VfL Handball Mennighüffen – 07.12-8.12.2019
Sa 19.15Uhr HTV Hemer – VfL 1. Herren 22:27 Sa 17.00Uhr TV Lenzinghausen – VfL 1. Damen 31:20 Sa 18.00Uhr VfL 2. Herren – HSG Gütersloh 22:21 So 15.00Uhr VfL 3. Herren – TV Lenzinghausen 25:25 So 17.00Uhr HSG Löhne/Obernbeck – VfL 2.Damen 18:9
VfL 3. Herren – TV Lenzinghausen 25:25 (16:11) Lange Zeit sah es so aus, als ob die dritte Mannschaft des VfL den Tabellendritten TV Lenzinghausen schlagen könnte. Aber am Ende mussten die Schützlinge von Trainer Detlev Harre froh sein, das sie noch einen Punkt gewannen. Die Gäste führten bis zum 4:6 durchgängig mit zwei Toren Vorsprung. Danach gelang dem VfL zwischen der 14. und 17.Minute ein feiner 5:0-Lauf zur 9:6-Führung. Über 14:10 setzte sich der VfL bis zur Pause auf 16:11 ab. In Durchgang zwei wurde der Tabellendritte stärker und ging in der 47.Minute beim Stand von 20:21 nach langer Zeit wieder in Führung. Über 22:24 erhöhten die Gäste in der 59.Minute auf 23:25. Doch der VfL gab sich nicht geschlagen, verkürzte noch in der 59.Minute auf 24:25 und dem überragenden neunfachen Torschützen Marivn Prescher blieb es vorbehalten,mit dem Schlusspfiff den Ausgleichstreffer zum 25:25 zu erzielen. Damit belohnte sich der VfL für eine tolle erste Hälfte. Tore: Marvin Prescher (9), Malte Bröhenhorst (6), Lars Wülker (2), Christian Held (1), Bastian Bröhenhorst (2), Nico Kuban (1), Bastian Bekemeier (1), Maxi Harre (1), Aaron Pickhardt (1), Dennis Stürmer (1). HSG Löhne/Obernbeck – VfL 2. Damen 18:9 (9:5) Viele Fans waren in die Sporthalle des Löhner Gymnasiums gekommen, um sich das Ortsderby zwischen der HSG und dem VfL 2 in der Damen-Kreisliga anzusehen.Der Außenseiter aus Mennighüffen konnte bis kurz vor der Pause noch halbwegs mithalten und lag nur mit 8:5-Toren zurück. Dann aber lief der Tabellenzweite aus Löhne einige gute Gegenstöße und erhöhte in Durchgang zwei auf 14:5. Der VfL musste ohne seine verletzte Torjägerin Andrea Henke antreten und so fehlte dem Angriff die Durchschlagskraft. Tina Rempel war im Angriff zu oft auf sich allein gestellt. Sie erzielte allein sechs der neun VfL-Treffer. Trainer Simon Harre war mit der Abwehrarbeit seiner Sieben zufrieden. Zudem erhielt Torhüterin Karina Busse ein Sonderlob von ihm. Die notwendigen Zähler im Kampf gegen den Abstieg muss der VfL gegen die HSG Quelle/Ummeln und VfL Herford einfahren. Tore: Tina Rempel (6), Pia Radke (1), Rebecca Oborowicz (1) und Melissa Reinert (1).


VfL Handball Mennighüffen – 07.12-8.12.2019
Sa 19.15Uhr HTV Hemer – VfL 1. Herren Sa 17.00Uhr TV Lenzinghausen – VfL 1. Damen 31:20 Sa 18.00Uhr VfL 2. Herren – HSG Gütersloh 22:21 So 15.00Uhr VfL 3. Herren – TV Lenzinghausen So 17.00Uhr HSG Löhne/Obernbeck – VfL 2.Damen HTV Hemer – VfL 1. Herren 22:27 (8:12) Der VfL gewann beim Tabellennachbarn HTV Hemer am Ende klar mit 22:27-Toren und hat nun neun Punkte auf dem Konto. Dieser Sieg war immens wichtig, denn die Kellerkinder punkteten am diesem Wochenende. Der VfL brauchte im Grohe-Forum eine Anlaufzeit, um ins Spiel zu kommen. Hemer lag schnell mit 4:1 und 5:2 in Front. Doch dann stand die VfL-Abwehr bombensicher und durch einen 0:4-Lauf gingen die Schützlinge von Trainer Andre Zwiener beim 5:6 das erste Mal in Führung. Bis zum 7:8 blieben die Hausherren dran, dann spielte nur noch der VfL. Aus dem 7:8 wurde durch einen 5:13-Lauf ein deutlicher 12:21-Vorsprung. In der Endphase stotterte der VfL-Angriffsmotor und man konnte zweimal ein 6:4-Überzahlspiel nicht zu einem Treffer nutzen. Aber Hemer kam nur noch bis auf drei Treffer heran. Über 20:23 und 22:25 siegte der VfL mit 22:27-Toren und feierte seinen vierten Saisonsieg. Trainer Andre Zwiener meinte nach der Partie: „Die Deckungsleistung war ausgezeichnet. In der ersten Hälfte haben wir nur acht Gegentore bekommen. In der zweiten Halbzeit haben wir vorne zu viele klare Chancen liegen gelassen, sonst wäre der Sieg klarer ausgefallen. Jetzt kann die Truppe beruhigt in die Weihnachtspause gehen“. Torschützen: Mats Köstwer (8), Arne Kröger (8), Malte Ames (3), Jonas Köster (2), Tomek Tluczynski (2/1), Marcel Schumann (1), Till Orgel (1), Lukas Mailänder (1) und Daniel Danowsky (1). TV Lenzinghausen – VfL 1. Damen 31:20 (19:10) Gut fünfzehn Minuten konnten unsere Damen ihre Partie beim Aufsteiger TV Lenzinghausen ausgeglichen gestalten. Bis zum Zwischenstand von 8:7 spielten die Schützlinge von Trainerin Sonja Balsmeyer sehr gut mit. Dann lief bis zur Pause gar nichts mehr zusammen und durch einen 11:3-Lauf hatte der TV bis zum Pausenstand von 19:10 die Vorentscheidung geschafft. In der zweiten Hälfte war der VfL dann fast ebenbürtig, aber am Ende gab es eine deutliche 31:20-Niederlage. Tore: Luisa Herde (6), Maren Hildebrand (6), Vanessa Timm (3), Lysanne Vogler (3), Pia Sandmann (2). VfL 2. Herren – HSG Gütersloh 22:21 (10:8) Zwei Sekunden vor dem Abpfiff spielte unsere Reserve ihren Youngster Tom Sprenger auf Linksaußen frei und der nagelte den Ball in den Winkel zum viel umjubelten Siegtreffer. Danach wurde er von seinen Mitspielern fast erdrückt. Der VfL gewann knapp mit 22:21-Toren und hat nach seinem fünften Sieg bei 10:10-Zählern nun ein ausgeglichenes Punktekonto. Die HSG Gütersloh, die vom früheren VfL-Spieler Jochen Borcherding trainiert wird, legte eine harte Gangart an den Tag und kassierte sowohl in Durchgang eins als auch in der zweiten Hälfte eine rote Karte. Der VfL, der auf Uli Neumann, Fynn Walter und Bastian Kleimeier verzichten musste, erwischte einen guten Start und lag schnell mit 6:2-Toren vorn, doch dann lief es bis zur Pause nicht mehr so gut und Gütersloh konnte bis auf 10:8 verkürzen.Und nach dem Wechsel kippte die Partie. Der VfL hatte im Angriff Ladehemmung und beim 12:13 gingen die Gäste das erste Mal in Front. Beim 13:16 sah es ganz böse für die VfL-Reserve aus. Und dann wechselte Trainer Christian Neumann den Matchwinner ein. Arndt Viering kam für Simon Faul ins Tor und damit wurde die Wende eingeläutet. Durch einen 5:0-Lauf übernahmen die Hausherren nach einem 14:17 beim 19:17 wieder das Zepter. Beim 21:18 schien die Vorentscheidung gefallen, aber dann ließ der VfL bei zweimaligen Überzahlspiel die besten Chancen aus und gut fünfzig Sekunden vor dem Ende glich Gütersloh zum 21:21 aus. Und dann schlug Tom Sprenger zu und sicherte seiner Truppe den doppelten Punktgewinn. Tore: Tim Wienkemeier (4), Andreas Kreft (4), Marius Hepermann (3), Niklas Holtmann (3), Christoph Marx (2/1), Miklas Bröhenhorst (2/1), Jonas Hoffmann (1), Pascal Awischus (1), Tobias Pape (1) und Tom Sprenger (1).


Vorbericht auf das Wochenende 7./8.12.2019 Ein ganz wichtiges Spiel hat unsere erste Mannschaft vor der Brust. Am Samstag trifft der VfL im Grohe-Forum auf den HTV Hemer. Die Gastgeber, die vor dieser Saison etliche Leistungsträger verloren haben, stehen mit 6:12-Punkten auf dem elften Platz und sie stehen mit dem Rücken zur Wand. Der VfL hat bisher einen Punkt mehr eingefahren und so steht am Samstag ein Vier-Punkte-Spiel auf dem Plan. Hemer startete gut in die Saison und lag nach vier Spielen mit 5:3-Punkten im oberen Mittelfeld. Dann verletzten sich einige Akteure und die Ausbeute aus den letzten fünf Partien mit 1:9-Zählern war schlecht. Der HTV startete in die Saison mit einem 25:21-Sieg auf Schalke. Vor eigenem Publikum gab es einen 29:28-Sieg gegen den Aufsteiger Haltern/Sythen. Und dann gab es noch gegen Möllbergen (20:20) und Ferndorf (27:27) zwei Punkteteilungen. Beim VfL fehlt auch jeden Fall Torhüter Daniel Habbe und hinter Jonas Köster steht ein Fragezeichen. Ob der HTV auf Karol Zechmeister und Matias Paya zurückgreifen kann, ist noch nicht klar. Wenn der VfL die Abwehrleistung der letzten zwei Partien auf die Platte bringt, könnte der vierte Saisonsieg drin sein. Unsere erste Damenmannschaft tritt am Samstag beim Aufsteiger TV Lenzinghausen an. Der TV, der mit 6:6-Punkten in die Saison startete, verlor die beiden letzten Spiele gegen die Spitzenteams vom TuS Brake (18:23) und der HSG Rietberg/Mastholte (17:21) und rangiert nun mit 6:10-Punkten auf dem achten Tabellenplatz. Wenn der VfL punkten möchte, muss er sich gegenüber der Vorwoche beim Heimspiel gegen den TuS Brockhagen 