Rückblick auf den 3. Oberliga-Spieltag
Die Corona-Pandemie hat den Spielplan der beiden Oberligastaffeln mächtig durcheinandergewirbelt. Am dritten Spieltag wurden nur drei der acht Partien angepfiffen. In der Staffel B fielen alle vier angesetzten Spiele aus. In der Staffel A sahen die wenigen Fans in Jöllenbeck einen beeindruckenden Start-Ziel-Sieg des hohen Favoriten TSG AH Bielefeld. Aufsteiger TSG Harsewinkel blieb auch in seinem zweiten Spiel ungeschlagen. Gegen die Reserve von Eintracht Hagen brauchten die Schützlinge von Trainer Manuel Mühlbrandt eine Anlaufphase von gut fünfzehn Minuten, dann zog die TSG nach einem 9:0-Lauf von 11:12 und 20:12 davon und siegte klar mit 37:30-Toren. Unsere erste Mannschaft erlebte in Rödinghausen ein Debakel und verlor mit sage und schreibe 27:16-Toren.

Staffel A
Beim Bielefelder Stadtderby, bei dem nur 207 Zuschauer dabei sein durften, wurde schnell klar, das nur der Favorit aus Altenhagen als Sieger vom Parkett gehen würde. Altenhagen stellte wie auch schon in Mennighüffen eine ganz starke Abwehr und bereits beim Zwischenstand von 1:4 nahm Jöllenbecks Trainer Pierre Limberg früh die Auszeit. Auch eine doppelte Manndeckung gegen Lutz Wesseling und Jan Hübner brachte die TSG nicht aus dem Konzept. Über 7:12, 10:14 und 11:16 führten die Gäste zur Pause mit 12:18-Toren. Jöllenbeck kam in Durchgang zwei nicht mehr heran und als der starke Dusan Maric in der 45.Minute mit seinem siebten Treffer das 16:24 erzielte, war die Vorentscheidung gefallen. Angesichts der klaren Verhältnisse war in den letzten 15Minuten die Luft raus und die Tore fielen wie reife Früchte. Altenhagen gewann am Ende hochverdient mit 27:35 und verteidigte die Tabellenführung in der Staffel A. Bei der TSG waren Dusan Maric (7), Frederic Galling und Carl-Moritz Wagner (jeweils 5 Tore) am erfolgreichsten. Bei den Gastgebern überzeugte der neunfache Torschütze Jane Heidemann.


Die TSG Harsewinkel hatte in der ersten Viertelstunde mit den Gästen aus Eintracht Hagen so ihre liebe Mühe. Hagen führte mit 7:10-Toren, doch danach verloren die Gäste total ihre Linie und durch einen imposanten 13:2-Lauf drehten die Hausherren die Partie. Aus einem 11:12 machte die TSG ein 20:12 und ging mit einer beruhigenden 21:14-Führung in die Kabine. Und in Durchgang zwei kam Hagen nicht mehr entscheidend heran Die TSG führte immer mit sieben oder mehr Toren Vorsprung und gewann am Ende klar und verdient mit 37:30-Toren, Bei der TSG wirkte erstmals der bislang vereinslose Nils Prüßner mit, der in der letzten Saison noch beim Drittligisten TuS Spenge unter Vertrag stand. Er steuerte fünf Treffer zum Sieg bei. Florian Bröskamp (11 Tore) und Luca Sewing (7 Treffer) führten die Torschützenliste an. Bei den Gästen spielte Jaap Bemsterboer den Alleinunterhalter. Er war gleich vierzehnmal für die Gäste erfolgreich.
Unsere erste Mannschaft ließ sich beim Kreisrivalen CVJM Rödinghausen vorführen. Nach dem Zwischenstand von 16:14 produzierten unsere Angreifer sehr viele technische Fehler, die der CVJM zu einfachen Gegenstoßtoren nutzte. In den letzten 22Minuten erzielte der VfL nur noch zwei mickrige Tore und ging beim 27:16 mit fliegenden Fahnen unter. Beim CVJM führte Felix Bahrenberg mit sieben Treffern die Torschützenliste an.

 

Rückblick auf den 2. Oberliga-Spieltag
Bereits am zweiten Spieltag der beiden Oberliga-Staffeln fielen vier der acht Partien der Corona-Pandemie zum Opfer. Unsere Truppe hielt gegen den Topfavoriten TSG AH Bielefeld die Partie lange offen, erzielte in Durchgang zwei aber nur sieben Treffer und unterlag am Ende mit 17:21-Toren.
Nach der Heimniederlage gegen den CVJM Rödinghausen ist der Fehlstart für den TuS Möllbergen perfekt. Der CVJM fuhr etwas überraschend einen 22:24-Start-Ziel-Sieg ein.
In der Staffel B feierte der HTV Hemer nach einer Durststrecke von über einem Jahr endlich wieder einen Sieg. Gegen den Aufsteiger TuS Bommern ließ der HTV nichts anbrennen und siegte mit 24:20-Toren. Auch Topfavorit Loxten siegte in Haltern/Sythen mit 26:28-Toren und kam zum ersten Saisonsieg.

Staffel A
TSG-Handballer feiern dreckigen Sieg
Oberliga: Altenhagen-Heepen gewinnt trotz widriger Umstände mit 21:17 gegen Mennighüffen.
Löhne. Am ersten Spieltag war es eine Gala, jetzt ein Sieg des Willens: Die TSG A-H Bielefeld hat nach Möllbergen auch den VfL Mennighüffen geschlagen. Dank des 21:17 (10:10)-Erfolgs in Löhne startet der Meisterschaftsfavorit mit der optimalen Ausbeute von 4:0 Punkten in die Saison – trotz widriger Umstände am Sonntag.
Ohne Kapitän Dominik Waldhof, der sich kurzfristig in Quarantäne begeben musste, und den Rückraumspielern Bruns und Schrage angetreten, mussten die Bielefelder früh auf Jens Bechtloff verzichten. Der Allrounder wurde, da waren noch keine zehn Minuten gespielt, von drei Abwehrspielern des VfL „herzlich“ in Empfang genommen, zu Boden gerissen und schied am Knie verletzt aus. Jannis Louis, ein Kreisläufer, und Dusan Maric, ein Außen, mussten im rechten Rückraum aushelfen. „Ich bin unglaublich stolz auf meine Mannschaft, weil die Umstände nicht leicht zu verkraften waren. Ein dreckiger Sieg mit ganz viel Leidenschaft“, erklärte TSG-Coach Leif Anton heiser, aber glücklich.
„Mennighüffen war gewohnt bissig – ja, ein zähes Spiel“, beschrieb TSG-Geschäftsführer Christian Sprdlik den ersten Durchgang. Die Gastgeber, die in Ex-TSG-Spieler Arne Kröger zunächst einen treffsicheren Werfer stellten, konnte die Bielefelder aber trotz zwischenzeitlicher 4:2- (16.) und 9:8-Führung (25.) nicht abhängen. Lutz Weßeling – der Shooter, der es smooth kann, aber auch die Brechstange im Gepäck hat – stemmte sich mit vier Toren in Folge entschieden einem deutlichen Rückstand entgegen. Nachdem Weßeling einen Sonderbewacher zugeteilt bekommen hatte, war es Nils Strathmeier, der die Tore zum 9:9 und 10:10 erzielte. „Wir müssen Ruhe bewahren und mit unserer Verletztensituation klarkommen“, erklärte Sprdlik die Marschroute für die zweite Halbzeit.
„Gesagt, getan: Nach Wiederbeginn konnte Mennighüffen zwar das erste Tor erzielen, mit zunehmender Spielzeit präsentierten sich die Gäste aber trotz der zahlreichen Ausfälle überlegen. Auch Jan Hübner übernahm Verantwortung. Als Shooter Weßeling eine Zeitstrafe erhielt (45.), hatte sich die TSG mit 16:13 in Führung gekämpft. Den Gastgebern gelang noch einmal der Anschluss (16:17, 50.), aber wieder Weßeling traf unaufhaltsam zum 18:16 und 19:16. Über 20:17 und 21:17 kam die TSG zum umjubelten Auswärtssieg. In „22 Paraden von Nils Dresrüsse und einer bombigen Abwehrleistung“ erkannte Anton den Grund, warum der Sieg trotz der Widrigkeiten verdient gewesen sei.

