VfL Handball Mennighüffen Spielberichte 23.-24.2.2019 Nach sechs Niederlagen in Folge feierte unsere erste Mannschaft gegen den alten Rivalen aus Möllbergen einen am Ende ungefährdeten 32:28-Sieg. Damit hat der VfL neun Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge und wird wohl auch in der nächsten Saison in der Oberliga spielen. Unsere erste Damenmannschaft steht zur Zeit völlig neben sich und kassierte in Wiedenbrück wieder eine ganz hohe Niederlage. Nach gut 23Minuten stand es noch 9:9-Unentschieden. Danach gingen die Schützlinge von Trainerin Sonja Balsmeyer mit fliegenden Fahnen unter und verloren mit sage und schreibe 30:13. Trainer Christian Neumann fühlte sich nach der Partie unserer Reserve in Senne um einen Punkt betrogen. Nach der Sirene erzielte Senne den Siegtreffer zum 24:23. Einen Kantersieg feierte unsere vierte Mannschaft beim Tabellenvorletzten TG Herford 3. Am Ende siegten die Schützlinge von Trainer Detlev Harre ganz deutlich mit 13:32-Toren. Unsere dritte Mannschaft zeigte bei der HSG Quelle/Ummeln 2 eine konzentrierte Angriffsleistung und gewann am Ende verdient mit 31:27-Toren. Im Verfolgerduell der ersten Kreisklasse hatte unsere sechste Mannschaft mit dem Gast VfL Herford 3 achtundzwanzig Minuten lang arge Probleme. Dann schwamm sich die Truppe um Edwin Scheer und Arndt Viering aber frei und siegte am Ende deutlich mit 25:15-Toren.
VfL 1. Herren – TuS Möllbergen 32:28 (14:13) Trotz des traumhaften Sommerwetters waren doch gut 300 Zuschauer in die Mennighüffer Sporthalle gekommen, um das Derby zwischen dem VfL und dem alten Rivalen aus Möllbergen zu sehen. Und die Fans sahen in Durchgang eins ein spannendes Spiel mit immer wieder wechselnden Führungen. Nur einmal konnte sich der VfL mit zwei Toren Vorsprung absetzen, als er mit 10:8 in Führung ging. Doch wenige Minuten später lag Möllbergen mit 11:12 in Front. Die letzten drei Treffer in der ersten Hälfte erzielte der VfL und ging mit 14:12 in die Kabine. Und nach dem Wechsel setzte sich der VfL kontinuierlich weiter ab und die Gäste kamen für einen Punktgewinn nicht mehr in Frage. Torhüter Daniel Habbe wurde immer stärker, wehrte unter anderem einen Siebenmeter ab und brachte sein Team endgültig auf die Siegerstrasse. Der VfL machte aus einem 19:16 ein 22:16. Zwischenzeitlich hatte Daniel Habbe mit einem Wurf aus dem eigenem Kreis ins leere Tor der Gäste getroffen. Möllbergen kam in der letzten Viertelstunde zwar noch dreimal bis auf drei Tore heran, aber für eine Wende reichte es nicht mehr, zumal Gästetrainer Andre Torge aufgrund der Verletzungmisere wenig auswechseln konnte. Sein Gegenüber Siggi Jedrzej hatte zwar eine volle Bank, wechselte aber auch nur sporadisch aus. Der VfL war konditionell immer auf der Höhe und fuhr nach sechs Niederlagen in Folge endlich mal wieder zwei Punkte ein. Bei einem Vorsprung von neun Zählern auf die beiden Letztplatzierten SuS Oberaden und TuS Möllbergen sollte der Klassenerhalt geschafft sein, zumal der VfL den direkten Vergleich gegen die Kellerkinder gewonnen hat. Tore: Tomek Tluczynski (10/6), Till Orgel (5), Maik Dittrich (4), Lukas Mailänder (4), Malte Ames (3), Arne Halstenberg (2), Pascal Schumann (2), Marcel Schumann (1) und Daniel Habbe (1). Tore Möllbergen: Julian Kaatze (7), Leon Richter (7), Alexander Wiemann (4), Bastian Fischediek (3), Jan Camen (3), Jonas Bartsch (2), Sebastian Berg (1) und Tim Möller (1).
Wiedenbrücker TV – VfL 1. Damen 30:13 (13:9) Unsere erste Damenmannschaft erlebte bei der Auswärtspartie in Wiedenbrück ein weiteres Debakel. Die Truppe muss jetzt ganz schnell zu ihrer alten Form zurückfinden, wenn sie den Klassenerhalt schaffen will. In Wiedenbrück spielten bis zur 24.Minute zwei Teams auf Augenhöhe. Der VfL legte eine 1:3 und 5:7-Führung vor. Beim Zwischenstand von 9:8 konnte sich Wiedenbrück das erste Mal über eine Führung freuen. Der VfL glich noch einmal zum 9:9 aus, um in der Folgezeit völlig unterzugehen. Bis zur Pause setzte sich der TV auf 13:9 ab und spielte die Gäste in Durchgang zwei in Grund und Boden. Über 19:10 und 25:11 stand am Ende ein 30:13 auf der Anzeigetafel. Der VfL erzielte in der zweiten Hälfte mal gerade vier Tore und ergab sich klaglos in sein Schicksal. Viermal zeigten die Unparteiischen auf den Punkt, doch der VfL scheiterte davon dreimal an der gegnerischen Torfrau. Die Truppe von Sonja Balsmeyer hat immer noch einen Punkt Vorsprung auf den Tabellenvorletzten HSG Bockhorst/Dissen. Und am Sonntag, den 10.3.2019 kommt es um 14.45Uhr in der Mennighüffer Sporthalle zum direkten Vergleich mit der HSG. Bis dahin muss der VfL den Schalter umlegen, damit diese wichtige Partie gewonnen wird. Tore: Maren Hildebrand (5), Vanessa Timm (2), Franziska Büschenfeld (2), Annelie Wienkemeier (2), Romina Sander (1) und Alena Herde (1).
