Rückblick auf den 18.Oberligaspieltag
In der Abstiegszone verloren am 18.Spieltag der TV Verl und der TuS Brake weiter an Boden. Für beide Teams wird es ausgesprochen schwer, in den verbleibenden acht Spielen die Mannschaften von der Spvg. Steinhagen, Lit 1912 3 und Ahlener SG 2 noch abzufangen. Steinhagen gewann etwas überraschend mit 28:26 gegen Möllbergen, Ahlen siegte bei der HSG Werther/Borgholzhausen mit 28:24 und Lit deklassierte im Abstiegsduell den TuS Brake mit 37:28-Toren. In der Spitzengruppe patzte nur der VfL Handball Mennighüffen. Der VfL kam beim ASV Senden gewaltig unter die Räder und kassierte eine 39:21-Klatsche. Der TV Isselhorst gewann gegen den TuS Brockhagen mit 36:27 und überholte den VfL in der Tabelle. Die beiden Spitzenteams TSG Altenhagen/Heepen 2 und TuS Spenge gaben sich keine Blöße. Während die TSG den Tabellenletzten TV Verl deutlich mit 43:31-Toren schlug, gewann Spenge das Nachbarschaftsduell mit 33:27 gegen TuS 97 Bielefeld.
HSG Werther/Borgholzhausen – Ahlener SG 2 24:28 (9:14)
Die Hausherren erwischten einen klassischen Fehlstart. Nach neun Minuten führten die Gäste mit 1:6-Toren, was eine frühe Auszeit der HSG zur Folge hatte. Trainer Albert Kreismann stellte sein Team neu ein und prompt glichen die Hausherren in der 21.Minute zum 9:9 aus. Danach ging bis zur Pause bei der HSG wieder gar nichts mehr zusammen. Ahlen setzte sich bis zum Pausentee durch einen 0:5-Lauf auf 9:14 ab. In der zweiten Hälfte holte Werther auf und war bei den Zwischenständen von 16:18, 19:21 und 20:22 wieder in Schlagdistanz. Innerhalb von nur vier Minuten schafften die Gäste dann die Vorentscheidung. Beim 20:25 war der Auswärtssieg perfekt. Am Ende siegte Ahlen verdient mit 24:28-Toren und nahm Revanche für die klare 26:38-Niederlage aus der Hinrunde. Während bei den Hausherren Fynn Huxohl mit zehn Treffer der überragende Akteur war, trafen für die Gäste Jano Altsellmeier (7), Jonas Horstmann (6) und Bastian Frenzel (6) am besten.
Spvg. Steinhagen – TuS Möllbergen 28:26 (14:10)
Der TuS musste in Steinhagen auf den privat verhinderten Lennard Bischoff verzichten und kassierte erneut einen Dämpfer. Allein zwanzig Fehlwürfe und zahlreiche leichte Fehler in der Offensive kosteten ein besseres Ergebnis. Zudem bemängelte Trainer Andre Torge das mangelhafte Zusammenspiel von Abwehr und Torwart, so dass Steinhagen immer wieder zu leichten Torerfolgen kam. Nils van Zütphen war bei diesen „gebrauchten Abend“ für die Gäste mit neun Treffer bester Werfer. Spielmacher William Schläger kam auf sieben Torerfolge. Bei den Hausherren, die durch diesen überraschenden Sieg mit 12:24-Zählern auf den viertletzten Tabellenplatz vorrückten, trafen Jona Schröder (6), Tim-Michael Ansorge (6) und Lukas Hövelmann (6) am besten. Möllbergen kassierte die vierte Pleite in Folge.
TuS Brake – Lit 1912 3 28:37 (11:22)
Trainer Olaf Grintz war nach diesem deutlichen 37:28-Sieg seiner Truppe im Abstiegsduell beim TuS Brake hoch erfreut, denn jetzt hat Lit ein Polster von sechs Punkten auf Brake. Und zudem wurde der direkte Vergleich gegen die Bielefelder ganz klar gewonnen. Bereits beim Pausenpfiff war mit dem 22:11 aus Lit-Sicht die Vorentscheidung gefallen. Torben Meinking, der wie Julius Westerbeck auf neun Tore kam, hatte daran großen Anteil. Denn alle seine neun Treffer erzielte Meinking im ersten Durchgang. Nach der Pause leistete sich Lit eine kleine Schwächephase, ohne allerdings ernsthaft in Gefahr zu geraten. In der Schlussphase warfen die Grintz-Schützlinge dann wieder einen deutlichen Vorsprung heraus. Bei den Hausherren, die auf dem vorletzten Tabellenplatz verharren, führten Jannis Johannmeier (7), Jannis Meierjürgen (6) und Mattis Eisele (5) die Torschützenliste an.
ASV Senden – VfL Handball Mennighüffen 39:21 (15:6)
Der VfL erlebte in Senden ein Debakel. Andre Fuhr hatte sein Team im Vorfeld vor dem ASV gewarnt. „Senden war uns in allen Belangen überlegen. Wir sind heute auf einen Gegner getroffen, der mit aller Macht gewinnen wollte. Und so hat er auch gespielt“, gab Andre Fuhr nach der derben Niederlage unumwunden zu. Der zweite Tabellenplatz, der am Ende der Saison zur Aufstiegsrelegation berechtigt, ist für den VfL erst einmal außer Reichweite. Senden hat sich durch diesen Erfolg zwar auch in den Kreis der Anwärter gedrängt, aber der TuS Spenge 2 und TV Isselhorst sind momentan die heißesten Anwärter. In Senden ging so ziemlich alles schief, was schief gehen konnte. Auf dem Statistikzettel standen am Ende 25 Fehlwürfe und dreizehn technische Fehler. Grausam war vor allen Dingen die erste Halbzeit, weil der VfL bis zur Pause nur ganze sechs Tore erzielte. Vier davon bis zur 16.Minute, als beim Zwischenstand von 5:4 die Welt noch in Ordnung war. Senden zog danach durch einen 9:1-Lauf auf 14:5 davon. Beim 24:10 in der 37.Minute führte Senden das erste Mal mit 14Toren Vorsprung und baute den noch weiter aus. Am kommenden Samstag ist der ungeschlagene Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 zu Gast in Mennighüffen. Bis dahin muss Andre Fuhr seine Spieler wieder aufrichten. Tore: Tim Huckauf (3), Luke Heinrichsmeier (3), Mats Rinne (3), Preben Barthold (3), Fynn Walter (2), Sönke Reitemeier (2), Christian Menkhoff (2), Tim Held (2) und Tobias Bekemeier (1). Für Senden trafen Luka Kuckhermann (8) und Jakob Janssen (6) am besten.
TSG Altenhagen/Heepen 2 – TV Verl 43:31 (24:14)
Als er zu seiner Analyse ansetzte, blickte Torben Gottsleben hinauf zur elektronischen Anzeigetafel im Heeper Dom. Dort war sie in Zahlen verbucht, die deftige 31:43 (14:24)-Niederlage seines TV Verl bei der TSG A-H Bielefeld II. „Wie es dort oben steht, passt das schon“, sagte der Coach des Handball-Oberligisten: „Die haben fast jeden unserer Fehler bestraft, offensiv wie defensiv.“ Von den zuvor 60 absolvierten Spielminuten im Spiel beim so ungemein souveränen Spitzenreiter und sicher künftigen Regionalligisten (jetzt 36:0 Punkte) hatte das Tabellenschlusslicht aus Verl immerhin die ersten 25 Minuten weitgehend offen gestalten können. Augenscheinlich war der positive Einfluss, den Ex-Bundesliga-Profi Jens Bechtloff bei seinem Debüt auf das Spiel des TV Verl hatte. Der Linksaußen, der am 17. April seinen 40. Geburtstag feiert, durfte nach seiner Wechselsperre endlich ran für seinen neuen Klub – und zeigte, ausgerechnet gegen die „Zweite“ seines Ex-Vereins aus Bielefeld, mit drei Treffern in den ersten 20 Minuten, dass er noch ganz wichtig werden kann für den TV Verl. Bechtloff agierte als Mittelmann und auf Halblinks, doch auch seine Zuspiele wurden, wie ebenso einige seiner Teamkollegen, immer wieder auch abgefangen. „Man spürt im Training und Spiel, dass unsere Neuen da sind“, betonte Gottsleben aber und meinte damit ebenso Philipp Eliasmöller (5) und Paul Freier (7), die beide genau wie Bechtloff (7) viele Minuten sammelten und dem Spiel der Gäste neue Substanz verliehen. Obgleich die offensive Leistung diesmal deutlich besser war als zuletzt beim Debakel in Mennighüffen (13:23) und ebenso beim 16:24 gegen den TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck, kam der Tabellenletzte nicht für einen Überraschungserfolg in Frage. Denn wie schon in der gesamten bisherigen Saison präsentierte die Drittliga-Reserve der TSG Altenhagen-Heepen sehenswerten Tempohandball, nutzte beinahe jeden Fehler ihres Gegners gnadenlos aus und führte bereits zur Pause erstmals mit satten zehn Toren Vorsprung (24:14). Die Gäste steckten nicht auf, profitierten auch von einigen Wechseln auf Seiten der TSG. Die teils 15 Tore Vorsprung (23:38, 51.) reduzierte der TVV auf letztlich zwölf Treffer Rückstand. Das teure 40. TSG-Tor erzielte Lennart Eschler per Siebenmeter (54.). „Fakt ist: Wir müssen aus dem März ohne Punktverlust gehen“, blickte „Togo“ auf den deutlichen Rückstand von neun Punkten auf Rang elf. TVV: Gerlach/T. Fischedick – Hartkämper (2), Zawidzki, Freier (7), Vogt, Bechtloff (7), N. Fischedick (2), Leitner, Eliasmöller (5), Herzog (4), Dorow (2), Erichlandwehr, Jogereit (2/2), Voßhans. Beim Spitzenreiter führten Julian Niedergriese (9), Max Langelahn (7) und Nikolaos Grugel (6) die Torschützenliste an.
