(bg) Auch die nervliche Belastung eines von 1200 Fans begleiteten Derbys konnten den Siegeszug der TSG A-H Bielefeld nicht stoppen. Und da das Überraschungsteam aus Mennighüffen in Soest seine erste Niederlage kassierte, führen die Bielefelder die Handball-Oberliga mit drei Punkten Vorsprung an. Im Kellerduell feierte Augustdorf/Hövelhof seinen ersten Sieg und verschärfte die Lage von Neuling Ferndorf II.

NW Bielefeld. Das große Derby – es endete letztlich so, wie es alle erwartet hatten. Die TSG A-H Bielefeld schlug den TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck mit 31:28 (17:11). Obwohl die Favoritenrolle klar verteilt war, irgendeine Magie muss die Partie doch ausgestrahlt haben, denn 1.200 Zuschauer wollten sich das Treffen der heimischen Oberligavertreter in der rappelvollen Realschulhalle nicht entgehen lassen. Sie mussten sich zunächst mit Körpersprache begnügen. Beide Teams fassten gleich gut zu und präsentierten sich offensichtlich im Derbymodus. Doch Tore wollten in den ersten Minuten nur zögerlich fallen. Immerhin: Der vermeintlich unterlegene TuS 97 ging mit 2:1 durch Nils Grothaus in Führung. Der Halblinke war es aber auch, der sich einige Würfe nahm, die nicht im Kasten der TSG landeten.  Die Gäste aus den östlichen Stadtgebieten kamen ebenfalls nur schleppend in die Partie. Doch trotz aller technischer Fehler, die Angreifer der TSG fanden ihr Ziel besser. So setzte sich die Mannschaft von Michael Boy aus einem 3:4-Rückstand zur 7:4-Führung (11.) ab. Zwischen der 16. und 22. Minute schlief die Partie dann ein. Der erste Sturm und Drang ebbte ab, die Trainer, vor allem TuS-Coach Sven-Eric Husemann, begannen auszuwechseln. Zum Ende des ersten Durchgangs setzte der eingewechselte Arne Kröger auf Seiten der TSG noch mit dem 9:12, 11:15 und 11:16 Akzente. Nach dem Seitenwechsel dominierte kurz weiter die TSG. Doch zwischen der 33. und 42. Minute erzielten die Gäste keinen Treffer mehr. Unwiderstehlich dagegen waren die Schlagwürfe von Nils Grothaus und Arne Kämper. Der TuS 97 holte vom 13:19 zum 19:19 auf. Dann schlug die Stunde von Marius Kastening. Der Spielmacher der TSG riss die Partie an sich. Vom 21:21 setzte sich die TSG auf 24:21 ab. Die letzten Trümpfe des TuS 97, eine 5:1-Deckung, die Hereinnahme von Kult-Torwart Christian Trittin und eine offene Manndeckung, stachen nicht mehr. „Vielleicht“, so mutmaßte Husemann anschließend, „kam der Ausgleich zu früh. Wäre er in der Schlussphase gefallen, hätte die TSG nicht mehr reagieren können.“ Boy lobte: „Wir haben die Ruhe bewahrt. Das war wichtig. Es war ein verdienter Sieg.“

NW Paderborn. Die HSG Augustdorf/Hövelhof hat den ersten Sieg dieser Saison eingefahren. Gegen den TuS Ferndorf II setzte sich die HSG am sechsten Spieltag vor heimischem Publikum mit 29:26 (12:11) durch und fügte dem eigenen Konto somit die Zähler drei und vier hinzu. Allerdings mussten sich die Sandhasen im Duell mit dem Aufsteiger aus dem Siegerland mächtig strecken, um letztendlich die Oberhand zu behalten. Den besseren Start in die Begegnung erwischte nämlich der TuS, der sich vom 3:3 (8. Spielminute) bis zum 8:4 (Minute 18) absetzte. „Da war es für uns schon kritisch“, befand HSG-Teammanager Udo Schildmann. Doch die Hausherren ließen sich nicht aus dem Konzept bringen, drehten auch dank personeller Wechsel mächtig auf, warfen sechs Treffer in Serie, lagen in Minute 26 so mit 10:8 in Front und zur Pause noch mit 12:11. Nach dem Seitenwechsel ließ sich Augustdorf/Hövelhof die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und führte, abgesehen vom 12:12 (32.), ständig. Zwischenstände auf dem Weg zum 29:26-Erfolg waren 19:14 (40.) und 24:17 (Minute 47) und als Ferndorf in der Schlussphase noch mal herankam, war es Kreisläufer Nico Schmeckthal, der mit seinen Treffern vier und fünf in den Schlusssekunden für den Endstand sorgte. „Wir sind froh und glücklich, dass wir erstmals in dieser Saison gewonnen haben und vor allem in Teilen der zweiten Halbzeit haben wir konzentriert gespielt und gut verteidigt. Es gibt aber in allen Bereichen noch viel Luft nach oben“, resümierte Udo Schildmann.

