TuS Brake – VfL Mennighüffen
Die Braker dürften den Sprung in die obere Tabellenhälfte – und damit den vorzeitigen Klassenerhalt – bei sieben Punkten Rückstand auf den TuS 97 kaum mehr schaffen. In die demnach zu erwartende Abstiegsrunde könnte etwas unerwartet Mennighüffen folgen, dessen Partie gegen Harsewinkel inzwischen dreimal coronabedingt verlegt wurde. Mennighüffen hinkt also nicht nur den Erwartungen, sondern auch dem Spielplan hinterher.
Für Brake gilt es, möglichste viele Punkte mit in die Abstiegsrunde zu nehmen – also auch zwei gegen Mennighüffen. Das wird allerdings, so schätzt es Brakes Sportlicher Leiter Lucas Tiemann ein, nicht so ganz einfach werden: „Kreisläufer Patrick Welge hat in der Weihnachtspause seinen Dienst aus gesundheitlichen Gründen quittiert, Rückraumspieler Nils Buschmann soll möglichst auch nicht mehr spielen. Das macht es natürlich nicht besser.“ Ein Sieg wäre somit ein echter Coup im Abstiegskampf.
TuS Brake – VfL Handball Mennighüffen 22:28 (11:19)
Das war ein ganz wichtiger, aber auch souveräner Sieg des VfL beim Aufsteiger TuS Brake. Sollten sich beide Teams nach der Vorrunde in der Abstiegsrunde wiedersehen, nähme der VfL 4:0-Punkte mit in die nächste Runde, während der TuS aus dem direkten Vergleich mit dem VfL 0:4-Zähler auf dem Konto hätte.
Am Samstag führten die Hausherren nur einmal, nämlich beim 5:4 in der 10.Minute. Danach kam VfL-Torhüter Tobias Bekemeier auf Touren (17 Paraden) und der VfL setzte sich über 9:12 bis zur Pause auf 11:19 ab. Diesmal verwerteten die VfL-Angreifer ihre Chancen konsequent. In der 54.Minute kam Brake noch einmal bis auf 21:25 heran, aber durch drei Tore in Folge machte der VfL den Sack zu. Beim VfL trafen Tim Huckauf (7/1), Arne Kröger (6), Mats Köster (6) und Marcel Schumann (4) am besten. Bei Brake führten Luis Merschieve und Moritz Eichelsbacher mit jeweils fünf Treffern die Torschützenliste an.
Sportfreunde Loxten – TuS 97 Bielefeld
Im Hinspiel gab es einen Schock für den Sportfreunde. Marian Stockmann verletzte sich bei seinem Wurf zum 14:18 für sein Team und blieb auf dem Hallenboden liegen. Die bittere Diagnose – Kreuzbandriss. Am Ende des Hinspiels kam der TuS noch zu einem nicht erwarteten 25:25-Unentschieden. In der Rückrunde möchte Trainer Pierre Limberg mit seiner Truppe noch einmal für eine Überraschung sorgen. Dabei setzt er auf seinen Keeper Pascal Welge und Torjäger Tim Weischer. Die Sportfreunde, die 400Fans in die Sporthalle lassen dürfen, brennen auf eine Revanche.
Sportfreunde Loxten – TuS 97 Bielefeld 34:24 (18:15)
Im zweiten Vergleich zwischen Loxten und dem TuS waren die Jürmker chancenlos. Während die Truppe von Trainer Pierre Limberg in Durchgang noch gut mitgehalten hatte, wurde sie in der zweiten Hälfte von den Fröschen überrollt. Beim 5:6 lag der TuS das letzte Mal vorn. Bis zur Pause hatten sich die Sportfreunde eine 18:15-Führung erarbeitet. Nach der Pause brach das Unheil über die Gäste herein. Schnell hatte Loxten auf 21:15 erhöht und lag dann in der 45.Minute beim 29:19 mit zehn Buden vorn. Die Abwehr der Hausherren mit ihrem überragenden Torhüter Marco Possehl (15 Paraden) ließen in Durchgang zwei nur noch neun Gegentore zu und siegten ganz klar mit 34:24. Die zweite Hälfte entschieden die Frösche mit 16:9 für sich.
Während bei Loxten Maxi Harnacke (11), Simon Schulz (9/2) und Aaron Von Ameln (6) die Torschützenliste anführten, traf beim TuS Tim Weischer (6 Treffer) am besten.
Gruppe 2
HC TuRa möchte Hinspiel-Sieg gegen Bommern wiederholen
„Wir haben uns bei der Videokonferenz des Handballverbandes Westfalen für eine Weiterführung des Spielbetriebs in der Oberliga ausgesprochen und bestreiten demnach auch das fällige Punktespiel in Bommern“, gab Thomas Rycharski, Trainer des HC TuRa Bergkamen, im Gespräch bekannt. So stellt der HC TuRa sich am Freitagabend auswärts dem Tabellenvierten TuS Bommern.
