Rückblick auf den 20.Oberligaspieltag

Am 20. Spieltag der Oberliga Westfalen Staffel 1 hat es den bis dato verlustpunktfreien Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 erwischt. Im Spitzenspiel beim Rangzweiten TuS Spenge 2 verlor die TSG mit 33:29-Toren. Der Vorsprung auf Spenge ist jetzt auf vier Zähler geschmolzen. Spenge will auf jeden Fall den zweiten Platz, der zur Teilnahme an den Relegationsspielen berechtigt, vor dem TV Isselhorst verteidigen. In der Oberliga Staffel 2 führt der TuS Volmetal mit 40:0-Punkten das Feld an. Um den zweiten Tabellenplatz kämpfen hier der Soester TV (33:7-Zähler) und die HSG Herdecke/Ende (32:8-Punkte). Den dritten Tabellenplatz in der Staffel 1 verteidigte der TV Isselhorst, der sich ganz klar mit 36:29 gegen den TuS Möllbergen durchsetzte. Im Abstiegskampf feierte der Tabellenletzte TV Verl bei der HSG Werther/Borgholzhausen seinen zweiten Saisonsieg. Durch den 24:28-Auswärtssieg schöpft die Truppe um Jens Bechtloff neue Hoffnung auf den Klassenerhalt. Aber auch der Vorletzte TuS Brake punktete doppelt. Gegen die Reserve der Ahlener SG gelang beim ganz klaren 38:28-Erfolg der erste Heimsieg in dieser Spielzeit. Verlierer in der Abstiegszone war die Spvg. Steinhagen, die vor eigenem Publikum gegen den TuS 97 Bielefeld keine Chance hatte und mit 22:27-Toren unterlag. Einen ganz wichtigen Punkt im Abstiegskampf holte die junge Truppe von Lit 1912 beim ASV Senden. Am Ende teilte man sich beim 25:25-Unentschieden die Punkte. Der VfL Handball Mennighüffen siegte mit dem letzten Aufgebot beim TuS Brockhagen mit 31:30 und beendete die Negativserie.

TV Isselhorst – TuS Möllbergen 36:29 (18:14)

Handball-Oberligist TV Isselhorst hat sich nicht aus der Spur bringen lassen und das kurzfristig von Sonntag vorverlegte Heimspiel gegen den TuS Möllbergen mit 36:29 (18:14) gewonnen. Damit bliebt der TVI im Rennen um Relegationsplatz zwei. Auf den 2:0-Blitzstart mit Kontern in der ersten Spielminute folgte durch vergebene Chancen ein 5:8-Rückstand, bevor Felix Marquardt die Gastgeber wieder mit 9:8 (17. Minute) nach vorn brachte. Die Umstellung auf die 6:0-Abwehr zwang Möllbergen zu ungenauen Abschlüssen. Drei Paraden von Tobias Linke gegen jeweils frei vor ihm auftauchenden Kreisläufer sicherten die Führung. Weil zum Ende der ersten Halbzeit Nils van Zütphen dreimal für Möllbergen traf, ging es mit einem 18:14 in die Kabinen. Nach Wiederanpfiff ließ der TVI nichts mehr anbrennen. Niklas Reckmann nutzte seine zuletzt selten gewordenen Einsatzzeit im rechten Rückraum mit fünf Treffern, immer wieder war der TVI mit schnellem Spiel und Durchbrüchen von Max Kollenberg erfolgreich.
TV Isselhorst: Linke/Gerloff – Vossen, Tubbesing, Gregor, Reckmann (5), Lünstroth (9), Thormann, Marquardt (7), Martinez-Royo (1), Eweler (1), Kollenberg (6), Walhorn (1), Wiese (6/5).

Möllbergen brachte sich durch 21Fehlwürfe, davon sieben Großchancen vom Kreis, am Freitagabend in Isselhorst am Ende um ein besseres Ergebnis. Torhüter Quirin Huwer bekam in der Anfangsphase einen Ball gegen den Kopf und prallte kurze Zeit später dann auch noch mit dem Kopf gegen den Pfosten, so dass er mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ausgewechselt werden musste. Für ihn ging Jon Scherf aus der dritten Mannschaft zwischen die Pfosten und machte seine Sache laut Trainer Andre Torge gut. Bei den Gästen fehlte der erkrankte Miladin Kozlina und Lennart Bischoff wurde nach zwei schnellen Zeitstrafen nur noch sporadisch eingesetzt. Beste Werfer für Möllbergen waren Nils van Zütphen und William Schläger, die beide neunmal erfolgreich waren.

TuS Brockhagen – VfL 30:31 (11:16)

Der VfL war schon mit reichlich Personalproblemen zum TuS Brockhagen gereist, denn Tim Huckauf, Daniel Danowsky, Justus Böttcher und Luke Heinrichsmeier fehlten aus den unterschiedlichsten Gründen. Und während des Spiel kamen noch weitere Ausfälle hinzu. Dennoch gelang der Truppe um Trainer Andre Fuhr ein 31:30-Auswärtssieg. Am Kreis begann zunächst Fynn Walter, der aber bereits nach zwanzig Minuten zwei Zeitstrafen kassiert hatte. Um das Risiko einer frühen dritten Zeitstrafe mit automatischer Disqualifikation aus dem Wege zu gehen, übernahm der junge Jonathan Kramer die Rolle von Fynn Walter. Doch auch diese Maßnahme funktionierte nur so lange, bis sich Kramer an der Schulter verletzte. Das war ein paar Minuten nach der Halbzeitpause, als der VfL klar mit 16:11-Toren führte. Andre Fuhr musste erneut ins Risiko gehen und erneut Fynn Walter bringen. Der kassierte dann in der 45.Minute beim Stand von 23:22 für den VfL seine dritte Zeitstrafe und musste auf der Tribüne Platz nehmen. Außerdem verletzte sich auch noch Preben Barthold am Knie und konnte nicht mehr weiterspielen. Dem VfL-Coach gingen allmählich die personellen Möglichkeiten aus. Rechtsaußen Christian Menkhoff stellte sich in den Dienst der Mannschaft und übernahm die Kreisläuferposition. Den 25:25-Ausgleichstreffer in der 51.Minute feierte der Brockhagener Anhang frenetisch. Andre Fuhr nahm seine Auszeit. Die Worte des Trainers nahm offensichtlich Marvin Vieregge am besten auf, denn der halblinke Rückraumspieler nutzte seine Fähigkeiten im Spiel „Eins gegen Eins“ und erzielte in der letzten Viertelstunde sieben Treffer für den VfL. Gut eine Minute vor dem Ende erhöhte Mats Rinne für sein Team auf 29:31. Der TuS konnte nur noch auf 30:31 verkürzen. Neben Marvin Vieregge zeigte Torhüter Tobias Bekemeier eine bärenstarke Vorstellung. Trainer Andre Fuhr meinte nach der Partie: „Marvin hat das super gemacht und Verantwortung übernommen. Und Tobias hat uns mit seinen Paraden den Sieg gerettet. Wir haben das Spiel mit brennendem Auspuff ins Ziel gebracht. Ich bin mit der kämpferischen Einstellung und mit dem Endergebnis natürlich zufrieden, schön war das Spiel am Ende nicht“. Torschützen: Marvin Vieregge (9), Mats Rinne (6), Fynn Walter (5), Arne Kröger (5), Preben Barthold (3), Christian Menkhoff (1), Tim Held (1) und Jonathan Kramer (1).

HSG Werther/Borgholzhausen – TV Verl 24:28 (16:14)

So groß die Freude bei Handball-Oberligist TV Verl über den zweiten Saisonsieg und den fünften Pluspunkt am Freitagabend auch war: Der 28:24 (14:16)-Erfolg beim Nordkreisrivalen HSG Werther/Borgholzhausen wurde sehr teuer erkauft. Denn der vor einigen Wochen durch seine Rückkehr nach OWL zum Team gestoßene Philipp Eliasmöller zog sich im Angriff, als er mit dem klammernden gegnerischen Abwehrspieler auf den Hallenboden prallte, ohne sich abstützen zu können, eine Schultereckgelenksprengung zu, die voraussichtlich operiert werden muss. Ob der Mittelmann danach überhaupt wieder Handball spielt, ist ungewiss. Da auch Paul Freier (Bänderriss im Handgelenk) nicht zur Verfügung steht, lastet in den kommenden entscheidenden Spielen nun doch gleich wieder mehr Verantwortung auf den jungen Spielern des „Ursprungskaders“. Die gute Nachricht: Das funktionierte am Freitag gut. So traf Linkshänder Simon Hartkämper, der zuletzt vor allem in der zweiten Mannschaft zum Einsatz gekommen war, viermal aus dem rechten Rückraum. Und Fynn Schröder, dessen erster Einsatz nach Kreuzbandriss länger ausfiel als geplant, zeigte auf der linken Außenbahn nicht nur wegen seiner drei Treffer eine gute Leistung. Es haben in den vergangenen Wochen im Training alle besser performt. Jetzt schmeiße ich die jungen Spieler eben rein, und wir alle müssen beweisen, dass wir es auch in der aktuellen Besetzung schaffen können“, hofft Trainer Torben Gottsleben, dass der Erfolg trotz der Verletzung ein Brustlöser war, der hilft, das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zu stärken. Wichtig war nach einer zu passiven ersten Halbzeit die Steigerung im zweiten Durchgang. Da bekam die Abwehr mehr Zugriff, dazu kamen ab der 40. Minute die Paraden von Torwart Robin Gerlach. Im Angriff holten die Verler mit guter Quote bei der Taktik siebter Feldspieler auf und setzten sich von 24:23 auf 27:23 ab. „Mitentscheidend war, dass wir in den letzten Minuten nicht mehr die Fehler gemacht haben, die uns gegen Brake und zuletzt Spenge noch Punkte gekostet haben“, bilanzierte Gottsleben. Gar nicht gefallen hatten dem Verler Trainer dagegen die vielen nicht geahndeten Aktionen gegen und die unterschiedliche Bewertung der Aktionen von Sven Bechtloff durch die Schiedsrichter. „Er ist ein normaler Ligaspieler und muss auch so und nicht wie ein Bundesligaspieler behandelt werden“, so Gottsleben. Am Sonntag gastiert Kreisnachbar SpVg. Steinhagen zum Derby in Verl, während Brake doppelt und LIT einfach punkteten.

