Rückblick auf den 20.Oberligaspieltag
Am 20. Spieltag der Oberliga Westfalen Staffel 1 hat es den bis dato verlustpunktfreien Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 erwischt. Im Spitzenspiel beim Rangzweiten TuS Spenge 2 verlor die TSG mit 33:29-Toren. Der Vorsprung auf Spenge ist jetzt auf vier Zähler geschmolzen. Spenge will auf jeden Fall den zweiten Platz, der zur Teilnahme an den Relegationsspielen berechtigt, vor dem TV Isselhorst verteidigen. In der Oberliga Staffel 2 führt der TuS Volmetal mit 40:0-Punkten das Feld an. Um den zweiten Tabellenplatz kämpfen hier der Soester TV (33:7-Zähler) und die HSG Herdecke/Ende (32:8-Punkte). Den dritten Tabellenplatz in der Staffel 1 verteidigte der TV Isselhorst, der sich ganz klar mit 36:29 gegen den TuS Möllbergen durchsetzte. Im Abstiegskampf feierte der Tabellenletzte TV Verl bei der HSG Werther/Borgholzhausen seinen zweiten Saisonsieg. Durch den 24:28-Auswärtssieg schöpft die Truppe um Jens Bechtloff neue Hoffnung auf den Klassenerhalt. Aber auch der Vorletzte TuS Brake punktete doppelt. Gegen die Reserve der Ahlener SG gelang beim ganz klaren 38:28-Erfolg der erste Heimsieg in dieser Spielzeit. Verlierer in der Abstiegszone war die Spvg. Steinhagen, die vor eigenem Publikum gegen den TuS 97 Bielefeld keine Chance hatte und mit 22:27-Toren unterlag. Einen ganz wichtigen Punkt im Abstiegskampf holte die junge Truppe von Lit 1912 beim ASV Senden. Am Ende teilte man sich beim 25:25-Unentschieden die Punkte. Der VfL Handball Mennighüffen siegte mit dem letzten Aufgebot beim TuS Brockhagen mit 31:30 und beendete die Negativserie.
TV Isselhorst – TuS Möllbergen 36:29 (18:14)
Handball-Oberligist TV Isselhorst hat sich nicht aus der Spur bringen lassen und das kurzfristig von Sonntag vorverlegte Heimspiel gegen den TuS Möllbergen mit 36:29 (18:14) gewonnen. Damit bliebt der TVI im Rennen um Relegationsplatz zwei. Auf den 2:0-Blitzstart mit Kontern in der ersten Spielminute folgte durch vergebene Chancen ein 5:8-Rückstand, bevor Felix Marquardt die Gastgeber wieder mit 9:8 (17. Minute) nach vorn brachte. Die Umstellung auf die 6:0-Abwehr zwang Möllbergen zu ungenauen Abschlüssen. Drei Paraden von Tobias Linke gegen jeweils frei vor ihm auftauchenden Kreisläufer sicherten die Führung. Weil zum Ende der ersten Halbzeit Nils van Zütphen dreimal für Möllbergen traf, ging es mit einem 18:14 in die Kabinen. Nach Wiederanpfiff ließ der TVI nichts mehr anbrennen. Niklas Reckmann nutzte seine zuletzt selten gewordenen Einsatzzeit im rechten Rückraum mit fünf Treffern, immer wieder war der TVI mit schnellem Spiel und Durchbrüchen von Max Kollenberg erfolgreich.
TV Isselhorst: Linke/Gerloff – Vossen, Tubbesing, Gregor, Reckmann (5), Lünstroth (9), Thormann, Marquardt (7), Martinez-Royo (1), Eweler (1), Kollenberg (6), Walhorn (1), Wiese (6/5).
Möllbergen brachte sich durch 21Fehlwürfe, davon sieben Großchancen vom Kreis, am Freitagabend in Isselhorst am Ende um ein besseres Ergebnis. Torhüter Quirin Huwer bekam in der Anfangsphase einen Ball gegen den Kopf und prallte kurze Zeit später dann auch noch mit dem Kopf gegen den Pfosten, so dass er mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ausgewechselt werden musste. Für ihn ging Jon Scherf aus der dritten Mannschaft zwischen die Pfosten und machte seine Sache laut Trainer Andre Torge gut. Bei den Gästen fehlte der erkrankte Miladin Kozlina und Lennart Bischoff wurde nach zwei schnellen Zeitstrafen nur noch sporadisch eingesetzt. Beste Werfer für Möllbergen waren Nils van Zütphen und William Schläger, die beide neunmal erfolgreich waren.
TuS Brockhagen – VfL 30:31 (11:16)
Der VfL war schon mit reichlich Personalproblemen zum TuS Brockhagen gereist, denn Tim Huckauf, Daniel Danowsky, Justus Böttcher und Luke Heinrichsmeier fehlten aus den unterschiedlichsten Gründen. Und während des Spiel kamen noch weitere Ausfälle hinzu. Dennoch gelang der Truppe um Trainer Andre Fuhr ein 31:30-Auswärtssieg. Am Kreis begann zunächst Fynn Walter, der aber bereits nach zwanzig Minuten zwei Zeitstrafen kassiert hatte. Um das Risiko einer frühen dritten Zeitstrafe mit automatischer Disqualifikation aus dem Wege zu gehen, übernahm der junge Jonathan Kramer die Rolle von Fynn Walter. Doch auch diese Maßnahme funktionierte nur so lange, bis sich Kramer an der Schulter verletzte. Das war ein paar Minuten nach der Halbzeitpause, als der VfL klar mit 16:11-Toren führte. Andre Fuhr musste erneut ins Risiko gehen und erneut Fynn Walter bringen. Der kassierte dann in der 45.Minute beim Stand von 23:22 für den VfL seine dritte Zeitstrafe und musste auf der Tribüne Platz nehmen. Außerdem verletzte sich auch noch Preben Barthold am Knie und konnte nicht mehr weiterspielen. Dem VfL-Coach gingen allmählich die personellen Möglichkeiten aus. Rechtsaußen Christian Menkhoff stellte sich in den Dienst der Mannschaft und übernahm die Kreisläuferposition. Den 25:25-Ausgleichstreffer in der 51.Minute feierte der Brockhagener Anhang frenetisch. Andre Fuhr nahm seine Auszeit. Die Worte des Trainers nahm offensichtlich Marvin Vieregge am besten auf, denn der halblinke Rückraumspieler nutzte seine Fähigkeiten im Spiel „Eins gegen Eins“ und erzielte in der letzten Viertelstunde sieben Treffer für den VfL. Gut eine Minute vor dem Ende erhöhte Mats Rinne für sein Team auf 29:31. Der TuS konnte nur noch auf 30:31 verkürzen. Neben Marvin Vieregge zeigte Torhüter Tobias Bekemeier eine bärenstarke Vorstellung. Trainer Andre Fuhr meinte nach der Partie: „Marvin hat das super gemacht und Verantwortung übernommen. Und Tobias hat uns mit seinen Paraden den Sieg gerettet. Wir haben das Spiel mit brennendem Auspuff ins Ziel gebracht. Ich bin mit der kämpferischen Einstellung und mit dem Endergebnis natürlich zufrieden, schön war das Spiel am Ende nicht“. Torschützen: Marvin Vieregge (9), Mats Rinne (6), Fynn Walter (5), Arne Kröger (5), Preben Barthold (3), Christian Menkhoff (1), Tim Held (1) und Jonathan Kramer (1).
HSG Werther/Borgholzhausen – TV Verl 24:28 (16:14)
So groß die Freude bei Handball-Oberligist TV Verl über den zweiten Saisonsieg und den fünften Pluspunkt am Freitagabend auch war: Der 28:24 (14:16)-Erfolg beim Nordkreisrivalen HSG Werther/Borgholzhausen wurde sehr teuer erkauft. Denn der vor einigen Wochen durch seine Rückkehr nach OWL zum Team gestoßene Philipp Eliasmöller zog sich im Angriff, als er mit dem klammernden gegnerischen Abwehrspieler auf den Hallenboden prallte, ohne sich abstützen zu können, eine Schultereckgelenksprengung zu, die voraussichtlich operiert werden muss. Ob der Mittelmann danach überhaupt wieder Handball spielt, ist ungewiss. Da auch Paul Freier (Bänderriss im Handgelenk) nicht zur Verfügung steht, lastet in den kommenden entscheidenden Spielen nun doch gleich wieder mehr Verantwortung auf den jungen Spielern des „Ursprungskaders“. Die gute Nachricht: Das funktionierte am Freitag gut. So traf Linkshänder Simon Hartkämper, der zuletzt vor allem in der zweiten Mannschaft zum Einsatz gekommen war, viermal aus dem rechten Rückraum. Und Fynn Schröder, dessen erster Einsatz nach Kreuzbandriss länger ausfiel als geplant, zeigte auf der linken Außenbahn nicht nur wegen seiner drei Treffer eine gute Leistung. „Es haben in den vergangenen Wochen im Training alle besser performt. Jetzt schmeiße ich die jungen Spieler eben rein, und wir alle müssen beweisen, dass wir es auch in der aktuellen Besetzung schaffen können“, hofft Trainer Torben Gottsleben, dass der Erfolg trotz der Verletzung ein Brustlöser war, der hilft, das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zu stärken. Wichtig war nach einer zu passiven ersten Halbzeit die Steigerung im zweiten Durchgang. Da bekam die Abwehr mehr Zugriff, dazu kamen ab der 40. Minute die Paraden von Torwart Robin Gerlach. Im Angriff holten die Verler mit guter Quote bei der Taktik siebter Feldspieler auf und setzten sich von 24:23 auf 27:23 ab. „Mitentscheidend war, dass wir in den letzten Minuten nicht mehr die Fehler gemacht haben, die uns gegen Brake und zuletzt Spenge noch Punkte gekostet haben“, bilanzierte Gottsleben. Gar nicht gefallen hatten dem Verler Trainer dagegen die vielen nicht geahndeten Aktionen gegen und die unterschiedliche Bewertung der Aktionen von Sven Bechtloff durch die Schiedsrichter. „Er ist ein normaler Ligaspieler und muss auch so und nicht wie ein Bundesligaspieler behandelt werden“, so Gottsleben. Am Sonntag gastiert Kreisnachbar SpVg. Steinhagen zum Derby in Verl, während Brake doppelt und LIT einfach punkteten.
TuS Brake – Ahlener SG 2 38:28 (17:13)
Die Gäste aus Ahlen traten stark ersatzgeschwächt in Brake an. Unter anderem war Routinier Bastian Frenzel nicht mit nach Brake gereist. Ahlen hatte auch nur zwölf Aktive auf dem Spielbericht aufgeführt. In der Anfangsphase sahen die Fans ein ausgeglichenes Spiel. In der 13.Minute brachte Felix Norkowski sein Team mit 6:7 in Front. Das sollte dann aber auch die letzte Führung für die Gäste gewesen sein. Angetrieben vom überragenden Jannis Johannmeier setzte sich Brake auf 11:8 ab und lag zur Pause mit 17:13-Toren vorn. In Durchgang zwei ließ der Tabellenvorletzte aus Brake nichts mehr anbrennen. Über 21:15 und 25:18 lagen die Hausherren in der 53.Minute beim Zwischenstand von 33:23 das erste Mal nicht zehn Buden vorn. Am Ende siegte Brake ganz deutlich mit 38:28-Toren und feierte den ersten Heimsieg in dieser Saison. Bei den Hausherren trafen Jannis Johannmeier (12), Florian Pecher (7), Marius Tiemann (5) und Jannis Meierjürgen (5) am besten. Jonas Horstmann (8) und Felix Norkowski und Jano Altesellmeier (beide 5) führten bei Ahlen die Torschützenliste an.
