Spielberichte vom 30./31.3.2019 TuS Ferndorf 2 – VfL 1. Herren 35:28 (14:12) Die Abwehr des VfL, die in vielen Spielen dieser Saison bombensicher stand, war in der Partie beim TuS Ferndorf 2 überhaupt nicht im Bilde. Der VfL kassierte während der sechzig Minuten ganze zwei Zeitstrafen und die Gastgeber aus Ferndorf spielten nur einmal in Unterzahl. In Durchgang eins konnte sich zunächst kein Team absetzen. Ferndorf legte vor und der VfL glich aus. Beim 6:4, 7:5 und 8:6 lag der TuS mit zwei Buden vorn. Durch einen feinen 0:3-Lauf ging der VfL beim 8:9 in der 17.Minute das erste Mal in Front. Und auch beim 11:12 lagen die Schützlinge von Trainer Siggi Jedrzej noch einmal vorn. Doch das sollte dann auch die letzte Führung für die Gäste sein. Der TuS ging kurz vor der Pause mit 15:14 in Front und baute seinen Vorsprung zwei Sekunden vor dem Pausenpfiff noch auf 16:14 aus. In Durchgang eins hatte der sonst so sichere Siebenmeterschütze Tomek Tluczynski schon zwei Marken ausgelassen. Dafür zeigte sich Julian Peitzmeier von seiner besten Seite und traf nach Belieben. Am Ende kam er auf zehn Treffer. Nach dem Wechsel blieb es bis zum 18:17 eng. Danach setzte sich Ferndorf auf 22:17 ab und hatte die Vorentscheidung herbeigeführt. In dieser Phase spielte der VfL im Angriff mit dem siebten Feldspieler und ohne Torhüter. Diese Maßnahme fruchtete nicht und Ferndorf kam zu einfachen Toren. Über 27:21 konnte der VfL zwar noch einmal auf 29:26 verkürzen, aber für einen Punktgewinn kamen die Grünen nicht mehr in Frage. Nach dem 31:28 traf bis zum Ende nur noch der TuS und gewann am Ende etwas zu hoch mit 35:28-Toren. Neben Julian Peitzmeier hatte in Ferndorf auch Spielmacher Marco Büschenfeld im Angriff viele Spielanteile, da neben Pascal Schumann auch die beiden Mittelangreifer Arne Halstenberg und Lukas Mailänder verletzt fehlten. Marco machte seine Sache sehr gut und trug sich auch gleich fünfmal in die Torschützenliste ein. Tore: Julian Peitzmeier (10), Marco Büschenfeld (5/2), Mats Köster (5), Malte Ames (4), Tomek Tluczynski (2/1), Marcel Schumann (1) und Jonas Köster (1).
VfL 1. Damen – HSG Union Halle 22:29 (10:14) Der VfL ging gegen den Tabellendritten Halle zwar mit 1:0 in Front, doch das sollte dann auch die einzigste Führung in diesem Spiel sein. Halle setzte sich schnell auf 2:5 ab und ging über 5:7 und 9:12 mit einem 10:14 in die Pause. Nach dem Wechsel sah es in der 41.Minute beim Stand von 14:19 recht bitter für die Schützlinge von Trainerin Sonja Balsmeyer aus. Aber der VfL packte sein Kämpferherz aus und beim 19:20 war das Spiel wieder offen. Doch zu diesem Zeitpunkt verhängten die Schiedsrichter einen Siebenmeter gegen den VfL und gleichzeitig erhielt Maren Hildebrand eine Zeitstrafe. Die Gäste setzten sich auf 19:21 ab, doch der VfL blieb zum 20:21 in der 48.Minute auf Tuchfühlung. In der Endphase sah die VfL-Abwehr im Spiel eins gegen eins schlecht aus und dadurch kam Halle zu leichten Toren. Aus einem 22:24 wurde am Ende noch ein 22:29. Vor den letzten drei Partien befindet sich der VfL nun voll im Abstiegskampf. Unsere Truppe und die HSG Bockhorst/Dissen stehen punktgleich mit 9:29-Zählern auf dem vorletzten Tabellenplatz Der VfL hat den direkten Vergleich gegen Bockhorst/Dissen gewonnen, er sollte aber aus den letzten drei Partien mindestens vier Punkte holen, um den Abstieg abzuwenden. Tore: Vanessa Timm (5), Luisa Herde (5), Franziska Büschenfeld (4/2), Romina Sander (3), Nina Kuhlmann (1/1), Lysanne Vogler (1), Maren Hildebrand (1), Pia Sandmann (1) und Alena Herde (1).
