TuS Brake – VfL Mennighüffen

Die Braker dürften den Sprung in die obere Tabellenhälfte – und damit den vorzeitigen Klassenerhalt – bei sieben Punkten Rückstand auf den TuS 97 kaum mehr schaffen. In die demnach zu erwartende Abstiegsrunde könnte etwas unerwartet Mennighüffen folgen, dessen Partie gegen Harsewinkel inzwischen dreimal coronabedingt verlegt wurde. Mennighüffen hinkt also nicht nur den Erwartungen, sondern auch dem Spielplan hinterher.

Für Brake gilt es, möglichste viele Punkte mit in die Abstiegsrunde zu nehmen – also auch zwei gegen Mennighüffen. Das wird allerdings, so schätzt es Brakes Sportlicher Leiter Lucas Tiemann ein, nicht so ganz einfach werden: „Kreisläufer Patrick Welge hat in der Weihnachtspause seinen Dienst aus gesundheitlichen Gründen quittiert, Rückraumspieler Nils Buschmann soll möglichst auch nicht mehr spielen. Das macht es natürlich nicht besser.“ Ein Sieg wäre somit ein echter Coup im Abstiegskampf.

TuS Brake – VfL Handball Mennighüffen 22:28 (11:19)

Das war ein ganz wichtiger, aber auch souveräner Sieg des VfL beim Aufsteiger TuS Brake. Sollten sich beide Teams nach der Vorrunde in der Abstiegsrunde wiedersehen, nähme der VfL 4:0-Punkte mit in die nächste Runde, während der TuS aus dem direkten Vergleich mit dem VfL 0:4-Zähler auf dem Konto hätte.

Am Samstag führten die Hausherren nur einmal, nämlich beim 5:4 in der 10.Minute. Danach kam VfL-Torhüter Tobias Bekemeier auf Touren (17 Paraden) und der VfL setzte sich über 9:12 bis zur Pause auf 11:19 ab. Diesmal verwerteten die VfL-Angreifer ihre Chancen konsequent. In der 54.Minute kam Brake noch einmal bis auf 21:25 heran, aber durch drei Tore in Folge machte der VfL den Sack zu. Beim VfL trafen Tim Huckauf (7/1), Arne Kröger (6), Mats Köster (6) und Marcel Schumann (4) am besten. Bei Brake führten Luis Merschieve und Moritz Eichelsbacher mit jeweils fünf Treffern die Torschützenliste an.

Sportfreunde Loxten – TuS 97 Bielefeld

Im Hinspiel gab es einen Schock für den Sportfreunde. Marian Stockmann verletzte sich bei seinem Wurf zum 14:18 für sein Team und blieb auf dem Hallenboden liegen. Die bittere Diagnose – Kreuzbandriss. Am Ende des Hinspiels kam der TuS noch zu einem nicht erwarteten 25:25-Unentschieden. In der Rückrunde möchte Trainer Pierre Limberg mit seiner Truppe noch einmal für eine Überraschung sorgen. Dabei setzt er auf seinen Keeper Pascal Welge und Torjäger Tim Weischer. Die Sportfreunde, die 400Fans in die Sporthalle lassen dürfen, brennen auf eine Revanche.

Sportfreunde Loxten – TuS 97 Bielefeld 34:24 (18:15)

Im zweiten Vergleich zwischen Loxten und dem TuS waren die Jürmker chancenlos. Während die Truppe von Trainer Pierre Limberg in Durchgang noch gut mitgehalten hatte, wurde sie in der zweiten Hälfte von den Fröschen überrollt. Beim 5:6 lag der TuS das letzte Mal vorn. Bis zur Pause hatten sich die Sportfreunde eine 18:15-Führung erarbeitet. Nach der Pause brach das Unheil über die Gäste herein. Schnell hatte Loxten auf 21:15 erhöht und lag dann in der 45.Minute beim 29:19 mit zehn Buden vorn. Die Abwehr der Hausherren mit ihrem überragenden Torhüter Marco Possehl (15 Paraden) ließen in Durchgang zwei nur noch neun Gegentore zu und siegten ganz klar mit 34:24. Die zweite Hälfte entschieden die Frösche mit 16:9 für sich.

Während bei Loxten Maxi Harnacke (11), Simon Schulz (9/2) und Aaron Von Ameln (6) die Torschützenliste anführten, traf beim TuS Tim Weischer (6 Treffer) am besten.

