TuS Brake – VfL Mennighüffen
Die Braker dürften den Sprung in die obere Tabellenhälfte – und damit den vorzeitigen Klassenerhalt – bei sieben Punkten Rückstand auf den TuS 97 kaum mehr schaffen. In die demnach zu erwartende Abstiegsrunde könnte etwas unerwartet Mennighüffen folgen, dessen Partie gegen Harsewinkel inzwischen dreimal coronabedingt verlegt wurde. Mennighüffen hinkt also nicht nur den Erwartungen, sondern auch dem Spielplan hinterher.
Für Brake gilt es, möglichste viele Punkte mit in die Abstiegsrunde zu nehmen – also auch zwei gegen Mennighüffen. Das wird allerdings, so schätzt es Brakes Sportlicher Leiter Lucas Tiemann ein, nicht so ganz einfach werden: „Kreisläufer Patrick Welge hat in der Weihnachtspause seinen Dienst aus gesundheitlichen Gründen quittiert, Rückraumspieler Nils Buschmann soll möglichst auch nicht mehr spielen. Das macht es natürlich nicht besser.“ Ein Sieg wäre somit ein echter Coup im Abstiegskampf.
TuS Brake – VfL Handball Mennighüffen 22:28 (11:19)
Das war ein ganz wichtiger, aber auch souveräner Sieg des VfL beim Aufsteiger TuS Brake. Sollten sich beide Teams nach der Vorrunde in der Abstiegsrunde wiedersehen, nähme der VfL 4:0-Punkte mit in die nächste Runde, während der TuS aus dem direkten Vergleich mit dem VfL 0:4-Zähler auf dem Konto hätte.
Am Samstag führten die Hausherren nur einmal, nämlich beim 5:4 in der 10.Minute. Danach kam VfL-Torhüter Tobias Bekemeier auf Touren (17 Paraden) und der VfL setzte sich über 9:12 bis zur Pause auf 11:19 ab. Diesmal verwerteten die VfL-Angreifer ihre Chancen konsequent. In der 54.Minute kam Brake noch einmal bis auf 21:25 heran, aber durch drei Tore in Folge machte der VfL den Sack zu. Beim VfL trafen Tim Huckauf (7/1), Arne Kröger (6), Mats Köster (6) und Marcel Schumann (4) am besten. Bei Brake führten Luis Merschieve und Moritz Eichelsbacher mit jeweils fünf Treffern die Torschützenliste an.
Sportfreunde Loxten – TuS 97 Bielefeld
Im Hinspiel gab es einen Schock für den Sportfreunde. Marian Stockmann verletzte sich bei seinem Wurf zum 14:18 für sein Team und blieb auf dem Hallenboden liegen. Die bittere Diagnose – Kreuzbandriss. Am Ende des Hinspiels kam der TuS noch zu einem nicht erwarteten 25:25-Unentschieden. In der Rückrunde möchte Trainer Pierre Limberg mit seiner Truppe noch einmal für eine Überraschung sorgen. Dabei setzt er auf seinen Keeper Pascal Welge und Torjäger Tim Weischer. Die Sportfreunde, die 400Fans in die Sporthalle lassen dürfen, brennen auf eine Revanche.
Sportfreunde Loxten – TuS 97 Bielefeld 34:24 (18:15)
Im zweiten Vergleich zwischen Loxten und dem TuS waren die Jürmker chancenlos. Während die Truppe von Trainer Pierre Limberg in Durchgang noch gut mitgehalten hatte, wurde sie in der zweiten Hälfte von den Fröschen überrollt. Beim 5:6 lag der TuS das letzte Mal vorn. Bis zur Pause hatten sich die Sportfreunde eine 18:15-Führung erarbeitet. Nach der Pause brach das Unheil über die Gäste herein. Schnell hatte Loxten auf 21:15 erhöht und lag dann in der 45.Minute beim 29:19 mit zehn Buden vorn. Die Abwehr der Hausherren mit ihrem überragenden Torhüter Marco Possehl (15 Paraden) ließen in Durchgang zwei nur noch neun Gegentore zu und siegten ganz klar mit 34:24. Die zweite Hälfte entschieden die Frösche mit 16:9 für sich.
Während bei Loxten Maxi Harnacke (11), Simon Schulz (9/2) und Aaron Von Ameln (6) die Torschützenliste anführten, traf beim TuS Tim Weischer (6 Treffer) am besten.
Gruppe 2
HC TuRa möchte Hinspiel-Sieg gegen Bommern wiederholen
„Wir haben uns bei der Videokonferenz des Handballverbandes Westfalen für eine Weiterführung des Spielbetriebs in der Oberliga ausgesprochen und bestreiten demnach auch das fällige Punktespiel in Bommern“, gab Thomas Rycharski, Trainer des HC TuRa Bergkamen, im Gespräch bekannt. So stellt der HC TuRa sich am Freitagabend auswärts dem Tabellenvierten TuS Bommern.
Trotz der Pause will der HCT den Schwung aus den letzten beiden gewonnenen Partien gegen Ferndorf und Hemer mitnehmen in das Bommern-Spiel. „Wir haben gut trainiert mit fast vollzähligem Kader“, gibt sich HCT-Trainer Tomas Rycharski zuversichtlich. Einzig Mirko Kauer (Knie-OP) fehlte, Hendrick Hoppe ist im Aufbautraining. Torhüter Marvin Banaschak steht wieder zur Verfügung. Ein Neuer, genauer gesagt ein Rückkehrer, läuft auch wieder für die TuRaner auf, gibt sein Debüt in Bommern – David Honerkamp, ein schneller Rückraumspieler, spielte zuletzt in Kinderhaus, und will mithelfen, den Kampf des HCT um den Klassenerhalt erfolgreich zu bestehen.
Das Hinspiel gegen Bommern gewann Bergkamen im September letzten Jahres 29:26. Das gilt es zu wiederholen. Stimmt die Deckungsleistung, kann es auch gut nach vorne gehen, um dann zu den notwendigen Toren zu kommen – wie im Hinspiel. Mit der Partie gegen Bommern beginnen für den HC TuRa die Spiele, wo man punkten muss, um in sichere Gefilde zu kommen. Viel mehr noch anschließend gegen Gevelsberg, Haltern und Ferndorf.
TuS Bommern – HC TuRa Bergkamen 25:32 (11:16)
Ein starker Auftritt der TuRa-Oberligamänner in Bommern, der wurde mit einem deutlichen Auswärtserfolg, dem dritten Sieg in Folge, belohnt. Nach den Erfolgen gegen Ferndorf und Hemer kamen am Freitagabend zwei wichtige Zähler dazu, sodass die Rycharski-Truppe jetzt Anschluss an das Mittelfeld gefunden hat. Jetzt folgen zwei Heimspiele gegen Gevelsberg und Haltern, wo man sich weiter positiv in Szene setzen kann, ja muss.
Nach ausgeglichenem Spielverlauf in der ersten Viertelstunde brachte Niklas Domanski seine TuRaner nach 19 Minuten erstmals mit 9:8 in Führung. Damian Nowaczyk und David Honerkamp erhöhten auf 11:8. Der Neuzugang war bis zur Pause noch zwei weitere Male erfolgreich und stellte das Ergebnis auf 16:11. Zu Beginn von Halbzeit zwei blieb Bergkamen auf der Siegerstraße – Domanski und Honerkamp erhöhten auf 18:11 (33.). Eigentlich schon eine Vorentscheidung. Dann kam der große Auftritt von Damian Nowaczyk, der sich von der 44. bis 53. Minute noch vier weitere Male in die Torschützeliste eintragen konnte. Den Schlusspunkt setzte Lauritz Wefing. Am Ende großer Jubel beim HC TuRa.
TuRa-Trainer Thomas Rycharski: Das war ein ganz wichtiger Sieg, zudem hochverdient. Er sollte unser Selbstvertrauen weiter steigern. Wir müssen auf diesem Level jetzt weiter machen. Die nächsten Spiele sind ebenso wichtig. Der Sieg, die Siege zuletzt sind auch ein Ausdruck besserer Trainingsbeteiligung. Wir hatten zuletzt 18, 19 Spieler beim Training. Da lässt sich vieles trainieren, was sich dann im Spiel gut umsetzen lässt. In Bommern waren wir bis auf die ausgeglichene erste Viertelstunde das bessere Team. Unsere Deckung stand. Wir sind auch nach der frühen Roten Karte gegen Terbeck nicht aus dem Tritt gekommen. Wir als Trainerteam sind hochzufrieden über den Auftritt der Mannschaft. Neuzugang David Honerkamp hat gezeigt, dass er uns weiterhelfen kann.
HC TuRa: Walter, Banaschak; Nowaczyk 7, Roßfeldt, Fülber 1,Terbeck 4, Webers, Wefing 3, Trost 5, Domanski 8, Honerkamp 4, Saarbeck, Rotert.
Bommerns Trainer Krefter sprach von einem blutlerren Auftritt seiner Truppe, bei der Felix Groß und Maximillian Büchel mit jeweils fünf Treffern die Torschützenliste anführten.
VfL Eintracht Hagen II – HTV Hemer
In der Halbzeitpause hat er schon wieder ein paar Trickwürfe gezeigt: Jonas Brieden, mit bislang 40 Saisontreffern einer der gefährlichsten Torschützen beim Handball-Oberligisten HTV Hemer, befindet sich mit seiner Knöchelverletzung auf dem Weg der Besserung. Wie hoch die Wertschätzung für den wurfstarken Rückraumspieler innerhalb der Mannschaft ist, zeigt auch die Tatsache, dass Routinier Philip Trattner im Testspiel gegen Drittligist TuS Volmetal (28:34) im Trikot von Brieden mit der Nummer 3 auflief. „Wir können Jonas nicht ersetzen, er gibt unserem Spiel mehr Qualität“, verdeutlicht auch HTV-Trainer Pedro Alvarez..
Brieden saß beim Testspiel gegen Volmetal zwar schon wieder mit auf der Bank, kam aber noch nicht zum Einsatz. „Ein bisschen Schmerzen spüre ich schon noch, ob es für einen Einsatz gegen Hagen reicht, weiß ich noch nicht“, sagt Brieden mit Blick auf die nach derzeitigem Stand noch angesetzte Wiederaufnahme der Meisterschaft am kommenden Samstag (19.30 Uhr) bei der Reserve des Zweitligisten VfL Eintracht aus der Nachbarstadt. Ob das Spiel überhaupt stattfinden kann, steht noch nicht fest. Der Handballverband Westfalen hat bekanntlich per Votum aufgefordert, über Fort- oder Aussetzung der Saison abzustimmen und will nach den bis zum heutigen Stichtag erwarteten Rückmeldungen der Vereine spätestens bis zum Ende der Woche mitteilen, ob und wie die Meisterschaft fortgesetzt werden soll.
Auch wenn der aktuell auf Rang fünf stehende HTV bei vier Punkten Rückstand zum Viertplatzierten TuS Bommern noch Chancen auf den direkten Klassenerhalt hat, rücken die Verantwortlichen auch die Teilnahme an der Abstiegsrunde ins Blickfeld. Sollte der HTV den direkten Klassenerhalt verpassen, bekäme das Team aufgrund der geltenden Spielordnung die gegen Teilnehmer der Aufstiegsrunde erzielten Punkte abgezogen.
„Das ist ärgerlich, aber so sind die Regeln und es ist ja auch insofern fair, weil so nur die Punkte gegen direkte Konkurrenten zählen“, sagt HTV-Kapitän Bastian Frenzel. Der HTV würde nach derzeitigem Stand zwei Zähler für den erreichten Sieg gegen Bommern einbüßen und ginge mit sechs Zählern in die Abstiegsrunde. Vor diesem Hintergrund ist gut möglich, dass Rückraumspieler Brieden sein Comeback noch vertagt und für die Partie gegen das Spitzenteam aus Hagen, das für die Aufstiegsrunde qualifiziert ist, geschont wird. „Für die wichtigen Spiele gegen Ferndorf und Gevelsberg-Silschede will ich dabei und wieder richtig fit sein“, sagt der 23-Jährige..