TuS Brake – Ahlener SG 2 38:28 (17:13)

Die Gäste aus Ahlen traten stark ersatzgeschwächt in Brake an. Unter anderem war Routinier Bastian Frenzel nicht mit nach Brake gereist. Ahlen hatte auch nur zwölf Aktive auf dem Spielbericht aufgeführt. In der Anfangsphase sahen die Fans ein ausgeglichenes Spiel. In der 13.Minute brachte Felix Norkowski sein Team mit 6:7 in Front. Das sollte dann aber auch die letzte Führung für die Gäste gewesen sein. Angetrieben vom überragenden Jannis Johannmeier setzte sich Brake auf 11:8 ab und lag zur Pause mit 17:13-Toren vorn. In Durchgang zwei ließ der Tabellenvorletzte aus Brake nichts mehr anbrennen. Über 21:15 und 25:18 lagen die Hausherren in der 53.Minute beim Zwischenstand von 33:23 das erste Mal nicht zehn Buden vorn. Am Ende siegte Brake ganz deutlich mit 38:28-Toren und feierte den ersten Heimsieg in dieser Saison. Bei den Hausherren trafen Jannis Johannmeier (12), Florian Pecher (7), Marius Tiemann (5) und Jannis Meierjürgen (5) am besten. Jonas Horstmann (8) und Felix Norkowski und Jano Altesellmeier (beide 5) führten bei Ahlen die Torschützenliste an.

Spvg. Steinhagen – TuS 97 Bielefeld 22:27 (9:13)

Die Spvg. Steinhagen hatte in den letzten Spielen mit überraschenden Siegen und knappen Niederlagen gegen besser platzierte Teams aufhorchen lassen. Entsprechend gewarnt reiste unsere Mannschaft in die neue Hörmann Arena – mit lediglich drei einsatzfähigen Rückraumspielern und dem klaren Plan, das Tempo im Spiel zu kontrollieren. Unser Team startete konzentriert und legte mit einer stabilen Abwehr sowie einem stark aufgelegten Torwartgespann los. Nach zwölf Minuten standen erst drei Gegentore zu Buche (3:7). Steinhagen reagierte mit einer Auszeit, fand besseren Zugriff und verkürzte bis zur 22. Minute auf 8:9. Kurz vor der Pause zogen wir das Tempo wieder etwas an und nahmen eine Vier-Tore-Führung mit in die Kabine. Nach Wiederanpfiff setzten wir uns in der 39. Minute auf 12:17 ab, doch Steinhagen gab sich nicht geschlagen. Über 14:17 und 16:18 kämpften sich die Gastgeber bis auf 17:18 heran (46.). Eine anschließende vierminütige Unterzahlphase überstanden wir mit viel Einsatz und bauten den Vorsprung bis zur 51. Minute auf 18:22 aus. Auch als Steinhagen fünf Minuten vor Schluss erneut auf zwei Tore herankam (22:24), behielt unser Team die Nerven. Mit einem starken Schlussspurt sicherten wir uns schließlich den 22:27-Auswärtserfolg. Haupttorschützen Jöllenbeck: Jane Heidemann (7) und Dominic Wehmeyer (5). Haupttorschützen Steinhagen: Tim-Michael Ansorge (5), Lukas Hoevelmann (5) und Fabrice Vorderbrügge (4).

ASV Senden – Lit 1912 3 25:25 (16:13)

Fünf Minuten vor dem Schlusspfiff sah es in Senden ganz nach einem Erfolg der Hausherren aus, als Anton Peuker das 25:23 erzielte. Nur zwanzig Sekunden später verkürzte Hagen Viering für die Nordies auf 25:24. Und dann tat sich zunächst wenig. Beide Trainer nahmen ihre Auszeit. 38Sekunden vor dem Ende legte Sendens Trainer Alexander Nolte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Aber sein Team konnte den letzten Angriff nicht erfolgreich abschließen. Und mit dem Schlusspfiff traf Niklas Steiner für die Gäste zum 25:25-Unentschieden. Dieser Zähler könnte für die Nordies im Abstiegskampf noch ganz wertvoll werden. Haupttorschützen Senden: Luca Kuckhermann (7), Jakob Janssen (6) Haupttorschützen Lit: Justus Westerbeck (6), Niklas Steiner (5) und Hagen Viering (4)

TuS Spenge 2 – TSG Altenhagen/Heepen 2 33:29 (17:11)

Jetzt hat es den ungeschlagenen Tabellenführer TSG Altenhagen doch noch erwischt. Im Spitzenspiel unterlag die Truppe von Trainer Arie Haenen dem Tabellenzweiten TuS Spenge 2 mit 33:29-Toren. Spenge war von der ersten Minute an hellwach und fuhr am Ende einen Start-Ziel-Sieg ein. Über 4:1 und 8:6 hatten sich die Gäste bis auf 10:9 herangekämpft, ehe die Hausherren eine ganz starke Phase hatten und sich bis zur Pause auf 17:11 absetzen. Nach dem Wechsel schien die Partie zu kippen. Über 20:18 war beim 21:20 wieder alles offen. In der Folge traf der überragende Sebastian Reinsch und Kreisläufer Goswin Poerschke jeweils zweimal sowie Philipp Richter für die Hausherren zum 26:20. Aber das war noch nicht die Entscheidung. In der 53.Minute hatte die TSG sich wieder bis auf 28:27 herangekämpft. Durch einen 4:0-Lauf machte Spenge dann aber alles klar und siegte am Ende mit 33:29. Für Altenhagen gab es dann aber doch noch ein Trostpflaster, denn die TSG gewann den direkten Vergleich gegen Spenge. Das Hinspiel hatten die Bielefelder mit 31:27 gewonnen. Aufgrund der auswärts mehr erzielten Tore gewannen die Bielefelder den direkten Vergleich.

Während bei Spenge Sebastian Reinsch (8), Bennett Brinkmann (5), Goswin Poerschke (5) und Joshua Kerne (4) die Torschützenliste anführten, trafen für die Gäste Tim Schuwerak (10) und Hannes Krassort (6) am besten.






 

VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 07./08.03.2026

 

Heimspiele

Sa 13.00Uhr wB-Jgd. JSG LöMO – JSG Petershagen/Lahde 19:20

Sa 14.45Uhr mA-Jgd. JSG LöMO – JSG Lit 1912 2 41:40

Sa 16.45Uhr VfL 3. Herren – HSG Spradow 3 27:22

Sa 18.45Uhr VfL 2. Herren – TuSpo Meißen 25:33

So 10.30Uhr VfL 4. Herren- DJK BW Bielefeld

Sa 12.30Uhr gem. E-Jgd. JSG LöMO 3 – TG Herford 9:20

Sa 14.00Uhr mC-Jgd. JSG LöMO – TuSpo Meißen 36:24

Sa 16.00Uhr mB-Jgd. JSG LöMO – HSV Minden-Nord 30:26

So 10.30Uhr Mini-Spielfest der Superminis im Löhner Gymnasium

So 14.00Uhr Mini-Spielfest mit elf Mannschaften im Löhner Gymnasium

Auswärtsspiele

Sa 10.00Uhr Mini-Spielfest JSG LöMO 3 in Bielefeld-Jöllenbeck

Sa 14.45Uhr HSG EGB Bielefeld 2 – VfL 1. Damen 24:25

Sa 16.00Uhr mD-Jgd. TSV Oerlinghausen – JSG LÖMO 2 15:21

Sa 19.15Uhr TuS Brockhagen – VfL 1. Herren 30:31

So 10.00Uhr weibl. E-Jgd. TuS Leopoldshöhe – JSG LÖMO 12:11

 

 

 

VfL 3. Herren – HSG Spradow 3 27:22 (12:9)

Mit einer Rumpftruppe tat sich die dritte Mannschaft gegen den Tabellennachbarn HSG Spradow 3 zunächst schwer, gewann aber am Ende ungefährdet mit 27:22-Toren. Lars Wülker wirkte nach langer Verletzungspause wieder mit und das machte sich positiv bemerkbar. Trainer Detlev Harre meinte nach dem Spiel: „Wenn Lars nicht dabei gewesen wäre, hätte es bei unserer schmalen Besetzung wohl nicht mit einem doppelten Punktgewinn geklappt“. Spradow lag bis zum 3:4 vorn, ehe sich der VfL bis zur Pause auch 12:9 absetzte. Zu Beginn der zweiten Hälfte erzielten die Gäste die drei ersten Treffer und kamen zum 12:12-Ausgleich. Die Vorentscheidung fiel dann zwischen der 34. und 39.Spielminute, als sich der VfL von 13:13 auf 17:13 absetzte. Über 24:21 kam die Harre-Sieben am Ende zu einem klaren 27:22-Erfolg und verteidigte ihren vierten Tabellenplatz.

Tore: Marius Hepermann (10), Lars Wülker (5), Erik Littmann (5), Anton Gergenreider (3), David Eckert (2), Eric Riekwald (1) und Fabian Kassebaum (1).

 

VfL 4. Herren – DJK BW Bielefeld 31:11 (18:3)

Das war schon eine einseitige Angelegenheit. Nach siebzehn Minuten stand ein 14:0 auf der Anzeigetafel. Erst zu diesem Zeitpunkt traf das Schlusslicht zum ersten Mal ins VfL-Tor. Beim Stand von 18:3 wurden die Seiten gewechselt. Und auch in Durchgang zwei spielte der VfL konzentriert weiter. In der 48.Minute traf Bastian Bröhenhorst zum 26:6 und die Hausherren hatten einen Vorsprung von zwanzig Toren herausgeworfen. Danach ließ es der VfL etwas ruhiger angehen und am Ende siegte der Tabellenführer ganz klar mit 31:11-Toren. Die beiden Torhüter Arndt Viering und Jochen Held hielten erstklassig und leiteten etliche Gegenstöße ein.

