VfL Handball Mennighüffen Spielberichte 9.-10.2.2019 Das war ein Wochenende zum Vergessen. Alle sechs Seniorenmannschaft des VfL waren am Start und nur zwei Teams gingen als Sieger vom Parkett. Unsere erste Mannschaft konnte gegen die starke Truppe aus Loxten im Angriff wenig Akzente setzen und verlor das fünfte Mal in Folge. Die Gäste fuhren einen 21:27-Start-Ziel-Sieg ein. Unsere erste Damenmannschaft wurde beim Tabellenführer TV Verl in der ersten Viertelstunde überrollt und kassierte eine deftige 18:42-Schlappe. Unsere Reserve trat gegen Rödinghausen schon stark ersatzgeswächt an und verlor dann auch noch in der ersten Halbzeit Marius Hepermann und Tim Wienkemeier durch Verletzungen. Am Ende spielte eine ganz junge Truppe und unterlag den Gästen mit 28:33-Toren. Unsere zweite Damenannschaft besiegte den Tabellennachbarn TuS 97 Bielefeld 4 mit 20:18-Toren und hat nun vier Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge. Unsere dritte Mannschaft war im Angriff zu harmlos und unterlag dem TV Häver 2 mit 10:19-Toren. Unsere vierte Mannschaft unterlag in einem spannenden Spiel beim Tabellenzweiten TSVE Bielefeld mit 28:23-Toren und kassierte die erste Niederlage in dieser Saison. Unsere sechste Mannschaft kam beim Tabellenvorletzten HSG Bielefeld-Ost zu einem klaren 15:22-Auswärtssieg.
VfL 1.Herren – Sportfreunde Loxten 21:27 (9:12) Die Gäste aus Loxten, die von zahlreichen Fans unterstützt wurden, waren von der ersten Minute an hellwach und stellten eine knackige 6:0-Abwehr. Der VfL musste auf Malte Ames und Julian Peitzmeier verzichten und kam in der Anfangsphase im Angriff nicht auf Touren. Die Kreisläuferanspiele kamen nicht an und viele Versuche aus dem Rückraum wurden von der Gästeabwehr geblockt. Beim Stand von 2:6 sah sich Trainer Siggi Jedrzej genötigt, schon sehr früh seine Auszeit zu nehmen. Danach lief es für die Hausherren besser und beim 7:8, 8:9 und 9:10 schien die Partie kippen zu können. Mehrfach hätte der VfL den Ausgleich erzielen können, scheiterte aber des öfteren am sehr guten Schlussmann Pascal Welge. Und so wurde aus dem 9:10 bis zur Pause ein 9:12. Dabei hatte auch VfL-Keeper Kevin Körtner einige hundertprozentige Chancen der Gäste zunichte gemacht. Gleich nach dem Wechsel erhöhte Loxten auf 10:15 und kam danach nicht mehr in Gefahr. Die Abwehr stand hervorragend und im Angriff der Sportfreunde bot Rückraumschütze Jan Schröder eine überragende Partie. Über 12:16, 14:19 und 16:20 siegte der Tabellenvierte am Ende klar mit 21:27-Toren und brachte dem VfL die fünfte Niederlage in Folge bei. Die VfL-Fangemeinde haderte mit den Unparteiischen Buddenborg und Krause, die viele strittige Entscheidungen gegen den VfL trafen. Jetzt muss unsere Truppe in den Heimspielen gegen Möllbergen und Harsewinkel punkten, wenn man nicht noch in den Abstiegskampf verwickelt werden will. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt jetzt nur noch sieben Punkte. Tore VfL: Till Orgel (5), Tomek Tluczynski (5/3), Pascal Schumann (4), Mats Köster (3), Arne Halstenberg (3) und Marcel Schumann (1). Tore Loxten: Jan Schröder (6), Simon Schulz (5/3), Heinrich Steinkühler (4), Sebastian Hölmer (3), Marlon Meyer (3), Timo Menger (1), Kim Harting (1), Jan Patzelt (1), Malte Weigel (1), Nils Patzelt (1) und Jasper Steinleichner (1).
