VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 29./30.11.2025

 

Heimspiele

Sa 12.30Uhr mD-Jgd. JSG LöMO 1 – VfL Herford

Sa 14.00Uhr mD-Jgd. JSG LöMO 2 – VfL Herford 2

Sa 15.30Uhr wE-Jgd. JSG LöMO – TSG Altenhagen/Heepen 2

Sa 17.00Uhr VfL 1. Damen – HSG EGB Bielefeld 2 fällt aus

So 10.30Uhr VfL 4. Herren – TV Häver 2

So 11.45Uhr gem. E-2-Jgd. JSG LöMO – Sportfreunde Senne Gymnasium Löhne

So 13.30Uhr gem. E-1-Jgd. JSG LöMO – SG Bünde/Dünne Gymnasium Löhne

 

 

Auswärtsspiele

Do 17.30Uhr JSG Wiehen-Wölfe – mD-Jgd. JSG LöMO 1

Sa 13.00Uhr JSG Lit 1912 2 – mA-Jgd. JSG LöMO

Sa 15.00Uhr TSV Oerlinghausen – wD-Jgd. JSG LöMO

Sa 18.00Uhr mB-Jgd. HSV Minden-Nord – JSG LöMO

Sa 19.15Uhr HSG Werther/Borgholzhausen – VfL 1. Herren

So 10.00Uhr Tuspo Meißen – mC-Jgd. JSG LöMO

So 10.30Uhr TG Schildesche 2 – VfL 3. Herren

So 13.00Uhr JSG Bielefeld 07 2 – gem. E-3-Jgd. JSH LöMO

So 15.00Uhr HSG Petershagen/Lahde – wB-Jgd. JSG LöMO

 

An diesem Wochenende werden in der Mennighüffer Sporthalle nur vier Partien angepfiffen. Zunächst sind die männliche D-1 und männliche D-2-Jgd. sowie die weibliche E-Jugend der JSG LöMO am Start.

Um 17.00Uhr sollte unsere erste Damenmannschaft auf die Truppe von der HSG EGB Bielefeld 2 treffen. Das Spiel wurd auf Wunsch der Bielefelderinnen verlegt.

Am Sonntagmorgen kommt es um 10.30Uhr in der dritten Kreisklasse zu einem Spitzenspiel, wenn unsere ungeschlagene vierte Herrenmannschaft den Nachbarn TV Häver 2 erwartet. Während unsere Truppe mit 10:0-Punkten den Platz an der Sonne inne hat, belegen die Gäste mit 6:2-Zählern den dritten Tabellenplatz. Am letzten Spieltag unterlag Häver bei VfL Herford 3 knapp mit 24:26-Toren. Der VfL geht als leichter Favorit in die Partie, darf aber den Gegner nicht unterschätzen.

Unsere dritte Herrenmannschaft muss am Sonntagmorgen um 10.30Uhr bei der TG Schildesche 2 antreten. Die TG rangiert mit 6:4-Zählern auf Platz fünf. Der VfL, der mit 6:2-Punkten einen Platz über Schildesche steht, muss von der ersten Minute an hellwach sein, wenn ein weiterer doppelter Punktgewinn eingefahren werden soll.

Unsere erste Herrenmannschaft reist am Samstag zum Aufsteiger HSG Werther/Borgholzhausen. Die HSG rangiert mit 10:10-Punkten und 263:267-Toren in der Oberliga Westfalen auf Platz acht. Die HSG gewann alle ihre fünf Auswärtspartien. Dagegen ging die Truppe um Trainer Albert Kreismann bei ihren fünf Heimspielen gänzlich leer aus. Dabei waren aber auch der Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 und TuS Möllbergen zwei der fünf Gastmannschaften. Die HSG verfügt über eine ausgeglichen besetzte Mannschaft. Aus dem Rückraum ist die HSG nicht besonders torgefährlich, dafür werden viele Tore über den Kreis erzielt. Leistungsträger beim Aufsteiger sind Maurice Dingwerth und Julian Schüpping. Der VfL muss am Samstag um 19.15Uhr bereits zu Beginn hellwach sein, wenn er keine böse Überraschung erleben will.

 

 

Rückblick auf den neunten Spieltag in der Oberliga

Am neunten Spieltag gab es in der Oberliga ein Novum. Die Spvg. Steinhagen trat beim Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 nicht an und gemäß einer Sonderwertung erhielt die TSG die beiden Punkte kampflos. Die Verfolger TV Isselhorst (33:31-Sieg in Jöllenbeck) und TuS Spemge 2 (28:25-Heimsieg gegen die HSG Werther/Borgholzhausen) taten sich zwar schwer, blieben aber am Ende siegreich. Auch der TuS Möllbergen und der VfL Handball Mennighüffen gewannen ihre Heimspiele und verteidigten die Plätze vier und fünf. Der ASV Senden fiel nach der überraschend deutlichen 23:36-Niederlage in Ahlen aus der Spitzengruppe heraus. Der TV Verl bezwang im Kellerduell den TuS Brake mit 29:28-Toren. Nach dem ersten Saisonsieg reichte Verl die rote Laterne an den Bielefelder Vertreter weiter.



So 23.11.2025 VfL – Lit 1912 3 34:32 (15:13)

Handball-Oberligist VfL Mennighüffen setzte sich am Totensonntag mit 34:32 gegen Lit 1912 3 durch. Dabei zeigte der Favorit eine schwache erste Hälfte, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Kurzfristig fielen neben Tim Huckauf auch noch die erkrankten Fynn Walter und Daniel Danowsky aus und das machte sich schon bemerkbar. Allein dem überragenden Torwart Tobias Bekemeier war es zu verdanken, das der VfL mit einer 15:13-Führung in die Pause ging. Dieser uninspirierte Auftritt gefiel VfL-Trainer Christaki Kolios überhaupt nicht. „Da fehlte jegliche Einstellung“, kritisierte „Otto“, der den verhinderten Andre Fuhr vertrat, sein Team. Nach zehn Minuten in Durchgang zwei gaben die Hausherren vor gut 250Zuschauern richtig Gas und machten aus dem 22:20 in der 42.Minute eine 25:20-Führung. Beim 30:23 in der 51.Minute sah es nach einem hohen Sieg für die Grün-Schwarzen aus, doch die Gäste aus der Gemeinde Hille kamen noch einmal heran. Durch eine offene Manndeckung brachten sie die Hausherren aus dem Konzept und verkürzten neunzig Sekunden vor dem Ende bis auf 33:31. Doch der VfL behielt die Nerven und fuhr am Ende einen 34:32-Arbeitssieg ein. Bei Nordhemmern spielte der 17jährige Hagen Viering mit, der seine Wurzeln in Mennighüffen hat und gut einen Kilometer von der Sporthalle entfernt wohnt. Tore: Arne Kröger (9), Marvin Vieregge (8), Tim Held (7), Preben Barthold (4), Mats Rinne (2), Luke Heinrichsmeier (2), Soenke Reitemeier (1) und Jonathan Kramer (1).

Der Bericht aus dem Mindener Tageblatt: VfL Mennighüffen – Lit 1912 3 34:32 (15:13)

Es war ein temporeiches Spiel mit über 60Toren. Trotz eines großen Kampfes verloren die Gäste beim Tabellenvierten. Trainer Olaf Grintz meinte: „Vielleicht fehlt noch ein wenig die Erfahrung. Mennighüffen hat verdient gewonnen. Aber für uns war auch was drin“. In der Schlussphase kamen die Gäste bei einer Manndeckung noch einmal heran. Aber der Endspurt reichte nicht. Tore für Lit: Jannis Jasper (8), Justus Westerbeck (5), Paul Scheibe (4), Fynn Behnecke (4), Anton Schwarz (4), Jonas Tabel (3), Thorben Meinking (2), Paul Stange (1) und Sverre Wischnewski (1).

TV Verl – TuS Brake 29:28 (17:14)