Tore: Bastian Bröhenhorst (9), Carsten Talke (6), Patrik Barkowski (5), Holger Beck (4), Andre Steffen (3), Christian Held (2), Stefan Nienstedt (1) und Marco Droste (1).

 

VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 07./08.03.2026

 

Heimspiele

Sa 13.00Uhr wB-Jgd. JSG LöMO – JSG Petershagen/Lahde 19:20

Sa 14.45Uhr mA-Jgd. JSG LöMO – JSG Lit 1912 2 41:40

Sa 16.45Uhr VfL 3. Herren – HSG Spradow 3 27:22

Sa 18.45Uhr VfL 2. Herren – TuSpo Meißen 25:33

So 10.30Uhr VfL 4. Herren- DJK BW Bielefeld

Sa 12.30Uhr gem. E-Jgd. JSG LöMO 3 – TG Herford 9:20

Sa 14.00Uhr mC-Jgd. JSG LöMO – TuSpo Meißen 36:24

Sa 16.00Uhr mB-Jgd. JSG LöMO – HSV Minden-Nord 30:26

So 10.30Uhr Mini-Spielfest der Superminis im Löhner Gymnasium

So 14.00Uhr Mini-Spielfest mit elf Mannschaften im Löhner Gymnasium

Auswärtsspiele

Sa 10.00Uhr Mini-Spielfest JSG LöMO 3 in Bielefeld-Jöllenbeck

Sa 14.45Uhr HSG EGB Bielefeld 2 – VfL 1. Damen 24:25

Sa 16.00Uhr mD-Jgd. TSV Oerlinghausen – JSG LÖMO 2 15:21

Sa 19.15Uhr TuS Brockhagen – VfL 1. Herren 30:31

So 10.00Uhr weibl. E-Jgd. TuS Leopoldshöhe – JSG LÖMO

 

TuS Brockhagen – VfL 1.Herren 30:31 (11:16)

Der VfL musste beim Aufsteiger TuS Brockhagen neben seinem Spielmacher Tim Huckauf auch auf Justus Böttcher, Luke Heinrichsmeier und Daniel Danowsky verzichten. Aber dennoch hatte die Rumpftruppe von Trainer Andre Fuhr das Spiel lange Zeit gut im Griff. Brockhagen konnte sich nur einmal über eine Führung freuen, als Tom Eckstein in der 4.Minute zum 2:1 für den TuS traf. Über 2:4 und 5:7 setzte sich der VfL auf 7:11 ab und lag zur Pause ganz klar mit 11:16-Toren vorn. Nach dem Wechsel wurden die Hausherren stärker und verkürzten innerhalb von nur zwei Minuten auf 14:16. Beim 14:19 lag der VfL dann wieder mit fünf Toren vorn. Danach kamen die Hausherren angefeuert durch ihr frenetische Publikum in der 45.Minute zum 22:22-Ausgleich. Beim Stand von 22:23 erhielt Fynn Walter für eine Kleinigkeit seine dritte Zeitstrafe und sah die rote Karte. Dazu verletzte sich zu diesem Zeitpunkt Preben Barthold am Knie und konnte auch nicht mehr eingesetzt werden. Beim Stand von 22:23 in der 46.Minute nahm Trainer Andre Fuhr die Auszeit. Und danach kam der große Auftritt von Marvin Vieregge. Er setzte sich immer wieder im Spiel eins gegen eins gekonnt in Szene und traf in der letzten Viertelstunde gleich siebenmal ins Brockhagener Tor. Über 22:25 und 27:29 kam der VfL am Ende zu einem hart erkämpften 30:31-Auswärtssieg. Der VfL überzeugte durch eine ausgezeichnete, kämpferische Vorstellung. Neben Marvin Vieregge überragte Torhüter Tobias Bekemeier, der gerade in der Schlussphase zum Turm in der Schlacht wurde.

Tore: Marvin Vieregge (9), Mats Rinne (6), Arne Kröger (5), Fynn Walter (5), Preben Barthold (3), Christian Menkhoff (1), Tim Held (1) und Jonathan Kramer (1).

 

VfL 2. Herren – TuSpo Meißen 25:33 (12:20)

Die Reserve des VfL wollte vor eigenem Publikum gegen Tuspo Meißen mit einem weiteren Sieg Boden im Abstiegskampf gutmachen. Aber dieses Vorhaben ging gehörig in die Hose. Der VfL zeigte eine grausame Vorstellung und enttäuschte auf der ganzen Linie. Alle drei eingesetzten Torhüter Jill Rothenroth, Florian Lyschek und Niklas Toll bekamen so gut wie keinen Ball an die Finger. Bis zum 5:7 in der 15.Minute hofften die eigenen Fans noch auf die Wende, aber spätestens beim 6:12 stand der Sieger fest. Die Rückraumschützen der Gäste trafen nach Belieben und zudem konnte der VfL die schnelle Mitte von Meißen nicht stoppen. Über 12:20 zur Pause stand in der 52.Minute ein 18:30 auf der Anzeigetafel. Am Ende gelang dem VfL noch ein 7:3-Lauf und so verlor die Truppe von Miklas Bröhenhorst nur mit 25:33-Toren. Insgesamt leisteten sich die VfL-Angreifer 35 Fehlwürfe und technische Fehler.

Tore: Kevin Eickmeier (5), Tim-Oliver Strauch (4), Tobias Pape (3), Christian Bröderhausen (3), Fabian Cardinal (2), Leon Schrewe (2), Lennard Fransmeier (2), Jannik Brune (1), Till Orgel (1), Andreas Kreft (1) und Jannik Lindemeier (1).

 

HSG EGB Bielefeld 2 – VfL 1.Damen 24:25 (13:12)

Die Damen des VfL behielten in Gadderbaum in der Schlussphase die Nerven und fuhren mit einem knappen 24:25-Auswärtssieg nach Hause. Damit verteidigte die Hepermann-Sieben ihren zweiten Tabellenplatz und benötigt aus den beiden letzten Heimspielen gegen TuS Brake 2 und CVJM Rödinghausen noch einen Sieg, um die Saison als Vizemeister zu beenden. In Bielefeld konnte sich in Durchgang eins kein Team mit mehr als zwei Toren Vorsprung absetzen. Nach dem Wechsel führte die HSG dann mit 15;12 und 16:13, aber der VfL war beim 17:17 wieder dran. Sechs Minuten vor dem Ende brachte Pia Radtke die Gäste mit 22:24 in Front. Und dann wurde es ganz spannend. Der VfL musste zwei Zeitstrafen hinnehmen und die HSG bekam zwei Siebenmeter zugesprochen, die beide von Jana Boehne, die allein fünfzehn Treffer für die Gastgeberinnen erzielte, verwandelt wurden. Genau eine Minute vor dem Schlusspfiff entschied der Unparteiische für Siebenmeter für den VfL. Melissa Harre behielt die Nerven, verwandelte den Strafwurf zum 24:25-Endstand und ließ ihr Team jubeln.

Tore: Melissa Harre (12), Nadine Eckert (6), Talitha Bröhenhorst (2), Pia Radtke (2), Verena Windmann (1), Lea Höinghaus (1) und Sina Speckmeier (1).

 

 

 

VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 07./08.03.2026

 

Heimspiele

Sa 13.00Uhr wB-Jgd. JSG LöMO – JSG Petershagen/Lahde

Sa 14.45Uhr mA-Jgd. JSG LöMO – JSG Lit 1912 2

Sa 16.45Uhr VfL 3. Herren – HSG Spradow 3

Sa 18.45Uhr VfL 2. Herren – TuSpo Meißen

So 10.30Uhr VfL 4. Herren- DJK BW Bielefeld

Sa 12.30Uhr gem. E-Jgd. JSG LöMO 3 – TG Herford Gymnasium

Sa 14.00Uhr mC-Jgd. JSG LöMO – TuSpo Meißen Gymnasium

Sa 16.00Uhr mB-Jgd. JSG LöMO – HSV Minden-Nord Gymnasium

So 10.30Uhr Mini-Spielfest der Superminis im Löhner Gymnasium

So 14.00Uhr Mini-Spielfest mit elf Mannschaften im Löhner Gymnasium

Auswärtsspiele

Sa 10.00Uhr Mini-Spielfest JSG LöMO 3 in Bielefeld-Jöllenbeck

Sa 14.45Uhr HSG EGB Bielefeld 2 – VfL 1. Damen

Sa 16.00Uhr mD-Jgd. TSV Oerlinghausen – JSG LÖMO 2

Sa 19.15Uhr TuS Brockhagen – VfL 1. Herren

So 10.00Uhr weibl. E-Jgd. TuS Leopoldshöhe – JSG LÖMO

 

Am kommenden Wochenende finden fünf Partien in der Mennighüffer Sporthalle statt. Am Löhner Gymnasium zeigen drei Jugendmannschaften der JSG LöMO am Samstag ihr Können. Der Sonntag steht dann ganz im Zeichen der „Mini-Handballer“. Um 10.30Uhr starten die Superminis ihr Turnier am Löhner Gymnasium. Neben vier Teams der JSG LöMO sind zwei Mannschaften von VfL Herford und eine Truppe der Else-Wiehen-Wölfe am Start. Um 14.00Uhr sind dann die Minis dran. Bei diesem Turnier sind gleich elf Truppen vertreten. Die JSG LöMO stellt auch hier vier Teams. Des weiteren laufen zwei Mannschaften der JSG Lenzinghausen/Spenge, zwei Mannschaften der JSG Bielefeld 07, zwei Mannschaften der SG BündeDünne und ein Team der Else-Wiehen-Wölfe auf.

 

In Mennighüffen eröffnet die weibliche B-Jugend der JSG LöMO am Samstag den Nachmittag. Um 13.00Uhr empfängt die weibliche B-Jugend die JSG Petershagen/Lahde. Im Hinspiel trennten sich beide Teams in Lahde 23:23-Unentschieden. Wenn die Truppe der Trainer Christian Pape, Stefan Nienstedt und Marcus Denker die Gäste aus dem Kreis Minden/Lübbecke in der Tabelle noch überholen will, ist ein Sieg am Samstag Pflicht.