Gruppe 2

HC TuRa möchte Hinspiel-Sieg gegen Bommern wiederholen

„Wir haben uns bei der Videokonferenz des Handballverbandes Westfalen für eine Weiterführung des Spielbetriebs in der Oberliga ausgesprochen und bestreiten demnach auch das fällige Punktespiel in Bommern“, gab Thomas Rycharski, Trainer des HC TuRa Bergkamen, im Gespräch bekannt. So stellt der HC TuRa sich am Freitagabend auswärts dem Tabellenvierten TuS Bommern.

Trotz der Pause will der HCT den Schwung aus den letzten beiden gewonnenen Partien gegen Ferndorf und Hemer mitnehmen in das Bommern-Spiel. „Wir haben gut trainiert mit fast vollzähligem Kader“, gibt sich HCT-Trainer Tomas Rycharski zuversichtlich. Einzig Mirko Kauer (Knie-OP) fehlte, Hendrick Hoppe ist im Aufbautraining. Torhüter Marvin Banaschak steht wieder zur Verfügung. Ein Neuer, genauer gesagt ein Rückkehrer, läuft auch wieder für die TuRaner auf, gibt sein Debüt in Bommern – David Honerkamp, ein schneller Rückraumspieler, spielte zuletzt in Kinderhaus, und will mithelfen, den Kampf des HCT um den Klassenerhalt erfolgreich zu bestehen.

Das Hinspiel gegen Bommern gewann Bergkamen im September letzten Jahres 29:26. Das gilt es zu wiederholen. Stimmt die Deckungsleistung, kann es auch gut nach vorne gehen, um dann zu den notwendigen Toren zu kommen – wie im Hinspiel. Mit der Partie gegen Bommern beginnen für den HC TuRa die Spiele, wo man punkten muss, um in sichere Gefilde zu kommen. Viel mehr noch anschließend gegen Gevelsberg, Haltern und Ferndorf.

TuS Bommern – HC TuRa Bergkamen 25:32 (11:16)

Ein starker Auftritt der TuRa-Oberligamänner in Bommern, der wurde mit einem deutlichen Auswärtserfolg, dem dritten Sieg in Folge, belohnt. Nach den Erfolgen gegen Ferndorf und Hemer kamen am Freitagabend zwei wichtige Zähler dazu, sodass die Rycharski-Truppe jetzt Anschluss an das Mittelfeld gefunden hat. Jetzt folgen zwei Heimspiele gegen Gevelsberg und Haltern, wo man sich weiter positiv in Szene setzen kann, ja muss.

Nach ausgeglichenem Spielverlauf in der ersten Viertelstunde brachte Niklas Domanski seine TuRaner nach 19 Minuten erstmals mit 9:8 in Führung. Damian Nowaczyk und David Honerkamp erhöhten auf 11:8. Der Neuzugang war bis zur Pause noch zwei weitere Male erfolgreich und stellte das Ergebnis auf 16:11. Zu Beginn von Halbzeit zwei blieb Bergkamen auf der Siegerstraße – Domanski und Honerkamp erhöhten auf 18:11 (33.). Eigentlich schon eine Vorentscheidung. Dann kam der große Auftritt von Damian Nowaczyk, der sich von der 44. bis 53. Minute noch vier weitere Male in die Torschützeliste eintragen konnte. Den Schlusspunkt setzte Lauritz Wefing. Am Ende großer Jubel beim HC TuRa.
TuRa-Trainer Thomas Rycharski: Das war ein ganz wichtiger Sieg, zudem hochverdient. Er sollte unser Selbstvertrauen weiter steigern. Wir müssen auf diesem Level jetzt weiter machen. Die nächsten Spiele sind ebenso wichtig. Der Sieg, die Siege zuletzt sind auch ein Ausdruck besserer Trainingsbeteiligung. Wir hatten zuletzt 18, 19 Spieler beim Training. Da lässt sich vieles trainieren, was sich dann im Spiel gut umsetzen lässt. In Bommern waren wir bis auf die ausgeglichene erste Viertelstunde das bessere Team. Unsere Deckung stand. Wir sind auch nach der frühen Roten Karte gegen Terbeck nicht aus dem Tritt gekommen. Wir als Trainerteam sind hochzufrieden über den Auftritt der Mannschaft. Neuzugang David Honerkamp hat gezeigt, dass er uns weiterhelfen kann.

HC TuRa: Walter, Banaschak; Nowaczyk 7, Roßfeldt, Fülber 1,Terbeck 4, Webers, Wefing 3, Trost 5, Domanski 8, Honerkamp 4, Saarbeck, Rotert.