Trotz der Pause will der HCT den Schwung aus den letzten beiden gewonnenen Partien gegen Ferndorf und Hemer mitnehmen in das Bommern-Spiel. „Wir haben gut trainiert mit fast vollzähligem Kader“, gibt sich HCT-Trainer Tomas Rycharski zuversichtlich. Einzig Mirko Kauer (Knie-OP) fehlte, Hendrick Hoppe ist im Aufbautraining. Torhüter Marvin Banaschak steht wieder zur Verfügung. Ein Neuer, genauer gesagt ein Rückkehrer, läuft auch wieder für die TuRaner auf, gibt sein Debüt in Bommern – David Honerkamp, ein schneller Rückraumspieler, spielte zuletzt in Kinderhaus, und will mithelfen, den Kampf des HCT um den Klassenerhalt erfolgreich zu bestehen.
Das Hinspiel gegen Bommern gewann Bergkamen im September letzten Jahres 29:26. Das gilt es zu wiederholen. Stimmt die Deckungsleistung, kann es auch gut nach vorne gehen, um dann zu den notwendigen Toren zu kommen – wie im Hinspiel. Mit der Partie gegen Bommern beginnen für den HC TuRa die Spiele, wo man punkten muss, um in sichere Gefilde zu kommen. Viel mehr noch anschließend gegen Gevelsberg, Haltern und Ferndorf.
TuS Bommern – HC TuRa Bergkamen 25:32 (11:16)
Ein starker Auftritt der TuRa-Oberligamänner in Bommern, der wurde mit einem deutlichen Auswärtserfolg, dem dritten Sieg in Folge, belohnt. Nach den Erfolgen gegen Ferndorf und Hemer kamen am Freitagabend zwei wichtige Zähler dazu, sodass die Rycharski-Truppe jetzt Anschluss an das Mittelfeld gefunden hat. Jetzt folgen zwei Heimspiele gegen Gevelsberg und Haltern, wo man sich weiter positiv in Szene setzen kann, ja muss.
Nach ausgeglichenem Spielverlauf in der ersten Viertelstunde brachte Niklas Domanski seine TuRaner nach 19 Minuten erstmals mit 9:8 in Führung. Damian Nowaczyk und David Honerkamp erhöhten auf 11:8. Der Neuzugang war bis zur Pause noch zwei weitere Male erfolgreich und stellte das Ergebnis auf 16:11. Zu Beginn von Halbzeit zwei blieb Bergkamen auf der Siegerstraße – Domanski und Honerkamp erhöhten auf 18:11 (33.). Eigentlich schon eine Vorentscheidung. Dann kam der große Auftritt von Damian Nowaczyk, der sich von der 44. bis 53. Minute noch vier weitere Male in die Torschützeliste eintragen konnte. Den Schlusspunkt setzte Lauritz Wefing. Am Ende großer Jubel beim HC TuRa.
TuRa-Trainer Thomas Rycharski: Das war ein ganz wichtiger Sieg, zudem hochverdient. Er sollte unser Selbstvertrauen weiter steigern. Wir müssen auf diesem Level jetzt weiter machen. Die nächsten Spiele sind ebenso wichtig. Der Sieg, die Siege zuletzt sind auch ein Ausdruck besserer Trainingsbeteiligung. Wir hatten zuletzt 18, 19 Spieler beim Training. Da lässt sich vieles trainieren, was sich dann im Spiel gut umsetzen lässt. In Bommern waren wir bis auf die ausgeglichene erste Viertelstunde das bessere Team. Unsere Deckung stand. Wir sind auch nach der frühen Roten Karte gegen Terbeck nicht aus dem Tritt gekommen. Wir als Trainerteam sind hochzufrieden über den Auftritt der Mannschaft. Neuzugang David Honerkamp hat gezeigt, dass er uns weiterhelfen kann.
HC TuRa: Walter, Banaschak; Nowaczyk 7, Roßfeldt, Fülber 1,Terbeck 4, Webers, Wefing 3, Trost 5, Domanski 8, Honerkamp 4, Saarbeck, Rotert.
Bommerns Trainer Krefter sprach von einem blutlerren Auftritt seiner Truppe, bei der Felix Groß und Maximillian Büchel mit jeweils fünf Treffern die Torschützenliste anführten.
VfL Eintracht Hagen II – HTV Hemer
In der Halbzeitpause hat er schon wieder ein paar Trickwürfe gezeigt: Jonas Brieden, mit bislang 40 Saisontreffern einer der gefährlichsten Torschützen beim Handball-Oberligisten HTV Hemer, befindet sich mit seiner Knöchelverletzung auf dem Weg der Besserung. Wie hoch die Wertschätzung für den wurfstarken Rückraumspieler innerhalb der Mannschaft ist, zeigt auch die Tatsache, dass Routinier Philip Trattner im Testspiel gegen Drittligist TuS Volmetal (28:34) im Trikot von Brieden mit der Nummer 3 auflief. „Wir können Jonas nicht ersetzen, er gibt unserem Spiel mehr Qualität“, verdeutlicht auch HTV-Trainer Pedro Alvarez..