Das wurde höchste Zeit und kam genau richtig. Mit dem 29:28 (17:14) über den TuS Brake feierte Handball-Oberligist TV Verl den ersten Saisonerfolg und wendete es ab, noch schlechter zu starten als vor zwei Jahren der TV Isselhorst – der unter Stefan Hamsen mit der gleichen Hypothek noch den Klassenerhalt schaffte. Und die Verler leiteten mit dem Heimsieg über den nach Pluspunkten eingeholten Mitkonkurrenten ihren Mannschaftsabend ein. Balsam und gutes Timing nach acht Niederlagen. Das die, genau wie vom Trainer vorhergesagt, kein handballerischer Leckerbissen, aber kämpferisch sehr ansprechende Partie am Ende nochmal richtig knapp wurde, hätten sich die Gastgeber nach einer 29:24-Führung in der 54. Minute erspart, wenn sie zumindest eine ihre beiden glasklaren Möglichkeiten oder den Siebenmeter in der 59. Minute zum vorentscheidenden Treffer verwandelt hätten. „Schon vorher hätten wir uns auf sieben, acht Tore absetzen können. Das hätte verhindert, was dann doch passiert ist“, sah Gottsleben die noch in der vorigen Saison von ihm trainierte Gästemannschaft nach der letzten Auszeit für 31 Sekunden in Ballbesitz. „Das haben wir aber gut verteidigt, auch ein bisschen Glück gehabt, dass es in der letzten Szene Freiwurf statt Siebenmeter gab und der abgefälscht am Tor vorbeiflog“, sagte der Trainer. Aber wir haben genau das gezeigt, was wir in so einem Spiel zeigen müssen, und deshalb ist der Sieg auch verdient“, bilanzierte Gottsleben. So rannte exemplarisch Paul Vogt, als er im Angriff keinen Freiwurf bekam, statt zu lamentieren sofort zurück und fing Brakes langen Ball ab. Spieler, die über die Platte fliegen, eine Platzwunde bei Marcel Erichlandwehr und ein verletzter Schiedsrichter gehörten ebenfalls zu diesem Duell zweier Kellerkinder. Dabei hatten die Verler ganz ohne flatternde Hände begonnen. Angeführt von einem sechsmal erfolgreichen und starken Thilo Vogler. Immer wieder brachte Gottsleben auch neue Impulse von der Bank, wie mit dem rechtzeitig spielberechtigten Rückkehrer Johannes Dorow, der mit Moritz Herzog einen guten Innenblock alternativ zum Gespann Vogler/Jogereit bildete. „Das war über weite Strecken souverän, nur dann fehlten immer wieder Kleinigkeiten, wurden wir fahrig und haben Brakes Torwart Jule Böckstiegel so ins Spiel kommen lassen“, so Gottsleben. Das war aber spätestens im „Deja Vu“ vergessen. Bis hierher hatte er sich stets im Griff, war fokussiert, trieb sein Team lautstark an. Doch als der TuS Brake durch Jannis Meierjürgen in der letzten Aktion des Spiels den letzten Freiwurf nicht an den hochgereckten Armen in der Verler Mauer vorbei bekam, brach es aus Torben Gottsleben heraus. Mit geballten Fäusten wetzte „Torgo“ auf die Platte, herzte die Handballer des TV Verl ausgiebig und feierte mit seinem Team den ersten Saisonsieg. Doch ehe der 29:28 (17:14)-Heimerfolg in diesem Kellerduell der Oberliga 1 feststand, hatten die Verler ein hartes Stück Arbeit hinter sich bringen müssen. Doch warum eigentlich? Denn die Hausherren hatten das Geschehen über weite Strecken der Partie kontrolliert, waren deutlich weniger fehleranfällig als bislang in dieser angesichts der bis zum späten Samstagabend von der desaströsen Bilanz von 0:16 Punkten und dem letzten Tabellenplatz geprägten bitteren Saison gewesen. Doch die wohltuenden Führungen des TVV in der Begegnung des Letzten gegen den Vorletzten wie etwa das 20:15 in der 35. Minute und vor allem das Tor Paul Vogts zum 29:24 (54.), der gefühlten Entscheidung des Spiels, verhinderten nicht, dass die Hausherren in den Schlussminuten Schwimmunterricht nahmen. Beachtlich, wie sich die nie aufsteckenden Braker in Überzahl ins Spiel zurück bissen und nach einer 4:0-Serie dann 56 Sekunden vor dem Ende plötzlich auf ein Tor herangerückt waren (28:29 aus Gästesicht). „Wir hätten in den letzten fünf Minuten mehrfach den Deckel draufmachen müssen. Mir war aber klar, dass sich Brake nicht grundsätzlich abschütteln lässt“, sagte Torben Gottsleben, der bekanntlich bis zum Ende der vergangenen Saison noch Coach des samstäglichen Gegners gewesen war. Zwar zeigte diese Spielphase, dass die Verler mitnichten total gefestigt sind, gleichwohl aber gelang es dem Kellerkind, den Vorsprung durch konsequentes Zupacken in der Deckung über die Zeit zu bringen. Schon in Durchgang eins war es unter anderem über den treffsicheren Thilo Vogler (6), den fleißigen Moritz Herzog, Rechtsaußen Lukas Hartkämper und vor allem die kämpferische Haltung, die die gesamte Mannschaft verkörperte, gelungen, die Braker auf Distanz zu halten. „In der zweiten Halbzeit waren wir dann zu fahrig“, bemängelte Gottsleben. „Das Ding war maximal schmutzig, aber die Jungs brauchen Punkte, um ein wenig mehr Selbstvertrauen zu bekommen.“ In einer Jubeltraube feierte der TV Verl seinen Premieren-Sieg in der laufenden Spielzeit, der vor dem Derby beim TV Isselhorst am kommenden Freitagabend richtig gut tat. „Wir haben da nichts zu verlieren“, kündigte Gottsleben bereits an, dass die Verler auch im Duell mit einem der Top-Teams der Liga mutig aufspielen möchten. Die große Erleichterung ist nach den ersten beiden Punkten in Verl noch nicht eingetreten, doch ein Anfang ist gemacht. TV Verl: Gerlach/Tigges – L. Hartkämper (4), Vogt (3), Fischedick (1), Leitner, Voss (1), Altenau, Herzog (4), Dorow, Erichlandwehr (1), Jogereit (5/4), Schlüter (4), Vogler (6), Zawidzki. Bei den Gästen aus Brake führten Edwin Lause (8) und Jannis Johannmeier (5) die Torschützenliste an.

TuS Möllbergen – TuS Brockhagen 29:23 (15:11)

Trainer Andre Torge stand in den letzten Minuten recht entspannt vor der Spielerbank und schaute seiner Mannschaft zu, die zu diesem Zeitpunkt klar mit 27:19-Toren führte. Die Gäste, die während der gesamten sechzig Minuten lautstark von ihrem Anhang unterstützt wurden, betrieben in der Endphase Ergebniskosmetik. Für etwas Zählbares kamen sie nicht in Frage. „In der Anfangsphase haben wir viel liegen gelassen“, sagte Trainer Andre Torge. Nach dem 5:7 in der 18.Minute lief es für den TuS besser. Ein 9:2-Lauf brachte Möllbergen früh auf die Siegerstraße. Beim Stand von 15:11 wurden die Seiten gewechselt. Nach der Pause hatten die Gäste erhebliche Schwierigkeiten gegen das Abwehrbollwerk um Miladin Kozlina und der Vorsprung wuchs immer weiter an. Bis zum 20:15 für Möllbergen blieb Brockhagen in Schlagdistanz. Über 23:16 zogen die Hausherren bis zur 55.Minute auf 27:19 davon. In den letzten Minuten vergab Möllbergen einen höheren Sieg. Trotz mehrerer Würfe auf das leere Tor der Gäste wollte der 30.Treffer nicht fallen. Ein ganz starkes Spiel machte William Schläger, der auf vierzehn Treffer kam. GianLuca Tesi und Nils van Zütphen trugen sich jeweils viermal in die Torschützenliste ein. Bei den Gästen führten Sergej Braun (7) und Mathis Griese (5) die Torschützenliste an.

Ahlener SG 2 – ASV Senden 36:23 (16:12)

Die Gäste aus Senden hatten ihre letzten drei Partien allesamt gewonnen und wollten auch bei der Reserve des Drittligisten Ahlen punkten. Die Hausherren starteten furios in das Spiel und lagen ganz schnell mit 10:4 vorn. Senden kam noch einmal zurück und kam in der 21.Minute bis auf 11:9 heran. Beim Stand von 16:12 wurden die Seiten gewechselt. In Durchgang blieben die Gäste bis zum 18:15 in Schlagdistanz. Danach brach aber das Unheil über sie herein. Durch einen beeindruckenden 9:0-Lauf zog Ahlen bis auf 24:15 davon und feierte am Ende einen 36:23-Kantersieg. Durch den dritten Saisonsieg verschaffte sich die Sieben von Trainer Sören Feldmann Luft im Abstiegskampf. Bei den Gästen aus Senden trafen Vincent Lukas (7) und Jakob Janssen (6) am besten.

TuS 97 Bielefeld – TV Isselhorst 31:33 (13:16)

Die Hausherren verschliefen den Start völlig und Isselhorst führte nach sieben Minuten bereits ganz deutlich mit 1:6-Toren. Beim Zwischenstand von 4:11 sah es ganz bitter für die Jürmker aus. Aber die Truppe von Trainer Jannik Nierste kämpfte sich zurück in die Partie. Beim Pausenpfiff lagen die Gäste beim 13:16 nur noch mit drei Toren vorn. Und in der 37.Minute hatte der TuS beim Zwischenstand von 19:19 ausgeglichen. Danach blieb es ganz eng, doch bis zum 26:27 gelang es den Hausherren nicht, einmal in Führung zu gehen. Über 28:30 erhöhte Isselhorst auf 28:32 und entführte beim 31:33 beide Zähler aus Bielefeld. Haupttorschützen TuS 97: Dominic Wehmeyer (10) und Henry Fynn Koch (10). Bei den Gästen trafen Alexander Wiese (11) und Felix Marquardt (9) am besten.

TuS Spenge 2 – HSG Werther/Borgholzhausen 28:25 (15:12)

Der Aufsteiger aus Werther hatte bislang alle seine fünf Auswärtsspiele siegreich gestaltet. Diese Serie riss beim Tabellendritten TuS Spenge 2. In der ersten Hälfte sahen die Fans eine Partie auf Augenhöhe. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Die Zwischenstände lauteten 5:5, 8:8, 13:11 und 14:12. Die Gäste starteten furios in die zweite Hälfte und gingen schnell mit 14:15 in Front. Spenge konterte und legte ein 19:16 vor. Aber in der 52.Minute war die HSG wieder bis auf 23:22 herangekommen. Danach erhöhten die Gastgeber auf 26:23 und fuhren beim 28:25 ihren siebten Saisonsieg ein. Haupttorschützen TuS Spenge: Philipp Richter (6) und Justus Aufderheide (4). Haupttorschützen HSG Werther/Borgholzhausen: Julian Schüpping (8) und Leon Reiß (6).



