Spielberichte VfL Handball Mennighüffen 15./16.12.2018 Zum Abschluss der Hinrunde zeigte unsere erste Mannschaft auf Schalke eine desolate Vorstellung und konnte nicht an die guten Leistungen der Vorwochen anknüpfen. Der VfL konnte nicht einmal in Führung gehen und kassierte eine unnötige 23:26-Niederlage. Unsere erste Damen kamen beim Tabellenvorletzten TuS Brockhagen 2 zu einem 23:23-Unentschieden und haben jetzt nach einer kleinen Serie von 5:1-Punkten vier Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge. Im Spitzenspiel der Bezirksliga zwischen der HSG Löhne/Obernbeck und unserer Reserve sahen die fast 500 Fans eine ganz spannende Begegnung, in der es am Ende keinen Sieger gab. Die HSG verteidigte durch das 24:24-Uentschieden die Tabellenführung. Unsere dritte Mannschaft wartete vergeblich auf den Gegner aus Lenzinghausen. Der TV trat in Mennighüffen nicht an und so kam die Truppe von Trainer Detlev Harre kampflos zu den beiden Punkten. Unsere vierte Mannschaft gab sich auch beim TV Häver 2 keine Blöße und siegte klar mit 16:24-Toren. Damit grüßt die Truppe ungeschlagen mit 20:0-Punnkten als Herbstmeister. Unsere sechste Mannschaft gewann ebenfalls in Häver. Gegen die dritte Mannschaft des Gastgebers siegte der VfL knapp mit 19:21-Toren.
So 16.00Uhr TV Häver 3 – VfL 6.Herren 19:21 So 11.00Uhr TV Häver 2 – VfL 4. Herren 16:24 Sa 18.30Uhr VfL 3. Herren – TV Lenzinghausen 2 kpfl.f.VfL Sa 18.30Uhr HSG Löhne/Obernbeck – VfL 2.Herren 24:24 So 18.00Uhr TuS Brockhagen – VfL 1. Damen 23:23 Sa 19.30Uhr FC Schalke 04 – VfL 1.Herren 26:23
FC Schalke 04 – VfL 1. Herren 26:23 (15:10) Der VfL musste auf Schalke auf Till Orgel und Jonas Köster verzichten. Und die lange Fahrt ins Ruhrgebiet hätte man sich auch sparen können. Der VfL, der in den letzten Spielen tolle Leistungen ablieferte, stand in Schalke völlig neben sich. Technische Fehler waren an der Tagesordnung und die Gäste konnten nicht einmal in Führung gehen. Schalke lag schnell mit 5:1-Toren vorn und beim 8:2 war die Partie schon fast verloren. Über 12:8 führte Schalke zur Pause mit 15:10-Toren. Und nach dem Wechsel wurde es noch schlimmer. In der 53.Minute lag Schalke beim 25:16 mit sage und schreibe neun Toren vorn. In den letzten sieben Minuten riss sich die Sieben von Trainer Siggi Jedrzej zusammen und verkürzte noch zum 26:23-Endstand. Für einen Punktgewinn kam der VfL nicht in Frage und Co-Trainer Georgios Triantfillou meinte: „Es ist gut, das wir erst einmal in die Weihnachtspause gehen“. Tore: Pascal Schumann (4), Mats Köster (4), Tomek Tluczynski (3/2), Marcel Schumann (3), Julian Peitzmeier (3), Maik Dittrich (2), Marco Büschenfeld (2), Malte Ames (1) und Uli Neumann (1).
TuS Brockhagen 2 – VfL 1. Damen 23:23 (11:13) Brockhagen verbuchte letzte Woche ihren ersten Saisonsieg bei der Spvg. Steinhagen 3. Und so hätte der VfL in diesem Abstiegsduell vorgewarnt sein müssen. Aber in der Anfangsphase ging bei den Schützlingen von Trainerin Sonja Balsmeyer, die auf ihre Spielmacherin Franziska Büschenfeld verzichten mussten, nichts zusammen. Schnell führte Brockhagen mit 4:0 und 6:2-Toren. Dann aber fing sich der VfL und machte aus dem 7:3 durch fünf Treffer in Folge ein 7:8. Und beim 8:12 hatte sich der VfL schon etwas abgesetzt, geriet dann aber in Durchgang zwei beim 17:16 in Rückstand. Und danach wechselte die Führung ständig. Der VfL lag mit 19:21 und 20:22 vorn, ehe Brockhagen kurz vor dem Ende mit 23:22 in Führung ging. Romina Sander war es dann vorbehalten, drei Sekunden vor dem Ende den Treffer zum 23:23-Endstand zu erzielen. Danach kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Tore: Romina Sander (6), Maren Hildebrand (5), Luisa Herde (4), Vanessa Timm (3), Alena Herde (3), Annelie Wienkemeier (1) und Lysanne Vogler (1).
