VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 17./18.01.2026

 

Heimspiele

So 12.30Uhr mD-Jgd. JSG LöMO 2 – HSG Quelle/Ummeln

So 14.15Uhr mD-Jgd. JSG LöMO 1 – JSG Else-Wiehen-Wölfe

Auswärtsspiele

Sa 12.30Uhr Sportfreunde Senne – weibl. E-Jgd. JSG LöMO 17:6

Sa 13.30Uhr TSV Hahlen – männl. C-Jgd. JSG LöMO verlegt

Sa 14.45Uhr E-quer JSG LöMO Turnier in Herford gegen TVC Enger und VfL Herford

Sa 15.30Uhr TuS 97 Bielefeld – gem.E-Jgd. JSG LöMO 1 29:26

Sa 17.00Uhr HSG Quelle/Ummeln – gem.E-Jgd. JSG LöMO 3 30:8

Sa 17.00Uhr TSV Schloss Neuhaus – männl.A-Jgd. JSG LöMO 34:24

Sa 17.00Uhr Jugendhandball Weserbergland – männl. B-Jgd. JSG LöMO 23:19

Sa 17.30Uhr TSV Hahlen – weibl. B-Jgd. JSG LöMO 18:18

Sa 19.00Uhr TuS Brake – VfL 1. Herren 27:33

Sa 19.30Uhr TV Sachsenroß Hille – VfL 2. Herren 39:20

So 11.45Uhr VfL Herford 3 – VfL 1. Damen

So 13.15Uhr TSV Oerlinghausen – gem. E-Jgd. JSG LöMO 2

So 14.00Uhr Minis JSG LöMO Spielfest in Bünde/Dünne

 

TuS Brake – VfL 1. Herren 27:33 (14:19)

Schlecht gespielt, aber trotzdem klar mit 27:33-Toren gewonnen. So kann man die Partie der Fuhr-Sieben beim Abstiegskandidaten TuS Brake umschreiben. Der VfL startete ausgezeichnet in das Spiel und führte nach drei Minuten schon mit 1:4. Sechs Minuten später erhöhte Preben Barthold auf 3:8. In der Folgezeit spielte der VfL in der Abwehr zu sorglos und Brake kam zu einfachen Toren. Trotzdem lag der VfL beim Pausenpfiff beim Stand von 14:19 immer noch mit fünf Toren vorn. Nach der Pause ging zunächst gar nichts mehr zusammen. Brake deckte jetzt offensiver und der VfL-Angriff versuchte sein Glück immer wieder im Spiel eins gegen eins. Die Bewegung in der Offensive fehlte völlig. Und in der 36.Minute hatten sich die Hausherren bis auf 18:20 herangekämpft. Kurze Zeit später bekam Brakes Spielmacher Marius Tiemann nach seiner dritten Zeitstrafe die rote Karte gezeigt Und das tat den Hausherren sehr weh. In der Folgezeit wehrte Schlussmann Tristan Frerichs, der kurz vor der Pause für Bastian Bekemeier ins VfL-Tor kam, einige Schüsse der Brake ab und der VfL zog wieder auf 20:26 davon und kam danach nicht mehr in Bedrängnis. Der VfL konnte sich bei Mats Rinne bedanken, das trotz dieser schlechten Leistung noch ein klarer Sieg heraussprang. Mats war von der Braker zu keiner Zeit auszuschalten und war gleich dreizehnmal für sein Team erfolgreich. Des weiteren trafen Preben Barthold (5), Fynn Walter (4), Simon Harre (3), Marvin Vieregge (3), Tim Held (2), Jona David (1), Christian Menkhoff (1) und Soehnke Reitemeier (1) richtig. Beim VfL stand Tim Huckauf mit auf dem Spielberichtsbogen. Aber Andre Fuhr schonte seinen Spielmacher noch, obwohl mit Arne Kröger ein gefährlicher Angreifer fehlte.

 

TV Sachsenroß Hille – VfL 2. Herren 39:20 (15:8)

Die Reserve des VfL war beim ungeschlagenen Tabellenführer chancenlos und musste mit einer 20:39-Klatsche die Rückfahrt über das Wiehengebirge antreten. Zunächst hielten die Schützlinge von Trainer Miklas Bröhenhorst das Spiel offen und gingen sogar mit 3:4 in Front. Danach kam Hille richtig in Fahrt und drehte die Partie. Durch einen 6:0-Lauf zog der Spitzenreiter auf 9:4 davon und war danach nicht mehr zu halten. Beim Stand von 15:8 wurden die Seiten gewechselt. In der 37.Minute erzielte Hille das 22:12 und lag mit zehn Toren vorn. Danach gingen beim VfL die Köpfe herunter und Hille kam zu einem 39:20-Kantersieg.

Tore: Tim-Oliver Strauch (5), Lennard Fransmeier (5), Jannik Lindemeier (3), Kevin Eickmeier (2), Andreas Kreft (2), Leon Schrewe (2) und Tobias Pape (1).

 

Rückblick auf den dreizehnten Oberligaspieltag

Am letzten Hinrundenspieltag fanden in der Oberliga Staffel 1 nur fünf Partien statt und dabei gab es zwei faustdicke Überraschungen. Der Tabellenletzte TuS Brake, der bislang nur ein Spiel gewinnen konnte, setzte sich bei der Spvg. Steinhagen mit 31:29-Toren durch. Damit gab Brake die rote Laterne an den TV Verl weiter und die Spvg. Steinhagen befindet sich nach dieser Pleite voll im Abstiegskampf. Der Tabellenzweite TuS Spenge 2 unterlag vor eigenem Publikum dem ASV Senden völlig überraschend mit 29:30-Toren und somit hat der ungeschlagene Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 nach Abschluss der Hinrunde bereits sechs Zähler Vorsprung auf die Verfolger TuS Spenge 2 und VfL Handball Mennighüffen. Der Spitzenreiter TSG Altenhagen/Heepen 2 machte mit dem Aufsteiger TuS Brockhagen kurzen Prozess und gewann ganz deutlich mit 39:22-Toren. Der TuS Möllbergen beendete in Jöllenbeck seine Niederlagenserie. Die Truppe von Trainer Andre Torge gewann bei den Jürmkern klar mit 30:24-Toren. Der TV Verl verlor in eigener Halle das Kellerduell gegen Lit 1912 3 mit 27:33-Toren und ist damit wieder Schlusslicht in der Oberliga. Das Spiel zwischen der Ahlener SG 2 und dem VfL Mennighüffen wurde wegen der schlechten Wetterverhältnisse abgesetzt.



TuS 97 Bielefeld – TuS Möllbergen 24:30 (13:15)

Die Gäste aus Möllbergen gingen voll konzentriert zur Sache und mit dem 1:6-Start zeigte die Torge-Sieben, das sie etwas gutzumachen hatte. „Das war nach den drei heftigen Niederlagen ein großer Schritt“, sagte Trainer Andre Torge. Sein Team trat geschlossen auf und überzeugte auch kämpferisch. Das galt vor allen Dingen, als der Gegner wieder herankam und bis auf zwei Tore verkürzte. In dieser Phase ließ die Deckungsarbeit der Gelben zu wünschen übrig. Insgesamt war aber auf die Möllberger Abwehr Verlass. Mit Miladin Kozina im Zentrum standen die Gäste hinten sicher, dem Ex-Profi gelang als Aushilfskreisläufer sogar ein Tor. Noch mehr tat sich allerdings Lennart Bischoff hervor. „Er hat uns gerade in der Anfangsphase angeschoben und bot eine tolle Leistung“, meinte der Trainer. Die zeigte auch Möllbergen insgesamt und will sich nun nach dem schwachen Dezember wieder nach oben orientieren. Beim TuS trafen Lennart Bischoff (6), William Schläger (6) und Nils van Zütphen (6) am besten. Adrian Boehnke überragte bei den Jürmkern. Er trug sich gleich neunmal in die Torschützenliste ein.