WP Siegen. HSG Augustdorf/Hövelhof – TuS  Ferndorf II 29:26 (12:11).  Seinen ersten Saisonsieg am Wochenende zuvor hat der Aufsteiger nicht veredeln können. Zwei Gründe waren für die Niederlage gegen die bis dato punktgleiche HSG Augustdorf/Hövelhof entscheidend: Ferndorf verlor das Torwartduell um Längen und leistete sich zu Beginn der zweiten Halbzeit eine zehnminütige Schwächephase, die die Ostwestfalen nutzten, um wegzuziehen. „Da hat sich die Mannschaft eine kollektive Auszeit genommen“, schilderte Michael Feldmann. Nach 8:4-Führung folgt der Einbruch Da sowohl der junge Niels Thies als auch der in die Bresche gesprungene Routinier Hilmar Gudmundsson der Abwehr keine Unterstützung leisten konnten, klar im Schatten von Christopher Weber bzw. Robin Wetzel standen, mussten die Kreuztaler abreißen lassen, wurde aus dem 12:12 direkt nach Wiederbeginn schnell ein 14:19 (40.) und sogar 17:24 (47.). Immerhin stimmte die Moral des Teams, in dem Michel Sorg mit sieben Treffern, darunter sechs von sechs verwandelten Siebenmetern, ein gutes Comeback nach überstandener Verletzung gab. Mit offensiver Deckung kam Ferndorf wieder auf drei Toren heran (26:23/55.), zu mehr reichte es aber nicht. „Hinten heraus hat uns auch bei dem einen oder anderen Pfiff das Glück gefehlt“, haderte Michael Feldmann. Der Aufsteiger hatte in Augustdorf famose erste 20 Minuten und eine verdiente 8:4-Führung hingelegt, dann mehrere Konterchancen nicht genutzt und verpasst, den angeschlagenen Gegner schon früh auf die Bretter zu schicken.

 

WP Gevelsberg. Unangenehm wollten sie sein, von Anfang an da sein – doch genau das Gegenteil war der Fall bei der HSG Gevelsberg/Silschede im Spiel gegen den TuS Spenge. Der Handball-Oberligist bleibt nach der 27:29 (12:18)-Niederlage weiter siegloses Schlusslicht der Tabelle. Sechs Minuten waren erst gespielt in der gut besuchten Halle West, als HSG-Trainer Norbert Gregorz sich genötigt sah, die grüne Karte beim Zeitnehmer abzugeben. Auszeit, die Mannschaft wieder auf Kurs bringen. Denn in den ersten sechs Minuten hatten sich seine Spieler schon so viele technische Fehler geleistet, dass der pfeilschnelle Spenger Linkaußen Leon Prüßner bereits viermal alleine vor dem bedauernswerten Christian Scholz auftauchen konnte. 2:6 stand es zu diesem Zeitpunkt, Gevelsberg hatte den Start in die Partie gründlich verschlafen. Doch auch nach der Auszeit war erst einmal keine Besserung in Sicht, zwei weitere Treffer der Gäste schraubten das Ergebnis auf 2:8 nach zehn Minuten. „Da war das Spiel eigentlich schon gelaufen“, so Gregorz. Fortan agierte die HSG etwas sicherer im Umgang mit dem Spielgerät, vor allem das Spiel mit den Kreisläufern Dudczak und Lindemann funktionierte und so begegneten die Gevelsberger dem Gast nun auf Augenhöhe. Wobei bei diese Augenhöhe beim TuS Spenge eine ganz schön hohe ist, denn immer wieder blitzte die individuelle Klasse der Ostwestfalen auf. Gerade Phil Holland präsentierte sich am Samstagabend in der Halle West in toller Form, dem neutralen Zuschauer bereitete der Halblinke eine Menge Freude beim Zusehen. Genau hier hatte Gäste-Trainer Heiko Holtmann eine Schwachstelle bei der HSG ausgemacht. „Wir wollten auf der Position immer wieder für Isolation sorgen, das ist uns auch größtenteils gelungen“, so der Trainer des TuS Spenge nach der Partie. Die Gastgeber taten sich indes schwer mit der Bürde des frühen Rückstandes, das Spiel an sich zu reißen und das Publikum mit ins Boot zu nehmen. Zudem mussten sie bereits nach 16 gespielten Minuten auf Björn Wohlgemuth verzichten, der sich nach einer Auseinandersetzung mit Sebastian Kopschek zu einem leichten Schubser hinreißen ließ und folgerichtig die Rote Karte sah. Eine harte, aber vertretbare Entscheidung der auch ansonsten sehr kleinlich pfeifenden Schiedsrichter Di Stefano und Rosenkranz. Insgesamt verhängte das Gespann aus Dortmund und Schwerte 17 Zeitstrafen in einem Spiel, das nicht ungewöhnlich hart von beiden Seiten geführt wurde. Die positive Erscheinung im HSG-Spiel war an diesem Samstagabend definitiv Christopher Schrouven. Der lange verletzte Rückraumspieler zeichnete mitverantwortlich für zwei kleine Serien der HSG. Dank dieser keimte kurz Hoffnung bei den Zuschauern auf, dass sich die Gregorz-Sieben – wie schon so oft gezeigt – wieder zurück ins Spiel kämpfen könnte. Bis auf vier Tore konnten die Gevelsberger den Rückstand zwischenzeitlich verkürzen (10:14), doch wieder sorgten technische Unzulänglichkeiten dafür, dass die nach starkem Start immer mehr nachlassenden Gäste wieder ein beruhigendes Polster von sechs Toren mit in die Kabine nehmen konnten. Mit diesem Polster spielte Spenge eine entspanntere zweite Hälfte ohne sonderlich überzeugen zu können. „Darüber werden wir noch reden müssen“, so TuS-Trainer Holtmann, der seinem Gevelsberger Pendant Mut zusprach. „Nach dem schwachen Start haben sie gezeigt, dass sie mithalten können.“ Gregorz sah das ähnlich und konnte sich am Ende zumindest über Ergebniskosmetik freuen.Rauhaus, Stippel und Christopher Schrouven kaschierten das Ergebnis mit einer Serie zum Abschluss. So war wenigstens das Ergebnis am Ende noch versöhnlich.