Spvg. Steinhagen – TuS 97 Bielefeld 22:27 (9:13)
Die Spvg. Steinhagen hatte in den letzten Spielen mit überraschenden Siegen und knappen Niederlagen gegen besser platzierte Teams aufhorchen lassen. Entsprechend gewarnt reiste unsere Mannschaft in die neue Hörmann Arena – mit lediglich drei einsatzfähigen Rückraumspielern und dem klaren Plan, das Tempo im Spiel zu kontrollieren. Unser Team startete konzentriert und legte mit einer stabilen Abwehr sowie einem stark aufgelegten Torwartgespann los. Nach zwölf Minuten standen erst drei Gegentore zu Buche (3:7). Steinhagen reagierte mit einer Auszeit, fand besseren Zugriff und verkürzte bis zur 22. Minute auf 8:9. Kurz vor der Pause zogen wir das Tempo wieder etwas an und nahmen eine Vier-Tore-Führung mit in die Kabine. Nach Wiederanpfiff setzten wir uns in der 39. Minute auf 12:17 ab, doch Steinhagen gab sich nicht geschlagen. Über 14:17 und 16:18 kämpften sich die Gastgeber bis auf 17:18 heran (46.). Eine anschließende vierminütige Unterzahlphase überstanden wir mit viel Einsatz und bauten den Vorsprung bis zur 51. Minute auf 18:22 aus. Auch als Steinhagen fünf Minuten vor Schluss erneut auf zwei Tore herankam (22:24), behielt unser Team die Nerven. Mit einem starken Schlussspurt sicherten wir uns schließlich den 22:27-Auswärtserfolg. Haupttorschützen Jöllenbeck: Jane Heidemann (7) und Dominic Wehmeyer (5). Haupttorschützen Steinhagen: Tim-Michael Ansorge (5), Lukas Hoevelmann (5) und Fabrice Vorderbrügge (4).
ASV Senden – Lit 1912 3 25:25 (16:13)
Fünf Minuten vor dem Schlusspfiff sah es in Senden ganz nach einem Erfolg der Hausherren aus, als Anton Peuker das 25:23 erzielte. Nur zwanzig Sekunden später verkürzte Hagen Viering für die Nordies auf 25:24. Und dann tat sich zunächst wenig. Beide Trainer nahmen ihre Auszeit. 38Sekunden vor dem Ende legte Sendens Trainer Alexander Nolte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Aber sein Team konnte den letzten Angriff nicht erfolgreich abschließen. Und mit dem Schlusspfiff traf Niklas Steiner für die Gäste zum 25:25-Unentschieden. Dieser Zähler könnte für die Nordies im Abstiegskampf noch ganz wertvoll werden. Haupttorschützen Senden: Luca Kuckhermann (7), Jakob Janssen (6) Haupttorschützen Lit: Justus Westerbeck (6), Niklas Steiner (5) und Hagen Viering (4)
TuS Spenge 2 – TSG Altenhagen/Heepen 2 33:29 (17:11)
Jetzt hat es den ungeschlagenen Tabellenführer TSG Altenhagen doch noch erwischt. Im Spitzenspiel unterlag die Truppe von Trainer Arie Haenen dem Tabellenzweiten TuS Spenge 2 mit 33:29-Toren. Spenge war von der ersten Minute an hellwach und fuhr am Ende einen Start-Ziel-Sieg ein. Über 4:1 und 8:6 hatten sich die Gäste bis auf 10:9 herangekämpft, ehe die Hausherren eine ganz starke Phase hatten und sich bis zur Pause auf 17:11 absetzen. Nach dem Wechsel schien die Partie zu kippen. Über 20:18 war beim 21:20 wieder alles offen. In der Folge traf der überragende Sebastian Reinsch und Kreisläufer Goswin Poerschke jeweils zweimal sowie Philipp Richter für die Hausherren zum 26:20. Aber das war noch nicht die Entscheidung. In der 53.Minute hatte die TSG sich wieder bis auf 28:27 herangekämpft. Durch einen 4:0-Lauf machte Spenge dann aber alles klar und siegte am Ende mit 33:29. Für Altenhagen gab es dann aber doch noch ein Trostpflaster, denn die TSG gewann den direkten Vergleich gegen Spenge. Das Hinspiel hatten die Bielefelder mit 31:27 gewonnen. Aufgrund der auswärts mehr erzielten Tore gewannen die Bielefelder den direkten Vergleich.
Während bei Spenge Sebastian Reinsch (8), Bennett Brinkmann (5), Goswin Poerschke (5) und Joshua Kerne (4) die Torschützenliste anführten, trafen für die Gäste Tim Schuwerak (10) und Hannes Krassort (6) am besten.
Einladung zur Jahreshauptversammlung am 06.05.2024 Beginn: 20:00 Uhr
Versammlungsort: Jugendraum in der Sporthalle
Mennighüffen
Tagesordnung:
1) Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Edwin
Scheer
2) Wahl des Protokollführers
3) Protokoll der letzten JHV vom 14.06.2023
(liegt ab dem 06.04.2024 zur Einsichtnahme im
Jugendraum aus)
4) Berichte des Vorstandes, des
Geschäftsführers, der Sozialwartin und des
Jugendwartes
5) Bericht des Hauptkassierers
6) Bericht der Kassenprüfer sowie Entlastung des
Hauptkassierers und des Vorstandes
7) Beschlussfassung über eingereichte Anträge
8) Sonstiges
Mit sportlichen Grüßen
gez. Edwin Scheer gez. Hans Büschenfeld
gez. Karl-Heinz Steinmeier gez. Detlev Harre
Jahreshauptversammlung VfL Handball Mennighüffen
Liebe VfL-Handballer,
zu unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung, die am Samstag, den 09.10.2021 um 12:00 Uhr stattfindet, lade ich euch herzlich ein.
Das Protokoll unserer letzten Jahreshauptversammlung vom 10.10.2020 liegt im Jugendraum der Sporthalle aus und kann bei Bedarf ab dem 09.09.2021 eingesehen werden.
Die Tagesordnung ist dieser Einladung beigefügt.
Bis zwei Wochen vor der Jahreshauptversammlung können schriftlich begründete Anträge zur Tagesordnung beim geschäftsführenden Vorstand eingereicht werden.
Bitte beachtet, dass nach der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW die 3 G-Regel gilt, also nur geimpfte, genesene oder getestete (max. 48 Stunden altes Ergebnis) Personen eingelassen werden dürfen und die Kontaktdaten aller teilnehmenden Personen erfasst werden müssen.
Die Kontaktdatenerfassung erfolgt über unsere Erfassungs-App unter https://corona-anmeldung.de/visit/vf-l-handball-mennighueffen, oder alternativ über die im Eingangsbereich ausliegenden Formulare.
Der Zutritt zur Sporthalle ist natürlich nur mit einem Mund-Nasen-Schutz gestattet!
Ich würde mich über eine rege Teilnahme freuen.
Mit sportlichen Grüßen
Detlev Harre
(Geschäftsführer)
VfL Handball Mennighüffen
Osterfeldweg 23
32584 Löhne
05732 – 72323
0171 – 6807831
detlev.harre@t-online.de
VfL Handball Mennighüffen e. V. Jahreshauptversammlung am 09.10.2021 Beginn: 12:00 Uhr Versammlungsort: Sporthalle Mennighüffen
Tagesordnung:
1) Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Edwin Scheer
2) Wahl des Protokollführers
3) Protokoll der letzten JHV vom 10.10.2020
4) Berichte des Vorstandes, des Geschäftsführers, der Sozialwartin und des Jugendwartes
5) Bericht des Hauptkassierers
6) Bericht der Kassenprüfer sowie Entlastung des Hauptkassierers und des Vorstandes
7) Beschlussfassung über eingereichte Anträge
8) Neuwahlen
9) Sonstiges
Mit sportlichen Grüßen
gez. Edwin Scheer gez. Karl-Heinz Steinmeier
gez. Hans Büschenfeld gez. Detlev Harre
Die Handball-App des VLF Mennighüffen ist da!
Die Spielberichte vom Sonntag, den 15.3.2026
VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 14./15.03.2026
Heimspiele
Sa 19.00Uhr VfL 1. Herren – TuS Spenge 2 35:42
So 12.30Uhr VfL 1. Damen – TuS Brake 2 22:21
Auswärtsspiele
Fr 17.45Uhr TSV Hahlen – mC-Jgd. JSG LÖMO 26:32
Sa 15.00Uhr HCE Bad Oeynhausen – mB-Jgd. JSG LöMO 24:33
Sa 16.00Uhr HSG Löhne/Obernbek 2 – VfL 4.Herren 27:26
Sa 16.45Uhr SG Bünde/Dünne – männl. D-Jgd. JSG LöMO 2 ausgefallen
Sa 17.00Uhr HCE Bad Oeynhausen – VfL 2. Herren 30:27
Sa 17.00Uhr TV Verl – mA-Jgd. JSG LöMO 33:42
So 12.00Uhr HSG EGB Bielefeld – männl. D-Jgd. JSG LöMO 1 25:15
So 12.15Uhr HSG EGB Bielefeld – weibl. E-Jgd. JSG LöMO 15:10
So 13.00Uhr TV Röcke – mC-Jgd. JSG LöMO 28:28
So 14.00Uhr HSG Espelkamp/Fabbenstedt – weibl. B-Jgd. JSG LöMO 19:11
So 15.30Uhr TG Schildesche – VfL 3.Herren 37:48
VfL 1.Damen – TuS Brake 2 22:21 (8:13)
Unsere erste Damenmannschaft muss es wohl immer spannend machen. Auch gegen den TuS Brake 2 erwischte die Sieben von Trainer Marius Hepermann einen totalen Fehlstart. Nach achtzehn Minuten lagen die Gäste mit sage und schreibe 3:10-Toren vorn. Erst nach einer Ansage während der Auszeit lief das Angriffsspiel der Gastgeberinnen etwas besser. Aber auch beim Pausenpfiff lag Brake beim 8:13 immer noch mit fünf Buden vorn. Und auch in Durchgang sahen die Gäste lange Zeit wie die sicheren Sieger aus. In der 45.Minute stand ein 13:19 auf der Anzeigetafel. In den nächsten acht Minuten ging ein Ruck durch die Truppe des VfL. Durch einen 5:0-Lauf war der VfL beim 18:19 wieder dran. Brake konterte und führte knapp vier Minuten vor dem Ende mit 19:21-Toren. Lissy Harre sorgte dann für das 20:21 und wenig später glich Pia Radtke zum 21:21 aus. Und fast mit dem Schlusspfiff erlöste Nadine Eckert den VfL-Anhang. Sie traf zum 22:21 und sicherte ihrer Sieben zwei ganz wichtige Punkte. Durch diesen knappen und glücklichen Sieg sicherten sich unsere Damen den Titel des Vizemeisters in der 1.Kreisklasse Bielefeld/Herford.
Tore: Melissa Harre (9), Nadine Eckert (5), Pia Radtke (5), Talitha Bröhenhorst (2) und Verena Windmann (1).
TG Schildesche 1 – VfL 3. Herren 37:48 (22:24)
Das gibt es auch nicht alle Tage. In der Sporthalle an der Apfelstraße in Schildesche fielen im Spiel der Gastgeber und der dritten Mannschaft des VfL sage und schreibe 85 Tore. Und es wurden wie immer nur sechzig Minuten gespielt. Schildesche blieb bis zum 4:3 in Front, danach setzte sich der VfL auf 5:10 ab und gab die Führung bis zum Ende nicht mehr ab. Beim Stand von 22:24 wurden die Seiten gewechselt. Die Hausherren, die nur zehn Aktive dabei hatten, hielten die Partie bis zum 24:25 in der 33.Minute offen. Danach dominierten die Gäste das Spiel, zogen auf 25:29 davon und hatten beim 29:37 die Vorentscheidung herbeigeführt. Über 36:43 kam die Harre-Sieben am Ende zu einem 37:48-Kantersieg.
Tore: Marius Hepermann (10), Nick Bröderhausen (8), Marvin Fransmeier (7), Erik Littmann (5), Bastian Bekemeier (4), Eric Riekewald (3), Anton Gergenreider (3), Brian Gröppel (2), Tarek Meiners (2), Lars Wülker (3) und Tim-Oliver Trautmann (1).
