Rückblick auf den 22.Oberligaspieltag

An der Tabellenspitze der Handball-Oberliga Staffel 1 ist vier Spieltage vor Saisonende fast alles klar. Dagegen gibt es in der Abstiegszone noch viele Fragezeichen. Spitzenreiter TSG Altenhagen/Heepen machte mit der Spvg. Steinhagen kurzen Prozess und schickte die Schnapsstädter mit einer 45:21-Klatsche auf die Heimreise. Der Tabellenzweite TuS Spenge 2 trat bei der HSG Werther/Borgholzhausen stark ersatzgeschwächt an und musste lange um den 32:37-Erfolg bangen. Die TSG Altenhagen/Heepen benötigt aus den letzten vier Spielen nur noch zwei Siege, um den Aufstieg in die Regionalliga klar zu machen. Der TuS Spenge 2 benötigt wohl nur noch drei Zähler, um die Vizemeisterschaft zu erringen. Damit könnten die Spenger an den Aufstiegsspielen gegen den Soester TV oder gegen die HSG Herdecke/Ende teilnehmen. Lediglich der TV Isselhorst könnte den TuS Spenge noch vom zweiten Platz verdrängen. Im Abstiegskampf gab es für den TV Verl einen herben Rückschlag. Beim Vorletzten TuS Brake musste der TV auf seine Hoffnungsträger Jens Bechtloff und Phillip Eliasmöller verzichten und kassierte im Bielefelder Norden eine 26:31-Niederlage. Der TV Verl verbleibt mit 7:37-Punkten auf dem letzten Tabellenplatz und hat inzwischen acht Zähler Rückstand auf den Viertletzten Lit 1912 3 (14:30-Punkte). Der TuS Brake verbesserte sich nach dem Erfolg im Kellerduell auf 10:34-Zähler. Brake spielt nach Ostern gegen die beiden Spitzenklubs Altenhagen/Heepen und Spenge. Am letzten Spieltag empfängt der TuS Brake den Drittletzten Spvg. Steinhagen. Da könnte es dann eine Entscheidung über die Absteiger geben. Wie viele Vereine aus den Oberligen in die Verbandsligen absteigen müssen, hängt davon ab, wie viele Vereine aus dem Handballverband Westfalen in die Regionalliga absteigen. In der dritten Liga Nord-West ist die Reserve des TSV GW Minden als Drittletzter gefährdet. Und in der 3.Liga Süd-West sind die SGSH Dragons (früher TV Schalksmühle) noch in Abstiegsgefahr.

 

Lit 1912 3 – VfL 31:25 (14:17)

Nichts geht mehr. Der VfL ist auf dem besten Wege, sich die komplette Saison zu vermasseln. Das es mit Platz zwei nichts mehr wird, ist die eine Sache. Das es jetzt nicht mal mehr für einen Sieg bei einem potenziellen Abstiegskandidaten reicht, ist eine ganz andere Sache. Mit 25:31 verlor der VfL am Sonntagnachmittag in Nordhemmern. Entsprechend enttäuscht war auch VfL-Trainer Andre Fuhr: „Wir dürfen dieses Spiel nicht verlieren, vor allem mit Blick auf die erste Halbzeit nicht“, sagte der 54jährige Coach. Die Mennighüffer ließen sich zunächst überraschen, als sie nach nur vier Minuten mit 0:3 hinten lagen. Doch nach und nach kam der VfL ins Spiel, glich erstmals beim 4:4 aus. Nach dem 12:12 gelangen dem VfL drei Tore in Folge, und diesen Vorsprung konservierte die Fuhr-Sieben bis zur Halbzeitpause. Was danach passierte, konnte auch der erfahrene Trainer nicht so richtig begreifen. „Wir haben die zweite Halbzeit einfach so weggegeben, ohne uns dagegen zu stemmen. Da ist in den vergangenen Wochen so eine Tendenz zu erkennen. Wir gewinnen kaum noch Zweikämpfe, weder in der Abwehr noch im Angriff. Die gesamte zweite Hälfte war eine Großbaustelle“, beschrieb Andre Fuhr das Erlebte. Die Folge in Hälfte zwei: Der VfL warf den gegnerischen Torhüter zum Helden. Der Angriff kam nur noch auf acht Tore im zweiten Durchgang, kassierte aber doppelt so viele. Bis zum 20:22 lagen die Grünen noch vorn, aber Lit kippte die Partie durch einen 11:3-Lauf und freute sich am Ende über zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf. Tore: Mats Rinne (7), Daniel Danowsky (3/3), Arne Kröger (3), Fynn Walter (3), Marvin Vieregge (3), Simon Harre (3), Tim Held (2) und Christian Menkhoff (1).

Die Nordies machten in der Oberliga mit einem Heimsieg über den VfL Mennighüffen Boden im Kampf gegen den Abstieg gut und verbesserten sich auf den elften Rang. Für das wichtige Heimspiel hatte Trainer Olaf Grintz sein junges Team mit reichlich Routine aus der fünften Mannschaft ergänzt. Kreisläufer Stefan Möhle mischte mit, Tobias Oevermann stabilisierte die Abwehr, der 40jährige Spielmacher Daniel Gerling saß auf der Bank. Sein Einsatz war aber nicht notwendig, denn das Team zeigte insgesamt eine starke Leistung. In Halbzeit zwei kam der starke Lit-Rückraum immer besser zur Geltung und die Hausherren machten aus dem 20:22 ein 24:22. Als Möhle in der 55.Minute das 27:23 erzielte, war die Vorentscheidung gefallen. „Ich bin erleichtert“, atmete Lit-Coach Olaf Grintz tief durch. Für sein Team trafen Stefan Möhle (6), Lasse Ulrich (5), Thorben Meinking (4), Hagen Viering (4), Henry Peter Stange (4) und Justus Westerbeck (4) am besten.

 

TuS Brockhagen – TuS Möllbergen 28:30 (13:14)

In der 56.Minute beim Stand von 25:28 sahen die Gäste schon wie die Sieger aus. Doch der überragende William Schläger verwarf einen Siebenmeter und zudem erhielt Nils van Zütphen eine Zeitstrafe. Da wurde es noch einmal eng. Aber GianLuca Tesi gelang 20Sekunden vor dem Abpfiff der Siegtreffer zum 28:30. Bei den Torge-Schützlingen trafen William Schläger (11), GianLuca Tesi (7) und Nils van Zütphen (4) am besten. Jan Mescher (8), Lennart Philipp (4) und Sergej Braun (4) führten die Torschützenliste bei den Hausherren an.

 

TSG Altenhagen/Heepen 2 – Spvg. Steinhagen 45:21 (24:8)

Das war schon mehr als ein Klassenunterschied. Der Abstiegskandidat Spvg. Steinhagen kam beim Tabellenführer arg unter die Räder. Nur in den ersten Minuten konnten die Schnapsstädter mithalten. Nach dem 3:2-Zwischenstand machte die TSG ernst, erhöhte auf 12:4 und lag nach 21Minuten beim Stand von 17:7 schon mit zehn Toren vorn. Beim Stand von 24:8 wurden die Seiten gewechselt. Über 30:9 und 39:17 kam der Tabellenführer zu einem 45:21-Kantersieg. Die Gäste waren heilfroh, als die Schiedsrichter die Partie endlich abpfiffen. Bei der TSG trafen Jakob Ludwig (8),. Nikolaos Grugel (7) und Hannes Krassort (5) am besten. Bei den Gästen führten Leonhard Jansen (5) und Lukas Hoevelmann (4) die Torschützenliste an.

 

HSG Werther/Borgholzhausen – TuS Spenge 2 32:37 (15:20)

Der Tabellenzweite TuS Spenge hatte beim Aufsteiger in Werther viel mehr Arbeit, als ihm lieb war. Nachdem die Gäste fast durchgängig vorn lagen und beim Pausenpfiff eine klare 15:20-Führung herausgeworfen hatten, wurde die HSG in der zweiten Hälfte immer besser und freute sich in der 45.Minute beim Zwischenstand von 26:25 nach dem 2:1 das zweite Mal über eine Führung. Bis zum 31:32 stand die Partie auf Messers Schneide. Danach setzte sich die Truppe von Trainer Heiko Holtmann auf 32:34 ab und siegte noch klar mit 32:37-Toren. Die Spenger waren nur mit elf Spielern angereist. Der TuS musste auf seine Leistungsträger Max Schüttemeyer, Sebastian Reinsch und Justus Aufderheide verzichten. Beim Sieger hatte Linksaußen Jan Schürstedt wie schon in der Vorwoche in Mennighüffen einen Sahnetag erwischt. Er traf gleich achtmal für sein Team. Des weiteren waren Joshua Kern (7), Philipp Holtmann (7) und Jannik Osha (6) erfolgreich. Bei den Hausherren überragte Fynn Huxohl. Er traf sechsmal ins Spenger Tor.

