Spielberichte VfL Handball Mennighüffen 08./09.12.2018 Man sah am Wochenende fast nur strahlende Gesichter in der Mennighüffer Sporthalle. Unsere erste Mannschaft zeigte das wohl beste Spiel der letzten zwei Jahre und besiegte den Tabellennachbarn und Angstgegner VfL Gladbeck am Ende hochverdient mit 28:24-Toren. Zur Belohnung sprang unsere Erste auf den fünften Tabellenplatz in der Oberliga. Zuvor schaffte unsere erste Damenmannschaft gegen die HSG Schröttinghausen/Babenhausen eine große Überraschung. Die Truppe von Sonja Balsmeyer bezwang den Tabellenfünften HSG Schröttinghausen/Babenhausen ganz knapp mit 28:27-Toren und verbuchte zwei Bonuspunkte im Kampf gegen den Abstieg. Unsere zweite Mannschaft brannte gegen den Tabellennachbarn aus Brake ein wahres Feuerwerk ab und siegte ganz deutlich mit 33:24-Sieg. Durch diesen Erfolg verbesserte sich unsere Reserve auf den dritten Tabellenplatz. Die beiden Ortsderbies gingen an unsere Gäste aus Löhne-Obernbeck. Während unsere zweite Damenmannschaft gegen die HSG Löhne/Obernbeck beim 16:20 den kürzen zog, unterlag unsere sechste Herrenmannschaft im Spitzenspiel der ersten Kreisklasse der HSG Löhne/Obernbeck 3 mit 18:23-Toren. Unsere dritte Mannschaft verlor beim Tabellennachbarn TuS Brake 3 am Ende klar mit 22:30-Toren.
So 09.30Uhr VfL 6. Herren – HSG Löhne/Obernb. 3 18:23 So 11.00Uhr TuS Brake 3 – VfL 3. Herren 30:22 So 11.30Uhr VfL 2. Damen – HSG Löhne/Obernbeck 16:20 Sa 16.30Uhr VfL 2.Herren – TuS Brake 2 33:24 So 14.45Uhr VfL 1. Damen – HSG Schröttinghausen 28:27 So 17.00Uhr VfL 1.Herren – VfL Gladbeck 28:24
VfL 1. Herren – VfL Gladbeck 28:24 (13:12) Die gut 200 Fans sahen eine hochklassige und spannende Begegnung. Die Oberligapartie zwischen dem VfL und den Gästen aus Gladbeck war Werbung für den Handballsport. Über sechzig Minuten gingen beide Teams ein hohes Tempo und boten den Fans beste Unterhaltung. Und fast fünfzig Minuten lang konnte sich kein Team mit mehr als einem Tor Vorsprung absetzen. Dann machte der VfL aus dem 20:20 ein 23:20 und die Zuschauer hielt es nicht mehr auf ihren Sitzen. Über 25:21 und 26:22 gewann der VfL am Ende verdient mit 28:24-Toren und konnte im fünften Vergleich mit Gladbeck das erste Mal doppelt punkten. Während der VfL in der Endphase im Angriff noch zulegen konnte, verloren die Gäste in den letzten sieben Minuten im Angriff ihre Linie. Torhüter Kevin Körtner entschärfte in der entscheidenden Phase drei Würfe der Gladbecker Angreifer und Till Orgel traf in der zweiten Hälfte viermal ins gegnerische Tor. Und Lukas Mailänder, der von der Auswechselbank wieder ins Spiel kam, sorgte mit seinem zwei Treffern endgültig für den nächsten VfL-Sieg. Der VfL holte aus den letzten vier Spielen 8:0-Punkte und verbesserte sich auf den fünften Tabellenplatz. Tore: Tomek Tluczynski (5/5), Mats Köster (5), Arne Halstenberg (5), Till Orgel (4), Lukas Mailänder (4), Malte Ames (2), Pascal Schumann (1), Jonas Köster (1) und Marcel Schumann (1).
VfL 1. Damen – HSG Schröttinghausen/Babenh. 28:27 (15:13) Der VfL zeigte gegen die Gäste aus Bielefeld sein bestes Saisonspiel und konnte seinen dritten Saisonsieg erringen. Der VfL führte schnell mit 4:1 und 5:2. Dann kamen die Gäste aber besser in die Partie und beim 11:13 lag der VfL plötzlich mit zwei Buden hinten. Aber die Moral passte , innerhalb weniger Minuten drehte der VfL durch einen 4:0-Lauf das Spiel wieder und ging mit einer 15:13-Führung in die Kabine. Nach der Pause blieb es bis zum 18:18 ganz spannend. Danach setzte sich der VfL auf 22:18 ab und über 25:21 kamen die Schützlinge von Sonja Balsmeyer zu einem überrraschenden 28:27-Sieg. Die Trainerin meinte nach der Partie: „Das war die bislang beste Saisonleistung. Dieses Mal haben wir nicht so viele technische Fehler gemacht und unsere Torchancen konsequent genutzt“. Tore: Franziska Büschenfeld (8/5), Annelie Wienkemeier (5), Luisa Herde (5), Vanessa Timm (4), Romina Sander (3), Lysanne Vogler (2) und Pia Sandmann (1).