NW Nerford. Handball-Oberligist TuS Spenge landete vor einer nun für ihn anstehenden dreiwöchigen Meisterschaftsspielpause noch einmal einen Sieg. Beim Tabellenletzten HSG Gevelsberg-Silschede setzt sich die Mannschaft mit 29:27 (18:12) durch.
Dabei zeigten die Spenger 45 Minuten lang eine gute Leistung. Sie kamen vor rund 400 Zuschauern sehr gut ins Spiel und legten ganz schnell eine 12:4-Führung vor, wobei die Deckung der Gäste eine hervorragende Leistung zeigte, dem Gastgeber mehrere Bälle ablief und für erfolgreiche Gegenstöße sorgte – von den ersten acht Treffern der Spenger erzielten die gleich fünf durch Tempo-Gegenstöße. Zudem wurde im Angriff auf den Punkt gespielt, so dass es wenig Grund zur Kritik gab, auch wenn zwischenzeitlich einmal – aber der 20. Minute – der Schlendrian kurz Einzug hielt. Auch nach der Pause ging das so weiter, wobei das Schiedsrichtergespann recht kleinlich pfiff, um mögliche Härten aus dem Spiel zu nehmen. Die Folge waren zahlreiche Unterzahl- wie Überzahlsituationen. „Aber auch das haben wir gut gemacht“, freute sich Trainer Heiko Holtmann. Enttäuscht war der dagegen, dass sein Team es nicht schaffe, die gute Leistung über 60 Minuten zu konservieren, denn nach dem 26:18 in der 46. Minute stellte Spenge auf den Schongang um. „Der Sieg war nie gefährdet, aber er hätte weitaus höher ausfallen müssen“, erklärte Holtmann, der sich zudem um die Möglichkeit gebracht sah, bei einer deutlicheren Führung wie geplant die lange Zeit verletzten Justus Clausing und Marcel Ortjohann erstmals wieder in einem Meisterschaftsspiel einzusetzen.

Westf. Nachrichten. Am Ende stand eine deutliche 27:38 (12:16)-Heimniederlage für die Spieler des ASV Hamm-Westfalen II in der Partie der Handball-Oberliga gegen den HSV 81 Hemer auf der Anzeigetafel. Vor dem Spiel trennte die beiden Mannschaften lediglich ein Punkt voneinander. Auf der Platte waren es ein paar Tore mehr. „Das war ein schwaches Spiel von uns und wir haben verdient verloren. Allerdings hatten wir auch mit großen personellen Problemen zu kämpfen“, verwies ASV-Trainer Tobias Mateina auf das Fehlen der angeschlagenen Phil Schrage, Kim Voss-Fels und Björn Danz. Rückraumspieler Vincent Saalmann wurde in der ersten Mannschaft eingesetzt. „Über 60 Minuten haben wir es einfach nicht geschafft, diese Ausfälle zu kompensieren.“ Stattdessen setzte Mateina auf junge Nachwuchsspieler aus der eigenen Jugend wie den erst 17-jährigen Jannis Bihler oder Rechtsaußen Luca Tröster, der mit sechs Treffern erfolgreichster ASV-Werfer war.

Die Hammer Reserve begann nicht gut. Vor allem offensiv fehlte den Gastgebern anfangs die Durchschlagskraft, sodass das Team nach einer Viertelstunde bereits mit 4:9 hinten lag. „Wir sind ganz schlecht gestartet und haben von Beginn an keinen Zugriff bekommen“, lautete Mateinas Fazit. Es folgte allerdings die stärkste Phase seiner Truppe.

Bis auf 9:11 verkürzte der ASV den Rückstand zwischenzeitlich (22.), ehe es mit einer 12:16-Hypothek in die Pause ging. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich wieder der gewohnte Spielverlauf. Die Reserve wirkte bemüht, doch häuften sich im Angriff die Fehler der Gastgeber. Dem Rückraum fehlte es an Torgefahr, und auch eine dreifache Überzahl münzten die Hammer nicht in einen Treffer um. Auf der anderen Seite kamen die Gäste aus Hemer zu vielen einfachen Toren in Form von schnellen Gegenstößen. Zudem waren Christian Klein und Moritz Frenzel immer wieder aus dem Rückraum erfolgreich. „Letztlich fällt das Ergebnis vielleicht ein bisschen hoch aus. Gerade gegen Ende kassieren wir einen Gegenstoß nach dem anderen“, resümierte Mateina. „Aber das ist nun mal Oberliga-Handball. Heute hat man gesehen, dass wir immer noch im Lernprozess sind.“ In der kommenden Woche erwartet den ASV beim direkten Tabellennachbarn TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck ein wichtiges Spiel. Daher hofft das Team umso mehr auf die Rückkehr der gegen Hemer abwesenden Kräfte.