VfL Eintracht Hagen II – HTV Hemer 32:26 (16:14)
Ohne den kurzfristig wegen einer Erkältung fehlenden Teamkapitän Bastian Frenzel musste der HTV am Samstagabend improvisieren: Youngster Yannis Spiekermann übernahm die Rolle des Spielmachers. „Natürlich können wir die Qualität von ,Basti’ nicht ersetzen, aber wir haben das im Team gelöst. Und auch Yannis hat das stark gemacht“, stellte HTV-Trainer Pedro Alvarez heraus.Die Hemeraner spielten mutig und erfrischend auf: Die vom ehemaligen tschechischen Nationalspieler Pavel Prokopec trainierte Eintracht-Reserve geriet in Not und Rückstand – 3:6 (7.). Der HTV konnte diesen Drei-Tore-Vorsprung zunächst noch halten (6:9/14.), erzielte in den folgenden zehn Minuten aber nur ein Tor. Und so drehten die Gastgeber die Partie und kamen zu einer klaren Vier-Tore-Führung – 14:10 (24.). „Wir sind noch nicht so weit, dass wir konstant ein Niveau halten können und ermöglichen dem Gegner in unseren Schwächephasen immer viel zu viele einfache Tore“, analysierte Trainer Alvarez, dessen Mannschaft diesen 1:8-Negativlauf von der 14. bis zur 24. Spielminute letztlich nicht mehr kompensieren konnte.
Angeführt von einem überragenden Philip Trattner, der mit zehn Treffern zum gefährlichsten HTV-Werfer avancierte und einem starken „Comebacker“ Jonas Brieden zeigten die Hemeraner aber eine starke Moral und kämpften sich noch einmal heran. Beim 26:24 (54.) durch Brieden schien bei zwei Tore Rückstand eine packende Schlussphase möglich – aber hier fehlte den HTV-Aktionen dann die nötige Besonnenheit. „Das war zu hektisch, wir haben da zu viele Ballverluste“, bemängelte HTV-Trainer Alvarez. Und diese Unzulänglichkeiten wussten die Gastgeber zu bestrafen und zogen binnen 120 Sekunden spielentscheidend auf 29:24 (56.) davon.
Eintracht II: Vogt, Umejiego; Schlotmann (1), Funke (2), Pallasch (4), Knutzen (3), Kosakowski, Meier (3), Beemsterboer (8), Athanassoglou, Queckenstedt (2), Ingwald (6), Panisic (3), Vogt
HTV: A. Wizy, Jurakic, D. Bock; Brieden (7/4), Luzyna (1), Trattner (10), Brückner, Bjelanovic (1), Voß, Ostermann (2), Beuse, Sahlmann (1), Lübbering (1), Spiekermann (1), Schroth (2)
Pavel Prokopec (Trainer Eintracht Hagen): „Wir haben mit einer offensiven Abwehrvariante begonnen und Jonas Brieden zunächst überhaupt nicht in den Griff bekommen. Dann haben wir unser Tempospiel aufziehen können, haben besser verteidigt und das Spiel verdient gewonnen.“
Pedro Alvarez (Trainer HTV Hemer): „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, wobei ich mit dem Ergebnis und der Schlussphase nicht zufrieden bin. Wir haben in den letzten fünf Minuten abgebaut und zu viele Fehler gemacht. Sehr positiv ist, dass wir einen starken Gegner richtig beschäftigen konnten.“
Vorschau und Rückblick auf den letzten Oberligaspieltag
TuS Brake – VfL Mennighüffen
Die Braker dürften den Sprung in die obere Tabellenhälfte – und damit den vorzeitigen Klassenerhalt – bei sieben Punkten Rückstand auf den TuS 97 kaum mehr schaffen. In die demnach zu erwartende Abstiegsrunde könnte etwas unerwartet Mennighüffen folgen, dessen Partie gegen Harsewinkel inzwischen dreimal coronabedingt verlegt wurde. Mennighüffen hinkt also nicht nur den Erwartungen, sondern auch dem Spielplan hinterher.
Für Brake gilt es, möglichste viele Punkte mit in die Abstiegsrunde zu nehmen – also auch zwei gegen Mennighüffen. Das wird allerdings, so schätzt es Brakes Sportlicher Leiter Lucas Tiemann ein, nicht so ganz einfach werden: „Kreisläufer Patrick Welge hat in der Weihnachtspause seinen Dienst aus gesundheitlichen Gründen quittiert, Rückraumspieler Nils Buschmann soll möglichst auch nicht mehr spielen. Das macht es natürlich nicht besser.“ Ein Sieg wäre somit ein echter Coup im Abstiegskampf.
TuS Brake – VfL Handball Mennighüffen 22:28 (11:19)
Das war ein ganz wichtiger, aber auch souveräner Sieg des VfL beim Aufsteiger TuS Brake. Sollten sich beide Teams nach der Vorrunde in der Abstiegsrunde wiedersehen, nähme der VfL 4:0-Punkte mit in die nächste Runde, während der TuS aus dem direkten Vergleich mit dem VfL 0:4-Zähler auf dem Konto hätte.
Am Samstag führten die Hausherren nur einmal, nämlich beim 5:4 in der 10.Minute. Danach kam VfL-Torhüter Tobias Bekemeier auf Touren (17 Paraden) und der VfL setzte sich über 9:12 bis zur Pause auf 11:19 ab. Diesmal verwerteten die VfL-Angreifer ihre Chancen konsequent. In der 54.Minute kam Brake noch einmal bis auf 21:25 heran, aber durch drei Tore in Folge machte der VfL den Sack zu. Beim VfL trafen Tim Huckauf (7/1), Arne Kröger (6), Mats Köster (6) und Marcel Schumann (4) am besten. Bei Brake führten Luis Merschieve und Moritz Eichelsbacher mit jeweils fünf Treffern die Torschützenliste an.
Sportfreunde Loxten – TuS 97 Bielefeld
Im Hinspiel gab es einen Schock für den Sportfreunde. Marian Stockmann verletzte sich bei seinem Wurf zum 14:18 für sein Team und blieb auf dem Hallenboden liegen. Die bittere Diagnose – Kreuzbandriss. Am Ende des Hinspiels kam der TuS noch zu einem nicht erwarteten 25:25-Unentschieden. In der Rückrunde möchte Trainer Pierre Limberg mit seiner Truppe noch einmal für eine Überraschung sorgen. Dabei setzt er auf seinen Keeper Pascal Welge und Torjäger Tim Weischer. Die Sportfreunde, die 400Fans in die Sporthalle lassen dürfen, brennen auf eine Revanche.
Sportfreunde Loxten – TuS 97 Bielefeld 34:24 (18:15)
Im zweiten Vergleich zwischen Loxten und dem TuS waren die Jürmker chancenlos. Während die Truppe von Trainer Pierre Limberg in Durchgang noch gut mitgehalten hatte, wurde sie in der zweiten Hälfte von den Fröschen überrollt. Beim 5:6 lag der TuS das letzte Mal vorn. Bis zur Pause hatten sich die Sportfreunde eine 18:15-Führung erarbeitet. Nach der Pause brach das Unheil über die Gäste herein. Schnell hatte Loxten auf 21:15 erhöht und lag dann in der 45.Minute beim 29:19 mit zehn Buden vorn. Die Abwehr der Hausherren mit ihrem überragenden Torhüter Marco Possehl (15 Paraden) ließen in Durchgang zwei nur noch neun Gegentore zu und siegten ganz klar mit 34:24. Die zweite Hälfte entschieden die Frösche mit 16:9 für sich.
Während bei Loxten Maxi Harnacke (11), Simon Schulz (9/2) und Aaron Von Ameln (6) die Torschützenliste anführten, traf beim TuS Tim Weischer (6 Treffer) am besten.
Gruppe 2
HC TuRa möchte Hinspiel-Sieg gegen Bommern wiederholen
„Wir haben uns bei der Videokonferenz des Handballverbandes Westfalen für eine Weiterführung des Spielbetriebs in der Oberliga ausgesprochen und bestreiten demnach auch das fällige Punktespiel in Bommern“, gab Thomas Rycharski, Trainer des HC TuRa Bergkamen, im Gespräch bekannt. So stellt der HC TuRa sich am Freitagabend auswärts dem Tabellenvierten TuS Bommern.
Trotz der Pause will der HCT den Schwung aus den letzten beiden gewonnenen Partien gegen Ferndorf und Hemer mitnehmen in das Bommern-Spiel. „Wir haben gut trainiert mit fast vollzähligem Kader“, gibt sich HCT-Trainer Tomas Rycharski zuversichtlich. Einzig Mirko Kauer (Knie-OP) fehlte, Hendrick Hoppe ist im Aufbautraining. Torhüter Marvin Banaschak steht wieder zur Verfügung. Ein Neuer, genauer gesagt ein Rückkehrer, läuft auch wieder für die TuRaner auf, gibt sein Debüt in Bommern – David Honerkamp, ein schneller Rückraumspieler, spielte zuletzt in Kinderhaus, und will mithelfen, den Kampf des HCT um den Klassenerhalt erfolgreich zu bestehen.
Das Hinspiel gegen Bommern gewann Bergkamen im September letzten Jahres 29:26. Das gilt es zu wiederholen. Stimmt die Deckungsleistung, kann es auch gut nach vorne gehen, um dann zu den notwendigen Toren zu kommen – wie im Hinspiel. Mit der Partie gegen Bommern beginnen für den HC TuRa die Spiele, wo man punkten muss, um in sichere Gefilde zu kommen. Viel mehr noch anschließend gegen Gevelsberg, Haltern und Ferndorf.
TuS Bommern – HC TuRa Bergkamen 25:32 (11:16)
Ein starker Auftritt der TuRa-Oberligamänner in Bommern, der wurde mit einem deutlichen Auswärtserfolg, dem dritten Sieg in Folge, belohnt. Nach den Erfolgen gegen Ferndorf und Hemer kamen am Freitagabend zwei wichtige Zähler dazu, sodass die Rycharski-Truppe jetzt Anschluss an das Mittelfeld gefunden hat. Jetzt folgen zwei Heimspiele gegen Gevelsberg und Haltern, wo man sich weiter positiv in Szene setzen kann, ja muss.
Nach ausgeglichenem Spielverlauf in der ersten Viertelstunde brachte Niklas Domanski seine TuRaner nach 19 Minuten erstmals mit 9:8 in Führung. Damian Nowaczyk und David Honerkamp erhöhten auf 11:8. Der Neuzugang war bis zur Pause noch zwei weitere Male erfolgreich und stellte das Ergebnis auf 16:11. Zu Beginn von Halbzeit zwei blieb Bergkamen auf der Siegerstraße – Domanski und Honerkamp erhöhten auf 18:11 (33.). Eigentlich schon eine Vorentscheidung. Dann kam der große Auftritt von Damian Nowaczyk, der sich von der 44. bis 53. Minute noch vier weitere Male in die Torschützeliste eintragen konnte. Den Schlusspunkt setzte Lauritz Wefing. Am Ende großer Jubel beim HC TuRa.
TuRa-Trainer Thomas Rycharski: Das war ein ganz wichtiger Sieg, zudem hochverdient. Er sollte unser Selbstvertrauen weiter steigern. Wir müssen auf diesem Level jetzt weiter machen. Die nächsten Spiele sind ebenso wichtig. Der Sieg, die Siege zuletzt sind auch ein Ausdruck besserer Trainingsbeteiligung. Wir hatten zuletzt 18, 19 Spieler beim Training. Da lässt sich vieles trainieren, was sich dann im Spiel gut umsetzen lässt. In Bommern waren wir bis auf die ausgeglichene erste Viertelstunde das bessere Team. Unsere Deckung stand. Wir sind auch nach der frühen Roten Karte gegen Terbeck nicht aus dem Tritt gekommen. Wir als Trainerteam sind hochzufrieden über den Auftritt der Mannschaft. Neuzugang David Honerkamp hat gezeigt, dass er uns weiterhelfen kann.
HC TuRa: Walter, Banaschak; Nowaczyk 7, Roßfeldt, Fülber 1,Terbeck 4, Webers, Wefing 3, Trost 5, Domanski 8, Honerkamp 4, Saarbeck, Rotert.
Bommerns Trainer Krefter sprach von einem blutlerren Auftritt seiner Truppe, bei der Felix Groß und Maximillian Büchel mit jeweils fünf Treffern die Torschützenliste anführten.
