(bg) Großer Jubel beim TuS Spenge, denn der 16. Spieltag der Handball-Oberliga hätte für den Drittliga-Aspiranten kaum besser verlaufen können. Er nahm die hohe Hürde in Soest und ist jetzt alleiniger Spitzenreiter, weil die TSG A-H Bielefeld bei Lit Germania Tribe nicht über ein Remis hinauskam. Der Vorletzte Augustdorf/Hövelhof ließ mit einem Kantersieg über Möllbergen aufhorchen, aber es sind immerhin noch vier Punkte auf Ferndorf II aufzuholen.

WAZ Gladbeck. Im Spiel gegen Schlusslicht Gevelsberg läuft fast alles gegen den VfL Gladbeck – am Ende steht aber trotzdem ein 28:27 auf der Tafel. Entsetzen in der Riesener-Halle. Noch 14 Sekunden auf der Uhr, 27:27. Dustin Dalian hat den Pfosten getroffen, Gevelsberg bekommt den Ball, kann zum Sieg treffen. Doch der Schiedsrichter pfeift Foul an Dalian – der VfL bekommt den Ball wieder, lässt ihn einmal rumlaufen, Rechtsaußen, Marcel Giesbert – Tor! Die Teamkollegen stürmen auf Giesbert zu. Noch bevor sie ihm um den Hals gefallen sind, dröhnt die Schlusssirene. Sieg für den VfL, 28:27 gegen Schlusslicht HSG Gevelsberg-Silschede. Abklatschen, Hüpfkreis auf dem Parkett – nach zuletzt zwei Niederlagen hat der VfL wieder gewonnen. Die Schlusssekunden waren aber ein Mini-Ausschnitt des Spiels und ein Symbol dafür, wie knapp die Gladbecker am Freitagabend einer peinlichen Niederlage entkamen. Das Spiel begann schon katastrophal. Nach gerade einmal 37 Sekunden pfiff das Schiedsrichtergespann zum zweiten Mal das Gerangel am Gevelsberger Kreis ab. Und zeigte dann zum Erstaunen der ganzen Halle Sebastian Janus die Rote Karte. Ein Ellenbogenschlag soll wohl der Grund gewesen sein – mindestens rätselhaft, diese Entscheidung. Am Ende aber glücklicherweise nur eine Randnotiz, denn der VfL überkam alle Hindernisse, die er in den Weg gelegt bekam – und sich oft genug auch selbst in den Weg legte. „Der Kampf hat aber gestimmt“, sagte Trainer Sven Deffte erleichtert nach dem Spiel. Mit 10/2 Toren war Björn Sankalla mal wieder zuverlässigster Schütze und einer der Matchwinner.  Die Rote Karte für Janus warf Defftes Konzept zwar über den Haufen, der VfL verkraftete sie allerdings recht gut, ging trotzdem 2:0 in Führung. und verteidigte diesen Vorsprung durch die zähe Anfangsviertelstunde bis zum 7:5. Schon hier hätte der VfL das Spiel entscheiden können, ja müssen – aber die Trefferquote vorne stimmte genau so wenig wie das Deckungsverhalten. Der etwas übermotiviert wirkende Felix Brockmann traf zwar seinen ersten Versuch aus dem linken Rückraum zum 2:0, schoss danach aber mehrere Fahrkarten in Folge. Oft genug gingen die Gevelsberger zienmlich ruppig zur Sache – so wie hier gegen Fynn Blißenbach. Auch Marcel Giesbert ließ einige freie Würfe liegen. Sven Deffte nahm die beiden aber in Schutz: „Ich habe Felix gesagt, dass er die Würfe nehmen soll. Und Giesi macht dann halt den in der letzten Sekunde.“ Obendrauf kam eine ruppige Verteidigungsweise der Sauerländer, wobei die Schiedsrichter ihre anfangs harte Linie nicht wirklich einhielten. Bis zum Sieg war es deshalb ein langer Weg. Denn wenn die Gladbecker mal trafen, kassierten sie fast postwendend das Gegentor – und blieben dann von der 16. bis zur 24. Minute ganz ohne Tor, als Gevelsberg von 7:5 auf 7:11 stellte – mit 11:14 ging es schließlich in die Kabinen. Als Giesbert in der 40. Minute zum 16:16 traf und Gladbeck zwei Minuten in Überzahl spielen durfte, schien sich das Blatt zu wenden. Aber nur kurz. Der angeschlagene Max Krönung hätte wohl am liebsten gar nicht spielen sollen, angesichts der schwachen Leistung in der ersten Hälfte hatte Sven Deffte aber keine Wahl. Krönung war zwar nicht bei 100 Prozent, kämpfte aber  Gevelsberg, das zuletzt bei einem Unentschieden am ersten Spieltag nicht verloren hatte, kämpfte, kratzte – und traf vorne, zog wieder auf 21:24 weg. Doch die Kräfte schwanden, und der VfL konnte nochmal nachlegen. Deffte brachte wieder Dalian für den Rückraum, stellte dazu Björn Sankalla an den Kreis, um nicht immer offensiv-defensiv wechseln zu müssen. Die beiden wurden die Matchwinner. Dalian (3) und Sankalla machten aus dem 23:24 ein 27:25, was die Gladbecker aber nochmals verspielten. Gevelsbergs Christopher Schrouven war es dann, der nochmals mit zwei Toren den 27:27-Ausgleich schaffte, bei 59:16 auf der Uhr aber nur die Latte traf – so dass der VfL noch einmal den Ball bekam. 45 Sekunden später brach in der Riesener-Halle der große Jubel aus.

