VfL 1. Herren – Lit Tribe Germ. Nordhemmern 23:32 Gut 400 Zuschauer wollten das Spitzenspiel der Oberliga in Mennighüffen sehen. Und sie mussten lange ausharren. Das Spiel wurde von den beiden Unparteiischen Arnulf Lohr und Oliver Lüchtefeld, die sich durch viele fragwürdige Entscheidungen den Zorn der VfL-Fangemeinde zuzogen, pünktlich um 19.30Uhr angepfiffen. Die Schlusssirene erfolgte dann um 22.00Uhr, da zweimal die Brandmeldeanlage einen Fehlalarm auslöste und zweimal die Feuerwehr mit drei Löschzügen anrückte. Der erste Alarm wurde nach vierzehn Minuten und der zweite Alarm nach 45Minuten ausgelöst. Nach ihrem zweiten Einsatz blieben die Feuerwehrleute vorsorglich gleich in der Halle und sie sahen in der letzten Viertelstunde eine einseitige Partie.Der Tabellenführer aus Nordhemmern war an diesem Abend eine Nummer zu groß für den VfL. Er stellte eine knackige Abwehr und war im Angriff auf jeder Position brandgefährlich. Lediglich nach der ersten Unterbrechung war der VfL beim Zwischenstand von 8:10 noch auf Tuchfühlung. Danach setzte sich Nordhemmern immer weiter ab und lag beim Zwischenstand von 19:30 sogar mit elf Treffern vorn. Trainer Siggi Jedrzej spielte ab der 45.Minute mit einem siebten Feldspieler und beorderte seinen Torhüter bei Ballbesitz auf die Bank. Diese Maßnahme spielte die Gäste in die Karten, die in der Partie gleich neun Würfe im leere VfL-Tor unterbrachten. Am Ende konnten die Hausherren noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, unterlagen aber am Ende klar mit 23:32-Toren. Der Tabellenführer zeigte sich in Mennighüffen in einer bestechenden Form und wird wohl am Saisonende den Aufstieg in die 3.Liga West feiern können. Tore: Lukas Mailänder (6), Tomek Tlucznsyki (4/3), Arne Halstenberg (3), Marcel Schumann (2), Jonas Köster (2), Till Orgel (2), Uli Neumann (1), Marco Büschenfeld (1), Pascal Schumann (1) und Malte Ames (1).
Sportfreunde Senne 2 – VfL 1. Damen 24:21 (8:11) Die Gastgeber hatten sich mit einigen Spielerinnen aus ihrer Verbandsligasieben verstärkt. Doch der VfL spielte in dieser wichtigen Begegnung 43Minuten lang groß auf, um dann in der Schlussphase völlig die Linie zu verlieren und einen sicher geglaubten Sieg zu verspielen. Der VfL erwischte den besseren Start und legte eine 1:5-Führung vor. Senne kam dann besser in die Partie und konnte sich beim 8:7 über die erste Führung freuen. Aber die Schützlinge von Sonja Balsmeyer ließen sich nicht beeindrucken und durch einen 0:4-Lauf gingen sie mit einer 8:11-Führung in die Pause. Und nach dem Wechsel hatte der VfL seinen Gegner gut im Griff und hatte bis zur 43.Minute eine klare 11:19-Führung herausgeworfen. Und dann ging es völlig den Bach runter. Die Gastgeber deckten jetzt offensiver und der VfL machte viele unnötige Fehler. Senne traf in den letzten 17Minuten nach Belieben und drehte die Partie nach einem 13:2-Lauf noch. Beim Stand von 20:20 erzielte die achtfache Torschützin Maren Hildebrand den 20:21-Führungstreffer. Danach war Senne zweimal hintereinander erfolgreich und beim Stand von 22:21 vergab Franziska Büschenfeld noch einen Siebenmeter. Senne netzte noch zweimal ein und freute sich über zwei unerwartete Zähler. Tore: Maren Hildebrand (8). Luisa Herde (4), Pia Sandmann (2), Franziska Büschenfeld (2), Alena Herde (2), Vanessa Timm (1), Lysanne Vogler (1) und Annelie Wienkemeier (1).