 

IKZ Hemer. ASV Hamm II – HSV Hemer 27:38 (12:16). Zweiter Sieg in Folge, dazu der deutlichste in der laufenden Serie: Es läuft bei den Hemeraner-Oberliga-Handballern, die bei der  nur auswärts stark aufspielenden Hammer Zweitvertretung jederzeit alles im Griff hatten.   Im Vergleich zu den ersten Saisonwochen ist die Entwicklung der Mannschaft von Tihomir Knez unverkennbar. Die Geschlossenheit ist ausgeprägter, immer mehr Akteure nähern sich ihrer Bestform, und die Fehlerquote sinkt. Das Resultat war eine absolut überzeugende Vorstellung.  Eine konsequente Abwehrarbeit  und ein gutes Zusammenspiel im Angriff gaben dabei den Ausschlag. „Wir haben einige taktische Dinge verändert, und das funktioniert“, erläuterte der Coach, der einige Akteure hervorhob. An erster Stelle Topwerfer Christian Klein. „Er hat viele Freiheiten und geht verantwortungsvoll damit um. Aber das aktuelle Niveau muss für ihn eigentlich normal sein“, sagte Knez. Lars Henkels lieferte eine starke Partie am Kreis, Youngster Bastian Frenzel auf Halbrechts bescheinigte der Coach eine fehlerfreie Leistung, und der in der Abwehr tadellos arbeitende Alessio Sideri steuerte insgesamt  sechs Treffer bei. Nach sieben Minuten führten die Gäste schon mit 6:1, ehe die ASV-Reserve nach einer Auszeit herankam. Nach Schetters’ Siebenmeter-Fehlwurf beim 7:10 und dem anschließenden achten Tor der Gastgeber schien es etwas spannender zu werden, doch bis zum Ende der ersten Hälfte hatten sich die Gäste wieder ein größeres Polster zugelegt. In den ersten zehn Minuten nach Wiederbeginn blieb der Abstand für Hamm noch überschaubar, doch dann setzten sich die Hemeraner kontinuierlich ab. „Das kann nur so gut gelingen, wenn man wenig technische Fehler macht und nicht jeder glaubt, er müsse einen Wurf nehmen“, erläuterte Knez. Als die Gäste von 17:20 (37.) binnen zehn Minuten auf 21:27 davon zogen, war alles gelaufen. Die Mannschaft hatte genügend Substanz und überstand auch einige Unterzahlsituationen mühelos. Vor der Herbstferienpause kommt nun der Drittletzte Augustdorf ins Grohe-Forum, und gegen den soll die Serie fortgesetzt werden.

 

WAZ Gladbeck. Dass die Zuschauer in der Riesener Halle eine Punkteteilung gesehen hatten, ließen die unterschiedlichen Reaktionen auf dem Parkett nach dem Abpfiff nur schwer erahnen. Die Sportfreunde Loxten rissen die Arme nach oben. Die Sieben des VfL Gladbeck sank zu Boden. Wieder hatte es nicht mit einem Heimsieg geklappt. Am Ende steht nach einer dramatischen Schlussphase ein 26:26 (13:14). Das dritte Unentschieden in Folge. Damit hat die Mannschaft von Sven Deffte sich erneut nicht belohnt, belegt mit einer Bilanz von 5:7-Punkten nun den neunten Tabellenplatz. „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Es fehlt im Moment auch ein wenig das Glück. Der Punkt geht in Ordnung“, konstatierte Deffte. In der Schlussminute verpassten die Gladbecker einen letzten Abschluss und damit einen möglichen Sieg.

„Es war ein enges Spiel. Den zwei Punkten sind wir zum Schluss näher als Loxten. Dann entscheiden Kleinigkeiten“, sagte der Trainer. Kleinigkeiten, die aktuell einfach nicht zu Gunsten des VfL ausfallen. „Hätten wir ein bisschen Glück in der Saison gehabt, würden wir hier jetzt mit 10:2 Punkten stehen. Da müsste ich nicht viel erzählen.“ Die erste Halbzeit begann denkbar schlecht für Gladbeck. Früh liefen die Gastgeber einem Drei-Tore-Rückstand hinterher. Weil erst der fünfte Angriff der Roten zum Erfolg führte. Die Gäste aus Ostwestfalen zeigten sich im ersten Durchgang insgesamt kaltschnäuziger. Und suchte früh den Abschluss: „In der ersten Hälfte fehlten uns so ein bisschen die Emotionen“, bilanzierte Deffte. „Wir haben uns durch die langen Angriffe von Loxten einlullen lassen. Sie hatten das Spiel im Griff. Bei Loxten ist in der ersten Hälfte der Matchplan aufgegangen.“  Die Emotionen waren mit dem Pausenpfiff aber ohne Zweifel wieder da. Fynn Blissenbachs Anschlusstreffer zum 13:14 verstand der VfL als Initialzündung für Hälfte zwei. Und auch der Hallensprecher blies in der Pause zur Attacke: „Die Aufholjagd hat begonnen.“