TV Verl – Lit 1912 3 27:33 (10:14)

Durch den Sieg beim Vorletzten TV Verl, der nach aktuellem Stand in die Relegation müsste, hat das Lit-Team nach dem klaren 27:33-Auswärtserfolg auf diesen sechs Punkte Vorsprung. „Das war zum Abschluss der Hinrunde sehr wichtig für uns“, sagte Trainer Olaf Grintz. Angeführt von Tjorven Sturhahn aus dem Regionalliga-Team und dem A-Jugendlichen Niklas Steiner führten die Gäste von Beginn an und bauten den Vorsprung nach der Pause aus. „Da hat man gemerkt, das bei Verl die Kräfte nachließen. Wir haben viel durchgewechselt und souverän gewonnen“, meinte Olaf Grintz. Bei den Gästen aus Nordhemmern trafen Niklas Steiner und Tjorven Sturhahn jeweils siebenmal ins Verler Tor.

Mit Fußballtrainer Tobias Strobl, der mit dem SC Verl in fünf Tagen gegen Waldhof Mannheim in den Saisonteil 2026 startet, saß am Samstag eigentlich ein Erfolgsgarant auf der Tribüne. Nicht weit davon entfernt schaute sich erstmals der bis Dezember für Drittligist TSG Altenhagen aktive und deshalb noch bis mindestens Mitte Februar gesperrte künftige Hoffnungsträger Jens Bechtloff neben Teammanager Jasmin Baltic ein Spiel des Handball-Oberligisten TV Verl in der Dreifachhalle an. Sowohl der sehr konzentriert zuschauende Fußballtaktiker als auch der langjährige Bundesligahandballer und fünfmalige Nationalspieler werden nach der 27:33 (10:14)-Niederlage gegen LiT Tribe III gesehen haben, dass der Klassenerhalt für das wieder auf den letzten Rang zurückgefallene Team von Torben Gottsleben ein ganz hartes Stück Arbeit wird. Und ohne die für die kommenden Wochen erhoffte Verstärkung durch Paul Freier und später auch Bechtloffs kaum zu bewerkstelligen sein wird. Zu fehleranfällig präsentierte sich wieder einmal der Angriff. Die Quote schwach, auch bei wirklich guten, weil freien Wurfmöglichkeiten und immer noch mit vielen Fehlern und Ballverlusten, worüber sich die schnell konternden Gäste freuten und zu einfachen Treffern kamen. Doch auch im Positionsspiel waren die Gäste eingespielter, druckvoller, ballsicherer und spielten die nicht sattelfeste TVV-Defensive daher ein ums andere Mal aus. Bis zum 10:11 (25. Minute) hielt Verl mit, dann sorgte ein Fünf-Tore-Lauf zum 10:16 bereits für die Vorentscheidung. Nach Wiederanpfiff baute das von Olaf Grintz trainierte zweite Nachwuchsteam von Zweitligist TuS N-Lübbecke den Vorsprung auf neun Tore aus (20:29, 21:30, 23:32), bevor die Verler in den Schlussminuten mit einer 4:1-Bilanz noch verkürzten. Darüber bin ich froh, das kann im direkten Vergleich noch mal wichtig werden“,sprach Torben Gottsleben von einer auch in der Höhe verdienten Niederlage. „Wir müssen jetzt bald die Kurve kriegen, sonst sind wir nämlich falsch abgebogen“, so der Trainer. Dass die Schiedsrichterinnen „einer Mannschaft, die verunsichert ist, nicht gerade geholfen haben“, ließ Gottsleben nicht unerwähnt. Mit teils kleinlichen Entscheidungen sorgten Hansmeyer/Wulf für viel Aufregung. Für die Hausherren trafen Paul-Moritz Herzog (5), Paul Vogt (4), Lennart Voss (4), Lars Jogereit (4) und Thilo Vogler (4) am besten.



TuS Spenge 2 – ASV Senden 29:30 (13:14)

In der Anfangsphase stand der Tabellenzweite TuS Spenge sich selbst im Wege. Technische Fehler – Abspiele ins Seitenaus – die Gäste aus Senden nutzten die Gunst der Stunde und gingen mit 1:6-Toren in Front. Spenge erzielte erst in der 14.Minute den Treffer zum 2:6. Danach kam die Truppe von Trainer Heiko Holtmann besser in die Partie und glich kurz vor dem Seitenwechsel zum 13:13 aus. Den letzten Treffer in Durchgang eins erzielte Senden und so wurden beim Stand von 13:14 die Seiten gewechselt. Auch in der zweiten Hälfte tat sich der Tabellenzweite sehr schwer. Erst in der 49.Minute konnte Spenge beim Zwischenstand von 24:23 das erste Mal in Führung gehen. Beim 26:24 war für den TuS die Welt wieder in Ordnung, aber Senden erzielte drei Treffer nacheinander und lag beim 26:27 wieder vorn. Beim Stand von 27:27 verhängten die Schiedsrichter eine Zeitstrafe gegen Senden. Aber in Unterzahl trafen die Münsterländer zum 27:28 und erzielten dann siebzig Sekunden vor der Sirene den 29:30-Siegtreffer. Haupttorschützen Spenge: Philipp Holtmann (7) und Kenneth Krüger (5). Haupttorschützen Senden: Jakob Janssen (9), Hendrik Hüging (6) und Matthias Hernzel (4).

Spvg. Steinhagen – TuS Brake 29:31 (13:15)

Völlig überraschend gewann der TuS Brake das Kellerduell in Steinhagen mit 29:31-Toren und feierte seinen zweiten Saisonsieg. Durch diese Niederlage stecken die Schnapsstädter jetzt mitten drin im Abstiegkampf. Brake hat jetzt nur noch zwei Zähler Rückstand auf Steinhagen. Bis zum 4:4 war das Spiel ausgeglichen. Danach setzten sich die Gäste auf 4:7 ab und lagen auch noch beim Pausenpfiff mit 13:15-Toren vorn. Im zweiten blieb es fünfzehn Minuten lang ganz spannend. In der 46.Minute glich Linus Dümke für Steinhagen zum 20:20 aus. Danach blieben die Hausherren acht Minuten ohne Torerfolg. Diese Schwächeperiode nutzte Brake durch einen 0:4-Lauf zur 20:24-Führung. In der restlichen Spielzeit von acht Minuten kam Steinhagen nicht mehr entscheidend heran. Während bei den Schnapsstädtern Jonas Visse (6), Tim-Michael Ansorge (5) und Leonhard Janzen (4) die Torschützenliste anführten, war bei den Gästen Jannis Johannmeier der überragende Torschütze. Er traf gleich elfmal ins Tor der Gastgeber. Ihm am nächsten kam Rene Lorge, der siebenmal erfolgreich war.

TSG Altenhagen/Heepen 2 – TuS Brockhagen 39:22 (19:12)

Nach vierzehn Spielminuten schien in dieser Partie der Sieger bereits festzustehen, denn der Tabellenführer lag gegen den Aufsteiger aus Brockhagen schon klar mit 9:3-Toren vorn. Kurze Zeit später hatten die Gäste bis auf 11:9 verkürzt, aber die TSG sorgte bis zur Pause mit einem 8:3-Lauf wieder für klare Verhältnisse. Beim Stand von 19:12 wurden die Seiten gewechselt und in der 40.Minute lagen die Hausherren beim Zwischenstand von 25:15 das erste Mal mit zehn Toren Vorsprung vorn. Über 32:16 kamen die Schützlinge von Trainer Haenen zu einem ungefährdeten 39:22-Kantersieg. Haupttorschützen TSG: Jannik Ullmann (6), Lennart Eschler (5) und Tim Stücken (4). Für die Gäste trafen Sergej Braun (4), Jan Mescher (3) und Lennart Philipp (3) am besten.