2 gewaltig steigern. Unsere zweite Herren erwartet am Samstag um 18.00Uhr in Mennighüffen den Tabellenvorletzten HSG Gütersloh. Die Gäste, die in der Vorsaison als großer Favorit in die Bezirksligasaison starteten, haben einige Stammkräfte verloren und kämpfen in dieser Saison gegen den Abstieg. Mit 5:13-Punkten rangiert die HSG auf dem vorletzten Platz .Bislang kassierte Gütersloh 271 Gegentreffer und stellt damit die schlechteste Abwehr der Liga. Aber der VfL darf diesen Gegner auf keinen Fall unterschätzen, denn die HSG knöpfte dem Spitzenteam TG Herford beim 25:25-Unentschieden einen Zähler ab. Und in der Vorwoche drehte die HSG die Partie gegen die Spvg. Steinhagen nach einem klaren Rückstand noch und fuhr beim 28:24 den zweiten Saisonsieg ein. Aller Voraussicht nach muss Trainer Christian Neumann auf Fynn Walter verzichten. Aber alles andere als ein Erfolg der Hausherren wäre eine große Überraschung. Unsere dritte Mannschaft erwartet am Sonntag um 15.00Uhr den Tabellendritten TV Lenzinghausen. Die Gäste haben zur Zeit 12:4-Punkte auf dem Konto. Nach einem durchwachsenen Start mit 4:4-Zählern gewann der TV die letzten vier Partien deutlich. Bei drei der vier Erfolge distanzierten die Gäste ihre Gegner mit zehn oder mehr Toren Unterschied. Die beiden Niederlagen kassierte Lenzinghausen gegen die Spitzenteams von der HSG EGB Bielefeld 2 (28:30) und dem CVJM Rödinghausen 3 (24:30). Bei der Truppe von Trainer Detlev Harre muss schon alles passen, wenn man den Gästen Paroli bieten will. In der Kreisliga Bielefeld/Herford der Damen findet am Löhner Gymnasium das Derby zwischen der HSG Löhne/Obernbeck und unserer zweiten Damenmannschaft statt. Die Rollen sind hier klar verteilt. Die Gastgeber, die mit 12:2-Punkten auf dem dritten Platz rangieren, sind der hohe Favorit. Aber vielleicht können unsere Damen für eine große Überraschung sorgen. 

Rückblick auf den neunten Oberligaspieltag Am letzten Wochenende stand das Spitzenspiel zwischen den beiden verlustpunktfreien Teams des ASV Hamm 2 und den Sportfreunden Loxten auf dem Programm. Vor gut 600 Zuschauern entwickelte sich ein spannendes und rasantes Spitzenspiel, was die Gastgeber am Ende ganz knapp mit 29:28 für sich entscheiden konnten. Hamm legte ein schnelles 2:0 vor, doch dann bestimmte Loxten die intensive aber keineswegs harte Partie. Über 5:5 und 7:6 gingen die Frösche beim 8:9 das erste Mal in Front. Beim Stand von 13:13 wurden die Seiten gewechselt und zu Beginn des zweiten Durchganges führten die Gäste noch mit 14:15. Dann kam der Tabellenführer auf Betriebstemperatur und zog auf 18:15 davon. Beim 28:24 in der 54.Minute sah alles nach einem sicheren Sieg des ASV Hamm aus. Doch in den letzten sechs Minuten traf nur noch Jan Pretzewofsky einmal für den ASV, während die Frösche noch viermal einnetzen konnten. Aber am Ende reichte es für den Spitzenreiter, bei dem Julian Krieg (7/3), David Spiekermann (6) und Max Zyska (6) die besten Werfer waren. Trainer Michael Feldmann sprach seinem Spielmacher Michael Sorg ein Sonderlob aus. Loxten Trainer Dirk Schmidtmeier trauerte am Ende zwei Großchancen nach, denn seine Truppe traf zweimal das verlassene Tor der Gastgeber nicht. Bei Loxten überragte der neunfache Torschütze Simon Schulz. Und auch im Tabellenkeller kam es zu einem richtungsweisenden Spiel. Der TuS 97 Bielefeld bezwang den HTV Hemer klar mit 30:22-Toren und hat bei nunmehr fünf Punkten mit dem Drittletzten Tura Bergkamen gleichgezogen. Und der Rückstand auf HTV Hemer beträgt jetzt nur noch einen Zähler.Der TuS ging schnell mit 5:2 in Front, doch beim 8:7 waren die Gäste wieder dran und blieben bis zur Pause auf Schlagdistanz. Gleich zu Beginn des zweiten Durchganges erhöhte der TuS von 12:11 auf 15:11 und lag dann durchgängig mit vier Treffern vorn. In der Endphase gelang den Schützlingen von Trainer Pierre Limberg ein 6:2-Lauf und aus dem 24:20 wurde noch ein klares 30:22. Der VfL Gladbeck lief in eigener Halle gegen den Aufsteiger aus Haltern/Sythen eine Halbzeit lang der Musik hinterher. Über 4:3, 6:6 und 7:8 führte der HSC beim