Bommerns Trainer Krefter sprach von einem blutlerren Auftritt seiner Truppe, bei der Felix Groß und Maximillian Büchel mit jeweils fünf Treffern die Torschützenliste anführten.

VfL Eintracht Hagen II – HTV Hemer

In der Halbzeitpause hat er schon wieder ein paar Trickwürfe gezeigt: Jonas Brieden, mit bislang 40 Saisontreffern einer der gefährlichsten Torschützen beim Handball-Oberligisten HTV Hemer, befindet sich mit seiner Knöchelverletzung auf dem Weg der Besserung. Wie hoch die Wertschätzung für den wurfstarken Rückraumspieler innerhalb der Mannschaft ist, zeigt auch die Tatsache, dass Routinier Philip Trattner im Testspiel gegen Drittligist TuS Volmetal (28:34) im Trikot von Brieden mit der Nummer 3 auflief. „Wir können Jonas nicht ersetzen, er gibt unserem Spiel mehr Qualität“, verdeutlicht auch HTV-Trainer Pedro Alvarez..

Brieden saß beim Testspiel gegen Volmetal zwar schon wieder mit auf der Bank, kam aber noch nicht zum Einsatz. „Ein bisschen Schmerzen spüre ich schon noch, ob es für einen Einsatz gegen Hagen reicht, weiß ich noch nicht“, sagt Brieden mit Blick auf die nach derzeitigem Stand noch angesetzte Wiederaufnahme der Meisterschaft am kommenden Samstag (19.30 Uhr) bei der Reserve des Zweitligisten VfL Eintracht aus der Nachbarstadt. Ob das Spiel überhaupt stattfinden kann, steht noch nicht fest. Der Handballverband Westfalen hat bekanntlich per Votum aufgefordert, über Fort- oder Aussetzung der Saison abzustimmen und will nach den bis zum heutigen Stichtag erwarteten Rückmeldungen der Vereine spätestens bis zum Ende der Woche mitteilen, ob und wie die Meisterschaft fortgesetzt werden soll.

Auch wenn der aktuell auf Rang fünf stehende HTV bei vier Punkten Rückstand zum Viertplatzierten TuS Bommern noch Chancen auf den direkten Klassenerhalt hat, rücken die Verantwortlichen auch die Teilnahme an der Abstiegsrunde ins Blickfeld. Sollte der HTV den direkten Klassenerhalt verpassen, bekäme das Team aufgrund der geltenden Spielordnung die gegen Teilnehmer der Aufstiegsrunde erzielten Punkte abgezogen.

„Das ist ärgerlich, aber so sind die Regeln und es ist ja auch insofern fair, weil so nur die Punkte gegen direkte Konkurrenten zählen“, sagt HTV-Kapitän Bastian Frenzel. Der HTV würde nach derzeitigem Stand zwei Zähler für den erreichten Sieg gegen Bommern einbüßen und ginge mit sechs Zählern in die Abstiegsrunde. Vor diesem Hintergrund ist gut möglich, dass Rückraumspieler Brieden sein Comeback noch vertagt und für die Partie gegen das Spitzenteam aus Hagen, das für die Aufstiegsrunde qualifiziert ist, geschont wird. „Für die wichtigen Spiele gegen Ferndorf und Gevelsberg-Silschede will ich dabei und wieder richtig fit sein“, sagt der 23-Jährige..

VfL Eintracht Hagen II – HTV Hemer 32:26 (16:14)

Ohne den kurzfristig wegen einer Erkältung fehlenden Teamkapitän Bastian Frenzel musste der HTV am Samstagabend improvisieren: Youngster Yannis Spiekermann übernahm die Rolle des Spielmachers. „Natürlich können wir die Qualität von ,Basti’ nicht ersetzen, aber wir haben das im Team gelöst. Und auch Yannis hat das stark gemacht“, stellte HTV-Trainer Pedro Alvarez heraus.Die Hemeraner spielten mutig und erfrischend auf: Die vom ehemaligen tschechischen Nationalspieler Pavel Prokopec trainierte Eintracht-Reserve geriet in Not und Rückstand – 3:6 (7.). Der HTV konnte diesen Drei-Tore-Vorsprung zunächst noch halten (6:9/14.), erzielte in den folgenden zehn Minuten aber nur ein Tor. Und so drehten die Gastgeber die Partie und kamen zu einer klaren Vier-Tore-Führung – 14:10 (24.). „Wir sind noch nicht so weit, dass wir konstant ein Niveau halten können und ermöglichen dem Gegner in unseren Schwächephasen immer viel zu viele einfache Tore“, analysierte Trainer Alvarez, dessen Mannschaft diesen 1:8-Negativlauf von der 14. bis zur 24. Spielminute letztlich nicht mehr kompensieren konnte.