 

VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 17./18.01.2026

 

Heimspiele

So 12.30Uhr mD-Jgd. JSG LöMO 2 – HSG Quelle/Ummeln

So 14.15Uhr mD-Jgd. JSG LöMO 1 – JSG Else-Wiehen-Wölfe

Auswärtsspiele

Sa 12.30Uhr Sportfreunde Senne – weibl. E-Jgd. JSG LöMO

Sa 13.30Uhr TSV Hahlen – männl. C-Jgd. JSG LöMO

Sa 14.45Uhr E-quer JSG LöMO Turnier in Herford gegen TVC Enger und VfL Herford

Sa 15.30Uhr TuS 97 Bielefeld – gem.E-Jgd. JSG LöMO 1

Sa 17.00Uhr HSG Quelle/Ummeln – gem.E-Jgd. JSG LöMO 3

Sa 17.00Uhr TSV Schloss Neuhausen – männl.A-Jgd. JSG LöMO

Sa 17.00Uhr Jugendhandball Weserbergland – männl. B-Jgd. JSG LöMO

Sa 17.30Uhr TSV Hahlen – weibl. B-Jgd. JSG LöMO

Sa 19.00Uhr TuS Brake – VfL 1. Herren

Sa 19.30Uhr TV Sachsenroß Hille – VfL 2. Herren

So 11.45Uhr VfL Herford 3 – VfL 1. Damen

So 13.15Uhr TSV Oerlinghausen – gem. E-Jgd. JSG LöMO 2

So 14.00Uhr Minis JSG LöMO Spielfest in Bünde/Dünne

 

Am nächsten Wochenende regiert der König Fußball in der Mennighüffer Sporthalle. Lediglich am Sonntag laufen die beiden männlichen D-Jugendmannschaften der JSG LöMO auf. Während um 12.30Uhr die männliche D-2-Jugend die HSG Quelle/Ummeln erwartet, empfängt danach die D-1-Jugend das Team der Else-Wiehen-Wölfe.

Ansonsten müssen alle Teams des VfL und der JSG LöMO reisen.

Unsere erste Herren müssen am Samstag um 19.00Uhr beim Tabellenvorletzten TuS Brake antreten. Nach einer langen Durststrecke kam Brake am letzten Spieltag zu einem überraschenden 31:29-Auswärtssieg bei der Spvg. Steinhagen und gab die rote Laterne an den TV Verl weiter. Der VfL ist also gewarnt. Er sollte den TuS Brake auf keinen Fall unterschätzen, denn inzwischen steht Rene Lorge wieder im Aufgebot. In Steinhagen traf er siebenmal für sein Team. Nach wie vor ist Linksaußen Jannis Johannmeier der überragende Akteur beim TuS. Er erzielte in Steinhagen gleich elf Treffer. Wenn die VfL-Abwehr diese beiden Akteure ausschalten kann, sollte ein weiterer Sieg im Bereich des Möglichen sein. Im Hinspiel ging Brake in Mennighüffen mit fliegenden Fahnen unter. Am Ende gelang der Fuhr-Sieben ein 42:27-Kantersieg.

Unsere Reserve muss zum Hinrundenauftakt zum souveränen Tabellenführer TV Sachsenroß Hille reisen. Die Partie wird am Samstag um 19.30Uhr in der Sporthalle der Verbundschule in Hille angepfiffen. Zum Saisonauftakt verlor die Sieben des Trainergespannes Miklas Bröhenhorst und Christian Pape mit 26:36-Toren und zog sich damals achtbar aus der Affäre. Hille rangiert mit 23:1-Punkten und 371:264-Toren auf dem ersten Tabellenplatz. Der Topfavorit gab in der Partie nur gegen den Tabellenzweiten TuS Möllbergen beim 23:23 einen Zähler ab. Alles andere als eine klare Niederlage wäre eine große Überraschung.

Unsere erste Damenmannschaft muss am Sonntagmittag um 11.45Uhr beim sieglosen Schlusslicht VfL Herford 3 antreten. Im Hinspiel siegte die Truppe von Trainer Marius Hepermann mit 23:18. Unsere Damen gehen als Favorit in dieses Spiel. Wenn man im Titelkampf noch ein Wort mitreden will, muss diese Partie gewonnen werden. Unsere Damen würden sich über die lautstarke Unterstützung der VfL-Fangemeinde freuen. Das Spiel in der Sporthalle des Friedrichs-Gymnasium ausgetragen.

 

 

 

VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 10./11.01.2026

 

Heimspiele

Sa 13.00Uhr weibl. B-Jgd. JSG LöMO – VfL Herford 3 8:16

Sa 13.00Uhr gem. E-Jgd. JSG LöMO 1- TuS 97 Bielefeld 2 Gymnasium Löhne 20:19

Sa 14.45Uhr männl. A-Jgd. JSG LöMO – HSG Petershagen/Lahde 37:15

Sa 14.45Uhr gem. E-Jgd. JSG LöMO 2 – TSG Altenhagen/Heepen Gymnasium Löhne 8:14

Sa 16.30Uhr weibl. E-Jgd. JSG LöMO – TuS 97 Bielefeld 2 ausgefallen

So 13.15Uhr VfL 3.Herren – HSG Löhne/Obernbeck 25:30

So 15.30Uhr VfL 1.Damen – TV Lenzinghausen 26:23

Auswärtsspiele

Sa 19.30Uhr Ahlener SG 2 – VfL 1. Herren abgesagt

So 14.15Uhr HSV Minden-Nord – mB-Jgd. JSG LöMO 21:23

So 15.00Uhr TuS Hartum – VfL 2. Herren 31:27

 

Spielabsage

Ahlener SG 2 – VfL 1. Herren

Die letzte Partie der Hinrunde bei der Reserve der Ahlener SG wurde abgesetzt. Aufgrund der Witterungsverhältnisse hatte der VfL um eine Verlegung gebeten. Ahlen hat einer Verlegung sofort zugestimmt und jetzt wird die Partie voraussichtlich am Freitag, den 27.3.2026 nachgeholt.

 

TuS Hartum – VfL 2. Herren 31:27 (13:14)

In der Anfangshase gelang den Gästen noch nicht viel und in der 11.Minute lag Hartum schon deutlich mit 6:3-Toren in Front. Danach war der VfL überlegen, hatte beim 7:7 ausgeglichen und ging nach dem Zwischenstand von 9:7 durch einen 2:6-Lauf mit 11:13 in Front. Beim Pausenpfiff lagen die Gäste noch knapp mit 13:14-Toren vorn. In Durchgang zwei blieben die Gäste bis zum 17:18 in Front. Beim Zwischenstand von 19:19 blieb der VfL sieben Minuten lang ohne Torerfolg und verlor in dieser Phase die Partie. Durch einen 5:0-Lauf setzte sich Hartum auf 24:19 ab und kam nur noch beim Zwischenstand von 25:23 etwas in Bedrängnis. Aber am Ende verlor der VfL mit 31:27-Toren und belegt nach Abschluss der Hinrunde einen Abstiegsplatz.

Tore:Tim Wienkemeier (9), Jannik Lindemeier (4), Leon Schrewe (4), Tobias Pape (4), Lennard Fransmeier (4), Christian Bröderhausen (1) und Tim-Oliver Strauch (1).

 

VfL 3. Herren – HSG Löhne/Obernbeck 25:30 (11:15)

Während in der letzten Saison der VfL beide Löhner Stadtderbys für sich entscheiden konnte, zeigte sich diesmal die HSG von ihrer besten Seite und gewann verdient mit 25:30-Toren. Bis zum 8:8 in der 20.Minute war die Partie völlig ausgeglichen. Danach setzte sich die HSG auf 8:11 ab. VfL-Trainer Detlev Harre nahm zu diesen Zeitpunkt die Auszeit und danach traf Marius Hepermann zweimal zum 10:11. Durch einen 1:4-Lauf setzte sich die HSG bis zur Pause auf 11:15 ab. Und in Durchgang zwei machten beide Angriffsreihen viele einfache Fehler, doch der VfL kam nicht mehr entscheidend heran. Nur beim 17:20 und 23:26 lag der VfL mit drei Toren hinten. Am Ende siegten die Gäste klar mit 25:30-Toren. Trainer Detlev Harre meinte nach dem Spiel: „Die HSG hat das Spiel verdient gewonnen. Unsere Abwehrarbeit war nicht gut genug“.