Und zwei Minuten nach dem Seitenwechsel war es wieder Blissenbach, der sein Team mit 15:14 erstmals in Führung brachte. Dennoch blieb die Partie auf Messers Schneide. „In der zweiten Hälfte waren wir schon die bessere Mannschaft. Es waren einfach Kleinigkeiten. Heute haben wir zu viele freie Bälle ausgelassen. Das war der Unterschied heute. Wir haben bestimmt vier, fünf Hundertprozentige liegen lassen“, analysierte Deffte. Nachdem Max Krönung, mit sieben Treffern bester Werfer des VfL, 100 Sekunden vor Schluss einen Tempogegenstoß zum 26:25 versenkte, zeigte er mit dem Finger auf seine Stirn. „Jetzt wird es eine Kopfsache“, wollte er seinen Mitspielern damit sagen. Nach dem Ausgleich (59.) war die Chance da. Doch trotz Timeout 15 Sekunden vor Schluss kam kein vernünftiger Abschluss mehr zu Stande. Deffte: „Wir werden weiter machen und uns das Glück wieder erarbeiten.“

 

Haller Zeitung. Fakt ist, dass es ein irre spannendes Spiel war, nach dessen Schlusspfiff Thomas Lay jubelnd die Fäuste ballte und die Arme hochriss. „Ich bin grundsätzlich mit dem Punkt sehr zufrieden“, sagte Loxtens Trainer. Ein hochklassiges Duell hatte in Gladbeck aber keiner gesehen. „Das war Not gegen Elend“, sagte Loxtens Torwart Pascal Welge und lag damit ganz nah an der Wirklichkeit. Dieser Partie des sechsten Spieltages fehlte vor allem eines: Erfrischendes. „Das sieht aus wie ein Testspiel donnerstagabends“, meinte VfL-Coach Sven Deffte in der Pause: „Ohne Emotionen. Von beiden Seiten.“ Zu diesem Zeitpunkt lagen die Loxtener 14:13 vorn, nachdem sie schon 14:10 geführt hatten. „In der ersten Halbzeit hatten wir ein bisschen mehr Glück im Abschluss, haben im Angriff nach guten Lösungen gesucht, und die Abwehr hat sehr gut gestanden“, analysierte Lay, der auf Nils Patzelt verzichten musste. Der Linkshänder hatte sich beim Donnerstag-Training eine Bänderverletzung zugezogen und hat am Montag zwecks genauer Diagnose einen MRT-Termin. Sein Ausfall fiel am Samstagabend insofern nicht ins Gewicht, als Max Harnacke auf der Rechtsaußen-Position ein gutes Spiel und sieben Tore machte.

Nach dem Wechsel war es dann der VfL Gladbeck, der einen etwas besseren Eindruck hinterließ und auch mehrere Male mit zwei Treffern vorn lag. „Wir waren in unseren Angriffshandlungen zu hektisch“, sagte Lay, der reagierte und Rückraum-Mann Christian Kalms mehrere Minuten Zeit zum Nachdenken auf der Bank gönnte sowie Kreisläufer Jan Patzelt herausnahm und bis zum Ende nicht mehr brachte. Als sein Team 23:25 zurücklag, beendete der Loxtener Coach, der zwischenzeitlich 5:1 statt 6:0 hatte decken lassen, auch sein kurzes Experiment zwischen den Pfosten: Nach gerade einmal drei Minuten kehrte Pascal Welge für Daniel Plum ins Tor zurück. Welge musste in der Schlussphase nur noch einmal hinter sich greifen, als Max Krönung einen Gegenstoß zum 26:25 für den VfL nutzte. Der Keeper war für Sven Deffte ein entscheidender Faktor. „Er hat vier, fünf Freie weggenommen“, sagte Gladbecks Trainer, „das hat uns ein bisschen gefehlt.“ Und VfL-Schlussmann Sebastian Büttner hätte das 26:26 durch den neunten Treffer von Heiner Steinkühler wohl verhindern können. Den Sportfreunden wars aber nur recht so: Sie feierten ihren sechsten Saisonpunkt.

 

Mindener TB. Handballspiele in der Holzhauser Bürgerhalle sind für Lit-Torwart Linus Happel etwas ganz besonderes. „Die Zuschauer sind hier etwas näher dran als in unserer angestammten Halle in Nordhemmern. Und wenn man zu Beginn ein paar Bälle hält, dann macht es hier richtig viel Spaß“. Und Happel hatte im Oberliga-Derby gegen den TuS 09 Möllbergen richtig Freude und war einer der Garanten dafür, dass Lit Tribe Germania im „blauen Salon“ mit 30:25 (14:10) verdient die Oberhand behielt. „Ich glaube, wir waren auf allen Positionen ein kleines bisschen besser. Das hat heute den Ausschlag gegeben“, sagte Lit-Trainer Daniel Gerling knapp aber treffend nach den kurzweiligen 60 Minuten. Dass der Erfolg der Gastgeber mehr als verdient war, dass fand auch Möllbergens Trainer André Torge. „Wir haben uns zu viele Fehler erlaubt. Im Innenblock waren wir zu fahrlässig, in den Seitwärtsbewegungen zu langsam und vorne zu fahrlässig im Abschluss“, brachte es Torge auf den Punkt. Immerhin attestierte er seinen Spielern eine tolle Moral, als sie nach einem 20:29-Rückstand (56.) erfolgreich Ergebniskosmetik betrieben und die Niederlage noch in Grenzen halten konnten. Zu Beginn sah es vor rund 300 Zuschauern nach einem prickelnden Derby auf Augenhöhe aus. Die Portaner führten schnell mit 4:1 (8.) und hielten die Partie bis zum 7:7 offen (19.). Dann aber wechselte Daniel Gerling den Torwart. Und mit Linus Happel setzten sich die Gastgeber auf 12:8 (25.) und später zum 14:10 ab. Insbesondere die Möllberger Außen verzweifelten am bärenstark haltenden Happel. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich zunächst ein Schlagabtausch, in der die Gastgeber versuchten sich entscheidend abzusetzen, während die Möllberger bemüht waren, noch einmal heranzukommen. „Wir hatten schon noch unsere Chance, näher heranzukommen. Aber wir haben es uns teilweise auch selber schwer gemacht“, sagte Spielmacher Frederik Altvater. Für ihn war das Spiel nach gut 40 Minuten zu unrecht vorbei, weil er eine dritte Zeitstrafe kassierte, die eigentlich seinem Nebenmann Alex Wiemann gehört hätte. 17:16 führten die Gastgeber zu diesem Zeitpunkt, die aus diesem personellen Verlust Kapital schlugen. Über 20:16 (45.) und 24:18 (50.) war das Derby zu Gunsten der Hausherren entschieden. Bis zum 29:20 (56.) gaben die Lit-Spieler Vollgas, bevor Möllbergen noch einmal verkürzen konnte. Beste Schützen der Hausherren waren Jannik Borcherding und Julian Knickmeier mit je sieben Treffern. Auf der Gegenseite trafen Patrick Kurz und Alex Wiemann fünf Mal.