VfL Eintracht Hagen II – HTV Hemer
In der Halbzeitpause hat er schon wieder ein paar Trickwürfe gezeigt: Jonas Brieden, mit bislang 40 Saisontreffern einer der gefährlichsten Torschützen beim Handball-Oberligisten HTV Hemer, befindet sich mit seiner Knöchelverletzung auf dem Weg der Besserung. Wie hoch die Wertschätzung für den wurfstarken Rückraumspieler innerhalb der Mannschaft ist, zeigt auch die Tatsache, dass Routinier Philip Trattner im Testspiel gegen Drittligist TuS Volmetal (28:34) im Trikot von Brieden mit der Nummer 3 auflief. „Wir können Jonas nicht ersetzen, er gibt unserem Spiel mehr Qualität“, verdeutlicht auch HTV-Trainer Pedro Alvarez..
Brieden saß beim Testspiel gegen Volmetal zwar schon wieder mit auf der Bank, kam aber noch nicht zum Einsatz. „Ein bisschen Schmerzen spüre ich schon noch, ob es für einen Einsatz gegen Hagen reicht, weiß ich noch nicht“, sagt Brieden mit Blick auf die nach derzeitigem Stand noch angesetzte Wiederaufnahme der Meisterschaft am kommenden Samstag (19.30 Uhr) bei der Reserve des Zweitligisten VfL Eintracht aus der Nachbarstadt. Ob das Spiel überhaupt stattfinden kann, steht noch nicht fest. Der Handballverband Westfalen hat bekanntlich per Votum aufgefordert, über Fort- oder Aussetzung der Saison abzustimmen und will nach den bis zum heutigen Stichtag erwarteten Rückmeldungen der Vereine spätestens bis zum Ende der Woche mitteilen, ob und wie die Meisterschaft fortgesetzt werden soll.
Auch wenn der aktuell auf Rang fünf stehende HTV bei vier Punkten Rückstand zum Viertplatzierten TuS Bommern noch Chancen auf den direkten Klassenerhalt hat, rücken die Verantwortlichen auch die Teilnahme an der Abstiegsrunde ins Blickfeld. Sollte der HTV den direkten Klassenerhalt verpassen, bekäme das Team aufgrund der geltenden Spielordnung die gegen Teilnehmer der Aufstiegsrunde erzielten Punkte abgezogen.
„Das ist ärgerlich, aber so sind die Regeln und es ist ja auch insofern fair, weil so nur die Punkte gegen direkte Konkurrenten zählen“, sagt HTV-Kapitän Bastian Frenzel. Der HTV würde nach derzeitigem Stand zwei Zähler für den erreichten Sieg gegen Bommern einbüßen und ginge mit sechs Zählern in die Abstiegsrunde. Vor diesem Hintergrund ist gut möglich, dass Rückraumspieler Brieden sein Comeback noch vertagt und für die Partie gegen das Spitzenteam aus Hagen, das für die Aufstiegsrunde qualifiziert ist, geschont wird. „Für die wichtigen Spiele gegen Ferndorf und Gevelsberg-Silschede will ich dabei und wieder richtig fit sein“, sagt der 23-Jährige..
VfL Eintracht Hagen II – HTV Hemer 32:26 (16:14)
Ohne den kurzfristig wegen einer Erkältung fehlenden Teamkapitän Bastian Frenzel musste der HTV am Samstagabend improvisieren: Youngster Yannis Spiekermann übernahm die Rolle des Spielmachers. „Natürlich können wir die Qualität von ,Basti’ nicht ersetzen, aber wir haben das im Team gelöst. Und auch Yannis hat das stark gemacht“, stellte HTV-Trainer Pedro Alvarez heraus.Die Hemeraner spielten mutig und erfrischend auf: Die vom ehemaligen tschechischen Nationalspieler Pavel Prokopec trainierte Eintracht-Reserve geriet in Not und Rückstand – 3:6 (7.). Der HTV konnte diesen Drei-Tore-Vorsprung zunächst noch halten (6:9/14.), erzielte in den folgenden zehn Minuten aber nur ein Tor. Und so drehten die Gastgeber die Partie und kamen zu einer klaren Vier-Tore-Führung – 14:10 (24.). „Wir sind noch nicht so weit, dass wir konstant ein Niveau halten können und ermöglichen dem Gegner in unseren Schwächephasen immer viel zu viele einfache Tore“, analysierte Trainer Alvarez, dessen Mannschaft diesen 1:8-Negativlauf von der 14. bis zur 24. Spielminute letztlich nicht mehr kompensieren konnte.
Angeführt von einem überragenden Philip Trattner, der mit zehn Treffern zum gefährlichsten HTV-Werfer avancierte und einem starken „Comebacker“ Jonas Brieden zeigten die Hemeraner aber eine starke Moral und kämpften sich noch einmal heran. Beim 26:24 (54.) durch Brieden schien bei zwei Tore Rückstand eine packende Schlussphase möglich – aber hier fehlte den HTV-Aktionen dann die nötige Besonnenheit. „Das war zu hektisch, wir haben da zu viele Ballverluste“, bemängelte HTV-Trainer Alvarez. Und diese Unzulänglichkeiten wussten die Gastgeber zu bestrafen und zogen binnen 120 Sekunden spielentscheidend auf 29:24 (56.) davon.
Eintracht II: Vogt, Umejiego; Schlotmann (1), Funke (2), Pallasch (4), Knutzen (3), Kosakowski, Meier (3), Beemsterboer (8), Athanassoglou, Queckenstedt (2), Ingwald (6), Panisic (3), Vogt
HTV: A. Wizy, Jurakic, D. Bock; Brieden (7/4), Luzyna (1), Trattner (10), Brückner, Bjelanovic (1), Voß, Ostermann (2), Beuse, Sahlmann (1), Lübbering (1), Spiekermann (1), Schroth (2)
Pavel Prokopec (Trainer Eintracht Hagen): „Wir haben mit einer offensiven Abwehrvariante begonnen und Jonas Brieden zunächst überhaupt nicht in den Griff bekommen. Dann haben wir unser Tempospiel aufziehen können, haben besser verteidigt und das Spiel verdient gewonnen.“
Pedro Alvarez (Trainer HTV Hemer): „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, wobei ich mit dem Ergebnis und der Schlussphase nicht zufrieden bin. Wir haben in den letzten fünf Minuten abgebaut und zu viele Fehler gemacht. Sehr positiv ist, dass wir einen starken Gegner richtig beschäftigen konnten.“
Presseberichte 15./16.01.2022
VfL Handball Mennighüffen – Wochenende 15./16.1.2022
Unsere erste Mannschaft kann doch noch gewinnen. Der letzte Sieg liegt lange zurück, denn am 2.10.2021 gewann unsere Sieben beim TV Isselhorst mit 29:26-Toren. Im Rückspiel beim TuS Brake ging es um sehr viel, da wohl beide Mannschaften nach der Vorrunde in der Abstiegsrunde landen und da werden die Punkte aus der Vorrunde mitgenommen.
Die männliche A-Jgd. der JSG Lömo konnte sich im achten Saisonspiel endlich über den ersten Sieg freuen. Gegen die TSG Harsewinkel konnte die Truppe von Trainer Miklas Bröhenhorst voll überzeugen und siegte klar mit 31:24-Toren.
Unsere zweite Damenmannschaft kassierte zum Rückrundenstart bei der SG Bünde/Dünne eine unnötige 14:17-Niederlage.
Sa 19.00Uhr TuS Brake – VfL 1. Herren 22:28
Sa 17.00Uhr A-Jgd. JSG Lömo – TSG Harsewinkel 31:24
So 13.00Uhr SG Bünde/Dünne – VfL 2. Damen 17:14
TuS Brake – VfL 1. Herren 22:28 (11:18)
Der VfL gewann auch das Rückspiel beim TuS Brake klar mit 22:28-Toren und kam während der gesamten Partie nur zu Beginn einmal in Bedrängnis, als der TuS nach einem 2:4 innerhalb von vier Minuten mit 5:4 in Front ging. Das sollte dann aber die letzte Führung der Truppe von Trainer Siggi Jerdzej bleiben. Durch einen 0:3-Lauf zog der VfL auf 5:7 davon. Beim Stand von 7:9 schied beim TuS ihr Routinier Jan Ober mit einer Schulterverletzung aus und das tat den Hausherren weh. Beim 9:12 in der 22.Minute waren die Braker noch in Schlagdistanz. Danach erzielte unsere Truppe die nächsten fünf Treffer und lag dann klar mit 9:17 vorn. Beim Pausenpfiff führte die Truppe von Trainer Tomek Tluczynski deutlich mit 11:18-Toren. Und im zweiten Durchgang ließ der VfL nichts mehr anbrennen, erhöhte schnell auf 11:20 und lag in der 45.Minute mit 17:24 vorn. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Chancenauswertung, die in der Vergangenheit oft miserabel war, optimal. In der Folgezeit vergaben die Gäste dann kurzfristig drei hundertprozentige Gelegenheiten, wodurch der TuS in der 54.Minute noch einmal bis auf 21:25 herankam. Mats Köster, Tim Huckauf und Finn Heinemann trafen dann aber wieder ins Braker Tor und erhöhten auf 21:28. Damit war der ganz wichtige Sieg perfekt, denn wenn der VfL nach der Vorrunde in der Abstiegsrunde weiterspielt, würde unsere Truppe die 4:0-Punkte, die gegen den TuS Brake eingefahren wurden, mitnehmen.
Torhüter Tobias Bekemeier, der diesmal während der gesamten Partie im VfL-Tor stand, fand nach zehn Minuten ins Spiel und wurde dann immer stärker. Insgesamt zeigte er siebzehn Paraden und wehrte zwei Siebenmeter ab. Im Angriff zog Tim Huckauf als Mittelmann die Fäden und war dazu auch noch siebenmal erfolgreich. Unser neuer Kreisläufer Lasse Käber trug sich einmal in die Torschützenliste ein.
Torschützen: Tim Huckauf (7/1), Arne Kröger (6), Mats Köster (6), Marcel Schumann (4), Fynn Walter (2), Daniel Danowsky (1/1), Lasse Käber (1), Finn Heinemann (1).
Am kommenden Sonntag empfängt der VfL um 17.00Uhr den Tabellenletzten TV Isselhorst in der Mennighüffer Sporthalle. Ein weiterer Sieg ist Pflicht.
A-Jugend JSG Lömo – TSG Harsewinkel 31:24 (16:13)
Trainer Miklas Bröhenhorst war nach dieser Partie überglücklich. Sieben Spiele hatte sein Team in der Verbandsliga hintereinander verloren, aber in der Heimpartie gegen den Tabellenfünften TSG Harsewinkel wuchs seine Truppe über sich hinaus, zeigte eine tolle Leistung und siegte ganz klar mit 31:24-Toren. Und es war ein sogenannter Start-Ziel-Sieg. Unsere Truppe ging mit 6:3 und 12:9 in Führung, aber bis zum 13:13 blieben die Gäste dran. Dann setzte sich die JSG bis zur Pause auf 16:13 ab und hielt die TSG in der zweiten Hälfte auf Distanz. Bis zum 19:17 in der 42.Minute blieb es eng. Danach erhöhten die Hausherren auf 21:17 und blieben bis zum Ende auf der Siegerstraße. Über 24:19, 26:20, 27:21 kam die Truppe von Miklas Bröhenhorst zu einem auch in dieser Höhe verdienten 31:24-Sieg.
Der Trainer sah eine tolle 6:0-Abwehr seiner Truppe, hinter der sich Torhüter Justin Schütz Bestnoten verdiente. Im Angriff wurde schnell kombiniert und Jona David war von der Abwehr der Gäste nicht zu stoppen. Er traf gleich zehnmal ins TSG-Tor.
Des weiteren waren Justus Böttcher (7), Felix Limberg (5), Justin Gorke (3), Christian Bröderhausen (2), Lennardt Fransmeier (2), Jannik Lindemeier (1) und Tarek Meiners (1) erfolgreich.
SG Bünde/Dünne – VfL 2.Damen 17:14 (10:7)
Zum Rückrundenauftakt kassierte unsere zweite Damenmannschaft bei der SG Bünde/Dünne eine unnötige 14:17-Niederlage. Während die 6:0-Abwehr gut funktionierte, lief im Angriff wenig zusammen. Der Zug zum Tor fehlte laut Trainer Simon Harre völlig. Die Gastgeberinnen nahmen VfL-Torjägerin Melissa Reinert von der ersten Minute an durch eine kurze Deckung aus dem Spiel. Und als dann auch noch Sandy Grossmann in der 21.Minute disqualifiziert wurde, setzte sich Bünde bis zum Pausenpfiff auf 10:7 ab. Aber die Partie stand dann in der 47.Minute aus Messers Schneide, als die Gäste bis auf 15:14 verkürzt hatten. Dann aber hatte der VfL-Angriff in den nächsten elf Minuten Ladehemmung. Es gelang dem VfL bis zum Abpfiff nur noch ein Treffer und am Ende freute sich die SG über einen glücklichen 17:14-Heimsieg.