Die Spielberichte vom Samstag, den 14.3.2026
VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 14./15.03.2026
Heimspiele
Sa 19.00Uhr VfL 1. Herren – TuS Spenge 2 35:42
So 12.30Uhr VfL 1. Damen – TuS Brake 2
Auswärtsspiele
Fr 17.45Uhr TSV Hahlen – mC-Jgd. JSG LÖMO 26:32
Sa 15.00Uhr HCE Bad Oeynhausen – mB-Jgd. JSG LöMO 24:33
Sa 16.00Uhr HSG Löhne/Obernbek 2 – VfL 4.Herren 27:26
Sa 16.45Uhr SG Bünde/Dünne – männl. D-Jgd. JSG LöMO 2 ausgefallen
Sa 17.00Uhr HCE Bad Oeynhausen – VfL 2. Herren 30:27
Sa 17.00Uhr TV Verl – mA-Jgd. JSG LöMO 33:42
So 12.00Uhr HSG EGB Bielefeld – männl. D-Jgd. JSG LöMO 1
So 12.15Uhr HSG EGB Bielefeld – weibl. E-Jgd. JSG LöMO
So 13.00Uhr TV Röcke – mC-Jgd. JSG LöMO
So 14.00Uhr HSG Espelkamp/Fabbenstedt – weibl. B-Jgd. JSG LöMO
So 15.30Uhr TG Schildesche – VfL 3.Herren
VfL 1. Herren – TuS Spenge 2 35:42 (16:21)
In diesem Kreisderby musste VfL-Trainer Andre Fuhr auf seine beiden Spielmacher Tim Huckauf und Mats Rinne sowie auf Justus Böttcher und Soenke Reitemeier verzichten. Daniel Danowsky kam nur bei Siebenmetern für den VfL aufs Parkett. Und so stellte sich Co-Trainer Christaki Kolios in den Dienst der Sache und half aus. Die wenigen Fans sahen dann ein einseitiges Match, was von den Gästen aus Spenge dominiert wurde. In der Anfangsphase hielt der VfL gut dagegen und beim Zwischenstand von 4:4 sah es noch gut für die Gastgeber aus. Aber innerhalb von neun Minuten machte Spenge dann den Sack zu. In dieser kurzen Zeit setzten sich die Gäste durch einen 0:7-Lauf auf 4:11 ab und kamen danach nicht mehr in Gefahr. Ebenfalls zu diesem Zeitpunkt verletzte sich Spenges Linksaußen Sebastian Reinsch, der bis zu diesem Zeitpunkt bereits dreimal getroffen hatte, schwer und wurde mit Verdacht auf einen Jochbeinbruch ins Krankenhaus gebracht. Der VfL wünscht dem schnellen Außenangreifer baldige Genesung. Über 11:17 und 12:19 wurden beim Stand von 16:21 die Seiten gewechselt. In Durchgang zwei ließ Spenge nichts mehr anbrennen. Der VfL kämpfte unverdrossen, kam aber nur noch sechsmal bis auf fünf Treffer heran. Der VfL hatte sehr große Probleme mit der schnellen Mitte der Gäste. Und zudem waren alle Außenangreifer nicht auszuschalten. Jan Schürstedt (11 Tore), Philipp Richter (8Treffer) und Sebatian Reinsch (3) erzielten von den Außenposition gleich 22 der 42 Spenger Tore. Im Vorfeld dieser Partie sorgte der Handballverband Westfalen für helle Aufregung. Am Freitagabend um 21.27Uhr wurden die Vereine darüber informiert, das für dieses brisante Kreisderby keine Schiedsrichter zur Verfügung stehen. Das Spiel müsse aber nach Durchführungsbestimmungen ausgetragen werden. Die beiden Teams einigten sich darauf, das von jedem Verein ein Schiedsrichter gestellt werden sollte. Und so pfiffen Aaron Lüdeking (TuS Spenge) und David Eckert (VfL Mennighüffen) das Spiel. Und sie machten ihre Sache ausgezeichnet und stellten sich in den Dienst der Sache.
Wie auch in Mennighüffen konnten bei der Oberligapartie TuS Möllbergen – ASV Senden keine Schiedsrichter angesetzt werden.
Tore: Marvin Vieregge (8), Luke Heinrichsmeier (6), Tim Held (5), Fynn Walter (4), Daniel Danwosky (3/3), Simon Harre (3), Arne Kröger (2), Christian Menkhoff (2), Jona David (1) und Christaki Kolios (1).
HCE Bad Oeynhausen – VfL 2. Herren 30:27 (14:16)
Der VfL, der auf Till Orgel verzichten musste, zeigte sich in Eidinghausen in Durchgang eins in einer guten Verfassung. Nach achtzehn Minute brachte Tobi Pape sein Team mit 8:9 in Front. Der HCE konterte und nach Calvin Krones Tor zum 10:9 lagen die Hausherren das erste Mal vorn. Doch der VfL blieb tonangebend und kam über 11:13 zu einer verdienten 14:16-Pausenführung. Und auch in Durchgang zwei blieb die Truppe von Trainer Miklas Bröhenhorst lange Zeit spielbestimmend. Über 17:20 lagen die Gäste in der 44.Minute beim Zwischenstand von 19:22 immer noch mit drei Treffern vorn. In der Folgezeit drehte der HCE durch einen 4:0-Lauf das Spiel. Calvin Krone brachte sein Team neun Minuten vor dem Ende mit seinem Treffer zum 23:22 wieder in Front. Der VfL glich beim 25:25 wieder aus. Daraufhin nahm der HCE seine Auszeit und erhöhte schnell auf 28:25 und gewann das Derby etwas glücklich mit 30:27-Toren. Co-Trainer Christian Pape meinte nach der Partie:“Im Laufe der zweiten Hälfte konnten wir aufgrund von Verletzungen Lennard Fransmeier, Tobias Pape und Kevin Eickmeier nicht mehr einsetzen. Und so ist uns in der letzten Viertelstunde die Puste ausgegangen“.
Tore VfL: Fabian Cardinal (8), Leon Schrewe (3), Tobias Pape (3), Tim Wienkemeier (2), Tim-Oliver Strauch (2), Jannik Brune (2), Kevin Eickmeier (2), Andreas Kreft (2), Jannik Lindemeier (1), Lennard Fransmeier (1) und Florian Lyscheck (1).
HSG Löhne/Obernbeck 2 – VfL 4. Herren 27:26 (13:16)
Der VfL kassierte in dem Stadtderby seine zweite Niederlage und die war der personellen Situation geschuldet. Die Gäste hatten mal gerade einen Auswechselspieler dabei und in Durchgang zwei konnte die Hausherren den Tabellenführer noch abfangen. Nachdem der VfL zu Beginn mit 3:4-Toren geführt hatte, erzielte die HSG drei Treffer hintereinander zum 6:4. Danach waren die Gäste wieder dran und freuten sich nach einem 0:5-Lauf über eine 6:9-Führung. Beim Stand von 13:16 wurden die Seiten gewechselt und als Andre Steffen gleich nach Wiederanpfiff auf 13:17 erhöhte, schien das Spiel den erwarteten Verlauf zu nehmen. Bis zum 17:20 blieb der VfL mit drei Buden vorn. Doch dann ging bei den Gästen nicht mehr viel zusammen. In der 47.Minute freute sich die HSG beim 22:21 seit langer Zeit wieder über eine Führung und baute diese auf 25:23 aus. Andre Steffen sorgte mit seinen zwei Treffern für den 25:25-Gleichstand. Fünfzig Sekunden vor dem Ende ging die HSG beim 27:26 erneut in Führung. Danach nahm der VfL seine Auszeit, konnte dann aber keinen weiteren Treffer mehr anbringen.
Tore: Bastian Bröhenhorst (7), Andre Steffen (5), Carsten Talke (4), Patrik Barkwoski (4), Holger Beck (3) und Daniel Reimer (3).
Vorschau auf das Wochenende 14./15.3.2026
VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 14./15.03.2026
Heimspiele
Sa 19.00Uhr VfL 1. Herren – TuS Spenge 2
So 12.30Uhr VfL 1. Damen – TuS Brake 2
Auswärtsspiele
Fr 17.45Uhr TSV Hahlen – mC-Jgd. JSG LÖMO
Sa 15.00Uhr HCE Bad Oeynhausen – mB-Jgd. JSG LöMO
Sa 16.00Uhr HSG Löhne/Obernbek 2 – VfL 4.Herren
Sa 16.45Uhr SG Bünde/Dünne – männl. D-Jgd. JSG LöMO 2
Sa 17.00Uhr HCE Bad Oeynhausen – VfL 2. Herren
Sa 17.00Uhr TV Verl – mA-Jgd. JSG LöMO
So 12.00Uhr HSG EGB Bielefeld – männl. D-Jgd. JSG LöMO 1
So 12.15Uhr HSG EGB Bielefeld – weibl. E-Jgd. JSG LöMO
So 13.00Uhr TV Röcke – mC-Jgd. JSG LöMO
So 14.00Uhr HSG Espelkamp/Fabbenstedt – weibl. B-Jgd. JSG LöMO
So 15.30Uhr TG Schildesche – VfL 3.Herren
Am kommenden Wochenende ist Derby-Time. Unsere erste Herrenmannschaft empfängt am Samstag um 19.00Uhr den alten Rivalen TuS Spenge 2. Die Gäste haben am letzten Sonntag das Kunststück fertig gebracht und dem Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 die erste Saisonniederlage beigebracht. Unsere Reserve gastiert am Samstag um 17.00Uhr in Eidinghausen bei unserem Ortsnachbarn HCE Bad Oeynhausen. Und um 16.00Uhr am Samstag erwartet die zweite Mannschaft der HSG Löhne/Obernbeck im Stadtderby den Tabellenführer VfL Mennighüffen 4.
In der Mennighüffer Sporthalle finden am Wochenende nur zwei Partien statt.
Am Samstag empfängt unsere erste Mannschaft den Tabellenzweiten TuS Spenge 2. Der Kreisrivale brachte am letzten Sonntag dem Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 die erste Saisonniederlage bei. Die Spenger, die zur Zeit mit 34:6-Punkten auf dem zweiten Platz rangieren, fuhren gegen Altenhagen einen bemerkenswerten Start-Ziel-Sieg ein. Der Vorsprung auf den Tabellendritten TV Isselhorst beträgt zur Zeit drei Zähler. Spenge will unbedingt den zweiten Rang, der zu Aufstiegsspielen zur Regionalliga berechtigt, verteidigen. Dann geht es entweder gegen den Soester TV oder die HSG Herdecke/Ende. Und der VfL hat noch eine Rechnung aus der Hinrunde offen. Seinerzeit verlor die Fuhr-Sieben knapp mit 32:20-Toren. Neben Max Schüttemeyer, Justus Aufderheide und Philipp Holtmann gehört inzwischen auch mit Sebastian Reinsch der vierte ehemalige Drittligaspieler zum Kader der Reserve. Er war bei zehn Spielen der Spenger Reserve dabei und trug sich gleich 62mal in die Torschützenliste ein. Man muss abwarten, wen Trainer Andre Fuhr am Wochenende im Aufgebot hat, Kapitän Fynn Walter ist auf jeden Fall wieder dabei. Der VfL muss mit einer sehr soliden Deckungsleistung aufwarten, wenn er eine Chance haben will. Vor allen Dingen müssen die Gegenstöße der Spenger verhindert werden. Die Verantwortlichen des VfL rechnen mit einer ausverkauften Halle.
Am Sonntag um 12.30Uhr trifft unsere erste Damenmannschaft auf den Tabellenvierten TuS Brake 2. Wenn die Hepermann-Truppe diese Partie siegreich gestaltet, ist ihr der Vizemeistertitel nicht mehr zu nehmen. Im Hinspiel gewann der VfL in Brake mit 23:19-Toren. Unsere Truppe hofft auf die zahlreiche und lautstarke Unterstützung der großen VfL-Fangemeinde.
