Vorschau auf die kommende Oberligasaison  2018/2019

Die ostwestfälische Dominanz in der höchsten Spielklasse Westfalens ist Vergangenheit. Der TuS Spenge hat sich nach einer tollen Serie in Richtung 3.Liga verabschiedet und die HSG Augustdorf/Hövelhof hat nach der Fusion mit Handball Lemgo 2 sein Team aus der Oberliga zurückgezogen. Als abgeschlagenes Schlusslicht stieg die HSG Gevelsberg/Silschede in die Verbandsliga Staffel  2 ab. Da kein Team aus der 3.Liga West abstieg,  begrüßen wir in der nächsten Spielzeit drei Aufsteiger aus den beiden Verbandsligen.

Die TSG Harsewinkel  verdrängte in der Schlussphase  die zweite Mannschaft von Lit Tribe Germania von der Tabellenspitze  und wurde mit 36:16 -Punkten Meister  in der Verbandsliga Staffel 1. Schalke 04 schaffte nach dem Scheitern  nach der Saison 2016/2017, als man gegen den TuS Möllbergen in den Relegationsspielen den kürzeren zog, nun als Meister der Staffel 2 die Versetzung in die Oberliga. Schalke wurde mit 46:6-Zählern recht souverän  Meister in der Staffel 2 und verwies OSC Dortmund auf den zweiten Rang. Der Vorsprung auf Dortmund betrug zum Saisonende satte neun Punkte. Den dritten Aufstiegsplatz  sicherte sich der frühere Zweitbundesligist SuS Oberaden, der beide Vergleiche gegen Eintracht  Dortmund  mit vier Toren Unterschied für sich entscheiden konnte.

In der Spielzeit 2018/2019  sind drei Teams aus dem Handballkreis Bielefeld/Herford (TSG AH Bielefeld, TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck und der heimische VfL)  und jeweils zwei Vertreter aus den Kreisen Gütersloh (Sportfreunde Loxten und die TSG Harsewinkel)  und aus dem Kreis Minden/Lübbecke (Lit Tribe und TuS Möllbergen) in der Oberliga vertreten.

Was hat sich vor dieser Spielzeit personell bei den Teams getan? Wer wird als Meisterschaftsfavorit gehandelt und wer kämpft in der neuen Saison gegen den Abstieg?

Klarer Titelfavorit ist die TSG AH Bielefeld. Nach der letztjährigen Vizemeisterschaft hat Manager Christian Sprdlik sein Team gezielt verstärkt. Alles andere als der Aufstieg  wäre eine große Überraschung.

Wer könnte der Übermannschaft aus Bielefeld eventuell Paroli bieten? Mit dem letztjährigen Drittplatzierten Lit Tribe Germania, den Sportfreunden aus Loxten und dem VfL Gladbeck  sind die Teams genannt, die sich in der Spitzengruppe der Oberliga wieder finden sollten. ASV Hamm-Westfalen 2, TV Soest, HSV Hemer und der TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck sollten das Mittelfeld der Tabelle bilden.

Neben dem VfL werden der letztjährige Vorletzte TuS Möllbergen, die zweite Mannschaft des TuS Ferndorf sowie die drei Aufsteiger TSG Harsewinkel, Schalke 04 und SuS Oberaden um den Klassenerhalt kämpfen.

 

Und nun zu den Teams im einzelnen:

 

Lit Tribe Germania Nordhemmern

Die Nordies verpflichteten den einstigen  lettischen Nationalspieler Evars  „Ebbe“Klesniks. Der 38jährige Abwehrspezialist spielte in der letzten Saison noch beim Bundesligisten HSG Wetzlar. Der in Minden wohnende Klesniks soll durch seine Erfahrung die Abwehr stabilisieren und die junge, wilde Truppe führen. Manager  Bert Fuchs sprach  von einer perfekten Verpflichtung. Er meinte: „Er ist die Korsettstange, die uns gefehlt hat“.

Zudem stehen Torhüter Jannis Finke (zurück vom TuS Möllbergen) und Rechtsaußen Jannik Oevermann (vom TSV GWD Minden 2) neu im Kader von Trainer Daniel Gerling. Wenn es den Nordies in der neuen Saison gelingt, ihre gravierenden Leistungsunterschiede abzustellen, könnten sie der TSG AH Bielefeld das Leben schwer machen.