Tore: Melissa Reinert (4/1), Joleen Backs (5/1), Aileen Kleinedöpke (2), Pia Radkte (2) und Vanessa Held (1).
VfL Handball Mennighüffen Neuzugänge
VfL Handball Mennighüffen – Neuzugänge
Lasse Käber (19) ist ab sofort für den VfL Handball Mennighüffen spielberechtigt. Der Sohn unseres früheren Trainers Frank Käber wurde von der E- bis zur A-Jugend beim Bundesligisten TSV GWD Minden ausgebildet. Lasse spielte in der A-Jugend-Bundesliga und gehörte der Trainingsgruppe der Drittligatruppe in Dankersen an. In dieser Saison hat der gelernte Kreisläufer in der Bezirksligamannschaft der Mindener gespielt. Er absolviert zur Zeit ein freiwilliges, soziales Jahr beim Handballverband Niedersachsen.
Zudem freut man sich beim VfL auf den Rückkehrer Tim Held. Tim spielte bis zu seinem zweiten C-Jugendjahr beim VfL Viktoria, bevor er ebenso wie sein älterer Bruder Nicholas zum Bundesligisten TSV GWD Minden wechselte. Dort blieb er bis zu seinem 18.Lebensjahr, bevor er auf Veranlassung von Kai Bierbaum zum Verbandsliga HSG Porta Westfalica wechselte. Tim, der auf der halbrechten Rückraumposition angreift, spielte fünf Jahre beim Verbandsligisten und gehört inzwischen zu den Leistungsträgern der Portaner. Neben seiner Qualität als Torjäger hat er ein Auge für seine Mitspieler, die immer wieder vom ihm gut in Szene gesetzt werden. Er wird in de nächsten Wochen vierundzwanzig Jahre alt. Übrigens ist sein Vater Jochen immer noch als Torhüter unserer fünften Mannschaft beim VfL aktiv. Tim wird nach dieser Saison zum VfL wechseln.
Spielbericht 3.Herren
VfL Handball Mennighüffen Wochenende 18./19.12.2021
Sa 11.00Uhr VfL 3. Herren – TVC Enger 1 29:34
VfL 3.Herren – TVC Enger 1 29:34 (16:20)
Im letzten Meisterschaftsspiel des Jahres 2021 empfing die dritte Mannschaft des VfL in der Kreisliga A den Tabellenzweiten TVC Enger. Der VfL zeigte eine sehr gute Leistung, belohnte sich aber am Ende nicht mit einem Punktgewinn. Gleich viermal scheiterte die Truppe von Trainer Detlev Harre vom Siebenmeterpunkt. Bis zum 4:3 lagen die Hausherren vorn, aber danach drehte der Favorit aus Enger auf und warf eine 8:15-Führung heraus. Bis zum Seitenwechsel konnte der VfL bis auf 16:20 verkürzen. Und in der zweiten Hälfte kam der VfL immer näher heran. Beim 22:23 und 24:25 schien eine Überraschung möglich. Doch in diesen Phasen behielt Enger die Nerven und kam über 24:27, 26:29 und 27:30 zu einem 29:34-Auswärtssieg, der aber um einige Tore zu hoch ausfiel.
Tore für den VfL: Malte Bröhenhorst (10/3), Felix Limberg (4), Marvin Prescher (3), Miklas Bröhenhorst (3), Justus Böttcher (3), Fabian Cardinal (2/1), Lars Wülker (1), Dominic König (1), Daniel Reimer (1) und Bastian Bekemeier (1).
Rückblick auf den letzten Oberligaspieltag
Rückblick auf den letzten Oberligaspieltag
Am letzten Wochenende strauchelten die Spitzenteams in beiden Oberligastaffeln. Während der TuS Möllbergen im Spitzenspiel gegen den CVJM Rödinghausen acht Sekunden vor dem Ende in eine 23:24-Niederlage einwilligen und die Tabellenführung an den CVJM abgeben musste, kassierte in der Staffel 2 Tabellenführer VfL Gladbeck bei der HSG Gevelsberg/Silschede eine völlig überraschende 35:32-Niederlage. Der VfL musste dabei auf seinen Spielmacher und Torjäger Max Krönung verzichten. Trotzdem blieb Gladbeck auf dem Platz an der Sonne, da im Verfolgerduell der Soester TV in eigener Halle der Reserve von Eintracht Hagen mit 30:32-Toren unterlag. Am Tabellenende verschaffte sich Tura Bergkamen nach dem Sieg in Ferndorf jetzt etwas Luft, da er den HTV Hemer in der Endphase noch abfing und einen dreckigen 23:22-Sieg feierte.
TSG Harsewinkel – Sportfreunde Loxten 29:37 (15:18)
Das Spiel kippte relativ schnell nach der Pause deutlich zugunsten der Versmolder. Das die keineswegs mit dem Selbstverständnis eines großen Favoriten in die Partie gegangen waren, verrät der Kommentar von Sf-Coach Michael Boy nach der Partie: „Ich bin total happy. Wir haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Das war von der dritten bis zum 60. Minute eine Top-Leistung“, hielt sich der Loxtener gar nicht erst mit einer taktischen Analyse auf. Er war einfach erleichtert. Eine Niederlage hätte sein Team in genau die Nöte gebracht, in denen die TSG jetzt weiter steckt. Nach dem knappen Pausenrückstand lief das Spiel in Durchgang zwei (zu) früh an den Gastgebern im „Hasenbau“ vorbei. Ein letzter Hoffnungsschimmer war der Alleingang von Florian Bröskamp in der 35. Minute, der sich energisch auf den Weg zum 18:21 gemacht hatte. Als nur Sekunden danach Malik St. Claire den Ball in der gegnerischen Hälfte stibitzte und zum 19:21 stürmte, waren die 500 Fans noch einmal voll da. Doch St. Claire kassierte gleich danach eine Zeitstrafe und Loxten marschierte über 24:20 zum 29:22.Der Rest war eine Demonstration der Loxtener Stärke, die mit feinem Laufspiel, schnellen Pässen und sehenswerten Anspielen immer wieder die Deckung der TSG auseinandernahmen. „Unser Selbstvertrauen ist immer weiter weggegangen“, analysierte Harsewinkel-Regisseur Heiner Steinkühler. Schon in der ersten Hälfte blieben die Hausherren nur mit Mühe an den von Simon Schulz souverän gelenkten Gästen dran. Mühlbrandt hatte es mit einer Manndeckung gegen den Spielmacher versucht, doch dessen Nebenleute, wie der gut aufgelegte Aaron von Ameln oder Marlon Meyer, übernahmen die Initiative. Es war ein Auftritt wie aus einem Guss. Immerhin, auch das Spiel der Sportfreunde war nicht ganz ohne Fehler. Die zehnte Minute: Loxten scheiterte zwei Mal an Keeper Maik Schröder. Auf der Gegenseite vergab Luca Sewing aus 12 Metern. Loxtens Gegenstoß fand erneut nicht sein Ziel. St. Claire blieb mit der nächsten TSG-Chance erfolglos. Erst Luke Steinkamp erzielte nach mehrfachem schnellen Hin und Her das 5:5. Nicht schön, aber Derby.
Als Sewing beim 8:11 einen Siebenmeter vergab (20.), befand sich die TSG bereits im Hintertreffen – und blieb es bis zum Schluss. Am Ende sagte Coach Mühlbrandt: „Loxten hat uns mal wieder gezeigt, wie Derby geht. Sie waren griffiger, sie waren aktiver.“ Vor allem seine Offensive kritisierte der Trainer. „Wir hatten uns alle versteckt“, sagte er und lobte das Tempo, mit dem Loxten in die freien Räume gegangen sei. Das habe er von seinen Angreifern vermisst.Harsewinkel bleibt mit 9:9 Punkten im Mittelfeld hängen, muss den Kampf um Platz vier jetzt gegen den TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck austragen, da sich Loxten wieder nach oben orientieren kann. Haupttorschützen Harsewinkel: Luca Sewing (7) und Malik St. Claire (5) Bei Loxten trafen Simon Schulz (11/3), Marlon Meyer (8) und Aaron von Ameln (5) am besten.
TuS Möllbergen – CVJM Rödinghausen 23:24 (12:13)
Ausgerechnet der ehemalige Möllberger Felix Bahrenberg traf acht Sekunden vor dem Ende zum 23:24-Siegtreffer der Gäste aus Rödinghausen ins Netz und besiegelte damit die erste Niederlage der Torge-Sieben. Möllbergerns Trainer meinte nach der turbulenten Schlussphase: „Wir müssen uns die Niederlage ganz klar selbst ankreiden. Wir haben eins unserer schlechtesten Saisonspiele abgeliefert und im Angriff zu viele leichte Bälle verworfen. Auch bei den Tempogegenstößen hatten wir zu viele Ballverluste, so dass der Erfolg für Rödinghausen am Ende in Ordnung geht“. Es waren keine vier Minuten gespielt, da musste Andre Torge beim Stand von 0:3 schon die Auszeit nehmen. Seine Mannschaft glich dann ebenso schnell zum 3:3 aus, verspielte das Gewonnene dann sofort wieder und lag beim 5:8 erneut mit drei Buden zurück. Der Rückstand hielt sich bis zur Pause in Grenzen, so dass alles für eine Aufholjagd bereitet schien. Aber Rödinghausens Abwehr stand hervorragend und so lagen die Gäste über 13:17 und 14:18 in der 42.Minute mit 17:20-Toren vorn. Angetrieben von Felix Bahrenberg und dem im Tor immer wieder über sich hinaus wachsenden Jan-Hendrik Koch setzten die Gäste empfindliche Nadelstiche. In der Folgezeit wurde der TuS stärker und durch einen 4:0-Lauf übernahm die Torge-Sieben in der 49.Minute beim 20:19 das erste Mal die Führung. Doch der Gastgeber versäumte es, sich abzusetzen und Kapital aus der Führung zu schlagen, denn beim 21:10 scheiterte Marc-Luca Artmeier am Keeper Koch und trieb seinen Trainer fast zur Verzweiflung. Rödinghausen übernahm wieder die Initiative und durfte am Ende nach Bahrenbergs „Goldenen Wurf“ die Tabellenführung bejubeln.Felix Bahrenberg meinte nach dem Spiel: „Wir haben heute gut verteidigt und immer an uns geglaubt. Doch als wir drei Minuten vor dem Ende beim 22:23 für uns eine Zeitstrafe kassierten und Möllbergen auch noch in Ballbesitz war, wurde es ganz eng für uns. Doch wir haben den Kopf aus der Schlinge gezogen. Bei meinem Wurf in den letzten Sekunden bin ich volles Risiko gegangen und belohnt worden“. Während beim TuS Sebastian Berg (6) und Frederic Altvater (5) die Torschützenliste anführten, trafen beim neuen Tabellenführer Malte Heininger und Felix Bahrenberg (beide 5 Treffer) am besten.
TuS 97 Bielefeld – TV Isselhorst 34:21 (17:11)
Das war eine klare Angelegenheit für die Limberg-Truppe. Der Aufsteiger aus Isselhorst benötigt dringend noch ein paar Zähler, um in der Abstiegsrelegation eine Chance zu haben. Das Spiel in Jöllenbeck war als eine solche Chance auserkoren worden. Doch statt des erhofften zweiten Saisonsiegs gab es eine krachende Niederlage. Am Ende stand ein deutliches 34:21 für den TuS auf der Anzeigetafel. Der Aufsteiger hielt nur in der ersten Viertelstunde ordentlich mit. Beim Stand von 10:9 war Isselhorst noch in Schlagdistanz. Doch schon bis zur Pause war Jöllenbeck bis auf 6 Tore davon gezogen. In Durchgang zwei ging es dann so weiter und der TuS baute seinen Vorsprung zwischenzeitlich auf 15 Tore aus. Am Ende siegten die Hausherren klar mit 34:21-Toren und überflügelten die TSG Harsewinkel in der Tabelle. Dabei leistete es sich die Limberg-Sieben gleich vier von sechs Siebenmetern zu verwerfen. Erfolgreichster Werfer beim TuS war Carl-Jamo Küthe, der sechsmal ins gegnerische Tor traf.