Angeführt von einem überragenden Philip Trattner, der mit zehn Treffern zum gefährlichsten HTV-Werfer avancierte und einem starken „Comebacker“ Jonas Brieden zeigten die Hemeraner aber eine starke Moral und kämpften sich noch einmal heran. Beim 26:24 (54.) durch Brieden schien bei zwei Tore Rückstand eine packende Schlussphase möglich – aber hier fehlte den HTV-Aktionen dann die nötige Besonnenheit. „Das war zu hektisch, wir haben da zu viele Ballverluste“, bemängelte HTV-Trainer Alvarez. Und diese Unzulänglichkeiten wussten die Gastgeber zu bestrafen und zogen binnen 120 Sekunden spielentscheidend auf 29:24 (56.) davon.

Eintracht II: Vogt, Umejiego; Schlotmann (1), Funke (2), Pallasch (4), Knutzen (3), Kosakowski, Meier (3), Beemsterboer (8), Athanassoglou, Queckenstedt (2), Ingwald (6), Panisic (3), Vogt
HTV: A. Wizy, Jurakic, D. Bock; Brieden (7/4), Luzyna (1), Trattner (10), Brückner, Bjelanovic (1), Voß, Ostermann (2), Beuse, Sahlmann (1), Lübbering (1), Spiekermann (1), Schroth (2)

Pavel Prokopec (Trainer Eintracht Hagen): „Wir haben mit einer offensiven Abwehrvariante begonnen und Jonas Brieden zunächst überhaupt nicht in den Griff bekommen. Dann haben wir unser Tempospiel aufziehen können, haben besser verteidigt und das Spiel verdient gewonnen.“
Pedro Alvarez (Trainer HTV Hemer): „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, wobei ich mit dem Ergebnis und der Schlussphase nicht zufrieden bin. Wir haben in den letzten fünf Minuten abgebaut und zu viele Fehler gemacht. Sehr positiv ist, dass wir einen starken Gegner richtig beschäftigen konnten.“

Liebe VfL-Handballer,

 

zu unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung, die am Samstag, den 09.10.2021 um 12:00 Uhr stattfindet, lade ich euch herzlich ein.

 

Das Protokoll unserer letzten Jahreshauptversammlung vom 10.10.2020 liegt im Jugendraum der Sporthalle aus und kann bei Bedarf ab dem 09.09.2021 eingesehen werden.

Die Tagesordnung ist dieser Einladung beigefügt.

Bis zwei Wochen vor der Jahreshauptversammlung können schriftlich begründete Anträge zur Tagesordnung beim geschäftsführenden Vorstand eingereicht werden.

 

Bitte beachtet, dass nach der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW die 3 G-Regel gilt, also nur geimpfte, genesene oder getestete (max. 48 Stunden altes Ergebnis) Personen eingelassen werden dürfen und die Kontaktdaten aller teilnehmenden Personen erfasst werden müssen.

 

Die Kontaktdatenerfassung erfolgt über unsere Erfassungs-App unter https://corona-anmeldung.de/visit/vf-l-handball-mennighueffen, oder alternativ über die im Eingangsbereich ausliegenden Formulare.

 

Der Zutritt zur Sporthalle ist natürlich nur mit einem Mund-Nasen-Schutz gestattet!

 

 

Ich würde mich über eine rege Teilnahme freuen.

 

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Detlev Harre

(Geschäftsführer)

 

VfL Handball Mennighüffen

Osterfeldweg 23

32584 Löhne

 

05732 – 72323

0171 – 6807831

 

detlev.harre@t-online.de

 

VfL Handball Mennighüffen e. V. Jahreshauptversammlung am 09.10.2021 Beginn: 12:00 Uhr Versammlungsort: Sporthalle Mennighüffen

Tagesordnung:

1) Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Edwin Scheer

2) Wahl des Protokollführers

3) Protokoll der letzten JHV vom 10.10.2020

4) Berichte des Vorstandes, des Geschäftsführers, der Sozialwartin und des Jugendwartes

5) Bericht des Hauptkassierers

6) Bericht der Kassenprüfer sowie Entlastung des Hauptkassierers und des Vorstandes

7) Beschlussfassung über eingereichte Anträge

8) Neuwahlen

9) Sonstiges

Mit sportlichen Grüßen

gez. Edwin Scheer gez. Karl-Heinz Steinmeier

gez. Hans Büschenfeld gez. Detlev Harre

 

Die neue Handballsaison beginnt am 4./5.September 2021. Jetzt sind die Spielpläne vom Handballverband Westfalen und von den Handballkreisen Bielefeld/Herford und Gütersloh veröffentlicht worden.