 

Zugänge: Evars Klesniks (HSG Wetzlar)

Jannis Finke (TuS Möllbergen)

Jannik Oevermann (TSV GWD Minden 2)

 

Abgänge:  Eric Speckman (TuS N-Lübbecke)

Kevin Körtner (VfL Mennighüffen)

 

TSG AH Bielefeld_

Der lästige Rivale ist nicht mehr dabei. Nach dem Aufstieg des TuS Spenge ist die TSG  der hohe Meisterschaftsfavorit. Meister wollen und müssen sie werden. Aufgestiegen sind die Bielefelder dann aber noch nicht, denn die zwölf Oberligameister spielen in einer Relegation die späteren Aufsteiger aus. Maximal zehn der zwölf Spitzenreiter  haben eine Chance auf die Versetzung. Der Meister aus Westfalen muss gegen den Primus der Oberliga Nordsee antreten. Hier gilt der OHV Aurich als der große Favorit. Fünf hochkarätige Neuzugänge konnte der neue Trainer Stephan Just begrüßen. Richard Sundberg kommt als aktueller finnischer Nationalspieler. Mit Max Schüttemann konnte ein weiterer, wurfgewaltiger Rückraumspieler verpflichtet werden. Der neue Kreisläufer Mario Bergen ist ebenfalls ein routinierter Akteur. Die Talente Vincent Kroll und Jannik Wortmann komplettieren den ausgezeichneten Kader.

„Die TSG ist der große Favorit. Das Ziel ist der Aufstieg. Dafür bin ich gekommen und das werden wir mit vollem Enthusiasmus angehen“, formulierte Trainer Stephan Just kämpferisch.

 

Zugänge:    Richard Sundberg (Grankula IFK, Finnland)

Max Schüttemann (HF Springe)

Mario Bergen (Limburg Lions, Niederlande)

Vincent Kroll (Eintr. Hildesheim)

Jannik Wortmann (eigene Jugend)

 

Abgänge:    Nils Prüßner

Marius Kastening  (Hannover-Burgwedel)

 

 

TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck

Die Bielefelder Vorstädter haben am Transfermarkt kräftig  zugeschlagen und gleich drei Akteure des letztjährigen Meisters TuS Spenge verpflichtet.  Neben den ehemaligen  Spenger Leistungsträgern  Sebastian Reinsch und Sebastian Kopschek  wechselte auch noch Mittelmann Tim Clausing zum TuS 97. Björn Klusmann steht nach überstandener schwerer Verletzung wieder im Kader und Justin Mühlbeier ist aus Australien zurückgekehrt und will ebenfalls den Sprung in die erste Mannschaft schaffen.

Der TuS 97 ist erheblich besser aufgestellt als im Vorjahr und Trainer Eric Husemann wird  in der neuen Spielzeit wohl keine Abstiegssorgen haben.

Viele Experten erwarten den TuS am Ende der Saison in der oberen Hälfte der Tabelle.

 

Zugänge:

Sebastian Reinsch    (TuS Spenge)

Sebastian Kopscheck (TuS Spenge)

Tim Clausing            (TuS Spenge)

Björn Klusmann        (TuS 97 II)

Justin Mühlbeier       (zurück nach Auslandsaufenthalt)

 

Abgänge:

Arne Kämper           (TuS Möllbergen)

Moritz Pieper           (TuS Möllbergen)

Jakob Schulte          (Pause)

Maik Braunheim       (TuS Brake)

Malte Begemann      (Handball Detmold)

 

 

TuS Möllbergen

In der letzten Saison wäre der TuS normalerweise als Tabellenvorletzter in die Verbandsliga abgestiegen, aber durch den freiwilligen Rückzug der TSG Augustdorf/Hövelhof blieb die Torge-Sieben in der Oberliga. Der Kader des TuS hat sich gegenüber dem Vorjahr erheblich verändert. Sechs Akteure verließen den Verein. Dafür kann Trainer Andre Torge aber gleich acht Neuzugänge begrüßen. Er sieht seine Hauptaufgabe darin, die Neuen sehr schnell zu integrieren.