TG Herford 3 – VfL 4. Herren 13:32 (6:14) Der VfL musste beim Tabellenvorletzten TG Herford zwar auf Malte Bröhenhorst und Lars Wülker verzichten, spielte aber wie aus einem Guss und kam zu einem nie gefährdeten 13:32-Kantersieg. In Durchgang eins schloss Jan-Domenik Mores gleich fünf Gegenstöße erfolgreich ab und so war beim Pausenstand von 6:14 die Vorentscheidung schon gefallen. In Durchgang zwei zeigten sich die Schützlinge von Trainer Detlev Harre von ihrer besten Seite und verteidigten durch einen 13:32-Kantersieg ihren Platz an der Sonne. Christian Held und Marvin Prescher waren von der Herforder Abwehr nicht auszuschalten und trafen nach Belieben. Tore: Marvin Prescher (7), Christian Held (7), Jan-Donemik Mores (5), Michel Rullkötter (4), Daniel Reimer (3), Bastian Bekemeier (2), Fabian Kassebaum (2), Marc Blöbaum (1) und Andre Struckmeier (1).
HSG Quelle/Ummeln 2 – VfL 3. Herren 27:31 (16:18) Völlig überraschend vermeldete die dritte Mannschaft beim punktgleichen Tabellennachbarn einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Lediglich im Abwehrzentrum taten sich die Gäste lange Zeit gegen die agilen Angreifer aus Bielefeld schwer. So hatte man bis zur Pause schon sechzehn Gegentreffer kassiert. In Durchgang zwei wurde das Deckungsverhalten besser und Quelle/Ummeln kam dann nur noch zu elf Treffern. Am Ende siegte der VfL, bei dem sich Joel Becker gleich neunmal in die Torschützenliste eintragen konnte, verdient mit 27:31-Toren. Zudem konnte die beiden A-Jugendlichen Aaron Pickhardt und Tom Sprenger, die jeweils fünf Tore markierten, überzeugen. Außerdem bot Torhüter Julian Herbst eine tolle Partie Er entschärfte gleich zweiundzwanzig Würfe der HSG. Tore: Joel Becker (9), Aaron Pickhardt (5), Tom Sprenger (5), Marcus Bellmann (4), Luke Heinrichsmeier (3), Jan-Domenik Mores (2), Bastian Bröhenhorst (2) und Dag Grothe (1).
VfL 6. Herren – VfL Herford 3 25:15 (12:10) Der VfL vergab in der Anfangsviertelstunde viele klare Chancen und ließ auch noch zwei Siebenmeter aus. Und so lagen die Gäste aus Herford mit 6:8 und 8:10-Toren vorn. Erst in der 29.Spielminute gingen die Hausherren mit 11:10 das erste Mal in Front und ließ danach den Gästen keine Chance mehr. Über 12:10 zur Pause setzte sich die Truppe um Edwin Scheer auf 15:10 ab und geriet bis zum Ende auch nicht mehr in Gefahr. In der zweiten Hälfte stand die Abwehr sehr gut und ließ nur noch fünf Gegentreffer zu. Herford konnte bis auf 20:15 verkürzen, aber die letzten fünf Tore der Partie erzielten die Hausherren, die am Ende einen klaren 25:15-Sieg einfuhren. Aktivposten bei den Gastgebern waren Jörg Tiemann und Olaf Müller. Tore: Jörg Tiemann (7/1), Olaf Müller (5), Michael Schaaf (5), Martin Albsmeier (3), Andre Busse (2), Stefan Nienstedt (1), Eckhard Hüske (1) und Andre Steffen (1).
Sportfreunde Senne – VfL 2. Herren 24:23 (12:14) Trainer Christian Neumann war nach Partie völlig außer sich und das wohl auch zu recht. Die Sportfreunde trafen nach der Sirene zum 24:23 ins Tor. Der Torschiedsrichter wollte diesen Treffer nicht anerkennnen, doch er wurde von seinem Kameraden überstimmt und am Ende zählte das Tor. Der VfL bestimmte in Bielefeld über lange Zeit das Spiel. Die Gastgeber konnten sich nur zweimal über eine Führung freuen. Das erste Mal in der 58.Minute, als Senne mit 23:22 in Front ging und eben nach dem Abpfiff, als der Treffer zum 24:23 anerkannt wurde. Der VfL erwischte einen ganz tollen Start und lag schnell mit 1:5-Toren in Front. Senne nahm zu diesem Zeitpunkt schon die Auszeit, aber in der Folgzeit blieben die Gäste vorn. Über 5:8 und 6:10 wurden beim Stand von 12:14 die Seiten gewechselt. Und auch nach der Pause lag der VfL mit 15:18 und 18:21 vorn. Beim Stand von 18:21 verwarf Niklas Holtmann einen Siebenmeter und danach kamen die Gastgeber heran. In der 56.Minute gelang Senne beim 22:22 der Ausgleich und kurze Zeit später gingen die Hausherren beim 23:22 das erste Mal in Führung. 50 Sekunden vor dem Ende markierte Christoph „Bio“ Marx den 23:23-Ausgleichstreffer. Kurz vor dem Ende kassierte Fynn Walter eine Zeitstrafe, ehe der umstrittene Siegtreffer für Senne fiel. Tore: Niklas Holtmann (6/4), Tim Wienkemeier (5), Christoph Marx (5), Fynn Walter (4), Andreas Kreft (2) und Pascak Awischus (1).

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