WP Gevelsberg. Mehrfach hat Gevelsberg einen 3-Tore-Vorsprung inne, liegt dann mit zwei Treffern zurück, erkämpft sich das 27:27 – dann die letzte Sekunde . . .  Befreit aufspielen. Das wollten sie. Angesichts der aussichtslosen Lage in der Handball-Oberliga. Befreit haben sie aufgespielt, die Akteure vom Schlusslicht der HSG Gevelsberg-Silschede. Fast. Nicht in der Schlussphase. Der gastgebende VfL Gladbeck bejubelte schließlich das glückliche 28:27 (11:14). Die Uhr in der Riesener Sporthalle zeigte 59:59 an. Eine Sekunde ist noch zu spielen. Gevelsberg, zwischenzeitlich mehrfach mit drei Treffern führend, hatte sich nach einem Zwei-Tore-Rückstand in der Schlussphase zurück gekämpft. Christopher Schrouven hatte mit zwei Treffern zum 27:27 ausgeglichen. Gastgeber-Trainer Sven Deffte nahm noch eine Auszeit, besprach die letzten möglichen Szenen – als noch 75 Sekunden zu spielen sind. Schließlich ist es Marcel Giesbert, der für den glücklichen Siegtreffer sorgte. Jetzt bleibt Schlusslicht HSG Gevelsberg-Silschede nur noch zehn Spiele und noch 20 zu vergeben Punkte, um die am Freitagabend betragenen zehn Zähler Rückstand zum drittletzten, ligaerhaltenden Platz aufzuholen. Ein eigentlich nur noch theoretisch mögliches Unterfangen. Keine Frage, dass unmittelbar nach der Schlusssirene die Enttäuschung im Gevelsberger Lager riesig war. Doch Trainer Norbert Gregorz fand schnell die aufmunternden Worte, bescheinigte seinen Schützlingen einen großartigen Kampf, der nicht belohnt wurde. „Wir haben wieder einen reisigen Schritt nach vorne gemacht. Doch am Ende fehlt uns das Glück und die nötige Cleverness.“ Gevelsberg hatte gleich mehrmals eine Drei-Tore-Führung inne. Doch wie sooft, war es der Mannschaft, aus der Keeper Olschinka sowie Lindemann und Fleischhauer herausragten, nicht möglich, diese Führung zu kompensieren. Immerhin bestimmten die Gäste fast 50 Minuten lang das Geschehen auf dem Gladbecker Parkett. Der favorisierte Gastgeber holte auf, erkämpfte sich nun selbst eine Zwei-Tore-Führung (56.). Doch die Gevelsberger ließen die Köpfe nicht hängen, kämpften sich zurück. Nachdem Christopher Schrouven mit zwei Treffern zum 27:27 traf, waren noch zwei Minuten zu spielen. Im eigenen Angriff ließ Gregorz nun mit sieben Feldspielern agieren. Und fast wäre der Coup auch gelungen. Bei eigenem Ballbesitz ging es gen Gladbecker Gehäuse. Allerdings war es jetzt das Selbstvertrauen, was in den entscheidenden Szenen fehlte. So als die Schiris die Hand hoben, um ein mögliches Zeitspiel anzuzeigen. „In der Situation haben wir zu früh abgeschlossen“, so Gregorz – ohne jeglichen Vorwurf. „Das ist in unsere Situation normal, dass es da an Selbstvertrauen fehlt.“ So kam es wie es kommen musste, Gladbeck erobert den Ball, startet zum Gegenangriff über und über Außen war es Giesbert, der den umjubelten Siegtreffer markiert.