Trainer Andre Torge und sein TuS Möllbergen legten in der Saison 20/21 einen Fehlstart hin. Gegen den CVJM Rödinghausen lief es zu Beginn überhaupt nicht und die Gäste führten schnell mit 1:4, 2:6 und 3:8. Erst danach kam der TuS ins Spiel und verkürzte bis auf 8:9. Doch bis zur Pause hatte sich der CVJM wieder bis auf 9:12 abgesetzt. In Durchgang zwei kam es für Möllbergen ganz knüppeldick. Erst verletzte sich Arne Halstenberg, als er nach einem Sprungwurf umknickte und nicht mehr eingesetzt werden konnte. Und nach 35Minuten sah Arne Kämper glatt rot, als er den beim Tempogegenstoß durchbrechenden Marvin Stender angeblich foulte. Der CVJM nutzte die Gunst der Stunde und lag beim 11:15, 13:19 und 15:20 klar vorn. 34 Sekunden vor dem Ende verkürzte Möllbergen auf 22:23, doch Marvin Stender machte mit seinem Treffer mit 22:24 kurz vor dem Ende den Deckel drauf. Haupttorschützen bei Möllbergen: Leon Richter und Sebastian Berg (je 4 Treffer). Beim CVJM trafen Corbenian Krenz (4), Sven Barthel (4), Maurice Alexander Goetsch (4) Marvin Stender (3) und Felix Bahrenberg (3) am besten.

Staffel B
Hemer Der Bann ist gebrochen! Nach über einem Jahr hat der HTV wieder ein Oberligaspiel gewonnen, und am überschwänglichen Jubel nach der Schlusssirene konnte man das Ausmaß der Erleichterung ablesen. Es gab bei den Hemeranern viele gute Ansätze in dieser Partie, aber auch eine bedenkliche Quote bei den technischen Fehlern, die gegen einen stärkeren Gegner ins Auge gegangen wäre. Da mischte bei der Heimpremiere auch eine gehörige Portion Nervosität mit.
Handball-Oberliga: HTV Hemer – TuS Bommern 24:20 (11:7). 
Es waren zwei Neuzugänge, die diesem Spiel den Stempel aufdrückten. Rechtsaußen André Lima warf die meisten Tore und bewies in vielen Eins-gegen-Eins-Situationen seine Extraklasse. Und Torhüter Marko Jurakic führte sich nach nur einer Trainingswoche mit einer Reihe hervorragender Paraden in Hemer ein. Aber erst nach 17 Minuten konnte er sich erstmals auszeichnen. Da stand es beruhigend 7:2, und die Anfangsphase hatten einige sehenswerte Einzelaktionen der Gastgeber, aber auch reichlich Fehlpässe und Fehlwürfe geprägt.
Zahlreiche Strafzeiten mahnen zu vorsichtiger Gangart
Bei Bommern waren die Defizite allerdings noch größer, so dass die Hausherren alles im Griff hatten. Diese mussten nach einer Viertelstunde auf Elias Lübbering verzichten, der sich nach einem noch abgeschlossenen Tempogegenstoß eine schwere Knieverletzung zuzog. Im Anschluss überstanden die Gastgeber diverse Unterzahlsituationen schadlos, aber die kleinlich pfeifenden Unparteiischen zwangen sie, in der Abwehr etwas weniger beherzt zuzugreifen als zu Beginn. Da kam Bommern überhaupt nicht zum Zuge. Aber nach 35 Minuten hatten Valter Soares, Philip Trattner und Bastian Frenzel schon je zwei Zeitstrafen auf dem Konto, so dass Vorsicht geboten war.Wirklich gefährlich schienen die Wittener dennoch nicht zu werden, nur schaffte es der HTV trotz zahlreicher Einladungen nicht, sich entscheidend abzusetzen. Nach dem 15:13 nahm Pedro Alvarez eine Auszeit, um noch einmal alle Sinne zu schärfen, doch die Stabilität in der Deckung war dahin. Bommern holte weiter auf und hatte beim 18:17 (52.) erstmals in dieser Partie den Anschluss geschafft. Sollte diese tatsächlich noch einmal kippen? Bosko Bjelanov traf in Unterzahl, Soares und Lima legten nach, und damit war gut viereinhalb Minuten vor Schluss endgültig alles gelaufen.Jetzt sah der HTV den ersehnten Sieg dicht vor Augen, von der Tribüne kamen die Anfeuerungsrufe, und jede gelungene Aktion wurde stürmisch gefeiert. Ganz am Ende verzichtete das Team auf den letzten Angriff und genoss stattdessen die Standing Ovations von den Rängen. Auf dieses Erlebnis hatte man schließlich lange genug warten müssen.
HTV Hemer: Jurakic; Trattner, Flügge, Soares (3), Ostermann (3), Sahlmann, Blunk, Lübbering (1), Bjelanovic (2), Brieden (4), Lima (7), Frenzel (4). 
TuS Bommern: Uphues (52. Beckmann); Groß (1), Burmann (1), Lindner (2), Polakovs (1), Blechschmidt (1), Vesper, Rasch (1), Tarlinski, Domanski (3), Schmitz (5), Fülber (5). 
Spielverlauf: 3:0 (4.), 3:2 (7.) 8:2 (19.), 9:5 (27.), 11:8 (31.), 14:9 (37.), 15:11 (44.) 17:15 (50.), 18:17 (52.), 22:18 (57.). 
Zeitstrafen: HTV 9 – Bommern 5. 
Zuschauer: 180. 
HTV-Trainer Pedro Alvarez: „Unser größer Gegner sind wir selbst. Wir haben uns durch viele technische Fehler selbst das Leben schwer gemacht. Knapp 20 Minuten lang lief es gut, da haben wir nur zwei Gegentore bekommen. Aber es reicht nicht, nur zwei, drei gute Aktionen zu zeigen. Es muss immer weitergehen, man muss immer voll konzentriert bleiben. Wir haben phasenweise ohne Konzept gespielt, das war für die Tribüne, jedoch nicht sehr effizient. Aber wichtig ist natürlich, dass wir nach der langen Zeit endlich wieder gewonnen haben.“ 
TuS-Trainer Dennis Wahlers: „Wir haben uns hier durch viele Fehler selbst um alle Möglichkeiten gebracht. Das war ein schwaches Spiel, in dem der HTV von seinem Vorsprung aus der ersten Hälfte zehren konnte. Wir waren in der zweiten Hälfte dran, aber dann kamen wieder die Fehler.“