TuS Spenge 2 – TuS 97 Bielefeld 33:27 (14:13)
Lange Zeit hielten die „Jürmker“ dieses Duell offen. Nach einer schnellen 1:3-Führung lagen die Gäste beim 9:10 das letzte Mal in Front. Aber bis zur 45.Minute blieb es spannend. Zu diesem Zeitpunkt lag Spenge nur knapp mit 24:22 vorn. Dann gelang den Schützlingen von Trainer Heiko Holtmann ein 5:1-Lauf und beim Zwischenstand von 29:23 war das Spiel entschieden. Haupttorschützen TuS Spenge: Sebastian Reinsch (7), Bennet Brinkmeier (7) und Philipp Holtmann (5). Für Jöllenbeck trafen Jane Heidemann und Adrian Boehnke jeweils siebenmal ins Schwarze.
TV Isselhorst – TuS Brockhagen 36:27 (18:12)
Nach der überraschenden 34:36-Heimniederlage gegen das Kellerkind Brake, hat der TV Isselhorst wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Nach vier Siegen in Folge überholte Isselhorst den VfL Mennighüffen in der Tabelle und rückte bei jetzt 27:9-Punkten auf den dritten Tabellenplatz vor. Der TuS Brockhagen hielt das Spiel beim TV bis zum 5:4 offen, danach setzten sich die Hausherren auf 14:8 ab und lagen auch beim Pausenpfiff mit sechs Treffern vorn. Nach fünfzehn Minuten wurde Marvin Gregor vom TV mit der roten Karte bedacht. Aber davon ließ sich Isselhorst nicht verunsichern. Brockhagen kam in Durchgang zwei nur noch zweimal bei den Zwischenständen von 19:16 und 27:24 bis auf drei Tore heran. Spätestens beim 30:25 stand der Sieger in diesem Gütersloher Derby fest. Während die den Hausherren Moritz Lünstroth (8), Alexander Wiese (6) und Marlon Walhorn (6) die Torschützenliste anführten, überragte bei Brockhagen wie schon in der Vorwoche Tom Eckstein, der sich achtmal in die Torschützenliste eintragen konnte.
Rückblick auf den 19.Oberligaspieltag
Rückblick auf den 19.Oberligaspieltag
Die Reserve der TSG Altenhagen/Heepen marschiert mit großen Schritten auf die Meisterschaft zu. Auch beim VfL Handball Mennighüffen gab sich die Truppe von Trainer Arie Haenen keine Blöße und gewann souverän mit 33:25-Toren. Verfolger Spenge siegte beim Tabellenletzten TV Verl knapp mit 37:35-Toren und bleibt dem Tabellenführer auf den Fersen. Aber der Rückstand beträgt immerhin schon sechs Zähler. Isselhorst gewann in Nordhemmern deutlich mit 40:34-Toren und rechnet sich noch Chancen auf den zweiten Tabellenplatz aus. Möllbergen musste sich mächtig strecken, um in eigener Halle den Tabellenvorletzten TuS Brake mit 30:28 zu bezwingen. Neben der TSG Altenhagen/Heepen 2 ist der ASV Senden die Mannschaft der Stunde in der Oberliga. Das Team aus dem Münsterland gewann mit 37:36-Toren beim Aufsteiger TuS Brockhagen. Nach 14:2-Punkten aus den letzten acht Spielen rückte Senden auf den vierten Tabellenplatz vor.
TuS Möllbergen – TuS Brake 30:28 (14:14)
Nach vier Niederlagen in Folge gelang dem TuS Möllbergen ein 30:28-Arbeitssieg über das Kellerkind TuS Brake. Überschattet wurde die Partie von zwei Notarzteinsätzen. Im Vorspiel wurde Dustin Streitberger aus der zweiten Mannschaft des TuS aufgrund einer allergischen Reaktion noch während des Spiels gegen VfL Mennighüffen abgeholt. Rene Lorge vom TuS Brake bekam in der Oberligapartie bei einer Möllberger Abwehraktion einen Ellenbogen ins Gesicht und wurde mit Verdacht auf Kieferbruch ins Klinikum gebracht werden. Die Torge-Sieben freute sich am Ende dennoch über zwei wichtige Punkte. Der Sieg wurde allerdings mehr erarbeitet als erspielt. Am Ende wurde es noch einmal unnötig knapp. „Wir verpassen es zweimal, uns auf vier Tore abzusetzen und verwerfen einen Gegenstoß sowie einen Siebenmeter“,schilderte Andre Torge. Am Ende vergab Brake beim Stand von 29:28 die Chance zum Ausgleich, dann traf Marten Kollmeier für die Gelben zum 30:28-Endstand. Beim Sieger führten GianLuca Tesi (9), William Schläger (5) und Marten Kollmeier (5) die Torschützenliste an. Beim TuS Brake traf Jannis Johannmeier (9) am besten.
TV Verl – TuS Spenge 2 35:37 (18:20)
Es war, angeführt von einem im zweiten Durchgang überragenden Jens Bechtloff, konkurrenzfähiger Oberligahandball, den das Schlusslicht TV Verl den wenigen Zuschauern auf der Verler Tribüne bot. Es war ein gut anzuschauendes Spiel, das die Gastgeber, die es erst zu drei Pluspunkten gebracht haben, dem Tabellenzweiten TuS Spenge Il boten. Doch erneut blieb Zählbares aus, stellte die Anzeigetafel mit 35:37 (18:20) eine Niederlage fest – die 17. im 19. Saisonspiel. Und so gehen der Mannschaft, die am Samstag auch ohne Jens Freier und Johannes Dorow sowie Paul Vogt und Lennart Voss, dafür aber dank Philipp Eliasmöller die Qualität hatte, um zu punkten und noch eine Aufholjagd zu starten, die Spiele aus. Auf den Vorletzten TuS Brake sind es weiter nur drei Punkte Rückstand, doch bei der nicht unwahrscheinlichen Zahl von mehr als einem Absteiger ist der Rückstand auf den Drittletzten LIT III mit acht und den Viertletzten Steinhagen mit neun Punkten beträchtlich. Gegen die mit den langjährigen Drittligaspielern Max Schüttemeyer, Sebastian Reinsch oder Philipp Holtmann, dafür aber insgesamt nur elf Spielern angereisten Gäste, bot die Mannschaft von Torben Gottsleben von Beginn an eine Leistung, die der Verler Trainer treffend mit couragiert bezeichnete. Bei 4:0-Führung nach schönen Verler Toren nahm TuS-Coach Heiko Holtmann bereits nach 5:10 Minuten die erste Auszeit. Erst 30 Sekunden später erzielten die Gäste ihren ersten Treffer, zeigten dann aber mit einem Lauf vom 12:8 zum 12:13 ihre Klasse. Die bestand erstens aus dem Konterspiel mit den ungemein schnellen und (auch im Positionsspiel) treffsicheren Außen, aber auch aus Wurfgefahr im Rückraum. Doch die Verler hielten dagegen und glichen immer wieder aus zum 14:14, 16:16 und 18:18. Nach Wiederanpfiff lagen die Gastgeber beim 22:21 und 23:22 noch mal vorn. Doch als sich Fehler wie nicht gefangene Kreisanspiele und vergebene klare Chancen häuften, schien die Partie nach drei einfachen Gegentreffern vom 28:28 zum 28:31 gelaufen. Denkste. Wieder glich Verl aus, wobei Bechtloff viel Verantwortung übernahm. Mit schnellen Beinen und flinken Bewegungen gewann der 39-Jährige Zweikämpfe und kam zu allein sieben Treffern im zweiten Durchgang. Als Philipp Eliasmöller in der 57. Minute zum 33:33 in Überzahl ins leere Tor traf, war wieder alles offen. Um so größer die Enttäuschung, als sich die Gäste gegen die offene Manndeckung behaupteten und Joshua Kern 54 Sekunden vor dem Ende per Kempa zum entscheidenden 34:36 getroffen hatte.
VfL Handball Mennighüffen – TSG Altenhagen/Heepen 2 25:33 (12:16)
Sie hatten sich einiges vorgenommen, doch am Ende mussten die Handballer des VfL in eine verdiente 25:33-Niederlage gegen den ungeschlagenen Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 einwilligen. „Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Der Gegner war einfach besser als wir“,lobte VfL-Trainer Andre Fuhr den Spitzenreiter. Trotzdem war der 54jährige enttäuscht, denn unschlagbar waren die Bielefelder nicht. „Die Kleinigkeiten haben wir nicht gut genug gemacht“, sagte er. Zumindest vor der kämpferischen Einstellung her wollte Fuhr seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Am Ende waren es einige Fehlwürfe zu viel, die sich die Mennighüffer leisteten. Auf der anderen Seite trug der Tabellenführer seine Angriffe etwas klarer, schneller und strukturierter vor. Die Angreifer suchten immer wieder die Zweikämpfe und brachten die VfL-Abwehrspieler an ihr Limit. Mit David Stanjek hatte die TSG zudem auch den besseren Torwart. Die VfL-Keeper Tobias Bekemeier und Tristan Frerichs hielten gut, aber nicht überragend. Die Basis für die Niederlage legte der VfL selbst schon in der 1.Hälfte. Beim Zwischenstand von 7:8 ließen die Grünen fünf glasklare Chancen aus. Das nutzte Altenhagen eiskalt aus und setzte sich auf 7:14 ab. Und anstatt mit einem Unentschieden in die Pause zu gehen, lagen die Hausherren beim Seitenwechsel mit vier Toren zurück. In der zweiten Hälfte kam der VfL immer mal wieder auf zwei Tore heran, doch genau in diesem Situationen unterliefen ihnen Fehler, meistens Fehlwürfe. Während die Außenangreifer der Gäste gleich zehn Treffer erzielten, trafen die Außen des VfL nur einmal ins Schwarze. Als TSG-Torwart David Stanjek beim Stand von 23:29 einen Siebenmeter von Tim Huckauf abwehrte, war das Spiel gelaufen. Der Tabellenführer brachte am Ende den Sieg im Stile eines Meisters ins Ziel. Der anvisierte zweite Tabellenplatz, der an der Teilnahme an Aufstiegsspielen berechtigt, ist für den VfL in weite Ferne gerückt. Für den VfL waren Marvin Vieregge (6), Fynn Walter (5), Arne Kröger (4), Tim Huckauf (4), Mats Rinne (2), Tim Held (2), Luke Heinrichsmeier (1) und Simon Harre (1) erfolgreich. Bei den Gästen trafen Hannes Krassort (6), Nikolaos Grugel (6), Jannik Ullmann (4), Tim Schuwarek (4), Bjarne Franz (4) und Mamoudou Sidibe (4) am besten.
