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Saison 2020/2021
Halle (WB). Bei der Regelung der Auf- und Abstiege hat der Handballverband Westfalen eine für viele Beteiligte zufriedenstellende Lösung gefunden – gleiches erhoffen sich die Funktionäre jetzt auch für die knifflige Planung der Spielzeit 2020/21. Die neue Saison soll, sofern sich die Lage nicht ändert, am 4. Oktober starten.
Für Mittwoch hat der Verband alle überkreislichen Herrenmannschaften zu Online-Staffeltagen eingeladen, am Donnerstag folgen die Frauen. „Die Mitbestimmung der Vereine ist uns wichtig“, betont Andreas Tiemann, der im HVW-Präsidium für die Spieltechnik zuständig ist, denn „wir sitzen alle zusammen in einem Boot und wollen auch auf die Wünsche der Vereine eingehen. Es ist aber auch kein Wünsch-dir-was.“
Konkret wird es in den Sitzungen um die Staffelstärken der Ligen, Auf- und Abstiege sowie den Spielmodus in Abhängigkeit von verschiedenen Szenarien zum Startzeitpunkt der Saison gehen. Der Verband möchte allen Vereinen eine ausreichende Vorbereitungszeit geben und stößt dabei auf das Problem, dass viele Kommunen ihre Sporthallen erst nach den Sommerferien wieder freigeben wollen. Tiemann hält daher aus aktueller Perspektive einen Saisonstart Anfang Oktober als „sehr realistisch.“
In dieser Variante könnte bei den Herren in der Oberliga (16 Mannschaften) und Verbandsliga (2 Staffeln mit je 17 Teams) wohl mit Hin- und Rückrunde gespielt werden, in der Landesliga (70 Teams) würde eine fünfte Staffel hinzukommen. Die Frauen-Verbandsliga (2×13) und -Landesliga (3×14 und 1×13 Mannschaften) wären unproblematisch, während in der Oberliga (19) ein Mammutprogramm droht.
Die Vielzahl der Mannschaften resultiert daraus, dass es keine Absteiger gibt und der Verband allen Vereinen Wildcards angeboten hatte, die sich berechtigte Aufstiegshoffnungen gemacht hatten. Tiemann gibt zu, dass er „überrascht“ war, wie breit dieses Angebot wahrgenommen worden ist. Fünf von sechs Wildcard wurden in der Verbandsliga angenommen, darunter auch vom TV Werther, in der Landesliga 13 von 16. „Ich hoffe, dass alle Vereine ihre eigene Leistung kritisch genug hinterfragt haben und die Anforderungen in der höheren Klasse erfüllen können“, sagt Tiemann. So muss der TV Werther jetzt beispielsweise gewährleisten, dass alle Spiele auf Video aufgenommen werden.
Noch kniffliger könnte die Planung werden, wenn sich der Saisonstart noch weiter nach hinten schiebt. Einen Fingerzeig für mögliche Lösungsvarianten gibt hier ein Organisationsmodell, das bereits für den Jugendbereich beschlossen worden ist.
In der Version „Corona-1“ wird in den überkreislichen Jugendligen mit lediglich zehn bis zwölf Mannschaften eine einfache Hinrunde gespielt, an die sich Play-Off- und Platzierungsspiele anschließen. Die Saison würde nach den Herbstferien starten, die sonst im Zeitraum von Ostern bis Sommer stattfindenden Qualifkationsrunden sind für den 19. und 20. September angesetzt, in allen Altersklassen in maximal zwei Runden.
„Diese Planung ist bewusst als Plan A verabschiedet worden und soll allen Beteiligten eine Orientierung geben. Planungssicherheit kann uns derzeit pandemiebedingt niemand geben“, erläutert Patrick Puls aus Bielefeld als zuständiger „Vizepräsident Jugend.“
Warum zwei Handballtrainer nicht in die Halle gehen
Warum zwei Handballtrainer nicht in die Halle gehen
Sport in der Krise: Handballtrainer Jasmin Gojacic vom HCE Bad Oeynhausen und Tomasz Tluczynski vom VfL Mennighüffen meiden den Gang in die Trainingsstätten. Das sind ihre Gründe.