TV Jahn Oelde – VfL 2. Herren 29:23 (12:12) Der VfL reiste zum Tabellendritten nach Oelde mit nur einem Torhüter und 9 Feldspielern. Neben den verletzten Miklas Bröhenhorst und Marius Hepermann fehlten Torhüter Mustafa Ayhan und Torjäger Niklas Holtmann. Dennoch zog sich unsere Reserve gerade im ersten Durchgang sehr gut aus der Affäre. Beim 0:1 und 2:3 lag der VfL vorn, danach legte Oelde ein Tor vor und im Gegenzug glich der VfL aus. Und so ging es nach einem 9:9-Zwischenstand beim 12:12-Unentschieden in die Kabinen. Gleich zu Beginn des zweiten Durchganges spielte Oelde sehr effektiv und legte eine 16:13-Führung vor. Doch der VfL ließ sich nicht abschütteln und war beim 17:16 in der 38.Minute wieder dran. Fortan stellte Oelde das bessere Team und beim Zwischenstand von 23:18 war die Vorentscheidung gefallen. Der TV kam über 28:20 zu einem klaren 29:23-Erfolg und wahrte seine Aufstiegschance. Der VfL, bei dem Max Weitkamp für den verhinderten Trainer Christian Neumann auf der Bank saß, konnte sein wahres Leistungsvermögen an diesem Nachmittag nicht abrufen. Tore: Fynn Walter (7), Tim Wienkemeier (5), Felix Wüllner (5), Christoph Marx (3), Andreas Kreft (2) und Maxi Schäffer (1).
VfL 2. Damen – TSG Altenhagen/Heepen 2 27:26 (17:13) Da am Vortag Schlusslicht HSG EGB Bielefeld 2 völlig überraschend und sehr klar mit 23:16-Toren beim TuS Bielefeld 4 gewonnen hatte, war der Vorsprung unserer zweiten Damen auf den Abstiegsrang auf zwei Punkte zusammengeschmolzen. Und so war ein Sieg gegen die Gäste aus Altenhagen/Heepen schon fast Pflicht. Und unsere Damen waren von der ersten Minute an hellwach. Über 2:1 setzten sich die Bielefelderinnen auf 3:4 und 5:6 ab. In der Folgezeit war der VfL nicht zu bremsen und durch einen 8:4-Lauf führten die Gastgeberinnen in der 20.Minute mit 13:10-Toren. Beim Stand von 17:13 wurden die Seiten gewechselt. Der zweite Durchgang war dann nichts mehr für schwache Nerven. Der VfL führte mit 20:15, verspielte aber innerhalb von sechs Minuten diesen Vorsprung und beim 20:20 war alles wieder offen. Und dann zeigten unsere Damen Nerven. Aus einem 22:21 machten die Gäste bis zur 51.Minute ein 22:25. In den letzten neun Minuten war der VfL dann nicht mehr zu halten. Unter dem Jubel der Fans ging die Truppe um die überragende Andrea Henke durch einen 5:0-Lauf mit 27:25 in Front. Erst vierzehn Sekunden vor dem Abpfiff gelang der TSG der 27:26-Endstand. Andrea Henke wurde ab der 20.Minute durch eine kurze Deckung aus dem Spiel genommen, aber dennoch kam sie insgesamt auf zwölf Tore. Trainer Simon Harre meinte nach der Partie: „Die Mädels haben super gekämpft und gegen einen starken Gegner zwei Punkte eingefahren“. Tore: Andre Henke (12/4), Melissa Reinert (7), Pia Radtke (4), Joleen Backs (3) und Malin Greimann (1).
