Rückblick auf den fünften Oberligaspieltag Die Meisterschaftsfavoriten waren auch am fünften Spieltag nicht zu stoppen und fuhren teilweise ganz klare Siege ein. Tabellenführer ASV Hamm 2 hatte unserer Sieben bereits nach zwölf Minuten den Zahn gezogen. Beim 12:2 war sehr früh schon alles gelaufen. Nach dem 19:9-Pausenstand hielt der VfL dann in Durchgang zwei mit und in dreißig Minuten fielen dann noch fünfzig Tore. Die zweite Halbzeit endete mit 25:25 und Hamm siegte locker mit 44:34-Toren. Dabei war Nachwuchsmann Alex Rubino Fernandez mit 13 Toren der effektivste Angreifer. Arne Kröger traf für unsere erste Mannschaft zwölfmal. Neben Hamm (10:0-Punkte) haben die Sportfreunde aus Loxten ebenfalls noch eine weiße Weste. Beim Tabellenletzten Schalke 04 glänzten die Gäste in Durchgang eins mit einer tollen Abwehrarbeit. Und im Angriff platzte bei Linkshänder Marian Stockmann endlich der Knoten. Nach drei schwächeren Spielen war der ehemalige Gütersloher eine Bank und trug sich gleich achtmal in die Torschützenliste ein. Über 5:11 lag Loxten zur Pause mit 10:19-Toren vorn und brachte den Vorsprung locker ins Ziel. Beeindruckend war die sehr gute Quote beim Überzahlspiel. Am Ende siegten die Frösche klar mit 21:30-Toren und rangieren bei 8:0-Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Dagegen tat sich Mitfavorit TSG AH Bielefeld beim Aufsteiger HC Tura Bergkamen sehr schwer. Gut fünfzig Minuten lag boten die Hausherren den Bielefeldern die Stirn und lagen sogar noch mit 17:16 in Führung. Durch einen 0:4-Lauf drehten die Gäste die Partie und kamen nach dem Zwischenstand von 17:20 zu einem 19:21-Arbeitssieg. Tura-Trainer „Tomek“ Rycharski war nach dem Spiel mächtig sauer auf die Unparteiischen, die seinem Team noch drei Treffer abgepfiffen hatten. Bei Bergkamen zeigte Rückraumschütze Pascal Terbeck eine bärenstärke Leistung. Er bezwang den guten TSG-Schlußmann Paul Twarz gleich achtmal. Bei der TSG kam Dusan Maric erst in der zweiten Halbzeit zum Einsatz und er wurde zum Matchwinner für sein Team. Mit seinen sieben Toren sorgte er fast im Alleingang für den doppelten Punktgewinn. Beim Aufsteigerduell in Haltern/Sythen wurde der CVJM Rödinghausen beim 34:25 in der zweiten Hälfte vorgeführt. Bis zum 15:15 hielt die Truppe von Trainer Pascal Vette mit, danach fiel sie in Durchgang zwei völlig auseinander. Bei den Gastgebern lief mit Alexander Mazur ein ehemaliger Zweitligaspieler auf, der auch gleich fünfmal ins CVJM-Tor traf. Trainer Pascal Vette machte die schlechte Chancenauswertung und die Abwehrarbeit mit 34 Gegentoren für die klare Niederlage verantwortlich. Beim CVJM, der auf seinen Torjäger Alexander Deuker verzichten musste, trafen Corbinian Krenz (6Tore) und Sven Bathel (5 Treffer) am besten. Bereits am Freitagabend besiegte der TV Soest die Gäste aus Hemer mit 30:25-Toren und setzte sich bei 7:3-Punkten im oberen Tabellendrittel fest. Dabei musste Hemer auf seinen bisher erfolgreichsten Torschützen, Juraj Briatka verzichten, der sich mit der slowakischen Nationalmannschaft auf die WM-Qualifikation vorbereitete. Trotzdem gingen die Gäste Mitte der ersten Hälfte mit 7:8 in Front und bauten ihre Führung bis zur Pause auf 12:14 aus. In Durchgang zwei ging Soest beim 16:15 nach langer Zeit wieder einmal in Front. Beim Zwischenstand von 22:21 in der 53.Minute war das Spiel noch völlig offen. Dann setzte sich Soest auf 24:21 ab und kam über 27:23 und 29:24 doch noch zu einem 30:25-Heimerfolg. Der TuS Möllbergen bekam bei seinem Gastspiel in Gladbeck in Durchgang eins kein Bein an die Erde. Andre Torge nahm schon nach wenigen Minuten beim Stand von 4:0 seine Auszeit. Aber danach wurde es auch nicht besser und in der 18.Minute führte Gladbeck ganz deutlich mit 13:4-Toren. Nach dem 15:6 verkürzten die Gelben, bei denen Patrick Richter und Jonas Bartsch zu überzeugen wussten, auf 15:9. Beim Stand von 18:11 wurden die Seiten gewechselt und in Durchgang zwei brachte Gladbeck den hohen Vorsprung locker über die Zeit und siegte am Ende klar mit 34:26-Toren. Der TuS 97 Bielefeld erkämpfte sich bei der Reserve des TuS Ferndorf ein 22:22-Unentschieden und freute sich mächtig über den ersten Punktgewinn in dieser Saison. Aber es hätte auch ein Zähler mehr sein können, denn nach einem Zwischenstand von 17:17 setzten sich die Gäste auf 17:21 ab. Und dann ging Ferndorfs Trainer Michael Feldmann volles Risiko. In der Endphase spielte er im Angriff mit dem siebten Feldspieler und diese Maßnahme zahlte sich aus, denn der TuS schaffte den 21:21-Ausgleichstreffer und am Ende ergatterten die Kreuztaler etwas überraschend doch noch einen Zähler. Ferndorfs Trainer war mit der Angriffsleistung seiner Sieben überhaupt nicht einverstanden. Lediglich Linus Michel (7 Tore) und Kevin John (5 Tore) wussten zu überzeugen. 

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