VfL 2.Herren – TuS Brake 2 33:24 (18:8) Mit der wohl besten Saisonleistung überrollte unsere Reserve im Spitzenspiel der Bezirksliga das punktgleiche Team vom TuS Brake 2. Durch einen ungefährdeten 33:24-Kantersieg rückte das Team von Trainer Christian Neumann auf den dritten Tabellenplatz vor. Der VfL, der auf Miklas Bröhenhorst, Fynn Walter, Mustafa Ayhan und Patrik Bartczak verzichten musste, lag nur beim 0:1 zurück. Dann nahm der VfL-Express an Fahrt auf und spielte Brake in Grund und Boden. Über 4:1 und 6:2 zog der VfL auf 11:4 davon. Zu diesem Zeitpunkt nahmen die Gäste bereits ihre Auszeit. Aber diese Maßnahme fruchtete nicht, denn in der 26.Minute lag der VfL beim Zwischenstand von 16:6 das erste Mal mit zehn Buden Vorsprung vorn. Beim Stand von 18:8 wurden die Seiten gewechselt. Und auch im zweiten Spielabschnitt blieb der VfL tonangebend und strebte über die Stationen 20:9, 21:13, 24:13, 26:15 und 32:20 einen Kantersieg an. Erst in den letzten vier Minuten konnte Brake noch von 33:21 bis auf 33:24 verkürzen. Durch diesen klaren Sieg schob sich der VfL auf den dritten Tabellenplatz vor. Schon jetzt brennen die Spieler auf das Derby mit dem Tabellenführer HSG Löhne/Obernbeck. Das Spitzenspiel wird am nächsten Samstag um 18.30Uhr in der Sporthalle des Löhner Gymnasiums angepfiffen. Trainer Christian Neumann meinte nach der Partie: „Das war die beste Leistung der VfL-Reserve, seitdem ich hier im Amt bin. Maxi Schäffer hat einen überragenden Part in der Abwehr gespielt“. Tore: Niklas Holtmann (10/5), Marius Hepermann (7), Christoph Marx (5), Nils Laubenstein (4), Pascal Awischus (2), Tim Wienkemeier (2), Tobias Pape (1), Christian Menkhoff (1) und Maxi Schäffer (1).
VfL 2. Damen – HSG Löhne/Obernbeck 1 16:20 (8:12) Der VfL konnte in diesem Derby leider nicht einmal in Führung gehen. Die HSG setzte sich nach dem 0:1 auf 2:5, 4:7 und 5:9 ab. Beim Stand von 8:12 wurden die Seiten gewechselt. Und zu Beginn des zweiten Durchganges schien das Spiel zu kippen. Plötzlich war der VfL hellwach und bei den Gästen ging im Angriff nichts mehr zusammen. Die HSG blieb elf Minuten lang ohne Tor und beim 13:13 war der VfL wieder dran. Und danach brachte der VfL-Angriff nichts mehr auf die Kette. Beim Zwischenstand von 14:15 traf der VfL dann zwölf Minuten nicht mehr ins gegnerische Tor und beim Stand von 14:20 hatten die Gäste die Vorentscheidung herbeigeführt. Der VfL verkürzte noch auf 16:20, kam aber für einen Punktgewinn nicht mehr in Frage. Tore: Andrea Henke (6), Pia Sandmann (5), Melissa Reinert (4) und Svenja Volgmann (1).
TuS Brake 3 – VfL 3. Herren 30:22 (14:13) Der VfL verschlief die Anfangsphase und lag schnell mit 6:1-Toren. Doch dann fand man in die Partie und hatte bis kurz vor der Pause zum 13:13-Unentschieden getroffen. Dann wollte die Truppe zuviel, schloß den letzten Angriff der ersten Hälfte zu früh ab und kassierte den 14:13-Pausenstand. Nach dem Wechsel lagen die Gäste beim 17:18 sogar in Front, doch danach verletzte sich Malte Bröhenhorst. In der Folgezeit lief nichts mehr zusammen und am Ende musste man noch in eine hohe 30:22-Niederlage einwilligen. Tore: Malte Bröhenhorst (9), Luke Heinrichsmeier (3), Max Mülke (3), Bastian Bekemeier (2), Andre Brandmeier (2), Max Siggemann (1), Christian Haubrock (1) und Lars Wülker (1).