 

1.Herren

Unsere erste Herrenmannschaft spielt in der Oberliga Westfalen Staffel 1, in der acht Teams in einer Hin- und Rückrunde die Teilnehmer für die Aufstiegs- und Abstiegsrunden ermitteln.

 

Am ersten Spieltag stehen nur drei Partien auf dem Programm und zwar:

TuS Brake – TV Isselhorst,  TSG Harsewinkel – VfL Handball Mennighüffen und Sportfreunde Loxten – TuS Möllbergen. Die Teams vom CVJM Rödinghausen und TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck sind spielfrei.

 

Unsere Truppe muss beim Saisonauftakt zum Geheimfavoriten TSG Harsewinkel reisen. Danach empfängt der VfL den CVJM Rödinghausen und am dritten Spieltag den Aufsteiger TuS Brake. Dann gibt es ein Wiedersehen mit unserem früheren Trainer Siggi Jedrzej.

 

1.Damen

In der Bezirksliga der Frauen kämpfen elf Teams um Punkte. Der Kreis Gütersloh stellt fünf Mannschaften. Sechs Teams kommen aus dem Kreis Bielefeld/Herford. Neu in der Bezirksliga sind die Aufsteiger HSG Gütersloh, SV Herzebrock und Tura Bielefeld.

Die Truppe unserer Trainerin Sonja Balsmeyer erwartet zum Saisonauftakt DJK Lippstadt. Am zweiten Spieltag ist der VfL bei der HSG Schröttinghausen/Babenhausen zu Gast. Aufsteiger HSG Gütersloh gibt am dritten Spieltag seine Visitenkarte in Mennighüffen ab.

Der Klassenerhalt ist das Ziel unserer Damen .Übrigens kommt es in der neuen Saison zu den Vergleichen mit unserem Ortsnachbarn HSG Löhne/Obernbeck.

 

2.Herren

In der Herren-Bezirksliga gehen dreizehn Mannschaften an den Start, davon sind mit den Sportfreunden Senne, VfL Herford, TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck 3, TuS Spenge 3, TuS Brake 2 und dem VfL Handball Mennighüffen noch sechs Vertreter aus dem Handballkreis Bielefeld/Herford dabei. Die Truppe von Trainer Christian Neumann muss zum Saisonstart zur Spvg. Steinhagen 2 reisen. Am zweiten Spieltag empfängt unsere Reserve die Spvg. Versmold, bevor man bei der HSG Gütersloh antreten muss.  Unsere Reserve möchte so schnell wie möglich die notwendigen Punkte zum Klassenerhalt einfahren.

 

2.Damen

In der Kreisliga Bielefeld/Herford wurden zwei Staffeln ausgelost. Unsere zweite Damenmannschaft trifft in der Staffel 2 auf die Teams von SG Bünde/Dünne, TSG Altenhagen/Heepen 3, TV Lenzinghausen 2, TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck 4, TG Herford 2, CVJM Rödinghausen und der HSG Löhne/Obernbeck 2. Am ersten Spieltag erwartet die Truppe des Trainergespannes Simon Harre und Ralf Hackbarth die junge Truppe der SG Bünde/Dünne. Und bereits am zweiten Spieltag steigt in der Sporthalle des Löhner Gymnasiums das Ortsderby zwischen der HSG Löhne/Obernbeck 2 und unserer Reserve. Die TSG Altenhagen/Heepen ist am dritten Spieltag zu Gast in Mennighüffen.

 

3.Herren

Nach dem Aufstieg in die Kreisliga A geht es für die Truppe von Trainer Detlev Harre nur um den Klassenerhalt. Dreizehn Teams gehen in der Königsklasse des Handballkreises Bielefeld/Herford an den Start. Der VfL startet mit einem Heimspiel gegen Tura Bielefeld in die neue Spielzeit. Danach ist die dritte Mannschaft zu Gast bei der TSG Altenhagen/Heepen 3, bevor man die Truppe von der HSG TuS/EK Spradow 2 in Mennighüffen empfängt.