 

VfL Mennighüffen Handball

 

Auswärtsspiele

Mi 20.00Uhr HSG Löhne/Obernbeck – VfL 3. Herren Gymnasium Löhne

 

Am Mittwoch, den 25.03.2026 kommt es in der Sporthalle des Löhner Gymnasiums zum Stadtderby zwischen der HSG Löhne/Obernbeck und der dritten Mannschaft des VfL Mennighüffen. Die Partie der 1.Kreisklasse wird um 20.00Uhr angepfiffen. Der Sieger dieser Partie wird wohl in der Endabrechnung auf dem dritten Tabellenplatz landen. Während der VfL mit 16:10-Punkten zur Zeit den dritten Tabellenplatz inne hat, rangiert der Gastgeber mit 14:10-Zählern auf dem vierten Platz. Das Hinspiel gewann die HSG seinerzeit klar mit 30:25-Toren. Der VfL brennt jetzt auf die Revanche. Trainer Detlev Harre muss auf Lennart Greimann verzichten, ansonsten sind alle Leistungsträger an Bord. Freuen wir uns auf ein spannendes Derby.

 

VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 18.-22.03.2026

 

Heimspiele

Sa 13.00Uhr mC-Jgd. JSG LöMO – Lit 1912 2 42:40

Sa 14.30Uhr wB-Jgd. JSG LöMO – TVC Enger 19:11

Sa 16.15Uhr VfL 1. Damen – CVJM Rödinghausen 21:20

Sa 18.15Uhr VfL 2. Herren – SG Bünde/Dünne 2 29:34

So 10.30Uhr VfL 4. Herren – FAW Melbergen 40:28

So 12.30Uhr mB-Jgd. JSG LöMO – HSG Hüllhorst 31:24

 

Auswärtsspiele

So 15.00Uhr Lit 1912 3 – VfL 1. Herren 31:25

 

 

Lit 1912 3 – VfL 1.Herren 31:25 (14:17)

Der VfL verschlief in Nordhemmern den Start. Nach gut drei Minuten führte die Truppe von Trainer Olaf Grintz mit 3:0. Danach kamen die Gäste besser in die Partie, aber es dauerte immerhin bis zur 21.Minute, ehe Simon Harre beim 11:12 für die erste Führung des VfL sorgte. Nach dem 12:12 trafen Marvin Vieregge und zweimal Arne Kröger für die Fuhr-Sieben und sorgten zunächst für einen beruhigenden 12:15-Vorsprung. Beim Pausenpfiff lag der VfL beim Stand von 14:17 immer noch mit drei Treffern vorn. Bis zur 45.Minute bestimmten die Gäste die Begegnung. Zu diesem Zeitpunkt traf Daniel Danowsky per Siebenmeter zum 20:22 für den VfL. Und danach brach das Unheil über den VfL herein. In der Schlussviertelstunde traf der VfL nur noch dreimal ins Gästetor und die Nordies kamen durch einen 11:3-Lauf noch zu einem klaren 31:25-Sieg. Die Gastgeber freuten sich über zwei ganz wichtige Zähler im Abstiegskampf. Der VfL ist von seiner guten Form aus der Hinrunde meilenweit entfernt und es wird Zeit, das die Saison zu Ende geht.

Tore: Mats Rinne (7), Daniel Danowsky (3/3), Simon Harre (3), Arne Kröger (3), Marvin Vieregge (3), Fynn Walter (3), Tim Held (2) und Christian Menkhoff (1).

 


VfL 4.Herren – FAM Melbergen 40:28 (22:12)

Die vierte Mannschaft gewann das Stadtderby gegen FAW Melbergen klar mit 40:28 und verteidigte ihre Tabellenführung in der 3. Kreisklasse. Die Hausherren startete verhalten in die Partie und zunächst hielten die Gäste das Spiel offen. In der 13.Minute stand ein 8:6 auf der Anzeigetafel. Danach spielte der VfL viel konzentrierter und schloss seine Angriffe sicher ab. Über 18:11 führte der VfL beim Seitenwechsel schon klar mit 22:12-Toren. Und auch in Durchgang zwei dominierten die Hausherren, bei denen die gerade aus der A-Jugend gekommenen Luca Böker und Titus Henke einen guten Einstand gaben, das Spiel und spätestens beim 31:18 war die Partie entschieden. Am Ende gewann der VfL mit 40:28-Toren verteidigte die Tabellenführung.

Tore: Bastian Bröhenhorst (11), Luca Böker (8), Carsten Talke (8), Titus Henke (4), Patrik Barkowski (3), Andre Steffen (3) und Holger Beck (3).

 

VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 18.-22.03.2026

 

Heimspiele

Sa 13.00Uhr mC-Jgd. JSG LöMO – Lit 1912 2 42:40

Sa 14.30Uhr wB-Jgd. JSG LöMO – TVC Enger 19:11

Sa 16.15Uhr VfL 1. Damen – CVJM Rödinghausen 21:20

Sa 18.15Uhr VfL 2. Herren – SG Bünde/Dünne 2 29:34

So 10.30Uhr VfL 4. Herren – FAW Melbergen

So 12.30Uhr mB-Jgd. JSG LöMO – HSG Hüllhorst

 

Auswärtsspiele

So 15.00Uhr Lit 1912 3 – VfL 1. Herren

 

 

VfL 2. Herren – SG Bünde/Dünne 2 29:34 (11:18)

Die ‚Reserve des VfL wollte sich durch einen Sieg über den Tabellenletzten SG Bünde/Dünne 2 Luft im Abstiegskampf verschaffen. Aber weit gefehlt. Die Truppe des Trainergespannes Miklas Bröhenhorst und Christian Pape erwischte einen rabenschwarzen Tag und verlor völlig zu Recht mit 29:34 gegen den Kreisrivalen. Bis zum 3:6 tauchten die VfL-Angreifer dreimal völlig frei vor dem Gästetorhüter auf und trafen nur den Keeper. Und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Tom-Niklas Koch und der inzwischen 43jährige Björn Ebert, der vor vielen Jahren in der Oberligatruppe des VfL spielte, erschossen den VfL fast im Alleingang. In der 16.Minute führten die Gäste bereits klar mit 4:11-Toren und ließen dann bis zum Schlusspfiff nichts mehr anbrennen. Über 7:14 lagen die Gäste beim Pausenpfiff mit 11:18 vorn. Und so sehr sich der VfL auch im zweiten Abschnitt bemühte, kam er nicht mehr entscheidend heran. Lediglich beim Zwischenstand von 20:26 war man nur noch mit sechs Treffern hinten. Am Ende kassierte der VfL eine ganz bittere 29:34-Niederlage. Tom-Niklas Koch traf für Bünde gleich neunzehnmal ins Schwarze. Und Routinier Björn Ebert trug sich fünfmal in die Torschützenliste ein. Co-Trainer Christian Pape meinte nach der Niederlage: „Unsere Truppe hat wohl noch nicht begriffen, das sie sich im Abstiegskampf befindet“.

Tore: Fabian Cardinal (12), Till Orgel (5), Tim-Oliver Strauch (3), Lennard Fransmeier (3), Leon Schrewe (2), Tobias Pape (2), Christian Bröderhausen (1) und Raphael Uhe (1).

 

VfL 1. Damen – CVJM Rödinghausen 21:20 (11:10)

Die Damen des VfL müssen es immer wieder spannend machen. Gegen den CVJM Rödinghausen siegte die Truppe von Trainer Marius Hepermann mit 21:20. Die letzten drei Partien gewann der VfL allesamt mal gerade mit einem Tor Unterschied. Gegen Rödinghausen startete der VfL ausgezeichnet und führte in der 13.Minute klar mit 9:4-Toren. Danach deckte der CVJM die VfL-Torjägerin Nadine Eckert kurz und dieHaisherren blieben zehn Minuten lang ohne Treffer. Der CVJM glich zum 9:9 aus und beim Stand von 11:10 wurden die Seiten gewechselt. Nach der Pause führte der VfL zunächst mit 14:12, doch danach übernahmen die Gäste die Spielkontrolle. Beim 15:17 hatte sich der CVJM etwas abgesetzt und lag gut zwei Minuten vor dem Ende noch mit 19:20-Toren vorn. Nadine Eckert glich zum 20:20 aus und drei Sekunden vor dem Ende erhielt der VfL einen Siebenmeter, den wiederum Nadine Eckert zum glücklichen 21:20-Endstand verwandelte. Jetzt nimmt der VfL an einer Aufstiegsrunde zur Kreisliga teil. Dabei kämpfen die vier bestplatzierten Teams der Kreisklasse um zwei Aufstiegsplätze.

Tore: Nadine Eckert (10), Pia Radkte (4), Sina Speckmeier (2), Melissa Harre (2), Talitha Bröhenhorst (1), Rebecca Oborowicz (1) und Chiara Meiners (1).