 

Soester Anzeiger. Sie kamen mit der besten Abwehr nach Soest, hatten noch kein Spiel verloren. Doch der VfL Viktoria Mennighüffen erlitt das gleiche Schicksal wie einst der TuS Möllbergen, als er in der Bördehalle antrat. Der STV brachte dem Tabellenzweiten beim 27:19 seine erste Niederlage bei, gestaltete sein Punktekonto wieder positiv. STV-Trainer Dirk Lohse, vor einer Woche noch mit seinen Schützlingen an einer starken Loxtener Abwehr gescheitert, rührte in der Defensive Beton an, allerdings nicht auf die herkömmliche Art und Weise. Es war nicht etwa eine Soester Wand, die Mennighüffen nicht zu überwinden verstand. Vielmehr ließ er seine Jungs vor dem Gäste-Angriff herumwuseln, dass den VfL-Akteuren Hören und Sehen verging. Auf der Spitze ärgerte Jan-Ole Zülsdorf, tags zuvor noch 60 Minuten in der Reserve am Ball, den Gäste-Aufbau, neben ihm verteidigte Fabian Schnorfeil halbrechts sehr offensiv, ebenso Außen Jan Franke gegen den polnischen Ex-Weltmeister Tluczynski. Die Taktik vom Trainer ging auf.

Schnell wurde erkennbar, dass Mennighüffen diese Abwehr überhaupt nicht schmeckte. Trainer Jedrzey nahm rasch eine Auszeit, fand zunächst seinerseits immerhin ein Mittel gegen die Soester Offensive, in der Robin Bekel auf der Mitte zwischen Schnorfeil und Axel Loer agiert, während Max Loer auf der Bank blieb. Lohse hatte auch hier ein Mittel parat, ließ nach einer guten Viertelstunde im Angriff wieder zu siebt spielen, Keeper Birk Muhr nahm auf der Bank Platz. Das Risikospiel zahlte sich im Nu aus. Nach Max Pichts Kontertor zog der STV auf 9:5 davon, Mennighüffen nutzte auch seine Chancen nicht, als Soester Angriffe abgefangen wurden und das Tor leer war. Stark zum Schluss, wie Axel Loer aus dem Halbfeld mit der Pausensirene das Leder zum 11:7 ins Tor drosch.

Das schien weiteren Mut für Halbzeit zwei zu machen, wo die Zuschauer nach drei Toren in Folge mehr und mehr begeistert waren, einen Sieben-Tore-Vorsprung bejubelten. Mit den beiden Kreisläufern Julian Vukoja und Anton Schönle wurde der Gast ein ums andere Mal nicht fertig, handelte sich einige Siebenmeter ein, die Max Loer bis auf eine Ausnahme verwandelte. Auch in Unterzahl blieb der STV mutig, spielte dann eben zu sechst ohne Torwart. Das Mittel wirkte ebenso wie die offensive Deckung, bis sich Schnorfeil die zweite Zeitstrafe eingehandelt hatte. Plötzlich wurden die Soester in ihren Aktionen hektischer, aus sechs Toren Vorsprung wurden nur noch zwei, Lohse nahm eine Auszeit. Die Worte an seine Schützlinge fruchteten offenkundig. Denn es funkte wieder im Angriff, jetzt mit Leon Wolff statt Picht auf der linken Außenbahn. Der Youngster führte sich nach Pass von Max Loer gleich prächtig ein, Schönle und Vukoja setzten jeweils vom Kreis nach. Mit Max Loers 25:18 war das Ding durch. „Das war eine Klasseleistung in der Abwehr mit Jan-Ole auf der Spitze, das war der Schlüssel zum Erfolg. Es ist der Mannschaft hoch anzurechnen, dass sie auch nicht in Hektik verfallen ist, als es eng wurde“, lobte Trainer Lohse nach dem Abpfiff.