Loxten. Wann es so weit sein wird, weiß niemand. Sicher ist aber: Wenn die Sportfreunde Loxten irgendwann einmal von den sportlichen Meilensteinen rund um die Corona-Pandemie erzählen, wird das Schulzentrum Haltern in dieser Geschichte eine zentrale Rolle spielen. Am 9. März hatten die „Frösche“ beim HSC Haltern-Sythen ihr letztes Spiel vor dem Saisonabbruch absolviert – und mit 30:29 gewonnen. Auch den ersten Sieg nach der monatelangen Pause feierten sie jetzt beim Ruhrgebietsclub.
Nach dem verpatzten Saisonauftakt gegen Ferndorf II (26:29) war Michael Boy die Erleichterung über den Auswärtserfolg deutlich anzumerken. „Man hat gemerkt, dass die Jungs dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Jetzt sind wir endlich drin in der Saison“, sagte Loxtens Trainer nach einer über 60 Minuten hart umkämpften Partie.
Nackenschlag vor der Abfahrt: Auch Luca Werner fällt aus
Begonnen hatte die Reise nach Haltern für die Sportfreunde buchstäblich mit dem nächsten „Nackenschlag“ (Boy): Nach dem verletzungsbedingten Ausfall der etatmäßigen Kreisläufer Jan Patzelt und Constantin Kraak meldete sich vor der Abfahrt in Luca Werner eine wichtige Alternative auf dieser Position ab. Beschwerden an Nacken und Rücken setzten den Routinier außer Gefecht.
Negativ beeindrucken ließen sich die Gäste davon aber ebenso wenig wie von den ungewohnten Temperaturen in der Halle. Weil es das Hygienekonzept des HSC so erfordert, mussten während der Partie alle Türen geöffnet bleiben. „Es war bitterkalt. Trotzdem hat die Mannschaft von Beginn an Gas gegeben“, berichtete Boy.
Partie blieb im zweiten Abschnitt eng
Loxtens Plan, die eigene Fehlerquote gegenüber der Vorwoche zu minimieren und dazu Halterns Spielmacher Jan Bernd Kruth kaltzustellen, ging bis zur 19. Minute vollständig auf. Mit zwei Toren innerhalb von einer Minute brachte der gut aufgelegte Marian Stockmann seine Farben mit 10:6 in Führung. Ganz zufrieden war Boy mit dem 14:12-Pausenvorsprung trotzdem nicht. „Wir hätten aus unserer Überlegenheit noch mehr Kapital schlagen müssen“, konstatierte der Coach.
So blieb die Partie im zweiten Abschnitt eng. Beim 17:18 (42.) musste Loxten den Gastgebern sogar erstmals die Führung überlassen. Spätestens jetzt spürte auch Haltern-Sythen, dass der Vizemeister der Vorsaison verwundbar ist. Doch Boys Schützlinge behielten die Nerven – allen voran ein Spieler, den Haltern-Sythen offenbar nicht auf der Rechnung hatte: Kim Harting, eigentlich Abwehrspezialist, sorgte in der ungewohnten Rolle am Kreis für die wichtigen Tore zum 20:19 (48.) und 26:25 (58.).
Ein weiterer Trumpf für Loxten stand zwischen den Pfosten: „Google hat vor allem in der Schlussphase super gehalten“, lobte Boy seinen Keeper Marco Possehl. Das wiederum dürfte auch für den Gegner keine Überraschung gewesen sein. Schon vor einem halben Jahr war Possehl mit einer Parade Sekunden vor Schluss der Matchwinner. Das Schulzentrum Haltern scheint ihm besonders gut zu liegen.
Info
HSC Haltern-Sythen – SF Loxten
26:28 (12:14)

Haltern-Sythen: Lueger, Haunert; Scherer (3), Kuhlbrodt, Knoener, M. Beumer (2), Schulte-Luenzum (2), J. Schrief (3), P. Schrief, J. Beumer (4), Strotmann (5), Kruth (7/4), Spiekermann. 
Loxten: Dähne (1.-30.), Possehl (31.-60.); Menger, Stockmann (7), Kraak (n.e.), J. Patzelt (n.e.), M. Harnacke (1), N. Patzelt (3), Schulz (6/4), Zwaka (2), Meyer (6), Schröder (1), von Ameln. 
Zeitstrafen: 2:4 – Knoener, Schulte-Luenzum; Stockmann, Harting, Meyer (2). 
Siebenmeter: 5/4:4/4 – J. Schrief scheitert an Dähne. 
Schiedsrichter: Lohr/Lüchtefeld (Dolberg).
Zuschauer: 100.

 

Unsere erste Herrenmannschaft ärgerte den hohen Favoriten aus Bielefeld bis kurz vor dem Ende. Erst als der VfL die Deckung öffnete, kam die TSG zu einem 17:21-Erfolg, der um zwei Tore zu hoch ausfiel.
Unsere erste Damenmannschaft sorgt in der Bezirksliga weiter für Furore. Nachdem man in der Vorsaison nur ganze drei Punkte erringen konnte, gewann die Truppe von Trainerin Sonja Balsmeyer auch ihr zweites Spiel bei der HSG Bockhorst/Dissen klar mit 23:18-Toren und führt mit 4:0-Punkten die Tabelle an. Dagegen kassierte unsere zweite Herrenmannschaft im zweiten Saisonspiel die zweite Niederlage. Gegen den FC Greffern stand der VfL in den ersten acht Minuten völlig neben sich und lag mit 1:7-Toren zurück. Davon erholte sich unsere Reserve nicht mehr und verlor mit 26:30-Toren. Unsere vierte Herrenmannschaft hat nach zwei Spieltagen auch 4:0-Punkte auf ihrem Konto. Gegen VfL Herford 2 gab es einen 29:22-Sieg.

So 18.00Uhr VfL 1.Herren – TSG AH Bielefeld 17:21
Sa 16.00Uhr HSG Bockhorst/Di. – VfL 1. Damen 18:23
Sa 17.30Uhr VfL 2. Herren – FC Greffen 26:30
Sa 18.00Uhr HSG EGB Bielefeld 2 -VfL 3. Herren 25:15
Sa 15.15Uhr VfL 4. Herren – VfL Herford 2 29:22
So 15.00Uhr HSG Löhne/Obernbeck 1 – VfL 2.D. 18:18

VfL 1. Herren – TSG AH Bielefeld 17:21 (10:10)
Die 150Fans sahen einen tollen Abnutzungskampf, den die Gäste aus Bielefeld am Ende mit zwei Tore zu hoch für sich entscheiden konnten. Die jeweils besten Akteure jeder Sieben standen zwischen den Pfosten und so blieben Tore Mangelware. Während man von Nils Dresrüsse, der auch für Deutschland zwei Länderspiele absolvierte, eine Top-Leistung erwarten konnte, wuchs der VfL-Nachwuchsmann Tobias Bekemeier über sich hinaus und hielt bereits im ersten Durchgang sieben hundertprozentige Würfe und einen Siebenmeter der Bielefelder. Und in der Anfangsphase traf unser Torjäger Arne Kröger einige Mal und so ging der VfL mit 4:2 in Front. Bielefeld glich zum 4:4 aus und danach wechselte die Führung ständig. 6:5, 6:7, 7:8, 9:8 und 10:9 waren die Zwischenstationen, ehe es beim 10:10-Unentschieden in die Kabinen ging. Nach dem Wechsel lag der VfL nur noch einmal beim 11:10 vorn. Lutz Wesseling und Jan Hübner spielten jetzt abgezockter als die VfL-Angreifer und sie sorgten für eine klare 13:17-Führung der Gäste. Doch die Truppe von Trainer Tomek Tluczynski kämpfte unverdrossen weiter und die Fans witterten beim 16:17 wieder eine Sensation. Aber diesmal waren die Gäste zu clever und als der VfL beim 17:19 die Deckung öffnete, erhöhte die TSG zum 17:21-Endstand. Hätten sich die VfL-Angreifer besser auf Torhüter Dresrüsse eingestellt und nicht immer flach geworfen, wäre wieder eine große Überraschung drin gewesen. Aber auf diese Leistung kann der VfL aufbauen.
Tore: Mats Köster (5), Arne Kröger (4), Finn Heinemann (2/2), Daniel Danowsky (2), Till Orgel (1), Marcel Schumann (1), Fynn Walter (1) und Marco Büschenfeld (1/1).
Tore TSG: Lutz Wesseling (7), Jan Hübner (5), Christian Skusa (3), Nils Strathmeier (3), Jannis Louis (2) und Carl-Moritz Wagner (1).

HSG Bockhorst/Dissen – VfL 1. Damen 18:23 (11:15)
Unsere Damen sind gegenüber der Vorsaison nicht wieder zu erkennen. Nach zwei Spieltagen rangiert die Truppe von Trainerin Sonja Balsmeyer mit 4:0-Punkten an der Tabellenspitze. Es waren mal gerade sechs Minuten gespielt, da lag der VfL schon klar mit 1:5-Toren vorn. Der VfL baute seinen Vorsprung weiter aus und führte nach siebzehn Minuten ganz klar mit 4:11. Bis zur Pause kam die HSG dann besser in die Partie und verkürzte bis zum Seitenwechsel auf 11:15. Und gleich zu Beginn schien das Spiel zu kippen, als Bockhorst bis auf 13:15 verkürzen konnte. Danach war der VfL aber wieder voll da und führte durch einen 0:5-Lauf die Vorentscheidung herbei. Über 13:20, 15:22 und 16:22 kamen unsere Damen zu einem nie gefährdeten 18:23-Sieg .
Eine überragende Partie bot Torhüterin Annika Nolting, die an diesem Nachmittag mit 23 gehaltenen Bällen den generischen Angreiferinnen den Zahn zog.
Trainerin Sonja Balsmeyer lobte zudem auch ihre Rückraumschützen Vanessa Timm und Pia Sandmann, die von der gegnerischen Abwehr nicht auszuschalten waren.
Tore: Vanessa Timm (7), Pia Sandmann (5), Luisa Herde (3), Franziska Büschenfeld (3/3), Alena Herde (2), Jenny Danowsky (1), Carina Müller (1) und Maren Hildebrand (1).