 

VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 22./23.11.2025

 

Heimspiele

So 18.00Uhr VfL 1. Herren – Lit 1912 34:22

Auswärtsspiele

Sa 15.00Uhr TSG Altenhagen/Heepen – MD-Jgd. JSG LöMO 1 20:12

Sa 17.30Uhr TV Häver 1 – VfL 3. Herren 32:31

So 18.30Uhr Handball Bad Salzuflen 2 – VfL 2. Herren 33:30

 

VfL 1.Herren – Lit 1912 3 34:22 (15:13)

Neben Tim Huckauf fielen beim VfL auch noch kurzfristig Kapitän Fynn Walter und Daniel Danowsky wegen Erkrankung aus. Fynn Walter wurde in der Abwehr schmerzlich vermisst und so tat sich der VfL gegen den Nachbarn und Drittletzten aus Nordhemmern lange Zeit sehr schwer. Aber am Ende gewannen die Grünen mit 34:32-Toren und kassierten zwei weitere wichtige Punkte im Kampf um den zweiten Tabellenplatz. Die von Christaki Kolios betreute Truppe legte einen ordentlichen Start hin und ging gleich mit 3:1 in Front. Dann drehten die Gäste durch einen 0:4-Lauf die Partie zum 3:5 und blieben über 5:7, 10:12 und 11:13 lange Zeit in Führung. Kurz vor dem Wechsel gelang dann dem VfL ein 4:0-Lauf und die Hausherren gingen mit einem 15:13-Vorsprung in die Pause. In Durchgang zwei lief bei den Grünen zunächst wieder nicht viel zusammen und Nordhemmern übernahm beim 15:16 wiederum die Führung. Bis zum 19:18 blieb es ganz eng. Danach kaufte Keeper Tobias Bekemeier den Nordies etliche Würfe ab und der VfL zog davon. Beim 25:20 in der43.Minute hatten sich die Hausherren abgesetzt und bauten ihren Vorsprung bis auf sieben Treffer beim Zwischenstand von 32:25 in der 53.Minute aus. Gästetrainer Olaf Grintz schickte seine Spieler zur offenen Manndeckung nach vorn und der VfL verlor ein wenig die Linie. Neunzig Sekunden vor dem Abpfiff verkürzte Jonas Tabel für die Gäste noch auf 33:31. Aber der VfL behielt die Nerven und fuhr am Ende einen 34:32-Arbeitssieg ein. Neben dem in Durchgang zwei aufblühenden neunfachen Torschützen Arne Kröger verdiente sich Torhüter Tobias Bekemeier Bestnoten.

Tore: Arne Kröger (9), Marvin Vieregge (8), Tim Held (7), Preben Barthold (4), Mats Rinne (2), Luke Heinrichsmeier (2), Soenke Reitemeier (1) und Jonathan Kramer (1). Bei den Gästen überragte Jannes Jasper, der achtmal erfolgreich war.

 

Handball Bad Salzuflen 2 – VfL 2. Herren 33:30 (19:15)

Der VfL zeigte in Bad Salzuflen eins seiner besten Saisonspiele, stand aber am Ende mit leeren Händen da. Das lag laut Trainer Miklas Bröhenhorst an zehn vergebenen Großchancen von den Außenpositionen und der frühen roten Karte gegen Tim-Oliver Strauch in der 10.Minute und der blaue Karte gegen Kevin Eickmeier in der 43.Minute. Beide Karten konnten die Unparteiischen laut Miklas Brohenhorst verhängen. Aber die gesamten Partie litt unter der kleinlichen Regelauslegung der Schiedsrichter. In Durchgang eins spielte fast immer ein Team in Unterzahl. Der VfL erwischte den besseren Start und ging mit 4:6 in Front. Danach zog Bad Salzuflen sein Tempospiel auf und zog auf 9:6 davon. Beim 12:11 waren die Gäste wieder dran, ehe sich die Hausherren bis auf 17:11 absetzten. Beim Stand von 19:15 wurden die Seiten gewechselt. In der zweiten Hälfte blieben die Hausherren durchgängig mit fünf Toren vorn. Neun Minuten vor dem Ende stand ein 31:26 auf der Anzeigetafel. Der VfL kämpfte unverdrossen weiter und kam vier Minuten vor dem Schlusspfiff noch bis auf 32:30 heran. Aber zu mehr reichte es dann nicht mehr. Am Ende fehlte dem Trainergespann die Wechselmöglichkeiten, denn neben der zwei Disqualifikationen verletzte sich der seit langer Zeit das erste Mal wieder spielende Tim Wienkemeier am Fuss.

Tore: Fabian Cardinal (9), Jannik Lindemeier (5), Lennard Fransmeier (5), Andreas Kreft (4), Kevin Eickmeier (3), Tim Wienkemeier (2), Tobias Pape (1) und Tarek Meiners (1).

 

TV Häver – VfL 3.Herren 32:31 (16:13)

Die dritte Mannschaft des VfL verlor das Spitzenspiel beim Nachbarn TV Häver ganz knapp mit 31:32-Toren. Der VfL erwischte den besseren Start und ging mit 1:4 in Front. Danach kamen die Hausherren besser in die Partie und gingen beim 9:8 das erste Mal in Front. Bis zum 11:11 blieb es spannend, bevor der VfL sich eine Auszeit nahm, die Häver zur 16:11-Führung nutzte. Beim Stand von 16:13 ging es in die Kabinen. Die Truppe von Trainer Detlev Harre leistete sich den Luxus in Durchgang eins gleich drei Siebenmeter und vier Großchancen auszulassen. Nach dem Wechsel kämpfte sich der VfL in die Partie zurück und glich in der 43.Minute zum 20:20 aus. Und bei den Zwischenständen von 23:25 und 24:26 sahen die Gäste wie die Sieger aus. Häver gelang dann ein 6:0-Lauf und ging mit 30:24 in Front. Marius Hepermann gelang eine Minute vor dem Abpfiff der Anschlusstreffer zum 31:30. Lucas Fabry schoss Häver mit seinem neunten Treffer mit 32:30 in Front. Dem VfL gelang zwar noch der Anschlusstreffer zum 32:31, aber am Ende kassierte der VfL seine erste Saisonniederlage. Neben Marius Hepermann überzeugten beim VfL die A-Jugendlichen Tjorben Neumann im Tor und Luca Böker.

Tore: Marius Hepermann (12), Luca Böker (9), Lennart Greimann (3), Fabian Kassebaum (3), Erik Littmann (2), Tarek Meiners (1) und Anton Gergenreider (1).

 

Rückblick auf die drei Spiele in der Oberliga in der letzten Woche

In der letzten Woche fanden drei Spiele in der Oberliga statt. Und dabei mussten die Kellerkinder Federn lassen und konnten sich nicht weiter verbessern. Schlusslicht TV Verl empfing unterhalb der Woche den ungeschlagenen Spitzenreiter TSG Altenhagen/Heepen 2. Die Gäste ließen nichts anbrennen und bauten durch einen ganz klaren 27:38-Auswärtserfolg ihre Tabellenführung aus. Die Spvg. Steinhagen hatte beim VfL Handball Mennighüffen nichts zu bestellen und traten mit einer 34:23-Packung die Heimreise an. Lediglich der Tabellenvorletzte TuS Brake konnte in der Partie gegen den Aufsteiger HSG Werther/Borgholzhausen bis kurz vor dem Ende auf einen Punktgewinn hoffen. Aber das Glück war den Bielefeldern nicht hold, am Ende entführten die Gäste beim knappen 23:24 beide Zähler.