 

 

Rückblick auf den 21.Oberligaspieltag

Die Reserven der Drittligateams von der TSG Altenhagen/Heepen und TuS Spenge werden ab dem 21.Spieltag nur noch um die Plätze eins und zwei streiten. Die TSG Altenhagen/Heepen 2 schickte den Aufsteiger HSG Werther/Borgholzhausen mit einer 38:25-Packung auf die Heimreise. Die TSG hat bei noch fünf ausstehenden Partien vier Punkte Vorsprung auf den Rangzweiten TuS Spenge 2. Spenge hatte beim Kreisderby in Mennighüffen überhaupt keine Probleme und siegte ebenfalls deutlich mit 42:35. Da der TV Isselhorst überraschend klar mit 35:26-Toren in Ahlen unterlag, hat Spenge jetzt fünf Zähler Vorsprung auf den Drittplatzierten Isselhorst. Im Abstiegskampf lief alles für den Tabellenletzten TV Verl. Während der TV im Kellerduell die Spvg. Steinhagen mit 33:25 besiegte, kassierten die weiteren Abstiegskandidaten TuS Brake (27:48-Klatsche im Derby in Jöllenbeck) und Lit 1912 3 (28:31-Heimniederlage gegen den TuS Brockhagen) empfindliche Niederlagen. Und der ASV Senden gewann bei der Torge-Sieben in Möllbergen klar mit 28:36-Toren und rechnet sich noch Chancen auf den dritten Tabellenplatz aus.

TuS Möllbergen – ASV Senden 28:36 (11:17)

Die Gäste hatten sich für die jährliche Fan-Fahrt das Spiel beim TuS Möllbergen ausgesucht. Die stimmgewaltigen Fans des ASV machten die Auswärtspartie zu einen Heimspiel für ihr Team. Entsprechend motiviert gingen die Münsterländer in die Partie. Die aggressive 5:1-Deckung machte der Torge-Sieben zu schaffen und der ASV-Angriff war effizient. Von 5:5 zog Senden auf 5:11 und dann auf 8:14 davon. Ab diesem Zeitpunkt kam Möllbergen für einen Punktgewinn nicht mehr in Frage. Haupttorschützen Möllbergen: GianLuca Tesi (8) und William Schläger (6/2). Der ASV Senden hatte für die Partie in Möllbergen einen Fanbus organisiert. Und die vielen mitgereisten Fans machten nicht nur viel Stimmung, sie wurden auch mit einem Sahnetag ihres Teams belohnt. Eine bestens aufgelegte Abwehr um einen tollen Torhüter Tobias Uphues, gepaart mit einer sehr guten Durchschlagskraft im Angriff und einer Mannschaft, die immer wieder Lösungen gefunden hat. So beschrieb Trainer Alexander Nolte sein tolles Team gegenüber der Westfälischen Nachrichten. Bei den Gästen trafen Jakob Janssen (9), Anton Peuker (7), Vincent Lukas (6) und Luca Kuckhermann (5) am besten.


Lit 1912 3 – TuS Brockhagen 28:31 (15:11)Das ist gestern Abend beim Spiel i

Die Gastgeber verpassten gegen Brockhagen in der Sporthalle Nettelstedt den erhofften Befreiungsschlag im Abstiegskampf. 45Minuten lang diktierten die Nordies bis zum 23:19 durch Niklas Steiner das Geschehen, doch die Schlussviertelstunde gehörte den Gästen, die aus einem 24:21 ein 25:27 machten und diesen Vorsprung dann auch ins Ziel brachten. Beste Werfer bei den Nordies waren Justus Westerbeck (7/3) und Torben Meinking (6).

VfL – TuS Spenge 2 35:42 (16:21)

Der VfL kann mit den Spitzenmannschaften in der Oberliga zur Zeit nicht mithalten. Nach der Heimniederlage gegen Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 gab es auch gegen den TuS Spenge für den VfL nichts zu holen. Die Gastgeber unterlagen deutlich mit 35:42 (16:21)-Toren. Allerdings war die Mannschaft von Trainer Andre Fuhr personell auch arg gebeutelt. Gegen Spenge fehlten Mats Rinne, Soenke Reitemeier, Justus Böttcher und Tim Huckauf. Daniel Danowsky kam nur bei Strafwürfen für den VfL aufs Parkett. Er konnte immerhin drei von drei Strafwürfen verwandeln. Luke Heinrichsmeier hatte zwei Wochen lang krankheitsbedingt nicht trainiert, zeigte aber trotz dieser Umstände ein ganz starkes Spiel. Aufgrund der Personalnot half Co-Trainer Christaki Kolios mal wieder aus. Auf Spenger Seite schied Routinier Sebastian Reinsch schon früh mit Verdacht auf Jochbeinbruch aus. Trotz aller Bemühungen der Grünen war die Frage nach dem Sieger schnell geklärt. Mennighüffen machte in der Anfangsphase zu viele Fehler und nach dem 4:4 zog Spenge durch einen 0:7-Lauf auf 4:11 davon. Erst danach nahm der VfL am Spielgeschehen teil. Bis zur Pause sah das Ergebnis aus Mennighüffer Sicht noch erträglich aus. Die Gäste legten dann aber in der zweiten Hälfte einen Zwischenspurt zum 25:35 ein. Überragender Akteur war in dieser Phase der TuS-Linksaußen Jan Schürstedt. Er leistete sich keinen einzigen Fehlversuch und traf dabei in der zweiten Hälfte gleich neunmal. Nach dem ernüchternden 25:35 war der VfL um Schadensbegrenzung bemüht. Das gelang aber nur bedingt, die Hausherren waren mit dem Endergebnis von 35:42 noch gut bedient. Am Freitagabend erhielten beide Vereine um 21.37Uhr eine Mail vom Staffelleiter Bernd Kuropka, in der mitgeteilt wurde, das für diese Partie keine Schiedsrichter angesetzt werden konnten. Das Spiel müsse aber nach Durchführungsbestimmungen ausgetragen werden. Die beiden Teams einigten sich darauf, das von jedem Verein ein Schiedsrichter gestellt werden sollte. Und so pfiffen Aaron Lüdeking (TuS Spenge) und David Eckert (VfL Mennighüffen) das Spiel. Und sie machten ihre Sache ausgezeichnet und stellten sich in den Dienst der Sache.

Tore: Marvin Vieregge (8), Luke Heinrichsmeier (6), Tim Held (5), Fynn Walter (4), Simon Harre (3), Daniel Danowsky (3/3), Arne Kröger (2), Christian Menkhoff (2), Jona David (1) und Christaki Kolios (1). Bei Spenge trafen Jan Schürstedt (11) und Philipp Holtmann (9) am besten.

TV Verl – Spvg. Steinhagen 33:25 (14:9)

In dieser überzeugenden Form haben die Handballer des TV Verl eine Chance, den Klassenerhalt in der Oberliga doch noch zu schaffen. Denn es ist ja nicht nur der auch in dieser Höhe verdiente 33:25-Sieg gegen die SpVg Steinhagen am Samstagabend, der für neue Hoffnung gesorgt hat, sondern viel mehr die überzeugende kämpferische Art und die verblüffend gute spielerische Weise, die beim Tabellenletzten für neue Hoffnung sorgt. Ob es noch reicht, weiß ich auch nicht, denn wir müssten jetzt ja schon alle fünf noch ausstehenden Spiele gewinnen“, kommentierte der herausragende Jens Bechtloff den starken Auftritt seiner Mannschaft. „Aber eins ist doch wohl klar: Wenn die Jungs immer mit dieser Emotion und mit dieser Überzeugung gespielt hätten, waren wir erst gar nicht in diese Situation geraten und wenn sie es weiterhin tun, dann haben wir zumindest noch eine Chance.“ Was den zunächst wegen seiner Knieprobleme auf der Bank gebliebenen Ex-Bundesligaprofi so überzeugt hat: Der TV Verl bekam die Partie dank einer gerade gegen die Haupttorschützen der Gäste, Leonhard Janzen (8) und Tim Ansorge (6), sicher stehenden Abwehr vor dem guten Torhüter Henri Tigges sofort in den Griff. Und als der zunächst von dem mit vier Treffern beginnenden starken Halblinken Moritz Herzog (7) angeführte Angriff beim Stande von 8:4 nach zu lassen drohte, übernahm Bechtloff die Regie. Und es waren nicht nur die gekonnten Kreisanspiele und wuchtigen Schlagwürfe (10 Tore bei zwölf Versuchen) des ehemaligen Nationalspielers, die den beim 8:6 einmal bis auf zwei Tore herangekommenen, dann aber über den Pausenstand von 14:9 stets deutlich distanzierten Gästen so zu schaffen machten: Bechtloff gab dem Angriffsspiel des TV Verl die Struktur, die ihm im ersten Saisonteil so oft gefehlt hat und verschaffte seinen Nebenleuten zudem die nötigen Freiräume. Genauso wichtig für den strahlenden Torben Gottsleben: „Wir haben jetzt deutlich mehr Sicherheit in unserem Spiel, viel weniger einfache Ballverluste und die Ruhe, mit dem siebten Feldspieler auch taktisch mal etwas machen zu können.“ Nach einem Spiel in dem nicht zu sehen war, welche Mannschaft mit nun 7:35 Punkten den letzten Tabellenplatz belegt und welche mit weiterhin 12:30 den rettenden 12. war dem Verl Coach indes bewusst: „Diese Leistung müssen wir jetzt noch fünfmal bestätigen. Das nächste Endspiel haben wir am Sonntag beim Vorletzten Brake.“