01.06.2020 | Stand 31.05.2020, 16:29 Uhr
Bad Oeynhausen/Löhne. Sportvereine dürfen wieder die städtischen Sporthallen nutzen. Die Stadt Bad Oeynhausen ist bei der vorsichtigen Rückkehr in den Standardmodus etwas weiter als Löhne. Jan-Hagen Herrendörfer vom Sportbüro der Stadt Bad Oeynhausen hatte die Vereine weit vor der offiziellen Freigabe um Hygienekonzepte gebeten, um „vorbereitet zu sein, wenn es soweit ist“.
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Aufstieg in die 3.Liga
Hoffnung der TSG-Handballer auf 3. Liga schwindet
Mit dem Startplatz klappt es nur, wenn vier Klubs ihre Bereitschaft bis zum 30. Juni zurückziehen. Hallentraining im Moment noch zu schwierig
Bielefeld. Ein Startplatz in der 3. Liga ist für die TSG A-H Bielefeld in weite Ferne gerückt. Der DHB hat jetzt die Liste der Mannschaften veröffentlicht, die aktuell in dieser Klasse spielberechtigt wären. Dazu gehören die beiden führenden Teams der Nachrückerliste, nämlich der TV Cloppenburg (Nordsee) und HaSpo Bayreuth (Bayern).
Die TSG steht im Ranking der Nachrücker auf Platz sechs. Ligarivale Sportfreunde Loxten ist als Vierter aussichtsreicher platziert. Erst wenn vier der 72 Klubs bis zum 30. Juni auf einen Startplatz in der 3. Liga verzichten würden, beziehungsweise die geforderte selbstschuldnerische Bankbürgschaft nicht vorlegen könnten, wäre die TSG an der Reihe. „So ganz nicht aufgestiegen sind wir ja noch nicht“, weist TSG-Geschäftsführer Christian Sprdlik darauf hin, dass der heimische Oberligist noch keine endgültige Absage erhalten habe. Er wolle jetzt erst einmal die nächsten Wochen abwarten: „Es könnte sich ja durchaus noch etwas tun.“
„Wir werden mit einem starken Kader wieder angreifen“
Tut sich nichts, nimmt die TSG in der kommenden Saison einen neuen Anlauf. „Wir schauen nach vorn und werden mit einem starken Kader wieder angreifen“, sagt TSG-Trainer Leif Anton. Die Vorbereitung auf diesen Angriff gestaltet sich aktuell noch sehr schwierig. Von der versprochenen Öffnung des Amateursports kommt bei den Handballern nichts an. Zum einen, weil die Hallen noch geschlossen sind. Viel schwerer wiegt jedoch, dass es sich beim Handball – selbst in einfachen Trainingsformen – um einen Kontaktsport handelt. Und dazu sagt die Verordnung: „Untersagt sind der nicht-kontaktfreie Sport- und Trainingsbetrieb sowie jeder Wettkampfbetrieb.“
Leif Anton belässt es weiter dabei, seinen Schützlingen individuelle Pläne zu geben. „Wir springen nicht gleich auf jeden Zug auf, auf dem es noch zu Schwierigkeiten kommen kann“, sagt der TSG-Trainer. Sein Kollege vom Ortsnachbarn TuS 97, Pierre Limberg hält es ähnlich.
„Das ist gar nicht umzusetzen“
„Zuerst müsstest du im Verein einen finden, der die ganzen Hygienevorschriften überwacht und seinen Kopf dafür hinhält. Das ist ja gar nicht umzusetzen“, sagt der Jürmker Oberliga-Coach. Beide Trainer verweisen auf Ende Mai. Dann werde man sehen, ob weitere Lockerungen kommen, die ein Gruppentraining zulassen. So gehen derzeit fast alle Klubs vor. „Streng genommen dürften wir uns ja nicht mal den Ball zupassen“, sagt Maike Röthemeyer vom HT SF Senne.