TV Verl – TSG Altenhagen/Heepen 2 27:38 (15:18)

Dass beim TV Verl personeller Handlungsbedarf besteht, zeigte auch die Niederlage im Nachholspiel am Mittwoch gegen Spitzenreiter TSG Altenhagen II. Denn beide Teams setzten nach dem 27:38 (15:18) geendeten Vergleich Letzter gegen Erster in der Verler Dreifachhalle ihre Serien fort: Die Bielefelder streben mit 16:0-Punkten weiter makellos Richtung Regionalliga, den Verlern droht bei 0:16-Zählern die Verbandsliga. Bei im zweiten Durchgang klaren Verhältnissen sind die Gastgeber erneut an ihrer viel zu hohen Fehlerquote gescheitert. Ballverluste im Positionsspiel und vergebene Chancen gab es zuhauf, und die wurden von den konternden Bielefeldern schonungslos bestraft. Deutlich wurde aber auch, dass die Moral weiter intakt ist und dass die von Torben Gottsleben mit einer guten Mischung aus Realismus, Ruhe aber auch Rigorosität geführte Mannschaft auch in der aktuellen Besetzung Potenzial hat, um konkurrenzfähig zu seien. Dabei fehlten am Mittwoch noch Rückraumspieler Lennart Voss (krank), Kreisläufer Raphael Voßhans (Rücken) und Torwart Torben Fischedick, während Linkshänder Simon Hartkämper vorläufig Spielpraxis in der zweiten Mannschaft sammeln soll. Nach ausgeglichenem Start (4:5, 7. Minute) kassierten die Verler zwar einen Sieben-Tor-Lauf zum 4:12 (14.), meldeten sich dann aber – begünstigt durch einige Wechsel auf Bielefelder Seite – im Spiel zurück. Mit nun vier Rückraumspielern holte das TV-Team auf, den Angriff zum 13:16 durch Lukas Hartkämper begleitete die Tribüne mit lange nicht gehörtem rhythmischem Klatschen. Den respektablen Pausenstand von 15:18 machten sich die Verler gleich mit Wiederbeginn kaputt, als in vier Minuten vier Gegentore zum 15:22 kassierten. Danach nahm die Angelegenheit ihren erwarteten Lauf, jedoch ohne im ganz großen 40-Gegentore-Fiasko zu enden. „Insgesamt haben wir wieder Lehrgeld bezahlt“, sagte Gottsleben, den der Start in den zweiten Durchgang und die Gegentore von den Außenpositionen ärgerten. Gefallen hatte dem Trainer dagegen die Aufholjagd mit griffiger Abwehr. „Da hat Verl gute Lösungen gefunden“, sagte auch TSG-Trainer Arjen Haenen, der insgesamt sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams war. Einen Neuzugang mit Wikipedia-Eintrag gibt es in der Handball-Oberliga nicht alle Tage. Entsprechend stolz verkündete Jasmin Baltic, Sportlicher Leiter des Schlusslichts TV Verl, gestern Nachmittag die Verpflichtung von Jens Bechtloff. Spielberechtigt ist der 39-Jährige aber erst zum März 2026. Denn Bechtloff ist aktuell für Drittligist TSG Altenhagen-Heepen aktiv. Der Vertrag wird zum Jahreswechsel aufgelöst. Für die TSG hatte der fünffache Nationalspieler nach sieben Bundesligajahren beim TBV Lemgo (202 Spiele, 543 Tore) bereits von 2020 bis 2023 sowohl auf der angestammten Linksaußenposition als auch im Rückraum gespielt und seine Karriere dann beendet. Nicht zuletzt durch die Verletzung des ehemaligen Harsewinkelers Malik St. Claire hatte sich der Routinier von den Bielefeldern zu einem Comeback überreden lassen. Dabei habe ich nach zwei Jahren ein bisschen Zeit gebraucht, obwohl ich mich individuell in Form gehalten habe. Aber jetzt bin ich wieder voll drin und fit“, sagt der in Lemgo wohnhafte Bechtloff, der zuletzt noch beim Sieg über Aurich viermal für Altenhagen-Heepen getroffen hat. „Damit bringt Jens genau das mit, was wir brauchen, nämlich Qualität, Führung und Erfahrung vor allem bei der Spielsteuerung“, sagt Jasmin Baltic. So wird Bechtloff nach Ablauf seiner Sperre auf der Mitte spielen.Mit Paul Freier und Rückkehrer Johannes Dorow am Kreis wird Trainer Torben Gottsleben dann eine konkurrenzfähige Mannschaft beisammen haben. Aber ob die Zeit noch reicht, um dann die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln? „Ich hoffe schon, dass sich zeitnah das ein oder andere Erfolgserlebnis mit Punkten einstellt. Sonst dürfte es schwierig werden“, so Bechtloff, der ab dem neuen Jahr mittrainiert, um die Abläufe kennenzulernen. „Das dürfte aber schnell gehen“,, sagt der Vollbluthandballer, der Baltic seit fast 20 Jahren kennt und den es reizt „in Verl etwas aufzubauen, was den Verein wieder Richtung Regionalliga bringt.“ So läuft der Vertrag auch für die kommende Saison.

Sa 15.11.2025 VfL – Spvg. Steinhagen 34:23 (22:10)

Oberligist VfL Mennighüffen erlebte gegen Steinhagen ein Heimspiel mit Hindernissen. Die Partie war längst entschieden, als nach gut 53Minuten ein Spielabbruch erfolgte. Grund dafür war ein Feueralarm in der altehrwürdigen Mennighüffer Sporthalle. Dies geschah nicht zum ersten Mal in den letzten Jahren. Die Halle musste komplett geräumt werden. Kurze Zeit später standen vier Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr vor der Sporthalle, um einen Fehlalarm festzustellen. Das Spiel wurde nach einer langen Unterbrechung nicht mehr fortgesetzt. Beide Seiten einigten sich darauf, den Zwischenstand von 34:23 vor dem Abbruch als Endergebnis in den Spielberichtsbogen einzutragen. Die Fans sahen ein einseitiges Handballspiel, das vom VfL-Team von der ersten Sekunde an dominiert wurde. Die Gäste aus Steinhagen traten mit ihrem letzten Aufgebot an und boten mit Jonas Schröder nur einen etatmäßigen Torhüter auf. Die Frage nach dem Sieger wurde über die Zwischenstände von 6:3, 10:4 und 14:6 schnell beantwortet. Steinhagen kam als Aufbaugegner gerade recht. Die Schnapsstädter konnten den VfL zu keiner Zeit ernsthaft fordern. In der zweiten Hälfte ließen es die Grünen etwas ruhiger angehen, was Trainer Andre Fuhr seiner Mannschaft auch nicht übel nahm. „In so einem Spiel kann die Konzentration schon einmal nachlassen“. Nach dem 22:10-Halbzeitstand geriet der Sieg nicht mehr in Gefahr. Die Gäste hatten vom 29:18 bis zum 29:21 einen kleinen Lauf, bevor Andre Fuhr in einer Auszeit sein Team wieder aufwecken konnte. In der Fortsetzung warfen sich die Hausherren zum klaren Sieg, der ohne das vorzeitige Ende wohl noch deutlicher ausgefallen wäre. Tore: Marvin Vieregge (7), Fynn Walter (5), Mats Rinne (5), Luke Heinrichsmeier (4), Simon Harre (4), Arne Kröger (3), Daniel Danowsky (3), Soenke Reitemeier (2) und Tim Held (1). Bei den Gästen führte Torben Bode die Torschützenliste an. Er traf gleich sechsmal ins VfL-Tor.

TuS Brake – HSG Werther/Borgholzhausen 23:24 (13:12)

Die Gäste gingen schnell mit 1:3 in Führung, doch danach waren die Hausherren im Angriff effektiver und zogen über 6:4 und 8:5 auf 11:8 davon. Der Rückraum der HSG war in Durchgang eins relativ harmlos, lediglich Jasper Borgstedt traf mit seinen verdeckten Schlagwürfen. Aber immer wurden die Kreisläufer gesucht und durch deren Tore kam die HSG bis zur Pause wieder auf 13:12 heran. Nach der Pause blieb es spannend, dabei wechselten die Führungen ständig. Beim 19:18 lag Brake das letzte Mal vorn, schaffte aber achtzig Sekunden vor dem Ende den 22:22-Ausgleichstreffer. Nachdem Julian Schüpping die Gäste wieder mit 22:23 in Front gebracht hatte, traf Jannis Johannmeier 33Sekunden vor dem Ende vom Siebenmeterpunk zum 23:23-Unentschieden. Aber mit der Sirene warf TomLuca Helling den Siegtreffer für den Aufsteiger und Brake stand mit leeren Händen da. Haupttorschützen Brake: Jannis Johannmeier (8) und Marius Tiemann (5) Haupttorschützen Werther: Julian Schüpping (7) und TomLuca Helling (4).

 

Rückblick auf die drei Spiele in der Oberliga in der letzten Woche

In der letzten Woche fanden drei Spiele in der Oberliga statt. Und dabei mussten die Kellerkinder Federn lassen und konnten sich nicht weiter verbessern. Schlusslicht TV Verl empfing unterhalb der Woche den ungeschlagenen Spitzenreiter TSG Altenhagen/Heepen 2. Die Gäste ließen nichts anbrennen und bauten durch einen ganz klaren 27:38-Auswärtserfolg ihre Tabellenführung aus. Die Spvg. Steinhagen hatte beim VfL Handball Mennighüffen nichts zu bestellen und traten mit einer 34:23-Packung die Heimreise an. Lediglich der Tabellenvorletzte TuS Brake konnte in der Partie gegen den Aufsteiger HSG Werther/Borgholzhausen bis kurz vor dem Ende auf einen Punktgewinn hoffen. Aber das Glück war den Bielefeldern nicht hold, am Ende entführten die Gäste beim knappen 23:24 beide Zähler.