Um 14.45Uhr ist dann die männliche A-Jugend dran. Das Team von Trainer Max Meise empfängt im letzten Heimspiel dieser Saison die zweite Mannschaft der JSG Lit 1912. In Nordhemmern gewann unsere A-Jugend seinerzeit klar mit 28:20-Toren. Bei einem Sieg könnte unsere A-Jugend die Vizemeisterschaft in der Bezirksliga feiern.

Um 16.45Uhr zeigt dann die dritte Mannschaft des VfL ihr Können. Die Truppe von Trainer Detlev Harre empfängt den Nachbarn HSG Spradow 3. Es wird sicherlich ein Spiel auf Augenhöhe. Während der VfL mit 10:10-Punkten auf dem vierten Platz der 1.Kreisklasse rangiert, belegen die Gäste mit 9:7-Zählern den fünften Platz. Das Hinspiel fiel seinerzeit aus und wurde bislang noch nicht ausgetragen. Unsere Truppe muss von der ersten Minute an konzentriert zur Sache gehen, um den sechsten Saisonsieg einzufahren.

Um 18.45Uhr läuft unsere Reserve auf. Die Truppe des Trainergespannes Miklas Bröhenhorst und Christian Pape empfängt den Tabellenachten TuSpo Meißen, der ein ausgeglichenes Punktekonto von 18:18 aufweist. Der VfL hat bislang in der Rückrunde überzeugt und kletterte durch drei Siege vom vorletzten Tabellenplatz auf Rang elf. Trotzdem befindet sich der VfL nach wie vor im Abstiegskampf. Aber bereits im Hinspiel konnte sich unsere Reserve über einen unerwarteten 31:29-Auswärtserfolg in Meißen freuen. Wenn der VfL an die sehr guten Leistungen der Vorwoche in Möllbergen anknüpfen kann, wäre ein weiterer Sieg durchaus im Bereich des Möglichen. In der letzten Woche besiegte Meißen den TuS Westfalia Vlotho/Uffeln deutlich mit 32:23-Toren. Dabei waren die beiden Torjäger Liam Nofz (11 Treffer) und Nicolai Burzlaff (8 Treffer) ausgesprochen erfolgreich. Die VfL-Abwehr muss diese beiden Akteure in den Griff bekommen. Die Truppe hofft auf die zahlreiche und lautstarke Unterstützung der großen VfL-Fangemeinde.

Am Sonntagmorgen empfängt unsere vierte Mannschaft um 10.30Uhr den Tabellenletzten DJK BW Bielefeld. Die Bielefelder konnten bislang noch keine Partie gewinnen und haben 0:18-Punkte auf ihrem Konto. Das Hinspiel in Bielefeld gewann der VfL ganz deutlich mit 38:22-Toren. Auf jeden Fall werden die verletzten Malte Bröhenhorst und Stefan Nienstedt fehlen und man muss abwarten, wer am Sonntag auf dem Parkett steht, aber ein Sieg sollte durchaus drin sein.

Unsere erste Damenmannschaft spielt bereits am Samstag um 14.45Uhr in der Sporthalle Gadderbaum gegen die Reserve der HSG EGB Bielefeld. Wenn der VfL seinen zweiten Tabellenplatz verteidigen will, sollte die Truppe von Trainer Marius Hepermann diese Partie gewinnen. Das Hinspiel in Mennighüffen gewann der VfL mit 30:26-Toren. Wenn die Truppe einen Fehlstart wie in der Vorwoche gegen den Tabellenführer SC Babenhausen vermeidet, wäre ein weiterer Sieg durchaus möglich.

Unsere erste Herrenmannschaft ist in der Oberliga Westfalen nach der Niederlage gegen den Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 auf den fünften Tabellenplatz zurückgefallen. Am Samstag reist die Fuhr-Sieben zum Aufsteiger TuS Brockhagen, der mit 16:22-Punkten auf dem neunten Tabellenplatz rangiert. Das Hinspiel gewann der VfL deutlich mit 41:32-Toren. Aus den letzten fünf Spielen holte der VfL aber mal gerade 3:7-Zähler. Wenn man nicht im Mittelfeld der Tabelle landen will, muss die Truppe endlich wieder punkten. Vor allen Dingen die Abwehrarbeit muss verbessert werden. Bei Brockhagen, das letzte Woche in eigener Halle gegen den ASV Senden 37:38 verlor, überzeugte Linkshänder Jan Mescher, der gleich elf Treffer erzielte. Und auch Sergej Braun war mit acht Toren sehr erfolgreich.

 

 

 

Rückblick auf den 19.Oberligaspieltag

Die Reserve der TSG Altenhagen/Heepen marschiert mit großen Schritten auf die Meisterschaft zu. Auch beim VfL Handball Mennighüffen gab sich die Truppe von Trainer Arie Haenen keine Blöße und gewann souverän mit 33:25-Toren. Verfolger Spenge siegte beim Tabellenletzten TV Verl knapp mit 37:35-Toren und bleibt dem Tabellenführer auf den Fersen. Aber der Rückstand beträgt immerhin schon sechs Zähler. Isselhorst gewann in Nordhemmern deutlich mit 40:34-Toren und rechnet sich noch Chancen auf den zweiten Tabellenplatz aus. Möllbergen musste sich mächtig strecken, um in eigener Halle den Tabellenvorletzten TuS Brake mit 30:28 zu bezwingen. Neben der TSG Altenhagen/Heepen 2 ist der ASV Senden die Mannschaft der Stunde in der Oberliga. Das Team aus dem Münsterland gewann mit 37:36-Toren beim Aufsteiger TuS Brockhagen. Nach 14:2-Punkten aus den letzten acht Spielen rückte Senden auf den vierten Tabellenplatz vor.

 

TuS Möllbergen – TuS Brake 30:28 (14:14)

Nach vier Niederlagen in Folge gelang dem TuS Möllbergen ein 30:28-Arbeitssieg über das Kellerkind TuS Brake. Überschattet wurde die Partie von zwei Notarzteinsätzen. Im Vorspiel wurde Dustin Streitberger aus der zweiten Mannschaft des TuS aufgrund einer allergischen Reaktion noch während des Spiels gegen VfL Mennighüffen abgeholt. Rene Lorge vom TuS Brake bekam in der Oberligapartie bei einer Möllberger Abwehraktion einen Ellenbogen ins Gesicht und wurde mit Verdacht auf Kieferbruch ins Klinikum gebracht werden. Die Torge-Sieben freute sich am Ende dennoch über zwei wichtige Punkte. Der Sieg wurde allerdings mehr erarbeitet als erspielt. Am Ende wurde es noch einmal unnötig knapp. „Wir verpassen es zweimal, uns auf vier Tore abzusetzen und verwerfen einen Gegenstoß sowie einen Siebenmeter“,schilderte Andre Torge. Am Ende vergab Brake beim Stand von 29:28 die Chance zum Ausgleich, dann traf Marten Kollmeier für die Gelben zum 30:28-Endstand. Beim Sieger führten GianLuca Tesi (9), William Schläger (5) und Marten Kollmeier (5) die Torschützenliste an. Beim TuS Brake traf Jannis Johannmeier (9) am besten.

 

TV Verl – TuS Spenge 2 35:37 (18:20)

Es war, angeführt von einem im zweiten Durchgang überragenden Jens Bechtloff, konkurrenzfähiger Oberligahandball, den das Schlusslicht TV Verl den wenigen Zuschauern auf der Verler Tribüne bot. Es war ein gut anzuschauendes Spiel, das die Gastgeber, die es erst zu drei Pluspunkten gebracht haben, dem Tabellenzweiten TuS Spenge Il boten. Doch erneut blieb Zählbares aus, stellte die Anzeigetafel mit 35:37 (18:20) eine Niederlage fest – die 17. im 19. Saisonspiel. Und so gehen der Mannschaft, die am Samstag auch ohne Jens Freier und Johannes Dorow sowie Paul Vogt und Lennart Voss, dafür aber dank Philipp Eliasmöller die Qualität hatte, um zu punkten und noch eine Aufholjagd zu starten, die Spiele aus. Auf den Vorletzten TuS Brake sind es weiter nur drei Punkte Rückstand, doch bei der nicht unwahrscheinlichen Zahl von mehr als einem Absteiger ist der Rückstand auf den Drittletzten LIT III mit acht und den Viertletzten Steinhagen mit neun Punkten beträchtlich. Gegen die mit den langjährigen Drittligaspielern Max Schüttemeyer, Sebastian Reinsch oder Philipp Holtmann, dafür aber insgesamt nur elf Spielern angereisten Gäste, bot die Mannschaft von Torben Gottsleben von Beginn an eine Leistung, die der Verler Trainer treffend mit couragiert bezeichnete. Bei 4:0-Führung nach schönen Verler Toren nahm TuS-Coach Heiko Holtmann bereits nach 5:10 Minuten die erste Auszeit. Erst 30 Sekunden später erzielten die Gäste ihren ersten Treffer, zeigten dann aber mit einem Lauf vom 12:8 zum 12:13 ihre Klasse. Die bestand erstens aus dem Konterspiel mit den ungemein schnellen und (auch im Positionsspiel) treffsicheren Außen, aber auch aus Wurfgefahr im Rückraum. Doch die Verler hielten dagegen und glichen immer wieder aus zum 14:14, 16:16 und 18:18. Nach Wiederanpfiff lagen die Gastgeber beim 22:21 und 23:22 noch mal vorn. Doch als sich Fehler wie nicht gefangene Kreisanspiele und vergebene klare Chancen häuften, schien die Partie nach drei einfachen Gegentreffern vom 28:28 zum 28:31 gelaufen. Denkste. Wieder glich Verl aus, wobei Bechtloff viel Verantwortung übernahm. Mit schnellen Beinen und flinken Bewegungen gewann der 39-Jährige Zweikämpfe und kam zu allein sieben Treffern im zweiten Durchgang. Als Philipp Eliasmöller in der 57. Minute zum 33:33 in Überzahl ins leere Tor traf, war wieder alles offen. Um so größer die Enttäuschung, als sich die Gäste gegen die offene Manndeckung behaupteten und Joshua Kern 54 Sekunden vor dem Ende per Kempa zum entscheidenden 34:36 getroffen hatte.