TV Verl 2 – VfL 1. Damen 42:18 (24:6) Der VfL stand in Verl völlig neben sich und war von der ersten Minute an chancenlos. Im Angriff produzierte die Sieben von Trainerin Sonja Balsmeyer einen technischen Fehler nach dem anderen und wurde von Verl völlig überrollt. Nach 13Minuten führten die Gastgeberinnen mit 15:1. Dann endlich traf der VfL-Angriff und man konnte bis auf 18:5 verkürzen. Aber danach ging das Debakel weiter. Über 24:6 zur Pause erhöhte Verl auf 30:11 und siegte am Ende haushoch mit 42:18-Toren. Annelie Wienkemeier verletzte sich schwer und wird wohl einige Wochen ausfallen. Nach dieser sehr hohen Niederlage rutschten unsere Damen auf den drittletzten Tabellenplatz ab und haben nur noch einen Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge. Tore: Franziska Büschenfeld (4/1), Romina Sander (4), Vanessa Timm (4), Pia Sandmann (3), Alena Herde (2) und Maren Hildebrand (1).
VfL 2. Herren – CVJM Rödinghausen 2 28:33 (16:16) Als der Verfasser dieser Zeilen Mitte der zweiten Hälfte die Mennighüffer Sporthalle betrat, traute er seinen Augen nicht. Mit Tom Sprenger, Tobias Pape, Max Mülke und Nils Laubenstein standen vier Nachwuchsspieler für den VfL auf dem Parkett. Dazu kamen Rechtsaußen Niklas Holtmann und auf Linksaußen der noch angeschlagene Miklas Bröhenhorst. Und diese Truppe ließ sich von den Gästen nicht abschütteln. Beim 20:21 und beim 24:26 war noch alles drin für die Neumann-Sieben. Aber dann erhielt Andreas Kreft in der 51.Minute seine dritte Zeitstrafe und sah die rote Karte. Damit fehlte auch noch der zentrale Abwehrspieler. Und die jungen Akteure waren in der Deckung zu brav und somit kamen die Gäste zu leichten Toren. Kurzfristig versuchte es der VfL mit einer Manndeckung, aber dafür waren die Gästeangreifer zu clever, erhöhten auf 25:30 und siegten am Ende klar mit 28:33. Was war aber zuvor passiert? – Fynn Walter stand aufgrund seines Urlaubes nicht zur Verfügung. Christoph Marx musste aufgrund einer Verletzung passen. Und in der 20.Minute wurde Spielmacher Marius Hepermann beim Sprungwurf aus der Luft geholt. Er wurde mit Verdacht auf Schulterbruch ins Krankenhaus gebracht. Und zwei Miunten später schied Tim Wienkemeier beim Stand von 12:12 mit einer schweren Fussverletzung aus. Der VfL war geschockt und der CVJM zog auf 12:16 davon. Doch bis zum Pausenpfiff schaffte die Rumpftruppe des VfL den Ausgleich zum 16:16. Und in Durchgang zwei knickte auch noch Maxi Schäffer um und Andreas Kreft musste die letzten zehn Minuten nach einer roten Karte auf die Tribüne. Die junge Garde des VfL bestand ihre Feuertaufe, konnte den Gegner aber am Ende nicht mehr in Gefahr bringen. Trainer Christian Neumann war stolz auf seine Truppe, war aber überhaupt nicht mit der Schiedsrichterleistung zufrieden. Bei der schweren Verletzung von Marius Hepermann wurde nicht einmal eine Karte gezückt. Durch diese Niederlage rutschte unsere Reserve auf den fünften Tabellenplatz ab. In den nächsten Wochen stehen hintereinander vier Auswärtsspiele auf dem Programm. Man muss abwarten, welche Akteure in den nächsten Partien auflaufen können. Tore: Niklas Holtmann (11/2), Tobias Pape (5), Nils Laubenstein (4), Maxi Schäffer (3), Marius Hepermann (2), Max Mülke (2) und Tim Wienkemeier (1).
VfL 2. Damen – TuS 97 Bielefeld 4 20:18 (10:13) Unsere Damen fuhren gegen den Tabellennachbarn aus Jöllenbeck einen ganz wichtigen Sieg ein. Während der gesamten Spielzeit ging es spannend zu und die Führung wechselte ständig. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ging der VfL beim 6:5 in Front, aber die Gäste hatten bis zur Pause eine klare 10:13-Führung herausgeworfen. In der zweiten Hälfte ließ Trainer Simon Harre die starke halblinke Angreiferin des TuS durch eine kurze Deckung auf dem Spiel nehmen. Und diese Maßnahme zahlte sich aus. Danach begann die Aufholjagd und beim 17:17 war der Gleichstand hergestellt. Der TuS ging noch einmal beim 17:18 in Front. Danach traf Pia Radke zweimal für ihre Sieben und seit langer Zeit ging der VfL wieder in Führung. Andrea Henke machte mit einem direkt verwandelten Freiwurf zum 20:18 den Deckel drauf. Jetzt hat unsere Zweite vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. Tore: Melissa Reinert (8), Andrea Henke (7), Pia Radke (3), Sonja Balsmeyer (1), Julia Eberharter (1).