Lit 1912 3 – TV Isselhorst 34:40 (18:20)
Lit musste im Kampf gegen den Abstieg einen Dämpfer hinnehmen. Das Team von Trainer Olaf Grintz kassierte gegen den TV Isselhorst gleich 40 Gegentore und unterlag mit 35:40. Der Trainer benmerkte: „Wir haben in Hälfte eins trotz unserer 18Tore zu viele Fehler in der Offensive gemacht und sieben bis acht Gegenstöße zugelassen. In der zweiten Hälfte ist die schwankenden Leistung etwas unserer Unerfahrenheit geschuldet. Isselhorst hat verdient gewonnen, obwohl es ärgerlich ist, mit 35 geworfenen Toren am Ende zu verlieren“. Bei Lit führten Hagen Viering (7), Paul Scheibe (6) und Henry Peter Stange (5) die Torschützenliste an. Bei Isselhorst trafen Felix Marquart (10), Moritz Lünstroth (7) und Marvin Gregor (6) am besten.
TuS 97 Bielefeld – HSG Werther/Borgholzhausen 23:14 (10:7)
Gegen unsere Nachbarn aus Werther/Borgholzhausen hatten wir uns viel vorgenommen. Der Aufwärtstrend aus dem Spiel in Spenge sollte unbedingt mitgenommen werden. Da Werther bekannt ist für seine offensive Abwehr, die phasenweise auch in eine 3:3-Formation übergeht, stellten wir uns auf ein laufintensives Duell ein. Von Beginn an standen wir kompakt in der Deckung und fanden schnell ins Spiel. Nach sechs Minuten lagen wir mit 3:1 vorn und behaupteten den Vorsprung über 7:5 (16.) und 9:6 (24.) bis zur Pause, in die wir mit einer 10:7-Führung gingen. Auch nach dem Seitenwechsel blieben wir konzentriert und konnten den Abstand bis zur 36. Minute auf 13:8 ausbauen. Werther nutzte danach einige Unaufmerksamkeiten, kam bis zur 40. Minute noch einmal auf 14:11 heran. Unsere Auszeit zur richtigen Zeit brachte jedoch wieder Ruhe und Klarheit ins Spiel – ein anschließender 4:0-Lauf stellte die entscheidenden Weichen. Beim Stand von 18:11 (52.) war das Spiel praktisch entschieden. Am Ende stand ein verdienter 23:14-Heimerfolg auf der Anzeigetafel. Für den Sieger trafen Jane Heidemann (5), Dominic Wehmeyer (5) und Benny Gehring (4) am besten. Bei den Gästen, die nur 14Treffer erzielten, führte Fynn Huxohl (5) die Torschützenliste an.
TuS Brockhagen – ASV Senden 36:37 (16:16)
Die Fans in Brockhagen bekamen gleich 73 Treffer zu sehen. Der ASV setzte seine Erfolgsserie fort und holte aus den letzten acht Spielen tolle 14:2-Punkte. Durch diesen Erfolg überholte Senden den VfL Mennighüffen in der Tabelle und rückte auf den vierten Rang vor. Lange Zeit sah es in Brockhagen nach einem Heimsieg aus, denn der TuS führte drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff mit 15:12-Toren. Bis zur Pause glich Senden zum 16:16 aus und setzte sich in Durchgang zwei auf 19:24 ab. Die Hausherren glichen durch einen 5:0-Lauf beim 24:24 wieder aus und dann blieb es bis zum 33:33 spannend. In der Schlussphase setzten sich die Gäste auf 33:37 ab, ehe in der letzten Spielminute Brockhagen noch dreimal zum 36:37-Endstand traf. Bei den Hausherren überragte Jan Mescher, der sich gleich elfmal in die Torschützenliste eintrug. Bei Senden trafen Anton Peuker (10) und Hendrik Hüging (5) am besten.
Ahlener SG 2 – Spvg. Steinhagen 29:27 (15:13)
Ahlen gewann dieses Kellerduell gegen die Spvg. Steinhagen mit 29:27-Toren und belegt bei nunmehr 17:21-Zählern den achten Platz. Steinhagen muss nach dieser Niederlage weiter um den Klassenerhalt bangen, da die Schnapsstädter demnächst auf die Spitzenteams von der TSG Altenhagen/Heepen 2, TuS Spenge 2 und VfL Mennighüffen treffen. Zudem müssen sie noch bei den Kellerkindern TV Verl und TuS Brake antreten. In Ahlen lagen die Gäste bis zum 7:8 in Front, danach drehte Ahlen die Partie, ging mit 10:8 in Führung und lag zur Pause mit 15:13 vorn. In Durchgang schien beim Zwischenstand von 20:14 die Vorentscheidung gefallen zu sein. Aber die Gäste kämpften unverdrossen weiter und hatten beim 24:22 wieder den Anschluss geschafft. Gut eine Minute vor dem Ende verkürzte Jona Schröder zum 28:27 für die Spvg., ehe Routinier Bastian Frenzel mit seinem siebten Treffer den Deckel zum 29:27-Endstand drauf machte. Bei Steinhagen waren Leonhard Janssen (5), Tim-Michael Ansorge (5) und Dennis Strothmann die besten Werfer.
Spielbericht SG Bünde/Dünne 4 . VfL 4 und die Ergebnisse vom Wochenende 28.2./01.03.2026
VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 28.02./01.03.2026
Heimspiele
Sa 12.00Uhr E-quer Turnier mit JSG LöMO, JSG Lenzinghausen/Spenge, JSG Bielefeld 07
Sa 15.00Uhr weibl. E-Jgd. JSG LöMO – Sportfreunde Senne 12:8
Sa 16.45Uhr VfL 1. Damen – SC Babenhausen 20:27
Sa 19.00Uhr VfL 1. Herren – TSG Altenhagen/Heepen 2 25:33
Auswärtsspiele
Sa 12.00Uhr Sportfreunde Senne – gem. E-2-Jgd. JSG LöMO 21:21
Sa 17.00Uhr TuS Möllbergen 2 – VfL 2. Herren 28:27
So 10.00Uhr SG Bünde/Dünne 4 – VfL 4. Herren 31:20
So 13.30Uhr SG Bünde/Dünne – gem. E-1-Jgd. JSG LöMO 30:15
So 16.00Uhr JSG Else-Wiehen-Wölfe 2 – mC-Jgd. JSG LöMO 23:26
So 18.00Uhr HSG Löhne/Obernbeck 1 – VfL 3.Herren verlegt
So 18.00Uhr TSG Harsewinkel – mA-Jgd. JSG LöMO 21:41
SG Bünde/Dünne 4 – VfL 4 31:20 (14:11)
Jetzt hat es auch unsere vierte Mannschaft erwischt. Bei der SG Bünde/Dünne 4 kassierte der VfL seine erste Saisonniederlage und die fiel mit 31:20 recht deftig aus. Spielmacher Malte Bröhenhorst erzielte in der zweiten Minute den 1:1-Ausgleichstreffer. Dabei verletzte er sich und konnte nicht mehr eingesetzt werden. In der Folgezeit hatte der VfL nur noch einen Auswechselspieler zur Verfügung und das war gegen die gut aufspielenden Gastgeber einfach zu wenig. Beim 2:3 ging der VfL in Führung, doch danach bestimmten die Hausherren die Partie. Über 7:4 und 11:7 führte Bünde beim Pausenpfiff mit 14:11-Toren. In Durchgang zwei war der VfL bei den Zwischenständen von 16:13 und 17:14 noch in Schlagdistanz. Danach erhöhten die Hausherren auf 20:14 und setzten sich bis zum Schlusspfiff auf 31:20 ab.
Tore: Carsten Talke (7), Daniel Reimer (4), Holger Beck (4), Bastian Bröhenhorst (3), Malte Bröhenhorst (1) und Stefan Nienstedt (1).