 

VfL Handball Mennighüffen – TSG Altenhagen/Heepen 2 25:33 (12:16)

Sie hatten sich einiges vorgenommen, doch am Ende mussten die Handballer des VfL in eine verdiente 25:33-Niederlage gegen den ungeschlagenen Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 einwilligen. „Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Der Gegner war einfach besser als wir“,lobte VfL-Trainer Andre Fuhr den Spitzenreiter. Trotzdem war der 54jährige enttäuscht, denn unschlagbar waren die Bielefelder nicht. „Die Kleinigkeiten haben wir nicht gut genug gemacht“, sagte er. Zumindest vor der kämpferischen Einstellung her wollte Fuhr seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Am Ende waren es einige Fehlwürfe zu viel, die sich die Mennighüffer leisteten. Auf der anderen Seite trug der Tabellenführer seine Angriffe etwas klarer, schneller und strukturierter vor. Die Angreifer suchten immer wieder die Zweikämpfe und brachten die VfL-Abwehrspieler an ihr Limit. Mit David Stanjek hatte die TSG zudem auch den besseren Torwart. Die VfL-Keeper Tobias Bekemeier und Tristan Frerichs hielten gut, aber nicht überragend. Die Basis für die Niederlage legte der VfL selbst schon in der 1.Hälfte. Beim Zwischenstand von 7:8 ließen die Grünen fünf glasklare Chancen aus. Das nutzte Altenhagen eiskalt aus und setzte sich auf 7:14 ab. Und anstatt mit einem Unentschieden in die Pause zu gehen, lagen die Hausherren beim Seitenwechsel mit vier Toren zurück. In der zweiten Hälfte kam der VfL immer mal wieder auf zwei Tore heran, doch genau in diesem Situationen unterliefen ihnen Fehler, meistens Fehlwürfe. Während die Außenangreifer der Gäste gleich zehn Treffer erzielten, trafen die Außen des VfL nur einmal ins Schwarze. Als TSG-Torwart David Stanjek beim Stand von 23:29 einen Siebenmeter von Tim Huckauf abwehrte, war das Spiel gelaufen. Der Tabellenführer brachte am Ende den Sieg im Stile eines Meisters ins Ziel. Der anvisierte zweite Tabellenplatz, der an der Teilnahme an Aufstiegsspielen berechtigt, ist für den VfL in weite Ferne gerückt. Für den VfL waren Marvin Vieregge (6), Fynn Walter (5), Arne Kröger (4), Tim Huckauf (4), Mats Rinne (2), Tim Held (2), Luke Heinrichsmeier (1) und Simon Harre (1) erfolgreich. Bei den Gästen trafen Hannes Krassort (6), Nikolaos Grugel (6), Jannik Ullmann (4), Tim Schuwarek (4), Bjarne Franz (4) und Mamoudou Sidibe (4) am besten.

 

Lit 1912 3 – TV Isselhorst 34:40 (18:20)

Lit musste im Kampf gegen den Abstieg einen Dämpfer hinnehmen. Das Team von Trainer Olaf Grintz kassierte gegen den TV Isselhorst gleich 40 Gegentore und unterlag mit 35:40. Der Trainer benmerkte: „Wir haben in Hälfte eins trotz unserer 18Tore zu viele Fehler in der Offensive gemacht und sieben bis acht Gegenstöße zugelassen. In der zweiten Hälfte ist die schwankenden Leistung etwas unserer Unerfahrenheit geschuldet. Isselhorst hat verdient gewonnen, obwohl es ärgerlich ist, mit 35 geworfenen Toren am Ende zu verlieren“. Bei Lit führten Hagen Viering (7), Paul Scheibe (6) und Henry Peter Stange (5) die Torschützenliste an. Bei Isselhorst trafen Felix Marquart (10), Moritz Lünstroth (7) und Marvin Gregor (6) am besten.



TuS 97 Bielefeld – HSG Werther/Borgholzhausen 23:14 (10:7)

Gegen unsere Nachbarn aus Werther/Borgholzhausen hatten wir uns viel vorgenommen. Der Aufwärtstrend aus dem Spiel in Spenge sollte unbedingt mitgenommen werden. Da Werther bekannt ist für seine offensive Abwehr, die phasenweise auch in eine 3:3-Formation übergeht, stellten wir uns auf ein laufintensives Duell ein. Von Beginn an standen wir kompakt in der Deckung und fanden schnell ins Spiel. Nach sechs Minuten lagen wir mit 3:1 vorn und behaupteten den Vorsprung über 7:5 (16.) und 9:6 (24.) bis zur Pause, in die wir mit einer 10:7-Führung gingen. Auch nach dem Seitenwechsel blieben wir konzentriert und konnten den Abstand bis zur 36. Minute auf 13:8 ausbauen. Werther nutzte danach einige Unaufmerksamkeiten, kam bis zur 40. Minute noch einmal auf 14:11 heran. Unsere Auszeit zur richtigen Zeit brachte jedoch wieder Ruhe und Klarheit ins Spiel – ein anschließender 4:0-Lauf stellte die entscheidenden Weichen. Beim Stand von 18:11 (52.) war das Spiel praktisch entschieden. Am Ende stand ein verdienter 23:14-Heimerfolg auf der Anzeigetafel. Für den Sieger trafen Jane Heidemann (5), Dominic Wehmeyer (5) und Benny Gehring (4) am besten. Bei den Gästen, die nur 14Treffer erzielten, führte Fynn Huxohl (5) die Torschützenliste an.

 

TuS Brockhagen – ASV Senden 36:37 (16:16)

Die Fans in Brockhagen bekamen gleich 73 Treffer zu sehen. Der ASV setzte seine Erfolgsserie fort und holte aus den letzten acht Spielen tolle 14:2-Punkte. Durch diesen Erfolg überholte Senden den VfL Mennighüffen in der Tabelle und rückte auf den vierten Rang vor. Lange Zeit sah es in Brockhagen nach einem Heimsieg aus, denn der TuS führte drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff mit 15:12-Toren. Bis zur Pause glich Senden zum 16:16 aus und setzte sich in Durchgang zwei auf 19:24 ab. Die Hausherren glichen durch einen 5:0-Lauf beim 24:24 wieder aus und dann blieb es bis zum 33:33 spannend. In der Schlussphase setzten sich die Gäste auf 33:37 ab, ehe in der letzten Spielminute Brockhagen noch dreimal zum 36:37-Endstand traf. Bei den Hausherren überragte Jan Mescher, der sich gleich elfmal in die Torschützenliste eintrug. Bei Senden trafen Anton Peuker (10) und Hendrik Hüging (5) am besten.



Ahlener SG 2 – Spvg. Steinhagen 29:27 (15:13)

Ahlen gewann dieses Kellerduell gegen die Spvg. Steinhagen mit 29:27-Toren und belegt bei nunmehr 17:21-Zählern den achten Platz. Steinhagen muss nach dieser Niederlage weiter um den Klassenerhalt bangen, da die Schnapsstädter demnächst auf die Spitzenteams von der TSG Altenhagen/Heepen 2, TuS Spenge 2 und VfL Mennighüffen treffen. Zudem müssen sie noch bei den Kellerkindern TV Verl und TuS Brake antreten. In Ahlen lagen die Gäste bis zum 7:8 in Front, danach drehte Ahlen die Partie, ging mit 10:8 in Führung und lag zur Pause mit 15:13 vorn. In Durchgang schien beim Zwischenstand von 20:14 die Vorentscheidung gefallen zu sein. Aber die Gäste kämpften unverdrossen weiter und hatten beim 24:22 wieder den Anschluss geschafft. Gut eine Minute vor dem Ende verkürzte Jona Schröder zum 28:27 für die Spvg., ehe Routinier Bastian Frenzel mit seinem siebten Treffer den Deckel zum 29:27-Endstand drauf machte. Bei Steinhagen waren Leonhard Janssen (5), Tim-Michael Ansorge (5) und Dennis Strothmann die besten Werfer.



 

VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 28.02./01.03.2026

 

Heimspiele

Sa 12.00Uhr E-quer Turnier mit JSG LöMO, JSG Lenzinghausen/Spenge, JSG Bielefeld 07

Sa 15.00Uhr weibl. E-Jgd. JSG LöMO – Sportfreunde Senne 12:8

Sa 16.45Uhr VfL 1. Damen – SC Babenhausen 20:27

Sa 19.00Uhr VfL 1. Herren – TSG Altenhagen/Heepen 2 25:33

 

Auswärtsspiele

Sa 12.00Uhr Sportfreunde Senne – gem. E-2-Jgd. JSG LöMO 21:21

Sa 17.00Uhr TuS Möllbergen 2 – VfL 2. Herren 28:27

So 10.00Uhr SG Bünde/Dünne 4 – VfL 4. Herren 31:20

So 13.30Uhr SG Bünde/Dünne – gem. E-1-Jgd. JSG LöMO 30:15

So 16.00Uhr JSG Else-Wiehen-Wölfe 2 – mC-Jgd. JSG LöMO 23:26

So 18.00Uhr HSG Löhne/Obernbeck 1 – VfL 3.Herren verlegt

So 18.00Uhr TSG Harsewinkel – mA-Jgd. JSG LöMO 21:41

 

SG Bünde/Dünne 4 – VfL 4 31:20 (14:11)

Jetzt hat es auch unsere vierte Mannschaft erwischt. Bei der SG Bünde/Dünne 4 kassierte der VfL seine erste Saisonniederlage und die fiel mit 31:20 recht deftig aus. Spielmacher Malte Bröhenhorst erzielte in der zweiten Minute den 1:1-Ausgleichstreffer. Dabei verletzte er sich und konnte nicht mehr eingesetzt werden. In der Folgezeit hatte der VfL nur noch einen Auswechselspieler zur Verfügung und das war gegen die gut aufspielenden Gastgeber einfach zu wenig. Beim 2:3 ging der VfL in Führung, doch danach bestimmten die Hausherren die Partie. Über 7:4 und 11:7 führte Bünde beim Pausenpfiff mit 14:11-Toren. In Durchgang zwei war der VfL bei den Zwischenständen von 16:13 und 17:14 noch in Schlagdistanz. Danach erhöhten die Hausherren auf 20:14 und setzten sich bis zum Schlusspfiff auf 31:20 ab.

