VfL Handball Mennighüffen – 07./08.03.2020
Unsere erste Mannschaft konnte auch bei der Reserve des TuS Ferndorf nicht punkten. Nach der knappen 22:23-Niederlage steckt der VfL nun voll im Abstiegskampf. Unsere erste Damenmannschaft verschlief gegen die Spvg. Steinhagen 2 die erste Halbzeit völlig und unterlag klar mit 22:31-Toren. Unsere Reserve zeigte beim Abstiegskandidaten TuS Brockhagen 2 eine desolate Vorstellung und unterlag klar mit 21:28-Toren. Der Tabellenführer HSG EGB Bielefeld 2 musste neidlos die Heimstärke unserer dritten Mannschaft anerkennen. Die Truppe um Malte Bröhenhorst besiegte Bielefeld klar mit 27:22-Toren. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kam unsere vierte Mannschaft bei VfL Herford 2 immer besser ins Spiel und gewann mit 24:20-Toren. Unsere fünfte Mannschaft musste ebenfalls beim VfL Herford antreten. Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer VfL Herford 4 hielt der VfL die Niederlage noch in Grenzen und verlor nur mit 33:20-Toren.

Sa 19.30Uhr TuS Ferndorf 2 – VfL 1. Herren 23:22
So 17.00Uhr VfL 1. Damen – Spvg. Steinhagen 2 22:31
Sa 19.15Uhr TuS Brockhagen 2 -VfL 2. Herren 28:21
Sa 18.00Uhr VfL 3. Herren- HSG EGB Bielefeld 2 27:22
So 17.15Uhr VfL Herford 2 -VfL 4. Herren 20:24
So 14.45Uhr VfL 2. Damen – Tura 06 Bielefeld verlegt
So 13.30Uhr VfL Herford 4 – VfL 5.Herren 33:20

TuS Ferndorf 2 – VfL 1.Herren 23_22 (12:14)
Der VfL verlor gegen Ferndorf wie auch schon in der Hinserie mit einem Tor Unterschied. Am Ende stand in der Kreuztaler Sporthalle ein 23:22 auf der Anzeigetafel und nach dieser Niederlage steckt die Sieben von Trainer Andre Zwiener voll im Abstiegskampf. Der Vorsprung auf den Vorletzten TuS 97 Bielefeld ist auf drei Zähler zusammengeschmolzen. In Ferndorf war der VfL, der neben Lukas Mailänder, Daniel Habbe, Fynn Walter auch auf den erkrankten Tomek Tluczynski verzichten musste, zunächst gar nicht auf der Platte. Nach neun Minuten führte Ferndorf schon mit 5:0-Toren. Zu diesem Zeitpunkt nahm Andre Zwiener bereits die Auszeit und stellte sein Team neu ein. Im Angriff übernahm Christaki Kolios den Part dess Spielmachers und danach kam der VfL auf Touren. Über 6:3 und 7:4 glichen die Gäste beim 7:7 aus und bejubelten in der 24.Minute beim 10:11 die erste Führung. Über 11:13 ging der VfL beim 12:14 in die Pause. Und nach dem Wechsel erhöhte Till Orgel in der 32.Minute auf 12:15 und alles schien nach Plan zu laufen. Aber weit gefehlt. Ferndorf machte aus einem 14:16 ein 17:16 und zog über 20:17 auf 22:18 davon. Der VfL stemmte sich dann in der Endphase gegen die drohende Niederlage, konnte aber nur noch auf 23:22 verkürzen.
In 28 Minuten in der zweiten Hälfte gelangen den Gästen nur ganze sieben Tore und dann kann man solch eine wichtige Partie nicht gewinnen. Unsere Rückraumspieler Arne Kröger (2) und Till Orgel (1 Tor) kamen nicht wie gewohnt zum Zuge. Und als sich Ferndorf absetzte, vergab der VfL-Angriff einige gute Chancen. Das war in dieser Saison übrigens die sechste Niederlage unserer Truppe mit einem Tor Unterschied.

Jetzt gilt es im nächsten Heimspiel. Am kommenden Sonntag erwartet der VfL um 17.00Uhr in der Mennighüffer Sporthalle den Vorletzten TuS 97 Bielefeld.
Tore: Daniel Danowsky (5/4), Malte Ames (4), Maik Dittrich (3), Marcel Schumann (3), Jonas Köster (2), Arne Kröger (2), Till Orgel (1), Mats Köster (1) und Julian Peitzmeier (1).

VfL 1. Damen – Spvg. Steinhagen 2 22:31 (8:17)
Der VfL verschlief gegen Steinhagen die erste Hälfte und bleibt nach der klaren 22:31-Niederlage auf dem letzten Platz in der Bezirksliga. Die Abwehr des VfL war in der ersten Hälfte nicht existent und Steinhagen setzte sich schnell von 2:3 auf 2:8 ab. Über 4:12 wurden beim Stand von 8:17 die Seiten gewechselt. Und nach der Pause begannen die Schützlinge von Trainerin Sonja Balsmeyer mit dem Handballspielen. In Durchgang zwei packte die Abwehr gut zu und im Angriff wurden die sich bietenden Chancen konsequent genutzt. Über 14:23, 16:26 und 20:27 verlor der VfL am Ende klar mit 22:31-Toren. Immerhin spielte der VfL die zweite Hälfte 14:14-Unentschieden.
Tore: Maren Hildebrand (5), Luisa Herde (5), Vanessa Timm (4), Jenny Danowsky (3), Pia Sandmann (3), Franziska Büschenfeld (1) und Alena Herde (1).