VfL 2. Herren – FC Greffen 26:30 (10:15)
Der VfL hatte gegen den FC Greffen keine Siegeschance und kassierte damit die zweite Niederlage. Grund für die glatte 26:30-Niederlage war der grottenschlechte Start. Im Angriff wurde viel zu hektisch gespielt und und ganz schnell der Abschluss gesucht. Und so stand in der 13.Minute ein bitteres 1:7 auf der Anzeigetafel. Nach dem Zwischenstand von 4:10 fand der VfL besser ins Spiel und holte bis auf 10:14 auf. Beim Stand von 10:15 ging es in die Kabinen. Und auch in Durchgang zwei dominierte Greffen die Partie. Lediglich beim 21:24 keimte bei den Hausherren Hoffnung auf, aber spätestens beim 21:28 war allen klar, das der VfL als Verlierer vom Parkett gehen würde. Greffen hatte griffige und körperlich sehr starke Spieler im Aufgebot. Und so hatten die VfL-Abwehrspieler im Kampf eins gegen eins immer wieder das Nachsehen.
Trainer Christian Neumann meinte nach dem Spiel: „Wir haben auch schon wie gegen Gütersloh die Partie in der ersten Hälfte verloren“.
Tore: Marius Hepermann (10), Simon Harre (7/3), Max Mülke (3), Luke Heinrichsmeier (3), Jonas Hoffmann (2) und Niklas Holtmann (1).

HSG EGB Bielefeld 2 – VfL 3.Herren 25:15 (11:7)
Die Reise nach Bielefeld war am Ende des Tages sehr ernüchternd. Die dritte Mannschaft des VfL kam gar nicht aus den Startlöchern. Der Gastgeber, der als Tabellenerster der letzten Saison gemeinsam mit dem VfL in die Kreisliga A aufstieg, legte los wie die Feuerwehr und der VfL hatte Ladehemmung. Erst nach sieben Minuten gelang der erste Treffer und nach sechzehn Minuten war man zum zweiten erfolgreich. Danach fing sich der VfL in der Abwehr, im Angriff klappte es besser und die Gäste konnten bis auf 7:10 verkürzen. Bielefeld hatte kurz vor dem Pausenpfiff mit einem abgefälschten Wurf Glück und erhöhte auf 11:7. Dem VfL gelang dann auch der erste Treffer nach der Pause zum 11:8. Dann aber gab es eine erneute Tiefschlafphase der Gäste, was Bielefeld zur 21:10-Führung nutzte. Die hohe 25:15-Niederlage macht mehr als deutlich, das es unsere dritte Mannschaft in der Kreisliga A sehr schwer haben wird.
Tore: Brian Gröppel (4), Andreas Kreft (3), Dennis Stürmer (2), Lars Wülker (2), Fabian Kassebaum (1), Bastian Bekemeier (1), Christian Held (1) und Marvin Prescher (1).

VfL 4. Herren – VfL Herford 2 29:22 (14:12)
Unsere vierte Herrenmannschaft gewann auch ihr zweites Saisonspiel und führt zur Zeit die Tabelle in der Kreisliga C an. Zunächst blieb es in der Partie gegen VfL Herford 2 ausgeglichen. Dann setzten sich die Hausherren von 4:4 bis auf 13:8 ab. Kurz vor dem Wechsel nahmen sich die Schützlinge von Detlev Harre eine längere Auszeit und Herford verkürzte bis der Pause auf 14:12 und lag dann beim 19:20 das erste Mal in Front. Nach einer Auszeit stellte Trainer Harre seine Truppe neu ein und durch einen 6:0-Lauf wurde die Vorentscheidung herbeigeführt. Über 25:20 kam unsere vierte Mannschaft zu einem klaren 29:22-Erfolg, der leider vor einer schweren Verletzung von Miklas Bröhenhorst überschattet wurde. Beim seinem Treffer zum 23:20 kam er unglücklich auf dem Hallenboden auf und schied mit einem Außenbandabriss aus.
Malte Bröhenhorst trieb seine Truppe unermüdlich an und so ließ sich der VfL nicht mehr aus der Erfolgsspur bringen, obwohl Bastian Bröhenhost beim Stand von 20:20 die rote Karte erhielt. Am Ende gab es einen verdienten 29:22-Erfolg.
Tore: Malte Bröhenhorst (10), Miklas Bröhenhorst (6), Patrick Barkowski (4), Christian Held (4), Bastian Bröhenhorst (2), Niklas Holtmann (2) und Dag Grothe (1).

HSG Löhne/Obernbeck 2 – VfL 2. Damen 18:18 (10:11)
In diesem Derby ging es während der gesamten Spielzeit recht hektisch und sehr spannend zu. Vor der stolzen Kulisse von gut 100 Zuschauern konnte sich keine Mannschaft bis zur 39.Spielminute absetzen. Zunächst lag die HSG immer knapp mit einem Treffer vorn, beim Stand von 5:6 ging der VfL das erste Mal in Front. Die Schützlinge des Trainergespannes Simon Harre und Ralf Hackbarth konnte sich beim Halbzeitpfiff über eine 10:11-Führung freuen. In Durchgang zwei setzte sich die HSG auf 14:12 und 15:13 ab, doch beim 16:17 und 17:18 lagen die Gäste wieder vorn. Zwei Minuten vor dem Ende glich die HSG durch einen Siebenmeter zum 18:18 aus. Wenig später erhielten die Gäste einen Siebenmeter zugesprochen, doch Andrea Henke scheiterte mit ihrem Wurf und so blieb es am Ende beim 18:18-Unentschieden.
Tore: Melissa Reinert (6), Nina Siekmann (4), Pia Radkte (4), Sina Tiemann (2), Rebecca Oborowicz (1) und Andrea Henke (1/1).

 

Rückblick auf den ersten Oberliga-Spieltag

Drei der vier Titelfavoriten taten sich am ersten Spieltag sehr schwer oder patzten sogar. Lediglich der Topfavorit TSG AH Bielefeld spielte gegen den TuS Möllbergen groß auf und siegte ganz klar mit 31:20. Der VfL Gladbeck, Mitfavorit in der Gruppe A, quälte sich gegen den Aufsteiger VfL Eintr.Hagen 2 zu einem 30:29-Erfolg. In der Gruppe B unterlag Topfavorit Sportfreunde Loxten vor eigenem Publikum dem TuS Ferndorf 2 mit 26:29-Toren. Zwischenzeitlich lag Loxten schon mit 9:20 zurück. Auch der hoch gehandelte Soester TV musste sich mächtig strecken, um bei Tura Bergkamen ganz knapp mit 27:26 -Toren die Oberhand zu behalten.

In der Gruppe A gab es bei den vier Begegnungen eine große Überraschung. Aufsteiger TSG Harsewinkel kam beim CVJM Rödinghausen zu einem nicht zu erwartenden 29:33-Auswärtssieg. Topfavorit TSG AGH Bielefeld machte mit dem TuS Möllbergen kurzen Prozess und fuhr einen 31:20-Kantersieg ein. Mitfavorit VfL Gladbeck führte gegen den Aufsteiger VfL Eintr. Hagen schon mit 30:24, musste dann aber noch um den Sieg zittern und gewann am Ende ganz knapp mit 30:29-Toren. Unsere erste Mannschaft konnte die starke Sieben vom TuS 97 Bielefeld noch in den letzten Minuten abfangen und siegte knapp und etwas glücklich mit 27:29-Toren. Dabei ging der VfL beim 27:28 das erste Mal in Führung.


