenn das Trainerduo Simon Harre und Ralf Hackbarth auf alle Aktiven zurückgreifen kann, sollte doch der dritte Saisonsieg möglich sein. Unsere vierte Herrenmannschaft will am Sonntag um 14.45Uhr in der Meninghüffer Sporthalle in der Kreisliga C den nächsten Sieg einfahren, wenn der Tabellenvorletzte aus Quelle/Ummeln anreist. Die Gäste, die das Hinspiel am 17.1.2020 klar mit 18:29-Toren verloren, haben bislang nur zweimal gewonnen und rangieren mit 4:18-Punkten am Tabellenende. Alles andere als ein klarer VfL-Sieg wäre eine große Überraschung. Unsere fünfte Mannschaft empfängt am Sonntagmorgen um 09.30Uhr den Tabellennachbarn TSVE Bielefeld 2. Im Hinspiel gab es für den VfL in Bielefeld ein böses Erwachen, als man ganz klar mit 19:27-Toren unterlag. Der VfL muss schon mächtig aufpassen, damit er nicht wieder eine Überraschung erlebt. 

Rückblick auf den 15. Oberligaspieltag Jetzt hat es auch den Tabellenführer ASV Hamm 2 erwischt. Nachdem der Verein unter der Woche mitgeteilt hatte, das in der nächsten Saison Dirk Schmidtmeier den Erfolgstrainer Christian Feldmann ablösen wird, gab es die erste Niederlage beim VfL Gladbeck. Damit können die Verfolger Loxten (nur 24:24 im Heimspiel gegen den CVJM Rödinghausen) und Bielefeld (26:23-Erfolg bei Schalke) wieder auf die Tabellenführung schielen. Im Tabellenkeller blieb alles beim alten. Tura Bergkamen, HTV Hemer und der TuS 97 Bielefeld verloren ihre Spiele. Dabei überraschte die ganz hohe 48:26-Niederlage der Jöllenbecker beim Soester TV. Der VfL hätte beim Aufsteiger Haltern/Sythen durchaus einen Punkt holen können, aber neun schwache Minuten kurz vor der Pause besiegtelten die knappe 26:27-Niederlage. Haltern machte aus einem 10:10 bis zum Wechsel ein 17:12 und gestattete dem VfL keine Führung mehr. Am kommenden Wochenende spielen die vier Kellerkinder unter sich. TuS 97 Bielefeld empfängt den Tabellenletzten Tura Bergkamen und der HTV Hemer setzt sich vor eigenem Publikum mit dem FC Schalke 04 auseinander. Der VfL, der mit elf Punkten längst noch nicht aus dem Schneider ist, erwartet den Soester TV, der aus den letzten fünf Spielen 8:2-Punkte holte und inzwischen auf den fünften Rang geklettert ist. Im oberen Drittel wird mit Spannung die Partie zwischen den Sportfreunden Loxten und dem Hamm-Bezwinger VfL Gladbeck erwartet.
Bielefeld. Natürlich drängen sich Formulierungen auf, die Floskeln über Maloche und Vergleiche zur Schwerindustrie beinhalten, wenn ein 26:23 (12:10)-Erfolg der TSG A-H Bielefeld gegen den FC Schalke 04 zu vermelden ist. Vereine aus dem Ruhrgebiet gelten immer noch als handfeste Truppen, die es verstehen zuzupacken. War es so? Das kann am besten einer einschätzen, der sogar Vereinsmitglied beim FC Schalke ist. „Es ist eine ganz besondere Atmosphäre. Hinter den Toren hängen große Schalke-Banner. Vor der Partie spielen sie das Steigerlied“, beschreibt TSG-Keeper Johnny Dähne, seit 2001 Angehöriger der Königsblauen. Sportlich läuft Dähne allerdings für die TSG auf und lässt sich vom leicht angestaubten aber kumpelhaften Charme des FC nicht beeindrucken. Auch Dähnes Kollegen zeigten zunächst, wer beim Abstiegskandidaten die Favoritenrolle inne hat. Auf 5:1 setzte sich das Team von Coach Leif Anton schnell ab. „Zu Beginn hatten wir eine hohe Angriffseffektivität. Dann sind wir allerdings fahrig mit unseren Chancen umgegangen“, analysierte der Bielefelder Trainer. In dem Moment waren sie da – die Malocher aus dem Pott. Torwart Dähne kennt die Mentalität seiner „Vereinskollegen“ und erklärt: „Beim 5:1 kann es ein entspannter Abend für uns werden, aber wenn die Schalker merken, dass etwas geht, fighten sie sich zurück.