VfL Handball Mennighüffen Spielberichte 15.-17.2.2019 Das war wieder ein schwarzes Wochenende für den VfL Handball. Sechs Seniorenteams waren am Start. Es setzte dabei vier Niederlagen. Lediglich unsere sechste Mannschaft blieb siegreich und unsere vierte Herren konnte einen Punkt ergattern. Beim Topfavoriten TSG AH Bielefeld zeigte unsere erste Mannschaft eine tolle Vorstellung und lag 45 Minuten lang vorn. Am Ende fehlte etwas die Kraft und die einfachen Tore und so kam Altenhagen zu einem schmeichelhaften 29:27-Sieg. Unsere erste Damenmannschaft hielt gegen den Aufsteiger TuS Brake lange Zeit gut mit, kassierte aber am Ende noch eine klare 18:25-Niederlage. Trainer Christian Neumann musste beim Gastspiel unserer Reserve in Gütersloh nur auf Marius Hepermann und Miklas Bröhenhorst verzichten. Aber der VfL konnte den klaren 30:25-Start-Ziel-Sieg der HSG Gütersloh nicht verhindern. Unsere vierte Mannschaft kam gegen den Tabellendritten aus Senne über ein 19:19-Unentschieden nicht hinaus, bleibt aber punktgleich mit TSVE Bielefeld an der Tabellenspitze der Kreisliga C. Beim Tabellenzweiten HSG Bielefeld-Ost hatte es unsere zweite Damenmannschaft erwartungsgemäß schwer und unterlag mit 24:16-Toren. Unsere sechste Mannschaft hatte mit dem Tabellenvorletzten HSG Quelle/Ummeln 3 mehr Mühe als ihr lieb war. Am Ende sprang aber ein verdienter 20:18-Heimsieg dabei heraus.
TSG AH Bielefeld – VfL 1. Herren 29:26 (12:16) Lange Zeit sah es in Bielefeld so aus, als ob der VfL den großen Titelfavoriten wieder besiegen könnte. Aber schon wie in der Partie der TSG gegen den Lokalrivalen TuS 97 Bielefeld drehten die Hausherren das Spiel in der Schlussviertelstunde. Der VfL legte eine schnelle 0:2-Führung vor, doch Bielefeld konterte und zog auf 4:2 davon. Danach erzielte der VfL vier Treffer hintereinander und setzte sich auf 4:6. Über 5:7 und 6:8 lagen die Gäste in der 18.Minute beim 7:10 das erste Mal mit drei Treffern vorn. Aber es sollte noch besser kommen. In der 23.Minute stand ein 8:13 auf der Anzeigetafel und in Durchgang eins spielte der VfL weiterhin eine souveräne Partie und führte beim Pausenpfiff klar mit 12:16-Toren. Nach dem Wechsel wurde die Deckung der TSG griffiger und ließ nur noch wenig zu. Nach 43 Minuten hatte der VfL nur dreimal im zweiten Abschnitt getroffen und beim 16:19 war Bielefeld wieder dran. Und dann ging es Schlag auf Schlag. Nach 45 Minuten hieß es 19:19-Unentschieden und kurze Zeit später führte der große Favorit mit 21:19-Toren. Doch der VfL hielt dagegen und war beim 24:23 und 25:24 wieder auf Schlagdistanz. Dann aber machten Maximillian Schüttemeyer mit seinen kraftvollen Würfen aus dem Rückraum und Torjäger Julius Hinz den Deckel für die TSG drauf. Über 28:24 kam Bielefeld zum sechsten Sieg in Folge und der VfL kassierte die sechste Niederlage in Folge. Auf diese Leistung kann der VfL aufbauen, denn am kommenden Sonntag muss im Derby gegen den TuS Möllbergen unbedingt ein Sieg her, wenn man sich aus dem Abstiegskampf heraushalten will. Tore: Till Orgel (7), Pascal Schumann (5) , Lukas Mailänder (6), Mats Köster (5), Tomek Tluczynski (4/3). VfL 1. Damen – TuS Brake 18:25 (9:11) Gegen den Aufsteiger TuS Brake, der an diesem Sonntag durchaus schlagbar war, kassierten unsere Damen am Ende noch eine deutliche 18:25-Niederlage und kämpfen weiter um den Klassenrhalt in der Bezirksliga. Der VfL ging mit 2:1 in Front, dann lagen die Gäste mit 3:4, 4:6 und 5:7 vorn. Durch einen 3:0-Lauf schaffte der VfL durch Maren Hildebrand in der 23.Minute den 8:7-Führungstreffer. Nach einer Auszeit der Gäste kippte die Partie. Brake ging mit 8:10 in Front und führte zur Pause mit 9:11. Bis zum 12:15 in der 38.Minute war der VfL noch dran. Doch in der Folgzeit ließ man viele gute Torgelegenheiten aus und machte im Angriff viele technische Fehler. Brake nutzte die Gunst der Stunde, erhöhte auf 12:18 und hatte beim 13:20 die Vorentscheidung herbeigeführt. Am Ende siegten die Gäste mit 18:25-Toren. Trainerin Sonja Balsmeyer meinte nach dem Spiel:“Uns fehlen die einfachen Tore aus dem Rückraum. Die wichtigen Spiele im Abstiegskampf haben wir aber noch vor uns“. Tore: Franziska Büschenfeld (3/2), Romina Sander (3), Pia Sandmann (3), Maren Hildebrand (3), Annelie Wienkemeier (2), Vanessa Timm (2), Luisa Herde (1) und Alena Herde (1).