Unsere vierte Herrenmannschaft gilt im Stadtderby bei der HSG Löhne/Obernbeck 2 als hoher Favorit. Während die Sieben um Andre Steffen und Arndt Viering mit 18:2-Punkten die Tabelle anführt, belegt die HSG mit 4:16-Zählern den vorletzten Tabellenplatz. Die HSG gewann bislang nur die beiden Partien gegen das noch sieglose Schlusslicht DJK Bielefeld. Im Hinspiel siegte der VfL in Mennighüffen klar mit 31:22-Toren. Die Partie wird am Samstag um 16.00Uhr in der Sporthalle des Löhner Gymnasiums angepfiffen.
Dagegen hat unsere Reserve im Nachbarschaftsduell beim HCE Bad Oeynhausen nur eine Außenseiterchance. Nachdem sich die Truppe in der Rückrunde ausgezeichnet geschlagen hatte und 6:4-Punkte einfuhr, gab es am letzten Wochenende vor eigenem Publikum gegen Tuspo Meißen ein Debakel. Nachdem unsere Reserve schon mit 14:26-Toren zurück lag, stand am Ende ein bitteres 25:33 auf der Anzeigetafel. Der VfL zeigte die wohl schlechteste Saisonleistung. Wenn man in Eidinghausen eine kleine Chance haben will, muss die Truppe von Trainer Miklas Bröhenhorst ganz anders auftreten. Beim HCE ist Torjäger Calvin Krone wieder fit. Er und Tobias Nick sind die gefährlichsten Angreifer des HCE. Die VfL-Abwehr muss versuchen, die Wirkungskreise dieser beiden Spieler empfindlich zu stören. In der Hinrunde siegte der HCE, der zur Zeit mit 21:17-Punkten auf dem fünften Tabellenplatz rangiert, mit 22:25-Toren.
Die dritte Mannschaft des VfL muss in der 1.Kreisklasse zur TG Schildesche reisen. Die Bielefelder belegen mit 2:16-Punkten den letzten Tabellenplatz. Lediglich gegen die eigene Reserve gewann Schildesche am ersten Spieltag mit 25:22-Toren. Danach gab es für die TG kein Erfolgserlebnis mehr. Im Hinspiel trat Schildesche in Mennighüffen nicht an und gab die beiden Zähler kampflos ab. Wenn die Harre-Sieben ihren Gegner nicht unterschätzt, sollte ein weiterer Sieg möglich sein.
Rückblick auf den 20.Oberligaspieltag
Rückblick auf den 20.Oberligaspieltag
Am 20. Spieltag der Oberliga Westfalen Staffel 1 hat es den bis dato verlustpunktfreien Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 erwischt. Im Spitzenspiel beim Rangzweiten TuS Spenge 2 verlor die TSG mit 33:29-Toren. Der Vorsprung auf Spenge ist jetzt auf vier Zähler geschmolzen. Spenge will auf jeden Fall den zweiten Platz, der zur Teilnahme an den Relegationsspielen berechtigt, vor dem TV Isselhorst verteidigen. In der Oberliga Staffel 2 führt der TuS Volmetal mit 40:0-Punkten das Feld an. Um den zweiten Tabellenplatz kämpfen hier der Soester TV (33:7-Zähler) und die HSG Herdecke/Ende (32:8-Punkte). Den dritten Tabellenplatz in der Staffel 1 verteidigte der TV Isselhorst, der sich ganz klar mit 36:29 gegen den TuS Möllbergen durchsetzte. Im Abstiegskampf feierte der Tabellenletzte TV Verl bei der HSG Werther/Borgholzhausen seinen zweiten Saisonsieg. Durch den 24:28-Auswärtssieg schöpft die Truppe um Jens Bechtloff neue Hoffnung auf den Klassenerhalt. Aber auch der Vorletzte TuS Brake punktete doppelt. Gegen die Reserve der Ahlener SG gelang beim ganz klaren 38:28-Erfolg der erste Heimsieg in dieser Spielzeit. Verlierer in der Abstiegszone war die Spvg. Steinhagen, die vor eigenem Publikum gegen den TuS 97 Bielefeld keine Chance hatte und mit 22:27-Toren unterlag. Einen ganz wichtigen Punkt im Abstiegskampf holte die junge Truppe von Lit 1912 beim ASV Senden. Am Ende teilte man sich beim 25:25-Unentschieden die Punkte. Der VfL Handball Mennighüffen siegte mit dem letzten Aufgebot beim TuS Brockhagen mit 31:30 und beendete die Negativserie.
TV Isselhorst – TuS Möllbergen 36:29 (18:14)
Handball-Oberligist TV Isselhorst hat sich nicht aus der Spur bringen lassen und das kurzfristig von Sonntag vorverlegte Heimspiel gegen den TuS Möllbergen mit 36:29 (18:14) gewonnen. Damit bliebt der TVI im Rennen um Relegationsplatz zwei. Auf den 2:0-Blitzstart mit Kontern in der ersten Spielminute folgte durch vergebene Chancen ein 5:8-Rückstand, bevor Felix Marquardt die Gastgeber wieder mit 9:8 (17. Minute) nach vorn brachte. Die Umstellung auf die 6:0-Abwehr zwang Möllbergen zu ungenauen Abschlüssen. Drei Paraden von Tobias Linke gegen jeweils frei vor ihm auftauchenden Kreisläufer sicherten die Führung. Weil zum Ende der ersten Halbzeit Nils van Zütphen dreimal für Möllbergen traf, ging es mit einem 18:14 in die Kabinen. Nach Wiederanpfiff ließ der TVI nichts mehr anbrennen. Niklas Reckmann nutzte seine zuletzt selten gewordenen Einsatzzeit im rechten Rückraum mit fünf Treffern, immer wieder war der TVI mit schnellem Spiel und Durchbrüchen von Max Kollenberg erfolgreich.
TV Isselhorst: Linke/Gerloff – Vossen, Tubbesing, Gregor, Reckmann (5), Lünstroth (9), Thormann, Marquardt (7), Martinez-Royo (1), Eweler (1), Kollenberg (6), Walhorn (1), Wiese (6/5).
Möllbergen brachte sich durch 21Fehlwürfe, davon sieben Großchancen vom Kreis, am Freitagabend in Isselhorst am Ende um ein besseres Ergebnis. Torhüter Quirin Huwer bekam in der Anfangsphase einen Ball gegen den Kopf und prallte kurze Zeit später dann auch noch mit dem Kopf gegen den Pfosten, so dass er mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ausgewechselt werden musste. Für ihn ging Jon Scherf aus der dritten Mannschaft zwischen die Pfosten und machte seine Sache laut Trainer Andre Torge gut. Bei den Gästen fehlte der erkrankte Miladin Kozlina und Lennart Bischoff wurde nach zwei schnellen Zeitstrafen nur noch sporadisch eingesetzt. Beste Werfer für Möllbergen waren Nils van Zütphen und William Schläger, die beide neunmal erfolgreich waren.
TuS Brockhagen – VfL 30:31 (11:16)
Der VfL war schon mit reichlich Personalproblemen zum TuS Brockhagen gereist, denn Tim Huckauf, Daniel Danowsky, Justus Böttcher und Luke Heinrichsmeier fehlten aus den unterschiedlichsten Gründen. Und während des Spiel kamen noch weitere Ausfälle hinzu. Dennoch gelang der Truppe um Trainer Andre Fuhr ein 31:30-Auswärtssieg. Am Kreis begann zunächst Fynn Walter, der aber bereits nach zwanzig Minuten zwei Zeitstrafen kassiert hatte. Um das Risiko einer frühen dritten Zeitstrafe mit automatischer Disqualifikation aus dem Wege zu gehen, übernahm der junge Jonathan Kramer die Rolle von Fynn Walter. Doch auch diese Maßnahme funktionierte nur so lange, bis sich Kramer an der Schulter verletzte. Das war ein paar Minuten nach der Halbzeitpause, als der VfL klar mit 16:11-Toren führte. Andre Fuhr musste erneut ins Risiko gehen und erneut Fynn Walter bringen. Der kassierte dann in der 45.Minute beim Stand von 23:22 für den VfL seine dritte Zeitstrafe und musste auf der Tribüne Platz nehmen. Außerdem verletzte sich auch noch Preben Barthold am Knie und konnte nicht mehr weiterspielen. Dem VfL-Coach gingen allmählich die personellen Möglichkeiten aus. Rechtsaußen Christian Menkhoff stellte sich in den Dienst der Mannschaft und übernahm die Kreisläuferposition. Den 25:25-Ausgleichstreffer in der 51.Minute feierte der Brockhagener Anhang frenetisch. Andre Fuhr nahm seine Auszeit. Die Worte des Trainers nahm offensichtlich Marvin Vieregge am besten auf, denn der halblinke Rückraumspieler nutzte seine Fähigkeiten im Spiel „Eins gegen Eins“ und erzielte in der letzten Viertelstunde sieben Treffer für den VfL. Gut eine Minute vor dem Ende erhöhte Mats Rinne für sein Team auf 29:31. Der TuS konnte nur noch auf 30:31 verkürzen. Neben Marvin Vieregge zeigte Torhüter Tobias Bekemeier eine bärenstarke Vorstellung. Trainer Andre Fuhr meinte nach der Partie: „Marvin hat das super gemacht und Verantwortung übernommen. Und Tobias hat uns mit seinen Paraden den Sieg gerettet. Wir haben das Spiel mit brennendem Auspuff ins Ziel gebracht. Ich bin mit der kämpferischen Einstellung und mit dem Endergebnis natürlich zufrieden, schön war das Spiel am Ende nicht“. Torschützen: Marvin Vieregge (9), Mats Rinne (6), Fynn Walter (5), Arne Kröger (5), Preben Barthold (3), Christian Menkhoff (1), Tim Held (1) und Jonathan Kramer (1).
HSG Werther/Borgholzhausen – TV Verl 24:28 (16:14)
So groß die Freude bei Handball-Oberligist TV Verl über den zweiten Saisonsieg und den fünften Pluspunkt am Freitagabend auch war: Der 28:24 (14:16)-Erfolg beim Nordkreisrivalen HSG Werther/Borgholzhausen wurde sehr teuer erkauft. Denn der vor einigen Wochen durch seine Rückkehr nach OWL zum Team gestoßene Philipp Eliasmöller zog sich im Angriff, als er mit dem klammernden gegnerischen Abwehrspieler auf den Hallenboden prallte, ohne sich abstützen zu können, eine Schultereckgelenksprengung zu, die voraussichtlich operiert werden muss. Ob der Mittelmann danach überhaupt wieder Handball spielt, ist ungewiss. Da auch Paul Freier (Bänderriss im Handgelenk) nicht zur Verfügung steht, lastet in den kommenden entscheidenden Spielen nun doch gleich wieder mehr Verantwortung auf den jungen Spielern des „Ursprungskaders“. Die gute Nachricht: Das funktionierte am Freitag gut. So traf Linkshänder Simon Hartkämper, der zuletzt vor allem in der zweiten Mannschaft zum Einsatz gekommen war, viermal aus dem rechten Rückraum. Und Fynn Schröder, dessen erster Einsatz nach Kreuzbandriss länger ausfiel als geplant, zeigte auf der linken Außenbahn nicht nur wegen seiner drei Treffer eine gute Leistung. „Es haben in den vergangenen Wochen im Training alle besser performt. Jetzt schmeiße ich die jungen Spieler eben rein, und wir alle müssen beweisen, dass wir es auch in der aktuellen Besetzung schaffen können“, hofft Trainer Torben Gottsleben, dass der Erfolg trotz der Verletzung ein Brustlöser war, der hilft, das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zu stärken. Wichtig war nach einer zu passiven ersten Halbzeit die Steigerung im zweiten Durchgang. Da bekam die Abwehr mehr Zugriff, dazu kamen ab der 40. Minute die Paraden von Torwart Robin Gerlach. Im Angriff holten die Verler mit guter Quote bei der Taktik siebter Feldspieler auf und setzten sich von 24:23 auf 27:23 ab. „Mitentscheidend war, dass wir in den letzten Minuten nicht mehr die Fehler gemacht haben, die uns gegen Brake und zuletzt Spenge noch Punkte gekostet haben“, bilanzierte Gottsleben. Gar nicht gefallen hatten dem Verler Trainer dagegen die vielen nicht geahndeten Aktionen gegen und die unterschiedliche Bewertung der Aktionen von Sven Bechtloff durch die Schiedsrichter. „Er ist ein normaler Ligaspieler und muss auch so und nicht wie ein Bundesligaspieler behandelt werden“, so Gottsleben. Am Sonntag gastiert Kreisnachbar SpVg. Steinhagen zum Derby in Verl, während Brake doppelt und LIT einfach punkteten.