TV Verl – TSG Altenhagen/Heepen 2 27:38 (15:18)

Dass beim TV Verl personeller Handlungsbedarf besteht, zeigte auch die Niederlage im Nachholspiel am Mittwoch gegen Spitzenreiter TSG Altenhagen II. Denn beide Teams setzten nach dem 27:38 (15:18) geendeten Vergleich Letzter gegen Erster in der Verler Dreifachhalle ihre Serien fort: Die Bielefelder streben mit 16:0-Punkten weiter makellos Richtung Regionalliga, den Verlern droht bei 0:16-Zählern die Verbandsliga. Bei im zweiten Durchgang klaren Verhältnissen sind die Gastgeber erneut an ihrer viel zu hohen Fehlerquote gescheitert. Ballverluste im Positionsspiel und vergebene Chancen gab es zuhauf, und die wurden von den konternden Bielefeldern schonungslos bestraft. Deutlich wurde aber auch, dass die Moral weiter intakt ist und dass die von Torben Gottsleben mit einer guten Mischung aus Realismus, Ruhe aber auch Rigorosität geführte Mannschaft auch in der aktuellen Besetzung Potenzial hat, um konkurrenzfähig zu seien. Dabei fehlten am Mittwoch noch Rückraumspieler Lennart Voss (krank), Kreisläufer Raphael Voßhans (Rücken) und Torwart Torben Fischedick, während Linkshänder Simon Hartkämper vorläufig Spielpraxis in der zweiten Mannschaft sammeln soll. Nach ausgeglichenem Start (4:5, 7. Minute) kassierten die Verler zwar einen Sieben-Tor-Lauf zum 4:12 (14.), meldeten sich dann aber – begünstigt durch einige Wechsel auf Bielefelder Seite – im Spiel zurück. Mit nun vier Rückraumspielern holte das TV-Team auf, den Angriff zum 13:16 durch Lukas Hartkämper begleitete die Tribüne mit lange nicht gehörtem rhythmischem Klatschen. Den respektablen Pausenstand von 15:18 machten sich die Verler gleich mit Wiederbeginn kaputt, als in vier Minuten vier Gegentore zum 15:22 kassierten. Danach nahm die Angelegenheit ihren erwarteten Lauf, jedoch ohne im ganz großen 40-Gegentore-Fiasko zu enden. „Insgesamt haben wir wieder Lehrgeld bezahlt“, sagte Gottsleben, den der Start in den zweiten Durchgang und die Gegentore von den Außenpositionen ärgerten. Gefallen hatte dem Trainer dagegen die Aufholjagd mit griffiger Abwehr. „Da hat Verl gute Lösungen gefunden“, sagte auch TSG-Trainer Arjen Haenen, der insgesamt sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams war. Einen Neuzugang mit Wikipedia-Eintrag gibt es in der Handball-Oberliga nicht alle Tage. Entsprechend stolz verkündete Jasmin Baltic, Sportlicher Leiter des Schlusslichts TV Verl, gestern Nachmittag die Verpflichtung von Jens Bechtloff. Spielberechtigt ist der 39-Jährige aber erst zum März 2026. Denn Bechtloff ist aktuell für Drittligist TSG Altenhagen-Heepen aktiv. Der Vertrag wird zum Jahreswechsel aufgelöst. Für die TSG hatte der fünffache Nationalspieler nach sieben Bundesligajahren beim TBV Lemgo (202 Spiele, 543 Tore) bereits von 2020 bis 2023 sowohl auf der angestammten Linksaußenposition als auch im Rückraum gespielt und seine Karriere dann beendet. Nicht zuletzt durch die Verletzung des ehemaligen Harsewinkelers Malik St. Claire hatte sich der Routinier von den Bielefeldern zu einem Comeback überreden lassen. Dabei habe ich nach zwei Jahren ein bisschen Zeit gebraucht, obwohl ich mich individuell in Form gehalten habe. Aber jetzt bin ich wieder voll drin und fit“, sagt der in Lemgo wohnhafte Bechtloff, der zuletzt noch beim Sieg über Aurich viermal für Altenhagen-Heepen getroffen hat. „Damit bringt Jens genau das mit, was wir brauchen, nämlich Qualität, Führung und Erfahrung vor allem bei der Spielsteuerung“, sagt Jasmin Baltic. So wird Bechtloff nach Ablauf seiner Sperre auf der Mitte spielen.Mit Paul Freier und Rückkehrer Johannes Dorow am Kreis wird Trainer Torben Gottsleben dann eine konkurrenzfähige Mannschaft beisammen haben. Aber ob die Zeit noch reicht, um dann die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln? „Ich hoffe schon, dass sich zeitnah das ein oder andere Erfolgserlebnis mit Punkten einstellt. Sonst dürfte es schwierig werden“, so Bechtloff, der ab dem neuen Jahr mittrainiert, um die Abläufe kennenzulernen. „Das dürfte aber schnell gehen“,, sagt der Vollbluthandballer, der Baltic seit fast 20 Jahren kennt und den es reizt „in Verl etwas aufzubauen, was den Verein wieder Richtung Regionalliga bringt.“ So läuft der Vertrag auch für die kommende Saison.

Sa 15.11.2025 VfL – Spvg. Steinhagen 34:23 (22:10)

Oberligist VfL Mennighüffen erlebte gegen Steinhagen ein Heimspiel mit Hindernissen. Die Partie war längst entschieden, als nach gut 53Minuten ein Spielabbruch erfolgte. Grund dafür war ein Feueralarm in der altehrwürdigen Mennighüffer Sporthalle. Dies geschah nicht zum ersten Mal in den letzten Jahren. Die Halle musste komplett geräumt werden. Kurze Zeit später standen vier Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr vor der Sporthalle, um einen Fehlalarm festzustellen. Das Spiel wurde nach einer langen Unterbrechung nicht mehr fortgesetzt. Beide Seiten einigten sich darauf, den Zwischenstand von 34:23 vor dem Abbruch als Endergebnis in den Spielberichtsbogen einzutragen. Die Fans sahen ein einseitiges Handballspiel, das vom VfL-Team von der ersten Sekunde an dominiert wurde. Die Gäste aus Steinhagen traten mit ihrem letzten Aufgebot an und boten mit Jonas Schröder nur einen etatmäßigen Torhüter auf. Die Frage nach dem Sieger wurde über die Zwischenstände von 6:3, 10:4 und 14:6 schnell beantwortet. Steinhagen kam als Aufbaugegner gerade recht. Die Schnapsstädter konnten den VfL zu keiner Zeit ernsthaft fordern. In der zweiten Hälfte ließen es die Grünen etwas ruhiger angehen, was Trainer Andre Fuhr seiner Mannschaft auch nicht übel nahm. „In so einem Spiel kann die Konzentration schon einmal nachlassen“. Nach dem 22:10-Halbzeitstand geriet der Sieg nicht mehr in Gefahr. Die Gäste hatten vom 29:18 bis zum 29:21 einen kleinen Lauf, bevor Andre Fuhr in einer Auszeit sein Team wieder aufwecken konnte. In der Fortsetzung warfen sich die Hausherren zum klaren Sieg, der ohne das vorzeitige Ende wohl noch deutlicher ausgefallen wäre. Tore: Marvin Vieregge (7), Fynn Walter (5), Mats Rinne (5), Luke Heinrichsmeier (4), Simon Harre (4), Arne Kröger (3), Daniel Danowsky (3), Soenke Reitemeier (2) und Tim Held (1). Bei den Gästen führte Torben Bode die Torschützenliste an. Er traf gleich sechsmal ins VfL-Tor.

TuS Brake – HSG Werther/Borgholzhausen 23:24 (13:12)

Die Gäste gingen schnell mit 1:3 in Führung, doch danach waren die Hausherren im Angriff effektiver und zogen über 6:4 und 8:5 auf 11:8 davon. Der Rückraum der HSG war in Durchgang eins relativ harmlos, lediglich Jasper Borgstedt traf mit seinen verdeckten Schlagwürfen. Aber immer wurden die Kreisläufer gesucht und durch deren Tore kam die HSG bis zur Pause wieder auf 13:12 heran. Nach der Pause blieb es spannend, dabei wechselten die Führungen ständig. Beim 19:18 lag Brake das letzte Mal vorn, schaffte aber achtzig Sekunden vor dem Ende den 22:22-Ausgleichstreffer. Nachdem Julian Schüpping die Gäste wieder mit 22:23 in Front gebracht hatte, traf Jannis Johannmeier 33Sekunden vor dem Ende vom Siebenmeterpunk zum 23:23-Unentschieden. Aber mit der Sirene warf TomLuca Helling den Siegtreffer für den Aufsteiger und Brake stand mit leeren Händen da. Haupttorschützen Brake: Jannis Johannmeier (8) und Marius Tiemann (5) Haupttorschützen Werther: Julian Schüpping (7) und TomLuca Helling (4).