HSG Löhne/Obernbeck – VfL 2. Herren 24:24 (11:13) Das Spitzenspiel der Bezirksliga zog die Massen an. Knapp 500Zuschauer fanden den Weg in die Sporthalle des Löhner Gymnasiums. Und die Fans sahen eine ganz spannende Partie. Nur einmal lag der VfL beim Stand von 10:13 mit drei Toren vorn. Bei der HSG waren Routinier Thorsten Bergmann (9 Treffer) und Fynn Detering (7 Tore) die überragenden Akteure. Bei unserer Reserve hatte Niklas Holtmann einen Sahnetag erwischt und traf gleich elfmal für seine Sieben. Im ersten Durchgang wechselte die Führung ständig. Die Zwischenstände lauteten 0:1, 2:1, 3:3, 7:5, 7:8, 9:10 und 10:13. Beim 11:13 für den VfL ging es in die Pause. Nach dem Wechsel schaffte die HSG schnell den 13:13-Auslgeich. Und ab der 34.Minute konnte sich kein Team mehr mit zwei Toren Vorsprung absetzen. Es ging immer Zug um Zug. Zunächst führte der VfL immer mit einem Tor Vorsprung uind ab dem 22:21 lagen die Hausherren knapp vorn. Knapp zwei Minuten vor dem Ende brachte Moritz Husemöller die HSG mit 24:23 in Front, ehe Niklas Holtmann mit seinem eltften Treffer für den 24:24-Endstand sorgte. Zwanzig Sekunden vor dem Ende nahm Trainer Christian Neumann die Auszeit und sein Team spielte ganz clever ihren Kreisläufer Maxi Schäffer zwei Sekunden vor dem Ende frei. Der kam zum Wurf, wurde aber von Dominik Möller in den Arm gegriffen. Der Pfiff der Unparteiischen blieb aus und am Ende waren beide Teams mit dem gerechten Unentschieden zufrieden. Trainer Christian Neumann meinte nach der Partie: Ich bin mit der kämpferischen Leistung meiner Truppe zufrieden. In diesem Derby vor einer großen Kulisse fehlte uns die spielerische Leichtigkeit, aber mit dem einen Punkt kann ich gut leben“. Tore VfL: Niklas Holtmann (11/4), Fynn Walter (4), Christoph Marx (3), Tim Wienkemeier (3), Maxi Schäffer (1), Marius Hepermann (1) und Pascal Awischus (1).
TV Häver 2 – VfL 3.Herren 1:24 (7:12) Das war der zehnte Sieg in Folge und die Vierte des VfL grüßt als souveräner Herbstmeister der Kreisliga C mit 20:0-Punkten. Allerdings war das am Sonntagmorgen eine ganz zähe Geschichte. Häver hatte nur zwei Auswechselspieler zur Verfügung und versuchte von Beginn an, das Tempo zu verschleppen. Erst wenn der Schiedsrichter den Arm hob und Zeitspiel anzeigte, versuchten die Gastgeber durch 1 gegen 1 Aktionen in der Mitte zum Abschluss zu kommen und dabei sah die VfL-Abwehr nicht immer gut aus. Aber die Gäste hatten die Partie jederzeit im Griff und lagen durchweg in Führung, obwohl sie durch hektische Abspielfehler und einer schlechten Wurfausbeute einen höheren Vorsprung verspielten. Über 2:5 und 5:12 ging es beim Stand von 7:12 in die Kabine. Beim 11:14 war plötzlich wieder etwas Spannung in der Partie, aber durch einige gelungene Aktionen erhöhte der VfL auf 13:19 und hatte die Vorentscheidung geschafft. Mit dem 16:24 war Häver am Ende noch bedient. Es hätte eigentlich viel deutlicher ausgehen müssen. Einen guten Eindruck hinterließen die A-Jugendlichen Tom Sprenger und Aaron Pickhardt. Tore: Lars Wülker (6), Malte Bröhenhorst (5), Marvin Prescher (5), Christian Held (3), Tom Sprenger (2), Patrick Barkowski (1), Michel Rullkötter (1) und Aaron Pickhardt (1/1).
TV Häver 3- VfL 6,. Herren 19:21 (13:11) Der VfL war zunächst überhaupt nicht im Bilde und lag schon hoffnungslos mit 6:0-Toren zurück. Dann aber lief Torhüter Arndt Viering zur Höchstform auf und die Abwehr stand dann ausgezeichnet und so holte der VfL langsam aber sicher auf. Beim 8:6 war man wieder dran und zur Pause führte Häver nur noch mit 13:11-Toren. Und in Durchgang zwei spielte der VfL seine Routine aus und lag beim 13:14 das erste Mal in Front. Bis zum 19:19 ging es dann ganz eng zu, ehe die Gäste die beiden letzten Treffer zur richtigen Zeit markierten und sich diebisch über einen cleveren 19:21-Auswärtssieg freuten. Tore: Martin Albsmeier (6/4), Timo Langenbach (5), Jörg Tiemann (5/1), Holger Beck (2), Andre Busse (2) und Andre Steffen (1).