NW Bad Oeynhausen. Es dröhnt schon längst keine Musik mehr aus den Boxen in der Bördehalle, und auf dem Boden schwappt überall das Reinigungsmittel, das das Harz lösen soll. Zu diesem Zeitpunkt ist Zygfryd Jedrzej immer noch in der Kabine und hält seiner Mannschaft nach deren erster Saisonniederlage in der Handball-Oberliga einen Vortrag, der gefühlt länger dauert als das Spiel. Diese 19:27 (7:11)-Pleite beim Soester TV wurmt den Trainer, ja sie tut ihm fast weh. Zumal sie überhaupt nicht nötig war.
Was hat ihn denn nun am meisten gestört? Bevor Zygfryd Jedrzej zu den zahlreichen Mängeln kommt, die sein Team an diesem frühen Sonntagabend gemacht hat, knöpft er sich die Unparteiischen vor: Kai Dehmelt und Holger Winkelhane aus Herten beziehungsweise Gelsenkirchen. „Wenn du was auf die Fresse bekommst und blutest, ist es egal, ob es Absicht war oder nicht. Das ist dann Rot“, sagt der VfL-Trainer und denkt an die 33. Minute, als Lukas Mailänder nach einem Foul von Axel Loer vom Parkett musste. „Die Schiedsrichter haben die überharte Gangart der Soester nicht unterbunden, und vorne hatten deren Kreisläufer einen Freibrief“, ärgert er sich. „Die verwerfen, kippen um und bekommen einen Siebenmeter.“
Rückraum-Mann Lukas Mailänder kehrte dann aber recht zügig mit dem nicht blutverschmierten Trikot mit der Nummer 15 zurück. An eine Rückkehr von Arne Halstenberg war indes nicht zu denken. Schon in der 10. Minute hatte sich der Mennighüffener bei einem Wurfversuch am rechten Ellbogen verletzt. Für Zygfryd Jedrzej war das Ausscheiden seiner Nummer 18 ein ganz entscheidender Faktor für die Niederlage, wenn nicht sogar der entscheidende. „Danach“, sagte der 50-Jährige, „hatten wir riesige Probleme.“ Zu diesen nicht selbst produzierten Problemen gesellten sich in Soest bei den VfL-Handballern aber auch zahlreiche selbst gemachte. Obwohl es alles andere als überraschend war, dass das Team von Trainer Dirk Lohse mit sieben beziehungsweise in Unterzahl mit sechs Feldspielern agierte und dies ab der 19. Minute bis zum Schlusspfiff konsequent tat, schlugen die Mennighüffener daraus viel zu wenig Kapital. Und als die gleich drei Würfe, die Torwart Daniel Habbe und zweimal Marco Büschenfeld am leeren STV-Tor vorbei setzten, ins Jedrzej-Gedächtnis zurückkehrten, vergaß der VfL-Coach für einen Moment sogar die Leistung der Unparteiischen. „Das war völlig blind und unnötig“, sagte er. „Man hätte auch noch einen Pass spielen und den Ball leichter versenken können. Wenn wir das besser gemacht hätten.“ Dann wären es nach den ersten 30 Minuten nicht total mickrige sieben, sondern zumindest etwas weniger mickrige neun Treffer gewesen. Nicht minder überraschend war, dass die Soester mit einer offensiven Abwehr agierten. Diesmal war es eine nach rechts versetzte 4:2-Formation. Und jeder kann sich sicher sein, dass Zygfryd Jedrzej seinem Team bis ins kleinste Detail erklärt hatte, wie es sich zu verhalten habe. Doch nicht nur in diesem Punkt haperte es in Soest bei der Umsetzung gewaltig. „Eigentlich müsste so eine Deckung für uns besser sein, weil Räume da sind“, sagte der VfL-Trainer, der bei dem einen oder anderen hin und wieder auch die Galligkeit der vergangenen Partien vermisst haben dürfte. Nichtsdestotrotz: Nach dem erschreckenden Start in die zweite Halbzeit und dem 7:14-Rückstand bäumten sich die Mennighüffener auf. Zumindest vorübergehend. „Wir haben in der Abwehr super gekämpft“, sagte Trainer Zygfryd Jedrzej und machte vor allem diese Tatsache für die tolle Aufholjagd bis zur 52. Minute verantwortlich, die sein Gegenüber Dirk Lohse schließlich auch zu einer Auszeit zwang. Nach diesem 11:6-Lauf zum 18:20 wurde aus der Stich- aber ganz schnell wieder eine Sparflamme. Zumal die Soester überhaupt kein Nervenflattern zeigten. „Das war eine schwierige Phase, aber ich muss meiner Mannschaft hoch anrechnen, dass sie weiter diszipliniert gespielt hat“, sagte Dirk Lohse, der dann einen 5:0-Lauf seines Teams und somit die Entscheidung gesehen hatte (25:18). Das wurmte Zygfryd Jedrzej. Und weil die Gastgeber in dieser Phase auch mal wieder vom Kreis getroffen hatten, nutzte der VfL-Coach eine Tasche, die neben der Bank stand, als Fußball.

 

TuS Bielefeld/Jöllenbeck – TSG A-H Bielefeld 28;31 (11:17). TuS-Tore: Nils Grothaus (7), Daniel Meyer (5/3), Arne Kämper (4), Till Kraatz (3), Moritz Klapdohr (3), Lukas Heins (3), Malte Begemann (1), Jakob Röttger (1), Christian Niehaus (1/1). TSG-Tore: Marius Kastening (7/1), Johannes Krause (6), Nils Prüßner (6), Julius Hinz (5/2), Tim Schuwerak (3), Arne Kröger (3), Nils Strathmeier (1).