Tore: Marius Hepermann (10), Erik Littmann (4), Lennart Greimann (3), Nick Bröderhausen (3), Tarek Meiners (2), David Eckert (1), Eric Riekewald (1) und Fabian Kassebaum (1).

 

VfL 1.Damen – TV Lezinghausen 26:23 (14:11)

Der VfL fuhr einen feinen 26:23-Start-Ziel-Sieg über den TV Lenzinghausen ein und rückte in der Tabelle auf den dritten Tabellenplatz vor. In Durchgang eins hielten die Gäste die Partie gut zwanzig Minuten lang offen, dann setzte sich der VfL auf 11:8 ab und hatte beim13:8 einen komfortablen Vorsprung herausgeworfen. Beim Stand von 14:11 ging es in die Kabinen. In Durchgang zwei verkürzte Lenzinghausen bis auf 17:16. In der Folgezeit deckten die Gäste offensiver und in dieser Phase setzte sich Nadine Eckert immer wieder im Spiel eins gegen eins erfolgreich durch und brachte den VfL endgültig auf die Siegerstraße. Über 23:19 kam die Hepermann-Sieben zu einem verdienten 26:23-Erfolg.

Tore: Nadine Eckert (12), Melissa Reinert (8), Pia Radtke (4), Talitha Bröhenhorst (1) und Verena Windmann (1).

 

Spielabsage

Ahlener SG 2 – VfL 1. Herren

Die letzte Partie der Hinrunde bei der Reserve der Ahlener SG wurde abgesetzt. Aufgrund der Witterungsverhältnisse hatte der VfL um eine Verlegung gebeten. Ahlen hat einer Verlegung sofort zugestimmt und jetzt wird die Partie voraussichtlich am Freitag, den 27.3.2026 nachgeholt.

 

VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 10./11.01.2026

 

Heimspiele

Sa 13.00Uhr weibl. B-Jgd. JSG LöMO – VfL Herford 3

Sa 13.00Uhr gem. E-Jgd. JSG LöMO 1- TuS 97 Bielefeld 2 Gymnasium Löhne

Sa 14.45Uhr männl. A-Jgd. JSG LöMO – HSG Petershagen/Lahde

Sa 14.45Uhr gem. E-Jgd. JSG LöMO 2 – TSG Altenhagen/Heepen 2 Gymnasium Löhne

Sa 16.30Uhr weibl. E-Jgd. JSG LöMO – TuS 97 Bielefeld 2

So 13.15Uhr VfL 3.Herren – HSG Löhne/Obernbeck

So 15.30Uhr VfL 1.Damen – TV Lenzinghausen

Auswärtsspiele

Sa 19.30Uhr Ahlener SG 2 – VfL 1. Herren

So 14.15Uhr HSV Minden-Nord – mB-Jgd. JSG LöMO

So 15.00Uhr TuS Hartum – VfL 2. Herren

 

Am zweiten Wochenende des neuen Jahres werden in der Mennighüffer Sporthalle fünf Spiele angepfiffen. Am Samstag geht es bereits um 13.00Uhr los, wenn die weibliche B-Jugend der JSG LöMO auf den Tabellenfünften VfL Herford 3 trifft. Im Hinspiel verloren unsere Mädchen klar mit 8:19-Toren. Dieses Mal will sich die Truppe um das Trainertrio Christian Pape, Markus Denker und Stefan Nienstedt besser aus der Affäre ziehen. Das nächste Spiel wird erst um 14.45Uhr angepfiffen. Die männliche A-Jugend der JSG LöMO empfängt den Tabellenletzten HSG Petershagen/Lahde. Alles andere als ein klarer Heimsieg wäre eine große Überraschung. Das Hinspiel gewann unser Nachwuchs ganz deutlich mit 40:24-Toren. Danach trifft um 16.30Uhr die weibliche E-Jugend der JSG LöMO auf den TuS 97 Bielefeld 2.

Am Sonntag empfängt unsere dritte Herrenmannschaft in der 1.Kreisklasse den Ortsnachbarn HSG Löhne/Obernbeck. Dieses Ortsderby wird um 13.15Uhr angepfiffen. Während die Gäste aus Löhne mit 8:2-Zählern auf dem dritten Platz rangieren, belegt die Truppe von Trainer Detlev Harre mit 8:4-Punkten den vierten Tabellenplatz. Der VfL muss unbedingt einen Sieg einfahren, wenn er noch um den Meistertitel mitspielen will. In der letzten Saison blieb der VfL zweimal siegreich. Während man in Mennighüffen mit 25:22-Toren gewann, gab es dann in der Rückrunde im Löhner Gymnasium einen 25:29-Erfolg des VfL. Die Truppe von Trainer Detlev Harre erwartet eine volle Hütte.

Danach laufen unsere Damen auf. Die Truppe von Trainer Marius Hepermann empfängt den TV Lenzinghausen. Das Spiel beginnt um 15.30Uhr. Die Gäste aus Lenzinghausen spielen bislang eine bärenstarke Saison und belegen mit 7:3-Punkten und mit 125:110-Toren einen tollen dritten Platz. Sie verloren lediglich am ersten Spieltag beim ungeschlagenen Tabellenführer SC Babenhausen 2 mit 23:33-Toren. Der VfL hat bislang 5:5-Zähler eingefahren und belegt den fünften Tabellenplatz. Wenn die Truppe noch um den Titel mitspielen will, muss sie am Sonntag unbedingt gewinnen. Inzwischen ist der Neuzugang Nadine Eckert (vom VfL Schlangen) für den VfL spielberechtigt. Sie ist eine echte Verstärkung für den VfL. Beim letzten Spiel in Rödinghausen gab sie ihren Einstand und traf dabei gleich neunmal für die Hepermann-Sieben.

Unsere erste Mannschaft muss am letzten Hinrundenspieltag reisen. Die Fuhr-Sieben gastiert am Samstag um 19.30Uhr bei der Reserve der Ahlener SG. Der VfL, der am 5.12.025 sein letztes Pflichtspiel bestritt, trifft auf einen schwer auszurechnenden Gegner. Aus den letzten vier Spielen verbuchte die Sieben von Trainer Sören Feldmann 6:2-Zähler und rückte bei nunmehr 10:14-Punkten und 343:348-Toren auf den zehnten Tabellenplatz vor. Neben Routinier Bastian Frenzel überzeugten im Angriff Jonas Horstmann und Jakob Simmerling, der seit einigen Wochen die Reserve der Ahlener SG verstärkt und sehr torgefährlich war. Ahlen siegte vor Weihnachten beim TuS Möllbergen völlig überraschend mit 36:30-Toren. Dadurch sollte der VfL gewarnt sein. Zumal die Vorbereitung auf dieses Spiel nicht gerade optimal war, da die Mennighüffer Sporthalle kurzfristig bis einschließlich Mittwoch, den 7.1.2026 durch die Stadt Löhne wegen Reparaturarbeiten gesperrt wurde. Zudem fällt Daniel Danowsky für die Begegnung wegen einer erneuten Verletzung aus. Und Tim Huckauf wird wohl nach seiner schweren Verletzung noch geschont werden. Nur wenn unsere erste Mannschaft von der ersten Minute an sein Leistungsvermögen abruft, ist ein weiterer doppelter Punktgewinn im Bereich des Möglichen.

Ein ganz wichtiges Spiel steht für unsere Reserve auf dem Spielplan. Am Sonntag um 15.00Uhr gastiert die Truppe des Trainergespannes Miklas Bröhenhorst und Christian Pape beim TuS Hartum. Der TuS belegt mit 10:14-Punkten und 327:362 den zehnten Tabellenplatz und hat fünf Zähler Vorsprung vor dem VfL. Hartum hat bislang acht Zähler in fremden Hallen geholt. Vor eigenem Publikum gelang Hartum nur ein 34:31-Sieg über Handball Bad Salzuflen 2. Überragender Akteur bei den Gastgebern ist der Rückraumschütze David Tiemann, der bislang neunmal für den TuS dabei war und dabei auf 80Treffer kam. Die VfL-Abwehr muss neben diesen brandgefährlichen Angreifer auch den Mittelmann Tom-Bennet Lichtenberg in den Griff bekommen, wenn er den dritten Saisonsieg einfahren will. Trainer Miklas Bröhenhorst meinte vor der Partie:“Wir haben bis auf Fabian Cardinal alle Spieler an Bord und wenn wir an die Leistungen gegen TG Herford anknüpfen können, sind wir nicht chancenlos“.

