VfL 1. Herren – TSG AH Bielefeld 20:22 (12:11) Der VfL hatte den großen Favoriten aus Bielefeld wieder am Rande einer Niederlage, aber diesmal gewannen die Gäste mit viel Glück mit 20:22-Toren. Wenn der VfL in den letzten vier Minuten nicht zwei glasklare Torchancen ausgelassen hätte, wäre der Meisterschaftskandidat schon wieder am Löhner Gymnasium gestolpert. Bielefeld ging zwar mit 0:1 in Führung, doch dann bestimmte der VfL lange Zeit das Spiel. Über 4:2 lagen die Hausherren beim 9:6 das erste Mal mit drei Buden vorn. In dieser Phase überzeugten Arne Kröger und Mats Köster, die sich immer wieder in Szene setzen konnten und acht der zwölf Treffer bis zur Pause erzielten. Zudem spielte Nachwuchstalent Marcel Schumann in der ersten Hälfte auf Linksaußen und überzeugte durch zwei blitzsaubere Gegenstoßtore. Beim Stand von 12:11 ging es in die Kabinen. Nach dem Wechsel stand die Abwehr der Gäste sehr gut und über 14:13 gelang der TSG beim 14:15 die zweite Führung in dieser Partie. In der Folgezeit kassierte der VfL beim Stand von 15:16 innerhalb von drei Minuten drei Zeitstrafen und das nutzten die Gäste zur 15:19-Führung. Erst in der 47.Minute zeigten die beiden Unparteiischen das erste Mal für den VfL auf den Punkt. Tomek Tluczynski verwandelte den Strafwurf sicher zum 16:19. Altenhagen erhöhte auf 16:20 und zeigte dann Nerven. Der VfL kämpfte unverdrossen weiter und als der Anschlusstreffer zum 19:20 gelang, stand die Halle Kopf. Dann hatte der VfL noch dreimal die Möglichkeit, die Partie zu drehen, aber Maik Dittrich und zweimal Lukas Mailänder scheiterten am guten Gästeschlussmann Paul Twarz. Ein abgefälschter Wurf von Maximillian Schüttemeyer brachte dann die Entscheidung zugunsten der Gäste. Am Ende kam der Titelfavorit aus Bielefeld zu einem ganz glücklichen Sieg, denn sie bekamen gleich sieben Strafwürfe zugesprochen, die alle von Dusan Maric eiskalt verwandelt wurden. Dagegen zeigten die Unparteiischen erst in den letzten dreizehn Minuten nur zweimal für den VfL auf den Siebenmeterpunkt. Beide Strafwürfe verwandelte Tomek Tluczynski ebenfalls ganz sicher. Am Ende kam Bielefeld auf nur fünfzehn Feldtore, was für die gute Abwehrleistung des VfL sprach. Zudem zeigte Torhüter Kevin Körtner eine ganz ausgezeichnete Vorstellung. Tore VfL: Arne Kröger (6), Tomek Tluczynski (4/2), Mats Köster (3), Marcel Schumann (2), Daniel Danowsky (2), Malte Ames (1), Till Orgel (1) und Lukas Mailänder (1). Tore Bielefeld: Dusan Maric (7/7), Luca Sewing (4), Maximilian Schüttemeyer (4), Dominik Waldhof (3), Marius Schrage (2), Daniel Meyer (1) und Paul Twarz (1). 

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