 

VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 22./23.11.2025

 

Heimspiele

So 18.00Uhr VfL 1. Herren – Lit 1912 3

Auswärtsspiele

Sa 15.00Uhr TSG Altenhagen/Heepen – weib. MD-Jgd. JSG LöMO 1

Sa 17.30Uhr TV Häver 1 – VfL 3. Herren

So 18.30Uhr Handball Bad Salzuflen 2 – VfL 2. Herren

 

VfL 1.Herren – Lit 1912 3

Am Totensonntag empfängt der VfL Mennighüffen in der Oberliga Westfalen um 18.00Uhr den Nachbarn Lit 1912 3. Die Reserve aus Nordhemmern ist eine junge Nachwuchstruppe, die immer wieder durch A-Jugendliche aufgefüllt wird. Das Team von Trainer Olaf Grintz rangiert mit 3:13-Zählern auf dem drittletzten Rang. Im Kellerduell fegten die Nordies den TuS Brake mit sage und schreibe 42:17-Toren aus der Halle. Danach wurde Brakes neuer Trainer, Matthias Wieling, entlassen. Und am letzten Spieltag sorgte die Nachwuchstruppe für eine Überraschung, als sie beim TuS Brockhagen 23:23-Unentschieden spielte. Zuvor schnupperte Nordhemmern beim Titelfavoriten TV Isselhorst an einer Riesenüberraschung, aber am Ende gab es trotz einer 16:20-Führung eine ganz knappe 33:32-Niederlage. Justus Westerbeck und Fynn Behnecke sorgen aus dem Rückraum für die Vielzahl der Tore. Der VfL muss in der Abwehr konzentriert arbeiten, damit am Sonntag der siebte Saisonsieg gefeiert werden kann. Eine Besonderheit am Rande: Vater Arndt Viering, ein Mennighüffer Urgestein, macht den Hallensprecher und auf Seiten der Gäste spielt sein Sohn Hagen, der auch noch in der Lit-A-Jugend aktiv ist. Arndt hat schon angekündigt, das er am Sonntag sein Amt wohl nicht ausüben wird und auf der Tribüne seinem Sohn die Daumen drücken wird. Trainer Andre Fuhr hat bis auf die Langzeitverletzten Tim Huckauf und Justus Böttcher wohl alle Spieler an Bord und hofft auf die zahlreiche und lautstarke Unterstützung der VfL-Fans.

 

Handball Bad Salzuflen 2 – VfL 2. Herren

Die Reserve des VfL hat in dieser Spielzeit immer wieder mit Verletzungen und Erkrankungen zu tun und konnte noch nicht einmal in Bestbesetzung auflaufen. Dazu fehlen der Truppe des Trainergespannes Miklas Bröhenhorst und Christian Pape torgefährliche Rückraumschützen. Somit belegt der VfL mit 3:15-Punkten den drittletzten Platz in der Bezirksliga. Am späten Sonntag reist die Reserve des VfL nach Bad Salzuflen. Die Hausherren haben 7:9-Punkte auf ihrem Konto und rangieren am dem neunten Rang. Bad Salzuflen erwischte ebenfalls einen ganz schlechten Saisonstart und lag nach sechs Spielen mit 3:9-Punkten ebenfalls ganz unten in der Tabelle. Aber die beiden letzten Spiele gestalteten die Badestädter siegreich. In Vlotho/Uffeln (31:23) und in Bünde/Dünne (38:20) gab es zwei deutliche Auswärtssiege. Beim VfL muss schon alles passen, wenn er einen Punkt mit nach Mennighüffen bringen will. Das Spiel wird am Sonntag um 18.30Uhr im Schulzentrum Werl-Aspe angepfiffen.

 

TV Häver – VfL 3. Herren

In der ersten Kreisklasse kommt es am Samstag, um 17.30Uhr in der Sporthalle Quernheim zum Spitzenspiel, wenn der Tabellenführer TV Häver (8:0-Punkte, 116:86-Tore) auf den ebenfalls noch ungeschlagenen Tabellendritten VfL Mennighüffen 3 (6:0-Punkte) trifft. Nach dem 32:12-Kantersieg gegen die SG Bünde/Dünne musste sich der Absteiger aus der Kreisliga in den Spielen bei der HSG Löhne/Obernbeck (31:30) und gegen TG Schildesche 2 (29:27) schon mächtig strecken, um als Sieger das Spielfeld zu verlassen. Am Samstag wird es wohl ein Spiel auf Augenhöhe geben, aber der VfL muss während der gesamten sechzig Minuten am oberen Level agieren, wenn etwas Zählbares für die Harre-Sieben herausspringen sollte. Mit der Leistung vom letzten Wochenende (zäher 26:24-Erfolg über den TSV Oerlinghausen) wird der VfL für einen Punktgewinn wohl nicht in Frage kommen.

 

VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 15./16.11.2025

 

Heimspiele

 

Sa 13.15Uhr mA-Jgd. JSG LöMO – TSG Harswinkel 36:17

Sa 14.15Uhr E-quer-Turnier mit TuS 97 Bielefeld, HSG EGB Bielefeld u. JSG LöMO 1 Gymn.

Sa 15.00Uhr VfL 3. Herren – TSV Oerlinghausen 2 26:24

Sa 16.45Uhr VfL 2. Herren – HSG Porta Westfalica 29:37

Sa 19.00Uhr VfL 1. Herren – Spvg. Steinhagen 34:23

So 15.30Uhr wD-Jgd. JSG LöMO – TuS Leopoldshöhe 2 21:4

So 17.30Uhr VfL 1. Damen – TV Lenzinghausen verlegt

Sa 14.45Uhr E-quer JSG LöMO 2 mit TuS 97 Bielefeld und HSG EGB Bielefeld Gymnasium Löhne

So 14.00Uhr gem. E-Jgd. LöMO 3- SG Bünde/Dünne 2 6:25

So 15.45Uhr mC-Jgd. JSG LöMO – JSG Else-Wiehen-Wölfe 2 26:23

 

Auswärtsspiele

Sa 15.30Uhr TSG Altenhagen/Heepen – weib. E-Jgd. JSG LöMO 28:6

So 13.00Uhr Minispielfest in Bünde mit JSG LöMO 1, 2 und 3

So 14.00Uhr TuS Leopoldshöhe – mD-Jgd. JSG LöMO 2 8:33

So 17.15Uhr TuS 97 Bielefeld 2 – mD-Jgd. JSG LöMO 1 39:11

 

 

Heimspiele

 

Sa 13.15Uhr mA-Jgd. JSG LöMO – TSG Harswinkel 36:17

Sa 14.15Uhr E-quer-Turnier mit TuS 97 Bielefeld, HSG EGB Bielefeld u. JSG LöMO 1 Gymn.

Sa 15.00Uhr VfL 3. Herren – TSV Oerlinghausen 2 26:24

Sa 16.45Uhr VfL 2. Herren – HSG Porta Westfalica 29:37

Sa 19.00Uhr VfL 1. Herren – Spvg. Steinhagen 34:23

So 15.30Uhr wD-Jgd. JSG LöMO – TuS Leopoldshöhe 2

So 17.30Uhr VfL 1. Damen – TV Lenzinghausen

Sa 14.45Uhr E-quer JSG LöMO 2 mit TuS 97 Bielefeld und HSG EGB Bielefeld Gymnasium Löhne

So 14.00Uhr gem. E-Jgd. LöMO 3- SG Bünde/Dünne 2 Gymnasium Löhne

So 15.45Uhr mC-Jgd. JSG LöMO – JSG Else-Wiehen-Wölfe 2 Gymnasium Löhne

 

Auswärtsspiele

Sa 15.30Uhr TSG Altenhagen/Heepen – weib. E-Jgd. JSG LöMO 28:6

So 13.00Uhr Minispielfest in Bünde mit JSG LöMO 1, 2 und 3

So 14.00Uhr TuS Leopoldshöhe – mD-Jgd. JSG LöMO 2

So 17.15Uhr TuS 97 Bielefeld 2 – mD-Jgd. JSG LöMO 1

 

VfL 1. Herren – Spvg. Steinhagen 34:23 (22:10)

Am späten Samstagabend war die Mennighüffer Sporthalle nur spärlich besucht. Die Gäste aus Steinhagen mussten auf ihre etatmäßige Nummer eins, Mika Kordein, verzichten. Und so war Jonas Schröder im Tor der Schnapsstädter auf sich allein gestellt. Und da er in der ersten Hälfte so gut wie keinen Ball an die Finger bekam, dauerte es gar nicht lange, das der VfL nach wenigen Minuten die Partie entschieden hatte. Schnell hatten die Schützlinge von Trainer Andre Fuhr ein 4:1 herausgeworfen. Bis zum 5:3 blieb Steinhagen in Schlagdistanz. Danach brach das Unheil über die Gäste herein. Nach elf Minuten traf Soenke Reitemeier von Rechtsaußen zum 8:3 und in der 23.Minute führte der VfL beim Zwischenstand von 17:7 mit zehn Toren Vorsprung. Beim Stand von 22:10 ging es in die Kabinen. In der zweiten Hälfte spielte der VfL im Angriff nicht mehr so konzentriert. Einige Anspiele an den Kreis gingen ins Leere und etliche Chancen wurden liegen gelassen. Aber Steinhagen hatte am diesem Abend nicht die Qualität, daraus Kapital schlagen zu können. Lediglich beim Zwischenstand von 29:21 in der 45.Minute lagen sie nur noch mit neun Toren hinten. Als alle sich mit dem klaren Sieg der Hausherren abgefunden hatten, gab es noch einmal Aufregung in der Sporthalle, als in der 53.Minute die Brandmeldeanlage los ging. Die Partie wurde unterbrochen, vier Löschfahrzeuge kamen mit Blaulicht zur Halle gefahren und danach wurde die Hallendecke inspiziert. Zwischenzeitlich hatten die Schiedsrichter mit dem Staffelleiter Kontakt aufgenommen. Beide Teams waren mit der Lösung, das das Spiel mit 34:23 für den VfL gewertet wird und keine Neuansetzung erfolgt, einverstanden.

Tore: Marvin Vieregge (7), Mats Rinne (5), Fynn Walter (5), Simon Harre (4), Luke Heinrichsmeier (4),Arne Kröger (3), Daniel Danowsky (3), Soenke Reitemeier (2) und Tim Held.

Bei den Gästen führte Thorben Bode die Torschützenliste an. Er traf sechsmal ins VfL-Tor.