Tore: Carsten Talke (7), Daniel Reimer (4), Holger Beck (4), Bastian Bröhenhorst (3), Malte Bröhenhorst (1) und Stefan Nienstedt (1).

 

VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 28.02./01.03.2026

 

Heimspiele

Sa 12.00Uhr E-quer Turnier mit JSG LöMO, JSG Lenzinghausen/Spenge, JSG Bielefeld 07

Sa 15.00Uhr weibl. E-Jgd. JSG LöMO – Sportfreunde Senne 12:8

Sa 16.45Uhr VfL 1. Damen – SC Babenhausen 20:27

Sa 19.00Uhr VfL 1. Herren – TSG Altenhagen/Heepen 2 25:33

 

Auswärtsspiele

Sa 12.00Uhr Sportfreunde Senne – gem. E-2-Jgd. JSG LöMO 21:21

Sa 17.00Uhr TuS Möllbergen 2 – VfL 2. Herren 28:27

So 10.00Uhr SG Bünde/Dünne 4 – VfL 4. Herren

So 13.30Uhr SG Bünde/Dünne – gem. E-1-Jgd. JSG LöMO

So 16.00Uhr JSG Else-Wiehen-Wölfe 2 – mC-Jgd. JSG LöMO

So 18.00Uhr HSG Löhne/Obernbeck 1 – VfL 3.Herren verlegt

So 18.00Uhr TSG Harsewinkel – mA-Jgd. JSG LöMO

 

VfL 1. Herren – TSG Altenhagen/Heepen 2 25:33 (12:16)

Der VfL wollte dem ungeschlagenen Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 die erste Saisonniederlage beibringen. Aber nach den sechzig Spielminuten mussten die Hausherren die ausgezeichnete Leistung der Gäste anerkennen und kassierten eine klare 25:33-Niederlage. Und das hatte zwei Gründe. Während die Bielefelder Abwehr beherzt zu Werke ging, hatten die Gastgeber im Spiel eins gegen eins des öfteren das Nachsehen. Und während die Gäste ihre Torchancen eiskalt ausnutzten, ließen die VfL-Angreifer in Durchgang eins gleich fünf glasklare Torgelegenheiten aus. Bis zum 7:8 war es ein Spiel auf Augenhöhe, doch danach versiebten die VfL-Angreifer die besagten Großchancen und der Tabellenführer setzte sich durch einen 0:5-Lauf auf 7:13 ab. Beim Stand von 12:16 ging es in die Kabinen. Zu Beginn des zweiten Durchganges griff Arne Kröger auf der halblinken Position an und traf innerhalb von nur wenigen Minuten viermal ins Bielefelder Tor. Beim 19:20 in der 39.Minute witterten die VfL-Fans die Wende, aber die beiden TSG- Außenangreifer Jannik Ullmann und Nikolaos Grugel zeigten beim Abschluss keine Schwächen. Und dann wechselte Gästetrainer Arien Haenen seinen Nachwuchsmann Mamoudou Sibide für seinen Torjäger und Spielmacher Hannes Krassort ein. Der Nachwuchsmann war schnell auf den Beinen und wackelte die VfL-Abwehr dreimal hintereinander aus. Nach seinem Treffer zum 22:27 war das Spiel entschieden und die TSG freute sich über den neunzehnten Saisonsieg. Der zweite Tabellenplatz, der zu Aufstiegsspielen in die Regionalliga berechtigt, ist für die Fuhr-Sieben in weite Ferne gerückt.

Tore: Marvin Vieregge (6), Fynn Walter (5), Arne Kröger (4), Tim Huckauf (4), Mats Rinne (2), Tim Held (2), Luke Heinrichsmeier (1) und Simon Harre (1). Bei der TSG führten Hannes Krassort und Nikolaos Grugel (beide 6 Treffer) die Torschützenliste an.

 

VfL 1. Damen – SC Babenhausen 2 20:27 (9:15)

Die Damen des VfL legten gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Babenhausen einen klassischen Fehlstart hin. Nach nur wenigen Minuten führten die Gäste, die im Angriff einen schnellen und sicheren Ball spielten, schon klar mit 2:7-Toren. Dabei waren sie des öfteren von den Außenpositionen erfolgreich. Über 7:13 führten die Gäste zur Pause klar mit 9:15-Toren. Die Pausenansprache von Trainer Marius Hepermann zeigte zu Beginn des zweiten Durchganges ihre Wirkung. Durch einen tollen 5:0-Lauf verkürzte der VfL bis auf 14:15 und blieb dann bis zum 17:19 in Schlagdistanz. Die Aufholjagd hatte aber wohl zu viel Kraft gekostet. Babenhausen setzte sich auf 17:22 ab und gab sich danach keine Blöße mehr. Am Ende kassierte der VfL eine klare 20:27-Niederlage, konnte aber trotzdem den zweiten Tabellenplatz behaupten.

Tore: Nadine Eckert (10), Melissa Harre (6), Verena Windmann (1), Julia Eberharter (1), Talitha Bröhenhorst (1) und Lea Höinghaus (1).

 

TuS Möllbergen 2 – VfL 2. Herren 28:27 (16:12)

Der VfL zeigte sich beim Tabellenzweiten TuS Möllbergen von seiner besten Seite und rief die beste Saisonleistung ab. Leider reichte es am Ende nicht zu einem Punktgewinn. Ganze vier Sekunden vor dem Schlusspfiff traf Leon Richter, der insgesamt dreizehn Treffer erzielte, zum 28:27-Endstand. Nach fünf Minuten führte der TuS mit 4:1-Toren. Nach einer Viertelstunde schaffte Jannik Brune dann den 8:8-Ausgleichstreffer. Bis zum 12:11 blieben die Gäste dran, ehe sich der TuS bis zur Halbzeit auf 16:12 absetzte. In der 36.Minute stand ein 20:14 auf der Anzeigetafel und die Partie schien den erwarteten Lauf zu nehmen. Danach wurde der VfL immer stärker und die Hausherren bekamen nichts mehr auf die Kette. Nach einem ganz feinen 3:11-Lauf freute sich die Truppe von Trainer Miklas Bröhenhorst in der 53.Minute über eine verdiente 23:25-Führung. Obwohl der VfL in den letzten sieben Minuten zwei Zeitstrafe aufgebrummt bekam, schaffte Torhüter Jill Rothenroth mit einem Weitwurf 67Sekunden vor dem Schlusspfiff den 27:27-Auslgeichstreffer. In seinem letzten Angriff unterlief dem TuS ein Schrittfehler, der aber nicht geahndet wurde, und dann wurde Leon Richter mit seinem dreizehnten Treffer zum Matchwinner für die Hausherren.

Trainer Miklas Bröhenhorst meinte nach diesem Krimi: „Das war unser bestes Saisonspiel. Torhüter Jill Rothenroth bot eine überragende Leistung. Schade, das wir heute keinen Punkt mitnehmen konnten“.

Tore: Till Orgel (5), Lennard Fransmeier (5), Kevin Eickmeier (4), Tim-Oliver Strauch (4), Jannik Brune (3), Leon Schrewe (2), Tobias Pape (2), Jannik Lindemeier (1) und Jill Rothenroth (1).

 

 

 

VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 28.02./01.03.2026

 

Heimspiele

Sa 12.00Uhr E-quer Turnier mit JSG LöMO, JSG Lenzinghausen/Spenge, JSG Bielefeld 07

Sa 15.00Uhr weibl. E-Jgd. JSG LöMO – Sportfreunde Senne

Sa 16.45Uhr VfL 1. Damen – SC Babenhausen

Sa 19.00Uhr VfL 1. Herren – TSG Altenhagen/Heepen 2

 

Auswärtsspiele

Sa 12.00Uhr Sportfreunde Senne – gem. E-2-Jgd. JSG LöMO

Sa 17.00Uhr TuS Möllbergen 2 – VfL 2. Herren

So 10.00Uhr SG Bünde/Dünne 4 – VfL 4. Herren

So 13.30Uhr SG Bünde/Dünne – gem. E-1-Jgd. JSG LöMO

So 16.00Uhr JSG Else-Wiehen-Wölfe 2 – mC-Jgd. JSG LöMO

So 18.00Uhr HSG Löhne/Obernbeck 1 – VfL 3.Herren

So 18.00Uhr TSG Harsewinkel – mA-Jgd. JSG LöMO

 

Am kommenden Samstag ist richtig viel los in der Mennighüffer Sporthalle. Ab 12.00Uhr fliegt das runde Leder in der altehrwürdigen Sportstätte. Die letzte Partie wird gegen 20.45Uhr beendet sein. Die Truppe des VfL Handball Mennighüffen bietet den Fans unter dem Motto „Winterzauber“ besondere Speisen und Getränke an. Neben den üblichen Getränken wird am Samstag Glühwein und heißer Apfelsaft mit Calvados angeboten. Zudem gibt es leckere Stippgrütze.

Um 12.00Uhr wird der Handballnachmittag mit einem Dreierturnier der E-quer-Jugend gestartet. Neben der Truppe der JSG LöMO sind die Teams von der JSG Lenzinghausen/Spenge und JSG Bielefeld 07 am Start. Die neuformierte weibliche E-Jugend der JSG LöMO zeigt ab 15.00Uhr ihr Können. Gegner ist die Mannschaft der Sportfreunde Senne.