WN Bielefeld. Die Betonabwehr des VfL Mennighüffen, mit 389 Gegentoren trotz der 33 geworfenen Tore des TuS 97 weiterhin die beste Abwehr der Oberliga, bröckelte von Beginn an gewaltig. Fast schien es so, als hätten TuS-97-Torwart Christian Trittin – von Beruf Maurer – und seine Vorderleute den Gästen das passende Mischverhältnis geklaut. Am Ende triumphierten die Bielefelder mit 33:23 (17:13) – vielleicht etwas zu deutlich.  Über 3:3 (7.), 5:5 (12.) und 7:7 (15.) entwickelte sich eine muntere Anfangsphase, in der die Gastgeber schnell zwei Zeitstrafen gegen Nils Grothaus verkraften mussten. Entgegen dem in der Branche üblichen Reflex, seinen Spieler zu schonen und zunächst nicht weiter einzusetzen, ließ TuS-97-Trainer Sven Eric Husemann seinen Routinier weiterspielen: „Nils hat die 60 Minuten überlebt“, staunte Husemann. Einen ersten nennenswerten Vorsprung erarbeiteten sich die Bielefelder ausgerechnet nach einer Auszeit des VfL Mennighüffen. Till Kraatz, Lukas Heins, Grothaus und Kapitän Leon Ludwigs stellten auf 12:8 (21.). Für Mennighüffen verkürzten noch einmal Marco Büschenfeld mit zwei verwandelten Strafwürfen (11:15, 12:15) und Lukas Mailänder, nachdem der TuS zwischenzeitlich schon 15:10 in Führung gelegen hatte (24.). Zygfryd Jedrzey, Trainer des VfL, hatte sich für die zweite Halbzeit überlegt, seine diesmal bröckelnde Abwehr zu Gunsten eines Manndeckers gegen Leon Ludwigs auseinander zu reißen. „Für die verbleibenden Spieler war es so einfacher“, erkannte TuS-Spieler Arne Kämper, der im vergangenen Jahr noch für Mennighüffen spielte. Nach zwei Zeitstrafen gegen Ulrich Neumann und Mailänder lagen die Gastgeber mit 20:16 (36.) vorne und erhöhten, jetzt wieder in Gleichzahl, auf 22:16 (38.). „Unsere Abwehr war stark, und ,Buddha? Trittin war schon ganz gut. Wir haben das Torhüterduell klar gewonnen“, lobte Kämper. „Wenn du das Selbstbewusstsein, was du dir hinten erarbeitet hast, nach vorne trägst und im Angriff fast alles klappt, dann kommt so ein deutlicher Erfolg dabei heraus“, meinte ein sichtlich zufriedener Husemann, der erkannt hatte, dass sich Mennighüffen nach dem 27:22 durch Malte Begemann (49.) aufgab. Wenn noch Restzweifel bestanden, beseitigte diese wiederum Begemann mit zwei weiteren Treffern zum 29:22 (51.) endgültig. „Wir sind nicht mehr die Einzigen, denen es droht, unten rein zu rutschen“, stellt Kämper die Bedeutung des Erfolgs heraus. Der TuS 97 überholt Ferndorf II und Möllbergen und klettert auf Rang zehn.

 

NW Paderborn. Die HSG Augustdorf/Hövelhof lebt noch. Im zum Abstiegskrimi und Endspiel hochstilisierten Duell mit dem TuS 09 Möllbergen bewahrte das Fusions-Team aus der Senne kühlen Kopf und schickte den Kontrahenten mit einer 29:17 (13:7)-Packung im Gepäck auf die kurze Heimreise in Richtung Weser.
Zudem positiv: Die HSG, die in der Oberliga den Abstand auf das rettende Ufer von fünf auf vier Zähler reduzieren konnte, entschied auch den vielleicht noch mal zum Tragen kommenden direkten Vergleich mit Möllbergen für sich. Die Sandhasen präsentierten sich vor heimischem Publikum vom Anpfiff weg hervorragend vorbereitet und hochkonzentriert und warfen sich früh vom 6:5 (16.) zum 10:5 (22.) und von diesem Rückstand sollte sich der Gast von der Porta in der Folgezeit nicht mehr erholen. Direkt nach der Halbzeit (13:7) prangte bereits eine erste Zehn-Tore-Führung (17:7, 35.) in großen roten Lettern von der Anzeigetafel der Witex-Halle. Über 22:12 (49.) und 24:13 (52.) steuerte Augustdorf/Hövelhof dem 29:17-Sieg entgegen, der der höchste HSG-Erfolg in dieser Spielzeit ist. „Wir konnten uns auf einen starken Robin Wetzel im Tor und eine gute Abwehr verlassen. Zudem war Möllbergen relativ schwach im Abschluss und wir haben wiederum vorne konzentriert gespielt und Felix Bahrenberg hat ordentlich getroffen“, resümierte ein zufriedener HSG-Teammanager Udo Schildmann, der anfügte: „Vor allem in der zweiten Halbzeit haben mit dem deutlichen Vorsprung im Rücken viele Dinge gut funktioniert. Unser Trainer Micky Reiners hat kurz nach der Pause in einer Auszeit gefordert, dass die Mannschaft nicht nachlassen darf und nichts zu verschenken hat und das haben die Jungs umgesetzt.“

Mindener TB. Mit einer herben Enttäuschung endete für den Handball-Oberligisten TuS 09 Möllbergen das wichtige Duell um den Klassenerhalt bei der HSG-Augustdorf/Hövelhof. Die Mannschaft von Trainer André Torge verlor nach einer völlig indiskutablen Vorstellung beim Tabellenvorletzten überraschend deutlich mit 17:29 (7:13)-Toren. „Nur unsere Torleute hatten Normalform. Alle anderen waren davon sehr weit entfernt“, ärgerte sich Torge über den Auftritt seiner Mannschaft. Besonders wurmte den TuS-Trainer aber folgendes: „Obwohl wir das Hinspiel mit acht Toren Unterschied gewonnen hatten, haben wir den direkten Vergleich jetzt verloren“, schimpfte Torge: Zur Erinnerung: Nach Abschluss der Saison zählt bei Punktgleichheit nicht die Tordifferenz sondern, der direkte Vergleich. Zwar haben die Portaner noch fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, allerdings befindet sich Augustdorf klar auf dem aufsteigenden Ast. „Mit einer Leistung wie in Hövelhof werden wir in der Oberliga aber kein Spiel mehr gewinnen“, sagte Torge, der eine konsequente Aufarbeitung der langen spielerischen und kämpferischen Mängelliste ankündigte. Nur in der Anfangsphase war der TuS bis zum 5:7 (15.) ebenbürtig. Anschließend zogen die Gastgeber über 10:5, 13:7 (30.) auf 16:7 davon. Bester HSG-Schütze war der ehemalige TuS-Spieler Felix Bahrenberg mit elf Treffern.