TuS Brockhagen 2 – VfL 2. Herren 28:21 (16:8)
Auch unser Trainer Christian Neumann legte beim Auswärtsspiel unserer Reserve beim Abstiegskandidaten TuS Brockhagen 2 nach fünf Minuten die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Denn auch unsere Reserve lag zu diesem Zeitpunkt mit 5:0-Toren zurück. Im Gegensatz zu unserer ersten Mannschaft kam die Reserve aber nicht zurück ins Spiel und lief während der gesamten sechzig Minuten einem hohen Rückstand hinterher. Beim 7:4 war der VfL wieder dran, aber Brockhagen erhöhte auf 13:5 und ging mit einer 16:8-Führung in die Halbzeit. In der 37.Minute hatte sich der VfL noch einmal bis auf 17:13 heran gearbeitet, aber der TuS ließ sich nicht von der Siegerstraße abbringen. Über 20:14 und 25:19 gewann Brockhagen am Ende klar und verdient mit 28:21-Toren.
Christian Neumann meinte nach dem Spiel: „Das war die schlechteste Vorstellung unserer Reserve in den letzten drei Jahren. Nach sieben Minuten beim Spieldstand von 8:2 war alles schon entschieden“.
Tore: Niklas Holtmann (5/4), Fynn Walter (5), Christoph Marx (3), Maxi Schäffer (2), Miklas Bröhenhorst (2), Tom Sprenger (1,) Jonas Hoffmann (1), Andreas Kreft (1) und Marius Hepermann (1).

VfL 3. Herren – HSG EGB Bielefeld 2 27:22 (15:11)
Unsere dritte Mannschaft zeigte gegen den Tabellenführer aus Bielefeld eine tolle Leistung und brachte der HSG die vierte Saisonniederlage bei. In eigener Halle ist die Truppe von Trainer Detlev Harre eine Macht. Zunächst ging der Tabellenführermit 1:3-Toren in Front, doch danach übernahm der VfL die Initiative. Über 4:3 konnte Bielefeld beim 6:6 das letzte Mal den Ausgleich erzielen. Über 9:6 setzte sich der VfL bis zur Pause auf 15:11 ab. In Durchgang zwei kam EGB beim 17:15 und 20:18 heran, aber der VfL spielte seinen Stiefel herunter und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Über 20:16 (44.) und 22:18 (49.) lagen die Schützlinge von Trainer Detlev Harre in der 52.Minute beim 24:20 immer noch mit vier Toren vorn. Aus dem 24:20 wurde ein 26:20 und am Ende stand ein glatter 27:22-Erfolg zu Buche. In der Hinserie hatte Bielefeld den VfL ebenfalls mit 27:22-Toren geschlagen. Malte Bröhenhorst trieb seine Truppe unermüdlich an, bei der die A-Jugendlichen wieder einmal voll einschlugen und großen Anteil an diesem überraschenden Erfolg hatten. Eine ganz starke Leistung bot Torhüter Patrik Hepermann, der unter anderem vier Siebenmeter entschärfte.
Torschützen: Malte Bröhenhorst (5), Max Mülke (5), Lars Wülker (4), Fabian Schaaf (4), Luke Heinrichsmeier (4), Brian Gröppel (2), Christian Held (2) und Bastian Bekemeier (1).

VfL Herford 2 – VfL 4.Herren 20:24 (10:12)
Das Spiel begann zunächst sehr zäh. Beide Teams produzierten viele Fehler. Herford lag zunächst mit 3:0 und 5:2 in Führung. Als die Gäste zum 5:5 ausgeglichen hatten, nahmen die Gastgeber früh ihre Auszeit. Das half aber hauptsächlich den Gästen. Die Schützlinge von Trainer Detlev Harre übernahmen die Führung und gaben sie dann auch bis zum Schluss mit mehr ab. Über 7:10 ging es beim Stand von 10:12 in die Pause. Nach dem Wechsel war Herford beim 13:14 und 14:15 wieder dran, aber die Abwehr der Gäste arbeitete ausgezeichnet und ließ nur zwanzig Gegentore zu. Über 15:20 kam unsere vierte Mannschaft, bei der Dennis Stürmer und Aaron Pickhardt im Angriff überzeugten, zu einem verdienten 20:24-Auswärtssieg.
Tore: Aaron Pickhardt (8/2), Dennis Stürmer (6), Marvin Prescher (3), Daniel Reimer (3), Patrick Barkowski (2) und Andre Brandmeier (2).

VfL Herford 4 – VfL 5. Herren 33:20 (20:6)
Der ungeschlagene Tabellenführer aus Herford legte ein höllisches Tempo vor und lief einen Gegenstoß nach dem anderen. Aus einem 1:3 wurde ein 10:3 und über 15:4 führte Herford zur Pause bereits mit 20:6-Toren. In Durchgang zwei steigerte sich der VfL sowohl im Angriff als auch in der Abwehr und da Torhüter Jochen Held nach dem Wechsel bärenstark agierte, gewannen die Gäste den zweiten Durchgang mit 13:14-Toren. Am Ende gab es die erwartete, klare Niederlage, die sich aber beim 33:20 noch in Grenzen hielt.
Tore: Holger Beck (5), Eckhard Hüske (3), Andre Busse (3), Oliver Schrader (3), Andre Steffen (2), Timo Langenbach (2), Olaf Müller (1) und Uwe Timm (1).

 

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