TuS 97 Bielefeld – TuS Brake 48:27 (24:14)

Mit zwei Siegen in Folge im Rücken wollte unsere Mannschaft in heimischer Halle gegen den TuS Brake im Nachbarschaftsderby den dritten Erfolg in Serie einfahren. Doch auch die Gäste kamen mit Rückenwind aus einem wichtigen Sieg im Abstiegskampf und hatten sich fest vorgenommen, weitere Punkte mitzunehmen. Entsprechend ausgeglichen begann die Partie – nach knapp zwei Minuten stand es 3:3. Das sollte allerdings der letzte Ausgleich bleiben. Danach übernahm unser Team Schritt für Schritt das Kommando: Über 5:3 (4.) und 8:4 (7.) zwang man die Braker beim Stand von 10:5 (9.) zu ihrer ersten Auszeit. Doch auch diese brachte keinen Bruch ins Spiel. Unsere Mannschaft blieb konzentriert und baute den Vorsprung stetig aus – über 12:7 (12.), 19:10 (20.) und 21:14 (25.) ging es mit einem komfortablen 24:14 in die Halbzeitpause. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild unverändert: Bereits in der 35. Minute stand es 30:15. Jane Heidemann traf schließlich mit einem seiner zwölf Tore zum 40:22 (48.), bevor die Begegnung beim 45:26 (55.) endgültig entschieden war. Am Ende stand ein deutliches 48:27 auf der Anzeigetafel – ein starker Auftritt unserer Mannschaft.
Jetzt steht eine dreiwöchige Spielpause an, ehe wir am 11. April um 17:45 Uhr den ASV Senden in der heimischen Halle empfangen. Nach der deutlichen Hinspielniederlage (21:34) wollen wir diesmal zeigen, dass wir es besser können – und hoffen dabei wieder auf lautstarke Unterstützung von den Rängen. Haupttorschützen TuS 97: Jane Heidemann (12), Benny Gehring (7), Carl Jarno Küthe (6) Haupttorschützen Brake: Jannis Johannmeier (10) und Matti Eisele (6).



TSG Altenhagen/Heepen 2 – HSG Werther/Borgholzhausen 38:25 (19:12)

Der Tabellenführer aus Bielefeld legte einen Blitzstart hin und führte schnell mit 5:1-Toren. Die HSG konterte und war beim 7:5 wieder dran. Über 10:5 setzte sich die TSG auf 14:8 ab und lag beim Pausenpfiff mit sieben Toren vorn. Und auch in Durchgang zwei war die HSG chancenlos. In der 41.Minute traf Julian Niedergriese für die Hausherren zum 25:15 und sorgte das erste Mal für einen Zehn-Tore-Vorsprung. Der Tabellenführer spielte weiter druckvoll nach vorn und führte kurz vor dem Ende mit 37:21, ehe die Gäste noch bis aus 38:25 verkürzen konnten. Haupttorschützen TSG: Tim Stücken (8), Bjarne Franz (4), Julian Niedergriese (4), Nikolaoes Grugel (4) und Mamoudou Sidibe (4). Haupttorschützen HSG: Erik Sommer (6) und Jendrik Lakebrink (5).

Ahlener SG 2 – TV Isselhorst 35:26 (14:13)

Isselhorst ging in der zweiten Hälfte bei der Ahlener SG mit fliegenden Fahnen unter und verspielte durch die klare 35:26-Niederlage wohl die Chance auf den zweiten Tabellenplatz. 21 Gegentore kassierte der TV in Durchgang zwei. Bis zum 20:18 in der 37.Minute blieb es spannend, danach setzten sich die Hausherren auf 23:18 ab und erhöhten auf 30:22. Am Ende gewann Ahlen sehr deutlich mit 35:26 und rückte bei jetzt 19:23 auf den siebten Tabellenplatz vor. Bei Ahlen trafen Bastian Frenzel (9), Jonas Horstmann (5), Mick Borkowski (5) und Jana Altesellmeier (5) am besten. Bester Werfer bei den Gästen war Alexander Wiese, der auf sieben Treffer kam.

 

VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 18.-22.03.2026

 

Heimspiele

Sa 13.00Uhr mC-Jgd. JSG LöMO – Lit 1912 2

Sa 14.30Uhr wB-Jgd. JSG LöMO – TVC Enger

Sa 16.15Uhr VfL 1. Damen – CVJM Rödinghausen

Sa 18.15Uhr VfL 2. Herren – SG Büdne/Dünne 2

So 10.30Uhr VfL 4. Herren – FAW Melbergen

So 12.30Uhr mB-Jgd. JSG LöMO – HSG Hüllhorst

 

Auswärtsspiele

So 15.00Uhr Lit 1912 3 – VfL 1. Herren

 

Am kommenden Wochenende werden in der Sporthalle in Mennighüffen sechs Partien angepfiffen. Das Top-Spiel findet am Samstag um 18.15Uhr statt, wenn es in der Partie unserer Reserve gegen die SG Bünde/Dünne 2 um den Klassenerhalt geht. Der VfL rangiert mit 9:29-Zählern auf dem elften Tabellenplatz. Die Gäste aus Bünde haben drei Punkte weniger auf ihrem Konto. Die Tabelle hat seit dieser Woche ein anderes Aussehen, da der TuS Spenge seine dritte Mannschaft zurückgezogen hat und als erster Absteiger feststeht. Das Hinspiel gewann die SG seinerzeit mit 30:27-Toren. Seit diesem Erfolg im November 2025 warten die Bünder auf ein weiteres Erfolgserlebnis. Die Gäste verloren die letzten zehn Spiele allesamt. Überragender Spieler bei der SG ist Tom-Niklas Koch, der die Torschützenliste mit weitem Abstand anführt. Ein alter Bekannter steht ebenfalls in den Reihen der Gäste. Linkshänder Björn Ebert, der viele Jahre lang für unsere Oberligatruppe aktiv war, greift immer noch auf der halbrechten Angriffsseite an. Um sich von den Gäste etwas abzusetzen, muss der VfL dieses Spiel unbedingt gewinnen. Man muss abwarten, ob Till Orgel wieder dabei ist. Auf jeden Fall benötigt unsere Reserve die lautstarke Unterstützung der großen VfL-Fangemeinde.

Das erste Spiel am Samstagnachmittag bestreitet die männliche C-Jugend der JSG LöMO. Um 13.00Uhr empfängt unsere C-Jugend die Truppe der JSG Lit. Die Gäste, die auf dem vierten Tabellenplatz rangieren und das Hinspiel klar mit 42:34-Toren gewannen, gehen als Favorit in diese Begegnung.

Zum Saisonabschluss empfängt die weibliche B-Jugend der JSG LöMO den TVC Enger. Der Anpfiff erfolgt um 14.30Uhr. Unsere Mädchen brennen auf eine Revanche für die knappe 23:27-Niederlage aus der Hinserie.

Um 16.15Uhr steigt das letzte Saisonspiel für unsere Damenmannschaft. Die Truppe von Trainer Marius Hepermann trifft auf den CVJM Rödinghausen. Die Gäste belegen mit 10:26-Punkten den vorletzten Platz in der Tabelle, aber in der Hinrunde musste sich der VfL mit einem 28:28-Unentschieden begnügen. Diesmal wollen unsere Damen, die sich bereits den Vizemeistertitel gesichert haben, das Parkett als Sieger verlassen.

Am Sonntagmorgen kommt es um 10.30Uhr zum Derby zwischen der vierten Mannschaft des VfL und der ersten Mannschaft des Nachbarn FAW Melbergen. Der VfL, der immer noch die Tabelle in der 3.Kreisklasse anführt, muss dieses Spiel gewinnen, wenn er den Platz an der Sonne verteidigen will. Die Gäste rangieren mit 4:14-Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. In der Hinrunde siegte die Truppe um Andre Steffen klar mit 25:16-Toren. Normal ist der VfL der Favorit, aber man muss abwarten, welche Besetzung am Sonntag aufläuft.

Um 12.30Uhr präsentiert sich dann der Meister der Kreisliga der männlichen B-Jugend. Die JSG LöMO hat drei Zähler Vorsprung auf den Tabellenzweiten SG Bünde/Dünne und kann nicht mehr eingeholt werden. Aber unsere B-Jugend will den Nachbarn HSG Hüllhorst noch einmal besiegen. In der Hinrunde siegten die Schützlinge des Trainertrios Soenke Reitemeier, Jonathan Kramer und Tarek Meines in Hüllhorst mit 32:29-Toren.