 

4.Herren

In der Kreisliga C gehen nur noch zehn Mannschaften an den Start. Unsere vierte Mannschaft, die ebenfalls  von Detlev Harre trainiert wird, gehört wohl zum Favoritenkreis. Die sogenannte Bröhenhorst-Truppe – es spielen dort die drei Brüder Bastian, Malte und Miklas – reist am ersten Spieltag zur HSG Bielefeld-Ost. Danach ist die Truppe von VfL Herford 2 in der Sporthalle der Berthold-Brecht-Gesamtschule zu Gast. Am dritten Spieltag reist der VfL zum TV Lenzinghausen 2.

 

5.Herren

Für die erste Kreisklasse Bielefeld/Herford wurden nur noch sieben Mannschaften angemeldet. Somit werden drei Runden ausgetragen. Dabei gibt es mit dem TSV Oerlinghausen 3 ein ganz neues Gesicht. Unsere Truppe, die jetzt von Andre Steffen geführt wird, muss am ersten Spieltag bei DJK BW Bielefeld antreten. Danach reist die Mannschaft von TG Herford 3 an. Am vierten Spieltag kommt es dann in der Mennighüffen Sporthalle zum Vergleich mit unserem Nachbarn FAW Melbergen.

DHB-Pokal 2000/2001 –  der VfL schaffte es bis in die dritte Hauptrunde des Deutschen Handballpokals.

 

In der Runde der letzten 36 Teams  kam es zu folgenden Duellen mit ostwestfälischer Beteiligung:

 

TSG Bielefeld – TuS Nettelstedt

TV Hüttenberg  – TBV Lemgo

Union 93 Bad Salzuflen – FA Göppingen

VfL Mennighüffen – TSV GWD Minden

 

Das Handball-Märchen begann in der Saison 1998. Der VfL hatte für den Kreispokal Bielefeld/Herford gemeldet und wurde durch einen klaren 29:21-Erfolg bei der TG Schildesche Kreispokalsieger. Und so  ging es im Westfalenpokal und im westdeutschen Pokal  weiter.  Nach Siegen beim TuS Lücklemberg (27:18), in eigner Halle gegen DJK Sparta Münster (20:19), beim  TV Traar (18:15) und beim TV Neuenkirchen (27:20) kämpfte man dann beim TuS Saarburg um den Einzug in die erste Hauptrunde des DHB-Pokals. Nach einer siebenstündigen Anreise zeigte der VfL vor gut 300 Zuschauern  eine ausgezeichnete Leistung und ging gleich mit 1:5-Toren in Front. Saarburg kam zwar bis auf 6:9 heran, aber beim 12:22 war die Partie vorzeitig entschieden. Am Ende gewann der VfL klar mit 21:30-Toren.

Torschützen: Guido Klöpper (8/4), Dirk Kelle (7/2), Andre Torge (4), Sebastian Hanisch (4), Kevin Damm (3), Maik Tacke (2), Andre Struckmeier (1) und Kai Niemann (1).

 

Nach diesem  Erfolg wünschte sich Trainer Günter Meyer nichts sehnlicher als ein Heimspiel.  Doch bei der Auslosung war dem VfL das Glück wieder nicht hold. In der ersten Hauptrunde musste unsere erste  Mannschaft wieder reisen. Gastgeber war der Oberligist HSG Kropp-Tetenhausen aus Schleswig-Holsten. Die Partie fand  im August 2000 vor nur wenigen Zuschauern in der Geestlandhalle (Fassungsvermögen 3000 Zuschauer) in Fredenbeck statt.

Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte setzte sich der VfL kurz vor dem Wechsel auf 8:11 ab. Bis zum 12:12 war das Spiel ausgeglichen. Dann setzte sich die Meyer-Sieben auf 12:15 und in der 45.Minute auf 13:18 ab. Torhüter Jochen Held war der überragende Akteur in Reihen des VfL und über 16:21 schaffte der VfL beim 19:21-Endstand den Einzug in die zweite Hauptrunde des DHB-Pokals.

Tore: Jens Thielke (10/2), Guido Klöpper (3), Dennis Wiese (3), Andre Zwiener (2), Andre Torge (1), Kevin Damm (1) und Kai Niemann (1).