Pausenpfif knapp mit 9:10-Toren. In der zweiten Hälfte zeigte der VfL dann sein wahres Gesicht und lag schnell mit 14:11 vorn. Über 18:14 und 21:15 kam der VfL noch zu einem deutlichen 27:18-Erfolg und schob sich in der Tabelle auf Rang vier vor. Neben Spielmacher Max Krönung avancierte Fynn Blißenbach zum besten Torschützen des VfL Die Reserve des TuS Ferndorf fuhr zu Hause gegen den Aufsteiger CVJM Rödinghausen den dritten Sieg ein. Kurz vor dem Ende lagen die Kreuztaler schon mit fünf Treffern vorn. Rödinghausen kämpfte unverdrossen bis zum Ende weiter, konnte aber nur noch bis auf 27:25 verkürzen. Der Tabellenletzte FC Schalke 04 blieb auch am neunten Spieltag ohne Erfolgserlebnis. Beim Tabellenfünften Soester TV zeigten die Gäste eine starke kämpferische Leistung, mussten sich aber am Ende mit 25:21 geschlagen geben. Woche für Woche überrascht uns die Truppe von Trainer Andre Torge, denn auch am letzten Samstag siegte der TuS Möllbergen beim Aufsteiger HC Tura Bergkamen und verbesserte sich bei nunmehr 10:8-Punkten auf den sechsten Tabellenplatz. Lange Zeit sah es aber nicht nach einem Erfolg des TuS aus. Bergkamen führte in der ersten Hälfte mit 5:3, 8:5, 12:9 und 14:11. Beim Pausenpfiff hatte sich Möllbergen bis auf 15:14 herangekämpft. Und in der 35.Minute konnte die Gäste beim Stand von 17:18 das erste Mal in Führung gehen. Doch es blieb spannend und beim 23:22 führten die Hausherren wieder. Durch einen 0:5-Lauf setzte sich Möllbergen auf 23:27 ab und brachte den Vorsprung dann auch locker ins Ziel. Der TuS siegte am Ende klar mit 27:32 und feierte seinen vierten Saisonsieg. Leom Richter und Frederic Altvater trafen jeweils siebenmal ins gegnerische Tor. Für Bergkamen war Rene Terbeck achtmal erfolgreich. Bergkamens Trainer Rycharski meinte nach dem Spiel: „Wir haben gut angefangen, haben dann aber in Überzahl viele Chancen leichtfertig vergeben“. Der Fokus bei Bergkamen wurde aber bereits auf das kommende Wochenende gelegt, wenn der HC Tura beim Tabellenletzten FC Schalke 04 antreten muss. Unsere erste Mannschaft zeigte sich gegen die TSG AH Bielefeld in einer tollen Verfassung, aber am Ende belohnte sich unsere Truppe nicht, da sie beim Stand von 19:20 drei glasklare Chancen ausließ. Die Deckungsleistung kann sich wieder sehen lassen. Der Topfavorit aus Altenhagen kam nur zu fünfzehn Feldtoren. Aber Dusan Maric verwandelte alle sieben Strafwürfe eiskalt. Bielefelds Trainer Leif Anton war froh über den knappen 20:22-Auswärtserfolg und er meinte: „Es gibt so viele unangenehme Auswärtsspiele. Und das hier in Löhne war bislang das Schwerste“. 

Das war mal wieder ein Wochenende zum Vergessen. Alle sieben Seniorenmannschaften mussten auflaufen und nur die fünfte Herrenmannschaft verließ das Parkett als Sieger.Alle anderen Teams mussten Niederlagen einstecken. Unsere erste Herrenmannschaft hatte am Freitagabend den Topfavoriten TSG AH Bielefeld am Rande einer Niederlage. Aber in der Endphase belohnte sich die Truppe nicht und vergab drei dicke Chancen. Und so unterlag das Team von Trainer Andre Zwiener unglücklich mit 20:22-Toren. Unsere erste Damenmannschaft hätte gegen das Team vom TuS Brockhagen 2 durchaus gewinnen können, aber schwache dreißig Minuten sorgten für die bittere 19:22-Niederlage. Unsere Reserve hielt die Partie beim Tabellendritten TG Herford lange offen. Am Ende reichte die Kraft nicht und man kassierte eine 25:30-Niederlage. Unsere zweite Damenmannschaft hängt nach der 14:21-Niederlage gegen den TuS 97 Bielefeld 4 weiter im Tabellenkeller fest. Eine derbe Klatsche musste unsere dritte Herrenmannschaft einstecken. Beim TVC Enger 2 führte die Truppe von Trainer Detlev Harre schnell mit 3:6, um dann einzubrechen und mit 19:31-Toren zu verlieren. Unsere vierte Herrenmannschaft hätte gegen die SG Bünde/Dünne ein Unentschieden verdient gehabt. Aber in den letzten Minuten ließ man einige Chancen aus und unterlag unnötig mit 24:26-Toren. Im Derby zwischen unserer fünften Mannschaft und der HSG Löhne/Obernbeck 3 überzeugten beide Abwehrreihen. Am Ende siegte der VfL verdient mit 16:13-Toren.