Westf. Nachrichten. In der Handball-Oberliga hat der ASV Hamm-Westfalen den Sprung in das sichere Mittelfeld der Tabelle verpasst. Im Verfolgerduell scheiterte die Truppe von Coach Tobias Mateina gegen die Sportfreude aus Loxten mit 27:29 (13:9), obwohl es lange Zeit nach einem Erfolg für die Gastgeber ausgesehen hatte. So legte der Hammer Trainer die neunte Saisonniederlage seiner Mannschaft auch unter die Kategorie „richtig ärgerlich“ ab – weil der Gegner durchaus bezwingbar war und weil es vermeidbare und oftmals einfache ASV-Fehler waren, die das Treffen in der Schlussphase in Richtung der ostwestfälischen Gäste kippten. „Wir haben dem Gegner die Punkte auf dem Silbertablett serviert, und die Sportfreunde haben sie dankend mitgenommen“, ärgerte sich Mateina vor allem über die zweite Hälfte, als der Angriff seiner Youngster einfach zu statisch agierte und die Hammer Defensive die zahlreichen Kreis-Anspiele des Gegners nicht in den Griff bekam. Anfangs spielten die Hammer schnell und variantenreich im Sturm, bissig in der Abwehr und hatten den Rückraum der Gäste sicher im Griff. Und notfalls stand immer noch Maurice Behrens im Hammer Kasten, der zahlreiche Chancen sowie drei Strafwürfe vereitelte. Das Fehlen von David Wiencek (grippekrank) fiel zunächst nicht ins Gewicht, weil Kim Voss-Fels aus dem Rückraum sicher traf, Phil Schrage alle Konter verwandelte und Jan Pretzewofsky durch die Reihen der Gäste marschierte. Loxtents Trainer Thomas Lay raufte sich nach Hammer 5:2 (11.)- und 10:6 (24.)-Führungen bereits die Haare. Mit einer offensiven Fünf-Eins-Abwehr, die sich speziell auf Kim Voss-Fels konzentrierte, traf Loxten den ASV nach dem Seitenwechsel

(13:9) an einer empfindlichen Stelle. Denn Hammer Fehlversuche häuften sich – selbst klare Chancen vom Kreis oder nach Kontern wurden zur sicheren Beute des jetzt starken Gästetorhüters Pascal Welge. Tor um Tor holten die Ostwestfalen auf, sselbst eine doppelte Zeitstrafe Mitte der zweiten Hälfte hinterließ keine Spuren bei den Ostwestfalen. Konnten als Torschützen Kim Voss-Fels (23:22), Jan Pretzewofsky (24:23), David Spiekermann (25:24) und Justin Black (26:25) noch einen Führungswechsel bis zur 56. Minute verhindern, passierte dieser in der Schlussphase. Gleich dreimal trafen die Gäste zur 28:26-Führung (58.) ins Schwarze, auch nach dem Hammer Anschlusstor (28:27) durch Eike Jungemann besiegelte ein weiterer Sportfreunde-Zähler den 29:27-Sieg der Ostwestfalen.

Haller Kreisblatt. Durch den ersten Auswärtserfolg seit dem 33:29-Sieg am 9. Dezember in Möllbergen stocken die »Frösche« ihr Punktekonto auf 16:16 Zähler aus und verschaffen sich tabellarisch etwas Abstand zur unterlegenen Zweitliga-Reserve (14:18 Punkte). Dabei deutete vor knapp 100 Zuschauern in der Sporthalle des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums in Hamm zunächst viel auf einen Erfolg der Hausherren hin. Obwohl die Gastgeber in David Wiencek (81/31 Tore) auf ihren besten Schützen verzichten mussten, hatte Kim Voss Fels einen Sahnetag erwischt: Sechs Tore erzielte der Rückraumspieler aus dem Profikader bis zur Pause, zwölf gelangen ihm bis zum Schluss. SFL-Trainer Thomas Lay reagierte, ordnete nach 20 Minuten eine versetzte 5:1-Abwehr gegen Voss Fels an. Über die Stationen 2:6 (13.) und 6:10 (24.) gingen die Loxtener mit einem 9:13-Rückstand in die Pause. „Schwachpunkt war unser Angriffsspiel. Wir haben unsere Aktionen nicht konsequent zu Ende gespielt“, sagte Lay.  Bis zum 19:22 (43.) liefen die Sportfreunde weiter Rückständen hinterher. Dann drehten sie das Spiel: Kim Harting besorgte mit seinem dritten Siebenmeter den 22:22-Ausgleich, musste aber wegen seiner dritten Zeitstrafe (49.) wenig später vom Feld. Christian Kalms brachte Loxten beim 27:26 (57.) erstmals in Führung. Max Schäper machte mit dem 28:26 (58.) alles klar. Abgesehen vom sechsfachen Torschützen Paul Blankert überzeugte besonders die Achse Kalms/Jan Patzelt.