 

Rückblick auf den zwölften Oberligaspieltag

Der ungeschlagene Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 nahm auch die hohe Hürde beim ASV Senden. Nach dem hart umkämpften 32:30-Erfolg gehen die Bielefelder ungeschlagen in die Winterpause. Der TuS Spenge 2 bleibt Verfolger Nummer eins. In Isselhorst siegten die Spenger ganz klar mit 35:24-Toren. Nachdem der TV Isselhorst in der Vorwoche beim Tabellenführer Altenhagen/Heepen eine deutliche 25:38-Klatsche einstecken musste, gab es jetzt auch vor eigenem Publikum eine weitere bittere Pleite. Isselhorst fiel auf den vierten Tabellenplatz zurück. Der TuS Möllbergen unterlag in eigener Halle der Reserve von der Ahlener SG klar mit 30:36-Toren und kassierte die dritte Niederlage in Folge. Damit hat die Torge-Sieben keinerlei Chancen mehr auf den direkten Wiederaufstieg. Einen ganz wichtigen Sieg im Abstiegskampf konnte Lit 1912 3 verbuchen. Die Truppe von Trainer Olaf Grintz besiegte etwas überraschend den TuS 97 Bielefeld klar mit 26:21-Toren. Im Gütersloher Derby setzte sich der Aufsteiger TuS Brockhagen mit 24:20-Toren gegen den Tabellenvorletzten TV Verl durch.



TuS Brockhagen – TV Verl 24:20 (11:9)

Der Wunsch, mit einem guten und erfolgreichen letzten Spiel vor Weihnachten in die Pause zu gehen, haben die Oberligahandballer sich selbst und ihrem Trainer nicht erfüllt. In einem nicht gut anzuschauenden Kreisderby beim TuS Brockhagen unterlag die Mannschaft von Torben Gottsleben mit 20:24 (9:11), wobei das Ergebnis noch das Beste war. Im ersten Durchgang agierten die Verler zwölf Minuten in Unterzahl, dazu die frühe rote Karte nach der dritten Zeitstrafe in der 23. Minute für Moritz Herzog, den Haupttorschützen der letzten Wochen. Immer wieder rieben sich die TVV-Angreifer am starken Abwehr-Innenblock mit Yannec Ergun und Arne Grabowski auf. Doch auch die Gastgeber ließen im Angriff viel liegen, auch weil Henri Tigges bis zum Pausenpfiff eine starke Leistung mit sechs Paraden zeigte. So war bis zur Pause beim 11:9 noch alles drin im Abnutzungskampf zweier Teams, die sich im Angriff schwer taten. Doch während die Verler nach Wiederanpfiff bis zum Treffer von Niklas Fischedick zum 16:10 acht Minuten ohne Tor blieben, zogen die mit einer neuen Rückraumreihe (Linkshänder Mescher, Mittelmann Linkert und Eckstein auf links) angetretenen Brockhagener entscheidend davon.
Immer wieder setzte sich das Trio in den Zweikämpfen durch, ließ aber auch letzte Konsequenz vermissen, so dass der Verler Rückstand nur zweimal beim 20:12 und 21:13 acht Tore betrug und sich das Team in den letzten dreieinhalb Minuten wieder von 23:16 auf den 24:20-Endstand herankämpfte. Was Trainer Gottsleben aber alles andere als versöhnlich stimmte. Zu viele eklatante Fehlpässe, zu viele Abweichungen vom Spielkonzept und zu wenig Einsatz, auch beim Zurücklaufen, hatte der Trainer zuvor gesehen.
Ich habe bisher niemanden an den Pranger gestellt, bin aber nicht mehr bereit, alles abzufedern. Jeder darf Fehler machen, muss aber bereit sein, sich hier voll einzubringen. Deshalb muss sich der eine oder andere fragen, ob er weiter Bock hat, alles zu geben oder eben nicht“, hatten vor allem „Lustlos-Pässe“ den Trainer auf die Palme gebracht: „Ich hatte das Gefühl, nicht alle haben verstanden, was oder um was wir hier spielen.“ Nämlich um den Klassenerhalt, der nach den Siegen von LiT III und Ahlen nicht einfacher geworden ist, auch wenn Neuzugang Paul Freier im neuen Jahr wieder fit sein sollte. Andererseits fehlt Moritz Altenau (Auslandsreise) fast die komplette Rückrunde. Nach der 20:24 (9:11)-Niederlage des TV Verl im Kreisderby der Handball-Oberliga beim TuS Brockhagen war Torben Gottsleben am Samstagabend restlos bedient. Wütend kickte der Trainer des Tabellenvorletzten eine leere Plastikflasche durch die Halle und verschwand in der Kabine. Nach einer Viertelstunde Bedenkzeit brodelte die Enttäuschung über eine ganz schlechte Leistung seiner Mannschaft zwar immer noch in ihm, doch der 47-Jährige analysierte den Hinrundenabschluss präzise: „Die erste Halbzeit war ja noch okay, obwohl wir gefühlt die ganze Zeit in Unterzahl spielen. Und wenn Lars Jogereit mit dem Pausenpfiff den Siebenmeter verwandelt, liegen wir ja auch nur 10:11 zurück. Aber was wir in der zweiten Halbzeit spielen, das geht gar nicht.“ Tatsächlich gaben die Verler gegen einen dank seiner äußerst offensiv und aggressiv interpretierten 6:0-Abwehr auch nur in der Abwehr überzeugenden TuS Brockhagen schon in den ersten zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff mit sechs technischen Fehlern beziehungsweise Fehlwürfen die Chance auf einen Punktgewinn im Kampf um den Klassenerhalt aus der Hand. Als Niklas Fischedick den ersten Treffer für die Gäste in der zweiten Halbzeit zum 10:16 (38.) erzielte, rannten die der Musik längst aussichtslos hinterher. Und das Wie brachte Gottsleben doch noch einmal so richtig in Rage. Erstmals in dieser schwierigen Hinrunde nach dem Neuaufbau der Mannschaft kritisierte er die Einstellung seiner Spieler: „Ich hatte heute nicht das Gefühl, dass alle verstanden haben, um was wir hier gespielt haben und was wir spielen wollten.“ Vor allem Lennart Voss („Mondpässe“) und Paul Vogt („Wie in der Jugend“) bekamen ihr Fett weg. Weil die Abwehr des TV Verl nach der Pause den nun von Timo Linkert (6 Tore) gesteuerten und deutlich zielstrebigeren TuS-Angriff nicht mehr zu stoppen vermochte, konnten sich die Hallenherren auf bis zu acht Tore absetzen. Auch weil im Verler Angriff – mit Ausnahme der am Ende über Rechtsaußen herausgespielten Tore – nicht viel lief, da es an Durchsetzungsvermögen, Passsicherheit und Bewegung ohne Ball fehlte. Wenn mit Moritz Herzog ein wichtiger Rückraumspieler ausfällt, ist das aber auch schwer“, kam der Verler Coach auf die Schiedsrichter zu sprechen, die die erste Halbzeit mit sechs Zeitstrafen gegen die Gäste geprägt hatten, während sie die Gastgeber, obwohl auch nicht nur Lämmer, ungeschoren davon kommen ließen. Nach seiner dritten Zeitstrafe (23.) war für Herzog, in den letzten Wochen der beste Werfer des TV Verl, das Derby (zu) früh zu Ende. TV Verl: Tigges/T. Fischedick, Gerlach – Hartkämper (2), Vogt (1), Leitner, Voss (2), Altenau, Herzog (2), Dorow, Erichlandwehr (2), Jogereit (4/2), N. Fischedick (2), Schlüter (2), Vogler (3).