“ Beim 6:6 drohte den Ostwestfalen bereits vor der Pause ein harter Aufschlag auf dem Holzparkett der altehrwürdigen Sporthalle Schürenkamp. Luca Werner hatte die TSG rechtzeitig zum Halbzeitpfiff mit 12:10 nach vorne gebracht, aber nach dem Seitenwechsel blieb es spannend. Jetzt mussten auch die Bielefelder beweisen, dass sie die Ärmel hochkrempeln und ranklotzen können. Nicht so einfach, wenn ausgerechnet der beste „Schwerarbeiter“, Rückraumhüne Maximilian Schüttemeyer, verletzt fehlt. Doch allein das Zeitstrafenverhältnis von sechs (FC) zu zwölf (TSG) Strafminuten verrät, dass Antons Schützlinge sich nicht den Schneid abkaufen ließen.Letztlich brachte eine einfache Umstellung die Wende zugunsten der Gäste. Bevor die 5:1-Deckung mit Vorgezogen Nils Strathmeier aber wirkte, war Schalke vom 14:16 (38.) über 17:16 (40.) auf 21:20 und 22:21 davongezogen. Doch „Strathi“ bekam Schalkes überragenden Mittelmann Thorben Kirsch immer besser in den Griff. „Die Jungs haben Moral bewiesen und einen kühlen Kopf bewahrt“, lobte Anton. Dähne kehrte nach einer kurzen Pause ins Tor zurück und hielt dem Team den Rücken frei. Nach dem 25:23 für die Ostwestfalen verwarf Schalke einen Siebenmeter (59.). Jannis Louis machte mit dem 26. Treffer alles klar. „Es sind zwei Punkte, die uns wieder mehr Sicherheit geben“, sagte Anton. Nur das Schalke-Mitglied in seinem Team hatte ein weinendes Auge. „Ein bisschen tut es mir leid.“ Aber sportlich, daran gibt es keinen Zweifel, malocht Dähne eben doch für die TSG. Fast alle Akteure konnten sich in die Torschützenliste eintragen, die von Luca Werner, der fünfmal für die TSG traf, angeführt wurde. Eine schmerzliche Heimniederlage musste der HC TuRa Bergkamen am 15. Spieltag hinnehmen. Dabei wäre bei den anderen Ergebnissen ein Sieg so wichtig gewesen im Kampf um den Klassenerhalt. Zwei Punkte gegen die Zweitligareserve aus Ferndorf, sowie ein Sieg am kommenden Samstag in Jöllenbeck und die Aussichten auf ein weiteres Jahr im westfälischen Oberhaus wären sprunghaft gestiegen. So aber bleibt das Team von Trainer Thomas Rycharski Träger der Roten Laterne .Der HC TuRa begann diese wichtige Partie mit einer etwas ungewohnten Aufstellung. Die Deckung lief anstatt mit der gewohnten 4:2- mit einer 6:0-Formation auf. Pascal Terbeck stand nur in der Abwehr, während Kreisläufer Kevin Saarbeck im Angriff agierte. Dafür fand sich Linkshänder Mirko Kauer im Mittelblock wieder. Die ersten Minuten standen im Zeichen der beiden Torhüter, die jeweils einen Strafwurf entschärften. Nach zehn Minuten gingen die Rot-Weißen durch einen Treffer von Florian „Totti“ Schöße das erste Mal mit 4:3 in Führung. Mitte des ersten Durchgangs schafften die Gastgeber den ersten Zweitore-Vorsprung (7:5). Die Gäste aus dem Siegerland ließen sich aber nicht abschütteln und spielten ihren Streifen runter. Besonders Mittelmann und Spielmacher Linus Michel, der achtmal erfolgreich war, zog geschickt die Fäden des Ferndorfer Spiels. Sieben Minuten vor dem Halbzeitpfiff der beiden Unparteiischen, deren Entscheidungen oft auf beiden Seiten nur Kopfschütteln hervorriefen, führte der HC TuRa 12:10 und hatte die Möglichkeit, sich weiter abzusetzen. Aber das Gegenteil traf ein und der TuS glich aus. „Anstatt dass es möglicherweise 15:11 steht, gehen wir mit 12:12 in die Pause“, so der enttäuschte TuRa-Coach. In der Halbzeit schienen die TuRaner ihrem Trainer nicht zugehört zu