IKZ Hemer. HSV 81 Hemer – TuS Ferndorf II 29:26 (13:11). „Das war ein ganz wichtiger Sieg!“, atmete Alfred Klein, der sportliche Leiter des Handball-Oberligisten HSV Hemer, nach dem Abpfiff tief und spürbar erleichtert durch. Denn mit dem dritten Sieg in Serie wurde der Abstand zur Gefahrenzone vergrößert und mit einem nun positiven Punktekonto ein Platz im gesicherten Mittelfeld erarbeitet.  Der Erfolg fällt wohl eher in die Kategorie  „glanzloser Arbeitssieg“, denn es gab doch einigen Leerlauf im Spiel der Hausherren gegen einen Gegner, der nicht wie ein Drittletzter aufspielte und dem HSV einiges abverlangte. Deshalb wehrte sich Trainer Tihomir Knez auch dagegen, das Haar in der Suppe zu suchen und den Erfolg klein zu reden.  Der TuS erwischte auch den besseren Start und spielte sich in der Anfangsphase knappe Führungen heraus. Schlimmeres verhinderte Hemers Keeper Spiller, der in der ersten Hälfte nur elf Gegentreffer kassierte, weil er sich bei zwölf weiteren Ferndorfer Schüssen auf dem Posten zeigte. Nach dem Wechsel konnte er diese Quote allerdings nicht mehr halten. Nach dem 3:5 sorgten Christian Klein (2) und Moritz Frenzel für die erstmalige Führung zum 6:5. Doch dem Knez-Team gelang es nicht, ein größeres Polster herauszuwerfen, weil häufig einem eigenen Torerfolg im direkten Gegenangriff ein Gästetreffer folgte. Da wurde zu halbherzig in der Defensive zu Werke gegangen. Und so durften sich die Gastgeber auch nicht über neuerliche Rückstände beklagen. Doch Überzahltreffer von Becker und Schetters, ein erfolgreicher Gegenstoß von Schetters sowie B. Frenzels Treffer mit der Pausensirene sorgten für eine knappe Halbzeitführung.  Es blieb allerdings auch nach dem Wechsel dabei: Schwächen der Siegerländer wurden nicht konsequent genutzt, zu hektisch wurde beim Abschlussversuch gegen eine phasenweise offensive TuS-Abwehr agiert, und weiterhin ließ der HSV immer wieder einfache Treffer zu, so dass der TuS dran blieb und zum Ausgleich kam (13:13, 16:16).  Doch nach drei sicheren Abschlüssen von M. Frenzel sowie nach einem von Schetters verwandelten Strafwurf zeichnete sich der Sieg beim 20:16 ab. Allerdings versäumten es die Gastgeber, nun endgültig für klare Verhältnisse zu sorgen, so dass Ferndorf mehrfach bis auf zwei Treffer herankam, so nach Schetters’ vergebenem Siebenmeter oder nach Sideris gescheitertem Gegenstoß. „Statt plus vier steht es weiterhin nur plus zwei“, fasste Trainer Tihomir Knez treffend zusammen. Doch letztendlich wurde immer dann getroffen, wenn ein Torerfolg nötig war.  Und weil nun Ferndorf vermehrt unglückliche Würfe nahm und einige schlechte Vorstöße lief, stellte eine Drei-Tore-Serie zum 26:21 die Weichen endgültig auf Sieg. Ergebnistechnisch wurde es zwar wieder enger, aber in der Schlussphase war deutlich abzusehen, dass sich die Hemeraner die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen würden.

WP Siegen. HSV 81 Hemer – TuS Ferndorf II 29:26 (13:11). „Wir haben etwas zu zögerlich gespielt. Als in der zweiten Halbzeit für uns die Tür etwas aufgegangen war, haben wir unsere Chancen nicht genutzt. Wir haben den Punch zum Tor nicht gehabt so wie etwa Christian Klein auf Hemeraner Seite“, fasste Ferndorfs Trainer Michael Feldmann die 60 Minuten im mit 500 Zuschauern besetzten Grohe-Forum zusammen. Klein erzielte sieben Feldtore – so viele wie kein anderer Spieler an diesem Abend. Unterm Strich war es deshalb eine verdiente Niederlage für die Nordsiegerländer, die diesmal neben den Langzeitverletzten auch auf Mattis Michel (Einsatz in der ersten Mannschaft) verzichten mussten, aber gute erste 20 Minuten spielten. Die 5:3- bzw. 11:9-Führung transportierten die Gäste allerdings nicht bis in die Pause, kassierten sie binnen gut vier Minuten vier Treffer zum 11:13-Halbzeitrückstand und scheiterten zu oft am starken Hemeraner Torhüter Patrick Spiller. Der hielt sein hohes Niveau in den zweiten 30 Minuten zwar nicht halten, doch konnte Ferndorf davon nicht profitieren – zumindest nicht nachhaltig, denn nur bis zum 16:16 (36.) durch Jonas Haupt schnupperte Ferndorf an einem Punktgewinn. Vier Minuten später aber erlosch dieser Hoffnungsschimmer nach erneut vier Gegentoren en bloc, bog Hemer nach dem 20:16 von Moritz Frenzel auf die Siegerstraße ein. Zwar kam Ferndorf nochmal heran (21:23), doch in der Endphase hatte Hemer mit der Fan-Unterstützung im Rücken den längeren Atem.