„Aktuell wäre das Gruppentraining eine große Herausforderung. Wir hoffen mal, dass im Juni wieder mehr gemacht werden darf. Wenn Mitte Juli wieder ein halbwegs normaler Betrieb möglich wäre, würde das zu einer hohen Zufriedenheit führen“, betont TSG-Trainer Leif Anton.
Vorschau Oberliga
Da die Sportfreunde Loxten und die TSG A-H Bielefeld (noch) keinen Nachrücker-Platz erhalten haben, wird die Oberliga wohl aus 16 Teams bestehen.
Nach der Sitzung der Spielkommission der 3. Liga müssen sich die Oberliga-Handballer des VfL Gladbeck, des FC Schalke 04 und des TuS Bommern auf eine Mammut-Saison 2020/21 einrichten. Da von den in Frage kommenden Drittligisten lediglich der HC Elbflorenz II verzichtet hat, sind 70 der 72 Starter bekannt. Die beiden Nachrücker-Plätze aus den Oberligen erhalten der TV Cloppenburg (Nordsee) und HaSpo Bayreuth (Bayern).
Das bedeutet für die Gladbecker, Schalker und Bommeraner zunächst einmal, dass sie in einer 16er-Staffel spielen werden – macht 30 Saisonpartien. Diese wird aus den 13 verbliebenen Oberligisten – Meister ASV Hamm-Westfalen II steigt in die 3. Liga auf – sowie den drei Aufsteigern TSG Harsewinkel, TuS Bommern und VfL Eintracht Hagen II gebildet, der als Tabellenzweiter der Verbandsliga-Staffel 2 die Wildcard ziehen wird.
Loxten liegt im neuen Nachrücker-Ranking auf Platz zwei
Auf einen Nachrücker-Platz hatten ja die Sportfreunde Loxten und auch die TSG A-H Bielefeld gehofft, also der Tabellenzweite und -dritte der Oberliga Westfalen. Das dürfen sie weiterhin, vor allem die Loxtener, die im neuen Ranking – ohne Cloppenburg und Bayreuth – hinter dem TSV Neuhausen/Filder aus Baden-Württemberg auf Platz zwei liegen. Rang vier nehmen jetzt die Altenhagener ein.
„Die Drittliga-Staffeleinteilungen sollen erst nach Bekanntwerden des endgültigen, derzeit für den 1. September geplanten Saisonstarts vorgenommen werden“, teilt der Deutsche Handballbund mit. „Damit wird auf jeden Fall bis zum 30. Juni, dem Ende des Spieljahres 2019/20, die Option weiterer Nachrücker offengehalten, sofern sich bis zu diesem Zeitpunkt noch gemeldete Mannschaften aus der 3. Liga zurückziehen oder die geforderte selbstschuldnerische Bankbürgschaft nicht vorlegen können.“
Nach jetzigem Stand wären 2020/21 folgende 16 Mannschaften in der Oberliga Westfalen vertreten: Sportfreunde Loxten, TSG A-H Bielefeld, VfL Gladbeck, Soester TV, TuS 09 Möllbergen, HSC Haltern-Sythen, CVJM Rödinghausen, TuS Ferndorf II, FC Schalke 04, VfL Mennighüffen, HC TuRa Bergkamen, TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck, HTV Hemer, TSG Harsewinkel, TuS Bommern, VfL Eintracht Hagen II.
Allerdings muss noch abgewartet werden, ob diese 16 Vereine ihre Mannschaften tatsächlich für die Oberliga melden werden. Die Meldefrist des Handballverbandes Westfalen endet am 20. Mai (Mittwoch).