haben, denn es kam zu einem unerwarteten Einbruch. Ferndorf machte aus einem 13:13 innerhalb von vier Minuten ein 17:13 und 120 Sekunden später führten sie sogar mit 20:15. Damit war schon eine Art Vorentscheidung gefallen. Die gab es in Minute 48 beim 18:25. Die Gastgeber erlaubten sich einfach zu viele Fehler, besonders im Angriff. Da war es für Ferndorfs Torhüter keine große Kunst, sich zu steigern und die teilweise halbherzigen und überhasteten Würfe zu entschärfen und teilweise zu fangen. Da nutzte es dann auch nichts, dass der eingewechselte Kevin Stork noch einen Siebenmeter parierte. Zu allem Übel verletzte sich Kevin Saarbeck kurz vor Schluss am Fuß. Ob er am kommenden Samstag ausfallen wird, wird eine genauere Untersuchung zeigen. Sarkastisch war die Reaktion von „Tomek“ nach dem Spiel: „Die Würfe, die wir uns nehmen, die würde ich auch noch halten. Wenn man sieht, wie meine Spieler teilweise geworfen haben, da frage ich mich, ob das den Jungs reicht“, haderte der Trainer wieder einmal mit der Torausbeute seiner Mannschaft. „Was ich vorher schon gesagt habe, mit 22 Toren gewinnt man kein Oberligaspiel. Dazu kommen aber insgesamt 22 Fehlwürfe. Wir müssen einfach an der Qualität der Würfe arbeiten.“ HCT: Walter (1. – 48.), Stork (ab 48.); Schöße (5/1), Damian Nowaczyk (n.e.), Webers (n.e.), Terbeck, Stukalin (4), Darius Nowaczyk (3/1), Saarbeck, Kurschuss, Domanski (8), Fülber (1), Kauer (1), Kamaric. „Favoritenschreck“ ist nun langsam aber sicher der inoffizielle Titel der Oberliga-Mannschaft des CVJM Rödinghausen. Auch im Spiel beim Zweitplatzierten SF Loxten machten die Handballer vom Wiehen ihrem Namen alle Ehre. Mit dem 24:24 (14:14)-Unentschieden „klaute“ der Aufsteiger aus Rödinghausen wiederum einem Titelfavoriten einen Punkt. Und nur der Pfosten rettete die klar favorisierten Hausherren, bei einem direkten Freiwurf von Marvin Stender in den Schlusssekunden, vor einer Niederlage. Beachtlich: Wenige Sekunden zuvor besaßen die Rödinghauser schon einmal die Möglichkeit, mit 25:24 in Führung zu gehen. Doch Corbinian Krenz scheiterte am einmal mehr starken SF-Torwart Patrick Welge. „Am Ende ist es ein klar gewonnener Punkt. Ein Punkt in Loxten hätte ich zuvor blind unterschrieben“, hob CVJM-Trainer Pascal Vette hervor. Die rund 500 Zuschauer in der Sparkassen Arena in Versmold erlebten ein stark umkämpftes Spiel. Der CVJM startete gut in die Partie und zwang Loxtens Trainer Dirk Schmidtmeier in der 18. Minute, beim Zwischenstand von 11:8 für die Gäste, zur Auszeit. Danach neu im Spiel: Loxtens Torwart Pascal Welge. „Am Ende wieder der spielentscheidende Mann“, lobte Vette den gegnerischen Keeper. Immer wieder scheiterten seine Jungs an dem Schlussmann. „In der Auszeit musste ich den Jungs erst einmal erklären, dass Welge kein Raketenabwehrsystem ist, sondern auch nur ein Torwart“, so Vette. In die zweiten 30 Minuten starteten die Gastgeber besser und legten zum 17:14 vor. Vette: „Wir haben einfach nicht aufgegeben und weitergekämpft.“ Fünf Minuten vor Schluss, beim Zwischenstand von 24:22 für Loxten, setzte Vette auf ein taktisches Mittel, das schon einige Favoriten gestürzt hatte. Mit der offenen 4:2-Deckung provozierten sie Fehler und glichen aus. „Die Schlussminuten waren turbulent. Doch mit einem 24:24-Unentschieden können wir mehr als zufrieden sein“, fasste der CVJM-Coach zusammen. Auch in Loxten sei der entscheidende Faktor die Willensstärke und die mannschaftliche Geschlossenheit gewesen. „Jeder hat seine Leistung gebracht und wir haben exzellent verteidigt.