Im Hamburg wurde  dann die zweite Hauptrunde ausgelost.  Ein Bundesligist wurde dem VfL leider nicht zugelost, aber immerhin konnte sich die Meyer- Sieben auf ein Heimspiel freuen.  Am Mittwoch, den 11.10.2000 gastierte der Regionalligist HSG Schwerte/Westhofen  in der Mennighüffer Sporthalle. Gut 350Fans hofften insgeheim auf eine Pokalsensation und sie wurden nicht enttäuscht. Der VfL entzauberte die klassenhöheren Gäste in Durchgang eins und nach dreißig Minuten lag unsere  erste Mannschaft mit sage und schreibe 13:6-Toren vorn. Bis zum 15:7 blieb der VfL tonangebend, doch in der Folgezeit wurden die Gäste besser  und verkürzten bis auf 17:14. In der 54.Minute lagen die Grünen noch mit 20:16 in Front und überstanden dann auch noch die offene  Manndeckung unbeschadet. Am Ende stand ein knapper aber verdienter 24:23-Erfolg zu Buche und der Jubel kannte keine Grenzen mehr. Trainer Günter Meyer meinte nach der Partie: „Der Sieg hatte viele Väter. Die Abwehr hat hervorragend gearbeitet. Unsere beiden Torleute Jochen Held und Christian Neumann haben weit über ihren Möglichkeiten gespielt. Und Guido Klöpper war mit sieben Treffern  der Top-Angreifer“.

Tore: Guido Klöpper (7), Andre Torge (5), Jens Nickolaus (4), Jens Thielke (3), Kai Niemann (3), Andre Zwiener (1) und Sebastian Hanisch (1).

Während der Auslosung der dritten Pokalrunde saß Günter Meyer neben Fido Gast auf der Tribüne der Mindener  Kampa-Halle und sahen sich die Partie zwischen GWD Minden und THW Kiel an. „Vielleicht ist ja einer von diesen  Mannschaften unser nächster Pokalgegner“, orakelte Meyer während des Spiels. Und dann wurde in Nordhorn während der Bundesligapartie HSG Nordhorn gegen SC Magdeburg als fünfte Partie VfL Mennighüffen gegen GWD Minden gezogen. Dankersens  Manager Hotti Bredemeier meinte zum kommenden Pokalgegner: „Ich bin sehr zufrieden. Ich habe auf ein leichtes Los gehofft“.

Und so kam es am Mittwoch, den 8.11.2000 in der Sporthalle des Löhner Gymnasiums zu diesem  Vergleich. Gut 700Karten waren schon im Vorverkauf abgesetzt und am Abend des Spiels meldete der VfL :“Ausverkauft“. 1100Fans waren in der bis auf den letzten  Platz besetzen Halle am Gymnasium von diesem  Pokalspiel begeistert. Der Bundesligist ging hochkonzentriert zur Sache, doch der VfL ging zunächst mit 2:1 in Führung, doch dann drehte GWD auf. 2:8 – das Spiel war nach zwölf Minuten gelaufen. Auf den Boden der harten Realität angekommen, spielte Mennighüffen von diesem  Zeitpunkt an wieder mit.

Beim Stand von 9:19 ging es in die Kabinen und in Durchgang zwei  war der VfL fast ebenbürtig. Die zweiten dreißig Minuten gingen mit 14:15 an die Gäste aus Minden.

In der zweiten Hälfte wurde jeder Treffer des VfL von den Fans frenetisch bejubelt. Talant Dujshebaew , Frank von Behren und Co ließen den Oberligisten aus  Mennighüffen mitspielen und zogen  am  Ende durch einen klaren 23:34-Sieg  in die nächste Runde ein.

Tore Dankersen: Aaron Ziercke (6), Frank Carstens (5), Gustav Bjarnasson (5), Dimitri Kusilev (5), Elmar Romanesen (3), Talant Dujshebajew (3), Blazo Lisicic (3), Frank von Behren (2) und Thomas Axner (2).

Aufstellung VfL: Tor: Jochen Held, Christian Neumann

Der zweite  Aufstieg innerhalb eines Jahres.