Die Spielberichte vom Samstag, den 28.02.2026
VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 28.02./01.03.2026
Heimspiele
Sa 12.00Uhr E-quer Turnier mit JSG LöMO, JSG Lenzinghausen/Spenge, JSG Bielefeld 07
Sa 15.00Uhr weibl. E-Jgd. JSG LöMO – Sportfreunde Senne 12:8
Sa 16.45Uhr VfL 1. Damen – SC Babenhausen 20:27
Sa 19.00Uhr VfL 1. Herren – TSG Altenhagen/Heepen 2 25:33
Auswärtsspiele
Sa 12.00Uhr Sportfreunde Senne – gem. E-2-Jgd. JSG LöMO 21:21
Sa 17.00Uhr TuS Möllbergen 2 – VfL 2. Herren 28:27
So 10.00Uhr SG Bünde/Dünne 4 – VfL 4. Herren
So 13.30Uhr SG Bünde/Dünne – gem. E-1-Jgd. JSG LöMO
So 16.00Uhr JSG Else-Wiehen-Wölfe 2 – mC-Jgd. JSG LöMO
So 18.00Uhr HSG Löhne/Obernbeck 1 – VfL 3.Herren verlegt
So 18.00Uhr TSG Harsewinkel – mA-Jgd. JSG LöMO
VfL 1. Herren – TSG Altenhagen/Heepen 2 25:33 (12:16)
Der VfL wollte dem ungeschlagenen Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 die erste Saisonniederlage beibringen. Aber nach den sechzig Spielminuten mussten die Hausherren die ausgezeichnete Leistung der Gäste anerkennen und kassierten eine klare 25:33-Niederlage. Und das hatte zwei Gründe. Während die Bielefelder Abwehr beherzt zu Werke ging, hatten die Gastgeber im Spiel eins gegen eins des öfteren das Nachsehen. Und während die Gäste ihre Torchancen eiskalt ausnutzten, ließen die VfL-Angreifer in Durchgang eins gleich fünf glasklare Torgelegenheiten aus. Bis zum 7:8 war es ein Spiel auf Augenhöhe, doch danach versiebten die VfL-Angreifer die besagten Großchancen und der Tabellenführer setzte sich durch einen 0:5-Lauf auf 7:13 ab. Beim Stand von 12:16 ging es in die Kabinen. Zu Beginn des zweiten Durchganges griff Arne Kröger auf der halblinken Position an und traf innerhalb von nur wenigen Minuten viermal ins Bielefelder Tor. Beim 19:20 in der 39.Minute witterten die VfL-Fans die Wende, aber die beiden TSG- Außenangreifer Jannik Ullmann und Nikolaos Grugel zeigten beim Abschluss keine Schwächen. Und dann wechselte Gästetrainer Arien Haenen seinen Nachwuchsmann Mamoudou Sibide für seinen Torjäger und Spielmacher Hannes Krassort ein. Der Nachwuchsmann war schnell auf den Beinen und wackelte die VfL-Abwehr dreimal hintereinander aus. Nach seinem Treffer zum 22:27 war das Spiel entschieden und die TSG freute sich über den neunzehnten Saisonsieg. Der zweite Tabellenplatz, der zu Aufstiegsspielen in die Regionalliga berechtigt, ist für die Fuhr-Sieben in weite Ferne gerückt.
Tore: Marvin Vieregge (6), Fynn Walter (5), Arne Kröger (4), Tim Huckauf (4), Mats Rinne (2), Tim Held (2), Luke Heinrichsmeier (1) und Simon Harre (1). Bei der TSG führten Hannes Krassort und Nikolaos Grugel (beide 6 Treffer) die Torschützenliste an.
VfL 1. Damen – SC Babenhausen 2 20:27 (9:15)
Die Damen des VfL legten gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Babenhausen einen klassischen Fehlstart hin. Nach nur wenigen Minuten führten die Gäste, die im Angriff einen schnellen und sicheren Ball spielten, schon klar mit 2:7-Toren. Dabei waren sie des öfteren von den Außenpositionen erfolgreich. Über 7:13 führten die Gäste zur Pause klar mit 9:15-Toren. Die Pausenansprache von Trainer Marius Hepermann zeigte zu Beginn des zweiten Durchganges ihre Wirkung. Durch einen tollen 5:0-Lauf verkürzte der VfL bis auf 14:15 und blieb dann bis zum 17:19 in Schlagdistanz. Die Aufholjagd hatte aber wohl zu viel Kraft gekostet. Babenhausen setzte sich auf 17:22 ab und gab sich danach keine Blöße mehr. Am Ende kassierte der VfL eine klare 20:27-Niederlage, konnte aber trotzdem den zweiten Tabellenplatz behaupten.
Tore: Nadine Eckert (10), Melissa Harre (6), Verena Windmann (1), Julia Eberharter (1), Talitha Bröhenhorst (1) und Lea Höinghaus (1).
TuS Möllbergen 2 – VfL 2. Herren 28:27 (16:12)
Der VfL zeigte sich beim Tabellenzweiten TuS Möllbergen von seiner besten Seite und rief die beste Saisonleistung ab. Leider reichte es am Ende nicht zu einem Punktgewinn. Ganze vier Sekunden vor dem Schlusspfiff traf Leon Richter, der insgesamt dreizehn Treffer erzielte, zum 28:27-Endstand. Nach fünf Minuten führte der TuS mit 4:1-Toren. Nach einer Viertelstunde schaffte Jannik Brune dann den 8:8-Ausgleichstreffer. Bis zum 12:11 blieben die Gäste dran, ehe sich der TuS bis zur Halbzeit auf 16:12 absetzte. In der 36.Minute stand ein 20:14 auf der Anzeigetafel und die Partie schien den erwarteten Lauf zu nehmen. Danach wurde der VfL immer stärker und die Hausherren bekamen nichts mehr auf die Kette. Nach einem ganz feinen 3:11-Lauf freute sich die Truppe von Trainer Miklas Bröhenhorst in der 53.Minute über eine verdiente 23:25-Führung. Obwohl der VfL in den letzten sieben Minuten zwei Zeitstrafe aufgebrummt bekam, schaffte Torhüter Jill Rothenroth mit einem Weitwurf 67Sekunden vor dem Schlusspfiff den 27:27-Auslgeichstreffer. In seinem letzten Angriff unterlief dem TuS ein Schrittfehler, der aber nicht geahndet wurde, und dann wurde Leon Richter mit seinem dreizehnten Treffer zum Matchwinner für die Hausherren.
Trainer Miklas Bröhenhorst meinte nach diesem Krimi: „Das war unser bestes Saisonspiel. Torhüter Jill Rothenroth bot eine überragende Leistung. Schade, das wir heute keinen Punkt mitnehmen konnten“.
Tore: Till Orgel (5), Lennard Fransmeier (5), Kevin Eickmeier (4), Tim-Oliver Strauch (4), Jannik Brune (3), Leon Schrewe (2), Tobias Pape (2), Jannik Lindemeier (1) und Jill Rothenroth (1).
Vorschau auf das Wochenende 28./2. und 01.03.2026
VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 28.02./01.03.2026
Heimspiele
Sa 12.00Uhr E-quer Turnier mit JSG LöMO, JSG Lenzinghausen/Spenge, JSG Bielefeld 07
Sa 15.00Uhr weibl. E-Jgd. JSG LöMO – Sportfreunde Senne
Sa 16.45Uhr VfL 1. Damen – SC Babenhausen
Sa 19.00Uhr VfL 1. Herren – TSG Altenhagen/Heepen 2
Auswärtsspiele
Sa 12.00Uhr Sportfreunde Senne – gem. E-2-Jgd. JSG LöMO
Sa 17.00Uhr TuS Möllbergen 2 – VfL 2. Herren
So 10.00Uhr SG Bünde/Dünne 4 – VfL 4. Herren
So 13.30Uhr SG Bünde/Dünne – gem. E-1-Jgd. JSG LöMO
So 16.00Uhr JSG Else-Wiehen-Wölfe 2 – mC-Jgd. JSG LöMO
So 18.00Uhr HSG Löhne/Obernbeck 1 – VfL 3.Herren
So 18.00Uhr TSG Harsewinkel – mA-Jgd. JSG LöMO
Am kommenden Samstag ist richtig viel los in der Mennighüffer Sporthalle. Ab 12.00Uhr fliegt das runde Leder in der altehrwürdigen Sportstätte. Die letzte Partie wird gegen 20.45Uhr beendet sein. Die Truppe des VfL Handball Mennighüffen bietet den Fans unter dem Motto „Winterzauber“ besondere Speisen und Getränke an. Neben den üblichen Getränken wird am Samstag Glühwein und heißer Apfelsaft mit Calvados angeboten. Zudem gibt es leckere Stippgrütze.
Um 12.00Uhr wird der Handballnachmittag mit einem Dreierturnier der E-quer-Jugend gestartet. Neben der Truppe der JSG LöMO sind die Teams von der JSG Lenzinghausen/Spenge und JSG Bielefeld 07 am Start. Die neuformierte weibliche E-Jugend der JSG LöMO zeigt ab 15.00Uhr ihr Können. Gegner ist die Mannschaft der Sportfreunde Senne.
Um 16.45Uhr kommt es zum Spitzenspiel in der 1.Kreisklasse Bielefeld/Herford der Damen. Der VfL, der mit 13:7-Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz rangiert, empfängt den ungeschlagenen Tabellenführer SC Babenhausen. Die Bielefelder haben bislang noch keine Partie verloren und grüßen mit 22:0-Punkten vom Platz an der Sonne. Das Hinspiel gewann der SC Babenhausen mit 21:18-Toren. Damals lagen die Schützlinge von Trainer Marius Hepermann nach 44Minuten noch klar mit 14:18 in Führung. Doch dann traf der VfL bis zum Schlusspfiff nicht mehr ins Babenhausener Tor und kassierte eine ganz dumme 21:18-Niederlage. Unsere Damen brennen auf die Revanche und wollen Babenhausen die erste Saisonniederlage beibringen. Dabei hoffen sie auf die lautstarke Unterstützung der VfL-Fangemeinde.
Um 19.00Uhr wird dann das nächste Spitzenspiel angepfiffen, wenn unsere erste Herrenmannschaft auf den Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 trifft. Auch die TSG hat noch eine weiße Weste und führt mit 36:0-Punkten und 587:448-Toren die Tabelle der Oberliga Staffel 1 an. Acht der achtzehn Spiele gewann die TSG mit mehr als zehn Toren Unterschied. Nur in den Spielen beim TuS Möllbergen (26:25) und beim ASV Senden (32:30) musste sich das Team von Trainer Arie Haenen mächtig strecken, um als Sieger die Sporthalle zu verlassen. Im Hinspiel verkaufte sich der VfL im Heeper Dom sehr gut, aber am Ende gewannen die Bielefelder mit 30:26-Toren. Die linke Angriffsseite der TSG ist brandgefährlich. Hannes Krassort, der von der Spvg. Steinhagen nach Bielefeld wechselte, war in der letzten Saison Torschützenkönig der Oberliga und ist nur schwer auszuschalten. Neben seiner Wurfkraft setzt er immer wiederseine Kreisläufer gut in Szene. Hannes Krassort hat in dieser Spielzeit 87Tore für seine Truppe geworfen. Und auf Linksaußen greift Jannik Ullmann an. Auch er ist torgefährlich und belegt mit 77 Toren den zweiten Platz in der Torschützenliste des Tabellenführers. Der VfL möchte den Spitzenreiter die erste Saisonniederlage beibringen. Dazu bedarf es aber einer gehörigen Leistungssteigerung gegenüber der Vorstellung am letzten Sonntag in Senden. Der VfL rechnet mit einem ausverkauften Haus. Die weibliche E-Jugend läuft mit unserer ersten Mannschaft ein.