Staffel 2
HC Tura Bergkamen – HTV Hemer 23:22 (10:13)
Es hat geklappt. Nach dem Sieg in Ferndorf schnappte sich der HC TuRa auch die beiden Punkte am Samstag in der Friedrichsberg-Sporthalle gegen Hemer, verbesserte sein Punktekonto und darf zuversichtlicher auf die nächsten Spiele schauen. Weiter geht es am 14. Januar kommenden Jahres in Bommern.
Der dritte Saisonsieg kam buchstäblich erst in der allerletzten Sekunde zustande. Es steht 22:22. Dafür hat Thorben Roßfeldt in der 59. Minute gesorgt. Hemer ist im Angriff, nutzt seine Chance nicht, verwirft. Jetzt ist TuRa wieder im Angriff. Pascal Terbeck wird beim Torwurf gefoult. Freiwurf. Nur noch zwei Sekunden sind zu spielen. Terbeck führt aus, die Abwehr von Hemer blockt. Der Ball kommt zu Terbeck zurück. Er wirft erneut – und dieses Mal zappelt der Ball im gegnerischen Netz. Schlusssirene. Glückliche TuRaner jubeln ausgelassen nach Spielende.
Nach diesem glücklichen Ende sah es nach dem Spielverlauf lange nicht aus. Alex Prodehl schaffte nach Rückstand das 7:7 (19.) Kevin Saarbeck erhöhte auf 9:7 (21.). Doch zur Halbzeit hatte Hemer eine 14:10-Führung inne. Nach der Pause lag TuRa sogar 10:16 zurück (32.) und vier Minuten später 12:17. Die Mannschaft zeigte Moral, kämpfte sich wieder heran. Tom Trost erzielte das 18:19 (46.). Hemer blieb aber vorne bis in die Schlussminuten, das glücklichere Ende indes behielt die Rycharski-Truppe dann für sich.
HCT-Trainer Thomas Rycharski: Ein dreckiger Sieg. Wir lagen teilweise mit fünf, sechs zurück. Wir haben uns nicht aufgegeben, haben gekämpft. Die Moral hat gestimmt. Das hat die Mannschaft heute auch wieder gezeigt. Am Ende haben wir gewonnen. Wie ist egal. Jetzt kommt die Pause. Das tut uns ganz gut.
HC TuRa: Walter, Banaschak; Roßfeldt 2, Terbeck 2, Webers 1, Wefing 4, Fülber 1, Nowaczyk 5, Trost 1, Prodehl 3, Saarbeck 4, Rotert.
Soester TV – VfL Eintracht Hagen 2 30:32 (15:17)
Hagens offensive 5:1-Deckung mit Jaap Beemsterboer auf der Spitze stellte die erste große Aufgabe für die Soester da. Trainer Max Loer vermisste früh die Bewegung im eigenen Spiel, schickte schon bald den siebten Feldspieler mit in die Offensive. Das verwaiste Soester Tor war nun zwar gefährdeter, doch der STV auch gefährlicher. Nach einem ersten Drei-Tore-Rückstand war Soest beim 10:11 durch Fabian Schnorfeil wieder dran. Auch Oldie Veit Lichtenegger, der zwischenzeitlich Birk Muhr im Tor abgelöst hatte, machte zwei Tage nach seinem 41. Geburtstag eine richtig gute Figur und half mit. Dass das Spiel nicht kippte, lag an einer schwachen Wurfquote und einige Soester Alu-Treffern. Außerdem blieb die STV-6:0-Deckung insgesamt zu passiv, so dass Hagen mit einem Drei-Tore-Vorsprung in die Pause ging – und Loer auch hier nachjustieren musste. Mit einer deutlich offensiveren Abwehr-Variante startete Soest in die zweite Hälfte. Müller und Wiggeshoff (später auch Schnorfeil) deckten offensiv gegen Beemsterboer, Bratzke und Queckenstedt im Rückraum. Das wirkte. Jannis Falkenberg gelang erstmals wieder der Ausgleich beim 18:18 (33.) und Julian Vukoja vom Kreis wenige Minuten später die erste Führung beim 20:19. Das gelang in einer sehr umkämpften Phase. Anton Schönle –ebenfalls vom Kreis – legte nochmal vor, aber von nun an verteidigt Hagen das Kreisläufer-Spiel gut – und die Soester vergaben gleich mehrere gute Chancen am Stück: Allein Wiggeshoff fand zweimal in Keeper Wesley Umejiego seinen Meister, Tischer setzte einen Aufsetzer über das Tor. Hier verpasste es Soest, sich abzusetzen. Stattdessen kippte die Partie wieder in die andere Richtung. Beemsterboer traf erstmals wieder zur Führung für Hagen, Gran knallte den nächsten Soester Angriff bei angezeigtem Zeitspiel drüber. Panisic legte das 24:26 nach. Bald waren es drei, dann vier Tore. Aber noch gut neun Minuten zu spielen. Aber auch die noch offensivere Soester Deckung und auch die lautstarken Anfeuerungen der rund 300 Zuschauer in der Bördehalle brachte Hagen nicht stark genug aus der Ruhe. Auf ein Tor kam Soest noch immer wieder heran, mehr war angesichts dem einem oder anderen Fehler zu viel gegen ganz coole Hagener diesmal einfach nicht drin. Soester TV: Muhr, Lichtenegger; Gran (9, 4/4), Schnorfeil (2), Wolff, Möllenhoff (1), Vukoja (2), Schönle (4), Jünger, Zülsdorf (5), Müller, Tischer (3), Danz, Picht, Falkenberg (4).
Eintracht Hagen II: Umejiego, Schlotmann (1), Funke (3), Pallasch, Grasediek, Bratzke (5), Knutzen, Kosakowski, Bednar (4), Beemsterboer (13, 2/1), Friedberg, Queckenstedt (3), Ingwald , Vogt, Panisic (3). Trainerstimmen: Max Loer (Trainer Soester TV): „Es war ein tolles Topspiel, sehr umkämpft. Wir lassen leider zu viele klare Chancen liegen. In der ersten Hälfte hatten wir zu wenig Zugriff in der Abwehr, das ist in der zweiten Hälfte besser geworden, dadurch dass wir offensiv gedeckt haben. Gegen die 5:1-Abwehr hatte wir zu wenig Bewegung, sind daher schnell auf siebten Feldspieler im Angriff gegangen. In der zweiten Halbzeit hätten wir die Führung auf drei erhöhen können, verwerfen zwei, drei ganz klare Chancen. Insgesamt sehr ärgerlich für uns.“ Pavel Prokopec (Trainer Hagen): „Wir haben zwei Tore mehr geworfen, daher ist der Sieg verdient. Wir haben unsere Vorhaben gut umgesetzt. Mit unserer offensiven Abwehr haben wir gerade in der ersten Hälfte viele Bälle geholt. Wir haben mit dem siebten Feldspieler bei Soest gerechnet, damit sind wir besser umgegangen als im Hinspiel. Und auch als Soest offensiver gedeckt hat, haben wir zu siebt angegriffen und Soest so immer wieder vor Aufgaben gestellt. Und wir haben diszipliniert gespielt, haben so das Tempo verhindert und standen selber schnell hinten.“
HSC Haltern/Sythen – TuS Ferndorf 2 28:23 (14:14)
Nach der am Ende doch noch klaren Niederlage in Haltern/Sythen geht die Reserve des TuS als Tabellenletzter der Oberliga Staffel 2 in die fünfwöchige Winterpause, die die vielen verletzten Spieler zur Regeneration nutzen müssen. Beim nun punktgleiche n HSC Haltern/Sythen war der Grund für die fünfte Niederlage in Folge nicht nur in der schlechten personelle Situation zu suchen. Trainer Michael Feldmann bescheinigte seiner Sieben eine gute Leistung. Er meinte: „Wir haben in der zweiten Halbzeit im Angriff nicht effizient genug gespielt, uns zu viele Fehler geleistet. Die Abwehr war ja nie das große Problem“. Mit der Rückkehr von Spielmacher Leon Sorg bekam das TuS-Angriffsspiel mehr Struktur und davon profitierte die gesamten TuS-Offensive, in der es bis zum 7:11 in der 19.Minute optimal lief. Dann wechselten die Gastgeber den älteren Bruder von Leon Sorg ein und Michel, der in der vorherigen Saison noch in Ferndorf spielte, brachte die Wende. In der 24.Minute lag Ferndorf beim 11:12 das letzte Mal in Front, beim Stand von 14:14 ging es in die Kabinen. Und in Durchgang zwei setzte sich der HSC über 20:18 auf 23:18 ab und blieb bis zum Ende mit fünf Treffern vorn.Während bei den Gästen Leon Sorg mit sechs Treffern die Torschützenliste an, trafen bei den Hausherren Jonas Luggenhölscher (7) und Harald Scherer (5) am besten.
HSG Gevelsber/Silschede – VfL Gladbeck 35:32 (17:18)
Der Aufsteiger aus Gevelsberg sorgte für die Überraschung des letzten Spieltages, denn er brachte dem Tabellenführer VfL Gladbeck die erste Saisonniederlage bei. Die Gäste aus Gladbeck mussten auf ihren Kapitän und Torjäger Max Krönung verzichten und das machte sich im Laufe der Partie bemerkbar. Zunächst lag der VfL mit 7:9-Torem vorn, doch mit einem 5:0-Lauf drehte die HSG das Spiel. Doch die Führung hatte nicht lange Bestand. Beim Pausenpfiff lagen die Gäste beim 17:18 wieder knapp vorn. Beim 19:18 hatte die Führung wieder gewechselt und danach ließ sich Gevelsberg nicht mehr von der Siegerstraße abbringen.Über 24:20 feierte die HSG beim 35:32 ihren vierten Saisonsieg. Die Gäste bekamen den brandgefährlichen Josip Jukic nicht in den Griff. Der Gevelsberger Torjäger traf gleich dreizehnmal ins Gladbecker Tor und hatte einen ganz großen Anteil am überraschenden Sieg der HSG.
Berichte vom Wochenende
VfL Handball Mennighüffen Wochenende 11./12.12.2021
Sa 18.30Uhr TV Jahn Oelde – VfL 2.Herren 29:24
Sa 15.45Uhr SG Bünde/Dünne 2 – VfL 3. Herren abgesagt
So 12.00Uhr TG Herford 3 – VfL 5. Herren abgesagt
Sa 18.00Uhr A-Jgd. JSG Lömo – JSG Spenge/Lenz. abgesagt
TV Jahn Oelde – VfL 2. Herren 29:24 (14:12)
Obwohl die Reserve des VfL in ihrem neunten Meisterschaftsspiel die achte Niederlage einstecken musste, war Trainer Christian Neumann mit der Angriffs- und auch Abwehrleistung sehr zufrieden. Lediglich seine beiden Torleute bekamen so gut wie nichts an die Finger. Bis auf Mittelmann Marius Hepermann, der sich am Donnerstag beim Training verletzt hatte, konnte der Trainer erstmalig auf den gesamten Kader zurückgreifen. Er sah als Knackpunkt für die Niederlage die Verletzung von Tobias Pape in der 40.Minute (Verdacht auf Gehirnerschütterung). Tobias, der bis zu diesem Zeitpunkt auf der Mittelposition eine tolle Partie geboten hatte und bereits vier Treffer erzielt hatte, musste auf der Auswechselbank Platz nehmen. Der VfL legte einen tollen Start hin und führte nach sechs Minuten mit 0:4-Toren. Bis zum 6:7 blieben die Gäste vorn. In der Folgezeit kam der Tabellensechste aus Oelde besser in die Partie und ging mit 11:8 in Führung. Nach der Pause (Halbzeitstand 14:12) blieb der VfL bis auf 20:18 in der 40.Minute dran. Zu diesem Zeitpunkt verlor der VfL durch die Verletzung von Tobias Pape seinen etatmäßigen Mittelmann und so kam Oelde über 22:18 und 27:20 zu einem 29:24-Erfolg.
Torschützen:Aaron Pickhardt (7), Tim-Oliver Strauch (7), Tobias Pape (4), Simon Harre (2), Andreas Kreft (2), Max Mülke (1) und Tim Wienkemeier (1).