TuS Brake – Ahlener SG 2 38:28 (17:13)
Die Gäste aus Ahlen traten stark ersatzgeschwächt in Brake an. Unter anderem war Routinier Bastian Frenzel nicht mit nach Brake gereist. Ahlen hatte auch nur zwölf Aktive auf dem Spielbericht aufgeführt. In der Anfangsphase sahen die Fans ein ausgeglichenes Spiel. In der 13.Minute brachte Felix Norkowski sein Team mit 6:7 in Front. Das sollte dann aber auch die letzte Führung für die Gäste gewesen sein. Angetrieben vom überragenden Jannis Johannmeier setzte sich Brake auf 11:8 ab und lag zur Pause mit 17:13-Toren vorn. In Durchgang zwei ließ der Tabellenvorletzte aus Brake nichts mehr anbrennen. Über 21:15 und 25:18 lagen die Hausherren in der 53.Minute beim Zwischenstand von 33:23 das erste Mal nicht zehn Buden vorn. Am Ende siegte Brake ganz deutlich mit 38:28-Toren und feierte den ersten Heimsieg in dieser Saison. Bei den Hausherren trafen Jannis Johannmeier (12), Florian Pecher (7), Marius Tiemann (5) und Jannis Meierjürgen (5) am besten. Jonas Horstmann (8) und Felix Norkowski und Jano Altesellmeier (beide 5) führten bei Ahlen die Torschützenliste an.
Spvg. Steinhagen – TuS 97 Bielefeld 22:27 (9:13)
Die Spvg. Steinhagen hatte in den letzten Spielen mit überraschenden Siegen und knappen Niederlagen gegen besser platzierte Teams aufhorchen lassen. Entsprechend gewarnt reiste unsere Mannschaft in die neue Hörmann Arena – mit lediglich drei einsatzfähigen Rückraumspielern und dem klaren Plan, das Tempo im Spiel zu kontrollieren. Unser Team startete konzentriert und legte mit einer stabilen Abwehr sowie einem stark aufgelegten Torwartgespann los. Nach zwölf Minuten standen erst drei Gegentore zu Buche (3:7). Steinhagen reagierte mit einer Auszeit, fand besseren Zugriff und verkürzte bis zur 22. Minute auf 8:9. Kurz vor der Pause zogen wir das Tempo wieder etwas an und nahmen eine Vier-Tore-Führung mit in die Kabine. Nach Wiederanpfiff setzten wir uns in der 39. Minute auf 12:17 ab, doch Steinhagen gab sich nicht geschlagen. Über 14:17 und 16:18 kämpften sich die Gastgeber bis auf 17:18 heran (46.). Eine anschließende vierminütige Unterzahlphase überstanden wir mit viel Einsatz und bauten den Vorsprung bis zur 51. Minute auf 18:22 aus. Auch als Steinhagen fünf Minuten vor Schluss erneut auf zwei Tore herankam (22:24), behielt unser Team die Nerven. Mit einem starken Schlussspurt sicherten wir uns schließlich den 22:27-Auswärtserfolg. Haupttorschützen Jöllenbeck: Jane Heidemann (7) und Dominic Wehmeyer (5). Haupttorschützen Steinhagen: Tim-Michael Ansorge (5), Lukas Hoevelmann (5) und Fabrice Vorderbrügge (4).
ASV Senden – Lit 1912 3 25:25 (16:13)
Fünf Minuten vor dem Schlusspfiff sah es in Senden ganz nach einem Erfolg der Hausherren aus, als Anton Peuker das 25:23 erzielte. Nur zwanzig Sekunden später verkürzte Hagen Viering für die Nordies auf 25:24. Und dann tat sich zunächst wenig. Beide Trainer nahmen ihre Auszeit. 38Sekunden vor dem Ende legte Sendens Trainer Alexander Nolte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Aber sein Team konnte den letzten Angriff nicht erfolgreich abschließen. Und mit dem Schlusspfiff traf Niklas Steiner für die Gäste zum 25:25-Unentschieden. Dieser Zähler könnte für die Nordies im Abstiegskampf noch ganz wertvoll werden. Haupttorschützen Senden: Luca Kuckhermann (7), Jakob Janssen (6) Haupttorschützen Lit: Justus Westerbeck (6), Niklas Steiner (5) und Hagen Viering (4)
TuS Spenge 2 – TSG Altenhagen/Heepen 2 33:29 (17:11)
Jetzt hat es den ungeschlagenen Tabellenführer TSG Altenhagen doch noch erwischt. Im Spitzenspiel unterlag die Truppe von Trainer Arie Haenen dem Tabellenzweiten TuS Spenge 2 mit 33:29-Toren. Spenge war von der ersten Minute an hellwach und fuhr am Ende einen Start-Ziel-Sieg ein. Über 4:1 und 8:6 hatten sich die Gäste bis auf 10:9 herangekämpft, ehe die Hausherren eine ganz starke Phase hatten und sich bis zur Pause auf 17:11 absetzen. Nach dem Wechsel schien die Partie zu kippen. Über 20:18 war beim 21:20 wieder alles offen. In der Folge traf der überragende Sebastian Reinsch und Kreisläufer Goswin Poerschke jeweils zweimal sowie Philipp Richter für die Hausherren zum 26:20. Aber das war noch nicht die Entscheidung. In der 53.Minute hatte die TSG sich wieder bis auf 28:27 herangekämpft. Durch einen 4:0-Lauf machte Spenge dann aber alles klar und siegte am Ende mit 33:29. Für Altenhagen gab es dann aber doch noch ein Trostpflaster, denn die TSG gewann den direkten Vergleich gegen Spenge. Das Hinspiel hatten die Bielefelder mit 31:27 gewonnen. Aufgrund der auswärts mehr erzielten Tore gewannen die Bielefelder den direkten Vergleich.
Während bei Spenge Sebastian Reinsch (8), Bennett Brinkmann (5), Goswin Poerschke (5) und Joshua Kerne (4) die Torschützenliste anführten, trafen für die Gäste Tim Schuwerak (10) und Hannes Krassort (6) am besten.
Spielberichte VfL 3 – HSG Spradow und VfL 4 – DJK BW Bielefeld
VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 07./08.03.2026
Heimspiele
Sa 13.00Uhr wB-Jgd. JSG LöMO – JSG Petershagen/Lahde 19:20
Sa 14.45Uhr mA-Jgd. JSG LöMO – JSG Lit 1912 2 41:40
Sa 16.45Uhr VfL 3. Herren – HSG Spradow 3 27:22
Sa 18.45Uhr VfL 2. Herren – TuSpo Meißen 25:33
So 10.30Uhr VfL 4. Herren- DJK BW Bielefeld
Sa 12.30Uhr gem. E-Jgd. JSG LöMO 3 – TG Herford 9:20
Sa 14.00Uhr mC-Jgd. JSG LöMO – TuSpo Meißen 36:24
Sa 16.00Uhr mB-Jgd. JSG LöMO – HSV Minden-Nord 30:26
So 10.30Uhr Mini-Spielfest der Superminis im Löhner Gymnasium
So 14.00Uhr Mini-Spielfest mit elf Mannschaften im Löhner Gymnasium
Auswärtsspiele
Sa 10.00Uhr Mini-Spielfest JSG LöMO 3 in Bielefeld-Jöllenbeck
Sa 14.45Uhr HSG EGB Bielefeld 2 – VfL 1. Damen 24:25
Sa 16.00Uhr mD-Jgd. TSV Oerlinghausen – JSG LÖMO 2 15:21
Sa 19.15Uhr TuS Brockhagen – VfL 1. Herren 30:31
So 10.00Uhr weibl. E-Jgd. TuS Leopoldshöhe – JSG LÖMO 12:11
VfL 3. Herren – HSG Spradow 3 27:22 (12:9)
Mit einer Rumpftruppe tat sich die dritte Mannschaft gegen den Tabellennachbarn HSG Spradow 3 zunächst schwer, gewann aber am Ende ungefährdet mit 27:22-Toren. Lars Wülker wirkte nach langer Verletzungspause wieder mit und das machte sich positiv bemerkbar. Trainer Detlev Harre meinte nach dem Spiel: „Wenn Lars nicht dabei gewesen wäre, hätte es bei unserer schmalen Besetzung wohl nicht mit einem doppelten Punktgewinn geklappt“. Spradow lag bis zum 3:4 vorn, ehe sich der VfL bis zur Pause auch 12:9 absetzte. Zu Beginn der zweiten Hälfte erzielten die Gäste die drei ersten Treffer und kamen zum 12:12-Ausgleich. Die Vorentscheidung fiel dann zwischen der 34. und 39.Spielminute, als sich der VfL von 13:13 auf 17:13 absetzte. Über 24:21 kam die Harre-Sieben am Ende zu einem klaren 27:22-Erfolg und verteidigte ihren vierten Tabellenplatz.
Tore: Marius Hepermann (10), Lars Wülker (5), Erik Littmann (5), Anton Gergenreider (3), David Eckert (2), Eric Riekwald (1) und Fabian Kassebaum (1).
VfL 4. Herren – DJK BW Bielefeld 31:11 (18:3)
Das war schon eine einseitige Angelegenheit. Nach siebzehn Minuten stand ein 14:0 auf der Anzeigetafel. Erst zu diesem Zeitpunkt traf das Schlusslicht zum ersten Mal ins VfL-Tor. Beim Stand von 18:3 wurden die Seiten gewechselt. Und auch in Durchgang zwei spielte der VfL konzentriert weiter. In der 48.Minute traf Bastian Bröhenhorst zum 26:6 und die Hausherren hatten einen Vorsprung von zwanzig Toren herausgeworfen. Danach ließ es der VfL etwas ruhiger angehen und am Ende siegte der Tabellenführer ganz klar mit 31:11-Toren. Die beiden Torhüter Arndt Viering und Jochen Held hielten erstklassig und leiteten etliche Gegenstöße ein.
Tore: Bastian Bröhenhorst (9), Carsten Talke (6), Patrik Barkowski (5), Holger Beck (4), Andre Steffen (3), Christian Held (2), Stefan Nienstedt (1) und Marco Droste (1).