Fr 20.00Uhr VfL 1. Herren – TSG AH Bielefeld 20:22 So 17.00Uhr VfL 1. Damen – TuS Brockhagen 2 19:22 Sa 19.30Uhr TG Herford – VfL 2. Herren 30:25 So 11.00Uhr TVC Enger 2 – VfL 3. Herren 31:19 Sa 17.00Uhr VfL 4. Herren – SG Bünde/Dünne 3 24:26 So 10.00Uhr VfL 5. Herren – HSG Löhne/Obernbeck 3 16:13 So 14.45Uhr VfL 2.Damen – TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck 4 14:21 VfL 1. Damen – TuS Brockhagen 2 19:22 (9:12) Trainerin Sonja Balsmeyer war am Sonntag nach der Niederlage gegen den TuS Brockhagen geknickt und meinte: „Gegen einen solchen Gegner musst du in eigener Halle punkten, wenn du den Klassenerhalt schaffen willst“. Gegen den TuS konnte der VfL nur in den ersten fünfzehn und den letzten fünfzehn Minuten überzeugen. Dazwischen waren Fehlpässe, technische Fehler und schlechte Wurfversuche an der Tagesordnung. Brockhagen erwischte einen ganz tollen Start und lag nach sechs Minuten mit 1:5-Toren vorn. Danach fand der VfL in die Partie und verkürzte bis auf 4:5 und blieb dann bis zum 7:8 dran. Und danach ging nicht mehr viel zusammen. Über 9:12 zur Pause lagen die Gäste in Durchgang zwei klar mit 12:18 in Front. In der Folgezeit wurde der VfL wieder besser, kam aber nicht mehr entscheidend heran. Tore: Franziska Büschenfeld (7/4), Vanessa Timm (3), Carina Müller (2), Pia Sandmann (2), Maren Hildebrand (2), Luisa Herde (2) und Nina Kuhlmann (1). TG Herford – VfL 2. Herren 30:25 (16:16) Das war ganz bitter für die Reserve des VfL. Beim Tabellenzweiten TG Herford stand in der 43.Minute ein 22:22-Unentschieden auf der Anzeigetafel. Und in den letzten 17Minuten trafen die VfL-Angreifer nur noch dreimal ins gegnerische Tor. Herford machte noch acht Buden und freute sich am Ende über einen 30:25-Erfolg. In der Anfangsphase legte Herford einen Treffer vor und bis zum 5:5 zog der VfL nach. Danach setzten sich die Hausherren auf 11:7 ab, doch der VfL schaffte beim 11:11 wieder den Ausgleich. Beim Stand von 16:16 ging es in die Kabinen. Und gleich zu Beginn des zweiten Durchganges ging der VfL beim 16:17 das erste Mal in Front und das blieb dann auch bis zum 19:20 so. Aber in der Endphase hatte der Angriff der Gäste Ladehemmung. Der VfL hat lange Zeit gut gegen den Favoriten aus Herford ausgesehen. Am Ende fehlte etwas die Kraft und die Niederlage fiel am Ende zu hoch aus. Tore: Fynn Walter (8), Jonas Hoffmann (5), Christoph Marx (4), Niklas Holtmann (3/2), Tim Wienkemeier (2), Marius Hepermann (2) und Andreas Kreft (1). TVC Enger 2 – VfL 3. Herren 31:19 (17:8) Der VfL erwischte einen guten Start und lag schnell mit 0:3, 1:4 und 3:6 in Front. Danach stellte die Truppe laut ihrem Trainer Detlev Harre das Handballspielen komplett ein und ging mit fliegenden Fahnen unter. Durch einen 14:2-Lauf hatte Enger bis zur Pause eine klare 17:8-Führung herausgeworfen. In Durchgang zwei hielt der VfL dann wieder besser dagegen, musste aber am Ende in eine klare 31:19-Niederlage einwilligen. Tore: Bastian Bröhenhorst (7/3), Lars Wülker (4), Christian Held (4), Malte Bröhenhorst (3/1) und Marvin Prescher (1).
VfL 4. Herren – SG Bünde/Dünne 3 24:26 (12:15) Für die vierte Mannschaft des VfL, die durch die A-Jugendspieler Max Mülke und Luke Heinrichsmeier verstärkt wurde, war gegen die Gäste aus Bünde/Dünne mehr drin. Die Zuschauer sahen eine spannende Begegnung, bei der die Führung des öfteren wechselte. Zunächst setzte sich kein Team ab und bis zum Zwischenstand von 7:8 lagen mal die Gäste und mal die Hausherren vorn. Dann aber zog Bünde auf 7:10 davon und lag zur Pause mit 12:15-Toren vorn. Als die Gäste dann auch noch die beiden ersten Tore in der zweiten Hälfte erzielten und sich auf 12:17 absetzen, gab keiner der Fans mehr einen Pfifferling für den VfL Doch der kämpfte sich zurück in die Partie und war beim 17:18 wieder dran. Und nach dem 18:20-Rückstand erzielten die Schützlinge von Trainer Detlev Harre die nächsten drei Treffer und gingen mit 21:20 in Front. Doch die Gästen konterten und bis zum 24:24 war alles offen. Leider ließ der VfL in der Schlussphase einige gute Chancen aus und vergab zudem zwei Siebenmeter. Am Ende traf Bünde noch zweimal und feierte einen ganz glücklichen 24:26-Sieg. Ein Unentschieden wäre das gerechte Ergebnis gewesen. Tore: Lars Wülker (6), Max Mülke (6), Jan Domenik Mores (4), Daniel Reimer (2), Luke Heinrichsmeier (2), Aaron Pickhardt (2), Dennis Stürmer (1) und Nico Kuban (1). VfL 5. Herren – HSG Löhne/Obernbeck 16:13 (8:7) In diesem sehr fairen Derby hatten beide Angriffsreihen Ladehemmung und so blieben Tore Mangelware. Während der VfL auf vierzehn Spieler zurückgreifen konntee, hatten die Gäste keinen Auswechselspieler dabei. Der VfL lag zwar nie im Rückstand, konnte sich aber auch lange Zeit nicht absetzen. Erst in der zweiten Hälfte erhöhten die Hausherren von 10:9 auf 13:9 und kamen dann nicht mehr in Bedrängnis. Am Ende siegte der VfL, bei dem Torhüter Arndt Viering eine tolle Leistung brachte, mit 16:13-Toren und beendete seine Niederlagenserie. Tore:Timo Langenbach (6), Jörg Tiemann (3), Olaf Müller (2), Andre Steffen (2), Andre Busse (2) und Stefan Nienstedt (1). VfL 2. Damen – TuS 97 Bielefeld 4 14:21 (9:10) Der VfL kam sehr gut ins Spiel und warf über 3:0 und 5:2 eine 6:3-Führung heraus. In der Folgezeit fanden die Gäste ins Spiel und gingen beim 7:8 das erste Mal in Front. Kurz nach der Pause glich der VfL beim 10:10 noch einmal aus und blieb bis zum 13:14 noch dran. Zu diesem Zeitpunkt standen noch siebzehn Minuten auf der Uhr. Bis zum Schlusspfiff war der VfL-Angriff dann aber völlig von der Rolle und traf nur noch einmal ins Jöllenbecker Tor. Am Ende verloren unsere Damen noch klar mit 14:21-Toren und bleiben im Tabellenkeller stecken. Tore: Andrea Henke (6), Melissa Reinert (5), Pia Radkte (2) und Nina Siekmann (1).