Andre hat sich den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt. Er sieht die Aufsteiger TSG Harsewinkel, SuS Oberaden und Schalke 04 als direkte Konkurrenten  im Abstiegskampf an.

Er konnte zwei ehemalige Hüllhorster Akteure zum Wechsel nach Möllbergen bewegen. Neben Arne Kämper gab auch Rechtsaußen Jonas Bartsch  seine Zusage.

 

Zugänge:   Arrne Kämper  (TuS 97 Bielefeld, RM RL)

Moritz  Pieper (TuS 97 Bielefeld, RM)

Julian Kaatze (HSV Minden-Nord) RR)

Jonas Bartsch (HSG Hüllhorst, RA)

Bastian Fischedick  (GWD-Minden A-Jgd., RM)

Tim Möller  (TuS Möllbergen 2, LA)

Thorben Fischedick  (Spvg. Steinhagen       , TW)

Robin Rose (TuS Möllbergen 2, TW)

 

Abgänge:  Jannis Finke (Lit Tribe Germanina, TW)

Patric k Richter (RL; Laufbanhnende)

Martin Damm (LA, TV Werther 2)

Patrik Kurz (RM, TSV Hahlen)

Lukas Eickenjäger (KL, TSV Hahlen)

Thorben Hanke (TuS Westfalia Vlotho/Uffeln)

 

 

VfL Gladbeck

„Wir  werden unseren Weg weitergehen“, betont Tim Deffte, Leiter der Handballabteilung des VfL Gladbeck, und verweist darauf, dass in der neuen Saison mit Jan Schmiedemann, Philipp Tosson, Mats Diergardt, Moritz Schölich, Nick Kalhöfer und TimFrederic Neumann gleich weitere  sechs Eigengewächse zum erweiterten Aufgebot der ersten Mannschaft gehören werden – wie auch Hans Müller, der aber etwas älter ist als die anderen. Und Tim Deffte betont: „Und natürlich haben wir den Anspruch, wieder oben mitzuspielen“. Als Titelfavorit wird in Gladbeck die TSG AH Bielefeld gesehen. Die Freude  über den Aufstieg  von Schalke 04 war beim VfL groß, denn endlich  gibt es wieder ein richtiges Derby. Nur zwei Spieler verlassen den Verein, nämlich Torhüter Andor Schneider und Kreisläufer Christoph Enders. Schneider hütete drei Jahre lang den Kasten  bei den Rot-Weißen. Enders spielte zwei Jahre lang für Gladbeck. Er kehrt zum MTV Rheinwacht Dinslaken zurück.

Zugänge:  Philipp Korona (TW, VfL Gladbeck 2)

Tim-Federic  Neumann (KL, VfL Gladbeck 2)

Hans Müller (KL, VfL Gladbeck 2)

Jan Schmiedemann, Philipp Tosson, Mats Diergardt, Moritz         Schölich und Nick Kalhöfer (alle eigener Nachwuchs)

 

Abgänge:  Andor Schneider (Torwart)

Christoph Enders (KL, zurück nach Rheinwacht Dinslaken)

 

Sportfreunde Loxten

Bei den „Fröschen“ steht ein neuer Mann auf der Kommandobrücke. Dirk Schmidtmeier (45), der bislang bei der männlichen A-Jugend im HLZ (Handballeistungszentrum) Ahlen angestellt war, löst Thomas Lay als Trainer ab. Als Spieler war er für ASV Hamm, SG Ahlen, OSC Dortmund und SCE Heesen aktiv. Der Aufstieg in die 2.Bundesliga mit der SG Ahlen war sein bisheriger größter Erfolg.

Zudem hat sich der letztjährige Tabellenfünfte  weiter mit jungen, hungrigen Talenten aus der Region verstärkt. Vom TuS Nettelstedt 2 wechselte  Rückraumspieler Jan Schröder (23) zu den Sportfreunden. Und aus den Nachbarvereinen kamen der 21jährige Simon Schulz (Spvg. Steinhagen) und der 22jährige Jasper Steinlechner (TG Hörste) nach Loxten.