Unsere zweite Mannschaft fährt als krasser Außenseiter zum Tabellenzweiten TuS Möllbergen 2. Die vom Ex-VfLer Dennis Eichhorn trainierte Truppe des TuS rangiert mit 29:5-Punkten hinter dem Topfavoriten TV Sachsenroß Hille auf dem zweiten Tabellenplatz. In Mennighüffen siegte der TuS in der Hinrunde deutlich mit 26:39-Toren. Obwohl die Reserve des VfL aus den letzten drei Partien 6:0-Punkte holte, hängen die Trauben in Möllbergen wohl sehr hoch.
Am Sonntag kommt es um 18.00Uhr in der Sporthalle des Löhner Gymnasiums zum Derby zwischen der HSG Löhne/Obernbeck und der dritten Mannschaft des VfL. Während die HSG mit 12:8-Punkten den dritten Platz belegt und noch Kontakt zu den Spitzenteams TV Häver und HSG Spradow 2 hat, rangiert der VfL mit 10:10-Zählern im Mittelfeld der 1.Kreisklasse. Das Hinspiel gewann die HSG in Mennighüffen verdient mit 30:25-Toren. Aber die Harre-Sieben brennt auf eine Revanche und wenn der VfL sein volles Leistungsvermögen abrufen kann, wäre ein Gästeerfolg durchaus drin.
Die vierte Mannschaft des VfL muss am Sonntagmorgen ihre weiße Weste in Bünde verteidigen. Am Sonntag um 10.00Uhr wird die Partie zwischen der SG Bünde/Dünne 4 und VfL 4 in der Sporthalle des Marktgymnasiums angepfiffen. In der Hinrunde tat sich der VfL am dritten Spieltag ausgesprochen schwer. Seinerzeit lag der VfL mit 16:12-Toren vorn, ehe Bünde durch einen 0:5-Lauf fünf Minuten vor dem Ende mit 16:17 in Führung ging. Die letzten beiden Tore der Partie erzielte Daniel Reimer für den VfL und bescherte seiner Truppe einen glücklichen 18:17-Sieg. Bünde rangiert zur Zeit mit 12:8-Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. Der VfL muss also am Sonntag von der ersten Minute an konzentriert zur Sache gehen, wenn die Siegesserie Bestand haben soll.
Rückblick auf den 18.Oberligaspieltag
Rückblick auf den 18.Oberligaspieltag
In der Abstiegszone verloren am 18.Spieltag der TV Verl und der TuS Brake weiter an Boden. Für beide Teams wird es ausgesprochen schwer, in den verbleibenden acht Spielen die Mannschaften von der Spvg. Steinhagen, Lit 1912 3 und Ahlener SG 2 noch abzufangen. Steinhagen gewann etwas überraschend mit 28:26 gegen Möllbergen, Ahlen siegte bei der HSG Werther/Borgholzhausen mit 28:24 und Lit deklassierte im Abstiegsduell den TuS Brake mit 37:28-Toren. In der Spitzengruppe patzte nur der VfL Handball Mennighüffen. Der VfL kam beim ASV Senden gewaltig unter die Räder und kassierte eine 39:21-Klatsche. Der TV Isselhorst gewann gegen den TuS Brockhagen mit 36:27 und überholte den VfL in der Tabelle. Die beiden Spitzenteams TSG Altenhagen/Heepen 2 und TuS Spenge gaben sich keine Blöße. Während die TSG den Tabellenletzten TV Verl deutlich mit 43:31-Toren schlug, gewann Spenge das Nachbarschaftsduell mit 33:27 gegen TuS 97 Bielefeld.
HSG Werther/Borgholzhausen – Ahlener SG 2 24:28 (9:14)
Die Hausherren erwischten einen klassischen Fehlstart. Nach neun Minuten führten die Gäste mit 1:6-Toren, was eine frühe Auszeit der HSG zur Folge hatte. Trainer Albert Kreismann stellte sein Team neu ein und prompt glichen die Hausherren in der 21.Minute zum 9:9 aus. Danach ging bis zur Pause bei der HSG wieder gar nichts mehr zusammen. Ahlen setzte sich bis zum Pausentee durch einen 0:5-Lauf auf 9:14 ab. In der zweiten Hälfte holte Werther auf und war bei den Zwischenständen von 16:18, 19:21 und 20:22 wieder in Schlagdistanz. Innerhalb von nur vier Minuten schafften die Gäste dann die Vorentscheidung. Beim 20:25 war der Auswärtssieg perfekt. Am Ende siegte Ahlen verdient mit 24:28-Toren und nahm Revanche für die klare 26:38-Niederlage aus der Hinrunde. Während bei den Hausherren Fynn Huxohl mit zehn Treffer der überragende Akteur war, trafen für die Gäste Jano Altsellmeier (7), Jonas Horstmann (6) und Bastian Frenzel (6) am besten.
Spvg. Steinhagen – TuS Möllbergen 28:26 (14:10)
Der TuS musste in Steinhagen auf den privat verhinderten Lennard Bischoff verzichten und kassierte erneut einen Dämpfer. Allein zwanzig Fehlwürfe und zahlreiche leichte Fehler in der Offensive kosteten ein besseres Ergebnis. Zudem bemängelte Trainer Andre Torge das mangelhafte Zusammenspiel von Abwehr und Torwart, so dass Steinhagen immer wieder zu leichten Torerfolgen kam. Nils van Zütphen war bei diesen „gebrauchten Abend“ für die Gäste mit neun Treffer bester Werfer. Spielmacher William Schläger kam auf sieben Torerfolge. Bei den Hausherren, die durch diesen überraschenden Sieg mit 12:24-Zählern auf den viertletzten Tabellenplatz vorrückten, trafen Jona Schröder (6), Tim-Michael Ansorge (6) und Lukas Hövelmann (6) am besten. Möllbergen kassierte die vierte Pleite in Folge.
TuS Brake – Lit 1912 3 28:37 (11:22)
Trainer Olaf Grintz war nach diesem deutlichen 37:28-Sieg seiner Truppe im Abstiegsduell beim TuS Brake hoch erfreut, denn jetzt hat Lit ein Polster von sechs Punkten auf Brake. Und zudem wurde der direkte Vergleich gegen die Bielefelder ganz klar gewonnen. Bereits beim Pausenpfiff war mit dem 22:11 aus Lit-Sicht die Vorentscheidung gefallen. Torben Meinking, der wie Julius Westerbeck auf neun Tore kam, hatte daran großen Anteil. Denn alle seine neun Treffer erzielte Meinking im ersten Durchgang. Nach der Pause leistete sich Lit eine kleine Schwächephase, ohne allerdings ernsthaft in Gefahr zu geraten. In der Schlussphase warfen die Grintz-Schützlinge dann wieder einen deutlichen Vorsprung heraus. Bei den Hausherren, die auf dem vorletzten Tabellenplatz verharren, führten Jannis Johannmeier (7), Jannis Meierjürgen (6) und Mattis Eisele (5) die Torschützenliste an.
ASV Senden – VfL Handball Mennighüffen 39:21 (15:6)
Der VfL erlebte in Senden ein Debakel. Andre Fuhr hatte sein Team im Vorfeld vor dem ASV gewarnt. „Senden war uns in allen Belangen überlegen. Wir sind heute auf einen Gegner getroffen, der mit aller Macht gewinnen wollte. Und so hat er auch gespielt“, gab Andre Fuhr nach der derben Niederlage unumwunden zu. Der zweite Tabellenplatz, der am Ende der Saison zur Aufstiegsrelegation berechtigt, ist für den VfL erst einmal außer Reichweite. Senden hat sich durch diesen Erfolg zwar auch in den Kreis der Anwärter gedrängt, aber der TuS Spenge 2 und TV Isselhorst sind momentan die heißesten Anwärter. In Senden ging so ziemlich alles schief, was schief gehen konnte. Auf dem Statistikzettel standen am Ende 25 Fehlwürfe und dreizehn technische Fehler. Grausam war vor allen Dingen die erste Halbzeit, weil der VfL bis zur Pause nur ganze sechs Tore erzielte. Vier davon bis zur 16.Minute, als beim Zwischenstand von 5:4 die Welt noch in Ordnung war. Senden zog danach durch einen 9:1-Lauf auf 14:5 davon. Beim 24:10 in der 37.Minute führte Senden das erste Mal mit 14Toren Vorsprung und baute den noch weiter aus. Am kommenden Samstag ist der ungeschlagene Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 zu Gast in Mennighüffen. Bis dahin muss Andre Fuhr seine Spieler wieder aufrichten. Tore: Tim Huckauf (3), Luke Heinrichsmeier (3), Mats Rinne (3), Preben Barthold (3), Fynn Walter (2), Sönke Reitemeier (2), Christian Menkhoff (2), Tim Held (2) und Tobias Bekemeier (1). Für Senden trafen Luka Kuckhermann (8) und Jakob Janssen (6) am besten.