VfL 1. Herren – TSG AH Bielefeld 20:22 (12:11) Der VfL hatte den großen Favoriten aus Bielefeld wieder am Rande einer Niederlage, aber diesmal gewannen die Gäste mit viel Glück mit 20:22-Toren. Wenn der VfL in den letzten vier Minuten nicht zwei glasklare Torchancen ausgelassen hätte, wäre der Meisterschaftskandidat schon wieder am Löhner Gymnasium gestolpert. Bielefeld ging zwar mit 0:1 in Führung, doch dann bestimmte der VfL lange Zeit das Spiel. Über 4:2 lagen die Hausherren beim 9:6 das erste Mal mit drei Buden vorn. In dieser Phase überzeugten Arne Kröger und Mats Köster, die sich immer wieder in Szene setzen konnten und acht der zwölf Treffer bis zur Pause erzielten. Zudem spielte Nachwuchstalent Marcel Schumann in der ersten Hälfte auf Linksaußen und überzeugte durch zwei blitzsaubere Gegenstoßtore. Beim Stand von 12:11 ging es in die Kabinen. Nach dem Wechsel stand die Abwehr der Gäste sehr gut und über 14:13 gelang der TSG beim 14:15 die zweite Führung in dieser Partie. In der Folgezeit kassierte der VfL beim Stand von 15:16 innerhalb von drei Minuten drei Zeitstrafen und das nutzten die Gäste zur 15:19-Führung. Erst in der 47.Minute zeigten die beiden Unparteiischen das erste Mal für den VfL auf den Punkt. Tomek Tluczynski verwandelte den Strafwurf sicher zum 16:19. Altenhagen erhöhte auf 16:20 und zeigte dann Nerven. Der VfL kämpfte unverdrossen weiter und als der Anschlusstreffer zum 19:20 gelang, stand die Halle Kopf. Dann hatte der VfL noch dreimal die Möglichkeit, die Partie zu drehen, aber Maik Dittrich und zweimal Lukas Mailänder scheiterten am guten Gästeschlussmann Paul Twarz. Ein abgefälschter Wurf von Maximillian Schüttemeyer brachte dann die Entscheidung zugunsten der Gäste. Am Ende kam der Titelfavorit aus Bielefeld zu einem ganz glücklichen Sieg, denn sie bekamen gleich sieben Strafwürfe zugesprochen, die alle von Dusan Maric eiskalt verwandelt wurden. Dagegen zeigten die Unparteiischen erst in den letzten dreizehn Minuten nur zweimal für den VfL auf den Siebenmeterpunkt. Beide Strafwürfe verwandelte Tomek Tluczynski ebenfalls ganz sicher. Am Ende kam Bielefeld auf nur fünfzehn Feldtore, was für die gute Abwehrleistung des VfL sprach. Zudem zeigte Torhüter Kevin Körtner eine ganz ausgezeichnete Vorstellung. Tore VfL: Arne Kröger (6), Tomek Tluczynski (4/2), Mats Köster (3), Marcel Schumann (2), Daniel Danowsky (2), Malte Ames (1), Till Orgel (1) und Lukas Mailänder (1). Tore Bielefeld: Dusan Maric (7/7), Luca Sewing (4), Maximilian Schüttemeyer (4), Dominik Waldhof (3), Marius Schrage (2), Daniel Meyer (1) und Paul Twarz (1). 