VfL 2. Herren – HSG Rietberg/Mastholte 31:28 (17:16) Wie auch schon im Hinspiel gewann der VfL gegen den Aufsteiger HSG Rietberg/Mastholte mit drei Buden Vorsprung. Während die Neumann-Sieben zum Saisonauftakt in Rietberg mit 29:26 gewann, sprang diesmal ein 31:28-Arbeitssieg im Vergleich mit den Gütersloher Gästen heraus. Es war ein glanzloser Start-Ziel-Sieg, bei dem der VfL die HSG nach klaren Führungen immer wieder herankommen ließ. Über 4:2 und 6:6 blieb es bis zum 8:8 spannend. Dann setze sich der VfL auf 11:8 und 15:11 ab, aber danach schloss der VfL seine Angriffe viel zu schnell ab und brachte die Gäste durch eine Vielzahl von technischen Fehlern wieder zurück ins Spiel. Über 15:14 wurden beim Stand von 17:16 die Seiten gewechselt. Gleich zu Beginn des zweiten Durchganges erhöhte unsere Reserve auf 20:17, doch wenige Minuten später war die HSG beim 20:19 wieder dran. Die Vorentscheidung fiel zwischen der 41. und 54.Minute. Durch einen 6:2-Lauf setzte sich der VfL von 25:22 auf 31:24 ab. Die letzten vier Tore der Parite erzielten dann die Gäste und konnten noch auf 31:28 abschwächen. Der VfL fuhr einen Pflichtsieg ein und hat jetzt nur noch zwei Zähler Rückstand auf den Tabellenzweiten HSG Löhne/Obernbeck. Tore: Fynn Walter (8), Marius Hepermann (7), Tim Wienkemeier (6), Niklas Holtmann (5), Maxi Schäffer (2), Pascal Awichus (2) und Patrik Batrczak (1).
TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck 3 – VfL 2. Damen 34:16 (18:10) Unsere zweite Damenmannschaft war beim Tabellenvierten aus Jöllenbeck chancenlos. Trainer Simon Harre konnte sich gleich zu Beginn der Partie über die 0:1-Führung seines Teams freuen, aber danach übernahm der TuS das Kommando und ließ dem VfL nicht den Hauch einer Chance. Bis zum 7:5 blieben die Gäste dran, aber durch einen 6:1-Lauf erhöhte Bielefeld auf 13:6 und baute die Führung bis zur Pause auf 18:10 aus. Und auch im zweiten Durchgang blieb der TuS am Drücker und erhöhte schnell auf 21:10. Über 26:14 stand es kurz vor dem Ende 30:16. Die letzten vier Tore des Spiels erzielte dann wiederum der TuS und feierte einen ungefährdeten 34:16-Kantersieg. Trainer Simon Harre war nach der Partie enttäuscht: „Meine Truppe zeigte sich heute von ihrer schlechtesten Seite und von Beginn an stimmte die Einstellung nicht“. Tore: Andrea Henke (6/3), Melissa Reinert (4), Pia Radkte (2), Rebecca Oborowicz (2/1), Aileen Kleindöpke (1) und Svenja Volgmann (1).
VfL 3. Herren – VfL 4.Herren 25:28 (11:13) In diesem vereinsinternen Duell verkaufte sich die dritte Mannschaft gegen den ungeschlagenen Tabellenführer VfL 4 ausgesprochen gut und hielt die Partie bis zur 48.Minute offen. VfL 4 ging nach fünfzehn Minuten mit 9:5-Toren in Front, aber bis zur Pause hatte sich die dritte Garnitur wieder bis auf 11:13 herangekämpft. Und dann blieb es bis zum 19:20 eng. Erst in der letzten Viertelstunde bestimmte der Tabellenführer die Partie und setzte sich durch einen 6:0-Lauf auf 19:26 ab und hatte damit die Vorentscheidung herbeigeführt. In den letzten Minuten verkürzte die tapfer kämpfende dritte Mannschaft noch bis auf 25:28. Trainer Detlev Harre, der bei der dritten Mannschaft aushalf, traf dabei zweimal vom Siebenmeterpunkt für seine Farben. Tore VfL 3: Patrik Barkowski (8), Christian Held (4), Dag Grothe (3), Jan-Domenik Mores (3), Andre Brandmeier (2), Luke Heinrichsmeier (2), Detlev Harre (2/2) und Bastian Bröhenhost (1). Tore VfL 4: Lars Wülker (8), Andre Struckmeier (5/1), Bastian Bekemeier (4), Daniel Reimer (4), Maxi Harre (3), Fabian Kassebaum (2) und Joel Becker (2)


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