 

Unsere erste Herrenmannschaft reist am Sonntag nach Nordhemmern und spielt um 15.15Uhr gegen Lit 1912 3. Da gibt es dann ein Wiedersehen mit Hagen Viering. Im Hinspiel hatte die Truppe von Trainer Andre Fuhr richtig zu kämpfen, um am Ende mit 34:32 die Oberhand zu behalten. Während Lit noch jeden Zähler im Abstiegskampf braucht, kann der VfL befreit aufspielen. Man muss abwarten, welche Akteure für den VfL auflaufen werden. Der VfL will aber auf jeden Fall die Niederlagenserie beenden und endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern.

 

 

 

VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 14./15.03.2026

 

Heimspiele

Sa 19.00Uhr VfL 1. Herren – TuS Spenge 2 35:42

So 12.30Uhr VfL 1. Damen – TuS Brake 2 22:21

Auswärtsspiele

Fr 17.45Uhr TSV Hahlen – mC-Jgd. JSG LÖMO 26:32

Sa 15.00Uhr HCE Bad Oeynhausen – mB-Jgd. JSG LöMO 24:33

Sa 16.00Uhr HSG Löhne/Obernbek 2 – VfL 4.Herren 27:26

Sa 16.45Uhr SG Bünde/Dünne – männl. D-Jgd. JSG LöMO 2 ausgefallen

Sa 17.00Uhr HCE Bad Oeynhausen – VfL 2. Herren 30:27

Sa 17.00Uhr TV Verl – mA-Jgd. JSG LöMO 33:42

So 12.00Uhr HSG EGB Bielefeld – männl. D-Jgd. JSG LöMO 1 25:15

So 12.15Uhr HSG EGB Bielefeld – weibl. E-Jgd. JSG LöMO 15:10

So 13.00Uhr TV Röcke – mC-Jgd. JSG LöMO 28:28

So 14.00Uhr HSG Espelkamp/Fabbenstedt – weibl. B-Jgd. JSG LöMO 19:11

So 15.30Uhr TG Schildesche – VfL 3.Herren 37:48

 

VfL 1.Damen – TuS Brake 2 22:21 (8:13)

Unsere erste Damenmannschaft muss es wohl immer spannend machen. Auch gegen den TuS Brake 2 erwischte die Sieben von Trainer Marius Hepermann einen totalen Fehlstart. Nach achtzehn Minuten lagen die Gäste mit sage und schreibe 3:10-Toren vorn. Erst nach einer Ansage während der Auszeit lief das Angriffsspiel der Gastgeberinnen etwas besser. Aber auch beim Pausenpfiff lag Brake beim 8:13 immer noch mit fünf Buden vorn. Und auch in Durchgang sahen die Gäste lange Zeit wie die sicheren Sieger aus. In der 45.Minute stand ein 13:19 auf der Anzeigetafel. In den nächsten acht Minuten ging ein Ruck durch die Truppe des VfL. Durch einen 5:0-Lauf war der VfL beim 18:19 wieder dran. Brake konterte und führte knapp vier Minuten vor dem Ende mit 19:21-Toren. Lissy Harre sorgte dann für das 20:21 und wenig später glich Pia Radtke zum 21:21 aus. Und fast mit dem Schlusspfiff erlöste Nadine Eckert den VfL-Anhang. Sie traf zum 22:21 und sicherte ihrer Sieben zwei ganz wichtige Punkte. Durch diesen knappen und glücklichen Sieg sicherten sich unsere Damen den Titel des Vizemeisters in der 1.Kreisklasse Bielefeld/Herford.

Tore: Melissa Harre (9), Nadine Eckert (5), Pia Radtke (5), Talitha Bröhenhorst (2) und Verena Windmann (1).

 

TG Schildesche 1 – VfL 3. Herren 37:48 (22:24)

Das gibt es auch nicht alle Tage. In der Sporthalle an der Apfelstraße in Schildesche fielen im Spiel der Gastgeber und der dritten Mannschaft des VfL sage und schreibe 85 Tore. Und es wurden wie immer nur sechzig Minuten gespielt. Schildesche blieb bis zum 4:3 in Front, danach setzte sich der VfL auf 5:10 ab und gab die Führung bis zum Ende nicht mehr ab. Beim Stand von 22:24 wurden die Seiten gewechselt. Die Hausherren, die nur zehn Aktive dabei hatten, hielten die Partie bis zum 24:25 in der 33.Minute offen. Danach dominierten die Gäste das Spiel, zogen auf 25:29 davon und hatten beim 29:37 die Vorentscheidung herbeigeführt. Über 36:43 kam die Harre-Sieben am Ende zu einem 37:48-Kantersieg.

Tore: Marius Hepermann (10), Nick Bröderhausen (8), Marvin Fransmeier (7), Erik Littmann (5), Bastian Bekemeier (4), Eric Riekewald (3), Anton Gergenreider (3), Brian Gröppel (2), Tarek Meiners (2), Lars Wülker (3) und Tim-Oliver Trautmann (1).

 

VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 14./15.03.2026

 

Heimspiele

Sa 19.00Uhr VfL 1. Herren – TuS Spenge 2 35:42

So 12.30Uhr VfL 1. Damen – TuS Brake 2

Auswärtsspiele

Fr 17.45Uhr TSV Hahlen – mC-Jgd. JSG LÖMO 26:32

Sa 15.00Uhr HCE Bad Oeynhausen – mB-Jgd. JSG LöMO 24:33

Sa 16.00Uhr HSG Löhne/Obernbek 2 – VfL 4.Herren 27:26

Sa 16.45Uhr SG Bünde/Dünne – männl. D-Jgd. JSG LöMO 2 ausgefallen

Sa 17.00Uhr HCE Bad Oeynhausen – VfL 2. Herren 30:27

Sa 17.00Uhr TV Verl – mA-Jgd. JSG LöMO 33:42

So 12.00Uhr HSG EGB Bielefeld – männl. D-Jgd. JSG LöMO 1

So 12.15Uhr HSG EGB Bielefeld – weibl. E-Jgd. JSG LöMO

So 13.00Uhr TV Röcke – mC-Jgd. JSG LöMO

So 14.00Uhr HSG Espelkamp/Fabbenstedt – weibl. B-Jgd. JSG LöMO

So 15.30Uhr TG Schildesche – VfL 3.Herren

 

VfL 1. Herren – TuS Spenge 2 35:42 (16:21)

In diesem Kreisderby musste VfL-Trainer Andre Fuhr auf seine beiden Spielmacher Tim Huckauf und Mats Rinne sowie auf Justus Böttcher und Soenke Reitemeier verzichten. Daniel Danowsky kam nur bei Siebenmetern für den VfL aufs Parkett. Und so stellte sich Co-Trainer Christaki Kolios in den Dienst der Sache und half aus. Die wenigen Fans sahen dann ein einseitiges Match, was von den Gästen aus Spenge dominiert wurde. In der Anfangsphase hielt der VfL gut dagegen und beim Zwischenstand von 4:4 sah es noch gut für die Gastgeber aus. Aber innerhalb von neun Minuten machte Spenge dann den Sack zu. In dieser kurzen Zeit setzten sich die Gäste durch einen 0:7-Lauf auf 4:11 ab und kamen danach nicht mehr in Gefahr. Ebenfalls zu diesem Zeitpunkt verletzte sich Spenges Linksaußen Sebastian Reinsch, der bis zu diesem Zeitpunkt bereits dreimal getroffen hatte, schwer und wurde mit Verdacht auf einen Jochbeinbruch ins Krankenhaus gebracht. Der VfL wünscht dem schnellen Außenangreifer baldige Genesung. Über 11:17 und 12:19 wurden beim Stand von 16:21 die Seiten gewechselt. In Durchgang zwei ließ Spenge nichts mehr anbrennen. Der VfL kämpfte unverdrossen, kam aber nur noch sechsmal bis auf fünf Treffer heran. Der VfL hatte sehr große Probleme mit der schnellen Mitte der Gäste. Und zudem waren alle Außenangreifer nicht auszuschalten. Jan Schürstedt (11 Tore), Philipp Richter (8Treffer) und Sebatian Reinsch (3) erzielten von den Außenposition gleich 22 der 42 Spenger Tore. Im Vorfeld dieser Partie sorgte der Handballverband Westfalen für helle Aufregung. Am Freitagabend um 21.27Uhr wurden die Vereine darüber informiert, das für dieses brisante Kreisderby keine Schiedsrichter zur Verfügung stehen. Das Spiel müsse aber nach Durchführungsbestimmungen ausgetragen werden. Die beiden Teams einigten sich darauf, das von jedem Verein ein Schiedsrichter gestellt werden sollte. Und so pfiffen Aaron Lüdeking (TuS Spenge) und David Eckert (VfL Mennighüffen) das Spiel. Und sie machten ihre Sache ausgezeichnet und stellten sich in den Dienst der Sache.