Vorbericht auf das Freitagspiel Am kommenden Freitag empfängt der VfL Handball den hohen Favoriten TSG AH Bielefeld zum Derby. Die Partie wird um 20.00Uhr in der Sporthalle am Löhner Gymnasium angepfiffen. Der VfL erwartet gegen das Spitzenteams aus der Leineweberstadt ca. 500 Zuschauer. Die vielen Fans, die die spannende Partie am letzten Sonntag gegen den CVJM Rödinghausen miterlebten, wollen sich diesen Leckerbissen nicht entgehen lassen. Jedes Mal wenn der VfL die Bielefelder am Löhner Gymnasium empfing, wuchs unsere Truppe über sich hinaus und punktete immer. In der Saison 2017/2018 gewann der VfL beide Spiele mit 25:23-Toren. In der Saison 2018/2019 trennte man sich am Löhner Gymnaisum mit 24:24-Unentschieden. Seinerzeit hatte unsere erste Mannschaft zur Halbzeit noch klar mit 17:12 vorne gelegen. In Bielefeld verlor der VfL das Rückspiel knapp mit 27:29-Toren. Trotz dieser Vorgeschichte sind die Gäste am Freitagabend der hohe Favorit. Die TSG belegt mit 11:3-Punkten und 226:188-Toren zur Zeit den dritten Tabellenplatz und stellt neben den Sportfreunden Loxten und dem VfL Gladbeck die beste Abwehrreihe der Oberliga. Zum Saisonstart gab die Truppe von Trainer Leif Anton beim TuS Möllbergen beim 23:23-Unentschieden völlig überraschend einen Punkt ab. Im Spitzenspiel gegen den Tabellenführer ASV Hamm 2 unterlag Bielefeld in der Seidenstickerhalle klar mit 25:30-Toren. Ansonsten gewann die TSG die anderen sechs Partien und gleich drei Siege fielen mehr als deutlich aus (33:21 gegen Haltern/Sythen, 34:24 gegen den Soester TV und 39:29 gegen TuS 97 Bielefeld). Der VfL muss am Freitag eine ähnlich gute Abwehrleistung wie gegen Rödinghausen auf die Platte bringen und darf sich keine Gegenstöße einfangen. Die Gastgeber haben nur dann eine kleine Chance, wenn sie nicht mehr als 22Gegentore kassieren. Bei den Gästen sorgten in der Vergangenheit der bullige Max Schüttemyer auf halblinks und der schnelle Rechtsaußen Dusan Maric für die Vielzahl der Tore. Nach dem Sieg gegen Rödinghausen hat der VfL wieder Selbstvertrauen getankt und möchte dem Titelfavoriten aus Bielefeld lange Zeit Paroli bieten. Die große VfL-Fangemeinde sollte unsere erste Mannschaft bei dieser schwierigen Aufgabe bedingungslos unterstützen.


VfL Handball Mennighüffen – 24.11.2019
VfL 1. Herren – CVJM Rödinghausen 22:21 (11:9) Nach vier Niederlagen in Folge feierte der VfL im Kreisderby einen enorm wichtigen Sieg über den Nachbarn CVJM Rödinghausen. Am Ende gewannen die Hausherren im einem Herzschlagfinale ganz knapp mit 22:21-Toren. Die vielen Fans kamen voll auf ihre Kosten, denn bis zum Schlusspfiff blieb es äußerst spannend. Der CVJM ging zwar mit 0:1 in Front, aber danach bestimmte der VfL das Spiel. Beim 6:4 führten die Gastgeber das erste Mal mit zwei Toren Vorsprung. Über 7:6 setzte sich der VfL durch einen 4:0-Lauf auf 11:6 ab und es sah nach einem klaren Favoritensieg aus. In der Folgezeit kam aber Sand ins Getriebe des VfL-Angriffs und Rödinghausen setzte zur Aufholjagd an. Aus dem 11:6 wurde ein 11:9 und der VfL konnte sich dann bei seinem Torhüter Kevin Körtner bedanken, das er mit zwei Buden Vorsprung in die Pause ging. Mit der Sirene hielt der VfL-Keeper einen Siebenmeter von Corbinian Krenz. Nach dem Wechsel wurden die Gäste immer stärker und nach einem Zwischenstand von 13:11 ging der CVJM beim 13:14 nach dem 0:1 nach langer Zeit wieder in Führung. Die VfL-Abwehr hatte zu diesem Zeitpunkt ihre liebe Not mit Chris Byczynski. Der Linkshänder schoss den CVJM mit seinen überlegten Würfen aus dem Rückraum immer wieder in Front. Und so lagen die Gäste bis zum 17:18 immer noch mit einem Treffer vorn. Zwischen der 49. und 53.Minute war der VfL wieder besser und zog auf 21:18 davon. Dabei gelang Mats Köster ein wunderbares Tor nach einem Kempa-Trick. Aber Rödinghausen gab noch nicht auf. Die Schiedsrichter pfiffen Daniel Danowsky einen Schrittfehler ab und erkannten seinen Treffer nicht an. Über 21:20 erhöhte der VfL auf 22:20 und gut 45 Sekunden vor dem Ende verkürzte der Aufsteiger auf 22:21. Als noch zwei Sekunden auf der Uhr waren, pfiffen die Unparteiischen ein Stürmerfoul gegen den VfL. Und dann wurde wie auch schon in Jöllenbeck die Spielzeit von den Unparteiischen korrigiert. Anstelle der angezeigten zwei Sekunden wurden plötzlich fünf Sekunden angezeigt. Aber der VfL ließ nur noch einen Freiwurf aus der Distanz zu, der aber nicht zum Torerfolg führte. Danach feierten die Spieler einen glücklichen aber verdienten 22:21-Sieg. Überschattet wurde das hitzige Derby von zwei rüden Fouls des CVJM-Abwehrchefs Lukas Zwacka. Bei beiden Aktionen hatten die Unparteiischen nichts gesehen und die fällige Bestrafung blieb aus. Beim VfL machte Kreisläufer Malte Ames ein bärenstarkes Spiel und erzielte vier Tore. Des weiteren trafen Tomek Tluczynski (5/3), Till Orgel (3), Lukas Mailänder (3), Arne Kröger (2), Mats Köster (2), Pascal Schumann (2) und Jonas Köster (1) richtig. Torschützen Rödinghausen: Sven Barthel (5), Chris Byczynski (4), Marvin Stender (4), Alexander Deuker (2), Corbenian Krenz (2), Lukas Zwacka (1), Malte Heiniger (1), Manuel Taubenheim (1), Benjamin Ziege (1).