“ CVJM: Koch, Kreft; Stender (2), Deuker (2), Ziege (1), Götsch (2), Barthel (4), Taubenheim (3), Heininger (1), Zwaka (2), Krenz (4), Byczynski (3). Bielefeld. Mit 26 eigenen Toren kann man auswärts gewinnen. Beim Soester TV ist das allerdings ein bisschen unwahrscheinlicher, denn die Bördestädter gaben bislang nur gegen Tabellenvize Loxten ein Heimspiel ab und blieben nur beim Sieg gegen Schalke unter der erwähnten Grenze. Alles schöne Statistiken. Und dann kam der TuS 97. Endstand aus Sicht der Gastgeber: 48:26 (25:10). Der Liveticker drohte schon zur Pause heiß zu laufen. Da war TuS-Trainer Pierre Limberg längst deutlich über Betriebstemperatur. Auszeit in der sechsten Minute – da stand es bereits 0:5 aus Sicht der Gäste. Die Ansprache verfehlte jegliche Wirkung, denn in der elften Minute stand es 1:11. „Wir hätten in der Halbzeit auch nach Hause fahren können“, übte sich der Bielefelder Coach in Galgenhumor. Es war nicht besonders witzig, was die Bielefelder präsentierten. „Jeder Einzelne war grottenschlecht. Wir haben genau das Gegenteil von dem gemacht, was wir vor dem Spiel besprochen hatten.“ Ausgemacht war, gegen die massive 6:0-Deckung des TV lange Angriffe zu fahren. Stattdessen warfen die Bielefelder reihenweise die Bälle in die Hände der Gegner. „Wir suchen den Kreisläufer, obwohl deren Abwehr noch gar nicht in der Seitwärtsbewegung ist“, nannte Limberg ein Beispiel für die zahlreichen Unzulänglichkeiten. Soest nahm die Einladungen dankend an und stürmte los. „Wenn man zur Pause mit 15 Toren zurückliegt, dann muss man trotzdem weiterspielen“, sagte Limberg. Und er ergänzte: „Für die zweite Halbzeit muss ich mein Team sogar in Schutz nehmen. Da haben wir für unsere Möglichkeiten gut gespielt.“ Dem Soester Dauerfeuer konnte der TuS aber nicht mehr entgehen. Die 26 eigenen Tore – an diesem Abend waren sie unbedeutendes Beiwerk. TuS 97: Weinholz/Sudhölter; Krspogacin (2), Kraatz, Weigang (1), Clausing (9/1), Markworth (1), Steffen, Küthe (4/1), Wehmeyer (4), Borutta (4), Bruelheide (1), Heidemann. Wenn´s drauf ankommt, ist auf die jungen Burschen des TuS Ferndorf 2 eben doch noch Verlass. Als „Vier-Punkte-Spiel“ war vorab nach fünf Niederlagen in Folge das Auswärtsspiel beim Tabellenletzten TuRa Bergkamen eingestuft worden. Die Spieler von Trainier Michael Feldmann überzeugten dann aber vor allem in der 2. Halbzeit und feierten einen letztlich souveränen 27:22 (12:12)-Auswärtssieg. Damit haben die Ferndorfer wieder ein Polster von fünf Punkten zu dem Abstiegsplätzen. Mit Ausnahme des Auswärtsspiels in Schalke haben die Ferndorfer gegen alle Mannschaften, die in der Tabelle hinter ihnen stehen, mindestens einen Punkt geholt. Somit ist endgültig klar, dass die Mannschaft im unteren Drittel auf einem relativ sicheren Platz in der Tabelle eingeordnet werden muss. Nachdem die erste Spielhälfte ausgleichen war und sich beide Mannschaften bei der Führung abgewechselt hatten, galt es die Halbzeitpause zu nutzen. Michael Feldmann stellte die Abwehr nun auf ein 6:0-Systen u. Dadurch wurde auch Keeper Tim Hottgenroth die Aufgabe wesentlich erleichtert. Gemeinsam zog jetzt die Defensivabteilung dem Gegner aus Bergkamen den Zahn.In dem Zusammenhang erhielten die Ferndorfer jetzt auch die Gelegenheiten, um ganz schnell auf Tempospiel umzuschalten. Nachdem Tim Hottgenroth auch mit einigen Glanzparaden Sieger blieb, ging bei seinen Vorderleuten direkt die Post ab. Mit Tempogegenstößen und „schneller Mitte“ wurden die Gastgeber förmlich überrannt. Aus dem 