VfL 3. Herren – TG Herford 3 28:19 (13:4) Die dritte Mannschaft des VfL fuhr gegen den Tabellenvorletzten aus Herford einen ungefährdeten 28:19-Start-Ziel-Sieg ein und verbesserte ihr Punktekonto auf 16:16-Zähler. Die Gäste hatten keine Chance und erzielten im ersten Durchgang mal gerade vier Treffer. Über 5:1 und 12:3 war die Partie zur Pause beim Stand von 13:4 entschieden. In der zweiten Hälfte fiel es dem VfL schwer gegen den überforderten Gegner die Konzentration hoch zu halten. Nach dem Zwischenstand von 22:7 sprang am Ende ein hochverdienter 28:19-Sieg bei dem Vergleich mit den Kreisstädtern heraus. Die zweite Halbzeit konnte Herford dann fast ausgeglichen gestalten. Sie ging mit 15:14-Toren an den VfL, der durch diesen Erfolg ein ausgeglichenes Punktverhältnis von 16:16 aufweist. Tore: Max Mülke (6), Joel Becker (5), Daniel Reimer (5), Marcus Bellmann (3), Tom Sprenger (3), Fabian Kassebaum (3), Luke Heinrichsmeier (2) und Andre Brandmeier (1/1).
VfL 4.Herren – TV Lenzinghausen 42:23 (21:9) Der VfL brauchte gegen den Tabellenletzten aus Lenzinghausen noch einen Zähler, um den Aufstieg in die Kreisliga B perfekt zu machen. Und die Truppe von Trainer Detlev Harre legte los wie die Feuerwehr. Nach wenigen Minuten stand es bereits 6:1. Über 9:2 und 15:3 führte der VfL zur Pause klar mit 21:9-Toren. Und auch im zweiten Durchgang ließen die Hausherren nicht nach und erzielten wiederum 21 Tore. Am Ende fuhr der VfL einen 42:23-Kantersieg ein und danach wurde der Aufstieg gebührend gefeiert. An dieser Stelle Gratulation an die vierte Mannschaft des VfL und ihrem Trainer Detlev Harre. Tore: Marvin Prescher (8), Maxi Harre (6/3), Marc Blöbaum (5), Nico Kuban (5), Christian Held (5), Bastian Bekemeier (4), Patrik Barkowski (3), Malte Bröhenhorst (3), Dennis Stürmer (2) und Torhüter Fabian Herbst (1).
HSG EGB Bielefeld 3 – VfL 6.Herren 22:19 (10:9) Der VfL musste auf etliche Stammspieler verzichten und reiste mit nur neun Aktiven zum Verfolgerduell nach Bielefeld. Torhüter Arndt Viering wurde sogar im Feld eingesetzt. Aber der VfL verkaufte sich sehr gut und hielt die Partie lange Zeit offen. Im Angriff wurde diszipliniert gespielt und die Abwehr mit dem sehr starken Präsidenten Edwin Scheer im Tor stand lange Zeit sehr sicher. Bielefeld ging zunächst mit 5:2 in Führung, doch durch einen 0:4-Lauf ging der VfL beim 5:6 das erste Mal in Front. Ein 7:9 brachten die Gäste dann leider nicht mit in die Halbzeit, da Bielefeld durch drei Treffer in Folge beim 10:9 wieder vorn war. Nach der Pause blieb es bis zum 13:12 spannend. In der Folgezeit kassierte der VfL einige Gegenstoßtore und Bielefeld setzte sich auf 19:13 ab. Bielefeld siegte am Ende mit 22:19-Toren und schloss in der Tabelle zum VfL auf. Tore:Timon Langenbach (5), Jörg Tiemann (5/1), Arndt Viering (4), Michael Schaaf (2/1), Uwe Timm (1), Stefan Nienstedt (1/1), Eckhard Hüske (1).


0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.