TSG Altenhagen/Heepen 2 – TV Verl 43:31 (24:14)
Als er zu seiner Analyse ansetzte, blickte Torben Gottsleben hinauf zur elektronischen Anzeigetafel im Heeper Dom. Dort war sie in Zahlen verbucht, die deftige 31:43 (14:24)-Niederlage seines TV Verl bei der TSG A-H Bielefeld II. „Wie es dort oben steht, passt das schon“, sagte der Coach des Handball-Oberligisten: „Die haben fast jeden unserer Fehler bestraft, offensiv wie defensiv.“ Von den zuvor 60 absolvierten Spielminuten im Spiel beim so ungemein souveränen Spitzenreiter und sicher künftigen Regionalligisten (jetzt 36:0 Punkte) hatte das Tabellenschlusslicht aus Verl immerhin die ersten 25 Minuten weitgehend offen gestalten können. Augenscheinlich war der positive Einfluss, den Ex-Bundesliga-Profi Jens Bechtloff bei seinem Debüt auf das Spiel des TV Verl hatte. Der Linksaußen, der am 17. April seinen 40. Geburtstag feiert, durfte nach seiner Wechselsperre endlich ran für seinen neuen Klub – und zeigte, ausgerechnet gegen die „Zweite“ seines Ex-Vereins aus Bielefeld, mit drei Treffern in den ersten 20 Minuten, dass er noch ganz wichtig werden kann für den TV Verl. Bechtloff agierte als Mittelmann und auf Halblinks, doch auch seine Zuspiele wurden, wie ebenso einige seiner Teamkollegen, immer wieder auch abgefangen. „Man spürt im Training und Spiel, dass unsere Neuen da sind“, betonte Gottsleben aber und meinte damit ebenso Philipp Eliasmöller (5) und Paul Freier (7), die beide genau wie Bechtloff (7) viele Minuten sammelten und dem Spiel der Gäste neue Substanz verliehen. Obgleich die offensive Leistung diesmal deutlich besser war als zuletzt beim Debakel in Mennighüffen (13:23) und ebenso beim 16:24 gegen den TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck, kam der Tabellenletzte nicht für einen Überraschungserfolg in Frage. Denn wie schon in der gesamten bisherigen Saison präsentierte die Drittliga-Reserve der TSG Altenhagen-Heepen sehenswerten Tempohandball, nutzte beinahe jeden Fehler ihres Gegners gnadenlos aus und führte bereits zur Pause erstmals mit satten zehn Toren Vorsprung (24:14). Die Gäste steckten nicht auf, profitierten auch von einigen Wechseln auf Seiten der TSG. Die teils 15 Tore Vorsprung (23:38, 51.) reduzierte der TVV auf letztlich zwölf Treffer Rückstand. Das teure 40. TSG-Tor erzielte Lennart Eschler per Siebenmeter (54.). „Fakt ist: Wir müssen aus dem März ohne Punktverlust gehen“, blickte „Togo“ auf den deutlichen Rückstand von neun Punkten auf Rang elf. TVV: Gerlach/T. Fischedick – Hartkämper (2), Zawidzki, Freier (7), Vogt, Bechtloff (7), N. Fischedick (2), Leitner, Eliasmöller (5), Herzog (4), Dorow (2), Erichlandwehr, Jogereit (2/2), Voßhans. Beim Spitzenreiter führten Julian Niedergriese (9), Max Langelahn (7) und Nikolaos Grugel (6) die Torschützenliste an.
TuS Spenge 2 – TuS 97 Bielefeld 33:27 (14:13)
Lange Zeit hielten die „Jürmker“ dieses Duell offen. Nach einer schnellen 1:3-Führung lagen die Gäste beim 9:10 das letzte Mal in Front. Aber bis zur 45.Minute blieb es spannend. Zu diesem Zeitpunkt lag Spenge nur knapp mit 24:22 vorn. Dann gelang den Schützlingen von Trainer Heiko Holtmann ein 5:1-Lauf und beim Zwischenstand von 29:23 war das Spiel entschieden. Haupttorschützen TuS Spenge: Sebastian Reinsch (7), Bennet Brinkmeier (7) und Philipp Holtmann (5). Für Jöllenbeck trafen Jane Heidemann und Adrian Boehnke jeweils siebenmal ins Schwarze.
TV Isselhorst – TuS Brockhagen 36:27 (18:12)
Nach der überraschenden 34:36-Heimniederlage gegen das Kellerkind Brake, hat der TV Isselhorst wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Nach vier Siegen in Folge überholte Isselhorst den VfL Mennighüffen in der Tabelle und rückte bei jetzt 27:9-Punkten auf den dritten Tabellenplatz vor. Der TuS Brockhagen hielt das Spiel beim TV bis zum 5:4 offen, danach setzten sich die Hausherren auf 14:8 ab und lagen auch beim Pausenpfiff mit sechs Treffern vorn. Nach fünfzehn Minuten wurde Marvin Gregor vom TV mit der roten Karte bedacht. Aber davon ließ sich Isselhorst nicht verunsichern. Brockhagen kam in Durchgang zwei nur noch zweimal bei den Zwischenständen von 19:16 und 27:24 bis auf drei Tore heran. Spätestens beim 30:25 stand der Sieger in diesem Gütersloher Derby fest. Während die den Hausherren Moritz Lünstroth (8), Alexander Wiese (6) und Marlon Walhorn (6) die Torschützenliste anführten, überragte bei Brockhagen wie schon in der Vorwoche Tom Eckstein, der sich achtmal in die Torschützenliste eintragen konnte.
Ergebnisse vom Wochenende 21./22.02.26 und Spielbericht ASV Senden – VfL 1.Herren
VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 14./15.02.2026
Heimspiele
Sa 12.30Uhr weibl. B-Jgd. JSG LöMO – Handball Bad Salzuflen 18:29
Sa 14.00Uhr männl. D-Jgd. JSG LöMO 1 – JSG Else-Wiehen Wölfe 22:18
So 10.30Uhr weibl. D-Jgd. JSG LöMO – VfL Herford 9:9
So 12.00Uhr männl. C-Jgd. JSG LöMO – HSG Hüllhorst 22:23
So 13.45Uhr gem. E-Jgd. JSG LöMO 2 – HSG EGB Bielefeld 13:12
So 15.15Uhr gem. E-Jgd. JSG LÖMO 1 – VfL Herford 13:14
Auswärtsspiele
Sa 14.00Uhr männl. B-Jgd. SG Bünde/Dünne – JSG LöMO 30:27
So 10.00Uhr weibl. E-Jgd. TuS 97 Bielefeld 2 – JSG LöMO 12:11
So 13.00Uhr männl. A-Jgd. HSG Altenbeken/Buke – JSG LöMO 27:30
So 14.30Uhr gem. E-Jgd. TuS 97 Bielefeld 3 – JSG LöMO 3 15:11
So 17.00Uhr ASV Senden – VfL 1.Herren 39:21
ASV Senden – VfL 1. Herren 39:21 (15:6)
Eine Woche vor dem Schlagerspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 blamierte sich die Truppe von Trainer Andre Fuhr bei ihrem Gastspiel in Senden bis auf die Knochen. In Durchgang eins traf der VfL mal gerade sechsmal ins Tor der Münsterländer. Und dabei hatte auch noch Torhüter Tobias Bekemeier mit einem Weitwurf ins leere Tor des ASV getroffen. Bis zur 16.Minute lag der VfL nur mit 5:4-Toren hinten. Dann trafen die Gäste bis zum Pausenpfiff nur noch zweimal ins Sendener Tor. Und beim Stand von 15:6 wurden die Seiten gewechselt. Der VfL war in dieser Phase von allen guten Geistern verlassen und Senden schaffte durch einen 10:2-Lauf frühzeitig die Vorentscheidung. Auch im zweiten Durchgang wurde es nicht viel besser. Der zweite Abschnitt ging mit 24:15 an die Gastgeber. Am Ende kassierte der VfL eine 39:21-Klatsche. Eine Niederlage mit 18 Toren Unterschied, das muss man erst einmal verdauen. Der VfL machte im Angriff zu viele technische Fehler. Zudem waren die Torwürfe oft sehr harmlos. Und 39 Gegentore sprechen eine deutliche Sprache. Jetzt muss die Truppe bis zum nächsten Samstag zu ihrer alten Stärke zurückfinden, wenn sie gegen den Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 eine Chance haben will.
Tore: Tim Huckauf (3), Luke Heinrichsmeier (3), Mats Rinne (3), Preben Barthold (3), Sönke Reitemeier (2), Fynn Walter (2), Christian Menkhoff (2), Tim Held (2) und Tobias Bekemeier (1).
Vorschau ASV Senden – VfL 1.Herren
VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 14./15.02.2026
Heimspiele
Sa 12.30Uhr weibl. B-Jgd. JSG LöMO – Handball Bad Salzuflen
Sa 14.00Uhr männl. D-Jgd. JSG LöMO 1 – JSG Else-Wiehen Wölfe
So 10.30Uhr weibl. D-Jgd. JSG LöMO – VfL Herford Gymnasium Löhne
So 12.00Uhr männl. C-Jgd. JSG LöMO – HSG Hüllhorst Gymnasium Löhne
So 13.45Uhr gem. E-Jgd. JSG LöMO 2 – HSG EGB Bielefeld Gymnasium Löhne
So 15.15Uhr gem. E-Jgd. JSG LÖMO 1 – VfL Herford Gymnasium Löhne
So 16.45Uhr männl. D-Jgd. JSG LöMO 2 – TuS Leopoldshöhe Gymnasium Löhne
Auswärtsspiele
Sa 14.00Uhr männl. B-Jgd. SG Bünde/Dünne – JSH LöMO
So 10.00Uhr weibl. E-Jgd. TuS 97 Bielefeld 2 – JSG LöMO
So 13.00Uhr männl. A-Jgd. HSG Altenbeken/Buke JSG LöMO
So 14.30Uhr gem. E-Jgd. TuS 97 Bielefeld 3 – JSG LöMO 3
So 17.00Uhr ASV Senden – VfL 1.Herren
ASV Senden – VfL 1. Herren
An diesem Wochenende ist nur unsere erste Herrenmannschaft im Einsatz. Die Truppe von Trainer Andre Fuhr reist ins Münsterland. Am Sonntag um 17.00Uhr empfängt der ASV Senden den VfL. Das wird eine ganz schwierige Aufgabe für unser Team. In der Hinrunde verkaufte sich Senden in Mennighüffen ausgezeichnet und verlor am Ende nur ganz knapp mit 31:30-Toren. Die sehr offensive Deckungsarbeit des ASV schmeckte dem VfL seinerzeit überhaupt nicht. Der ASV rangiert mit 21:13-Punkten und 545:485-Toren auf dem fünften Tabellenplatz einen Rang hinter dem VfL. Nachdem Senden seine ersten beiden Heimspiele gegen die HSG Werther/Borgholzhausen (24:25) und TuS Brake (30:36) verlor, ist die Truppe von Trainer Alexander Nolte in der neuen Halle im Sportpark Senden eine Macht. Lediglich gegen Spitzenreiter TSG Altenhagen/Heepen 3 (30:32) und TV Isselhorst (36:41) gab es vor eigenem Publikum weitere Niederlage. Überragender Akteur beim ASV ist Jakob Janssen, der die Torschützenliste anführt. Aber auch mit Nick Rüddenklau, Anton Peuker und Hendrik Hüging stehen weitere torgefährliche Akteure im Aufgebot der Münsterländer. Der VfL muss sich gegenüber seiner Leistungen von der Vorwoche gegen TV Verl erheblich steigern, um in Senden eine Chance zu haben. Bei den Gästen werden Daniel Danowsky und Arne Kröger fehlen.