 

HSG Augustdorf/Hövelhof – TuS Ferndorf II 29:26 (12:11). HSG-Tore: Felix Bahrenberg (8), Sebastian Rumniak (6), Nico Schmeckthal (5), Dusan Maric (4/2), Dominik Schmidt (2), Lennart Pieper (2), Florian Hengsbach (1), Sven Suton (1). TuS-Tore: Michel Sorg (7/6), Mattis Michel (7/2), Leon Sorg (6), Erik Irle (4), Jan Niklas Klein (1), Philipp Pfeil (1).

 

HSG Gevelsberg-Silschede – TuS Spenge 27:29 (12:18). HSG-Tore: Christopher Schrouven (6), Tobias Fleischhauer (5), Daniel Schrouven (4/3), Rafael Dudczak (3), Björn Rauhaus (2), Sam Lindemann (2), Leonard Stippel (2), Sebastian Breuker (1), Marvin Müller (1), Kevin Kliche (1). TuS-Tore: Phil Holland (11/4), Leon Prüßner (7), Sebastian Reinsch (4), Fabian Breuer (3), Sebastian Kopschek (1), Gordon Gräfe (1), Lasse Bracksiek (1), Oliver Tesch (1).

 

ASV Hamm II – HSV 81 Hemer 27:38 (12:16). ASV-Tore: Luca Tröster (6), David Wiencek (5/5), Sören Feldmann (4), Dennis Richter (3), David Spiekermann (2), Jan Pretzewofsky (2), Melf Krause (2), Maximilian Zyska (1), Christopher Kohl (1), Jannis Bihler (1). HSV-Tore: Christian Klein (9), Lars Henkels (7), Moritz Frenzel (7), Alessio Sideri (6), Antonio Mrcela (3), Bastian Frenzel (2), Tobias Schetters (2/1), Max Klein (1), Lukas Rosenbaum (1).

 

VfL Gladbeck – Spfr. Loxten 26:26 (13:14). VfL-Tore: Max Krönung (7/2), Sebastian Janus (5), Fynn Blissenbach (4), Björn Sankalla (4/2), Marcel Giesbert (2), Dustin Dalian (2), Tim Krause (1), Mats Diergardt (1). SF-Tore: Heinrich Steinkühler (9), Maximilian Harnacke (7), Jan Patzelt (3), Max-Leroy Schäfer (3), Christian Kalms (2/1), Timo Menger (1), Malte Weigel (1).

 

LiT TRIBE GERMANIA – TuS Möllbergen 30:25 (15:10). LiT-Tore: Jannik Borcherding (7), Julian Knickmeier (7), Lucas Rüter (5/1), Marvin Mundus (4/2), Nico Kruse (3), Jannik Gartmann (2), Patrik Borgmann (2). TuS-Tore: Alexander Wiemann (5), Patrick Kurz (5/2), Simon Witte (4), Thorben Hanke (3), Jan Camen (3), Sebastian Berg (2), Fabian Arning (1), Leon Richter (1), Marc Kelle (1).

 

Soester TV – VfL Mennighüffen 27:19 (11:7). STV-Tore: Max Loer (6/4), Axel Loer (4), Julian Vukoja (4), Max Picht (3), Anton Schönle (2), Leon Wolff (2), Fabian Schnorfeil (2), Jan Franke (2), Robin Bekel (1), Benni Haake (1). VfL-Tore: Marco Büschenfeld (10/3), Lukas Mailänder (4), Ulrich Neumann (2), Maik Dittrich (2), Tomasz Tluczynski (1).

 

 

(bg) Erneut traf der Spenger Phil Holland zweistellig, wurde mit elf Toren auch Tagessieger der sechsten Runde und baute damit seine Führung in der Torschützenliste der Handball-Oberliga gegenüber dem Soester Max Loer weiter aus. Dritter bleibt der Bielefelder TSG-Akteur Julius Hinz vor dem aus dem Feld heraus gefährlichsten Schützen Felix Bahrenberg (Augustdorf) und dem Hemeraner Moritz Frenzel. Die Spitzengruppe:

 

Phil Holland (Spenge) 51/20

Max Loer (Soest) 43/19

Julius Hinz (A-H Bielefeld) 41/13

Felix Bahrenberg (Augustdorf) 39

Moritz Frenzel (Hemer) 37

Mattis Michel (Ferndorf II) 37/7

Lucas Rüter (LiT) 37/17

Nils Grothaus (Bielefeld) 34

Maric Dusan (Augustdorf) 34/12

Marco Büschenfeld (Mennighüffen) 34/13

Christian Klein (Hemer) 33

Marius Kastening (A-H Bielefeld) 32/1

Daniel Meyer (Bielefeld) 32/12

Björn Sankalla (Gladbeck) 32/12

Max Krönung (Gladbeck) 30/3

Tobias Schetters (Hemer) 30/7

David Wiencek (Hamm II) 30/16

Leon Sorg (Ferndorf II) 29

Dustin Dalian (Gladbeck) 28

Max Picht (Soest) 28

Sebastian Reinsch (Spenge) 28

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