Wie auch in Mennighüffen konnten bei der Oberligapartie TuS Möllbergen – ASV Senden keine Schiedsrichter angesetzt werden.

Tore: Marvin Vieregge (8), Luke Heinrichsmeier (6), Tim Held (5), Fynn Walter (4), Daniel Danwosky (3/3), Simon Harre (3), Arne Kröger (2), Christian Menkhoff (2), Jona David (1) und Christaki Kolios (1).

 

HCE Bad Oeynhausen – VfL 2. Herren 30:27 (14:16)

Der VfL, der auf Till Orgel verzichten musste, zeigte sich in Eidinghausen in Durchgang eins in einer guten Verfassung. Nach achtzehn Minute brachte Tobi Pape sein Team mit 8:9 in Front. Der HCE konterte und nach Calvin Krones Tor zum 10:9 lagen die Hausherren das erste Mal vorn. Doch der VfL blieb tonangebend und kam über 11:13 zu einer verdienten 14:16-Pausenführung. Und auch in Durchgang zwei blieb die Truppe von Trainer Miklas Bröhenhorst lange Zeit spielbestimmend. Über 17:20 lagen die Gäste in der 44.Minute beim Zwischenstand von 19:22 immer noch mit drei Treffern vorn. In der Folgezeit drehte der HCE durch einen 4:0-Lauf das Spiel. Calvin Krone brachte sein Team neun Minuten vor dem Ende mit seinem Treffer zum 23:22 wieder in Front. Der VfL glich beim 25:25 wieder aus. Daraufhin nahm der HCE seine Auszeit und erhöhte schnell auf 28:25 und gewann das Derby etwas glücklich mit 30:27-Toren. Co-Trainer Christian Pape meinte nach der Partie:“Im Laufe der zweiten Hälfte konnten wir aufgrund von Verletzungen Lennard Fransmeier, Tobias Pape und Kevin Eickmeier nicht mehr einsetzen. Und so ist uns in der letzten Viertelstunde die Puste ausgegangen“.

Tore VfL: Fabian Cardinal (8), Leon Schrewe (3), Tobias Pape (3), Tim Wienkemeier (2), Tim-Oliver Strauch (2), Jannik Brune (2), Kevin Eickmeier (2), Andreas Kreft (2), Jannik Lindemeier (1), Lennard Fransmeier (1) und Florian Lyscheck (1).

 

HSG Löhne/Obernbeck 2 – VfL 4. Herren 27:26 (13:16)

Der VfL kassierte in dem Stadtderby seine zweite Niederlage und die war der personellen Situation geschuldet. Die Gäste hatten mal gerade einen Auswechselspieler dabei und in Durchgang zwei konnte die Hausherren den Tabellenführer noch abfangen. Nachdem der VfL zu Beginn mit 3:4-Toren geführt hatte, erzielte die HSG drei Treffer hintereinander zum 6:4. Danach waren die Gäste wieder dran und freuten sich nach einem 0:5-Lauf über eine 6:9-Führung. Beim Stand von 13:16 wurden die Seiten gewechselt und als Andre Steffen gleich nach Wiederanpfiff auf 13:17 erhöhte, schien das Spiel den erwarteten Verlauf zu nehmen. Bis zum 17:20 blieb der VfL mit drei Buden vorn. Doch dann ging bei den Gästen nicht mehr viel zusammen. In der 47.Minute freute sich die HSG beim 22:21 seit langer Zeit wieder über eine Führung und baute diese auf 25:23 aus. Andre Steffen sorgte mit seinen zwei Treffern für den 25:25-Gleichstand. Fünfzig Sekunden vor dem Ende ging die HSG beim 27:26 erneut in Führung. Danach nahm der VfL seine Auszeit, konnte dann aber keinen weiteren Treffer mehr anbringen.

Tore: Bastian Bröhenhorst (7), Andre Steffen (5), Carsten Talke (4), Patrik Barkwoski (4), Holger Beck (3) und Daniel Reimer (3).

 

VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 14./15.03.2026

 

Heimspiele

Sa 19.00Uhr VfL 1. Herren – TuS Spenge 2

So 12.30Uhr VfL 1. Damen – TuS Brake 2

Auswärtsspiele

Fr 17.45Uhr TSV Hahlen – mC-Jgd. JSG LÖMO

Sa 15.00Uhr HCE Bad Oeynhausen – mB-Jgd. JSG LöMO

Sa 16.00Uhr HSG Löhne/Obernbek 2 – VfL 4.Herren

Sa 16.45Uhr SG Bünde/Dünne – männl. D-Jgd. JSG LöMO 2

Sa 17.00Uhr HCE Bad Oeynhausen – VfL 2. Herren

Sa 17.00Uhr TV Verl – mA-Jgd. JSG LöMO

So 12.00Uhr HSG EGB Bielefeld – männl. D-Jgd. JSG LöMO 1

So 12.15Uhr HSG EGB Bielefeld – weibl. E-Jgd. JSG LöMO

So 13.00Uhr TV Röcke – mC-Jgd. JSG LöMO

So 14.00Uhr HSG Espelkamp/Fabbenstedt – weibl. B-Jgd. JSG LöMO

So 15.30Uhr TG Schildesche – VfL 3.Herren

 

Am kommenden Wochenende ist Derby-Time. Unsere erste Herrenmannschaft empfängt am Samstag um 19.00Uhr den alten Rivalen TuS Spenge 2. Die Gäste haben am letzten Sonntag das Kunststück fertig gebracht und dem Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 die erste Saisonniederlage beigebracht. Unsere Reserve gastiert am Samstag um 17.00Uhr in Eidinghausen bei unserem Ortsnachbarn HCE Bad Oeynhausen. Und um 16.00Uhr am Samstag erwartet die zweite Mannschaft der HSG Löhne/Obernbeck im Stadtderby den Tabellenführer VfL Mennighüffen 4.

 

In der Mennighüffer Sporthalle finden am Wochenende nur zwei Partien statt.

Am Samstag empfängt unsere erste Mannschaft den Tabellenzweiten TuS Spenge 2. Der Kreisrivale brachte am letzten Sonntag dem Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 die erste Saisonniederlage bei. Die Spenger, die zur Zeit mit 34:6-Punkten auf dem zweiten Platz rangieren, fuhren gegen Altenhagen einen bemerkenswerten Start-Ziel-Sieg ein. Der Vorsprung auf den Tabellendritten TV Isselhorst beträgt zur Zeit drei Zähler. Spenge will unbedingt den zweiten Rang, der zu Aufstiegsspielen zur Regionalliga berechtigt, verteidigen. Dann geht es entweder gegen den Soester TV oder die HSG Herdecke/Ende. Und der VfL hat noch eine Rechnung aus der Hinrunde offen. Seinerzeit verlor die Fuhr-Sieben knapp mit 32:20-Toren. Neben Max Schüttemeyer, Justus Aufderheide und Philipp Holtmann gehört inzwischen auch mit Sebastian Reinsch der vierte ehemalige Drittligaspieler zum Kader der Reserve. Er war bei zehn Spielen der Spenger Reserve dabei und trug sich gleich 62mal in die Torschützenliste ein. Man muss abwarten, wen Trainer Andre Fuhr am Wochenende im Aufgebot hat, Kapitän Fynn Walter ist auf jeden Fall wieder dabei. Der VfL muss mit einer sehr soliden Deckungsleistung aufwarten, wenn er eine Chance haben will. Vor allen Dingen müssen die Gegenstöße der Spenger verhindert werden. Die Verantwortlichen des VfL rechnen mit einer ausverkauften Halle.

Am Sonntag um 12.30Uhr trifft unsere erste Damenmannschaft auf den Tabellenvierten TuS Brake 2. Wenn die Hepermann-Truppe diese Partie siegreich gestaltet, ist ihr der Vizemeistertitel nicht mehr zu nehmen. Im Hinspiel gewann der VfL in Brake mit 23:19-Toren. Unsere Truppe hofft auf die zahlreiche und lautstarke Unterstützung der großen VfL-Fangemeinde.

Unsere vierte Herrenmannschaft gilt im Stadtderby bei der HSG Löhne/Obernbeck 2 als hoher Favorit. Während die Sieben um Andre Steffen und Arndt Viering mit 18:2-Punkten die Tabelle anführt, belegt die HSG mit 4:16-Zählern den vorletzten Tabellenplatz. Die HSG gewann bislang nur die beiden Partien gegen das noch sieglose Schlusslicht DJK Bielefeld. Im Hinspiel siegte der VfL in Mennighüffen klar mit 31:22-Toren. Die Partie wird am Samstag um 16.00Uhr in der Sporthalle des Löhner Gymnasiums angepfiffen.