Handball: Oberligist TSG Harsewinkel triumphiert beim CVJM Rödinghausen mit 33:29
Rödinghausen. Der TSG Harsewinkel ist das Comeback in der Handball-Oberliga perfekt gelungen. Der Aufsteiger gewann das erste Punktspiel der Saison beim CVJM Rödinghausen gestern Abend mit 33:29. Grundlage für die ersten beiden Punkte in der Vorrundengruppe 1 war der optimale Start in den zweiten Durchgang.
Lagen die von Manuel Mühlbrandt trainierten Aufsteiger in der ersten Halbzeit kein einziges Mal in Führung, sondern bestenfalls mit 8:8 gleichauf, so verwandelten sie den 10:12-Pausenrückstand mit fünf Treffern in Folge in eine 15:12-Führung. Diesen Vorsprung gab die Mannschaft bis zum Abpfiff nicht mehr aus den Händen. Im Gegenteil, beim 17:22 (46.), 19:24 (49.) und 15:20 (51.) lagen die Harsewinkeler sogar mit fünf Toren vorn. „Wir hatten im ersten Durchgang noch nicht die nötige Wurfqualität und die Traute den Ball bis zur besten Wurfposition durchzuspielen. Dafür haben wir das nach Wiederanpfiff richtig gut gemacht“, lobte Mühlbrandt. Vor 100 Zuschauern lieferte die TSG einen großen Kampf und zwar mit „viel Emotion, für die wir selber gesorgt haben“, so der Trainer.
Ein dickes Ausrufezeichen setzte er hinter den Namen von Luca Sewing. Der Neuzugang war im rechten Rückraum neun Mal und zusätzlich viermal von der „Marke“ aus erfolgreich. „Es ist eine Freude zu sehen, wie er lacht und bei uns die Freude am Handball wiederfindet.“ Aber auch Kevin Brown, der 60 Minuten lang im Abwehrzentrum und am Kreis rackerte, weil Tobias Fröbel krankheitsbedingt nicht im Aufgebot stand, machte ein starkes Spiel. „Und dann macht er am Ende auch noch die Tore“, freute sich Manuel Mühlbrandt über die vier Treffer. Ein Lob gab es auch für die zumeist im 6:0 agierende Abwehr, hinter der Torwart Maik Schröder eine überzeugende Leistung bot.
Während Rödinghausen viele Wechselmöglichkeiten ausspielten, setzte Mühlbrandt vor allem auf seine Stammformation, zu der die Florian und Sven Bröskamp, die Außen Malik St. Claire und Sergej Braun und als Alternative auf der Mitte oder in der 5:1-Abwehr Marius Pelkmann gehörten.
Bei den Gastgebern war Rückraumwerfer Felix Bahrenberg mit neun Treffern der beste Werfer. „Aber dennoch haben wir es geschafft, deren starke linke Angriffsseite weitestgehend in den Griff zu bekommen“, blicken Mühlbrandt, seine Spieler und Handball-Harsewinkel nun mit Vorfreude auf vier Heimspiele in Folge.
TSG Harsewinkel: Schröder/Hendrich – Braun (2), Steinkamp, Kalter, St. Claire (2), Brown (4), S. Bröskamp (2), F. Bröskamp (6), M. Pelkmann, Steinkühler (4), P. Pelkmann, Sewing (13/4).

TSG AH Bielefeld – TuS Möllbergen 31:20 (18:9)
Trainer Andre Torge war mit seinem TuS beim Titelfavoriten chancenlos. Bereits zur Pause führte Bielefeld hoch mit 15:9-Toren und ließ auch in Abschnitt nicht nach. Trainer Leif Anton meinte nach der Partie: „Ein Start, wie ich ihn mir gewünscht habe“. Möllbergens Trainer Andre Torge war von der Leistung seiner Truppe enttäuscht. Lediglich Leon Richter erreichte Normalform. Bielefeld legte schnell eine 8:3-Führung vor und hatte zur Pause beim Stand von 18:9 bereits die Vorentscheidung herbeigeführt.
VfL Gladbeck – VfL Eintracht Hagen 2 30:29 (16:15)
Die Hausherren zitterten sich gegen den Aufsteiger aus Hagen zum Sieg. In Durchgang eins führten die Gäste bis fünf Minuten vor dem Seitenwechsel durchgängig. 1:3, 2:5, 5:7, 9:11, 10:12 und 12:13 hießen die Zwischenstände. Durch einen 4:0-Lauf übernahm Gladbeck dann die Führung und beim Stand von 16:15 ging es in die Kabinen. In Durchgang zwei dominierte der Favorit das Spiel und sah beim 25:20 und 30:24 wie der sichere Sieger aus. Doch in den letzten sieben Minuten trafen die Hausherren nicht mehr ins Hagener Tor und durch einen 0:5-Lauf kamen die Gäste noch bis auf 30:29 heran, aber für einen Punktgewinn reichte es nicht mehr.

Gruppe B
SF Loxten verpatzen Saisonauftakt
Der heimische Handball-Oberligist unterliegt TuS Ferndorf II mit 26:29 (9:12). Nach einer desaströsen Phase der Gastgeber wird es am Ende noch dramatisch. Die Oberliga-Handballer der SF Loxten wurden den Erwartungen nicht gerecht. Jan Schröder und Co. mussten sich in der Vorrundengruppe 2 der Zweitliga-Reserve des TuS Ferndorf geschlagen geben. (
Loxten. Die 212 Zuschauer in der Versmolder Sparkassen-Arena sahen über weite Strecken desolate Loxtener. Technische Fehler, Schwächen im Abschluss und Unzulänglichkeiten in der Abwehr reihten sich aneinander. 18 Minuten blieben die Sportfreunde ohne eigenen Treffer. Die Folge: Ferndorfs Zweitliga-Reserve eilte auf 20:9 (41.) davon. „Auf die letzten 20 Minuten können wir aber aufbauen“, sagte Frösche-Trainer Michael Boy nach seinem ersten Spiel in Grün-Weiß. Denn der Mitfavorit auf die Meisterschaft zeigte plötzlich, was in ihm steckt, und hatte beim 25:26 (58.) sogar die Chance zum Ausgleich. Aber dann schlichen sich erneut technische Fehler ein.
SF Loxten: Dähne (1.-30., 42.-60.), Possehl (31.-41.), Menger (2), Stockmann, Harting (3), J. Patzelt (1), N. Patzelt (4), Schulz (6/2), Meyer (4/2), Schröder (6), Zwaka, Harnacke, von Ameln (n. e.), Werner.
TuS Ferndorf: Rottschäfer (1.-30. und für 2 7-Meter), Broszinski (31.-60.), Bart (1), John (1), M. Sorg (5), L. Sorg (7), Klein (1), Wicklein (8/1), Michel (4/1), von Mende (1), Mentges (1), Dischereit, Ronge.
HTV 23:26 zum Start beim FC Schalke 04
Die neue Saison begann für die Oberliga-Handballer des HTV wie die alte endete – mit einer Niederlage. Allerdings fiel die bei ambitionierten Schalkern überschaubar aus und wäre mit einer besseren Leistung in der ersten Halbzeit vermeidbar gewesen. 
Handball-Oberliga: FC Schalke 04 – HTV Hemer 26:23 (16:11). 
Wer nicht ein einziges Mal führt, der kann auch kein Spiel gewinnen. In Gelsenkirchen liefen die neu formierten Hemeraner von Anfang an einem Rückstand hinterher und durften eigentlich nur einmal beim 21:20 zwölf Minuten vor dem Ende von einer Wende träumen. Nach einer ersten Halbzeit, in der die Gäste defensiv und besonders in der Nahwurfzone keinen Zugriff bekamen, durften die Zuschauer, die dieser Partie beiwohnen konnten und es mit dem HTV hielten, eigentlich nicht mit mehr Spannung in den zweiten 30 Minuten rechnen. Routinier Kohl machte schon nach 18 Minuten für A. Wizy Platz, der zumindest einige Akzente setzen konnte. Nach einem 4:9-Rückstand (13.) kamen die Hemeraner zwischenzeitlich auf 11:14 (24.) heran, doch zur Pause waren es wieder fünf Tore Differenz. Eine ganz andere Körpersprache stellte Co-Trainer Volker Isenberg nach Wiederbeginn bei seiner Mannschaft fest. Mit deutlich mehr Zug zum gegnerischen Tor kamen die Gäste auf 20:18 (44.) heran und hatten noch eineinhalb Minuten in doppelter Überzahl vor sich. Technische Fehler stoppten aber eine weitere Aufholjagd. Vielmehr gelang Schalke, das in Grzesinki (8) und Busjan (6) die stärksten Schützen hatte, bei vier gegen sechs das bittere 21:18.Dies sollte aber nicht die letzte Chance zur Wende sein, denn Lima traf per Siebenmeter zum 21:20 (48.). Danach herrschte allerdings Flaute in der HTV-Offensive, die zumeist von Bosko Bjelanovic getragen wurde, während Schalke entscheidend auf 25:20 (55.) davonzog. Briedens 26:23 zwei Minuten vor Schluss kam zu spät.
HTV: Kohl (18. A. Wizy); Bjelanovic (7), Blunk (2), Brieden (2), Frenzel (2/1), Sahlmann, Flügge, Lübbering (2), Ostermann, Lima (6/4), Soares (1),Voigt (1), Trattner.
Spielverlauf: 6:2 (6.), 9:4 (13.), 12:9 (19.), 14:9 (22.), 18:13 (33.), 18:16 (40.), 21:20 (48.), 25:20 (55.). – 
Zeitstrafen: S04 4 – HTV 2.
HTV-Trainer Pedro Alvarez: „Schalke war besser. Wir haben zu viele Fehler gemacht. Unsere erste Halbzeit hat mit überhaupt nicht gefallen, da waren wir viel zu passiv. Wir haben einen kleinen Kader und müssen weiter arbeiten. Wir benötigen mehr mentale Stärke.“