VfL 3. Herren – TV Häver 2 10:19 (3:11) In der ersten Hälfte stand der VfL im Angriff total neben der Spur und ließ die besten Torgelegenheiten aus. Bis zur Pause hatte der VfL nur ganze dreimal ins gegnerische Tor getroffen und so führte Häver nach dreißig Minuten klar mit 3:11-Toren. Im Angriff lief es nicht so rund, da vier Außenangreifer und drei Kreisläufer im Aufgebot standen. Dafür fehlte die Durchschlagskraft aus dem Rückraum. Nach dem Wechsel lief es dann besser, aber für einen Punktgewinn kam man nicht mehr in Frage. Marcus Bellmann, der vom FAW Melbergen zum VfL wechselte, gab in der zweiten Hälfte bei seinem ersten Einsatz für den VfL-Dress der Deckung etwas mehr Sicherheit. Tore: Fabian Kassebaum (2), Max Siggemann (2), Christian Haubrock (1), Marcus Bellmann (1), Andre Brandmeier (1), Maxi Harre (1/1), Nico Kuban (1) und Julian Wehking (1).
TSVE Bielefeld – VfL 4. Herren 28:23 Jetzt hat es unsere vierte Mannschaft doch noch erwischt. Beim Tabellenzweiten TSVE Bielefeld kassierte der VfL am 13.Spieltag beim 28:23 die erste Niederlage. Es war das erwartet schwere Spiel für die vierte Mannschaft. Ohne Harz und mit einem Schiedsrichter, der nicht gerade für den Gast pfiff gegen einen ebenbürtigen Gegner – das konnte nur schiefgehen. Zunächst begannen beide Teams recht nervös und ließen beste Chancen liegen. Der VfL ging dann mit 4:6 in Front, doch dann versuchte man immer wieder, den Kreisläufer ins Spiel zu bringen. TSVE fing viele Bälle ab und ging durch einen 10:0-Lauf mit 14:6 in Front. Malte Bröhenhorst wurde von der ersten Minute an durch eine Manndeckung aus dem Spiel genommen und kam nur auf drei Siebenmetertore. Zum Ende des ersten Durchgangs fing sich der VfL wieder und beim Stand von 15:11 wurden die Seiten gewechselt. Nach der Pause spielte der VfL wieder ohne Konzept, verdamelte einige Gegenstöße und warf den gegnerischen Torhüter zum Helden. Beim Stand von 18:13 platzte dann plötzlich der Knoten. Durch einen schönen 1:7-Lauf lag der VfL beim 20:21 wieder vorn. Dieser Zwischenspurt hatte wohl zuviel Kraft gekostet. Bielefeld drehte die Partie und kam nach einem 23:20 zu einem 28:23-Heimsieg und brachte dem VfL die erste Saisonniederlage bei. Tore: Daniel Reimer (4), Marvin Prescher (4), Lars Wülker (3), Bastian Bekemeier (3), Malte Bröhenhorst (3/3), Patrick Barkowski (2), Felix Wüllner (2), Joel Becker (1) und Jan Domenik Mores (1).
HSG Bielefeld-Ost 3 – VfL 6. Herren 15:22 (8:10) Obwohl beim VfL der etatmäßige Rückraum fehlte, gelang der Truppe ein souveräner Auswärtssieg. Lediglich in den ersten zwanzig Minuten hielt Bielefeld die Partie offen und bis zum 7:7 konnte sich kein Team absetzen. Bis zur Pause warf der VfL dann eine 8:10-Führung heraus, die im zweiten Durchgang kontinuierlich ausgebaut wurde. Über 9:13 zogen die Gäste auf 11:16 davon. Beim 15:18 war Bielefeld noch einmal bis auf drei Buden herangekommen, aber die letzten vier Tore der Partie erzielte der VfL zum 15:22-Endstand. Die Gäste zeigten eine gute Mannschaftsleistung und standen in der Abwehr sehr gut. Sein erstes Spiel für den VfL machte Olaf Müller, der vom FAW Melbergen nach Mennighüffen wechselte. Er trug sich gleich zweimal in die Torschützenliste ein. Tore: Jörg Tiemann (7/4), Andre Busse (5), Holger Beck (4/1), Andre Steffen (2), Stefan Nienstedt (2) und Olaf Müller (2).


0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.