Dagegen hat unsere Reserve im Nachbarschaftsduell beim HCE Bad Oeynhausen nur eine Außenseiterchance. Nachdem sich die Truppe in der Rückrunde ausgezeichnet geschlagen hatte und 6:4-Punkte einfuhr, gab es am letzten Wochenende vor eigenem Publikum gegen Tuspo Meißen ein Debakel. Nachdem unsere Reserve schon mit 14:26-Toren zurück lag, stand am Ende ein bitteres 25:33 auf der Anzeigetafel. Der VfL zeigte die wohl schlechteste Saisonleistung. Wenn man in Eidinghausen eine kleine Chance haben will, muss die Truppe von Trainer Miklas Bröhenhorst ganz anders auftreten. Beim HCE ist Torjäger Calvin Krone wieder fit. Er und Tobias Nick sind die gefährlichsten Angreifer des HCE. Die VfL-Abwehr muss versuchen, die Wirkungskreise dieser beiden Spieler empfindlich zu stören. In der Hinrunde siegte der HCE, der zur Zeit mit 21:17-Punkten auf dem fünften Tabellenplatz rangiert, mit 22:25-Toren.

Die dritte Mannschaft des VfL muss in der 1.Kreisklasse zur TG Schildesche reisen. Die Bielefelder belegen mit 2:16-Punkten den letzten Tabellenplatz. Lediglich gegen die eigene Reserve gewann Schildesche am ersten Spieltag mit 25:22-Toren. Danach gab es für die TG kein Erfolgserlebnis mehr. Im Hinspiel trat Schildesche in Mennighüffen nicht an und gab die beiden Zähler kampflos ab. Wenn die Harre-Sieben ihren Gegner nicht unterschätzt, sollte ein weiterer Sieg möglich sein.

 

Rückblick auf den 20.Oberligaspieltag

Am 20. Spieltag der Oberliga Westfalen Staffel 1 hat es den bis dato verlustpunktfreien Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 erwischt. Im Spitzenspiel beim Rangzweiten TuS Spenge 2 verlor die TSG mit 33:29-Toren. Der Vorsprung auf Spenge ist jetzt auf vier Zähler geschmolzen. Spenge will auf jeden Fall den zweiten Platz, der zur Teilnahme an den Relegationsspielen berechtigt, vor dem TV Isselhorst verteidigen. In der Oberliga Staffel 2 führt der TuS Volmetal mit 40:0-Punkten das Feld an. Um den zweiten Tabellenplatz kämpfen hier der Soester TV (33:7-Zähler) und die HSG Herdecke/Ende (32:8-Punkte). Den dritten Tabellenplatz in der Staffel 1 verteidigte der TV Isselhorst, der sich ganz klar mit 36:29 gegen den TuS Möllbergen durchsetzte. Im Abstiegskampf feierte der Tabellenletzte TV Verl bei der HSG Werther/Borgholzhausen seinen zweiten Saisonsieg. Durch den 24:28-Auswärtssieg schöpft die Truppe um Jens Bechtloff neue Hoffnung auf den Klassenerhalt. Aber auch der Vorletzte TuS Brake punktete doppelt. Gegen die Reserve der Ahlener SG gelang beim ganz klaren 38:28-Erfolg der erste Heimsieg in dieser Spielzeit. Verlierer in der Abstiegszone war die Spvg. Steinhagen, die vor eigenem Publikum gegen den TuS 97 Bielefeld keine Chance hatte und mit 22:27-Toren unterlag. Einen ganz wichtigen Punkt im Abstiegskampf holte die junge Truppe von Lit 1912 beim ASV Senden. Am Ende teilte man sich beim 25:25-Unentschieden die Punkte. Der VfL Handball Mennighüffen siegte mit dem letzten Aufgebot beim TuS Brockhagen mit 31:30 und beendete die Negativserie.

TV Isselhorst – TuS Möllbergen 36:29 (18:14)

Handball-Oberligist TV Isselhorst hat sich nicht aus der Spur bringen lassen und das kurzfristig von Sonntag vorverlegte Heimspiel gegen den TuS Möllbergen mit 36:29 (18:14) gewonnen. Damit bliebt der TVI im Rennen um Relegationsplatz zwei. Auf den 2:0-Blitzstart mit Kontern in der ersten Spielminute folgte durch vergebene Chancen ein 5:8-Rückstand, bevor Felix Marquardt die Gastgeber wieder mit 9:8 (17. Minute) nach vorn brachte. Die Umstellung auf die 6:0-Abwehr zwang Möllbergen zu ungenauen Abschlüssen. Drei Paraden von Tobias Linke gegen jeweils frei vor ihm auftauchenden Kreisläufer sicherten die Führung. Weil zum Ende der ersten Halbzeit Nils van Zütphen dreimal für Möllbergen traf, ging es mit einem 18:14 in die Kabinen. Nach Wiederanpfiff ließ der TVI nichts mehr anbrennen. Niklas Reckmann nutzte seine zuletzt selten gewordenen Einsatzzeit im rechten Rückraum mit fünf Treffern, immer wieder war der TVI mit schnellem Spiel und Durchbrüchen von Max Kollenberg erfolgreich.
TV Isselhorst: Linke/Gerloff – Vossen, Tubbesing, Gregor, Reckmann (5), Lünstroth (9), Thormann, Marquardt (7), Martinez-Royo (1), Eweler (1), Kollenberg (6), Walhorn (1), Wiese (6/5).

Möllbergen brachte sich durch 21Fehlwürfe, davon sieben Großchancen vom Kreis, am Freitagabend in Isselhorst am Ende um ein besseres Ergebnis. Torhüter Quirin Huwer bekam in der Anfangsphase einen Ball gegen den Kopf und prallte kurze Zeit später dann auch noch mit dem Kopf gegen den Pfosten, so dass er mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ausgewechselt werden musste. Für ihn ging Jon Scherf aus der dritten Mannschaft zwischen die Pfosten und machte seine Sache laut Trainer Andre Torge gut. Bei den Gästen fehlte der erkrankte Miladin Kozlina und Lennart Bischoff wurde nach zwei schnellen Zeitstrafen nur noch sporadisch eingesetzt. Beste Werfer für Möllbergen waren Nils van Zütphen und William Schläger, die beide neunmal erfolgreich waren.

TuS Brockhagen – VfL 30:31 (11:16)

Der VfL war schon mit reichlich Personalproblemen zum TuS Brockhagen gereist, denn Tim Huckauf, Daniel Danowsky, Justus Böttcher und Luke Heinrichsmeier fehlten aus den unterschiedlichsten Gründen. Und während des Spiel kamen noch weitere Ausfälle hinzu. Dennoch gelang der Truppe um Trainer Andre Fuhr ein 31:30-Auswärtssieg. Am Kreis begann zunächst Fynn Walter, der aber bereits nach zwanzig Minuten zwei Zeitstrafen kassiert hatte. Um das Risiko einer frühen dritten Zeitstrafe mit automatischer Disqualifikation aus dem Wege zu gehen, übernahm der junge Jonathan Kramer die Rolle von Fynn Walter. Doch auch diese Maßnahme funktionierte nur so lange, bis sich Kramer an der Schulter verletzte. Das war ein paar Minuten nach der Halbzeitpause, als der VfL klar mit 16:11-Toren führte. Andre Fuhr musste erneut ins Risiko gehen und erneut Fynn Walter bringen. Der kassierte dann in der 45.Minute beim Stand von 23:22 für den VfL seine dritte Zeitstrafe und musste auf der Tribüne Platz nehmen. Außerdem verletzte sich auch noch Preben Barthold am Knie und konnte nicht mehr weiterspielen. Dem VfL-Coach gingen allmählich die personellen Möglichkeiten aus. Rechtsaußen Christian Menkhoff stellte sich in den Dienst der Mannschaft und übernahm die Kreisläuferposition. Den 25:25-Ausgleichstreffer in der 51.Minute feierte der Brockhagener Anhang frenetisch. Andre Fuhr nahm seine Auszeit. Die Worte des Trainers nahm offensichtlich Marvin Vieregge am besten auf, denn der halblinke Rückraumspieler nutzte seine Fähigkeiten im Spiel „Eins gegen Eins“ und erzielte in der letzten Viertelstunde sieben Treffer für den VfL. Gut eine Minute vor dem Ende erhöhte Mats Rinne für sein Team auf 29:31. Der TuS konnte nur noch auf 30:31 verkürzen. Neben Marvin Vieregge zeigte Torhüter Tobias Bekemeier eine bärenstarke Vorstellung. Trainer Andre Fuhr meinte nach der Partie: „Marvin hat das super gemacht und Verantwortung übernommen. Und Tobias hat uns mit seinen Paraden den Sieg gerettet. Wir haben das Spiel mit brennendem Auspuff ins Ziel gebracht. Ich bin mit der kämpferischen Einstellung und mit dem Endergebnis natürlich zufrieden, schön war das Spiel am Ende nicht“. Torschützen: Marvin Vieregge (9), Mats Rinne (6), Fynn Walter (5), Arne Kröger (5), Preben Barthold (3), Christian Menkhoff (1), Tim Held (1) und Jonathan Kramer (1).