Die Spielberichte vom Samstag, den 07.03.2026
VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 07./08.03.2026
Heimspiele
Sa 13.00Uhr wB-Jgd. JSG LöMO – JSG Petershagen/Lahde 19:20
Sa 14.45Uhr mA-Jgd. JSG LöMO – JSG Lit 1912 2 41:40
Sa 16.45Uhr VfL 3. Herren – HSG Spradow 3 27:22
Sa 18.45Uhr VfL 2. Herren – TuSpo Meißen 25:33
So 10.30Uhr VfL 4. Herren- DJK BW Bielefeld
Sa 12.30Uhr gem. E-Jgd. JSG LöMO 3 – TG Herford 9:20
Sa 14.00Uhr mC-Jgd. JSG LöMO – TuSpo Meißen 36:24
Sa 16.00Uhr mB-Jgd. JSG LöMO – HSV Minden-Nord 30:26
So 10.30Uhr Mini-Spielfest der Superminis im Löhner Gymnasium
So 14.00Uhr Mini-Spielfest mit elf Mannschaften im Löhner Gymnasium
Auswärtsspiele
Sa 10.00Uhr Mini-Spielfest JSG LöMO 3 in Bielefeld-Jöllenbeck
Sa 14.45Uhr HSG EGB Bielefeld 2 – VfL 1. Damen 24:25
Sa 16.00Uhr mD-Jgd. TSV Oerlinghausen – JSG LÖMO 2 15:21
Sa 19.15Uhr TuS Brockhagen – VfL 1. Herren 30:31
So 10.00Uhr weibl. E-Jgd. TuS Leopoldshöhe – JSG LÖMO
TuS Brockhagen – VfL 1.Herren 30:31 (11:16)
Der VfL musste beim Aufsteiger TuS Brockhagen neben seinem Spielmacher Tim Huckauf auch auf Justus Böttcher, Luke Heinrichsmeier und Daniel Danowsky verzichten. Aber dennoch hatte die Rumpftruppe von Trainer Andre Fuhr das Spiel lange Zeit gut im Griff. Brockhagen konnte sich nur einmal über eine Führung freuen, als Tom Eckstein in der 4.Minute zum 2:1 für den TuS traf. Über 2:4 und 5:7 setzte sich der VfL auf 7:11 ab und lag zur Pause ganz klar mit 11:16-Toren vorn. Nach dem Wechsel wurden die Hausherren stärker und verkürzten innerhalb von nur zwei Minuten auf 14:16. Beim 14:19 lag der VfL dann wieder mit fünf Toren vorn. Danach kamen die Hausherren angefeuert durch ihr frenetische Publikum in der 45.Minute zum 22:22-Ausgleich. Beim Stand von 22:23 erhielt Fynn Walter für eine Kleinigkeit seine dritte Zeitstrafe und sah die rote Karte. Dazu verletzte sich zu diesem Zeitpunkt Preben Barthold am Knie und konnte auch nicht mehr eingesetzt werden. Beim Stand von 22:23 in der 46.Minute nahm Trainer Andre Fuhr die Auszeit. Und danach kam der große Auftritt von Marvin Vieregge. Er setzte sich immer wieder im Spiel eins gegen eins gekonnt in Szene und traf in der letzten Viertelstunde gleich siebenmal ins Brockhagener Tor. Über 22:25 und 27:29 kam der VfL am Ende zu einem hart erkämpften 30:31-Auswärtssieg. Der VfL überzeugte durch eine ausgezeichnete, kämpferische Vorstellung. Neben Marvin Vieregge überragte Torhüter Tobias Bekemeier, der gerade in der Schlussphase zum Turm in der Schlacht wurde.
Tore: Marvin Vieregge (9), Mats Rinne (6), Arne Kröger (5), Fynn Walter (5), Preben Barthold (3), Christian Menkhoff (1), Tim Held (1) und Jonathan Kramer (1).
VfL 2. Herren – TuSpo Meißen 25:33 (12:20)
Die Reserve des VfL wollte vor eigenem Publikum gegen Tuspo Meißen mit einem weiteren Sieg Boden im Abstiegskampf gutmachen. Aber dieses Vorhaben ging gehörig in die Hose. Der VfL zeigte eine grausame Vorstellung und enttäuschte auf der ganzen Linie. Alle drei eingesetzten Torhüter Jill Rothenroth, Florian Lyschek und Niklas Toll bekamen so gut wie keinen Ball an die Finger. Bis zum 5:7 in der 15.Minute hofften die eigenen Fans noch auf die Wende, aber spätestens beim 6:12 stand der Sieger fest. Die Rückraumschützen der Gäste trafen nach Belieben und zudem konnte der VfL die schnelle Mitte von Meißen nicht stoppen. Über 12:20 zur Pause stand in der 52.Minute ein 18:30 auf der Anzeigetafel. Am Ende gelang dem VfL noch ein 7:3-Lauf und so verlor die Truppe von Miklas Bröhenhorst nur mit 25:33-Toren. Insgesamt leisteten sich die VfL-Angreifer 35 Fehlwürfe und technische Fehler.
Tore: Kevin Eickmeier (5), Tim-Oliver Strauch (4), Tobias Pape (3), Christian Bröderhausen (3), Fabian Cardinal (2), Leon Schrewe (2), Lennard Fransmeier (2), Jannik Brune (1), Till Orgel (1), Andreas Kreft (1) und Jannik Lindemeier (1).
HSG EGB Bielefeld 2 – VfL 1.Damen 24:25 (13:12)
Die Damen des VfL behielten in Gadderbaum in der Schlussphase die Nerven und fuhren mit einem knappen 24:25-Auswärtssieg nach Hause. Damit verteidigte die Hepermann-Sieben ihren zweiten Tabellenplatz und benötigt aus den beiden letzten Heimspielen gegen TuS Brake 2 und CVJM Rödinghausen noch einen Sieg, um die Saison als Vizemeister zu beenden. In Bielefeld konnte sich in Durchgang eins kein Team mit mehr als zwei Toren Vorsprung absetzen. Nach dem Wechsel führte die HSG dann mit 15;12 und 16:13, aber der VfL war beim 17:17 wieder dran. Sechs Minuten vor dem Ende brachte Pia Radtke die Gäste mit 22:24 in Front. Und dann wurde es ganz spannend. Der VfL musste zwei Zeitstrafen hinnehmen und die HSG bekam zwei Siebenmeter zugesprochen, die beide von Jana Boehne, die allein fünfzehn Treffer für die Gastgeberinnen erzielte, verwandelt wurden. Genau eine Minute vor dem Schlusspfiff entschied der Unparteiische für Siebenmeter für den VfL. Melissa Harre behielt die Nerven, verwandelte den Strafwurf zum 24:25-Endstand und ließ ihr Team jubeln.
Tore: Melissa Harre (12), Nadine Eckert (6), Talitha Bröhenhorst (2), Pia Radtke (2), Verena Windmann (1), Lea Höinghaus (1) und Sina Speckmeier (1).
Vorschau auf das Wochenende 07./08.03.2026
VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 07./08.03.2026
Heimspiele
Sa 13.00Uhr wB-Jgd. JSG LöMO – JSG Petershagen/Lahde
Sa 14.45Uhr mA-Jgd. JSG LöMO – JSG Lit 1912 2
Sa 16.45Uhr VfL 3. Herren – HSG Spradow 3
Sa 18.45Uhr VfL 2. Herren – TuSpo Meißen
So 10.30Uhr VfL 4. Herren- DJK BW Bielefeld
Sa 12.30Uhr gem. E-Jgd. JSG LöMO 3 – TG Herford Gymnasium
Sa 14.00Uhr mC-Jgd. JSG LöMO – TuSpo Meißen Gymnasium
Sa 16.00Uhr mB-Jgd. JSG LöMO – HSV Minden-Nord Gymnasium
So 10.30Uhr Mini-Spielfest der Superminis im Löhner Gymnasium
So 14.00Uhr Mini-Spielfest mit elf Mannschaften im Löhner Gymnasium
Auswärtsspiele
Sa 10.00Uhr Mini-Spielfest JSG LöMO 3 in Bielefeld-Jöllenbeck
Sa 14.45Uhr HSG EGB Bielefeld 2 – VfL 1. Damen
Sa 16.00Uhr mD-Jgd. TSV Oerlinghausen – JSG LÖMO 2
Sa 19.15Uhr TuS Brockhagen – VfL 1. Herren
So 10.00Uhr weibl. E-Jgd. TuS Leopoldshöhe – JSG LÖMO
Am kommenden Wochenende finden fünf Partien in der Mennighüffer Sporthalle statt. Am Löhner Gymnasium zeigen drei Jugendmannschaften der JSG LöMO am Samstag ihr Können. Der Sonntag steht dann ganz im Zeichen der „Mini-Handballer“. Um 10.30Uhr starten die Superminis ihr Turnier am Löhner Gymnasium. Neben vier Teams der JSG LöMO sind zwei Mannschaften von VfL Herford und eine Truppe der Else-Wiehen-Wölfe am Start. Um 14.00Uhr sind dann die Minis dran. Bei diesem Turnier sind gleich elf Truppen vertreten. Die JSG LöMO stellt auch hier vier Teams. Des weiteren laufen zwei Mannschaften der JSG Lenzinghausen/Spenge, zwei Mannschaften der JSG Bielefeld 07, zwei Mannschaften der SG BündeDünne und ein Team der Else-Wiehen-Wölfe auf.
In Mennighüffen eröffnet die weibliche B-Jugend der JSG LöMO am Samstag den Nachmittag. Um 13.00Uhr empfängt die weibliche B-Jugend die JSG Petershagen/Lahde. Im Hinspiel trennten sich beide Teams in Lahde 23:23-Unentschieden. Wenn die Truppe der Trainer Christian Pape, Stefan Nienstedt und Marcus Denker die Gäste aus dem Kreis Minden/Lübbecke in der Tabelle noch überholen will, ist ein Sieg am Samstag Pflicht.
Um 14.45Uhr ist dann die männliche A-Jugend dran. Das Team von Trainer Max Meise empfängt im letzten Heimspiel dieser Saison die zweite Mannschaft der JSG Lit 1912. In Nordhemmern gewann unsere A-Jugend seinerzeit klar mit 28:20-Toren. Bei einem Sieg könnte unsere A-Jugend die Vizemeisterschaft in der Bezirksliga feiern.
Um 16.45Uhr zeigt dann die dritte Mannschaft des VfL ihr Können. Die Truppe von Trainer Detlev Harre empfängt den Nachbarn HSG Spradow 3. Es wird sicherlich ein Spiel auf Augenhöhe. Während der VfL mit 10:10-Punkten auf dem vierten Platz der 1.Kreisklasse rangiert, belegen die Gäste mit 9:7-Zählern den fünften Platz. Das Hinspiel fiel seinerzeit aus und wurde bislang noch nicht ausgetragen. Unsere Truppe muss von der ersten Minute an konzentriert zur Sache gehen, um den sechsten Saisonsieg einzufahren.
Um 18.45Uhr läuft unsere Reserve auf. Die Truppe des Trainergespannes Miklas Bröhenhorst und Christian Pape empfängt den Tabellenachten TuSpo Meißen, der ein ausgeglichenes Punktekonto von 18:18 aufweist. Der VfL hat bislang in der Rückrunde überzeugt und kletterte durch drei Siege vom vorletzten Tabellenplatz auf Rang elf. Trotzdem befindet sich der VfL nach wie vor im Abstiegskampf. Aber bereits im Hinspiel konnte sich unsere Reserve über einen unerwarteten 31:29-Auswärtserfolg in Meißen freuen. Wenn der VfL an die sehr guten Leistungen der Vorwoche in Möllbergen anknüpfen kann, wäre ein weiterer Sieg durchaus im Bereich des Möglichen. In der letzten Woche besiegte Meißen den TuS Westfalia Vlotho/Uffeln deutlich mit 32:23-Toren. Dabei waren die beiden Torjäger Liam Nofz (11 Treffer) und Nicolai Burzlaff (8 Treffer) ausgesprochen erfolgreich. Die VfL-Abwehr muss diese beiden Akteure in den Griff bekommen. Die Truppe hofft auf die zahlreiche und lautstarke Unterstützung der großen VfL-Fangemeinde.
Am Sonntagmorgen empfängt unsere vierte Mannschaft um 10.30Uhr den Tabellenletzten DJK BW Bielefeld. Die Bielefelder konnten bislang noch keine Partie gewinnen und haben 0:18-Punkte auf ihrem Konto. Das Hinspiel in Bielefeld gewann der VfL ganz deutlich mit 38:22-Toren. Auf jeden Fall werden die verletzten Malte Bröhenhorst und Stefan Nienstedt fehlen und man muss abwarten, wer am Sonntag auf dem Parkett steht, aber ein Sieg sollte durchaus drin sein.
Unsere erste Damenmannschaft spielt bereits am Samstag um 14.45Uhr in der Sporthalle Gadderbaum gegen die Reserve der HSG EGB Bielefeld. Wenn der VfL seinen zweiten Tabellenplatz verteidigen will, sollte die Truppe von Trainer Marius Hepermann diese Partie gewinnen. Das Hinspiel in Mennighüffen gewann der VfL mit 30:26-Toren. Wenn die Truppe einen Fehlstart wie in der Vorwoche gegen den Tabellenführer SC Babenhausen vermeidet, wäre ein weiterer Sieg durchaus möglich.