Rückblick auf den 17.Oberligaspieltag
Rückblick auf din 17.Oberligaspieltag
Die vier Spitzenteams der Oberliga Staffel 1 überstanden den siebzehnten Spieltag unbeschadet. Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 hatte im Bielefelder Stadtderby mit dem Gastgeber TuS 97 Bielefeld überhaupt keine Probleme und kam zu einem 39:28-Kantersieg. Der Tabellenzweite TuS Spenge 2 hatte bei der Reserve der Ahlener SG erheblich mehr Schwierigkeiten, aber am Ende reichte es zu einem 26:29-Erfolg. Der TV Isselhorst erzielte beim Tabellenfünften ASV Senden gleich 41 Treffer und gewann bei den Münsterländern klar mit 36:41-Toren. Nur in der Anfangsphase hielt der in letzter Zeit so erfolgreiche ASV mit 3:2 vorn. Danach übernahm Isselhorst die Initiative und führte durchgängig mit drei bis fünf Toren Vorsprung. Der VfL Mennighüffen ließ dem Tabellenletzten TV Verl in Durchgang zwei keine Chance mehr und siegte klar mit 23:13-Toren. Im Abstiegsduell gewann die Spvg. Steinhagen bei Lit 1912 3 klar mit 28:34-Toren und überholte die Nordies in der Tabelle. Die Überraschung des Spieltages gelang dem Aufsteiger HSG Werther/Borgholzhausen, der beim TuS Möllbergen mit 24:27-Toren gewann. Der Vorletzte TuS Brake hielt die Partie beim TuS Brockhagen bis zur 35.Minute offen. Dann aber setzte es doch noch eine klare 34:28-Niederlage.
So 15.02.2026 VfL – TV Verl 23:13 (9:7)
Zuletzt kassierte der VfL in zwei Spielen 69 Gegentore. Das waren eindeutig zu viele und so lag der Fokus im Training auf der Abwehrarbeit. Im Heimspiel gegen den Tabellenletzten TV Verl rührte der VfL in der Deckung Beton an und der überragende Torhüter Tobias Bekemeier musste nur ganze dreizehnmal hinter sich greifen. Der VfL war nach Ansicht seines Trainers Andre Fuhr eindeutig das bessere Team. Die Anfangsphase gehörte allerdings dem TV Verl, der nach acht Minuten mit 3:4 in Front lag. Danach hatte der VfL seinen Gegner besser im Griff und zog mit drei Toren in Folge auf 6:4 davon. In der Folge hätten die Hausherren den Vorsprung deutlich ausbauen können, aber die Fuhr-Sieben ließ viel zu viele sehr gute Wurfchancen aus. Wegen der vielen Fahrkarten des VfL ging es auch nur mit knappen 9:7-Führung in die Pause. Auch in der zweiten Hälfte brauchten die Hausherren ein paar Minuten, um in Gang zu kommen. Dann aber ging die Post ab. Durch zwei Treffer von Tim Huckauf und jeweils einem Tor von Simon Harre und Mats Rinne zog der VfL von 11:8 in der 36.Minute zunächst auf 15:8 (43.) davon. Nur weitere fünf Minuten später betrug der Vorsprung beim 20:9 das erste Mal elf Tore. In der Endphase ließ die Konzentration beim VfL etwas nach, aber trotzdem stand am Ende ein klarer 23:13-Erfolg auf der Anzeigetafel. Tore: Tim Huckauf (5), Simon Harre (4), Fynn Walter (3), Christian Menkhoff (2), Mats Rinne (2), Marvin Vieregge (2), Tim Held (2), Justus Böttcher (1), Sönke Reitemeier (1) und Jona David (1).
Nur 13 erzielte Tore sprechen im Handball eine deutliche Sprache – und die klingt nicht oberligawürdig. Ligaschlusslicht TV Verl verlor am Sonntag trotz passabler Abwehrleistung beim Tabellenvierten VfL Mennighüffen mit 13:23 (7:9). „Das ist dann schon peinlich. Wir bleiben das zweite Mal deutlich unter 20 Toren. Und es ist schade für die Defensive hinter einem guten Torwart Torben Fischedick“, sagte Trainer Torben Gottsleben. Der vermisste im Angriff Tiefe, Passgenauigkeit, Durchsetzungsvermögen und Laufen ohne Ball. Stattdessen wurde immer wieder im Stehen angeprellt. Damit rieb sich auch der erstmals eingesetzte drittligaerfahrene Paul Freier auf, der es dann immer mit zwei oder drei Abwehrspielern zu tun bekam. „Er kommt aus einer Verletzung und ist genau wie Philipp Eliasmöller noch nicht genug eingespielt“, bilanzierte Gottsleben, der es im zweiten Durchgang mit mehreren Angriffsformationen probierte. „Natürlich können wir die Tabelle lesen, und da sind es mittlerweile einige Punkte. Aber rechnerisch ist noch Hoffnung“, setzt der Trainer auch darauf, dass sich die Mannschaft – dann auch mit Ex-Bundesliga- und Nationalspieler Jens Bechtloff – in den kommenden zwei Begegnungen gegen die Topteams besser einspielt, um im März und April die fehlenden Punkte aufzuholen. Sehr wahrscheinlich ist das aktuell nicht. TV Verl: T. Fischedick/Gerlach – L. Hartkämper, Freier (1), Vogt, N. Fischedick, Leitner (1), Eliasmöller (2), Herzog (1), Erichlandwehr, Jogereit (2/2), Schlüter (3), Vogler (2), Voßhans, Zawidzki.
TuS Möllbergen – HSG Werther/Borgholzhausen 24:27 (11:12)
Durch die Niederlage gegen den Tabellennachbarn rutschte Möllbergen erstmals in dieser Saison in ein negatives Punktverhältnis. „Ich war von der Leistung meiner Mannschaft etwas überrascht“, meinte Trainer Andre Torge enttäuscht. „Ich dachte, wir wären einen Schritt weiter“. Doch er stellte ehrlich fest: Das Ergebnis spiegelte die Leistung seines Teams wider. In Jan Pedersen (beruflich verhindert) und Miladin Kozlina (privat verhindert) fehlten einige wichtige Akteure. Vor allem aber, so stellte Torge fest, blieben die Leistungsträger unter ihrem Standard. Die Zahl der Fehler war zu hoch, dem Team fehlte die Überzeugung. Der TuS kam von Beginn an nicht gut in die Partie und lief während der gesamten Spielzeit einem Rückstand hinterher. Lediglich beim 13:12 in der 33.Minute lagen die Hausherren nur einmal während der gesamten Partie vorn. Bei Möllbergen trafen William Schläger (8/2), Lennart Bischoff (7) und Nils van Zütphen (4) trafen am besten. GianLuca Tesi ging diesmal völlig leer aus.
Lit 1912 3 – Spvg. Steinhagen 28:34 (12:18)
„Es gibt Tage, an denen man einen Spieler auswechselt, weil er schlecht spielt. Am Samstag konnte ich wechseln, wie ich wollte. Da waren alle schlecht“, beschrieb Lit-Trainer Olaf Grintz ein kollektives Leistungstief ausgerechnet im wichtigen Abstiegsduell gegen die Spvg. Steinhagen. „Bei uns hat so gut wie nichts funktioniert und bei Steinhagen klappte fast alles. Lit verlor nach dem 8:10 zum 9:14 den Anschluss. Bereits zur Pause war der Rückstand beim 12:18 deutlich. Nach dreizehn Minuten in Durchgang zwei führte Steinhagen klar mit 16:25-Toren und hatte die Vorentscheidung frühzeitig herbeigeführt. Justus Westerbeck (8/2), Lasse Ulrich (5) und Sverre Wischnewski (5) führten bei den Hausherren die Torschützenliste an. Für die Gäste waren Tim-Michael Ansorge (7), Dennis Strothmann (6) und Leonhard Janzen (5) am erfolgreichsten.
TuS Brockhagen – TuS Brake 34:28 (16:15)
Der Tabellenvorletzte aus Bielefeld hielt die Partie bis zum 18:18 in der 34.Minute offen. Nach weiteren neun Minuten war das Spiel so gut wie entschieden, denn der Aufsteiger führte zu diesem Zeitpunkt schon mit 24:19-Toren. Über 28:21 kam Brockhagen zu einem deutlichen 34:28-Erfolg. Zwei Akteure der Hausherren drückten dem Spiel den Stempel auf. Tom Eckstein, der junge Versmolder, zu Saisonbeginn vom Leistungszentrum Ahlen nach Brockhagen gewechselt, machte in der zweiten Halbzeit gegen Brake sein bisher bestes Spiel für den TuS. Der Mittelmann präsentierte sich zweikampfstark und war mit acht Treffern torgefährlich. Und auch Lennart Philipp gehörte zu den Leistungsträgern bei den Hausherren. Nachdem ihm gegen seinen Stammverein Spvg. Steinhagen das Pech an den Fingern klebte, war der Linksaußen beim 34:28 gegen Brake nicht zu halten. Philipp traf per Gegenstoß, Siebenmeter und von seiner Flügelseite insgesamt neun Mal. Bei den Gästen trafen Jannis Johannmeier (9) und Matti Eisele (6) am besten.