12:12 Pausenstand wurde eine 17:13-Führung (36.) für die Gäste. Die zogen ihr angezogenes Tempo fortan konsequent durch und führten bereits mit 20:15, ehe Bergkamens Trainer versuchte, mit einer Auszeit zu reagieren. Dessen Wirkung funktionierte nur kurzzeitig. Nach dem 20:17 (42.), dem auf drei Tore geschmolzenen Vorsprung, hatten die Ferndorfer prompt die passende Antwort parat. Vier Minuten später waren es bei Überzahl und dem Zwischenstunde von 24:18 schon wieder deren sechs. „Wir haben dann den Vorsprung gehalten und ihn sicher nach Hause gebracht“, freute sich Michael Feldmann über den zweiten Auswärtssieg, der zugleich der vierte Saisonsieg war. TuS Ferndorf 2: Hottgenroth, Rogalla– John (2), Haupt (1), Leon Gießler, Nenne-Kolb (2), Sorg (2), Weigelt (3), Ronge (4), L. Michel (8/3) , Baust (4), von Mende (1) In der Handball-Oberliga hat es den ASV Hamm-Westfalen erwischt! Nach beachtlichen 26:0 Zählern in Serie scheiterte der Tabellenführer beim VfL Gladbeck mit 30:31 (14:15). Nach einer makellosen Hinserie büßten die Westfalen somit die ersten Saisonpunkte im zweiten Rückrundenspiel ein. Und das nur vier Tage nach der offiziellen Vereinsankündigung, die Zusammenarbeit mit Christian Feldmann als Coach nicht über die laufende Spielzeit hinaus zu verlängern. „Die Unruhe im Umfeld der Mannschaft war für uns natürlich nicht unbedingt förderlich. Doch alle haben gekämpft und letztendlich sind wir nicht an eigenen Schwächen gescheitert, sondern weil Gladbeck zumindest an diesem Tag einfach die bessere Mannschaft war“, urteilte Christian Feldmann, der den Verlauf der Partie dennoch als „richtig seltsam“ bezeichnete.Dem Coach fehlte insgesamt die klare Linie im Spiel obwohl sein Team den besseren Start erwischte. „Wir konnten Gladbeck mit einer Fünf-Eins-Abwehr richtig überraschen. Die Anfangsstarre unseres Kontrahenten löste sich erst, als der VfL gegen diese Defensive die passenden Mittel fand“, bescherten dem ASV zwei Treffer von Lars Gudat und ein weiteres Tor durch Alex Rubino einen zweifellos hoffnungsvollen Auftakt. Doch dabei blieb es nicht. Gladbeck kam auf und drehte den Rückstand über 8:8 (17.) in eine 12:9 (24.) Führung um. Erst als Christian Feldmann sein Team mit dem 7. Feldspieler agieren ließ, kam wieder Zuversicht in die Reihen der Gäste. „Die Sechs-Null-Abwehr des VfL konnten wir somit knacken“, erklärte Feldmann –zur Pause war sein Team mit 14:15 wieder dran. Und wieder glückte dem ASV im zweiten Durchgang der bessere Start. Treffer von Julian Krieg, Max Zyska und Niklas Kölsch sicherten den Westfalen eine durchweg knappe Führung. Diese hätte der ASV sogar ausbauen können, doch gleich mehrfach scheiterten die Gäste in den folgenden Minuten mit guten Möglichkeiten. Und da sich der VfL fortan auch auf das Hammer Überzahlspiel mit dem siebten Akteur einstellen konnte, blieb das Treffen lange Zeit hart umkämpft. Doch die individuellen Vorteile der Hausherren setzten sich durch. Mit 25:23 (48.) hatte der VfL das Spiel gedreht- der ASV blieb dennoch in Sichtweite. Obwohl die Westfalen in dieser Phase zwei umstrittene Zeitstrafen kassieren und vier Minuten in Unterzahl spielen mussten. Doch die Gäste zeigten Kämpferqualitäten und die weckten bei Christian Feldmann in den Schlussminuten große Hoffnung. Zwei Folgetreffer von Alex Rubino und Lars Gudat (30:30/59.) brachten den Tabellenführer auch tatsächlich noch einmal in Position. Aber dann war es VfL-Akteur Felix Kaesela, der die Hammer Erfolgsserie beendete. Mit seinem Treffer, drei Sekunden vor dem