Lit 1912 3 – TuS 97 Bielefeld 26:21 (16:11)

Getragen von der lautstarken Unterstützung der Regionalliga-Truppe zeigten die Gastgeber eine sehr starke Defensivleistung.“Wir haben den Gästen keine Lücke gelassen und haben im Angriff die Ruhe bewahrt. 26 Tore sind zwar nicht die Welt. Aber insgesamt war die Leistung meiner Mannschaft richtig gut“, meinte Trainer Olaf Grintz. Kritisch wurde es nur einmal in der 47.Minute beim Stand von 19:18. „In dieser Phase hat dann aber die Konzentration wieder gepasst“, meinte der zufriedene Trainer. Durch einen 4:1-Lauf setzten sich die Nordies vorentscheidend auf 23:19 ab. Haupttorschützen Nordhemmern: Torben Meinecke (4), Sverre Wischnewski (4) und Fynn Behnecke (4). Bei den Gästen überragte Dominic Wehmeyer, der auf neun Treffer kam.



TuS Möllbergen – Ahlener SG 2 30:36 (12:17)

Nun ist der TuS Möllbergen endgültig im Mittelmaß der Oberliga versunken. Nach der dritten Niederlage in Folge rangiert die Truppe von Trainer Andre Torge mit 12:12-Zählern auf Rang sechs. Gegen die Reserve der Ahlener SG verlor der TuS mit 30:36-Toren, wobei das Ergebnis den Hausherren noch etwas schmeichelt. „Das Ergebnis ist für uns eine große Enttäuschung. Wir liegen schnell zurück und danach passte die Körpersprache nicht. 36 Gegentore sind zu viel. Das müssen wir in der kurzen Winterpause aufarbeiten“, meinte Möllbergens Trainer Andre Torge. Die Gastgeber lagen von Beginn an zurück. Knackpunkt war der 4:10-Rückstand nach fünfzehn Minuten. Nochmals Trainer Andre Torge: „Nach einem schwachen Start gingen bei einigen Spielern die Köpfe runter. Danach passte nicht mehr viel zusammen“. Nach dem 12:17 zur Pause lag der TuS zeitweilig sogar mit neun Treffern hinten. Nach dem 21:30 betrieben die Gastgeber zumindest noch Ergebniskosmetik. Mehr war für die Portaner aber nicht drin. Überragender Akteur bei Möllbergen war William Schläger, der auf dreizehn Treffer kam.

TV Isselhorst – TuS Spenge 2 24:35 (10:18)

Die Hausherren wollten nach der 25:38-Schlappe im Spitzenspiel bei der TSG Altenhagen/Heepen im Verfolgerduell gegen den TuS Spenge 2 ein anderes Gesicht zeigen. Und so sah es nach wenigen Minuten auch aus. Die Gastgeber legten ein schnelles 4:1 vor und blieben dann auch bis zum 6:5 vorn. Aber dann brach das Unheil über Isselhorst herein. Währen die Hausherren zwischen der 9. und 19.Minute ohne Torerfolg blieben, drehten die Gäste durch einen 0:8-Lauf die Partie und beim Zwischenstand von 6:13 war die Vorentscheidung sehr früh gefallen. Beim Pausenpfiff führte Spenge beim 10:18 schon sehr klar. Nach 37Minuten freuten sich die Gäste beim Stand von 10:20 das erste Mal über eine Zehn-Tore-Führung. Isselhorst kam nicht mehr entscheidend heran. Über 18:25 und 20:28 siegte Spenge ganz deutlich mit 24:35 und festigte durch diesen Kantersieg seinen zweiten Tabellenplatz. Während bei den Hausherren Maximillian Kollenberg (6), Moritz Lünstroth (5) und Felix Markquardt (4) am erfolgreichsten waren, trafen für Spenge Bennet Brinkmeier (7) und Philipp Holtmann (6) am besten.

ASV Senden – TSG Altenhagen/Heepen 30:32 (14:14)

Der Tabellenführer aus Bielefeld musste sich im Münsterland sehr strecken, um seine weiße Weste zu verteidigen. Die Gäste gingen sehr schnell mit 2:5-Toren in Front und lagen beim Zwischenstand von 9:14 schon klar mit fünf Buden vorn. Aber Senden zeigte eine tolle Moral und hatte bis zum Pausenpfiff beim 14:14 den Ausgleich geschafft. Und in der 43.Minute brachte David Ernst seinen ASV mit 21:20 in Front. Und in der Schlussviertelstunde zeigte Hannes Krassort von der TSG seine ganze Klasse. In den ersten 45 Minuten konnte er nur einen Treffer erzielen, aber in der Endphase schlug der Torjäger dann noch fünfmal zu und besiegte Senden fast im Alleingang. Bis zum 27:28 konnten die Gastgeber noch auf die Sensation hoffen, doch danach setzte sich die TSG auf 28:32 ab. In der letzten Minute traf Senden dann zwar noch zweimal, aber die Gäste feierten ihren zwölften Saisonsieg. Während beim ASV Anton Peuker (7), Jakob Janssen (5) und Hendrik Hüging (5) am besten trafen, führten bei der TSG Hannes Krassort (6) und Bjarne Franz (6) die Torschützenliste an.

 

VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 20./21.12.2025

 

Heimspiele

Sa 14.00Uhr VfL 2. Herren – TG Herford 29:30

 

Auswärtsspiele

Sa 14.00Uhr TuS SW Wehe – weibl.B-Jgd. JSG LöMO 29:16

Sa 15.45Uhr JSG H2-Handball-Hille-Hartum – männl. C-Jgd. JSG LöMO 28:20

 

VfL 2. Herren – TG Herford 29:30 (10:13)

Das Spiel unserer Reserve gegen den Tabellenvierten aus Herford stand unter keinem günstigen Stern. Bereits im dritten Angriff verletzte sich Tobias Pape am Knie und konnte nicht mehr eingesetzt werden. Wenige Minuten später erwischte es Andreas Kreft mit einer Gesichtsverletzung. Auch er konnte nicht mehr weitermachen. Der VfL erwischte den besseren Start und führte mit 4:2-Toren. Bis zum 8:8 hielten die Hausherren das Spiel offen. Danach setzte sich Herford auf 8:11 ab und führte beim Seitenwechsel beim Stand von 10:13 immer noch mit drei Toren Vorsprung. In den ersten Minuten des zweiten Durchganges lief bei den Schützlingen von Trainer Miklas Bröhenhorst nicht viel zusammen. In der 36.Minute sah es beim Stand von 11:18 nach einem Debakel für die Hausherren aus. Danach fand der VfL über den Kampf wieder besser in die Partie. Beim 17:20 war der VfL wieder in Schlagdistanz. Bis zum 19:24 in der 49.Minute blieb Herford spielbestimmend. Drei Minuten später stand die Halle Kopf, als der VfL durch einen 4:0-Lauf bis auf 23:24 herankam. Und zwanzig Sekunden vor dem Abpfiff traf Lennard Fransmeier zum 29:29. Aber in den letzten Sekunden narrte Fabian Wittenborn die VfL-Abwehr und traf sieben Sekunden vor dem Ende zum glücklichen 29:30-Siegtreffer. Trainer Miklas Bröhenhorst meinte nach dem Spiel: „Ich bin mit der Leistung meiner Truppe hochzufrieden. Lediglich zwischen der 24. und 37.Minute war der Wurm drin. Danach haben wir toll gekämpft und hatten einen Punkt verdient gehabt. Dem Siegtreffer für Herford ging ein Stürmerfoul voraus, was von den Schiedsrichtern leider nicht geahndet wurde“.

Tore: Tim-Oliver Strauch (13), Leon Schrewe (7), Lennard Fransmeier (4), Jannik Brume (3), Tim Wienkemeier (1) und Christian Bröderhausen (1).