TuS 97 Bielefeld – TSG Altenhagen/Heepen 2 28:39 (13:20)
Die Hausherren, die auf ihren Spielmacher und Torjäger Dominic Wehmeyer verzichten mussten, hielten das Bielefelder Stadtderby gegen den Tabellenführer aus Heepen nur vierzehn Minuten offen. Zu diesem Zeitpunkt führte die TSG knapp mit 7:8. Drei Minuten später lagen die Gäste bereits mit 7:11 vorn und setzten sich dann auf 8:16 ab. Beim Pausenpfiff führte die TSG klar mit 13:20 und ließ auch in Durchgang zwei nichts mehr anbrennen. Beim 13:24 in der 36.Minute nahm TuS-Trainer Jannik Nierste früh die Auszeit. Doch auch diese Maßnahme nutzte nichts. Beim 17:30 und 19:34 sah es ganz böse für die Jürmker aus. In der Endphase konnten sie noch etwas verkürzen, aber am Ende setzte es eine ganz bittere 28:39-Klatsche. Haupttorschützen TuS 97: Tim Lukas Ackermann (6), Jan Heidemann (5) und Benny Gehring (5). Haupttorschützen TSG: Hannes Krassort (8), Jannik Ullmann (7), Bjarne Franz (6), Max Langelahn (6).
Die Spielberichte vom Sonntag, den 15.02.2026
VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 14./15.02.2026
Heimspiele
Sa 15.00Uhr weibl. E-Jgd. JSG LöMO – TVC Enger 8:12
Sa 18.00Uhr VfL 2. Herren – TuS Westfalia Vlotho/Uffeln 27:22
So 17.00Uhr VfL 1. Herren – TV Verl 23:13
So 10.30Uhr VfL 4. Herren – TSV Oerlinghausen 3 30:29
So 12.30Uhr VfL 3. Herren – SG Bünde/Dünne 3 29:32
VfL 1. Herren – TV Verl 23:13 (9:7)
Ohne spielerisch zu glänzen kam der VfL gegen den Tabellenletzten TV Verl zu einem ganz deutlichen 23:13-Erfolg. In Durchgang eins sahen die vielen Fans nur magere Handballkost. Beide Abwehrreihen gingen beherzt zur Sache und die Torhüter Tobias Bekemeier bei den Hausherren und Torben Fischediek auf Verler Seite zeigten des öfteren ihr Können. Und so blieben Tore Mangelware. In der 27.Minute stand ein mageres 7:7 auf der Anzeigetafel. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der VfL schon vier Gegenstoßtore erzielt. Die Rückraumspieler strahlten wenig Torgefahr aus. Kurz vor dem Halbzeitpfiff trafen Fynn Walter und Tim Huckauf zum 9:7-Halbzeitstand. In Durchgang zwei stand die VfL-Abwehr ganz hervorragend und Torhüter Tobias Bekemeier wurde zum Spieler des Match. Er war kaum noch zu bezwingen. Als 21 Minuten in Hälfte zwei gespielt waren, hatte sich der VfL bis auf 20:9 abgesetzt. Die Gäste hatten in 21Minuten mal gerade zwei Tore geworfen. Und dabei trafen sie einmal vom Siebenmeterpunkt. Am Ende ließ bei den Hausherren die Konzentration etwas nach und dadurch verlor der Tabellenletzte aus Verl nur mit zehn Toren Unterschied. Obwohl bei Verl Paul Freier und Philipp Eliasmöller aufliefen, blieb die Angriffsleistung des Tabellenletzten nur Stückwerk.
Tore: Tim Huckauf (5), Simon Harre (4), Fynn Walter (3), Mats Rinne (2), Marvin Vieregge (2), Christian Menkhoff (2), Tim Held (2), Justus Böttcher (1), Sönke Reitemeier (1) und Jona David (1).
VfL 3. Herren – SG Bünde/Dünne 3 29:32 (12:14)
Das Hinspiel hatte die dritte Mannschaft des VfL in Bünde ganz deutlich mit 30:19-Toren gewonnen. Aber im Rückspiel stand die Truppe von Trainer Detlev Harre völlig neben sich. Beim 3:2 und 4:3 konnten sich die Hausherren über eine Führung freuen. Danach zog Bünde auf 4:6 vorbei und blieb bis zum Pausenpfiff mit zwei Toren vorn. In der zweiten Hälfte blieb der VfL bis zum 21:21 in Schlagdistanz. Durch einen 0:4-Lauf setzten sich die Gäste auf 21:25 ab und ließen danach nichts mehr anbrennen. Trainer Detlev Harre meinte nach der überraschenden Niederlage: „Wir mussten einige Spieler ersetzen. Aber ohne vernünftige Abwehrarbeit und bei 33 Fehlwürfen kannst du so ein enges Spiel nicht gewinnen“.
Tore: Marius Hepermann (13), Luca Böker (9), Marvin Fransmeier (2), Erik Littmann (2), David Eckert (2) und Brian Gröppel (1).
VfL 4. Herren – TSV Oerlinghausen 3 30:29(10:15)
Die vierte Mannschaft konnte mit ganz viel Glück den ersten Punktverlust in dieser Saison vermeiden. Andre Steffen meinte nach dem knappen 30:29-Erfolg: „Die Gäste aus Oerlinghausen haben eine starke Vorstellung geboten. Bei uns lief in Durchgang eins nicht viel zusammen. Am Ende traf Malte Bröhenhorst zum 30:29 und wir fuhren einen ganz dreckigen Sieg ein“.
Zunächst lief die Partie nach dem Geschmack des VfL. In der 19.Minute traf Bastian Bröhenhorst zum 10:8 für den Spitzenreiter. Doch dann lief gar nichts mehr beim VfL zusammen. Bis zur Halbzeitpause hatte der Angriff Ladehemmung und Oerlinghausen nutzte die Gunst der Stunde. Durch einen 0:7-Lauf freuten sich die Gäste über eine deutliche 10:15-Pausenführung. In Halbzeit kam der VfL dann besser in das Spiel, es dauerte aber bis zur 49.Minute, ehe Malte Bröhenhorst sein Team beim 22:21 seit langer Zeit wieder in Führung schoss. Beim 27:25 lagen die Hausherren mit zwei Toren vorn, aber die Gäste glichen siebzehn Sekunden vor dem Ende zum 29:29 aus. Acht Sekunden vor der Sirene nahm der VfL seine Auszeit und dann traf Malte Bröhenhorst genau drei Sekunden vor dem Schluss zum glücklichen 30:29-Endstand.
Tore: Malte Bröhenhorst (13), Bastian Bröhenhorst (5), Daniel Reimer (5), Patrrick Barkowski (3), Christian Held (2), Andre Steffen (1) und Carsten Talke (1).
Spielbericht VfL 2.Herren – TuS Vlotho/Uffeln
VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 14./15.02.2026
Heimspiele
Sa 15.00Uhr weibl. E-Jgd. JSG LöMO – TVC Enger 8:12
Sa 18.00Uhr VfL 2. Herren – TuS Westfalia Vlotho/Uffeln 27:22
So 17.00Uhr VfL 1. Herren – TV Verl
So 10.30Uhr VfL 4. Herren – TSV Oerlinghausen 3
So 12.30Uhr VfL 3. Herren – SG Bünde/Dünne 3
VfL 2. Herren – TuS Westfalica Vlotho/Uffeln 27:22 (13:13)
Ganze fünf Punkte holte die Reserve des VfL in der Hinrunde der Bezirksliga. In der Rückrunde zeigt die Truppe von Trainer Miklas Bröhenhorst ein ganz anderes Gesicht. Gegen den TuS Westfalica Vlotho/Uffeln gewann der VfL mit 27:22-Toren und holte aus den letzten drei Partien tolle 6:0-Punkte. Damit rückte der VfL auf den elften Tabellenplatz vor. Die Hausherren starteten ganz schlecht in das Spiel und lagen schnell mit 0:3-Toren hinten. In der 14.Minute ging der VfL das erste Mal in Führung, als Jannik Brune zum 7:6 traf. Dann blieb es bis zum Pausenpfiff eng. Die Hausherren führten dann mit 13:11, aber Vlotho glich bis zum Pausenpfiff zum 13:13 aus. Der VfL leistete sich in der ersten Hälfte den Luxus, gleich zwei Siebenmeter zu verwerfen.In Durchgang zwei steigerte sich Abwehr der Hausherren und der eingewechselte Torhüter Jill Rothenroth brachte die Wende. Über 18:15 zog der VfL auf 22:17 davon und lag in der 48.Minute beim Stand von 23:18 klar vorn. Innerhalb von wenigen Sekunden kassierten die Hausherren drei Zeitstrafen und Vlotho verkürzte durch zwei Siebenmeter bis auf 23:20. In der Folgezeit strapazierte der VfL wieder die Nerven seiner Fans, vergab einige gute Chancen von den Außenpositionen und in der 55.Minute hatten sich die Gäste bis auf 23:22 heran gearbeitet. Lennard Fransmeier brachte seinen VfL mit dem Tor zum 24:22 endgültig auf die Siegerstraße. Die Gäste trafen am Ende nicht mehr ins Tor der Gastgeber und der VfL gewann verdient mit 27:22-Toren. Trainer Miklas Bröhenhorst meinte nach dem dritten Sieg in Folge: „Wir sind ganz schlecht in das Spiel gekommen. Bis zur Pause haben beide Teams viele Fehler gemacht. Eine bessere Abwehrleistung und die gute Torhüterleistung von Jill Rothenroth haben uns den Sieg gebracht. Und zudem haben wir den direkten Vergleich gegen Vlotho gewonnen“.
Tore: Tim-Oliver Strauch (7), Till Orgel (4), Andreas Kreft (4), Christian Bröderhause (3), Jannik Lindemeier (2), Kevin Eickmeier (2), Tobias Pape (2), Jannik Brune (1), Leon Schrewe (1) und Lennard Fransmeier (1).