Aufstieg in die 3. Liga
Aufstieg zur 3.Liga
TSG-Handballer nur Neunter auf der Warteliste für die 3. Liga
Die jetzt veröffentlichte DHB-Regel zum Belegen der 72 Plätze in der 3. Liga bietet Angriffsfläche
Gregor Winkler
05.05.2020 | Stand 04.05.2020, 20:57 Uhr
Bielefeld. Der DHB hat entschieden. Die Kriterien, nach denen 72 zu vergebene Drittligaplätze verteilt werden sollen, wurden festgelegt. „Für die Nachrücker-Plätze wird eine Rangliste erstellt. Grundlage ist der Abstand im Quotienten zum Aufsteiger in der betreffenden Oberliga. In diese Rangliste können nur Mannschaften aufgenommen werden, die in ihrer Oberliga mindestens Platz zwei oder drei belegen“, heißt es in einer Meldung des Verbandes. Für die Oberliga Baden-Württemberg, aus der immer regulär zwei Teams aufsteigen, gilt die Ausnahme, dass auch der Vierte in die Nachrücker-Rangliste aufgenommen wird. Auf Wildcards, wie in Westfalen praktiziert, wird verzichtet. Bis zum 15. Mai müssen sich alle Kandidaten erklären.
Derzeit steht nur ein Drittliga-Platz zur Verfügung
Derzeit stünde in den vier Drittligastaffeln nur noch ein freier Platz zur Verfügung. Rückzüge und Aufstiegsverzichte könnten aber noch folgen. Die TSG A-H Bielefeld, die einen Aufstieg als Nachrücker annehmen würde, hat bereits vorsorglich für die 3. Liga gemeldet, steht als Neunter der Nachrückerliste aber weit hinten in der Warteschlange. Zum Vergleich: Würde der reine Quotient zählen, wären die Bielefelder Dritter. Die Regelung bietet also durchaus Angriffsfläche. So hat etwa Concordia Delitzsch in der Oberliga Mitteldeutschland bereits zwölf Minuspunkte auf dem Konto, ist als punktgleicher Tabellenzweiter aber bei unschlagbaren Null Quotienten-Abstandspunkten. Die TSG kommt als Dritter ihrer Oberliga auf gerade mal sechs Negativzähler, liegt nach Quotientenpunkten aber klar hinter Klassenprimus Hamm II. Nach der Abstandsberechnung zum jeweiligen Tabellenführer steht Delitzsch mit einer sportlich schlechteren Bilanz also deutlich besser da, als die Bielefelder. Auch die Einbeziehung des Vierten aus Baden-Württemberg (14 Minuspunkte) scheint diskutabel.
Die Rangliste der Nachrücker mit den Abständen zum jeweiligen Primus: 1. TV Cloppenburg, 2. Concordia Delitzsch, 3. HaSpo Bayreuth (3,0), 4. HSV Insel Usedom (3,2), 5. TSV Neuhausen/Filder (4,3), 6. SF Loxten (6,7), 7. TG Landshut (8,2), 8. TSG Söflingen (8,7), 9. TSG A-H Bielefeld (12,2), 10. THW Kiel II (14,3). Cloppenburg und Delitzsch kommen auf den gleichen Quotienten wie ihr jeweiliger Tabellenführer. Daher gibt es keinen Abstand.
Wie sich Handball-Oberligist VfL Mennighüffen auf die Saison vorbereitet – nw.de
HV Westfalen beendet und wertet die Saison 2019/2020
Corona
Quo Vadis Handball in Westfalen?
Der Handballverband Westfalen (HVW) hat sich, wie auch seine 11 Handballkreise und der Deutsche Handball-bund (DHB), in den vergangenen Wochen intensiv mit den Folgen der Corona-Pandemie für den Spielbetrieb auseinandergesetzt.