Wenn die  Sportfreunde in dieser Saison nicht die Startschwierigkeiten der letzten Spielzeit  an den Tag legen, könnten sie den großen Favoriten aus Bielefeld ärgern. Wie schon im Vorjahr gelten die Sportfreunde aus Loxten für uns als Geheimfavorit.

 

Zugänge:  Jan Schröder ( TuS Nettelstedt 2)

Simon Schulz  ( Spvg. Steinhagen)

Jasper Steinlechner (TG Hörste)

 

Abgänge:  Thilo Stinhans (Spvg. Versmold)

Christian Kalms (TuS Brockhagen)

Daniel  Plum (Laufbahnende)

 

 

ASV Hamm-Westfalen 2

Teammanager Frank Scharschmidt hat die letzten Monate genutzt, um den Kader der Reseve umzubauen. „Die meisten Spieler  sind ja erst im vergangenen Jahr aus der A-Jugend gekommen. Sie haben sich gut entwickelt, aber wir brauchen auch den einen oder andren Erfahrenen im Team“, meinte er. Daher sind auch zwei der vier Neuzugänge für die Spielzeit 2018/2019 eher der Kategorie „routiniert“ zuzuordnen. Einen ganz wichtigen Part soll in der neuen Mannschaft  der 30jährige Julian Krieg einnehmen. Der Rückraumrechte aus dem Zweitligakader wird künftig aus beruflichen Gründen kürzer treten und soll in der Oberligamannschaft fester Bestandteil und ein wichtiger Eckpfeiler sein. Ein paar Jahre jünger, aber auch bereits sehr erfahren ist Mittelmann Michael Sorg, der vom TuS Ferndorf II nach Hamm wechselte.

In Hamm gibt es ebenfalls einen neuen Trainer. Nachdem Tobias Mateina aus rein privaten Gründen sein Amt niederlegte, hat jetzt Christian Feldmann (zuvor bei OSC Dortmund) bei der ASV-Reserve das Sagen. Hamm peilt in der neuen Saison einen gesicherten Mittelfeldplatz  an.

 

Zugänge:         Julian Krieg (RR, ASV Hamm 1)

Michael Sorg (RM,  TuS Ferndorf 2)

Leon Wolff (LA, Soester TV)

Jan Wesemann, (TW, TuS N-Lübbecke)

Abgänge:         Vincent Saalmann (Cloppenburg)

Tobias Wesseling (hört aus gesundheitlichen Gründen                auf)

Dennis Richter (Pause)

Justin Black (Auszeit)

Eike Jungemann (?)

Dustin Mechelhoff (Labdergen)

Kim Voss-Fels (nur noch ASV Hamm 1)

 

 

TSG Harsewinkel

Mit einem beeindruckenden Schlussspurt von 14:2-Punkten aus den letzten acht Meisterschaftsspielen überholte die TSG  in der Endabrechnung  SuS  Oberaden und die Reserve von Lit Tribe. Damit feierte Trainer Manuel Mühlbrand mit seiner relativ jungen Truppe den größten Erfolg  in der Vereinsgeschichte. Die Routiniers Moritz Schneider, Rene Hilla, Stefan Honerkamp und Sebastian Dreisziz  wollen in der neuen Saison erst einmal kürzer treten. Die Spielausweise blieben aber bei der TSG und somit kann man davon ausgehen, das diese Routiniers bei Bedarf auch in der Oberliga aushelfen werden.

Vom Verbandsligaabsteiger TV Verl wechselte Albert Kreismann nach Harsewinkel. Und von der HSG Augustdorf/Hövelhof  stießen mit Kreisläufer Nico Schmecktal und Außenangreifer Serjeg  Braun zwei gestandene Oberligaspieler  zum Aufsteiger, der sich den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt hat. Torwart Alexander Kaup zieht es auf beruflichen Gründen nach Hamburg. Dafür steht Mark Schröder vom TuS Nettelstedt neben dem Rotunier Johnny Dähne im TSG-Tor.