Mindener TB. Das Ostwestfalen-Derby zwischen Lit Tribe Germania und der TSG AH Bielefeld bot alles, was der Kracher der Handball-Oberliga versprach. Harte Zweikämpfe, hitzige Diskussionen, taktische Kniffe und am Ende ein leistungsgerechtes 28:28 (14:14)-Unentschieden, über das sich die Gastgeber mehr freuen dürften als das hochgerüstete Starensemble der Liga.  Das diktierte in den Anfangsminuten das Spielgeschehen. Auch weil die Hausherren keinen Zugriff auf die Bielefelder Angreifer bekamen, die das Leder mehrmals unbedrängt aus dem Rückraum am sträflich im Stich gelassenen Keeper Kevin Körtner in die Maschen jagten. Logische Konsequenz war die schnelle 5:1-Führung der Gäste und eine frühe Auszeit von Lit-Trainer Daniel Gerling. Dessen Maßnahmen zeigten Wirkung. Gerling beorderte Jannik Borcherding an die Spitze einer 5:1-Abwehr und Linus Happel zwischen die Pfosten. „Eigentlich wollten wir die 5:1-Abwehr zwischendurch mal als Nadelstich setzen. Aber sie hat gut funktioniert. Deswegen haben wir sie von da an durchgezogen“, erzählte Gerling nach dem Spiel.  Der Bielefelder Spielfluss versiegte zusehends. Zudem brauchte Happel keine Anlaufzeit und entschärfte etliche schwere Würfe. Die Gäste taumelten und Lit drehte durch drei Treffer von Lucas Rüter, dem überragenden Jannik Borcherding und Julien Knickmeier den 9:10-Rückstand in eine 12:10-Führung. die aber nur bis zum 14:12 (28.) Bestand hatte.  Nach der Pause boten die Germanen dem Favoriten bei wechselnden Führungen weiter die Stirn. Keines der beiden Teams schaffte es, sich einmal auf zwei Treffer Differenz abzusetzen. Nach dem 28:28 durch Borcherdings zehnten Treffer sieben Sekunden vor Schluss retteten die Hausherren mit einem Kraftakt den Punkt und verlängerten die seit 2009 andauernde TSG-Negativserie in Hille. „Das Ergebnis ist leistungsgerecht“, empfand Gerling.

NW Bielefeld. Die TSG A-H Bielefeld hatte seit 2009 nicht mehr gegen LiT Tribe Germania gewinnen können – und so bleibt es auch. Im OWL-Derby kamen die Bielefelder nicht über ein 28:28 (14:14) in Nordhemmern hinaus. „Das Endergebnis spiegelt das Spiel wider“, befand TSG-Trainer Michael Boy einsilbig. Dabei begann der Handballabend aus Sicht der TSG durchaus ansprechend: Regisseur Marius Kastening erzielte schnell drei Treffer für den Tabellenzweiten. Die 5:1-Führung der Gäste – auch Julius Hinz und Nils Strathmeier hatten getroffen – zwang LiT-Trainer Daniel Gerling schnell zu einer Auszeit (6.). Gerling ordnete eine offensive 5:1-Abwehrvariante an, was gut klappte. „LiT hat sich frühe Abschlüsse genommen, die es uns ermöglicht haben, einfache Tore zu erzielen“, skizzierte Boy die Anfangsphase.  Nach 7:4 (12.) und 8:6 (14.) gerieten die Gäste nach Zeitstrafen gegen Tim Schuwerack und Tobias Fröbel in doppelte Unterzahl. Dem ersten Ausgleich (9:9) folgte alsbald auch die erste Führung für die Gastgeber (11:10, 21.), die über 13:11 und 14:12 (29.) weiter Bestand hatte. Wie in Gladbeck erfolgreich eingesetzt, versuchten es die Bielefelder deswegen mit einem siebten Feldspieler. Insbesondere die Außenspieler Hinz und Strathmeier profitierten. Dennoch lag LiT Mitte der zweiten Halbzeit meistens vorne. Lediglich beim 18:17 (37.) und 22:21 (45.) konnte die TSG die knappste aller möglichen Führungen für sich beanspruchen. Keeper Maximilian Kroll, der eigentlich geschont werden sollte, kam ab der 40. Minute und setzte Akzente, hielt zwei Siebenmeter. So waren es die jetzt Gäste, die in der Schlussphase über 26:25, 27:26 und 28:27 stets vorlegen konnte – doch LiT gelang immer wieder der Ausgleich. „Wir hatten oft die Chance, den Vorsprung auf zwei Tore auszubauen“, haderte Boy. Stattdessen spielte der zehnfache LiT-Torschütze Bocherding den Schlussakkord. Er traf zehn Sekunden vor dem Ende zum 28:28, eine echte Torchance konnten die Gäste, auch wenn sie die letzten fünf Sekunden noch in einer Auszeit besprachen, nicht mehr erspielen. Boy bilanziert trotzig: „An der Ausgangslage im Meisterschaftskampf hat sich nichts verändert.“ Die TSG muss in Spenge, das mit 23:21 in Soest siegen konnte, gewinnen.