Bergkamen – Der Soester TV hat sich am Freitagabend zu einem 27:26 (12:12)-Auftaktsieg in der Handball-Oberliga-Vorrunde 2 gemüht. Birk Muhr parierte in Unterzahl einen Wurf von Rechtaußen durch Kauer 30 Sekunden vor dem Ende, nachdem Fabian Schorfeil zuvor zum 27:26 traf (59.). „Das war ein typisches erstes Saisonspiel. Von mir aus hätte es nicht so spannend sein müssen“, sagte STV-Trainer Max Loer nach der durchaus dramatischen Schlussphase.
Der Start in die Partie lief vor etwa 150 Zuschauern für die hoch favorisierten Gäste unglücklich. Nach sechs Minuten lag der HC TuRa mit 3:0 vorne, auch weil Max Picht über Linksaußen zweimal vergab. Den ersten Treffer der neuen Saison erzielte zum 3:1 Rechtsaußen Lars Wiggeshoff nach 7:45 Minuten. Nach dem 4:1 für Bergkamen schafften die Schlüsselträger durch drei Treffer in 59 Sekunden in Folge durch Gran, Scharfeil und Vukoja den 4:4-Ausgleich (11.).
Danach wurde es hektisch und kurzzeitig standen sich drei Bergkamener Spieler fünf aus Soest gegenüber. Diese Phase wusste das Team von Trainer Axel Loer aber nicht zu nutzen, und so war es Fabian Schnorfeil, der mit dem 7:6 die erste Gäste-Führung besorgte (15.). Aber die Gastgeber ließen sich bis zur Pause nicht abschütteln. Die Gäste trafen dabei vor allen von den Außen- und Halbpositionen sowie durch den siebenfachen Torschützen Luis Gran vom Punkt aus, erzielten aber vor der Pause nur einen Tempogegenstoß-Treffer durch Luke Tischer.
Bergkamen ging nach der Pause noch einmal durch Wagner in Führung, doch mit vier Treffern in Folge zur 16:13-Führung bis zur 33. Minute drehte der Gast das Spiel. Die Soester schienen das Momentum nun auf ihre Seite zu haben. Doch der STV tat sich weiter schwer, seinen ersatzgeschwächten, aber kampfstarken Gastgeber abzuschütteln. Im Angriff wurde zu schnell der Abschluss gesucht und so kam selten Ruhe in die Aktionen. Auf der Gegenseite schaffte es die STV-Abwehr nicht wie gewünscht, die Gastgeber-Angreifer an guten und platzieren Würfen zu hindern. „Das Torhüterduell haben wir heute verloren“, sah Loer auch bei den Leistungen seiner beiden Keeper Birk Muhr und Veit Lichtenegger noch viel Luft nach oben.
Beim 17:17 hatte der HC TuRa wieder ausgeglichen, nach einen weiteren Drei-Tore-Vorsprung zum 21:18 (49.) stand es zwei Minuten später wieder Unentschieden. Auch aus dem 26:24 wurde ein 26:26 – es blieb spannend. „Psychologisch wichtig war, dass das Spiel nicht ganz gekippt ist“, sagte Trainer Loer. Denn immerhin legte sein Team permanent vor. In der Schlussminute wurde es hektisch, als die Gäste in Unterzahl sich gegen die Bergkamener erwehren mussten. Nach der Muhr-Parade stellten die Bergkamener auf eine offene Manndeckung um, der HC TuRa bekam drei Sekunden vor Abpfiff durch die unsicheren Schiedsrichter einen Freiwurf am eigenen Abwehrkreis zugesprochen. Der brachte nichts ein und der Rest war kollektives Aufatmen.
Loer: „Ein unangenehmer Gegner“
„Das war ein unangenehmer Gegner, der das Spiel verzögert hat. Aber nach so einer langen Pause ist es auch schwer, erst einmal wieder reinzufinden. Ich bin einfach froh, dass wir gewonnen haben“, sagte Loer abschließend. „Wir haben die erste Welle und das schnelle Soester Spiel gut unterbunden. Wir haben gegen eine-Top-Mannschaft gespielt und eine starke Leistung gezeigt. Wir sind in der Oberliga angekommen“, sagte TuRa-Trainer Lars Stratmann.
Für den STV geht es nun am 24. Oktober mit dem Auswärtsspiel beim TuS Bommern weiter.
HC TuRa: Stork, Banaschak, Nowaczyk (2), Rossfeldt, Webers (3), Kauer (1), Wefing (2), Trost (3), Stukalin (7/2), Wagner (3) Saarbeck (3), Kurschus (2).
STV: Muhr, Lichtenegger, Gran (7/4), Schnorfeil (4), Vukoja (3), Wolff (2), Bekel (2), Voss-Fels, Zuelsdorf (2), Wiggeshoff, Tischer (6), Danz, Picht, Falkenberg (1).


TuS Bommern – HSC Haltern/Sythen 26:28
Der hochgehandelte Aufsteiger TuS Bommern konnte sich nur in den ersten Minuten über eine Führung freuen. Bis zum 3:2 war die Welt für die Hausherren noch in Ordnung. Danach bestimmten die Gäste die Partie, die in Jan-Peter Kruth (8), Julian Schrief (5) und Harald Scherer (5) ihre besten Werfer hatten, und lagen Mitte der ersten Hälfte klar mit 7:12-Toren vorn. Beim Stand von 13:15 ging es in die Kabinen. Beim 15:15 und 20:21 konnte der TuS noch auf einen Punktgewinn hoffen, aber am Ende siegtem die cleveren Gäste mit 26:28-Toren. Bei Bommern traf Felix Groß (6Treffer) am besten.

 

Liebe Fans,

am Sonntagabend empfängt unsere erste Handballmannschaft den hohen Meisterschaftsfavoriten TSG AH Bielefeld. Die Begegnung wird um 18.00Uhr in der Sporthalle am Löhner Gymnasium angepfiffen. Da leider nur 150Zuschauer diese Partie sehen können, solltet Ihr Euch rechtzeitig im Vorverkauf eine Karte sichern. Ihr könnt die Karten bei Andre Zwiener 0571/57889, Tanja und Thorsten Busse 05722/66280od 01755905109, Arndt Viering 05732/972185 od. 01708019957 oder Karl-Heinz Steinmeier 0532/72498 od. 015154619464 ordern. Die Ausgabe der Karten erfolgt am kommenden Donnerstag in der Zeit zwischen 18.00 – 19.00Uhr im Jugendraum unserer Sporthalle. Inzwischen sind auch die Dauerkarten vorrätig. Sie können ebenfalls am Donnerstag im Empfang genommen werden. Alle Dauerkarteninhaber haben bevorrechtigten Eintritt. Sie müssen sich jedoch für die jeweiligen Heimspiele 90Minuten vor Spielbeginn unter der E-Mail dauerkartenvfl@gmail.com anmelden.       