Unsere erste Herrenmannschaft ist in der Oberliga Westfalen nach der Niederlage gegen den Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 auf den fünften Tabellenplatz zurückgefallen. Am Samstag reist die Fuhr-Sieben zum Aufsteiger TuS Brockhagen, der mit 16:22-Punkten auf dem neunten Tabellenplatz rangiert. Das Hinspiel gewann der VfL deutlich mit 41:32-Toren. Aus den letzten fünf Spielen holte der VfL aber mal gerade 3:7-Zähler. Wenn man nicht im Mittelfeld der Tabelle landen will, muss die Truppe endlich wieder punkten. Vor allen Dingen die Abwehrarbeit muss verbessert werden. Bei Brockhagen, das letzte Woche in eigener Halle gegen den ASV Senden 37:38 verlor, überzeugte Linkshänder Jan Mescher, der gleich elf Treffer erzielte. Und auch Sergej Braun war mit acht Toren sehr erfolgreich.
Rückblick auf den 19.Oberligaspieltag
Rückblick auf den 19.Oberligaspieltag
Die Reserve der TSG Altenhagen/Heepen marschiert mit großen Schritten auf die Meisterschaft zu. Auch beim VfL Handball Mennighüffen gab sich die Truppe von Trainer Arie Haenen keine Blöße und gewann souverän mit 33:25-Toren. Verfolger Spenge siegte beim Tabellenletzten TV Verl knapp mit 37:35-Toren und bleibt dem Tabellenführer auf den Fersen. Aber der Rückstand beträgt immerhin schon sechs Zähler. Isselhorst gewann in Nordhemmern deutlich mit 40:34-Toren und rechnet sich noch Chancen auf den zweiten Tabellenplatz aus. Möllbergen musste sich mächtig strecken, um in eigener Halle den Tabellenvorletzten TuS Brake mit 30:28 zu bezwingen. Neben der TSG Altenhagen/Heepen 2 ist der ASV Senden die Mannschaft der Stunde in der Oberliga. Das Team aus dem Münsterland gewann mit 37:36-Toren beim Aufsteiger TuS Brockhagen. Nach 14:2-Punkten aus den letzten acht Spielen rückte Senden auf den vierten Tabellenplatz vor.
TuS Möllbergen – TuS Brake 30:28 (14:14)
Nach vier Niederlagen in Folge gelang dem TuS Möllbergen ein 30:28-Arbeitssieg über das Kellerkind TuS Brake. Überschattet wurde die Partie von zwei Notarzteinsätzen. Im Vorspiel wurde Dustin Streitberger aus der zweiten Mannschaft des TuS aufgrund einer allergischen Reaktion noch während des Spiels gegen VfL Mennighüffen abgeholt. Rene Lorge vom TuS Brake bekam in der Oberligapartie bei einer Möllberger Abwehraktion einen Ellenbogen ins Gesicht und wurde mit Verdacht auf Kieferbruch ins Klinikum gebracht werden. Die Torge-Sieben freute sich am Ende dennoch über zwei wichtige Punkte. Der Sieg wurde allerdings mehr erarbeitet als erspielt. Am Ende wurde es noch einmal unnötig knapp. „Wir verpassen es zweimal, uns auf vier Tore abzusetzen und verwerfen einen Gegenstoß sowie einen Siebenmeter“,schilderte Andre Torge. Am Ende vergab Brake beim Stand von 29:28 die Chance zum Ausgleich, dann traf Marten Kollmeier für die Gelben zum 30:28-Endstand. Beim Sieger führten GianLuca Tesi (9), William Schläger (5) und Marten Kollmeier (5) die Torschützenliste an. Beim TuS Brake traf Jannis Johannmeier (9) am besten.
TV Verl – TuS Spenge 2 35:37 (18:20)
Es war, angeführt von einem im zweiten Durchgang überragenden Jens Bechtloff, konkurrenzfähiger Oberligahandball, den das Schlusslicht TV Verl den wenigen Zuschauern auf der Verler Tribüne bot. Es war ein gut anzuschauendes Spiel, das die Gastgeber, die es erst zu drei Pluspunkten gebracht haben, dem Tabellenzweiten TuS Spenge Il boten. Doch erneut blieb Zählbares aus, stellte die Anzeigetafel mit 35:37 (18:20) eine Niederlage fest – die 17. im 19. Saisonspiel. Und so gehen der Mannschaft, die am Samstag auch ohne Jens Freier und Johannes Dorow sowie Paul Vogt und Lennart Voss, dafür aber dank Philipp Eliasmöller die Qualität hatte, um zu punkten und noch eine Aufholjagd zu starten, die Spiele aus. Auf den Vorletzten TuS Brake sind es weiter nur drei Punkte Rückstand, doch bei der nicht unwahrscheinlichen Zahl von mehr als einem Absteiger ist der Rückstand auf den Drittletzten LIT III mit acht und den Viertletzten Steinhagen mit neun Punkten beträchtlich. Gegen die mit den langjährigen Drittligaspielern Max Schüttemeyer, Sebastian Reinsch oder Philipp Holtmann, dafür aber insgesamt nur elf Spielern angereisten Gäste, bot die Mannschaft von Torben Gottsleben von Beginn an eine Leistung, die der Verler Trainer treffend mit couragiert bezeichnete. Bei 4:0-Führung nach schönen Verler Toren nahm TuS-Coach Heiko Holtmann bereits nach 5:10 Minuten die erste Auszeit. Erst 30 Sekunden später erzielten die Gäste ihren ersten Treffer, zeigten dann aber mit einem Lauf vom 12:8 zum 12:13 ihre Klasse. Die bestand erstens aus dem Konterspiel mit den ungemein schnellen und (auch im Positionsspiel) treffsicheren Außen, aber auch aus Wurfgefahr im Rückraum. Doch die Verler hielten dagegen und glichen immer wieder aus zum 14:14, 16:16 und 18:18. Nach Wiederanpfiff lagen die Gastgeber beim 22:21 und 23:22 noch mal vorn. Doch als sich Fehler wie nicht gefangene Kreisanspiele und vergebene klare Chancen häuften, schien die Partie nach drei einfachen Gegentreffern vom 28:28 zum 28:31 gelaufen. Denkste. Wieder glich Verl aus, wobei Bechtloff viel Verantwortung übernahm. Mit schnellen Beinen und flinken Bewegungen gewann der 39-Jährige Zweikämpfe und kam zu allein sieben Treffern im zweiten Durchgang. Als Philipp Eliasmöller in der 57. Minute zum 33:33 in Überzahl ins leere Tor traf, war wieder alles offen. Um so größer die Enttäuschung, als sich die Gäste gegen die offene Manndeckung behaupteten und Joshua Kern 54 Sekunden vor dem Ende per Kempa zum entscheidenden 34:36 getroffen hatte.
VfL Handball Mennighüffen – TSG Altenhagen/Heepen 2 25:33 (12:16)
Sie hatten sich einiges vorgenommen, doch am Ende mussten die Handballer des VfL in eine verdiente 25:33-Niederlage gegen den ungeschlagenen Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 einwilligen. „Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Der Gegner war einfach besser als wir“,lobte VfL-Trainer Andre Fuhr den Spitzenreiter. Trotzdem war der 54jährige enttäuscht, denn unschlagbar waren die Bielefelder nicht. „Die Kleinigkeiten haben wir nicht gut genug gemacht“, sagte er. Zumindest vor der kämpferischen Einstellung her wollte Fuhr seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Am Ende waren es einige Fehlwürfe zu viel, die sich die Mennighüffer leisteten. Auf der anderen Seite trug der Tabellenführer seine Angriffe etwas klarer, schneller und strukturierter vor. Die Angreifer suchten immer wieder die Zweikämpfe und brachten die VfL-Abwehrspieler an ihr Limit. Mit David Stanjek hatte die TSG zudem auch den besseren Torwart. Die VfL-Keeper Tobias Bekemeier und Tristan Frerichs hielten gut, aber nicht überragend. Die Basis für die Niederlage legte der VfL selbst schon in der 1.Hälfte. Beim Zwischenstand von 7:8 ließen die Grünen fünf glasklare Chancen aus. Das nutzte Altenhagen eiskalt aus und setzte sich auf 7:14 ab. Und anstatt mit einem Unentschieden in die Pause zu gehen, lagen die Hausherren beim Seitenwechsel mit vier Toren zurück. In der zweiten Hälfte kam der VfL immer mal wieder auf zwei Tore heran, doch genau in diesem Situationen unterliefen ihnen Fehler, meistens Fehlwürfe. Während die Außenangreifer der Gäste gleich zehn Treffer erzielten, trafen die Außen des VfL nur einmal ins Schwarze. Als TSG-Torwart David Stanjek beim Stand von 23:29 einen Siebenmeter von Tim Huckauf abwehrte, war das Spiel gelaufen. Der Tabellenführer brachte am Ende den Sieg im Stile eines Meisters ins Ziel. Der anvisierte zweite Tabellenplatz, der an der Teilnahme an Aufstiegsspielen berechtigt, ist für den VfL in weite Ferne gerückt. Für den VfL waren Marvin Vieregge (6), Fynn Walter (5), Arne Kröger (4), Tim Huckauf (4), Mats Rinne (2), Tim Held (2), Luke Heinrichsmeier (1) und Simon Harre (1) erfolgreich. Bei den Gästen trafen Hannes Krassort (6), Nikolaos Grugel (6), Jannik Ullmann (4), Tim Schuwarek (4), Bjarne Franz (4) und Mamoudou Sidibe (4) am besten.
Lit 1912 3 – TV Isselhorst 34:40 (18:20)
Lit musste im Kampf gegen den Abstieg einen Dämpfer hinnehmen. Das Team von Trainer Olaf Grintz kassierte gegen den TV Isselhorst gleich 40 Gegentore und unterlag mit 35:40. Der Trainer benmerkte: „Wir haben in Hälfte eins trotz unserer 18Tore zu viele Fehler in der Offensive gemacht und sieben bis acht Gegenstöße zugelassen. In der zweiten Hälfte ist die schwankenden Leistung etwas unserer Unerfahrenheit geschuldet. Isselhorst hat verdient gewonnen, obwohl es ärgerlich ist, mit 35 geworfenen Toren am Ende zu verlieren“. Bei Lit führten Hagen Viering (7), Paul Scheibe (6) und Henry Peter Stange (5) die Torschützenliste an. Bei Isselhorst trafen Felix Marquart (10), Moritz Lünstroth (7) und Marvin Gregor (6) am besten.
TuS 97 Bielefeld – HSG Werther/Borgholzhausen 23:14 (10:7)
Gegen unsere Nachbarn aus Werther/Borgholzhausen hatten wir uns viel vorgenommen. Der Aufwärtstrend aus dem Spiel in Spenge sollte unbedingt mitgenommen werden. Da Werther bekannt ist für seine offensive Abwehr, die phasenweise auch in eine 3:3-Formation übergeht, stellten wir uns auf ein laufintensives Duell ein. Von Beginn an standen wir kompakt in der Deckung und fanden schnell ins Spiel. Nach sechs Minuten lagen wir mit 3:1 vorn und behaupteten den Vorsprung über 7:5 (16.) und 9:6 (24.) bis zur Pause, in die wir mit einer 10:7-Führung gingen. Auch nach dem Seitenwechsel blieben wir konzentriert und konnten den Abstand bis zur 36. Minute auf 13:8 ausbauen. Werther nutzte danach einige Unaufmerksamkeiten, kam bis zur 40. Minute noch einmal auf 14:11 heran. Unsere Auszeit zur richtigen Zeit brachte jedoch wieder Ruhe und Klarheit ins Spiel – ein anschließender 4:0-Lauf stellte die entscheidenden Weichen. Beim Stand von 18:11 (52.) war das Spiel praktisch entschieden. Am Ende stand ein verdienter 23:14-Heimerfolg auf der Anzeigetafel. Für den Sieger trafen Jane Heidemann (5), Dominic Wehmeyer (5) und Benny Gehring (4) am besten. Bei den Gästen, die nur 14Treffer erzielten, führte Fynn Huxohl (5) die Torschützenliste an.