Soester Anzeiger. Betretene Mienen beim Soester TV nach dem Heimspiel gegen den Spitzenreiter der Oberliga. Während die Gäste vom TuS Spenge ausgiebig ihren „Auswärtssieg! Auswärtssieg!“ feierten, war den Soestern anzumerken, dass sie eine große Chance vertan hatten beim 21:23 (10:9). Die Spenger waren sichtlich erleichtert nach dem Schlusspfiff, denn der STV hatte sich im Grunde selbst geschlagen. Letztendlich waren es Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachten. Und das, obwohl beim STV neben den Langzeitverletzten diesmal auch wichtige Spieler wie Leon Wolff, Julian Vukoja und Axel Loer zuschauen mussten. Soests Trainer Dirk Lohse hatte im Vorfeld schon betont, dass schon alles passen müsse, um dem Favoriten ein Bein stellen zu können. „Es hat eine Menge gepasst, aber leider nicht alles“, war Lohse zerknirscht. Die Soester 6:0-Deckung stand gut, eigentlich in allen Zusammenstellungen während der 60 Minuten. Keeper Muhr zeichnete sich dahinter gleich mehrfach aus. Doch stellte sich der STV in den entscheidenden Situationen selbst ein Bein. Eine der bittersten: Fabian Schnorfeil eroberte zwei Minuten vor Schluss beim Stand von 21:22 den Ball am eigenen Kreis gegen Holland. Doch sein Passversuch auf Picht landete bei Breuer. In der nächsten Situation fand Holland Kreisläufer Tesch, der zum Endstand traf. Davor hatte Soest mehrfach in guten Konstellationen im Vorwärtsgang den Ball verbaselt, ob durch Stürmerfouls oder ärgerliche Pässe, die beim Gegner oder im Aus landeten – auch erfahrene Spieler wie Kapitän Max Loer oder Robin Bekel waren davor nicht gefeit. So kam Soest zwar mit viel Einsatz auch noch einmal nach einem 17:20 (52.) noch einmal ran (20:20; 55.), doch wollte es einfach nicht reichen. Auch im Angriff zu siebt und dadurch mit leerem Tor war Soest zu fehleranfällig, wenngleich Spenge auch gut dagegen arbeitete. „Spenge hat es in der Abwehr besser gemacht als im Hinspiel. Und das Spiel zu siebt erfordert totale Disziplin, was uns nicht gelungen ist“, ärgerte sich Lohse. Sein Team kassierte gleich ein halbes Dutzend Treffer ins leere Tor. Doch das Angriffsspiel zu siebt war zwingend nötig, denn sechs Soester Angreifer taten sich sehr schwer. Das zeigte schon die Anfangsphase, als Max Loer erst nach genau sieben Minuten das erste Soester Tor markierte. Dass es nur 1:2 stand, lag auch an der guten Abwehrarbeit. 4:4 stand es nach einer Viertelstunde – bei der ersten Auszeit Spenges nach 16 Minuten war den Gästen der Respekt vor den Soestern anzumerken. Und zu siebt kam Soest auch immer besser in Fahrt. Anton Schönle gelang kurz vor der Pause die erste Soester Führung vom Kreis nach Loer-Anspiel (9:8; 26.). Und nach seinem 10:8 nach Picht-Pass vergab der STV sogar noch eine höhere Pausenführung. Nach Wiederbeginn wog das Spiel hin und her. Spenge wankte gewaltig, doch irgendwie schwächten sich die Soester immer wieder selber, wenn sie sich gerade im Vorteil hätten wähnen können. Spenge nutzte das über 60 Minuten gesehen letztlich aus – auch ein Zeichen von Qualität.

WN Herford. Erst kam die TSG A-H Bielefeld in der Handball-Oberliga nicht über ein Unentschieden bei Lit Tribe Germania hinaus, dann gewann der TuS Spenge 23:21 (9:10) beim Soester TV. Und damit haben die Spenger als Tabellenführer nun einen Punkt Vorsprung vor ihrem Verfolger, dürfen sich auf dem Weg zu Meisterschaft und Aufstieg noch zwei Unentschieden leisten, wenn alle anderen Spiele gewonnen werden. „Das Spiel in Soest war richtungsweisend für mich“, erklärte Spenges Trainer Heiko Holtmann, der allerdings keine gute Leistung seiner Mannschaft sah. „Wir haben uns extrem viele technische Fehler geleitet – und trotzdem gewonnen“, interessierte ihn am Ende vornehmlich das Ergebnis der Partie. Ausschlaggebend dafür war seiner Meinung nach die gut besetzte Spenger Bank und die individuelle Qualität der Spieler, wobei er allerdings nur den beiden Kreisläufern Gordon Gräfe und Oliver Tesch zufriedenstellende Leistungen bescheinigte. „Alle anderen Spieler hatten Aussetzer. Wir haben zum Beispiel von den Außenpositionen viel verworfen und immer wieder Fehler im Spiel gehabt“, berichtete er. Dennoch lag Spenge nach zwischenzeitlichen Rückständen beim 20:17 in der 52. Minute scheinbar sicher vorn. Dann aber sah zunächst Sebastian Reinsch wegen eines Foulspiels die rote Karte, anschließend musste Filip Brezina für zwei Minuten vom Platz. In doppelter Überzahl gelang den Gastgebern der Ausgleich. Aber davon ließ sich der Oberliga-Tabellenführer nicht sonderlich beeindrucken: Zwei Tore durch Phil Holland bescherten Spenge eine erneute Führung. „Und die haben wir sicher nach Hause gebracht“, freute sich Holtmann. Das nächste Punktspiel gegen den Rangdritten VfL Gladbeck wird am kommenden Samstag, 24. Februar, schon 16.45 Uhr angepfiffen.