Der Spielbetrieb bleibt – wie bereits am 12. März beschlossen – bis einschließlich 19. April ausgesetzt. Inzwi-schen hat der DHB allen Landesverbänden die Beendigung des Spielbetriebes der Saison 2019/20. Die Bundes- und Landesregierung, sowie in der Folge Kreise, Städte und Gemeinden werden nach Ostern über weiteren Fortgang des Alltags und des gesellschaftlichen Lebens entscheiden. Dem will der HVW nicht zuvorkommen und bleibt daher bei dem ursprünglich veröffentlichten Terminplan, dass eine Entscheidung über die Fortfüh-rung oder den Abbruch der Saison frühestens in der Woche nach Ostern getroffen wird. Das reguläre Saisonen-de ist der 30. Juni. Alle relevanten Spielordnungsregelungen stellen auf diesen Termin als Saisonende ab.
Für den Spielbetrieb des Handballverbandes Westfalen wurde beschlossen, dass es auch bei Saisonabbrüchen keine Absteiger (mit der Ausnahme von bereits zurückgezogenen Mannschaften oder freiwilliger Absteiger), sondern lediglich Aufsteiger in die Saison 2020/21 geben soll. Dies gilt gemäß der Information des DHB ent-sprechend auch für die 3. Ligen. Eine Übernahme dieser Regelung wird im Sinne der Einheitlichkeit für die Umsetzung auf Kreisebene empfohlen.
Bezüglich der Wertung der Saison 2019/20 ist noch keine Entscheidung getroffen. Beim DHB wurde eine Ar-beitsgruppe eingesetzt, die sich mit den Auswirkungen befasst. Diese Arbeitsgruppe erarbeitet in Abstimmung mit dem Bundesrat einen Vorschlag, wie eine Wertung erfolgen kann. Unabhängig von den Ergebnissen der Arbeitsgruppe beim DHB hat sich eine Arbeitsgruppe beim HV Westfalen ebenfalls mit dem Thema befasst. Hierzu wurden im Vorfeld die Vereine informiert und um Beteiligung gebeten. Es wurden die von dem Verei-nen und vom DHB übermittelten Gedankenmodelle durchdacht, diskutiert und bewertet. Der Handballverband Westfalen hat seine Entscheidung dem Deutschen Handballbund übermittelt, so dass dieses bei den zu tref-fenden Beschlüssen Berücksichtigung finden wird.
Im Jugendbereich wurde die Saison schon für Beendet erklärt. Für die Jugendqualifikation unterbreitet der Jugendspielausschuss Vorschläge zum weiteren Vorgehen.
„Im Zuge der Corona-Pandemie hat die Gesundheit und eine bestmögliche Bekämpfung des Coronavirus abso-luten Vorrang. Ich bin froh, dass in bisher nie dagewesener Einigkeit der deutsche Handball zusammensteht, um gemeinsam eine rechtssichere und zukunftweisende Lösung im Umgang Situation zu finden“, sagt Willi Barnhusen, Präsident des Handballverbandes Westfalen. Andreas Tiemann (Vize-Präsident Spieltechnik) er-gänzt „im Namen der Arbeitsgruppe möchte ich mich für die zahlreichen Rückmeldungen und Anmerkungen bedanken! Wir haben uns alle Gedanken und Vorschläge angesehen und ein erstes Stimmungsbild erhalten. Den weiteren Weg können wir nur gemeinsam gehen und jeder Verein ist beteiligt“.
Die Arbeitsgruppe im Handballverband Westfalen besteht aus den Präsidiumsmitgliedern Andreas Tiemann (VP Spieltechnik), Patrick Puls (VP Jugend), Jan Gerth (VP Recht), sowie den spielleitenden Stellen Gundula Bem-bom-Schoof (Jugendspielausschuss), Bernd Kuropka (Technische Kommission) und den Kreisvorsitzenden Hol-ger Kück (Handballkreis Industrie) und Daniel Hooge (Handballkreis Münsterland) als Vertreter der Handball-kreise.