VfL Handball Mennighüffen – 24.11.2019
Am Totensonntag kommt es um 18.00Uhr in der Mennighüffer Sporthalle zum ersten Kreisderby in der Oberliga Westfalen zwischen dem VfL Handball Mennighüffen und dem CVJM Rödinghausen. Dieses Derby gab es schon viermal in der Handball-Verbandsliga. Vor der Saison waren die Rollen so verteilt, das der VfL wohl im gesicherten Mittelfeld anzusiedeln sei, und der CVJM gegen den Abstieg kämpfen würde. Aber nach acht Spieltagen sieht die Wirklichkeit ganz anders aus. Nach drei Niederlagen in Folge mit nur einem Tor Unterschied rutschte der VfL bei 5:11-Punken auf den viertletzten Tabellenplatz ab. Der CVJM holte bislang 7:9-Zähler und belegt den achten Platz. Der CVJM überraschte mit ausgezeichneten Leistungen und hatte am letzten Wochenende den ungeschlagenen Tabellenführer ASV Hamm 2 am Rande einer Niederlage. Rödinghausen führte gegen den Spitzenreiter mit 19:17 und hatte beim 28:28-Unentschieden einen Punkt vor Augen. Am Ende gab es eine unglückliche 28:31-Niederlage. Der CVJM feierte bislang drei Siege und alle fielen denkbar knapp aus. Gleich zum Saisonstart gelang Rödinghausen eine große Überraschung, als das Team von Trainer Pascal Vette in Gladbeck mit 23:22-Toren gewann. Gegen den FC Schalke 04 (25:24) und den Soester TV (35:34) zeigte der Aufsteiger Nervenstärke. Der VfL hat sich inzwischen von Trainer Markus Hochhaus getrennt. Leider ging die erste Partie unter dem Interimscoach Andre Zwiener und Co-Trainer Georgiois Triantafillou gegen den VfL Gladbeck knapp mit 25:26-Toren verloren. Gegen Rödinghausen sollte der VfL schon punkten, wenn er sich aus der Abstiegszone verabschieden möchte. Beim CVJM sorgen die Nachwuchstalente für Furore. Spielmacher Coribian Krenz und Linksaußen Marvin Stender kommen aus der eigenen A-Jugend und haben sich prächtig entwickelt. Zudem spielen die Gäste um jeden Preis schnell nach vorne. Wenn der VfL die Gegenstöße des CVJM unterbinden kann, ist schon viel gewonnen. Beim VfL sind bei dieser richtungsweisenden Partie wohl alle Akteure ab Bord, obwohl Daniel Danowsky und Marco Büschenfeld aufgrund von Knieproblemen nicht trainieren konnten. Den Part des zweiten Torhüters wird am Sonntag von Simon Faul übernommen. Da am Totensonntag nur sehr wenige Handballspiele stattfinden, rechnet der VfL mit einer ausverkauften Halle. Daher sollten alle VfL-Fans am Sonntag pünktlich erscheinen.


VfL Handball Mennighüffen – 20.11.2019
VfL 2. Damen – VfL Herford 21:18 (8:11) Unsere zweite Damenmannschaft hat endlich den ersten Sieg in dieser Saison eingefahren. Im Kellerderby kamen die Schützlinge des Trainergespannes Simon Harre und Ralf Hackbarth gegen den VfL Herford zu einem 21:18-Sieg. Durch diesen Erfolg ist unsere Truppe jetzt mit der HSG Quelle/Ummeln und VfL Herford punktgleich. In der Partie sorgten zunächst Andrea Henke (2 Siebenmeter) und Melissa Reinert dafür, das der VfL das Spiel ausgeglichen gestalten konnte. Herford hatte zwei routinierte Spielerinnen in ihren Reihen und diese beiden sorgten fast im Alleingang dafür, das die Gäste nach dem 7:7 auzf 7:11 davonzogen. In dieser Phase machten unsere Damen viele technische Fehler und warfen zu ungenau. Beim Stand von 8:11 wurden die Seiten gewechselt und in Durchgang zwei stand es dann in der 34.Minute sogar 9:13 für VfL Herford. Als keiner der vielen Fans eine Pfifferling für die Gastgeberinnen gab, kam die Wende. Innerhalb von sechs Minuten hatte der VfL zum 13:13 ausgeglichen. Jetzt stand die Abwehr gut, aber dennoch mussten die Fans bis zum 15:14 warten, ehe sie eine Führung unserer Reserve bejubeln konnten. Herford konterte und ging noch einmal mit 15:16 und 17:18 in Front. In den letzten zehn Minuten kassierte der VfL dann keinen Gegentreffer mehr und durch einen 4:0-Lauf machten unsere Damen den 21:18-Erfolg perfekt. Danach kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Trainer Simon Harre meinte nach dem Spiel: „Ich bin überglücklich und mächtrig stolz auf die Mädels. Die Zuschauer haben uns mächtig nach vorne gepeitscht. Tore: Andrea Henke (9/5), Melissa Reinert (4), Joleen Backs (3), Rebecca Oborowic (2), Pia Radkte (2) und Tina Rempel (1).