 

Zugänge:         Albert Kreismann (TV Verl)

Mark Schröder (TuS Nettelstedt 2)

Nico Schmecktal (HSG Augustdorf/Hövelhof)

Sergej Braun (HSG Augustdorf/Hövelhof)

 

Abgänge:         Alexander Kaup (Studium in Hamburg)

 

Soester TV

Beim Tabellenvierten der letzten Saison  hat Trainer  Dirk Lohse nach elf Jahren sein Amt niedergelegt. Auch Co-Trainer Martin Denso (nach fünf Jahren beim TV) und Torwart-Trainer Kai Schönfeld (nach zehn Jahren)  sind ab der neuen Saison nicht mehr im Amt. Der neue Mann auf der Kommandobrücke heißt Sören Höhelüchter, der bis 2009 für den Soester TV als Spieler tätig war. Sören wechselte vom TV Verl zu den Bördestädtern. Neuer Co-Trainer wird Lars Gottwald, der bislang  bei Rietberg/Mastholte auf der Trainerbank saß. Und Veith Lichtenegger, der in der letzten Saison noch das Tor in Soest hütete, stieg zum Torwarttrainer  auf.

Im Juli vermeldete der TV einen hochkarätigen Neuzugang.  Der 28jährige Slowake Michal Kurka wechselte  von Worms (Oberliga Rheinland/Pfalz/Saar)  nach Soest.  Der variable Mitttelmann kann auch auf beiden Halbpositionen spielen.

Vom Bezirksligisten TV Wickede kam Marcel Tomassini nach Soest. Der Linkshänder soll auf der halbrechten Positon angreifen.

Nicht mehr im Kader der Börderstädter ist Leon Wolff. Der Linksaußen wechselte zum Oberligarivalen ASV Hamm-Westfalen 2.

Da dem neuen Trainertrio  eine eingespielte Mannschaft zur Verfügung steht, sollte sich der Soester TV wieder im oberen Tabellendrittel  etablieren können.

 

Zugänge:         Michal Kruka (RM, Worms, 28J.)

Marcel Tomassini (RR, TV Wickede, 28)

 

Abgänge:         Veith Lichtenegger (Torwarttrainer)

Leon Wolff (LA, ASV Hamm-Westfalen II)

 

HSV 81 Hemer

Trainer Tihomir Knez geht bei den Sauerländern in seine zweite Saison. Die beiden Langzeitverletzten der vorherigen Spielzeit stehen wieder im Kader der Hemeraner. Lars Henkels, der im Spieljahr 2017/2018  nur siebenmal zum Einsatz kam, hat seine langwierige Krankheit überwunden und auch Marvin  Rosian (10 Einsatze im Vorjahr)  ist wieder beschwerdefrei und har das Training aufgenommen. Dazu verplichtete der HSV vom Verbandsligisten RSVE Siegen Rückraumspieler Frieder Krause. Der Rückraumspieler erzielte in der abgelaufenen Saison 83 Tore in der Verbandsliga. Frieder Krause war früher beim TuS Ferndorf aktiv. Der sportliche Leiter Alfred Klein dazu: „Er kann alle Postionen spielen und ist sehr abwehrstark“. Er hat sich zudem die Zusage von Kreisläufer Lars Klisch geholt. Das Eigengewächs gehörte zur Bundesliga-A-Jugend, musste dann studienbedingt kürzer treten und spielte zuletzt in der zweiten Mannschaft des HSV. Jetzt will er noch einmal richtig  angreifen.

Wenn Hemer in der Saison 2018/2019  von schweren Verletzungen verschont bleibt, könnte die Truppe durchaus im oberen Tabellen drittel landen.

 

Zugänge:         Frieder Krause (RSVE Siegen, 27, RR,RL)

Lars Klisch  (HSV 2, 23 , KL)

Lars Henkels (nach Krankheit wieder im Kader)

Marvin Rosian (nach langer Verletzungspause wieder                 im Kader)

 

Abgänge:         Tobias Schetters  (HSG Schalksmühle-Halver)

Torben Voigt

Toni Mrcela

 

 

TuS Ferndorf II

Die Reserve des Zweitligisten und ihr Trainer Michael Feldmann wollen in ihrer zweiten Oberligasaison den Klassenerhalt frühzeitig  unter Dach und Fach bringen. Da sie, wenn es der Spielplan dann zulässt, die Nachwuchsakteure aus der Bundesligatruppe einsetzen können , ist das Saisonziel durchaus realistisch. Mit Jan Niklas Broszinski, der für Hilmar Gudmundsson im Tor stehen wird, und Kai Pronge kehrten zwei ehemalige Spieler zurück zu den Kreuztalern. Und Rechtsaußen Kevin John, der in der Vorsaison mit der Erstvertretung  den Aufstieg in die zweite Bundesliga schaffte, will nun kürzer treten und er verstärkt die zweite Mannschaft. Der Gegenstoßspezialist  ist ein brandgefährlicher Aussennangreifer.