Rückblick auf den letzten Oberligaspieltag
Rückblick auf den letzten Oberligaspieltag
In der Oberliga Westfalen wartet unsere erste Mannschaft seit vielen Wochen auf ein Erfolgserlebnis. Der letzte Sieg der Tluczynski-Sieben rührt vom 02.Oktober her, als der VfL beim Aufsteiger TV Isselhorst gewann. Danach gab es vier Niederlagen hintereinander. Am Sonntag verlor unsere Truppe beim Tabellenführer CVJM Rödinghausen mit 30:27-Toren. Und dabei war am Wiehen durchaus ein Sieg drin, denn die Gastgeber konnten nicht überzeugen, aber der VfL spielte in der Abwehr fast ohne Körperkontakt und so kam der CVJM immer wieder über die Deckungsmitte des VfL zu einfachen Toren. In der Gruppe 1 werden der CVJM Rödinghausen, der TuS Möllbergen und die Sportfreunde Loxten nach Beendigung der Vorrunde in die Meisterrunde einziehen. Um den vierten Tabellenplatz streiten sich der TuS 97 Bielefeld und die TSG Harsewinkel. Die beiden Aufsteiger TuS Brake und der TV Isselhorst sowie leider auch der VfL Handball kämpfen um den Abstieg. Aller Voraussicht nach treffen sie dann auch den TuS Ferndorf 2, den HTV Hemer, Tura Bergkamen, die HSG Gevelsberg/Silschede und den HSC Haltern/Sythen.
TSG Harsewinkel – TuS Möllbergen 26:26 (16:11)
Zu Beginn der Partie stand es beim Anpfiff 0:0-Unentschieden und beim Abpfiff in der 60.Minute stand es 26:26-Unentschieden. Ansonsten hatte die TSG immer deutlich geführt. Und so fiel die Reaktion der beiden Trainer sehr unterschiedlich aus. Gästetrainer Andre Torge meinte nach der Partie: „Wir freuen uns mehr über den Punkt als Harsewinkel. Das war ein gewonnener Punkt“. Sein Gegenüber Manuel Mühlbrandt schnaubte: „Ich bin angefressen ohne Ende. Den Punkt haben wir verloren“. Ein Blitzstart bescherte der TSG eine 6:1-Führung. Und beim 16:11-Pausenstand hatte der Fünf-Tore-Vorsprung immer noch Bestand. Die Gewitterwolken über „Mühles“ Kopf brauten sich in der zweiten Hälfte zusammen, als seine Schützlinge mit jedem Wurf über das Gästetor oder in die Arme vom bärenstarken TuS-Keeper Robin Wetzel, den so toll herausgespielten Vorsprung der ersten Hälfte Stück für Stück aufs Spiel setzen. „Wir müssen einen Statiker bestellen, um zu gucken, ob die Halle noch sicher steht“ fauchte Mühlbrandt beim Gedanken an die zahlreichen Würfe, die an der Hallenwand eingeschlagen waren. Während die TSG in Durchgang eins Handball vom Feinsten im Angriff geboten hatte, liefen sich die Hausherren in Durchgang zwei immer wieder in der Möllberger Deckung fest. Statt Tempospiel bestimmte nach der Pause die Defensivarbeit das Geschehen. Es blieb eine kampfbetonte, intensive Begegnung. Unattraktiv waren allerdings die zunehmend schlampigen Angriffe der TSG. Und so kam Möllbergen immer näher heran. Trotzdem hatte Harsewinkel alle Chancen, die Partie zu gewinnen. Beim 26:25 ballerte Bröskanp über das Tor, Möllbergen räumte zum 26:26 ab und Heiner Steinkühler verpasste in den verbleibenden Sekunden den Siegtreffer. Bei den Hausherren trafen Luca Sewing (8), Heiner Steinkühler (5) und Malik St. Claire (5) am besten. Für die Gäste aus Möllbergen war Sebastian Berg sechsmal erfolgreich.
Sportfreunde Loxten -TV Isselhorst 36:30 (18:11)
Am Ende wollten nur gut 230 Zuschauer in der Sparkassen-Arena dabei sein, als die Sportfreunde Loxten im Kreisderby der Handball-Oberliga gegen den TV Isselhorst letztlich ungefährdet gewannen. Dabei hatten die Loxtener am späten Freitagabend doch noch grünes Licht bekommen, die Halle zu mehr als 30 Prozent auszulasten Vielleicht war es die Angst vor dem Corona-Virus, vielleicht das fast parallel laufende Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga zwischen Dortmund und Bayern, vielleicht auch nur die Ernüchterung nach der Loxtener Niederlage in Möllbergen: Die Halle war nur vergleichsweise spärlich besucht, echte Stimmung wollte auch nicht aufkommen. Dabei legte Loxten gegen den Aufsteiger temporeich und konzentriert los, Aaron von Ameln traf in der 13. Minute bereits zum 10:3. Der junge Linkshänder beeindruckte mit seiner Wucht, seinem Tempo und seinem schnellen Armzug. Er sollte über 60 Minuten ein klasse Spiel machten und am Ende elf Mal getroffen haben.
Doch sein Team ließ diese Konsequenz phasenweise vermissen. Es wechselten sich Passagen, in denen Loxten einen Klassenunterschied demonstrierte, mit unkonzentrierten Minuten ab. Erst am Ende der ersten Halbzeit stellten die „Frösche“ wieder auf ein klares 18:11 und packten nach der Pause vier Tore in Serie drauf. 22:11 nach 34 Minuten – ein Kantersieg deutete sich an. Doch daraus wurde nichts, weil stark ersatzgeschwächte Isselhorster bis zum Abpfiff tapfer und durchaus strukturiert spielten, während die Gastgeber lässiger und inkonsequent wurden. Und so machten in vielen Szenen aus Sicht der heimischen Fans nur noch Aaron von Ameln Spaß. Das spiegelte sich auch in der Analyse von SFL-Coach Michael Boy wieder: „Wir hätten auch in Hälfte zwei auf dem Gas bleiben müssen. AberAaron von Ameln hat mir sehr gut gefallen. Er ist seit Wochen in bestechender Form“.
Loxten: Lücke (1.-60.), Possehl; Kraak (2), Harting, J. Patzelt (2), M. Harnacke (4/1), N. Patzelt (3), P. Harnacke (2), Schulz (2), Pelkmann, Zwaka (2), Meyer (5), von Ameln (11), Werner (3).
Isselhorst: Gerloff (1.-42.), Gräwe (42.-60.); Grabmeir (5/3), Gregor (3), Reckmann (7), Lünstroth (5/1), Mayer (3), Eweler (3), Kollenberg (2), Höcker (1), Dallmann (2).
TuS Brake – TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck 24:27 (11:13)
In der Hinrunde gewann der Aufsteiger TuS Brake überraschend mit 25:24 beim TuS 97 Bielefeld. Im zweiten Bielefelder Nordderby gewann diesmal wieder die Gästemannschaft. Wie schon so oft in dieser Spielzeit startete der TuS furios in die Partie und lag nach fünf Minuten mit 4:1-Toren vorn. Nach weiteren fünf Minuten hatten die Gäste durch einen 0:4-Lauf beim 4:5 die Führung übernommen, die dann des öfteren wechselte. Beim 11:13 wurden die Seiten gewechselt. In der 38.Minute ging Brake beim 16:15 wieder in Front und danach ging es spannend weiter. Nach der Braker Führung schaffte der TuS postwendend den Ausgleich. Und so konnte sich bis zum 21:21 in der 51.Minute kein Team entscheidend absetzen. Dabei mussten die Gäste ab der 41.Minute auf ihren fünffachen Torschützen Jane Heidemann verzichten, der disqualifiziert wurde und auf der ‚Tribüne Platz nehmen musste (Disqualifikation mit Bericht). Nach dem 21:21 setzten sich die Schützlinge von Trainer Pierre Limberg auf 21:23 ab und hatten beim 22:25 die Vorentscheidung geschafft. Beim TuS Brake, der im neuen Jahr in der Abstiegsrunde um den Klassenerhalt spielt, trafen Rene Lorge (5) und Luis Merschieve (5) am besten.
TuS Ferndorf II – HC TuRa Bergkamen 15:21 (5:10)
Gewonnen! Der HC TuRa hat das so wichtige Kellerduell, gleichzeitig ein Vier-Punkte-Spiel, erfolgreich gestaltet. Durch den zweiten Saisonsieg im Nachholspiel am Dienstagabend in der Sporthalle Kreuztal konnte die Rycharski-Truppe in der Tabelle an Ferndorf vorbei ziehen.
TuRa gestattete den Gastgebern lediglich das 1:0 (1.). Pascal Terbeck glich noch in der gleichen Minute aus. Dann waren Lauritz Wefing und vor allem Leon Fülber am Zuge, die das Ergebnis auf 7:2 stellten (23.). Das war schon eine gewisse Vorentscheidung, denn diesen Vorsprung wahrten die TuRaner im weiteren Spielverlauf, ja bis zum Spielende. In der 53. Minute konnte sich sogar Torhüter Niklas Walter in die Torschützenliste eintragen, als er in Ballbesitz kam und ins leere Ferndorfer Tor traf, 12:19 – die Gastgeber hatten zu dem Zeitpunkt ihren Schlussmann zugunsten eines siebten Feldspielers aus dem Tor genommen. Als Damian Nowaczyk das 13:21 (57.) und damit den letzten Bergkamener Treffer landete, war der Jubel in den Bergkamener Reihen groß.
Am kommenden Wochenende dürfen sich der HC TuRa ausruhen. Weiter geht es m 11. Dezember Zuhause gegen HTV Hemer. Rycharski: „Da müssen wir nachlegen.“
HCT-Trainer Thomas Rycharski: „Ein starker Torhüter Niklas Walter mit glänzenden Paraden und eine starke Deckungsleistung waren die Garanten für den so wichtigen Auswärtserfolg in Ferndorf. Das zeigen schon die nur fünf Gegentore zur Halbzeit. Es war zu Beginn ein sehr nervöses Spiel von beiden Seiten. Wir haben uns schneller gefunden und die Einstellung jedes einzelnen Spielers war heute gut. Wir haben gekämpft und die Fehlerquote geringer gehalten. Ein verdienter Sieg. Ich bin zufrieden“.
HC TuRa: Walter 1, Roßfeldt 2 Terbeck 4, Fülber 8, Wefing 4, Trost, Domanski 1, Prodehl, Saarbeck, Nowaczyk 1, Rotert.
Soester TV – HSC Haltern-Sythen 31:24 (13:14).
„Wir haben die erwartete Gegenwehr gespürt. Es war uns ja bekannt, dass Haltern eine gute Mannschaft hat“, so Soests Coach Martin Denso, der Max Loer ein weiteres Mal als „Chef“ auf der Bank vertrat. Tatsächlich traten die Gäste von Beginn an forsch auf, zeigten, dass sie viel mehr können, als es der Tabellenplatz aussagt. Dennoch merkte man dem HSC auch an, dass die vielen Verletzten noch nicht auf der Höhe sind. Gleichzeitig erwischte Soest nicht seinen besten Tag, leistete sich viele kleinere Fehler: Kreis-Ab, mit einem Fuß im Aus stehend fangen, schwache Abschlüsse und Fehlwürfe. „In einer Phase, in der wir eigentlich wegziehen könnten, verwerfen wir drei Gegenstöße“, ärgerte sich Denso. So war es ein Geduldsspiel – auch, weil die Quote nicht passte. Erst gut 20 Minuten vor dem Ende – längst spielte Soest auch mit dem 7. Feldspieler – entstand ein kleiner Soester Vorsprung, der stetig wuchs. Luke Tischer, der in der zweiten Hälfte aufblühte, traf zum 21:19. Luca Jünger erhöhte auf drei Tore (23:20; 49.). Zwischendurch verfehlte Haltern zweimal das leere Soester Tor. Tischer erhöhte schließlich auf fünf Tore (27:22; 56.), Lasse Müller sorgte mit seinem Tor nicht nur für klare Verhältnisse, sondern durchbrach damit für den STV zum neunten Mal im zehnten Spiel die 30er-Marke.
Bei Soest führten Luis Gran (10/4), Luke Tischer (6/1), Janis Falkenberg (5) und Jan-Ole Zülsdorf (5) die Torschützenliste an. Bei den Gästen war Jan-Bernd Kruth mit acht Treffern der beste Werfer.