Oberliga Am letzten Hinrundenspieltag sorgten die Kellerkinder für die Überraschungen. Der TuS Möllbergen besiegte den Tabellenzweiten ASV Hamm 2 völlig überraschend mit 26:25-Toren. Ebenso verbuchte Aufsteiger Schalke 04 zwei ganz wichtige Punkte gegen den Abstieg. Unsere erste Mannschaft war beim 26:23 ohne Chance. Der große Verlierer des dreizehnten Spieltages war die TSG Harsewinkel. Der Aufsteiger verlor das Kellerduell gegen den TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck am Ende noch klar mit 29:34-Toren. Topfavorit TSG AH Bielefeld zeigte sich nach dem Rauswurf von Trainer Stefan Just nervenstark und siegte beim Soester TV mit 31:34-Toren. Herbstmeister wurde Lit Tribe Germania mit inzwischen vier Punkten Vorsprung auf die Verfolger Hamm und Bielefeld. Gegen den TuS Ferndorf 2 siegten die Nordies klar mit 27:20-Toren. Der HTV Hemer ging bei den Sportfreunden Loxten im Durchgang zwei mit fliegenden Fahnen unter. Loxten legte eine schnelle 7:2-Führung vor und führte zur Pause mit 16:11-Toren. Und dann wurde es ganz bitter für die Gäste. Hemer blieb zwischen der 30 und 45.Minute ohne Torerfolg und die Sportfreunde setzten sich auf 23:11 ab. Am Ende gewann Loxten haushoch mit 35:19-Toren. Der ASV Hamm 2 musste in Möllbergen auf seinen Spielmacher Julian Krieg verzichten und das nutzen die Schützlinge von Trainer Andre Torge aus. Lange Zeit schien es so, als ob der Tabellenzweite aus Hamm einen weiteren Sieg einfahren würde. Über 6:9 führte der ASV zur Pause mit 11:13-Toren und lag in der 38.Minute noch mit 14:17-Toren vorn. Doch Möllbergen kämpfte um jeden Ball und lag beim 19:18 nach langer Zeit wieder vorn. Und auch die knappe 22:23-Führung der Gäste drehte der TuS zum 25:24 und siegte am Ende völlig überraschend mit 26:25-Toren. Der TuS Möllbergen hat in der ersten Serie allen Topteams Punkte abgeknöpft. Lit Germania Tribe und jetzt Hamm verloren in Möllbergen jeweils mit einem Tor Unterschied. Und beim 25:25-Unentschieden sorgte man bei TSG AH Bielefeld für den Rausschmiß des Trainers Stefan Just. Im Kellerduell zwischen der TSG Harsewinkel und dem TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck schien es so, als ob die Gäste wieder einmal im zweiten Durchgang einbrechen würden. Bielefeld führte zur Pause mit 15:18-Toren, doch in der Endphase konnte Harsewinkel beim 26:26 wieder ausgleichen. Bis zum 28:29 stand das Spiel auf Messers Schneide. Doch die Aufholjagd der Gastgeber hatte zuviel Kraft gekostet. Durch einen 1:5-Lauf feierte der TuS beim 29:34-Auswärtserfolg seinen zweiten Saisonsieg. Die TSG AH Bielefeld lag beim TV Soest lange Zeit hinten. Über 11:8 gingen beide Mannschaften beim 15:15-Unentschieden in die Pause. Bis zum 20:18 war Soest tonangebend. In der Endphase hatte Altenhagen mehr zuzusetzen und ging beim 21:22 seit langer Zeit wieder in Führung. Über 27:30 siegte der Favorit aus Bielefeld am Ende verdient mit 31:34-Toren. Beim Soester TV traf Luis Gran gleich zwölfmal ins gegnerische Tor. Ebenfalls auf zwöf Treffer kam Julius Hinz und Arne Kröger trug sich fünfmal in die Torschützenliste ein. SuS Oberaden hielt die Partie in Gladbeck lange Zeit offen. In der 44.Minute stand ein 17:17 auf der Anzeigetafel. Und danach drehte Gladbeck richtig auf und durch einen 13:4-Lauf siegte der VfL noch sehr deutlich mit 30:21-Toren. Torjäger Max Krönung, der in Durchgng eins nur einmal erfolgreich war, netzte dann in der zweiten Hälfte noch siebenmal ein und hatte einen großen Anteil an dem klaren Erfolg seines VfL. In der Anfangsphase bestimmte Ferndorf beim Tabellenführer das Spiel. Zunächst lagen die Nordies mit 3:6 hinten, ehe sie in der 20.Minute beim 9:8 das erste Mal in Führung gingen. Die Entscheidung fiel Mitte der zweiten Hälfte, als der Tabellenführer innerhalb von acht Minuten durch einen 7:0-Lauf von 16:14 auf 23:14 davonzog. Am Ende sicherten sich die Nordies durch einen ungefährdeten 27:20-Erfolg die Herbstmeisterschaft.

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