VfL 6. Herren – HSG Löhne/Obernbeck 3 18:23 (9:11) Im Spitzenspiel der Kreisliga kam der VfL mit der guten 6:0-Deckung der HSG nicht zurecht. Erst nach zehn Minuten gelang den Hausherren der erste Treffer zum 1:3.In der Folgezeit kämpfte sich der VfL in die Partie und setzte nach dem 2:5 zur Aufholgjagd an. Beim 9:10 war man wieder auf Tuchfühlung und in Durchgang zwei hatte man beim 12:12, 14:14 und 15:15 den Gleichstand geschafft. Aber die Führung wollte dem VfL nicht gelingen. In der Endphase hatte die HSG dann einen guten Lauf und setzte sich von 16:17 auf 16:20 ab und gewann am Ende verdient aber etwas zu hoch mit 18:23-Toren. Die HSG bot eine junge, deckungsstarke Sieben auf, gegen die der VfL gut kämpfte, aber sich gegen die körperlich sehr starke Deckung nicht wie gewohnt in Szene setzen konnte. Beide Seiten legten eine sehr faire Spielweise an den Tag. Tore: Michael Schaaf (5), Martin Albsmeier (5/1), Holger Beck (2), Andre Busse (2), Jörg Tiemann (2), Timo Langenbach (1) und Andre Steffen (1).
Oberliga Die TSG AH Bielefeld schwächelte vor eigenem Publikum und konnte am Ende froh sein, gegen den Abstiegskandidaten TuS Möllbergen beim 25:25 noch einen Punkt ergattert zu haben. Die Truppe von Andre Torge lag im zweiten Durchgang immer vorn und hatte in der 42.Minute beim Stand von 16:19 einen Vorsprung von drei Toren herausgeworfen. Über 17:20 und 18:21 ging Bielefeld in der 55.Minute durch Jonas Zwaka beim 23:22 seit langer Zeit wieder in Front. 90 Sekunden vor dem Ende warf Kreisläufer Mario Bergen die TSG mit 25:24 in Front, doch Alexander Wiemann erzielte zwanzig Sekunden vor dem Ende den verdienten 25:25-Ausgleichstreffer. Der Topfavorit der Oberliga hat inzwischen vier Punkte Rückstand auf den Tabellenführer Lit Tribe. Der ließ nämlich in Hemer nichts anbrennen und siegte klar mit 24:28-Toren. Hemer, bei denen Torjäger Moritz Frenzel wieder einmal zehn Treffer erzielte, konnte bis zum 4:5 das Spiel offen gestalten. Danach setzte sich Lit auf 4:9 ab und kam bis zum Ende nicht mehr in Bedrängnis. Über 8:13, 12:18 und 21:28 kam der Tabellenführer zu einem ungefährdeten 24:28-Auswärtssieg. Auch der Tabellenzweite ASV Hamm 2 gab sich vor eigenem Publikum gegen den Rangvierten Loxten keine Blöße und siegte mehr als deutlich mit 34:24-Toren. Die Sportfreunde erlebten ganz bittere Minuten, als sie zwischen der 45. und 56.Minute nur ganze zwei Tore erzielten und Hamm von 23:18 auf 33:20 davonzog. Am Ende traf Loxten noch dreimal und verlor nur mit zehn Buden Unterschied. Bei Hamm war Routnier Julian Krieg (10Treffer) wieder einmal der herausragende Spieler. Einen ganz wichtigen Punkt ergatterte der TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck vor eigenem Publikum gegen den Soester TV. Bei Soest fehlten wieder Axel und Max Loer, aber der neunfache Torschütze Benni Haake hielt sein Team im Spiel. In Durchgang eins wechselte die Führung ständig und keine Mannschaft konnte sich absetzen. Beim Stand von 13:13 wurden die Seiten gewechselt. Und nach dem Wechsel sah Soest bei den Zwischenständen von 21:24 und 24:27 schon wie der Sieger aus. Der TuS kämpfte aber verbissen und lag beim 28:27 wieder vorn. Kurz vor dem Ende schien Soest beim Stand von 30:31 wieder die Nase vorn zu haben. Doch Leon Ludwigs blieb es vorbehalten, mit dem Schlusspfiff den 31:31-Ausgleichstreffer zu erzielen und danach kannte der Jubel bei den Jürmkern keine Grenzen mehr. Im Duell der beiden Aufsteiger war die TSG Harsewinkel in Oberaden chancenlos und verlor deutlich mit 37:28-Toren. Oberaden fuhr einen Start-Ziel-Sieg ein und gab die rote Laterne an Harsewinkel weiter.Über 8:2 lagen die Gastgeber mit 12:6 vorn und führten zur Pause mit 17:11. Auch im zweiten Durchgang kam Harsewinkel nicht mehr entscheidend heran und verlor am Ende haushoch mit 37:28-Toren.

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