TuS Bommern – VfL Gladbeck 24:28 (13:17)
Im Spitzenspiel der Gruppe 2 zwischen dem Vierten TuS Bommern und dem Tabellenführer VfL Gladbeck wechselte die Führung ständig. 2:4, 9:8 und 13:17 lauteten die Zwischenstände bis zum Pausenpfiff. Und als Gladbeck gleich nach Wiederbeginn auf 13:18 erhöhte, schien die Vorentscheidung gefallen zu sein. In der Folgezeit wurden die Hausherren, angetrieben von ihrem Haupttorschützen Maximillian Büchel (7 Treffer), immer stärker und durch einen 7:2-Lauf glich der TuS beim 20:20 aus. Aber eine Führung wollte Bommern nicht gelingen. Gladbeck legte einen Treffer vor und prompt schafften die Hausherren das Ausgleichstor. In der 54.Minute leuchtete ein 24:24 auf der Anzeigetafel. Aber dann zeigte Bommern Nerven und traf bis zum Schlusspfiff nicht mehr ins Gladbecker Tor. Beim Stand von 24:25 verwarf Maximillian Büchel einen Siebenmeter und das bedeutete die Vorentscheidung. Der Tabellenführer markierte die letzten vier Treffer der Partie und verteidigte durch einen 24:28-Auswärtssieg seine Spitzenposition.
Presseberichte vom Wochenende 4./5.12.2021
VfL Handball Mennighüffen Wochenende 04./05.12.2021
So 17.00Uhr CVJM Rödinghausen – VfL 1.Herren 30:27
So 10.00Uhr VfL 5. Herren – DJK BW Bielefeld abgesetzt
Sa 18.00Uhr TG Schildesche – VfL 3. Herren 33:26
CVJM Rödinghausen – VfL 1. Herren 30:27 (15:13)
Der VfL kassierte im Kreisderby beim CVJM Rödinghausen eine 30:27-Niederlage. Während der Tabellenführer vom Wiehen auf Felix Bahrenberg verzichten musste, fielen beim VfL Daniel Danowsky und Fynn Walter aus. Bis zum 4:3 blieb der VfL dran, bevor Malte Heininger innerhalb von sechs Minuten dem VfL gleich fünfmal einschenkte. Immer wieder kam der Linkshänder über Rückraum-Mitte zum Zuge. Beim 9:8 in der 18.Minute war der VfL wieder in Schlagdistanz. Danach setzte sich der CVJM auf 12:8 ab und ging mit einer 15:13-Führung in die Halbzeitpause. Die Vorentscheidung in dieser Partie fiel gleich nach der Halbzeit. Innerhalb von 6Minuten wurde gegen die Gäste drei Zeitstrafen ausgesprochen, die der CVJM dazu nutzte, sich von 16:14 auf 19:14 abzusetzen. Kurze Zeit später vergab der VfL bei doppelter Überzahl einen Siebenmeter und konnte in dieser Phase auch nicht entscheidend verkürzen. In der 48.Minute war der VfL beim Zwischenstand von 23:21 bis auf zwei Tore herangekommen. Der CVJM nahm seine Auszeit und erhöhte danach auf 25:21. Der VfL kam nicht mehr entscheidend heran und musste in eine vermeidbare 30:27-Niederlage einwilligen. Diesmal war CVJM-Torhüter Jan- Hendrik Koch nicht immer auf der Höhe und auch die schnellen Gegenstöße konnte der VfL verhindern. Leider kassierten die Gäste zu viele Gegentore über die Deckungsmitte.
Torschützen: Marvin Vieregge (9), Tim Huckauf (6/3), Finn Heinemann (3), Mats Köster (3), Arne Kröger (3), Luke Heinrichsmeier (1), Marcel Schumann (1) und Till Orgel (1).
TG Schildesche – VfL 3. Herren 33:26 (13:10)
Trainer Detlev Harre hatte bei dem Auswärtsspiel seiner dritten Herrenmannschaft nur einen Auswechselspieler dabei und er hatte sich zur Vorsicht ebenfalls als Spieler eintragen lassen. Er hatte nichts desto trotz eine schlagkräftige Truppe zusammen, die aber trotz einer guten Leistung die achte Niederlage in Folge einstecken musste. Spielmacher Malte Bröhenhorst knickte gleich in der 2.Minute um und kam erst in der 15.Minute zurück aufs Parkett. Bis zum 6:5 war die Partie offen, dann setzten sich die Hausherren auf 10:5 ab. In den kommenden fünf Minuten zeigte der VfL, was in ihm steckte und glich in der 27.Minute zum 10:10 aus. Doch bis zur Pause klingelte es noch dreimal im VfL-Kasten und somit führte die TG zur Pause mit 113:10-Toren. In Durchgang zwei blieb der VfL immer in Schlagdistanz und in der 51.Minute war beim Zwischenstand von 24:22 noch alles offen. Kurz zuvor schied Bastian Bröhenhorst verletzt aus und dann fehlte allen die Kraft, um das Spiel noch zu drehen. Über 30:25 siegte Schildesche am Ende noch klar mit 33:26. Die Niederlage für den VfL fiel um 4 – 5 Tore zu hoch aus. Es war eigentlich mehr drin für die Harre-Sieben. Der Trainer war mit der Moral seiner Sieben hochzufrieden.
Tore: Malte Bröhenhorst (8/1), Marvin Prescher (6), Bastian Bröhenhorst (5), Brian Gröppel (3), Christian Held (2) und Daniel Reimer (2).
Spielberichte vom 04./05.2021
VfL Handball Mennighüffen Wochenende 04./05.12.2021
So 17.00Uhr CVJM Rödinghausen – VfL 1.Herren 30:27
So 10.00Uhr VfL 5. Herren – DJK BW Bielefeld abgesetzt
Sa 18.00Uhr TG Schildesche – VfL 3. Herren 33:26
CVJM Rödinghausen – VfL 1. Herren 30:27 (15:13)
Der VfL kassierte im Kreisderby beim CVJM Rödinghausen eine 30:27-Niederlage. Während der Tabellenführer vom Wiehen auf Felix Bahrenberg verzichten musste, fielen beim VfL Daniel Danowsky und Fynn Walter aus. Bis zum 4:3 blieb der VfL dran, bevor Malte Heininger innerhalb von sechs Minuten dem VfL gleich fünfmal einschenkte. Immer wieder kam der Linkshänder über Rückraum-Mitte zum Zuge. Beim 9:8 in der 18.Minute war der VfL wieder in Schlagdistanz. Danach setzte sich der CVJM auf 12:8 ab und ging mit einer 15:13-Führung in die Halbzeitpause. Die Vorentscheidung in dieser Partie fiel gleich nach der Halbzeit. Innerhalb von 6Minuten wurde gegen die Gäste drei Zeitstrafen ausgesprochen, die der CVJM dazu nutzte, sich von 16:14 auf 19:14 abzusetzen. Kurze Zeit später vergab der VfL bei doppelter Überzahl einen Siebenmeter und konnte in dieser Phase auch nicht entscheidend verkürzen. In der 48.Minute war der VfL beim Zwischenstand von 23:21 bis auf zwei Tore herangekommen. Der CVJM nahm seine Auszeit und erhöhte danach auf 25:21. Der VfL kam nicht mehr entscheidend heran und musste in eine vermeidbare 30:27-Niederlage einwilligen. Diesmal war CVJM-Torhüter Jan- Hendrik Koch nicht immer auf der Höhe und auch die schnellen Gegenstöße konnte der VfL verhindern. Leider kassierten die Gäste zu viele Gegentore über die Deckungsmitte.
Torschützen: Marvin Vieregge (9), Tim Huckauf (6/3), Finn Heinemann (3), Mats Köster (3), Arne Kröger (3), Luke Heinrichsmeier (1), Marcel Schumann (1) und Till Orgel (1).
TG Schildesche – VfL 3. Herren 33:26 (13:10)
Trainer Detlev Harre hatte bei dem Auswärtsspiel seiner dritten Herrenmannschaft nur einen Auswechselspieler dabei und er hatte sich zur Vorsicht ebenfalls als Spieler eintragen lassen. Er hatte nichts desto trotz eine schlagkräftige Truppe zusammen, die aber trotz einer guten Leistung die achte Niederlage in Folge einstecken musste. Spielmacher Malte Bröhenhorst knickte gleich in der 2.Minute um und kam erst in der 15.Minute zurück aufs Parkett. Bis zum 6:5 war die Partie offen, dann setzten sich die Hausherren auf 10:5 ab. In den kommenden fünf Minuten zeigte der VfL, was in ihm steckte und glich in der 27.Minute zum 10:10 aus. Doch bis zur Pause klingelte es noch dreimal im VfL-Kasten und somit führte die TG zur Pause mit 113:10-Toren. In Durchgang zwei blieb der VfL immer in Schlagdistanz und in der 51.Minute war beim Zwischenstand von 24:22 noch alles offen. Kurz zuvor schied Bastian Bröhenhorst verletzt aus und dann fehlte allen die Kraft, um das Spiel noch zu drehen. Über 30:25 siegte Schildesche am Ende noch klar mit 33:26. Die Niederlage für den VfL fiel um 4 – 5 Tore zu hoch aus. Es war eigentlich mehr drin für die Harre-Sieben. Der Trainer war mit der Moral seiner Sieben hochzufrieden.
Tore: Malte Bröhenhorst (8/1), Marvin Prescher (6), Bastian Bröhenhorst (5), Brian Gröppel (3), Christian Held (2) und Daniel Reimer (2).
Rückblick auf den letzten Oberligaspieltag
Rückblick auf den letzten Oberligaspieltag
In der Staffel 1 kassierten die vor Saisonbeginn hoch gehandelten Sportfreunde aus Loxten die nächste Pleite. Bei der Torge-Sieben unterlagen die Frösche am Ende noch klar mit 26:20-Toren und können somit die Meisterschaftsträume wohl schon jetzt begraben, denn sie können nur noch mit 7:5-Punkten in die Meisterrunde starten, aber dazu bedarf es eines Sieges in Rödinghausen. Und sollte Jöllenbeck den Sprung in die Meisterrunde schaffen, hätten die Sportfreunde schon sechs Verlustpunkte auf ihrem Konto. Der TV Isselhorst feierte im Aufsteigerduell gegen den TuS Brake den ersten Saisonsieg und der fiel beim 31:26-Endstand recht klar aus. In der Staffel 2 scheinen die Plätze für die Meisterrunde an VfL Gladbeck, TV Soest, VfL Eintracht Hagen 2 und TuS Bommern vergeben zu sein.
TV Isselhorst – TuS Brake 31:26 (15:13)
Zum Rückrundenauftakt war es dann endlich soweit. Die Truppe von Trainer Michael Jankowski besiegte im Aufsteigerduell den TuS Brake klar mit 31:26 und fuhr die ersten Oberligapunkte ein. Die Truppe war diesmal wild entschlossen, allen zu zeigen, das sie in der Oberliga bestehen kann. Statt der gewohnt schläfrigen Anfangsphase war Isselhorst diesmal von der ersten Minute an hellwach und legte vom Start an richtig los. Bereits in der 13.Minute nahmen die Gäste beim Zwischenstand von 8:3 ihre Auszeit. Danach schmolz der Vorsprung der Hausherren zwischenzeitlich bis auf 1 Tor zusammen, aber der TVI blieb immer vorn. Beim Stand von 15:13 wurden die Seiten gewechselt und nach der Pause kamen die Gastgeber wieder gut ins Spiel und warfen schnell eine Führung von fünf Toren heraus, den sie dann souverän ins Ziel brachten. Bei den Hausherren stach Haupttorschütze Marvin Gregor (10 Treffer) heraus. Gian-Luca Braunsmann traf achtmal ins Schwarze. Er verwandelte dabei fünf der sechs Siebenmeter. Für Brake trafen Luis Merschieve und Jan Ober jeweils fünfmal ins gegnerische Gehäuse.