 

 

Rückblick auf den elften Oberligaspieltag

Die Reserve der TSG Altenhagen/Heepen ist in der Oberliga Staffel 1 das Maß aller Dinge. Im Spitzenspiel deklassierten die Bielefelder den Tabellenzweiten TV Isselhorst. Am Ende schickte die TSG den Tabellenzweiten aus dem Kreis Gütersloh mit einer 38:25-Packung auf die Heimreise. Der TV Verl schrammte vor eigenem Publikum gegen den ASV Senden nur knapp am zweiten Heimsieg vorbei. Am Ende stand ein 27:27 auf der Anzeigetafel und der TV verkürzte den Abstand auf den Drittletzten Lit 1912 3 bis auf zwei Punkte. Lit hatte bei seinem Auswärtsspiel in Ahlen keine Siegeschance und kassierte eine 33:26-Niederlage. Der TuS 97 Bielefeld besiegte den Aufsteiger TuS Brockhagen mit 35:29-Toren und rückte in der Tabelle auf den fünften Rang vor. Die Reserve des TuS Spenge ließ dem Tabellenletzten TuS Brake nicht den Hauch einer Chance und rückte durch den klaren 45:32-Erfolg auf dem zweiten Rang vor.

TV Verl – ASV Senden 27:27 (16:12)

Der dritte Punkt ist auf dem Konto und damit Schlusslicht Tus Brake um genau diesen Zahler erst einmal hinter sich gelassen. Die Einordnung des 27:27 (16:12) gegen den ASV Senden im Heimspiel vor mit 280 Zuschauern besetzter Tribüne fiel Torben Gottsleben, dem Trainer des Handball-Oberligisten TV Verl, leicht. Schaue ich auf die erste Halbzeit, war es ein verlorener Punkt, aber nehme ich den finalen Spielverlauf in den letzten fünf Minuten dazu, dann müssen wir froh über diesen Zähler sein. Auf jeden Fall war es ein Punkt für die Mannschaft“, fasste Gottsleben zusammen. Diesen Mannschaftspunkt sicherte zehn Sekunden vor Abpfiff der junge Linkshänder Lukas Hartkämper, der mit Mut und Nervenstärke von Rechtsaußen erfolgreich war. „Das freut mich sehr für ihn, dass er sich diesen Wurf nimmt und trifft. Die Jungs stecken nicht auf“, sah der Trainer aber auch wieder Wellen in der Leistungskurve. Noch nicht so extrem allerdings im ersten Durchgang, in dem die Verler, angeführt vom insgesamt achtmal erfolgreichen Moritz Herzog auf Halblinks einen sehr guten Start hinlegten und nach sieben Minuten mit 5:1 vorne lagen. Auch als die Sendener sich gefangen und zum 8:8 ausgeglichen hatten, kippte das Spiel nicht. Nach einer Auszeit und mit dem erst am Tag zuvor von einem Miami-Urlaub zurückgekehrten Thilo Vogler auf links, Paul Vogt in der Mitte und Johannes Dorow am Kreis zogen die Verler wieder auf 12:8 davon und gingen mit einem verdienten 16:12-Vorsprung in die Pause. Nach Wiederanpfiff wuchs die Zahl der technischen Fehler, von vergebenen Chancen bis zu unnötigen Abspielfehlern an und gab eine Steilvorlage für das gefürchtete Konterspiel der Gäste. Dafür wurden die Verler Torleute zu einem Faktor. Torben Fischedick war im ersten Durchgang mit da bereits neun Paraden von Beginn an ein sicherer Rückhalt und kam im Ganzen auf 14 abgewehrte Bälle. Henri Tigges hielt in der 28. Minute beim 24:22 einen Siebenmeter und seine Mannschaft in der Crunchtime mit drei ganz wichtigen Paraden im Spiel. Dennoch schien Zählbares, das noch beim 25:22 (Erichlandwehr, 49. Minute) realistisch war, ernsthaft in Gefahr. Mit drei Treffern in Serie ging Senden erstmals in Führung (26:27, Minute 58:22). Nach der Auszeit des Verler Trainers verlor sein Team noch einmal den Ball, erkämpfte sich mit offensiver Abwehr dann aber die allerletzte Chance, die Hartkämper zum 27:27 nutzte.

Der Jüngste behielt die Nerven: Mit einem mutigen Wurf von Rechtsaußen erzielte Lukas Hartkämper am Samstag Sekunden vor dem Schlusspfiff den 27:27-Ausgleich für den TV Verl gegen den ASV Senden. Der Tabellenvorletzte der Handball-Oberliga hatte in einem Spiel, das er angesichts seiner ansprechenden Leistung bis zur 22:18-Führung (40.) auch hätte gewinnen können, wenigstens noch einen Punkt gerettet. „Das war wichtig für die Moral“, freute sich Thorben Gottsleben mit seinen jubelnden Spielern. Der Coach hatte bei dieser Einschätzung weniger die Tabelle im Blick als die mühsame Arbeit an den Übungsabenden, um die vielen Fehler abzustellen, die auch das Spiel gegen Senden wieder geprägt hatten. „Die Jungs haben nie aufgegeben und sich selbst belohnt, das ist wichtig“, hielt Gottsleben deshalb fest. Dass es den weiter verletzt fehlenden Neuzugang Paul Freier und den ab Ende Februar spielberechtigten Jens Bechtloff braucht, um im Kampf um den Klassenerhalt den TuS Brake endgültig hinter sich zu lassen und den Rückstand auf LIT III und Steinhagen von zwei und drei Punkten wettzumachen, weiß jeder in Verl. „Doch bis dahin tut uns jedes Erfolgserlebnis gut“, erklärte Gottsleben. In seiner Analyse schaute der Coach zufrieden auf die erste Halbzeit. Gestützt auf eine ordentliche Deckungsleistung vor dem stark beginnenden Torhüter Torben Fischedick legten die Hausherren über 5:1, 8:8 und 14:9 bis zum 16:12-Pausenstand vor, weil es auch im vor allem von Rückraumspieler Moritz Herzog mit sechs Treffern getragenen Angriff ansehnlich lief. Mit 15 Toren bei 30 Angriffen kam der TV Verl auf eine für ihn in dieser schwierigen Neuaufbausaison gute Bilanz. „Aber das kennen wir ja schon, dass wir eine gute erste Halbzeit spielen können“, stöhnte Gottsleben über die Fehlerflut nach dem Wechsel. Dass die Gastgeber trotz ihrer bedenklichen Statitistikwerte – 11 Tore bei 31 Angriffen – gegen aufdrehende Gäste ein Unentschieden retten konnten, hatten sie vor allem Henri Tigges zu verdanken. Der für Fischedick eingewechselte Keeper nahm den Sendenern mehrere freie Würfe weg, so dass die erst 1:31 Minuten vor Schluss zum ersten Mal in Führung gehen konnten. TV Verl: T. Fischedick/Tigges – Hartkämper (3), Vogt (1), N. Fischedick (2), Leitner (1), Voss, Altenau, Herzog (8), Dorow (1), Erichlandwehr (3), Jogereit (4/3), Schlüter (3), Vogler (1), Zawidzki. Bei den Gästen aus Senden trafen Hendrik Hüging (6), Jakob Janssen (5) und Felix Kordes (4) am besten.

Ahlener SG 2 – Lit 1912 3 33:26 (14:10)
Im Kampf um den Klassenerhalt kassierte Lit 1912 3 beim direkten Konkurrenten Ahlener SG eine schmerzhafte Pleite. Die Truppe von Trainer Olaf Grintz unterlag in Ahlen deutlich mit 33:26-Toren. „Wir hatten uns von dem Spiel mehr versprochen“, sagte der Lit-Coach. Doch die Erwartungen gingen nicht auf. „Wir haben uns zwar immer wieder herangekämpft, aber uns sind zu viele technische Fehler unterlaufen. Das hat Ahlen immer wieder bestraft“, berichtete Grintz. In der besten Phase kamen die Gäste nach drei Toren von Fynn Weiß von 17:22 bis auf 20:22 in der 46.Minute heran. Doch in der Endphase dominierte wieder Ahlen, das sich postwendend zum 21:26 absetzte. Die besten Noten bei Lit verdiente sich der nach einer Viertelstunde eingewechselte Torhüter Marlon Grote. Bei den Gästen führten Justus Westerbeck (7), Fynn Weiß (5) und Jonas Tabel (5) die Torschützenliste an. Bei den Hausherren traf Jonas Horstmann (7) am besten.