Spiele am Wochenende 3./4.10.2020
Am ersten Spieltag waren sechs unserer sieben Seniorenteams im Einsatz. Zwei Niederlagen standen vier Siegen gegenüber. Unsere erste Herrenmannschaft gewann beim TuS 97 Bielefeld dank starker zehn Schlussminuten etwas glücklich mit 27:29-Toren. Mit dem gleichen Ergebnis verlor unsere Reserve ihr Auftaktspiel bei der HSG Gütersloh. Unsere erste Damenmannschaft bezwang in ihrem Auftaktmatch den Aufsteiger DJK Lippstadt nach zähem Spiel mit 24:20-Toren. Unsere dritte Mannschaft verkaufte sich als Aufsteiger in der Kreisliga A gegen den TV Lenzinghausen sehr gut, musste aber in eine 30:34-Niederlage einwilligen. Dagegen beherrschte unsere vierte Mannschaft nach Startschwierigkeiten den Gastgeber HSG Bielefeld-Ost und fuhr einen klaren 21:26-Auswärtssieg ein. Unsere fünfte Mannschaft gewann das Derby gegen unseren Nachbarn FAW Melbergen souverän mit 24:19-Toren.

Sa 19.00Uhr TuS 97 Bielefeld – VfL 1.Herren 27:29
So 17.00Uhr VfL 1. Damen – DJK Lippstadt 24:20
So 17.00Uhr HSG Gütersloh – VfL 2. Herren 29:27
Sa 18.00Uhr VfL 3. Herren – TV Lenzinghausen 30:34
So 10.00Uhr HSG Bielefeld-Ost – VfL 4. Herren 21:26
So 11.00Uhr VfL 5. Herren – FAW Melbergen 24:19

VfL 1. Damen – DJK Lippstadt 24:20 (9:10)
Nach der langen Durststrecke in der Vorsaison feierte die erste Damenmannschaft des VfL gegen den Aufsteiger DJK Lippstadt einen 24:20-Auftaktsieg. Beide Teams produzierten viele technische Fehler und warfen oft unvorbereitet auf das gegnerische Tor. Der VfL erwischte den besseren Start und legte eine 3:1 und 4:2-Führung vor. Aber das Team von Trainerin Sonja Balsmeyer konnte sich nicht absetzen und so ging Lippstadt in der 20.Minute beim 7:8 das erste Mal in Führung. Beim Stand von 9:10 wurden die Seiten gewechselt. Lippstadt erhöhte auf 9:11, doch beim 15:13 waren die Hausherren wieder vorn. Der VfL leistete sich den Luxus, insgesamt vier Strafwürfe auszulassen. Und so blieb es bis zum 19:18 ganz eng. Durch einen 3:0-Lauf setzten sich die Gastgeberinnen auf 22:18 ab und kamen aufgrund der starken Paraden ihrer Torfrau Annika Nolting nicht mehr in Gefahr.
Tore: Jenny Danowsky (7/1), Vanessa Timm (6/2), Luisa Herde (5), Carina Müller (2), Alena Herde (2), Franziska Büschenfeld (1) und Pia Sandmann (1).

HSG Gütersloh – VfL 2. Herren 29:27 (15:12)
Trainer Christian Neumann war mit der Leistung seiner Sieben durchaus einverstanden. Gleich zwölfmal trafen die Gäste Pfosten oder Latte des HSG-Tores. Nur in der Anfangsphase war die Reserve des VfL noch nicht richtig wach. Aber danach stimmte die kämpferische Einstellung. Zudem bekam die Abwehr den Gütersloher Angreifer Alexander Hark nicht in den Griff. Er markierte zehn Tore für die HSG, wobei er bei vielen Aktionen Schrittfehler beging. Aus einem 1:3 machte Gütersloh ein10:6 und führte zur Pause mit 15:12. Bis zum 18:17 blieben die Gäste auf Tuchfühlung. Danach trafen sie des öfteren Holz und die HSG setzte sich über 23:18 auf 25:20 ab. Am Ende kam der VfL nur noch zweimal bis auf zwei Buden heran, musste aber am Ende in eine unglückliche 29:27-Niederlage einwilligen.
Tore: Simon Harre (10/1), Marius Hepermann (6), Luke Heinrichsmeier (5), Max Mülke (2), Pascal Awischus (2), Jonas Hoffmann (1) und Tim Wienkemeier (1).


VfL 3. Herren – TV Lenzinghausen 30:34 (17:16)
Die dritte Mannschaft des VfL, die innerhalb von zwei Jahren aus der Kreisliga C bis in die Kreisliga A aufstieg, empfing zur Saisonpremiere den TV Lenzinghausen. Lange Zeit lag der VfL vorn, doch eine Schwächephase zu Beginn des zweiten Durchganges war für die 30:34-Auftaktniederlage verantwortlich.
Zunächst führte die Truppe von Trainer Detlev Harre mit 4:1 und 5:2. Beim 13:14 in der 24.Minute lagen die Gäste das erste Mal vorn. Der VfL ging aber mit einer knappen 17:16-Führung in die Pause. Und nach dem 18:16 gönnte
sich der VfL eine Auszeit. Innerhalb von sechs Minuten drehte der TVL durch einen 0:5-Lauf die Partie. Lediglich kurz vor dem Ende konnte der VfL noch auf eine Punkteteilung hoffen, als er bis auf 29:31 und 30:32 herangekommen war.
Tore: Malte Bröhenhorst (9), Andreas Kreft (5/1), Marvin Prescher (3), Brian Gröppel (3), Dominic König (3), Simon Harre (2), Fabian Kassebaum (2), Lars Wülker (2) und Christian Held (1).


HSG Bielefeld-Ost – VfL 4. Herren 21:26 (10:11)
Die frühe Anwurfzeit schmeckte den Gästen überhaupt nicht, denn nach zehn Minuten führten die Hausherren mit 4:1-Toren. Dann kam der VfL auf Touren und in den nächsten acht Minuten kassierten die Gäste keinen Gegentreffer, schossen aber ihrerseits sechs Tore. Aus dem 4:1 wurde ein 4:7 und bis zur Pause blieb es dann spannend. Beim Stand von 10:11 wurden die Seiten gewechselt. Gleich nach dem Wechsel fiel die Vorentscheidung. Bis zur 42.Minute kassierten die Gäste nur noch zwei Gegentreffer und beim Stand von 12:18 stand der Sieger fest. Über 15:24 und 16:25 ließ der VfL in der Endphase die Zügel etwas schleifen, wodurch Bielefeld noch bis auf 21:26 verkürzen konnte. Das war ein erfolgreicher Saisonstart der Bröhenhorst-Sieben, denn mit Malte, Bastian und Miklas standen gleich drei Brüder im Aufgebot von Trainer Detlev Harre.
Torschützen: Daniel Reimer (7), Niklas Holtmann (3), Malte Bröhenhorst (6), Bastian Bröhenhorst (1), Christian Held (4), Miklas Bröhenhorst (2), Patrick Barkowski (2) und Joel Becker (1).

VfL 5. Herren – FAW Melbergen 24:19 (12:11)
Zunächst sah es in diesem ewig jungen Derby nach einem klaren Sieg der Gäste aus. Nach dem 3:3 gelangen dem FAW fünf Treffer in Folge. Aus dem 3:8 machte der VfL dann ein 7:10 und ging dann auch noch mit einer knappen 12:11-Führung in die Kabine. In Durchgang zwei blieb Melbergen bis zum 14:13 dran. In der Folgezeit setzte sich der VfL bis auf 18:13 ab. Beim 18:16 war das Spiel wieder offen, aber angetrieben durch den unermüdlichen Jörg Tiemann setzte sich der VfL auf 20:16 ab und gewann am Ende verdient mit 24:19-Toren. Bester Spieler beim VfL war Torhüter Jochen Held.
Tore: Jörg Tiemann (9/3), Holger Beck (4), Andre Steffen (4), Timo Langenbach (3), Stefan Nienstedt (1), Eckhard Hüske (1), Andre Busse (1) und Olaf Müller (1).