Um 16.45Uhr kommt es zum Spitzenspiel in der 1.Kreisklasse Bielefeld/Herford der Damen. Der VfL, der mit 13:7-Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz rangiert, empfängt den ungeschlagenen Tabellenführer SC Babenhausen. Die Bielefelder haben bislang noch keine Partie verloren und grüßen mit 22:0-Punkten vom Platz an der Sonne. Das Hinspiel gewann der SC Babenhausen mit 21:18-Toren. Damals lagen die Schützlinge von Trainer Marius Hepermann nach 44Minuten noch klar mit 14:18 in Führung. Doch dann traf der VfL bis zum Schlusspfiff nicht mehr ins Babenhausener Tor und kassierte eine ganz dumme 21:18-Niederlage. Unsere Damen brennen auf die Revanche und wollen Babenhausen die erste Saisonniederlage beibringen. Dabei hoffen sie auf die lautstarke Unterstützung der VfL-Fangemeinde.

Um 19.00Uhr wird dann das nächste Spitzenspiel angepfiffen, wenn unsere erste Herrenmannschaft auf den Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 trifft. Auch die TSG hat noch eine weiße Weste und führt mit 36:0-Punkten und 587:448-Toren die Tabelle der Oberliga Staffel 1 an. Acht der achtzehn Spiele gewann die TSG mit mehr als zehn Toren Unterschied. Nur in den Spielen beim TuS Möllbergen (26:25) und beim ASV Senden (32:30) musste sich das Team von Trainer Arie Haenen mächtig strecken, um als Sieger die Sporthalle zu verlassen. Im Hinspiel verkaufte sich der VfL im Heeper Dom sehr gut, aber am Ende gewannen die Bielefelder mit 30:26-Toren. Die linke Angriffsseite der TSG ist brandgefährlich. Hannes Krassort, der von der Spvg. Steinhagen nach Bielefeld wechselte, war in der letzten Saison Torschützenkönig der Oberliga und ist nur schwer auszuschalten. Neben seiner Wurfkraft setzt er immer wiederseine Kreisläufer gut in Szene. Hannes Krassort hat in dieser Spielzeit 87Tore für seine Truppe geworfen. Und auf Linksaußen greift Jannik Ullmann an. Auch er ist torgefährlich und belegt mit 77 Toren den zweiten Platz in der Torschützenliste des Tabellenführers. Der VfL möchte den Spitzenreiter die erste Saisonniederlage beibringen. Dazu bedarf es aber einer gehörigen Leistungssteigerung gegenüber der Vorstellung am letzten Sonntag in Senden. Der VfL rechnet mit einem ausverkauften Haus. Die weibliche E-Jugend läuft mit unserer ersten Mannschaft ein.

Unsere zweite Mannschaft fährt als krasser Außenseiter zum Tabellenzweiten TuS Möllbergen 2. Die vom Ex-VfLer Dennis Eichhorn trainierte Truppe des TuS rangiert mit 29:5-Punkten hinter dem Topfavoriten TV Sachsenroß Hille auf dem zweiten Tabellenplatz. In Mennighüffen siegte der TuS in der Hinrunde deutlich mit 26:39-Toren. Obwohl die Reserve des VfL aus den letzten drei Partien 6:0-Punkte holte, hängen die Trauben in Möllbergen wohl sehr hoch.

Am Sonntag kommt es um 18.00Uhr in der Sporthalle des Löhner Gymnasiums zum Derby zwischen der HSG Löhne/Obernbeck und der dritten Mannschaft des VfL. Während die HSG mit 12:8-Punkten den dritten Platz belegt und noch Kontakt zu den Spitzenteams TV Häver und HSG Spradow 2 hat, rangiert der VfL mit 10:10-Zählern im Mittelfeld der 1.Kreisklasse. Das Hinspiel gewann die HSG in Mennighüffen verdient mit 30:25-Toren. Aber die Harre-Sieben brennt auf eine Revanche und wenn der VfL sein volles Leistungsvermögen abrufen kann, wäre ein Gästeerfolg durchaus drin.

Die vierte Mannschaft des VfL muss am Sonntagmorgen ihre weiße Weste in Bünde verteidigen. Am Sonntag um 10.00Uhr wird die Partie zwischen der SG Bünde/Dünne 4 und VfL 4 in der Sporthalle des Marktgymnasiums angepfiffen. In der Hinrunde tat sich der VfL am dritten Spieltag ausgesprochen schwer. Seinerzeit lag der VfL mit 16:12-Toren vorn, ehe Bünde durch einen 0:5-Lauf fünf Minuten vor dem Ende mit 16:17 in Führung ging. Die letzten beiden Tore der Partie erzielte Daniel Reimer für den VfL und bescherte seiner Truppe einen glücklichen 18:17-Sieg. Bünde rangiert zur Zeit mit 12:8-Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. Der VfL muss also am Sonntag von der ersten Minute an konzentriert zur Sache gehen, wenn die Siegesserie Bestand haben soll.

 

Rückblick auf den 18.Oberligaspieltag

In der Abstiegszone verloren am 18.Spieltag der TV Verl und der TuS Brake weiter an Boden. Für beide Teams wird es ausgesprochen schwer, in den verbleibenden acht Spielen die Mannschaften von der Spvg. Steinhagen, Lit 1912 3 und Ahlener SG 2 noch abzufangen. Steinhagen gewann etwas überraschend mit 28:26 gegen Möllbergen, Ahlen siegte bei der HSG Werther/Borgholzhausen mit 28:24 und Lit deklassierte im Abstiegsduell den TuS Brake mit 37:28-Toren. In der Spitzengruppe patzte nur der VfL Handball Mennighüffen. Der VfL kam beim ASV Senden gewaltig unter die Räder und kassierte eine 39:21-Klatsche. Der TV Isselhorst gewann gegen den TuS Brockhagen mit 36:27 und überholte den VfL in der Tabelle. Die beiden Spitzenteams TSG Altenhagen/Heepen 2 und TuS Spenge gaben sich keine Blöße. Während die TSG den Tabellenletzten TV Verl deutlich mit 43:31-Toren schlug, gewann Spenge das Nachbarschaftsduell mit 33:27 gegen TuS 97 Bielefeld.



HSG Werther/Borgholzhausen – Ahlener SG 2 24:28 (9:14)

Die Hausherren erwischten einen klassischen Fehlstart. Nach neun Minuten führten die Gäste mit 1:6-Toren, was eine frühe Auszeit der HSG zur Folge hatte. Trainer Albert Kreismann stellte sein Team neu ein und prompt glichen die Hausherren in der 21.Minute zum 9:9 aus. Danach ging bis zur Pause bei der HSG wieder gar nichts mehr zusammen. Ahlen setzte sich bis zum Pausentee durch einen 0:5-Lauf auf 9:14 ab. In der zweiten Hälfte holte Werther auf und war bei den Zwischenständen von 16:18, 19:21 und 20:22 wieder in Schlagdistanz. Innerhalb von nur vier Minuten schafften die Gäste dann die Vorentscheidung. Beim 20:25 war der Auswärtssieg perfekt. Am Ende siegte Ahlen verdient mit 24:28-Toren und nahm Revanche für die klare 26:38-Niederlage aus der Hinrunde. Während bei den Hausherren Fynn Huxohl mit zehn Treffer der überragende Akteur war, trafen für die Gäste Jano Altsellmeier (7), Jonas Horstmann (6) und Bastian Frenzel (6) am besten.

Spvg. Steinhagen – TuS Möllbergen 28:26 (14:10)

Der TuS musste in Steinhagen auf den privat verhinderten Lennard Bischoff verzichten und kassierte erneut einen Dämpfer. Allein zwanzig Fehlwürfe und zahlreiche leichte Fehler in der Offensive kosteten ein besseres Ergebnis. Zudem bemängelte Trainer Andre Torge das mangelhafte Zusammenspiel von Abwehr und Torwart, so dass Steinhagen immer wieder zu leichten Torerfolgen kam. Nils van Zütphen war bei diesen „gebrauchten Abend“ für die Gäste mit neun Treffer bester Werfer. Spielmacher William Schläger kam auf sieben Torerfolge. Bei den Hausherren, die durch diesen überraschenden Sieg mit 12:24-Zählern auf den viertletzten Tabellenplatz vorrückten, trafen Jona Schröder (6), Tim-Michael Ansorge (6) und Lukas Hövelmann (6) am besten. Möllbergen kassierte die vierte Pleite in Folge.

TuS Brake – Lit 1912 3 28:37 (11:22)

Trainer Olaf Grintz war nach diesem deutlichen 37:28-Sieg seiner Truppe im Abstiegsduell beim TuS Brake hoch erfreut, denn jetzt hat Lit ein Polster von sechs Punkten auf Brake. Und zudem wurde der direkte Vergleich gegen die Bielefelder ganz klar gewonnen. Bereits beim Pausenpfiff war mit dem 22:11 aus Lit-Sicht die Vorentscheidung gefallen. Torben Meinking, der wie Julius Westerbeck auf neun Tore kam, hatte daran großen Anteil. Denn alle seine neun Treffer erzielte Meinking im ersten Durchgang. Nach der Pause leistete sich Lit eine kleine Schwächephase, ohne allerdings ernsthaft in Gefahr zu geraten. In der Schlussphase warfen die Grintz-Schützlinge dann wieder einen deutlichen Vorsprung heraus. Bei den Hausherren, die auf dem vorletzten Tabellenplatz verharren, führten Jannis Johannmeier (7), Jannis Meierjürgen (6) und Mattis Eisele (5) die Torschützenliste an.