HSG Gütersloh – VfL 2. Herren 30:25 (15:12) Trainer Christian Neumann konnte in der Auswärtspartie bei der HSG Gütersloh wieder auf Fynn Walter, Christoph Marx und Tim Wienkemeier zurückgreifen, aber der VfL lief immer der Musik hinterher und hat sich vorerst aus den Kampf um die Aufstiegsplätze verabschiedet. Die HSG fuhr einen lockeren Start-Ziel-Sieg ein. Der VfL verschlief den Start, was Christian Neumann dazu veranlasste, bereits in der achten Minute beim Stand von 4:1 die Auszeit zu nehmen. Nach den Zwischenständen von 6:2 und 8:4 kam der VfL zwar auf 8:6 und 9:7 heran, aber dann setzte sich Gütersloh auf 13:10 ab und ging mit einer 15:12-Führung in die Pause. Und zu Beginn des zweiten Durchgangs fiel dann schon die Vorentscheidung. Die HSG erhöhte auf 19:13 und über 21:15 und 29:23 siegten die Hausherren klar mit 30:25-Toren. Torschützen: Fynn Walter (6), Tim Wienkemeier (5), Niklas Holtmann (5), Christoph Marx (3), Nils Laubenstein (2), Pascal Awischus (2), Christian Menkhoff (1) und Tobias Pape (1).
VfL 4. Herren – Sportfreunde Senne 3 19:19 (9:9) Die Gäste aus Senne hatten sich zwei Akteuren aus ihrer ersten Mannschaft verstärkt und sahen lange Zeit in Mennighüffen wie die sicheren Sieger aus. In einer spannenden Partie lag zunächst der VfL mit 5:3 und 7:5 vorn. Dann verletzte sich Malte Bröhenhorst an der Hand und Senne drehte das Spiel und ging mit 7:9-Toren in Front. Beim Stand von 9:9 ging es in die Kabinen. In Durchgang zwei wechselte die Führung ständig. In der Schlussphase lagen die Gäste dann mit 16:18 und 17:19-Toren vorn. Eine Minute vor dem Ende verkürzte der VfL auf 18:19. Danach unterlief den Sennern ein Schrittfehler und dreizehn Sekunden vor dem Ende waren die Schützlinge von Trainer Detlev Harre in Überzahl noch einmal in Ballbesitz. Der VfL spielte Michel Ruttkötter auf Rechtsaußen frei und der wurde von seinem Gegenspieler umgerissen. Der gute Unparteiische entschied auf Siebenmeter, den Malte Bröhenhorst dann eiskalt zum 19:19-Endstand verwandelte. Tore: Malte Bröhenhorst (8/3), Nico Kuban (4), Marvin Prescher (4), Bastian Bröhenhorst (1), Michel Rullkötter (1) und Lars Wülker (1).
HSG Bielefeld-Ost – VfL 2. Damen 24:18 (11:8) Gut zwanzig Minuten lang konnten unsere Damen gegen den Tabellenzweiten die Partie offen gestalten und lagen beim 3:4, 5:6 und 6:7 knapp vorn. Dann aber kam Bielefeld durch viele schnelle Angriffe und gute Kreisläuferanspiele auf die Siegerstrasse. Beim Stand von 11:8 wurden die Seiten gewechselt und in Durchgang zwei setzte sich Bielefeld schnell auf 15:10 ab und brachte den Vorsprung locker ins Ziel. Beim Zwischenstand von 22:12 lagen die Gastgeberinnen schon mit zehn Buden vorn, aber der VfL kämpfte bis zur letzten Minute und konnte noch bis auf 24:18 verkürzen. Tore: Melissa Reinert (5), Andrea Henke (4/1), Pia Radke (3), Aileen Kleinedöpke (3), Lisa Hackbarth (2) und Rebecca Oborowicz (1).
VfL 6. Herren – HSG Quelle/Ummeln 3 20:18 (10:5) Der VfL legte gegen den Tabellenvorletzten einen sauberen Start hin und ging mit 5:0 in Front. Doch dann fanden in Gäste ins Spiel und verlangtem dem VfL alles ab. Über 9:3 sah es nach dreißig Minuten beim 10:5-Pausenstand noch nach einem deutlichen Heimsieg aus. Aber in der zweiten Hälfte war Quelle beim 15:13 und 16:14 wieder auf Schlagdistanz. Durch einen Zwischenspurt erhöhte der VfL auf 18:14, musste aber bis zum Schluss um den knappen 20:18-Erfolg bangen. Tore: Jörg Tiemann (5/3), Holger Beck (5), Olaf Müller (3), Martin Albsmeier (3), Andre Steffen (2), Stefan Nienstedt (1) und Andre Busse (1).

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