 

 

VfL 2.Herren – HSG Porta Westfalica 29:37 (12:22)

Die Reserve des VfL stand in Durchgang eins gegen den Tabellendritten aus Porta völlig neben sich und hatte die Partie in der 13.Minute beim Zwischenstand von 4:10 vorzeitig verloren. Das Trainergespann Miklas Bröhenhorst und Christian Pape musste zwar wieder auf einige verletzte und erkrankte Akteure verzichten, aber die Einstellung der restlichen Truppe passte in der ersten Hälfte nicht. Und zudem bekamen die VfL-Torhüter im ersten Abschnitt keinen Ball zu fassen. Über 8:15 lagen die Gäste beim Pausenpfiff mit 12:22 schon mit zehn Toren vorn. In den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte war Porta weiterhin das bessere Team und führte in der 40.Minute mit 18:27-Toren. Und plötzlich wachte der VfL auf. Torhüter Jill Rothenroth zeigte einige tolle Paraden und die Aufholjagd begann. Beim Stand von 24:28 witterten die VfL-Fans Morgenluft. Doch weiter kamen die Hausherren nicht heran. Am Ende gewann die HSG Porta Westfalica klar mit 29:37-Toren. Hätte der VfL die erste Halbzeit nicht verschlafen, wäre durchaus mehr drin gewesen.

Tore: Kevin Eickmeier (6), Raphael Uhe (5), Jannik Lindemeier (5), Lennard Fransmeier (4), Tim-Oliver Strauch (3), Tobias Pape (3), Christian Bröderhausen (1), Fabian Kassebaum (1) und Erik Littmann (1).

 

VfL 3. Herren – TSV Oerlinghausen 2 26:24 (13:11)

Die Truppe von Trainer Detlev Harre tat sich schwer, gegen das Kellerkind aus Oerlinghausen seine weiße Weste zu bewahren. Im ersten Abschnitt führten die Gäste mit 4:5 und 9:11. Durch einen 4:0-Lauf kurz vor dem Seitenwechsel ging der VfL mit 13:11-Toren in Front. Beim 16:11 schien die Vorentscheidung gefallen zu sein, aber der VfL vergab die beste Torchancen und verlor völlig die Linie. Beim 21:21 in der 48.Minute stand das Spiel auf Messers Schneide. In der Endphase vergaben dann die Gäste viele klare Torchancen und der VfL kam zu einem glücklichen 26:24-Sieg.

Tore: Marvin Fransmeier (9), Marius Hepermann (8), Eric Riekewald (2), Erik Littmann (2), Lennart Greimann (1), Bastian Bekemeier (1), Max Mülke (1), David Eckert (1) und Tarek Meiners (1).

 

VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 15./16.11.2025

 

Heimspiele

 

Sa 13.15Uhr mA-Jgd. JSG LöMO – TSG Harswinkel

Sa 14.15Uhr E-quer-Turnier mit TuS 97 Bielefeld, HSG EGB Bielefeld u. JSG LöMO 1 Gymn.

Sa 15.00Uhr VfL 3. Herren – TSV Orlinghausen 2

Sa 16.45Uhr VfL 2. Herren – HSG Porta Westfalica

Sa 19.00Uhr VfL 1. Herren – Spvg. Steinhagen

So 15.30Uhr wD-Jgd. JSG LöMO – TuS Leopoldshöhe 2

So 17.30Uhr VfL 1. Damen – TV Lenzinghausen

Sa 14.45Uhr E-quer JSG LöMO 2 mit TuS 97 Bielefeld und HSG EGB Bielefeld Gymnasium Löhne

So 14.00Uhr gem. E-Jgd. LöMO 3- SG Bünde/Dünne 2 Gymnasium Löhne

So 15.45Uhr mC-Jgd. JSG LöMO – JSG Else-Wiehen-Wölfe 2 Gymnasium Löhne

 

Auswärtsspiele

Sa 15.30Uhr TSG Altenhagen/Heepen – weib. E-Jgd. JSG LöMO

So 13.00Uhr Minispielfest in Bünde mit JSG LöMO 1, 2 und 3

So 14.00Uhr TuS Leopoldshöhe – mD-Jgd. JSG LöMO 2

So 17.15Uhr TuS 97 Bielefeld 2 – mD-Jgd. JSG LöMO 1

 

Ein ereignisreiches Wochenende steht den Handballfans bevor. Besonders am Samstag gibt es reichlich Handball in der Mennighüffer Sporthalle. Bereits um 13.15Uhr wird die erste Begegnung angepfiffen, wenn die männliche A-Jugend der JSG LöMO auf die TSG Harsewinkel trifft. Unsere A-Jugend führt die Tabelle in der Bezirksliga mit 10:2-Punkten an. Die Gäste aus dem Kreis Güterloh rangieren mit 4:8-Zählern auf dem achten und vorletzten Rang. Alles andere als ein Sieg der Hausherren wäre eine ganz große Überraschung.

Um 15.00Uhr stellt sich die dritte Mannschaft des VfL zum ersten Mal in dieser Saison dem eigenem Publikum vor. Die Truppe von Trainer Detlev Harre empfängt um 15.00Uhr den TSV Oerlinghausen 2. Während der VfL mit 4:0-Punkten noch eine weiße Weste hat, konnten die Gäste in dieser Spielzeit bisher nur einmal gewinnen und rangieren mit 2:8-Punkten im Tabellenkeller. Gegen die TSG Schildesche gab es aber einen ganz deutlichen 34:24-Erfolg des TSV. Der VfL darf den Gegner auf keinen Fall unterschätzen, wenn er weiter ungeschlagen bleiben will.

In der Bezirksliga trifft unsere Reserve auf die HSG Porta Westfalica. Die Partie gegen den Tabellendritten wird um 16.45Uhr angepfiffen. Die HSG rangiert mit 12:4-Zählern im oberen Tabellendrittel. Lediglich gegen den Tabellenführer Hille und dem Rangzweiten TuS Möllbergen 2 kassierte die HSG Niederlagen. Das Trainergespann Miklas Bröhenhorst und Christian Pape hofft, das sich der personelle Engpass bei unserer Reserve entspannt. Der VfL muss schon sechzig Minuten lang am oberen Level spielen, wenn er gut mithalten will.

Den Abschluss macht am Samstag unsere erste Herrenmannschaft. Das Team von Trainer Andre Fuhr erwartet um 19.00Uhr die Spvg. Steinhagen. Die Gäste, die den Abgang ihres Torjäger Hannes Krassort zur TSG Altenhagen/Heepen 2 verkraften mussten, rangieren mit 6:10-Zählern und 191:231-Toren auf dem zehnten Tabellenplatz. Die Probleme bei Steinhagen liegen in der Angriffsleistung. Die Schnapsstädter haben bislang die wenigsten Tore in der Liga geworfen. Im Schnitt traf die Truppe um Denker und Lenker Tim-Michael Ansorge nur knapp vierundzwanzig Mal pro Spiel ins gegnerische Tor. Am letzten Wochenende gewann Steinhagen ganz knapp mit 26:25 gegen den Tabellenletzten TV Verl. Zudem gab es zwei Heimsiege gegen die Kellerkinder Ahlener SG 2 (24:22) und Lit 1912 (26:25). Auswärts konnte die Truppe von Trainer Joachim Vogel noch keinen Zähler ergattern. Der VfL will unbedingt einen Sieg einfahren, damit man die Spitzengruppe nicht aus den Augen verliert.

Der VfL hofft auf die lautstarke Unterstützung der vielen Fans bei allen Spielen am Samstag.

 

Ob die Partie unserer ersten Damen gegen den TV Lenzinghausen stattfindet ist noch nicht klar. Die Gäste haben um eine Spielverlegung gebeten.

 

 

 

 

Rückblick auf den achten Oberligaspieltag

Der TuS Möllbergen (26:33-Niederlage beim ASV Senden) und der VfL Handball Mennighüffen (30:32-Schlappe beim TuS Spenge 2) haben sich am achten Spieltag der Oberliga aus dem Titelrennen verabschiedet. Die Reserve der TSG Altenhagen/Heepen gab sich beim klaren 26:35-Auswärtserfolg keine Blöße und führt jetzt bei 14:0-Zählern die Tabelle mit drei Punkten Vorsprung auf den Rangzweiten TV Isselhorst an. Der TV Verl (knappe 25:26 in Steinhagen) und der TuS Brake (20:24-Heimniederlage gegen TuS 97) hängen weiter im Tabellenkeller fest.

TuS Spenge 2 – VfL 32:30 (14:16)

In einem von viel Taktik geprägten Spiel der Oberliga setzte sich der TuS Spenge knapp mit 32:20 gegen den VfL Mennighüffen durch. „Wir haben etwas gebraucht, um uns an den physischen Stil des Gegners zu gewöhnen. Kompliment an Mennighüffens Trainer Andre Fuhr. Das war taktisch hervorragend und hatte alles Hand und Fuß“, lobte Spenges Coach Lukas Zwacka, der die Mannschaft zusammen mit Heiko Holtmann führte. Bis zur 40.Minute hatten die Gäste das Spiel gut im Griff, machten dann aber ein paar Fehler zu viel. Spenge zog vorbei, aber noch nicht entscheidend. „In der zweiten Hälfte waren wir in der Abwehr körperlicher. Das brauchten wir auch, um dann in die Umschaltmomente zu kommen“, sagte Zwacka. Nach dem 29:28 in der 55.Minute gelangen den Gastgebern drei Ballgewinne, die Jannik Osha, Joshua Kern und Philip Richter mit Gegenstößen zur 32:29-Führung nutzten. Damit war die Partie entschieden. „Es war ein gutes Oberliga-Spiel. Ich hatte den Eindruck, dass Spenge etwas galliger und bissiger war als wir“, fasste VfL-Trainer Andre Fuhr die Niederlage, die an ihm nagte, zusammen. „Wir wollten uns oben in der Tabelle festsetzen. Dazu hätten wir so ein Spiel aber auch mal gewinnen müssen, was wir leider nicht geschafft haben“.