 

VfL Gladbeck – HSG Gevelsberg-Silschede 28:27 (11:14). VfL-Tore: Björn Sankalla (10/2), Christoph Enders (4), Marcel Giesbert (4), Dustin Dalian (4), Max Krönung (3/1), Fynn Blissenbach (1), Felix Brockmann (1), Hendrik Alkemper (1). HSG-Tore: Tobias Fleischhauer (6), Sebastian Breuker (5), Christopher Schrouven (4), Jannik Still (4), Sam Lindemann (4), Rafael Dudczak (2), Björn Rauhaus (2).

TuS Bielefeld/Jöllenbeck – VfL Mennighüffen 33:23 (17:13). TuS-Tore: Leon Ludwigs (7), Nils Grothaus (5), Arne Kämper (5/3), Malte Begemann (4), Christian Niehaus (4), Till Kraatz (3), Lukas Heins (3), Jakob Röttger (2). VfL-Tore: Marco Büschenfeld (6/5), Lukas Mailänder (4), Malte Ames (4), Ulrich Neumann (3), Tomasz Tluczynski (3), Maik Dittrich (2), Pascal Schumann (1).

HSG Augustdorf/Hövelhof – TuS 09 Möllbergen 29:17 (13:7). HSG-Tore: Felix Bahrenberg (11), Dusan Maric (8/1), Sebastian Rumniak (4), David Honerkamp (2), Sergej Braun (1), Jakob Pritschert (1), Lennart Pieper (1), Jannes Gräser (1). TuS-Tore: Simon Witte (5), Patrick Kurz (4), Sebastian Berg (3), Martin Damm (2), Frederic Altvater (2/2), Timo Beining (1).

ASV Hamm-Westfalen II – Spfr. Loxten 27:29 (13:9). ASV-Tore: Kim Voss-Fels (12/4), Jan Pretzewofsky (5), Eike Jungemann (3), Phil Schrage (2), Dennis Richter (2), David Spiekermann (1), Vincenz Saalmann (1), Justin Black (1). SF-Tore: Paul Blankert (6), Max-Leroy Schäper (5), Jan Patzelt (5), Max Harnacke (4), Christian Kalms (4/1), Kim Harting (3/3), Thilo Stinhans (2).

HSV Hemer – TuS Ferndorf II 29:26 (13:11). HSV-Tore: Moritz Frenzel (8/1), Christian Klein (7), Tobias Schetters (4/1), Marvin Rosian (4), Maximilian Klein (3), Torben Voigt (2), Torsten Becker (1). TuS-Tore: Leon Sorg (7), Michel Sorg (7/4), Jan Niklas Klein (4), Erik Irle (3), Fabian Paul (2), Jonas Haupt (2), Jakob Rengel (1).

LiT Germania Tribe – TSG A-H Bielefeld 28:28 (14:14). LiT-Tore: Jannik Borcherding (10), Kim-Patrick Kliver (4), Julian Knickmeier (4/2), Lucas Rüter (3), Marvin Mundus (3), Nico Kruse (1), Linus Happel (1), David Finke (1), Jona Finke (1). TSG-Tore: Julius Hinz (10/1), Nils Strathmeier (5), Marius Kastening (5), Luca Sewing (3), Johannes Krause (3), Tim Schuwerak (1), Jonas Zwaka (1).

Soester TV – TuS Spenge 21:23 (10:9). STV-Tore: Benni Haake (6/1), Max Loer (5/1), Anton Schönle (4), Max Picht (3), Fabian Schnorfeil (2), Jan-Ole Zülsdorf (1). TuS-Tore: Phil Holland (7/2), Sebastian Reinsch (4), Oliver Tesch (4), Sebastian Kopschek (3), Leon Prüßner (3), Fabian Breuer (1), René Wolff (1).

(bg) Recht fleißig waren die Torjäger der Handball-Oberliga. Der „Club der Hunderter“ hat sich am 16. Spieltag verdoppelt, denn nun weisen auch Gladbecks Björn Sankalla, Julius Hinz (SA-H Bielefeld) und der Soester Max Loer eine dreistellige Ausbeute auf. Spitzenreiter bleibt der Hemeraner Moritz Frenzel, neuer Zweiter ist der Augustdorfer Dusan Maric.Hier die Spitzengruppe:

Moritz Frenzel (Hemer) 121/11

Dusan Maric (Augustdorf) 109/44

Björn Sankalla (Gladbeck) 106/27

Julius Hinz (A-H Bielefeld) 106/31

Max Krönung (Gladbeck) 104/16

Max Loer (Soest) 100/49

Phil Holland (Spenge) 95/37

Felix Bahrenberg (Augustdorf) 90

Daniel Meyer (Bielefeld/J.) 84/34

Julian Knickmeier (LiT) 83/25

Sebastian Reinsch (Spenge) 81/4

David Wiencek (Hamm II) 81/31

Jannik Borcherding (LiT) 78/4

Max Picht (Soest) 75/4

Tomasz Tluczynski (Mennighüffen) 75/20

Mattis Michel (Ferndorf II) 75/21

Lucas Rüter (LiT) 74/25

Marco Büschenfeld (Mennighüffen) 74/37

Kim Voss-Feld (Hamm II) 73/7

Frederic Altvater (Möllbergen) 73/25

Jannik Gartmann (LiT) 66/2

Christian Klein (Hemer) 71

Leon Sorg (Ferndorf II) 71

Sebastian Berg (Möllbergen) 70/12

 

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