Mittelmann Michael Sorg verläßt Ferndorf und wechselt zum Ligarivalen ASV Hamm 2.

 

Zugänge:         Kevin John (RA, TuS Ferndorf I)

Jan Niklas Broszinski (TW)

Kai Ronge

 

Abgänge:         Leon Sorg (ASV Hamm 2)

Hilmar Gudmundsson (Torwartrainer TuS Ferndorf 1)

 

 

Schalke 04

Schalke 04 schaffte nach 1988 das zweite Mal den Aufstieg in die höchste westfälische Spielklasse. Am Ende hatte die Truppe von Trainer Sebastian Hosenfelder  neun Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten OSC  Dortmund.  Im Aufstiegsjahr umfasste der Kader der Schalker siebzehn Akteure. Der ist jetzt auf 15 Spieler reduziert worden. Die Schalker, die sich gezielt verstärkt haben, wollen den Klassenerhalt so schnell wie möglich in trockene Tücher bringen. Tim Kirsch, der aus Studiengründen selten zur Verfügung steht, wird dem Aufstiegsteam fehlen. Er brachte im Vorjahr sehr viel Stabilität  in das Abwehrzentrum. Trainer Hosenfelder

sieht die TSG AH Bielefeld als Titelfavoriten an.

 

Zugänge:         Fabian Henschel (RR, SV Westerholt)

Nico Helfrich (RA, HSV Dümpten, VL Mühlheim)

Jan Grzesinski (KL, RM, A-Jgd. TuS Nettelstedt, vorher

Westfalia Herne)

Fabian Findel  (TW, SV Neukirchen, OL Niederrhein)

 

Abgänge:         Mario Samija (Co-Trainer)

Sven Erzfeld (TW, zurück zu Teutonia Riemke)

Tim Kirsch (aus Studiengründen Stand-by-Spieler)

Rosen Kolev (SV Westerholt

Jens Rosenbaum (Pause, später Schalke 2)

Christoph Hening (Pause, später Schalke 2)

Daniel Linke, Karierreende

 

SuS Oberaden

Die Cobras mit ihrem Spielertrainer Alexandros Katsigiannisschafften über die Relegationsspiele gegen Eintracht Dortmund als vierzehntes Team die Versetzung in die Oberliga. Die Euphorie beim ehemaligen Zweitligisten war enorm. Innerhalb von drei Minuten waren die Eintrittskarten für  das Heimspiel gegen OSC Dortmund im Vorverkauf vergriffen. Und die Cobras gewannen dann auch beide Vergleiche gegen den OSC mit vier Toren Unterschied. Der Klassenerhalt ist das große Ziel des Aufsteigers. Die Cobras geben gleich am ersten Spieltag ihre Visitenkarte bei uns in Mennighüffen ab.  Das sehr junge Team hat in der letzten Spielzeit einen großen Sprung nach vorn gemacht. Spielertrainer Alexandros Katsigiannis ist weiter auf der Suche nach jungen, hungrigen Spielern. Zwei Neuzugänge sind fest und der Trainer kann auf eine eingespielte Truppe zurückgreifen, da nur Tim Fehring , der zur Zeit in Hannover studiert, selten zur Verfügung steht. Auch bei den Cobras heißt der große Titelfavorit TSG AH Bielefeld.

 

Zugänge:          Fabian Marschewski  (Kl, 19, A-Jugend Unna-Massen)

Nico Wagner (LA, SuS Oberaden 2)

 

Abgänge:         Tim Fehring ( LA, RM,  ist nach Hannover verzogen,                    Stand-by-Spieler

 

 

Freuen wir uns auf spannende und faire Spiele in der Oberligasaison 2018/2019.

 

 

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