HSG Werther/Borgholzhausen – TV Verl 24:28 (16:14)

So groß die Freude bei Handball-Oberligist TV Verl über den zweiten Saisonsieg und den fünften Pluspunkt am Freitagabend auch war: Der 28:24 (14:16)-Erfolg beim Nordkreisrivalen HSG Werther/Borgholzhausen wurde sehr teuer erkauft. Denn der vor einigen Wochen durch seine Rückkehr nach OWL zum Team gestoßene Philipp Eliasmöller zog sich im Angriff, als er mit dem klammernden gegnerischen Abwehrspieler auf den Hallenboden prallte, ohne sich abstützen zu können, eine Schultereckgelenksprengung zu, die voraussichtlich operiert werden muss. Ob der Mittelmann danach überhaupt wieder Handball spielt, ist ungewiss. Da auch Paul Freier (Bänderriss im Handgelenk) nicht zur Verfügung steht, lastet in den kommenden entscheidenden Spielen nun doch gleich wieder mehr Verantwortung auf den jungen Spielern des „Ursprungskaders“. Die gute Nachricht: Das funktionierte am Freitag gut. So traf Linkshänder Simon Hartkämper, der zuletzt vor allem in der zweiten Mannschaft zum Einsatz gekommen war, viermal aus dem rechten Rückraum. Und Fynn Schröder, dessen erster Einsatz nach Kreuzbandriss länger ausfiel als geplant, zeigte auf der linken Außenbahn nicht nur wegen seiner drei Treffer eine gute Leistung. Es haben in den vergangenen Wochen im Training alle besser performt. Jetzt schmeiße ich die jungen Spieler eben rein, und wir alle müssen beweisen, dass wir es auch in der aktuellen Besetzung schaffen können“, hofft Trainer Torben Gottsleben, dass der Erfolg trotz der Verletzung ein Brustlöser war, der hilft, das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zu stärken. Wichtig war nach einer zu passiven ersten Halbzeit die Steigerung im zweiten Durchgang. Da bekam die Abwehr mehr Zugriff, dazu kamen ab der 40. Minute die Paraden von Torwart Robin Gerlach. Im Angriff holten die Verler mit guter Quote bei der Taktik siebter Feldspieler auf und setzten sich von 24:23 auf 27:23 ab. „Mitentscheidend war, dass wir in den letzten Minuten nicht mehr die Fehler gemacht haben, die uns gegen Brake und zuletzt Spenge noch Punkte gekostet haben“, bilanzierte Gottsleben. Gar nicht gefallen hatten dem Verler Trainer dagegen die vielen nicht geahndeten Aktionen gegen und die unterschiedliche Bewertung der Aktionen von Sven Bechtloff durch die Schiedsrichter. „Er ist ein normaler Ligaspieler und muss auch so und nicht wie ein Bundesligaspieler behandelt werden“, so Gottsleben. Am Sonntag gastiert Kreisnachbar SpVg. Steinhagen zum Derby in Verl, während Brake doppelt und LIT einfach punkteten.

TuS Brake – Ahlener SG 2 38:28 (17:13)

Die Gäste aus Ahlen traten stark ersatzgeschwächt in Brake an. Unter anderem war Routinier Bastian Frenzel nicht mit nach Brake gereist. Ahlen hatte auch nur zwölf Aktive auf dem Spielbericht aufgeführt. In der Anfangsphase sahen die Fans ein ausgeglichenes Spiel. In der 13.Minute brachte Felix Norkowski sein Team mit 6:7 in Front. Das sollte dann aber auch die letzte Führung für die Gäste gewesen sein. Angetrieben vom überragenden Jannis Johannmeier setzte sich Brake auf 11:8 ab und lag zur Pause mit 17:13-Toren vorn. In Durchgang zwei ließ der Tabellenvorletzte aus Brake nichts mehr anbrennen. Über 21:15 und 25:18 lagen die Hausherren in der 53.Minute beim Zwischenstand von 33:23 das erste Mal nicht zehn Buden vorn. Am Ende siegte Brake ganz deutlich mit 38:28-Toren und feierte den ersten Heimsieg in dieser Saison. Bei den Hausherren trafen Jannis Johannmeier (12), Florian Pecher (7), Marius Tiemann (5) und Jannis Meierjürgen (5) am besten. Jonas Horstmann (8) und Felix Norkowski und Jano Altesellmeier (beide 5) führten bei Ahlen die Torschützenliste an.

Spvg. Steinhagen – TuS 97 Bielefeld 22:27 (9:13)

Die Spvg. Steinhagen hatte in den letzten Spielen mit überraschenden Siegen und knappen Niederlagen gegen besser platzierte Teams aufhorchen lassen. Entsprechend gewarnt reiste unsere Mannschaft in die neue Hörmann Arena – mit lediglich drei einsatzfähigen Rückraumspielern und dem klaren Plan, das Tempo im Spiel zu kontrollieren. Unser Team startete konzentriert und legte mit einer stabilen Abwehr sowie einem stark aufgelegten Torwartgespann los. Nach zwölf Minuten standen erst drei Gegentore zu Buche (3:7). Steinhagen reagierte mit einer Auszeit, fand besseren Zugriff und verkürzte bis zur 22. Minute auf 8:9. Kurz vor der Pause zogen wir das Tempo wieder etwas an und nahmen eine Vier-Tore-Führung mit in die Kabine. Nach Wiederanpfiff setzten wir uns in der 39. Minute auf 12:17 ab, doch Steinhagen gab sich nicht geschlagen. Über 14:17 und 16:18 kämpften sich die Gastgeber bis auf 17:18 heran (46.). Eine anschließende vierminütige Unterzahlphase überstanden wir mit viel Einsatz und bauten den Vorsprung bis zur 51. Minute auf 18:22 aus. Auch als Steinhagen fünf Minuten vor Schluss erneut auf zwei Tore herankam (22:24), behielt unser Team die Nerven. Mit einem starken Schlussspurt sicherten wir uns schließlich den 22:27-Auswärtserfolg. Haupttorschützen Jöllenbeck: Jane Heidemann (7) und Dominic Wehmeyer (5). Haupttorschützen Steinhagen: Tim-Michael Ansorge (5), Lukas Hoevelmann (5) und Fabrice Vorderbrügge (4).

ASV Senden – Lit 1912 3 25:25 (16:13)

Fünf Minuten vor dem Schlusspfiff sah es in Senden ganz nach einem Erfolg der Hausherren aus, als Anton Peuker das 25:23 erzielte. Nur zwanzig Sekunden später verkürzte Hagen Viering für die Nordies auf 25:24. Und dann tat sich zunächst wenig. Beide Trainer nahmen ihre Auszeit. 38Sekunden vor dem Ende legte Sendens Trainer Alexander Nolte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Aber sein Team konnte den letzten Angriff nicht erfolgreich abschließen. Und mit dem Schlusspfiff traf Niklas Steiner für die Gäste zum 25:25-Unentschieden. Dieser Zähler könnte für die Nordies im Abstiegskampf noch ganz wertvoll werden. Haupttorschützen Senden: Luca Kuckhermann (7), Jakob Janssen (6) Haupttorschützen Lit: Justus Westerbeck (6), Niklas Steiner (5) und Hagen Viering (4)

TuS Spenge 2 – TSG Altenhagen/Heepen 2 33:29 (17:11)

Jetzt hat es den ungeschlagenen Tabellenführer TSG Altenhagen doch noch erwischt. Im Spitzenspiel unterlag die Truppe von Trainer Arie Haenen dem Tabellenzweiten TuS Spenge 2 mit 33:29-Toren. Spenge war von der ersten Minute an hellwach und fuhr am Ende einen Start-Ziel-Sieg ein. Über 4:1 und 8:6 hatten sich die Gäste bis auf 10:9 herangekämpft, ehe die Hausherren eine ganz starke Phase hatten und sich bis zur Pause auf 17:11 absetzen. Nach dem Wechsel schien die Partie zu kippen. Über 20:18 war beim 21:20 wieder alles offen. In der Folge traf der überragende Sebastian Reinsch und Kreisläufer Goswin Poerschke jeweils zweimal sowie Philipp Richter für die Hausherren zum 26:20. Aber das war noch nicht die Entscheidung. In der 53.Minute hatte die TSG sich wieder bis auf 28:27 herangekämpft. Durch einen 4:0-Lauf machte Spenge dann aber alles klar und siegte am Ende mit 33:29. Für Altenhagen gab es dann aber doch noch ein Trostpflaster, denn die TSG gewann den direkten Vergleich gegen Spenge. Das Hinspiel hatten die Bielefelder mit 31:27 gewonnen. Aufgrund der auswärts mehr erzielten Tore gewannen die Bielefelder den direkten Vergleich.

Während bei Spenge Sebastian Reinsch (8), Bennett Brinkmann (5), Goswin Poerschke (5) und Joshua Kerne (4) die Torschützenliste anführten, trafen für die Gäste Tim Schuwerak (10) und Hannes Krassort (6) am besten.