TuS Möllbergen – Sportfreunde Loxten 26:20 (14:13)
Zunächst schien der Titelaspirant aus Loxten seiner Favoritenrolle gerecht zu werden, denn in der 16.Minute führte die Truppe von Trainer Michy Boy mit 6:10-Toren. Doch dann kam die Mannschaft von Andre Torge auf Touren und hatte beim 11:11 den Ausgleich geschafft. Zur Pause führte der TuS knapp mit 14:13. In Durchgang zwei ging bei den Sportfreunden dann nichts mehr zusammen. Ganze sieben Tore konnten die Gäste noch erzielen. Bis zum 19:17 blieb Loxten noch in Schlagdistanz. In der Folgezeit erhöhte der TuS auf 21:17 und ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Am Ende freute sich der TuS über einen verdienten 26:20-Sieg und übernahm die Tabellenführung. Nach dem 26:26 im Hinspiel nehmen die Frösche gegen Möllbergen 1:3-Punkte als schwere Hypothek mit in die Aufstiegsrunde. Loxtens Trainer Michael Boy meinte nach dem Spiel: „Die Chancenauswertung in der zweiten Halbzeit hat uns das Genick gebrochen. Wir haben in der Abwehr mit 23 Gegentoren bis zur 56.Minute gut gestanden, in der ersten Halbzeit vorne auch ein gutes Spiel gemacht. Aber sieben Tore im zweiten Durchgang sind einfach zu wenig“. Während beim neuen Tabellenführer Arne Ransiek (9 Tore) und Holger Kruse (6 Treffer) die Torschützenliste anführten, traf bei den Gästen Simon Schulz siebenmal ins Schwarze.
Staffel 2
HSG Gevelsberg/Silschede – Soester TV 24:29 (11:18)
Pflicht erfüllt: Auch ohne Trainer Loer gewinnt der Soester TV sein Auswärtsspiel in der Handball-Oberliga bei der HSG Gevelsberg-Silschede.
Der STV hat den achten Sieg im neunten Spiel eingefahren und liegt weiterhin auf Kurs Meisterrunde – und das mit einer richtig tollen Bilanz. Mit nun 16:2 Punkten ist Soest Tabellenzweiter.Trainer Max Loer hatte im Vorfeld von einer „unangenehmen Aufgabe gesprochen“; er selbst hatte die Reise wegen eines Coronafalls im familiären Umfeld und einer freiwilligen Quarantäne nicht angetreten. Im ersten Rückrundenspiel der STV in der Oberliga-Vorrunde setzte sich Soest mit 29:24 bei der HSG Gevelsberg-Silschede durch, das sich hauptsächlich mit dem Thema „Klassenerhalt“ auseinander setzen dürfte. Dennoch: Der Außenseiter machte es dem Tabellenzweiten lange Zeit schwer. Bis zum 5:4 nach 9 Minuten lag die HSG auch vorn. Erst danach übernahm Soest die Führung. Zunächst traf Jan Ole Züldorf – mit acht Treffern bester Schütze des Abends – zum 5:5, Jannis Falkenberg traf wenig später zum 5:6 und damit zur ersten Führung des Abends.Wenige Minuten später stand es 5:10 – der STV-Express hatte Fahrt aufgenommen. Und den Fünf-Tore-Vorsprung ließ sich Soest auch an diesem Abend nicht mehr wirklich nehmen. Eher im Gegenteil: Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung nach dem Tor von Lars Wiggeshoff auf neun Tore an (16:25; 42.). Soest bleibt Zweiter mit einem Punkt Rückstand hinter dem VfL Gladbeck, der 35:30 beim HTV Hemer gewann.
VfL Eintracht Hagen II – HC TuRa Bergkamen 28:25 (16:12)
Das Spiel in der Hagener Sporthalle-Mittelstadt hat der HC TuRa in der 1. Halbzeit verloren. Da lag man mit vier Toren zurück. Halbzeit zwei war deutlich besser und die wurde sogar „mit einem“gewonnen gegen einen Tabellendritten, der nicht so stark wie erwartet auftrat. Dass es nicht zu einem besseren Ergebnis kam, haben die TuRaner selbst verschuldet und auch zu viele Zwei-Minuten-Strafen kassiert.
In den Anfangsminuten hielt Bergkamen die Partie offen, was auch das 4:4 nach acht Minuten durch Thorben Roßfeldt unterstrich. Danach erspielten sich die Hagener einen Drei-Tore-Vorsprung, erleichtert durch mehrere Zwei-Minuten-Strafen gegen Bergkamen. 11:8 (19.) und 15:12 (57.), TuRa blieb auf Distanz. In der Halbzeitpause wurde TuRa-Coach Thomas Rycharski etwas lauter, stachelte seine Mannen noch einmal an. Die Deckung stand dann besser, es wurde aggressiver, kämpferischer und disziplinierter agiert. Vorne ließ der Coach teilweise einen siebten Feldspieler auflaufen. Doch der Lohn stellte sich nicht ein. Näher als drei Treffer kam Bergkamen einfach nicht heran. Pascal Terbeck markierte das 27:24 (58.) und der letzte Treffer blieb Roßfeld 30 Sekunden vor Spielende vorbehalten. Es hat nicht gereicht und die siebte Saison-Niederlage war unausbleiblich, wenngleich mehr möglich gewesen wäre.
TuRa-Trainer Thomas Rycharski: Die 1. Halbzeit war nicht so prickelnd. Wir haben wieder einige Bälle vertändelt. Die 2. Halbzeit war deutlich bessser und die haben wir sogar mit einem gewonnen. Darauf muss man aufbauen. Hagen war nicht so überragend. Das Ergebnis haben wir selbst verschuldet. Das war zuletzt gegen Gladbeck und jetzt wieder in Hagen so. Da müssen sich meine Spieler fragen, ob das alles so richtig ist. Ob man nicht mehr tun muss, auch im Training. Ein Punktgewinn wäre durchaus möglich gewesen. Wir hatten auch zu viele Zwei-Minuten-Strafen. Teilweise berechtigt, teilweise auch nicht.
TuRa: Walter, Nowaczyk 1, Roßfeld 6, Terbeck 3, Webers 2, Wefing 5, Trost 2, Domanski 5, Prodehl, Saarbeck 1. Rotert.
HTV Hemer – VfL Gladbeck 30:35 (16:20) Ihre stärkste Phase hatten die Hemeraner gleich zu Beginn. Sie verteidigten wirkungsvoll mit gutem Verschieben und entschlossenem Zupacken und nutzten im Angriff die sich bietenden Lücken konsequent aus. In den ersten zehn Minuten gab es praktisch keinen Fehlpass und keinen Fehlwurf, so dass die Führung nur logisch war. Aber diesen Standard konnte die Mannschaft nicht halten, was auch mit einer unglücklichen Szene in der 13. Minute zusammenhing. Da verletzte sich der bis dahin schon dreimal erfolgreiche Jonas Brieden bei einer Abwehraktion am Sprunggelenk und war fortan damit beschäftigt, seinen Knöchel zu kühlen. Sein frühes Ausscheiden beraubte den HTV einer wichtigen Option im Rückraum, was Folgen hatte. Die Mannschaft war leichter auszurechnen, denn über Außen ging nur ganz wenig, und Kreisanspiele blieben die absolute Ausnahme. Es mussten also Einzelaktionen her, von denen es auch etliche gelungene gab. Nur besaßen die unter dem Strich nicht die Durchschlagskraft, die Gladbeck dank des überragenden Max Krönung einbringen konnte. Ihn aus dem Spiel zu nehmen, war für die Gastgeber ein Ding der Unmöglichkeit. Mit einigen technischen Fehlern trug der HTV darüber hinaus dazu bei, dass sich das Blatt bis zur Pause wendete. Im zweiten Durchgang mühte sich die Mannschaft nach Kräften, den Anschluss zu finden, doch dichter als bis auf zwei Tore kam sie nicht heran. Am nötigen Kampfgeist mangelte es nicht, aber letztlich gab es zu viele Faktoren, die eine Wende unmöglich machten. Dazu gehörten Fehlpässe ebenso wie die vielen Zeitstrafen. Nicht alle konnte man nachvollziehen, aber einige Male mussten sich die Hausherren auch ungeschickte Abwehrarbeit vorhalten lassen.Fehlwürfe verhindern eine spannende Schlussphase. So waren die Hemeraner zwar einige Male auf Schlagdistanz, nur hatte man stets das Gefühl, das Gladbeck im Bedarfsfall zulegen würde. Wirklich spannend hätte es aber dennoch werden können, nachdem zweimal Frenzel und Spiekermann auf 29:32 verkürzt hatten. Doch danach wurde dreimal in kurzer Folge frei am gegnerischen Kreis vergeben, und solche Patzer erlaubten sich die routinierten Gladbecker eben nicht. Aber die hatten am Ende dennoch Lob für den Gegner parat. „Gegenüber dem Hinspiel hat sich der HTV enorm entwickelt,“ stellte Coach Thorben Mollenhauer nach dem Abpfiff fest.
HTV: Jurakic, A. Wizy; Brieden (3), Trattner (6), Bjelanovic (3), Frenzel (9/3), Ostermann (2), Schroth, Voigt (1), Lübbering, Spiekermann (2), Ilicsin (1), D. Wizy (3).
Gladbeck: Spierau, Beckmann; Arens (1), Sankalla (2), Winkelmann, Käsler (6), Krönung (11/5), Bach (2), Dervisevic, Janus, Schmiemann, Blißenbach (3), Büttner (6), Rolf (4).
Spielverlauf: 4:2 (5.), 8:6 (10.), 8:9 (15.), 10:12 (18.), 14:13 (21.), 16:15 (25.), 16:21 (31.), 20:24 (37.), 23:28 (43.), 25:31 (49.), 30:33 (57.) –
Zeitstrafen: HTV 7 – VfL: 2 – Disqualifikation: Ostermann (42.) – Zuschauer: 250.
Pedro Alvarez (HTV): „Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben in den ersten 15 Minuten sehr solide gearbeitet. Danach gab es einige Fehler. Wenn man viel investiert, will man sich auch belohnen, aber dann darf man sich keine Nachlässigkeiten erlauben. Dann braucht man Siegertypen. Mit der Leistung bin ich zufrieden, aber die Mannschaft hat Potenzial für mehr.“
Thorben Mollenhauer (VfL): „Wir haben unser Spiel ziemlich konsequent durchgezogen, in der ersten Hälfte aber nicht konsequent genug gedeckt. Die Lücken hat der Gegner genutzt. Auf das ganze Spiel gesehen hat Hemer heute mehr Fehler gemacht als wir.“
TuS Bommern – TuS Ferndorf 2 23:18 (12:10)
Ferndorfs Trainer Michael Feldmann ist im Moment nicht zu beneiden. Vor der Partie in Bommern fiel auch noch Leander von Mende verletzt aus. Fünf Langzeitverletzte hat der TuS nunmehr zu beklagen. Die Ferndorfer waren durch ihre bewegliche Abwehr gut in diese Partie gekommen und lagen nach einem 2:0-Rückstand in der 13.Minute sogar mit 3:6-Toren vorn. Bommern nahm frühzeitig seine Auszeit, um danach besser in die Partie zu kommen. Beim 9:9 in der 23.Minute herrschte das letzte Mal Gleichstand, aber Bommern konnte sich zunächst nicht deutlich absetzen .Beim Stand von 12:10 wurden die Seiten gewechselt und nach der Pause hielt der überragende TuS-Keeper Niklas Broszinski sein Team lange im Spiel. Er wehrte gleich sechs Siebenmeter der Hausherren ab.
Trainer Michael Feldmann meinte nach der Partie: „Ich bin vor allen Dingen mit der Abwehrleistung sehr zufrieden.Nur 23 Gegentore können sich sehen lassen.In allen anderen Heimspielen hat Bommern mindestens 29mal getroffen“.
HSC Haltern/Sythen – VfL Eintr. Hagen 2 27:28 (11:14)
Das Glück war nicht auf der Seite des Kellerkindes aus Haltern am See. Nachdem Hagen die Partie lange Zeit bestimmt hatte, freuten sich die Hausherren in der 50.Minute beim 23:22 nach längerer Zeit wieder über eine Führung, die dann auch noch beim 24:23 Bestand hatte. Zu diesem Zeitpunkt kassierten die Hausherren eine Zeitstrafe. In Überzahl erzielte Hagen in zwei Minuten drei Treffer und lag in der 55.Minute mit 24:26 vorn. Die Gastgeber kamen zwar noch einmal auf 25:26 und 26:27 heran. Nach dem 26:28 schaffte Michel Sorg siebzig Sekunden vor dem Abpfiff den Anschlusstreffer zum 27:28. Aber danach fiel kein Tor mehr und die Hausherren kassierten eine weitere, bittere Niederlage.
Für Haltern am See trafen Pierre Weber und Jonas Luggenhoelscher jeweils sechsmal ins Hagener Tor.