 

TuS 97 Bielefeld – VfL Handball Mennighüffen 27:29 (16:13)

Der VfL startete mit einem glücklichen 27:29-Auswärtserfolg in die neue Oberligasaison. Beim TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck lagen die Schützlinge von Trainer Tomek Tlucznyski  57 Minuten lang zurück, ehe die Gäste durch einen 0:4-Lauf die Partie noch drehten und einen 27:29-Auswärtssieg bejubeln konnten. Jöllenbeck erwischte den besseren Start und ging schnell mit 3:1-Toren in Front. Über 7:5, 9:9 und 11:10 blieben die Gäste auf Tuchfühlung. Danach setzte sich Jöllenbeck auf 15:10 ab, aber bis zum Pausenpfiff konnte der VfL immerhin auf 16:13 abschwächen. Nach der Pause waren zunächst die Gäste am Drücker und verkürzten in der 40.Minute auf 18:17. Dann nahm sich der VfL eine fünfminütige Auszeit, die die gute und griffige Truppe von Trainer Pierre Limberg nutzte, um sich auf 21:17 abzusetzen. Und auch beim 23:20 sah es nach einer Niederlage des VfL aus. Aber dann folgten ganz starke zehn Minuten der Gäste. Endlich wurde die Marschroute des Trainers umgesetzt. Die Abwehr stand jetzt hervorragend und im Angriff wurde der Ball schnell gemacht und die Außen freigespielt. Dazu wurden zwei Treffer nach der zweiten Welle erzielt. In der 55.Minute führte der TuS noch mit 27:25, ehe Malte Ames zum 27:26 traf und Daniel Danowsky, der vorbildlich kämpfte, den 27:27-Ausgleichstreffer erzielte. In der 58.Minute brachte Mats Köster dann den VfL das erste Mal in Führung, als er zum 27:28 traf. Und kurz vor dem Ende machte Mats mit seinem Treffer zum 27:29 den Deckel drauf.

Der VfL hatte lange Zeit mit der guten, jungen Truppe des TuS seine Schwierigkeiten, aber während des gesamten Spiels passte die kämpferische Einstellung. Und tolle zehn Minuten brachten am Ende den knappen und etwas glücklichen Auswärtssieg.

Jetzt kann der große Titelfavorit TSG AH Bielefeld kommen. Der Anwurf erfolgte am kommenden Sonntag um 18.00Uhr in der Sporthalle des Löhner Gymnasiums. Alle Dauerkarteninhaber haben bevorrechtigten Eintritt. Alle anderen Fans sollten sich kurzfristig eine Eintrittskarte sichern.

Tore in Bielefeld: Arne Kröger (9), Daniel Danowsky (8/2), Mats Köster (4), Malte Ames (3), Marcel Schumann (2), Till Orgel (2) und Fynn Walter (1).  

VfL Handball Mennighüffen – HSG Schaumburg Nord  23:23 (9:12)

Zum letzten Vorbereitungsspiel auf die Spielzeit 2020/2021 empfing unsere erste Mannschaft den niedersächsischen Oberligisten HSG Schaumburg-Nord. Wie auch schon gegen den TuS Spenge lief das Angriffsspiel des VfL überhaupt nicht rund und am Ende musste die Truppe von Trainer Tomek Tluczynski mit dem Unentschieden hoch zufrieden sein. Die Gäste erwischten den besseren Start und lagen zunächst mit 0:2-Toren vorn. Durch vier Treffer in Folge gingen die Hausherren mit 4:2 in Front und blieben bis zum 6:4 vorn. In der Folgezeit blieb der Angriff des VfL blass und der Rückraum schoss einfach zu viele Fahrkarten. Das letzte Mal konnten die wenigen Fans beim 9:8 eine Führung ihres VfL bejubeln. Durch einen 0:4-Lauf lagen die Gäste zur Pause mit 9:12-Toren vorn. Und zu Beginn des zweiten Durchganges verlor der VfL weiter an Boden. Beim 10:15 und 11:16 sah es nach einem klaren Erfolg der Gäste aus. Während Schaumburg nun auch viele Fehler im Angriff produzierte, konnte sich der VfL durch Tore von Linksaußen und vom Kreis herankämpfen. Beim 17:19, 19:21 und 20:22 war man bis auf zwei Tore herangekommen. Und in der 57.Minute gelang dem VfL der Anschlusstreffer zum 21:22. Danach wurde Marco Büschenfeld mit einer Zeitstrafe bedacht und die Gäste erhöhten per Siebenmeter auf 21:23. In Unterzahl konnten die Gäste zwei Angriffe nicht mit einem Treffer abschließen. Der VfL nahm Torhüter Kevin Körtner aus dem Spiel, um im Angriff in Gleichzahl spielen zu können. Die beiden nächsten Angriffe brachten zwei Treffer und beim Stand von 23:23 konnte sich unsere Truppe vervollständigen. Fünf Sekunden vor dem Ende fing unsere Abwehr den letzten Angriff der HSG ab und Fynn Walter lief allein auf das gegnerische Tor zu. Sein Wurf zappelte im Netz, aber eine Sekunde zuvor ertönte die Sirene und so blieb es beim gerechten Unentschieden.

Auch diesmal liefen unsere Rückraumschützen Till Orgel und Arne Kröger ihrer Form hinterher. Während Till leer ausging, traf Arne immerhin noch viermal ins HSG-Tor.

Torschützen: Daniel Danowsky (7/2), Malte Ames (5), Arne Kröger (4), Marcel Schumann (3), Mats Köster (2), Fynn Walter (1) und Finn Heinemann (1).

Das Spiel der A-Jugendmannschaften zwischen den beiden bereits in die Oberliga aufgestiegenen Truppen von der JSG Lenzinghausen/Spenge und der JSG Lömo wurde wegen eines nicht bestätigten Corona-Falles  abgesagt.

Während die B-Jugend der JSG LöMO gegen die SG Bünde/Dünne einen 31:19-Kantersieg einfuhr, kam die C-Jugend bei der JSG Bielefeld zu einem 19:24-Sieg. Beide Mannschaften belegen in der Aufstiegsrunde mit jeweils 4:6-Punkten einen ausgezeichneten vierten Platz.     

VfL 1. Herren –  gegen 17:28 (8:15)

In der Anfangsphase sah es so aus, als ob der VfL auch gegen den Drittligisten TuS Spenge mithalten könnte. Nach acht Minuten stand ein 4:4 auf der Anzeigetafel. Aber dann legte die große und kompromisslose Abwehr der Gäste den VfL-Angriff an die Kette. Unsere Rückraumschützen Till Orgel und Arne Kröger blieben des Öfteren im Block hängen und prompt setzte sich Spenge durch einen 0:7-Lauf auf 4:11 ab. Beim Zwischenstand von 5:14 sah es für die Hausherren ganz böse aus. Wenigstens konnte die Truppe von Trainer Tomek Tluczynski bis zum Pausenpfiff bis auf 8:15 verkürzen. Nach der Pause stand Tobias Bekemeier im VfL-Tor und er parierte viele gute Einschussmöglichkeiten der Gäste ausgezeichnet und so blieb dem VfL ein Debakel erspart. Über 10:16 lag Spenge beim 12:22 das erste Mal mit zehn Buden vorn. Über 14:26 kassierte der VfL beim klaren 17:28 die erste Niederlage in der Saisonvorbereitung. Der TuS Spenge zeigte eine tolle Leistung und verwies den VfL in die Schranken. Bereits am kommenden Samstag können die Fans ihren VfL noch einmal in der Mennighüffer Sporthalle unter die Lupe nehmen. Um 18.00Uhr trifft unsere erste Mannschaft auf die HSG Schaumburg-Nord.,

Tore gegen Spenge: Daniel Danowsky (5/1), Finn Heinemann (2), Arne Kröger (2), Fynn Walter (2), Mats Köster (2), Malte Ames (2), Till Orgel (1) und Marcel Schumann (1).