Worte vom 1. Vorsitzenden Edwin Scheer
Hallo Sportsfreunde,
ich möchte mich mal zur aktuellen Lage melden. Corona ist ja allgegenwärtig. Zeitung, Funk und Fernsehen geben jede Menge Informationen – es gibt ja fast kein andres Gesprächsthema mehr. Ich brauche dazu nicht auch noch meinen Kommentar abgeben. Es ist wie es ist.
Hoffe Ihr, sowie auch Eure Familien, sind von der Krankheit verschont geblieben, oder habt sie gut überstanden. Es gibt sicher Menschen die haben den Virus, bemerken ihn aber eigentlich nicht. Der eigene Körper wehrt den Virus ab und ist immun dagegen. Hoffe wir alle gehören zu dieser Menschengruppe.
Der Sport im allgemeinen ist ja weltweit zum Erliegen gekommen. Wenn dann hoffentlich nach dem 20. April das normale Leben, Stück für Stück, langsam wieder einkehrt, wird es aber so sein, dass der Sport wohl das letzte ist was freigegeben wird.
Wir können ja nur vermuten wann wir mit unseren restlichen Saisonspielen wieder beginnen können.
Vielleicht wird die Spielzeit abgebrochen.
Vielleicht werden die restlichen Spiele in so ´ner Art englischen Woche ausgetragen.
Vielleicht wird die Serie zeitlich verlängert und die nächste Saison fängt später an.
Vielleicht auch ganz anders.
Wir müssen abwarten bis der Handballverband und alle anderen Institutionen ein zeitliches Gefüge bekannt geben. Danach können wir überlegen und handeln.
Wünsche mir natürlich das alle Vereinsmitglieder gesund und munter wieder an den Start gehen.
Ob wir unser 44-Std-Turnier so austragen können wie geplant, steht leider auch noch in den Sternen. Auch hier müssen wir abwarten.
Wenn´s dann irgendwann wieder los geht müssen wir Pläne schmieden und „neue“ Events planen um unseren Fans etwas zu bieten, natürlich auch um Einnahmen zu generieren. Vorstellung aller Mannschaften in einem „großen Rahmen“ war schon mal eine tolle Idee.
Denke mit der Werbung für unser Saisonheft müssen wir etwas später anfangen. Viele heimische Unternehmen werden durch die Corona-Krise finanzielle Einbußen haben. Ich denke es wird in diesem Jahr noch mehr Engagement benötigen um Werbepartner zu „motivieren“. Sage schon mal packen wir es an.
Möglicherweise gibt es Förderungen von unserer Regierung. Bislang sind die “Pakete“ aber nur für Vereine mit festangestellten Mitarbeitern gültig. Wir beobachten das und bleiben dran!!
Muss sagen mir fehlt der Handball und unser Vereinsleben sehr. Es muss einfach bald wieder losgehen.
Na denn bis bald und sportliche Grüße
Edwin
Einstellung des Spiel- und Trainingsbetriebes
Der Vorstand des VfL Handball Mennighüffen hat sich nach der Unterbrechung des Spielbetriebes durch den HV Westfalen dazu entschlossen, auch ab sofort den Trainingsbetrieb einzustellen. Sobald von dieser Regelung abgewichen werden kann, erhalten die Trainer entsprechende Weisungen.
Amtliche Mitteilung AKTUELLE Information des Kreisvorstands zum Corona-Virus
Der Kreisvorstand hat sich dazu entschieden, den Beschlüssen des
HV Westfalen zu folgen:
• Den Jugendspielbetrieb für die Saison 2019/2020 zu beenden
• Den Spielbetrieb der Aktiven Mannschaften auszusetzen
• Nicht notwendige Sichtungsveranstaltungen, Sitzungen, Tagungen, Fortbildungen, bis auf weiteres auszusetzen
• dies gilt auch für die Bezirksligen Männer / Frauen sowie dem Kooperationsspielbetrieb OWL
Spätestens zum 19. April 2020 wird über eine mögliche Wiedereinsetzung des Spielbetriebs der aktiven Mannschaften, der Saisonwertungen in den jeweiligen Landesverbänden entschieden und veröffentlicht.