ASV Senden – VfL Handball Mennighüffen 39:21 (15:6)

Der VfL erlebte in Senden ein Debakel. Andre Fuhr hatte sein Team im Vorfeld vor dem ASV gewarnt. „Senden war uns in allen Belangen überlegen. Wir sind heute auf einen Gegner getroffen, der mit aller Macht gewinnen wollte. Und so hat er auch gespielt“, gab Andre Fuhr nach der derben Niederlage unumwunden zu. Der zweite Tabellenplatz, der am Ende der Saison zur Aufstiegsrelegation berechtigt, ist für den VfL erst einmal außer Reichweite. Senden hat sich durch diesen Erfolg zwar auch in den Kreis der Anwärter gedrängt, aber der TuS Spenge 2 und TV Isselhorst sind momentan die heißesten Anwärter. In Senden ging so ziemlich alles schief, was schief gehen konnte. Auf dem Statistikzettel standen am Ende 25 Fehlwürfe und dreizehn technische Fehler. Grausam war vor allen Dingen die erste Halbzeit, weil der VfL bis zur Pause nur ganze sechs Tore erzielte. Vier davon bis zur 16.Minute, als beim Zwischenstand von 5:4 die Welt noch in Ordnung war. Senden zog danach durch einen 9:1-Lauf auf 14:5 davon. Beim 24:10 in der 37.Minute führte Senden das erste Mal mit 14Toren Vorsprung und baute den noch weiter aus. Am kommenden Samstag ist der ungeschlagene Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 zu Gast in Mennighüffen. Bis dahin muss Andre Fuhr seine Spieler wieder aufrichten. Tore: Tim Huckauf (3), Luke Heinrichsmeier (3), Mats Rinne (3), Preben Barthold (3), Fynn Walter (2), Sönke Reitemeier (2), Christian Menkhoff (2), Tim Held (2) und Tobias Bekemeier (1). Für Senden trafen Luka Kuckhermann (8) und Jakob Janssen (6) am besten.

TSG Altenhagen/Heepen 2 – TV Verl 43:31 (24:14)

Als er zu seiner Analyse ansetzte, blickte Torben Gottsleben hinauf zur elektronischen Anzeigetafel im Heeper Dom. Dort war sie in Zahlen verbucht, die deftige 31:43 (14:24)-Niederlage seines TV Verl bei der TSG A-H Bielefeld II. „Wie es dort oben steht, passt das schon“, sagte der Coach des Handball-Oberligisten: „Die haben fast jeden unserer Fehler bestraft, offensiv wie defensiv.“ Von den zuvor 60 absolvierten Spielminuten im Spiel beim so ungemein souveränen Spitzenreiter und sicher künftigen Regionalligisten (jetzt 36:0 Punkte) hatte das Tabellenschlusslicht aus Verl immerhin die ersten 25 Minuten weitgehend offen gestalten können. Augenscheinlich war der positive Einfluss, den Ex-Bundesliga-Profi Jens Bechtloff bei seinem Debüt auf das Spiel des TV Verl hatte. Der Linksaußen, der am 17. April seinen 40. Geburtstag feiert, durfte nach seiner Wechselsperre endlich ran für seinen neuen Klub – und zeigte, ausgerechnet gegen die „Zweite“ seines Ex-Vereins aus Bielefeld, mit drei Treffern in den ersten 20 Minuten, dass er noch ganz wichtig werden kann für den TV Verl. Bechtloff agierte als Mittelmann und auf Halblinks, doch auch seine Zuspiele wurden, wie ebenso einige seiner Teamkollegen, immer wieder auch abgefangen. „Man spürt im Training und Spiel, dass unsere Neuen da sind“, betonte Gottsleben aber und meinte damit ebenso Philipp Eliasmöller (5) und Paul Freier (7), die beide genau wie Bechtloff (7) viele Minuten sammelten und dem Spiel der Gäste neue Substanz verliehen. Obgleich die offensive Leistung diesmal deutlich besser war als zuletzt beim Debakel in Mennighüffen (13:23) und ebenso beim 16:24 gegen den TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck, kam der Tabellenletzte nicht für einen Überraschungserfolg in Frage. Denn wie schon in der gesamten bisherigen Saison präsentierte die Drittliga-Reserve der TSG Altenhagen-Heepen sehenswerten Tempohandball, nutzte beinahe jeden Fehler ihres Gegners gnadenlos aus und führte bereits zur Pause erstmals mit satten zehn Toren Vorsprung (24:14). Die Gäste steckten nicht auf, profitierten auch von einigen Wechseln auf Seiten der TSG. Die teils 15 Tore Vorsprung (23:38, 51.) reduzierte der TVV auf letztlich zwölf Treffer Rückstand. Das teure 40. TSG-Tor erzielte Lennart Eschler per Siebenmeter (54.). „Fakt ist: Wir müssen aus dem März ohne Punktverlust gehen“, blickte „Togo“ auf den deutlichen Rückstand von neun Punkten auf Rang elf. TVV: Gerlach/T. Fischedick – Hartkämper (2), Zawidzki, Freier (7), Vogt, Bechtloff (7), N. Fischedick (2), Leitner, Eliasmöller (5), Herzog (4), Dorow (2), Erichlandwehr, Jogereit (2/2), Voßhans. Beim Spitzenreiter führten Julian Niedergriese (9), Max Langelahn (7) und Nikolaos Grugel (6) die Torschützenliste an.



TuS Spenge 2 – TuS 97 Bielefeld 33:27 (14:13)

Lange Zeit hielten die „Jürmker“ dieses Duell offen. Nach einer schnellen 1:3-Führung lagen die Gäste beim 9:10 das letzte Mal in Front. Aber bis zur 45.Minute blieb es spannend. Zu diesem Zeitpunkt lag Spenge nur knapp mit 24:22 vorn. Dann gelang den Schützlingen von Trainer Heiko Holtmann ein 5:1-Lauf und beim Zwischenstand von 29:23 war das Spiel entschieden. Haupttorschützen TuS Spenge: Sebastian Reinsch (7), Bennet Brinkmeier (7) und Philipp Holtmann (5). Für Jöllenbeck trafen Jane Heidemann und Adrian Boehnke jeweils siebenmal ins Schwarze.

TV Isselhorst – TuS Brockhagen 36:27 (18:12)

Nach der überraschenden 34:36-Heimniederlage gegen das Kellerkind Brake, hat der TV Isselhorst wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Nach vier Siegen in Folge überholte Isselhorst den VfL Mennighüffen in der Tabelle und rückte bei jetzt 27:9-Punkten auf den dritten Tabellenplatz vor. Der TuS Brockhagen hielt das Spiel beim TV bis zum 5:4 offen, danach setzten sich die Hausherren auf 14:8 ab und lagen auch beim Pausenpfiff mit sechs Treffern vorn. Nach fünfzehn Minuten wurde Marvin Gregor vom TV mit der roten Karte bedacht. Aber davon ließ sich Isselhorst nicht verunsichern. Brockhagen kam in Durchgang zwei nur noch zweimal bei den Zwischenständen von 19:16 und 27:24 bis auf drei Tore heran. Spätestens beim 30:25 stand der Sieger in diesem Gütersloher Derby fest. Während die den Hausherren Moritz Lünstroth (8), Alexander Wiese (6) und Marlon Walhorn (6) die Torschützenliste anführten, überragte bei Brockhagen wie schon in der Vorwoche Tom Eckstein, der sich achtmal in die Torschützenliste eintragen konnte.





 

 

VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 14./15.02.2026

 

Heimspiele

Sa 12.30Uhr weibl. B-Jgd. JSG LöMO – Handball Bad Salzuflen 18:29

Sa 14.00Uhr männl. D-Jgd. JSG LöMO 1 – JSG Else-Wiehen Wölfe 22:18

So 10.30Uhr weibl. D-Jgd. JSG LöMO – VfL Herford 9:9

So 12.00Uhr männl. C-Jgd. JSG LöMO – HSG Hüllhorst 22:23

So 13.45Uhr gem. E-Jgd. JSG LöMO 2 – HSG EGB Bielefeld 13:12

So 15.15Uhr gem. E-Jgd. JSG LÖMO 1 – VfL Herford 13:14

Auswärtsspiele

Sa 14.00Uhr männl. B-Jgd. SG Bünde/Dünne – JSG LöMO 30:27

So 10.00Uhr weibl. E-Jgd. TuS 97 Bielefeld 2 – JSG LöMO 12:11

So 13.00Uhr männl. A-Jgd. HSG Altenbeken/Buke – JSG LöMO 27:30

So 14.30Uhr gem. E-Jgd. TuS 97 Bielefeld 3 – JSG LöMO 3 15:11

So 17.00Uhr ASV Senden – VfL 1.Herren 39:21

 

ASV Senden – VfL 1. Herren 39:21 (15:6)

Eine Woche vor dem Schlagerspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 blamierte sich die Truppe von Trainer Andre Fuhr bei ihrem Gastspiel in Senden bis auf die Knochen. In Durchgang eins traf der VfL mal gerade sechsmal ins Tor der Münsterländer. Und dabei hatte auch noch Torhüter Tobias Bekemeier mit einem Weitwurf ins leere Tor des ASV getroffen. Bis zur 16.Minute lag der VfL nur mit 5:4-Toren hinten. Dann trafen die Gäste bis zum Pausenpfiff nur noch zweimal ins Sendener Tor. Und beim Stand von 15:6 wurden die Seiten gewechselt. Der VfL war in dieser Phase von allen guten Geistern verlassen und Senden schaffte durch einen 10:2-Lauf frühzeitig die Vorentscheidung. Auch im zweiten Durchgang wurde es nicht viel besser. Der zweite Abschnitt ging mit 24:15 an die Gastgeber. Am Ende kassierte der VfL eine 39:21-Klatsche. Eine Niederlage mit 18 Toren Unterschied, das muss man erst einmal verdauen. Der VfL machte im Angriff zu viele technische Fehler. Zudem waren die Torwürfe oft sehr harmlos. Und 39 Gegentore sprechen eine deutliche Sprache. Jetzt muss die Truppe bis zum nächsten Samstag zu ihrer alten Stärke zurückfinden, wenn sie gegen den Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 eine Chance haben will.

Tore: Tim Huckauf (3), Luke Heinrichsmeier (3), Mats Rinne (3), Preben Barthold (3), Sönke Reitemeier (2), Fynn Walter (2), Christian Menkhoff (2), Tim Held (2) und Tobias Bekemeier (1).