Tore: Fynn Walter (7), Mats Rinne (7), Tim Held (4), Daniel Danowsky (4/2), Marvin Vieregge (3), Arne Kröger (2), Soenke Reitemeier (1), Luke Heinrichsmeier (1) und Simon Harre (1).

Spvg. Steinhagen – TV Verl 26:25 (10:12)

Das Handball-Oberliga-Spiel zwischen der Spvg. Steinhagen und dem TV Verl ist wie von Gästetrainer Torben Gottsleben angekündigt, „nicht schön, aber umkämpft“. 1:23 Minuten vor Schluss erzielt Thilo Vogler am Samstag den 25:26-Anschlusstreffer für den TV Verl, und als sich Steinhagens Jona Schröder im Gegenzug ein Stürmerfoul erlaubt, bietet sich dem Tabellenletzten die Ausgleichschance. Doch der sauber vorbereitete Sprungwurf von Moritz Herzog klatscht an den Pfosten. Das war die letzte abgeschlossene Aktion in dem hektischen Abstiegskampf. Er mache dem Jungen keinen Vorwurf. „Denn Moritz hat doch alles richtig gemacht.“ Gottsleben trauerte viel mehr dem fehlenden Glück hinterher. Denn natürlich weiß der Coach des punktlosen Tabellenletzten, wie wohltuend schon ein Teilerfolg für seine verunsicherte Truppe gewesen wäre. Steinhagens Trainer Joachim Vogel („Für uns sind das unglaublich wichtige Punkte“) reklamierte derweil einen verdienten Sieg für sein nun schon auf 6:10 Punkte kommendes Team. „Denn schließlich haben wir fast immer geführt.“ Zwar legten die Verler in Steinhagen kämpferisch einen tadellosen Auftritt hin, so dass Gottsleben zu Recht feststellte: „Die Moral ist trotz nun schon sieben Niederlagen gut.“ Aber wie wichtig ein Erfolgserlebnis als Belohnung für den auch am Samstag betriebenen Aufwand gewesen wäre, daran hatte das von Unsicherheit, fehlendem Selbstbewusstsein und unnötigen Ballverlusten geprägte Verler Spiel keinen Zweifel zugelassen. Bezeichnend war der Trubel nach Herzogs Pfostentreffer und einer Steinhagener Auszeit bei noch 28 Sekunden auf der Uhr. Die Gäste suchten ihre letzte Chance in einer Manndeckung. Tatsächlich konnte Thilo Vogler noch einen Pass der Gastgeber abfangen. Doch der Versuch, einen letzten Angriff aufzuziehen, endete mit einem weiteren Fehlpass. Warum der TV Verl der Musik in der Oberliga so weit hinterherläuft, macht die Statistik deutlich. Für ihre 12:10-Halbzeitführung brauchten die Gäste 26 Angriffe. Für die 13 Treffer nach dem Wechsel 31. „Unser Thema sind weiter Ballverluste und Fehlwürfe“, räumte Gottsleben ein. „Denn nach der 17:15-Führung sind wir in Steinhagens zweiter Welle untergegangen.“ Um sich personell besser aufzustellen, wird versucht, Johannes Dorow zurückzuholen. Der vor der Saison zur TSG Harsewinkel gewechselte Kreisläufer löst seinen Vertrag beim Regionalligisten auf. TV Verl: Tigges/Gerlach – L. Hartkämper (1), Zawidzki (1), Fischedick, Leitner (3), Vogler (3), Altenau (3), Jogereit (8/6), Herzog (4), Erichlandwehr (2), Schlüter, Voßhans.

ASV Senden – TuS Möllbergen 33:26 (14:14)

Krankheiten und Verletzungen machten den TuS Möllbergen bei seinem Auswärtsauftritt im Münsterland arg zu schaffen. Zudem fehlte es der Torge-Sieben beim ASV Senden an der Entschlossenheit in den Zweikämpfen. „Senden wollte den Sieg in der zweiten Hälfte mehr, deshalb hat der ASV verdient gewonnen“, sagte TuS-Trainer Andre Torge. Zudem gab es ein Trainerlob für Leon Richter aus der Bezirksligamannschaft, der als Ersatzmann bester Torschütze war. Bis zum 19:18 in der 40.Minute konnten die Gäste noch mit einem Punktgewinn rechnen. Dann aber zog Senden auf 23:19 davon und blieb danach auf der Siegerstraße. Bei Möllbergen trafen Leon Richter (6), Lennart Bischoff (5) und William Schläger (4) am besten. Jakob Janssen (6), Felix Kordes (6) und Vincent Lukas (5) führten bei Senden die Torschützenliste an.

TuS Brockhagen – Lit 1912 3 23:23 (10:11)

In der ausgeglichenen Partie hatte Michael Schwarz das Lit-Team in der 56.Minute mit 22:23 in Führung gebracht, drei Minuten glichen die Hausherren durch Yannick Sonntag aus. Eine Zeitstrafe zehn Sekunden vor dem Ende überstanden die Gäste schadlos. Kuriosum: Zwischen der 15. und 25.Minute gelang keinem der beiden Kontrahenten beim Stand von 8:6 für Brockhagen ein Treffer. „Wir haben zu viele Bälle weggeworfen, sonst wäre mehr drin gewesen. Doch es war wieder ein Schritt nach vorn und ich nehme den Punkt gerne mit“, meine Lit-Coach Olaf Grintz nach der Partie. Während bei den Hausherren Jan Mescher (5), Yannick Sonntag (5) und Sergej Braun (5) die Torschützenliste anführten, trafen bei den Nordies Julius Westerbeck (7) und Henry Peter Stange (6) am besten.

TuS Brake – TuS 97 Bielefeld 20:24 (8:12)

Die Gäste aus Jöllenbeck gingen in diesem Bielefelder Stadtduell als Favorit an den Start. Aber lange Zeit hielt der Tabellenvorletzte aus Brake sehr gut dagegen und glich in der 21.Minute durch ihren überragenden Spieler Jannis Johannmeier zum 7:7 aus. Und weitere sechzig Sekunden später brachte Jannes Hagensieker die Hausherren sogar mit 8:7 in Front. Jöllenbecks Trainer Jannik Nierste nahm daraufhin sofort seine Auszeit und danach verlor Brake innerhalb von nur acht Minuten das Spiel. Durch einen 0:5-Lauf setzte sich Jöllenbeck bis zur Pause auf 8:12 ab und ließ die Hausherren im zweiten Durchgang nur dreimal bis auf drei Tore herankommen. Am Ende verlor Brake mit 20:24-Toren und bleibt mit nur zwei Punkten Tabellenvorletzter. Haupttorschützen Brake: Jannis Johannmeier (12), Jannis Meierjürgen (4). Haupttorschützen Jöllenbeck: Adrian Boehnke (4), Jane Heidemann (4), Dominic Wehmeyer (3), Henning Koch (3).

TV Isselhorst – Ahlener SG 2 32:26 (13:13)

Der neue Tabellenzweite Isselhorst tat sich vor eigenem Publikum gegen die Reserve der Ahener SG lange Zeit schwer. In Durchgang eins bestimmten zunächst die Gäste die Partie und lagen mit 6:9, 7:10 und 8:11 jeweils mit drei Buden Vorsprung vorn. Bis zur Pause glich Isselhorst zum 13:13 aus. Im zweiten Durchgang dauerte es dann sechs Minuten, bis der Favorit seiner Rolle gerecht wurde. Der TV setzte sich nach dem 15:15-Unentschieden bis auf 23:18 ab und brachte den Vorsprung sicher ins Ziel. Bei Isselhorst trafen Marlon Walhorn und Alexander Wiese jeweils neunmal ins Schwarze.

HSG Werther/Borgholzhausen – TSG Altenhagen/Heepen 2 26:35 (10:19)

Der Tabellenführer aus Bielefeld machte mit dem Aufsteiger HSG Werther/Borgholzhausen kurzen Prozess. Nach nur acht Minuten führte die TSG mit 3:8-Toren und feierte einen blitzsauberen Start-Ziel-Sieg. Bei Stand von 10:19 wurden die Seiten gewechselt und in Durchgang zwei ließen die Gäste die HSG auch nicht mehr entscheidend herankommen. Beim Abpfiff lag die TSG immer noch mit neun Buden vorn. Haupttorschützen Werther: Fabian Jarosch (10), Eike Sommer (4) und Julian Schüpping (4). Haupttorschützen TSG: Max Langelahn (5), Lennart Eschler (4), Julian Niedergriese (4) und Tim Schuwareck (4).