Der HV Westfalen hat heute um 16:00 Uhr seinen Beschluss veröffentlicht und wie folgt begründet:
Der Handballverband Westfalen bedauert, mitteilen zu müssen, dass aufgrund der das Corona-Virus betreffenden Lage bis auf weiteres alle Veranstaltungen, Sitzungen und Maßnahmen des Handballverbandes Westfalen abgesagt sind.
Diese Entscheidung wurde nach intensiver Absprache zwischen allen HandballLandesverbänden, Sportfachverbänden und Spitzenverbänden getroffen. Grundlage der Entscheidung ist die neue Beurteilung der Gesamtlage durch die WHO und die damit verbunden Einstufung des Coronavirus als Pandemie.
Der Spielbetrieb im Kinder- und Jugendbereich wird ab heute, Donnerstag 12.03.2020, 16:00 Uhr für die Saison 2019/2020 eingestellt. Der Erwachsenenspielbetrieb ruht bis auf weiteres. Spätestens zum 19. April 2020 wird über eine mögliche Wiedereinsetzung des Spielbetriebs der Seniorenmannschaften, der Saisonwertungen in den jeweiligen Ligen entschieden und veröffentlicht.
Im Bereich der Talentförderung werden ebenfalls alle Trainingsmaßnahmen, Sitzungen, Besprechung und Veranstaltungen ab sofort ausgesetzt.
Auch im Bereich der Schiedsrichter werden keine Fortbildungen, Weiterbildung, Z/SSchulungen stattfinden. Auch hier werden wir die Situation weiter beobachten und alle über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden halten.
– 2 –
Der Handballverband Westfalen empfiehlt den Trainingsbetrieb vorerst einzustellen, jedoch sollte hierbei vor allem ein enger Austausch mit den örtlichen Gesundheitsämtern und Ordnungsbehörden stattfinden. Dabei gilt es stets das Thema mit Bedacht und Besonnenheit anzugehen. Die Gesundheit seiner SportlerInnen, ZuschauerInnen, Funktionäre und Mitglieder stehen für den Handballverband Westfalen an allerhöchster Stelle. Wir tragen damit der verschärften Lage in Bezug auf die Corona-Epidemie Rechnung und bitten um Verständnis für diesen Schritt.
Selbstverständlich werden wir weiterhin über alle neuen Entwicklungen schnellstmöglich informieren. Die zentrale Informationsplattform ist hierbei weiterhin die Homepage des Handballverbandes Westfalen und zudem werden wir bei diesem Thema mit weiteren Rundschreiben an unsere Mitglieder herantreten. Wir werden selbstverständlich so schnell wie möglich über eine Änderung der Situation informieren.
Auch wenn wir wollten und könnten. Wir schaffen es nicht mehr aufgrund der unterschiedlichen Entscheidungen auf kommunaler Ebene bzw. der Gesundheitsbehörden vor Ort einen flächendeckenden Spielbetrieb aufrecht zu erhalten und durchzuführen.
So hat die Stadt Bielefeld zwischenzeitlich heute Amateursportveranstaltungen sogar bis 30.04.20 verboten.
Die Spiele werden kurzfristig im System abgesetzt.
Bitte informiert eure Spieler*innen, Trainer*innen und weitere Personen eurer Vereine. Die SR werden zudem über den Kreis-SR-Wart informiert.
Über die weiteren Maßnahmen für den Erwachsenen-Spielbetrieb und der anstehenden Jugendqualifikation, werden wir euch regelmäßig und zeitnah informieren. Bitte hierzu auch die Veröffentlichung über die Homepage von uns und dem Verband beachten. www.handballkreis.de www.handballwestfalen.de/aktuelles/