Nachdem unsere Damen im dritten Anlauf im Spieljahr 95/96 endlich den Aufstieg in die Landesliga geschafft hatten, hieß das Saisonziel im ersten Landesligajahr Klassenerhalt. Lothar Bekemeier wurde als Trainer von Ralf Schwarze (HSG Löhne/Obernbeck) abgelöst. Der Kader blieb fast zusammen, der Kampf um einen Platz im unteren Mittelfeld konnte beginnen. Trainer Ralf Schwarze musste auf Katja Mülke und Nicole Walter (beide Mutterschutz) sowie auf Claudia Mülke verzichten. Dafür stand Bärbel Koch (vom VfB Holzhausen) neu im Kader. Nach fünf Spieltagen standen auf dem Punktekonto 4:6-Zähler und bis dahin konnten unsere Damen selten überzeugen. Aber dann ging ein Ruck durch unser Team. Alle weiteren Partien der Hinrunde wurden gewonnen und durch einen knappen 19:18-Erfolg über den VfB Holzhausen übernahm der VfL die Tabellenführung. Mit 16:6-Punkten sicherte sich die Schwarze-Sieben den Herbstmeistertitel. Und die Erfolgsstory ging weiter. Neun Spiele hintereinander blieb der VfL ohne Punktverlust und durch einen klaren 19:13-Heimsieg über Verfolger HC 93 Bad Salzuflen führten unsere Damen nach dem 14. Spieltag mit vier Punkten Vorsprung die Tabelle an. Dann aber zeigten unsere Damen Nerven und verloren ihre Partien bei der HSG Unterlübbe/Eickhorst (13:15) und vor eigenem Publikum gegen den TuS Lahde/Quetzen (16:20).  Sechs Spiele vor Saisonende hatte der VfL nur noch einen Zähler Vorsprung auf den Rangzweiten VfB Holzhausen.

Am vorletzten Spieltag patzten dann beide Spitzenteams. Während sich der VfL bei der TSG Harsewinkel mit einem 18:18-Unentschieden zufrieden geben musste, spielte Holzhausen in Lahde/Quetzen ebenfalls 18:18-Unentschieden. Und so kam es dann am letzten Spieltag im blauen Salon in Holzhausen zum Show-down. Um den zweiten Aufstieg innerhalb eines Jahres zu verwirklichen, benötigte der VfL in der Höhle  des Löwen unbedingt eine Punkteteilung. 150Zuschauer begleiteten ihren VfL nach Holzhausen und sie sahen lange Zeit einen überlegenen Gastgeber. Über 7:4 und 9:5 lagen die Schützlinge von Trainer Ralf Schwarze nach vierzig Minuten mit 10:6 hinten. Dann ließ der VfL-Coach Jessica Habbe und Katrin Wullbrandt durch Sylke Windel und Nicole Walter kurz decken. Und das war genau die richtige Entscheidung. Im gleichen Takt, wie das VfB-Angriffsspiel immer mehr ins Trudeln geriet, verbesserte sich das VfL-Spiel aus einer jetzt  gut zupackenden  Abwehr heraus und über ein druckvolles und effektives Angriffsspiel kam es noch zu einer überraschenden Wende. Der VfL holte Tor um Tor auf und unter dem Jubel ihrer Anhänger gelang Anja Kracht die zweite VfL-Führung zum 10:11. In den letzten fünf Minuten spielte der VfL durchweg in Unterzahl, aber den Hausherren gelang nur noch der 11:11-Ausgleichstreffer. Kurz vor dem Ende erhielten die Gastgeberinnen noch einen Siebenmeter zugesprochen und der blaue Saison kochte. VfL-Torhüterin Bettina Frerichs wurde zur Heldin. Sie hielt den von Katrin Wittemeier geworfenen Strafwurf und stürzte die VfL-Gemeinde damit in einen unbeschreiblichen Freudentaumel.

Damit war der Durchmarsch von der Bezirksliga in die Verbandsliga innerhalb von zwölf Monaten perfekt.

 

Zur Meistermannschaft gehörten:

Tor: Bettina Frerichs (22 Einsätze)

Feld: Anja Kracht (21), Sylke Windel (22), Anke Kröger (20), Bärbel Koch (22), Silke Heinrichsmeier (21), Nicole Walter (6), Heidrun Heinrich (19), Sonja Balsmeyer (20), Silke Bünemann (10), Sylke Gerken (20), Melanie Hebrock (19), Nadine Schröder (12), Nicole Semelka (6), Tanja Riepelmeier (5) und Monika Hemeier (1).

 

Neben Bettina Frerichs ragten Anja Kracht und Sylke Windel aus dem Team heraus. Anja und Sylke erzielten 55,97% aller Treffer.

 

Westfalenhandball 04_2021
VFL Weihnachtsgruß 2020