TuS Spenge 2 – TuS Brake 45:32 (19:13)

Wie schon so oft in den letzten Wochen hielt der Tabellenletzte aus Brake in der ersten Hälfte gut mit, um dann in der zweiten Hälfte völlig einzubrechen. So war auch beim Tabellenzweiten TuS Spenge 2. Nach zwanzig Minuten führten die Hausherren nur ganz knapp mit 12:11-Toren. Beim Halbzeitpfiff war die Partie beim Stand von 19:13 so gut wie entschieden. In der zweiten Hälfte kassierte Brake dann 26 Gegentreffer und fuhr mit einer deftigen 45:32-Klatsche zurück nach Bielefeld. Die Gäste waren mal gerade mit zwölf Akteuren nach Spenge gereist. Für den Verein aus dem Bielefelder Norden wird es ganz schwer, in diesem Jahr die Klasse zu halten.

TSG Altenhagen/Heepen 2 – TV Isselhorst 38:25 (19:11)

Die TSG Altenhagen-Heepen II sicherte sich am Wochenende einen souveränen 38:25-Heimsieg gegen den TV Isselhorst und bestätigte damit ihre starke Form in der Oberliga Staffel 1. Von der ersten Minute an zeigte die TSG eine konzentrierte Leistung: in der Abwehr aggressiv und aufmerksam, im Angriff variabel und effizient. Bereits zur Pause führte das Team verdient mit klaren Vorteilen und legte so den Grundstein für den Erfolg.
Auch nach dem Seitenwechsel ließ die Heeper Mannschaft nicht nach. In der zweiten Halbzeit erhöhte sie das Tempo immer wieder zur richtigen Zeit und nutzte Ungenauigkeiten des Gegners konsequent aus. Die energiegeladene zweite Welle funktionierte reibungslos, und trotz einzelner Auszeiten der Gäste blieb die TSG stets Herr der Lage.
Die Gastgeber zeigten über das gesamte Spiel hinweg eine geschlossene Teamleistung, in der sowohl offensive Durchschlagskraft als auch defensive Stabilität zu überzeugen wussten. Mit dem deutlichen 38:25-Sieg untermauert die TSG Altenhagen-Heepen II ihre Ambitionen in dieser Saison und nimmt viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben mit.
TSG A-H II: Max Langelahn (6), Nikolaos Grugel (5), Tim Stuecken (5), Tim Schuwerack (4), Mamoudou Sidibe (4), Bjarne Franz (3), Hannes Krassort (3), Julian Niedergriese (3), Jannik Ullmann (2), Milan Krspogacin (1), Jakob Ludwig (1), Fynn Magnus Zitzke (1), Leo Ernesto Abel, Lennart Eschler, David Stanjek, Pascal Welge. Bei den Gästen aus Isselhorst präsentierte sich lediglich Alexander Wiese in einer guten Form. Er traf gleich elfmal ins Bielefelder Tor. Dagegen blieben die sonstigen Torgaranten Moritz Lünstroth und Marvin Gregor blass. Sie konnten sie beide nur einmal in die Torschützenliste eintragen.

TuS 97 Bielefeld – TuS Brockhagen 35:29 (15:17)

Lange Zeit sah es nicht nach einem Erfolg für die Hausherren aus. Brockhagen erwischte einen tollen Start und lag schnell mit 2:6-Toren in Front. In der 20.Minute lag der Aufsteiger immer noch mit 10:13 vorn. In Durchgang eins liefen die Jürmker immer einem Rückstand hinterher. Beim Stand von 15:17 ging es in die Kabinen. In der 34.Minute freuten sich die Hausherren über ihre erste Führung, als Benny Gehring zum 18:17 traf. Bis zum 24:24 blieb es spannend, dann gelangen den Jürmkern drei Treffer in Folge zum 27:24 und spätestens beim 32:26 war die Partie entschieden. Haupttorschützen TuS 97: Benny Gehring (8), Dominic Wehmeyer (6) und Lennard Holtmann (5). Bei den Gästen überragte Matthis Griese, der sich neunmal in die Torschützenliste eintragen konnte.

Hier der Bericht aus dem Lager des TuS Brockhagen:

Auswärts beim TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck mussten wir uns am Ende mit 35:29 geschlagen geben – ein Ergebnis, das den Spielverlauf über weite Strecken nur bedingt widerspiegelt. Wir kommen stark in die Partie, sind von Beginn an präsent und gehen früh in Führung. Auch nach der Anfangsphase bleiben wir mutig, spielen unseren Handball und halten das Spiel offen. Zur Halbzeit liegen wir nur knapp vorne (15:17).
Nach dem Seitenwechsel liefern wir uns weiter einen offenen Schlagabtausch. Bis zum 24:24 sind wir voll im Spiel und zeigen, dass wir auswärts absolut auf Augenhöhe agieren können.
Dann der entscheidende Moment: Vier technische Fehler in Folge kosten uns den Rhythmus. Jöllenbeck nutzt diese Phase konsequent, kommt zu einfachen Toren und verschafft sich den entscheidenden Vorsprung. In der Schlussphase laufen wir dem Rückstand hinterher und finden keinen Weg mehr zurück ins Spiel.
Fazit:
Eine bittere Niederlage, weil deutlich mehr drin war. Der Einsatz und die Moral stimmen – an der Konsequenz in den entscheidenden Minuten müssen wir arbeiten.

VfL Mennighüffen Handball und JSG LöMO 20./21.12.2025

 

Heimspiele

Sa 14.00Uhr VfL 2. Herren – TG Herford

 

Auswärtsspiele

Sa 14.00Uhr TuS SW Wehe – weibl.B-Jgd. JSG LöMO

Sa 15.45Uhr JSG H2-Handball-Hille-Hartum – männl. C-Jgd. JSG LöMO

 

Vorbericht VfL 2. Herren – TG Herford

Am letzten Wochenende vor dem Weihnachtsfest findet in der Mennighüffer Sporthalle noch ein Meisterschaftsspiel statt und das zu einer ungewöhnlichen Anwurfzeit. Die Partie unserer Reserve gegen den Kreisrivalen TG Herford wird am Samstag bereits um 14.00Uhr angepfiffen. Das Spiel wurde deshalb so früh angesetzt, damit unsere Spieler pünktlich zur legendären VfL-Weihnachtsfeier erscheinen können. Die findet in diesem Jahr in der Alten Ziegelei in Schnathorst statt. Zuvor möchte unsere Reserve noch zwei wichtige Zähler im Abstiegskampf einfahren, aber das wird gegen TG Herford sehr schwer werden. Die Gäste, die sich in der letzten Spielzeit erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt klar machten, starteten diesmal ausgezeichnet in die Saison. Nach sechs Spieltagen rangierten die Kreisstädter mit 10:2-Punkten in der Spitzengruppe der Bezirksliga. Zur Zeit belegt die Truppe von Trainer Mario Hertel mit 14:8-Zählern und 336:331-Toren den vierten Tabellenplatz. Die VfL-Abwehr muss vor allen Dingen Kreisläufer Christian Skusa und Rückraumspieler Philipp Bucceri in den Griff bekommen. Der VfL muss schon die gesamten sechzig Minuten am oberen Level spielen, wenn man eine Chance auf den dritten Saisonsieg haben will. Die Hausherren werden auf jeden Fall auf Kevin Eickmeier und Fabian Cardinal verzichten müssen. Der VfL hofft trotz der ungewöhnlichen Anwurfzeit auf die zahlreiche und lautstarke Unterstützung der großen VfL-Fangemeinde.