TuS Brockhagen – ASV Senden 36:37 (16:16)
Die Fans in Brockhagen bekamen gleich 73 Treffer zu sehen. Der ASV setzte seine Erfolgsserie fort und holte aus den letzten acht Spielen tolle 14:2-Punkte. Durch diesen Erfolg überholte Senden den VfL Mennighüffen in der Tabelle und rückte auf den vierten Rang vor. Lange Zeit sah es in Brockhagen nach einem Heimsieg aus, denn der TuS führte drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff mit 15:12-Toren. Bis zur Pause glich Senden zum 16:16 aus und setzte sich in Durchgang zwei auf 19:24 ab. Die Hausherren glichen durch einen 5:0-Lauf beim 24:24 wieder aus und dann blieb es bis zum 33:33 spannend. In der Schlussphase setzten sich die Gäste auf 33:37 ab, ehe in der letzten Spielminute Brockhagen noch dreimal zum 36:37-Endstand traf. Bei den Hausherren überragte Jan Mescher, der sich gleich elfmal in die Torschützenliste eintrug. Bei Senden trafen Anton Peuker (10) und Hendrik Hüging (5) am besten.
Ahlener SG 2 – Spvg. Steinhagen 29:27 (15:13)
Ahlen gewann dieses Kellerduell gegen die Spvg. Steinhagen mit 29:27-Toren und belegt bei nunmehr 17:21-Zählern den achten Platz. Steinhagen muss nach dieser Niederlage weiter um den Klassenerhalt bangen, da die Schnapsstädter demnächst auf die Spitzenteams von der TSG Altenhagen/Heepen 2, TuS Spenge 2 und VfL Mennighüffen treffen. Zudem müssen sie noch bei den Kellerkindern TV Verl und TuS Brake antreten. In Ahlen lagen die Gäste bis zum 7:8 in Front, danach drehte Ahlen die Partie, ging mit 10:8 in Führung und lag zur Pause mit 15:13 vorn. In Durchgang schien beim Zwischenstand von 20:14 die Vorentscheidung gefallen zu sein. Aber die Gäste kämpften unverdrossen weiter und hatten beim 24:22 wieder den Anschluss geschafft. Gut eine Minute vor dem Ende verkürzte Jona Schröder zum 28:27 für die Spvg., ehe Routinier Bastian Frenzel mit seinem siebten Treffer den Deckel zum 29:27-Endstand drauf machte. Bei Steinhagen waren Leonhard Janssen (5), Tim-Michael Ansorge (5) und Dennis Strothmann die besten Werfer.
Spielbericht SG Bünde/Dünne 4 . VfL 4 und die Ergebnisse vom Wochenende 28.2./01.03.2026
VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 28.02./01.03.2026
Heimspiele
Sa 12.00Uhr E-quer Turnier mit JSG LöMO, JSG Lenzinghausen/Spenge, JSG Bielefeld 07
Sa 15.00Uhr weibl. E-Jgd. JSG LöMO – Sportfreunde Senne 12:8
Sa 16.45Uhr VfL 1. Damen – SC Babenhausen 20:27
Sa 19.00Uhr VfL 1. Herren – TSG Altenhagen/Heepen 2 25:33
Auswärtsspiele
Sa 12.00Uhr Sportfreunde Senne – gem. E-2-Jgd. JSG LöMO 21:21
Sa 17.00Uhr TuS Möllbergen 2 – VfL 2. Herren 28:27
So 10.00Uhr SG Bünde/Dünne 4 – VfL 4. Herren 31:20
So 13.30Uhr SG Bünde/Dünne – gem. E-1-Jgd. JSG LöMO 30:15
So 16.00Uhr JSG Else-Wiehen-Wölfe 2 – mC-Jgd. JSG LöMO 23:26
So 18.00Uhr HSG Löhne/Obernbeck 1 – VfL 3.Herren verlegt
So 18.00Uhr TSG Harsewinkel – mA-Jgd. JSG LöMO 21:41
SG Bünde/Dünne 4 – VfL 4 31:20 (14:11)
Jetzt hat es auch unsere vierte Mannschaft erwischt. Bei der SG Bünde/Dünne 4 kassierte der VfL seine erste Saisonniederlage und die fiel mit 31:20 recht deftig aus. Spielmacher Malte Bröhenhorst erzielte in der zweiten Minute den 1:1-Ausgleichstreffer. Dabei verletzte er sich und konnte nicht mehr eingesetzt werden. In der Folgezeit hatte der VfL nur noch einen Auswechselspieler zur Verfügung und das war gegen die gut aufspielenden Gastgeber einfach zu wenig. Beim 2:3 ging der VfL in Führung, doch danach bestimmten die Hausherren die Partie. Über 7:4 und 11:7 führte Bünde beim Pausenpfiff mit 14:11-Toren. In Durchgang zwei war der VfL bei den Zwischenständen von 16:13 und 17:14 noch in Schlagdistanz. Danach erhöhten die Hausherren auf 20:14 und setzten sich bis zum Schlusspfiff auf 31:20 ab.
Tore: Carsten Talke (7), Daniel Reimer (4), Holger Beck (4), Bastian Bröhenhorst (3), Malte Bröhenhorst (1) und Stefan Nienstedt (1).
Die Spielberichte vom Samstag, den 28.02.2026
VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 28.02./01.03.2026
Heimspiele
Sa 12.00Uhr E-quer Turnier mit JSG LöMO, JSG Lenzinghausen/Spenge, JSG Bielefeld 07
Sa 15.00Uhr weibl. E-Jgd. JSG LöMO – Sportfreunde Senne 12:8
Sa 16.45Uhr VfL 1. Damen – SC Babenhausen 20:27
Sa 19.00Uhr VfL 1. Herren – TSG Altenhagen/Heepen 2 25:33
Auswärtsspiele
Sa 12.00Uhr Sportfreunde Senne – gem. E-2-Jgd. JSG LöMO 21:21
Sa 17.00Uhr TuS Möllbergen 2 – VfL 2. Herren 28:27
So 10.00Uhr SG Bünde/Dünne 4 – VfL 4. Herren
So 13.30Uhr SG Bünde/Dünne – gem. E-1-Jgd. JSG LöMO
So 16.00Uhr JSG Else-Wiehen-Wölfe 2 – mC-Jgd. JSG LöMO
So 18.00Uhr HSG Löhne/Obernbeck 1 – VfL 3.Herren verlegt
So 18.00Uhr TSG Harsewinkel – mA-Jgd. JSG LöMO
VfL 1. Herren – TSG Altenhagen/Heepen 2 25:33 (12:16)
Der VfL wollte dem ungeschlagenen Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 die erste Saisonniederlage beibringen. Aber nach den sechzig Spielminuten mussten die Hausherren die ausgezeichnete Leistung der Gäste anerkennen und kassierten eine klare 25:33-Niederlage. Und das hatte zwei Gründe. Während die Bielefelder Abwehr beherzt zu Werke ging, hatten die Gastgeber im Spiel eins gegen eins des öfteren das Nachsehen. Und während die Gäste ihre Torchancen eiskalt ausnutzten, ließen die VfL-Angreifer in Durchgang eins gleich fünf glasklare Torgelegenheiten aus. Bis zum 7:8 war es ein Spiel auf Augenhöhe, doch danach versiebten die VfL-Angreifer die besagten Großchancen und der Tabellenführer setzte sich durch einen 0:5-Lauf auf 7:13 ab. Beim Stand von 12:16 ging es in die Kabinen. Zu Beginn des zweiten Durchganges griff Arne Kröger auf der halblinken Position an und traf innerhalb von nur wenigen Minuten viermal ins Bielefelder Tor. Beim 19:20 in der 39.Minute witterten die VfL-Fans die Wende, aber die beiden TSG- Außenangreifer Jannik Ullmann und Nikolaos Grugel zeigten beim Abschluss keine Schwächen. Und dann wechselte Gästetrainer Arien Haenen seinen Nachwuchsmann Mamoudou Sibide für seinen Torjäger und Spielmacher Hannes Krassort ein. Der Nachwuchsmann war schnell auf den Beinen und wackelte die VfL-Abwehr dreimal hintereinander aus. Nach seinem Treffer zum 22:27 war das Spiel entschieden und die TSG freute sich über den neunzehnten Saisonsieg. Der zweite Tabellenplatz, der zu Aufstiegsspielen in die Regionalliga berechtigt, ist für die Fuhr-Sieben in weite Ferne gerückt.
Tore: Marvin Vieregge (6), Fynn Walter (5), Arne Kröger (4), Tim Huckauf (4), Mats Rinne (2), Tim Held (2), Luke Heinrichsmeier (1) und Simon Harre (1). Bei der TSG führten Hannes Krassort und Nikolaos Grugel (beide 6 Treffer) die Torschützenliste an.
VfL 1. Damen – SC Babenhausen 2 20:27 (9:15)
Die Damen des VfL legten gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Babenhausen einen klassischen Fehlstart hin. Nach nur wenigen Minuten führten die Gäste, die im Angriff einen schnellen und sicheren Ball spielten, schon klar mit 2:7-Toren. Dabei waren sie des öfteren von den Außenpositionen erfolgreich. Über 7:13 führten die Gäste zur Pause klar mit 9:15-Toren. Die Pausenansprache von Trainer Marius Hepermann zeigte zu Beginn des zweiten Durchganges ihre Wirkung. Durch einen tollen 5:0-Lauf verkürzte der VfL bis auf 14:15 und blieb dann bis zum 17:19 in Schlagdistanz. Die Aufholjagd hatte aber wohl zu viel Kraft gekostet. Babenhausen setzte sich auf 17:22 ab und gab sich danach keine Blöße mehr. Am Ende kassierte der VfL eine klare 20:27-Niederlage, konnte aber trotzdem den zweiten Tabellenplatz behaupten.
Tore: Nadine Eckert (10), Melissa Harre (6), Verena Windmann (1), Julia Eberharter (1), Talitha Bröhenhorst (1) und Lea Höinghaus (1).
TuS Möllbergen 2 – VfL 2. Herren 28:27 (16:12)
Der VfL zeigte sich beim Tabellenzweiten TuS Möllbergen von seiner besten Seite und rief die beste Saisonleistung ab. Leider reichte es am Ende nicht zu einem Punktgewinn. Ganze vier Sekunden vor dem Schlusspfiff traf Leon Richter, der insgesamt dreizehn Treffer erzielte, zum 28:27-Endstand. Nach fünf Minuten führte der TuS mit 4:1-Toren. Nach einer Viertelstunde schaffte Jannik Brune dann den 8:8-Ausgleichstreffer. Bis zum 12:11 blieben die Gäste dran, ehe sich der TuS bis zur Halbzeit auf 16:12 absetzte. In der 36.Minute stand ein 20:14 auf der Anzeigetafel und die Partie schien den erwarteten Lauf zu nehmen. Danach wurde der VfL immer stärker und die Hausherren bekamen nichts mehr auf die Kette. Nach einem ganz feinen 3:11-Lauf freute sich die Truppe von Trainer Miklas Bröhenhorst in der 53.Minute über eine verdiente 23:25-Führung. Obwohl der VfL in den letzten sieben Minuten zwei Zeitstrafe aufgebrummt bekam, schaffte Torhüter Jill Rothenroth mit einem Weitwurf 67Sekunden vor dem Schlusspfiff den 27:27-Auslgeichstreffer. In seinem letzten Angriff unterlief dem TuS ein Schrittfehler, der aber nicht geahndet wurde, und dann wurde Leon Richter mit seinem dreizehnten Treffer zum Matchwinner für die Hausherren.
Trainer Miklas Bröhenhorst meinte nach diesem Krimi: „Das war unser bestes Saisonspiel. Torhüter Jill Rothenroth bot eine überragende Leistung. Schade, das wir heute keinen Punkt mitnehmen konnten“.
Tore: Till Orgel (5), Lennard Fransmeier (5), Kevin Eickmeier (4), Tim-Oliver Strauch (4), Jannik Brune (3), Leon Schrewe (2), Tobias Pape (2), Jannik Lindemeier (1) und Jill Rothenroth (1).