Spielende, besiegelte der Außenspieler die 30:31 Niederlage des Tabellenführers. ASV: Wesemann, Krömer, Pretzewofsky (3), Zyska (1), Krieg (9/3), Sorg (1), Runkel, Krause (2), Gudat (6), Rubino (4), Kölsch (3), Bihler, Spiekermann (1). Der TuS Möllbergen tat sich vor eigenem Publikum gegen deas Kellerkind aus Hemer sehr schwer. Em Ende siegte die Truppe von Trainer Andre Torge knapp mit 31:29-Toren, wobei die Entscheidung in den letzten zwei Minuten fiel, als der TuS in zweifacher Überzahl vom 29:29 auf 31:29 erhöhte. Porta Westfalia Es war wieder eines dieser Spiele, in denen die Oberliga-Handballer des HTV lange mithielten und durchaus Erfolgschancen besaßen. Doch am Ende reichte es nicht, und die sechste Niederlage in Folge war besiegelt. Zumindest änderte die nichts an der Konstellation im Tabellenkeller, denn auch die Konkurrenz aus Bergkamen und Schalke verlor. Handball-Oberliga: TuS Möllbergen – HTV Hemer 31:29 (15:16). Die personellen Voraussetzungen waren vor der Fahrt nach Ostwestfalen alles andere als günstig. Torben Voigt musste verletzungsbedingt passen, und die A-Jugendlichen Sahlmann und Lübbering bestritten mit ihrer Mannschaft das Heimspiel gegen Oespel. Somit hatte Trainer Tihomir Knez eigentlich nur einen Auswechselspieler zur Verfügung, Verschnaufpausen waren rar. Erschwerend kam hinzu, dass Philip Trattner schon nach 20 Minuten die zweite Zeitstrafe erhielt, was Zurückhaltung im Innenblock, den er mit Bosko Bjelanovic bildete, unumgänglich machte. Dennoch machten es die Gäste gut und setzten sich in der ersten Hälfte zwischenzeitlich bis auf drei Tore ab (6:9, 19.). Dass Möllbergen sich nicht abschütteln ließ, lag nicht zuletzt an Topwerfer Frederik Altvater (15/7), der allein vor der Pause fünf Siebenmetertreffer erzielte. Im zweiten Durchgang schien sich das Blatt gegen die Hemeraner zu wenden, als der TuS nach dem 16:18 (34.) vier Treffer in Folge erzielte.Danach hat man gesehen, dass die Mannschaft intakt ist und alle mit dem Herzen dabei sind“, verwies Knez auf die tadellose Moral des HTV, der beim 21:21 wieder dran war und später auch noch einen Drei-Tore-Rückstand wettmachte. Im packenden Finish gaben die nachlassende Kraft des kleinen Kaders und die zahlreichen Zeitstrafen jedoch den Ausschlag, ansonsten hätte man Zählbares aus Möllbergen mitnehmen können. Beim 29:29 war zwei Minuten vor Schluss noch alles drin, doch dann erhielt Trattner seine dritte Zeitstrafe, auch Paya musste runter, während sich die Hausherren nur eine Zeitstrafe einhandelten. In Überzahl traf Altvater zum 30:29, und Tihomir Knez reagierte mit einer Auszeit, um die letzte Chance zu nutzen. Max Müller räumte das Tor, doch der Angriff verpuffte, und Möllbergen setzte mit einem Wurf ins leere Tor den Schlusspunkt. HTV: Spiller (45. Müller); Henkels (7), Trattner (1), Briatka (6/2), Bjelanovic (5/2), Paya (3), Brieden (3), Frenzel (4); Stracke, D. Wizy. Spielverlauf: 2:5 (7.), 4:5 (13.), 6:9 (19.), 9:9 (22.), 11:11 (26.), 14:14 (29.), 16:18 (34.), 20:18(36.), 21:21 (40.), 26:23 (46.), 27:26 (49.), 28:28 (56.).Trainer Tihomir Knez (HTV): „Diese Niederlage ist ärgerlich und traurig. Der Mannschaft kann ich absolut keinen Vorwurf machen, alle Spieler haben sich 60 Minuten lang zerrissen. Es war ein enges Spiel, das wir auch hätten gewinnen können. Aber bei uns mussten einige Leute durchspielen, und wenn man auf die Verteilung von Zeitstrafen und Siebenmetern schaut, dann ist das schon etwas merkwürdig. Wir haben zehn Minuten mehr als der Gegner in Unterzahl gespielt.“