Brieden saß beim Testspiel gegen Volmetal zwar schon wieder mit auf der Bank, kam aber noch nicht zum Einsatz. „Ein bisschen Schmerzen spüre ich schon noch, ob es für einen Einsatz gegen Hagen reicht, weiß ich noch nicht“, sagt Brieden mit Blick auf die nach derzeitigem Stand noch angesetzte Wiederaufnahme der Meisterschaft am kommenden Samstag (19.30 Uhr) bei der Reserve des Zweitligisten VfL Eintracht aus der Nachbarstadt. Ob das Spiel überhaupt stattfinden kann, steht noch nicht fest. Der Handballverband Westfalen hat bekanntlich per Votum aufgefordert, über Fort- oder Aussetzung der Saison abzustimmen und will nach den bis zum heutigen Stichtag erwarteten Rückmeldungen der Vereine spätestens bis zum Ende der Woche mitteilen, ob und wie die Meisterschaft fortgesetzt werden soll.
Auch wenn der aktuell auf Rang fünf stehende HTV bei vier Punkten Rückstand zum Viertplatzierten TuS Bommern noch Chancen auf den direkten Klassenerhalt hat, rücken die Verantwortlichen auch die Teilnahme an der Abstiegsrunde ins Blickfeld. Sollte der HTV den direkten Klassenerhalt verpassen, bekäme das Team aufgrund der geltenden Spielordnung die gegen Teilnehmer der Aufstiegsrunde erzielten Punkte abgezogen.
„Das ist ärgerlich, aber so sind die Regeln und es ist ja auch insofern fair, weil so nur die Punkte gegen direkte Konkurrenten zählen“, sagt HTV-Kapitän Bastian Frenzel. Der HTV würde nach derzeitigem Stand zwei Zähler für den erreichten Sieg gegen Bommern einbüßen und ginge mit sechs Zählern in die Abstiegsrunde. Vor diesem Hintergrund ist gut möglich, dass Rückraumspieler Brieden sein Comeback noch vertagt und für die Partie gegen das Spitzenteam aus Hagen, das für die Aufstiegsrunde qualifiziert ist, geschont wird. „Für die wichtigen Spiele gegen Ferndorf und Gevelsberg-Silschede will ich dabei und wieder richtig fit sein“, sagt der 23-Jährige..
VfL Eintracht Hagen II – HTV Hemer 32:26 (16:14)
Ohne den kurzfristig wegen einer Erkältung fehlenden Teamkapitän Bastian Frenzel musste der HTV am Samstagabend improvisieren: Youngster Yannis Spiekermann übernahm die Rolle des Spielmachers. „Natürlich können wir die Qualität von ,Basti’ nicht ersetzen, aber wir haben das im Team gelöst. Und auch Yannis hat das stark gemacht“, stellte HTV-Trainer Pedro Alvarez heraus.Die Hemeraner spielten mutig und erfrischend auf: Die vom ehemaligen tschechischen Nationalspieler Pavel Prokopec trainierte Eintracht-Reserve geriet in Not und Rückstand – 3:6 (7.). Der HTV konnte diesen Drei-Tore-Vorsprung zunächst noch halten (6:9/14.), erzielte in den folgenden zehn Minuten aber nur ein Tor. Und so drehten die Gastgeber die Partie und kamen zu einer klaren Vier-Tore-Führung – 14:10 (24.). „Wir sind noch nicht so weit, dass wir konstant ein Niveau halten können und ermöglichen dem Gegner in unseren Schwächephasen immer viel zu viele einfache Tore“, analysierte Trainer Alvarez, dessen Mannschaft diesen 1:8-Negativlauf von der 14. bis zur 24. Spielminute letztlich nicht mehr kompensieren konnte.
Angeführt von einem überragenden Philip Trattner, der mit zehn Treffern zum gefährlichsten HTV-Werfer avancierte und einem starken „Comebacker“ Jonas Brieden zeigten die Hemeraner aber eine starke Moral und kämpften sich noch einmal heran. Beim 26:24 (54.) durch Brieden schien bei zwei Tore Rückstand eine packende Schlussphase möglich – aber hier fehlte den HTV-Aktionen dann die nötige Besonnenheit. „Das war zu hektisch, wir haben da zu viele Ballverluste“, bemängelte HTV-Trainer Alvarez. Und diese Unzulänglichkeiten wussten die Gastgeber zu bestrafen und zogen binnen 120 Sekunden spielentscheidend auf 29:24 (56.) davon.
Eintracht II: Vogt, Umejiego; Schlotmann (1), Funke (2), Pallasch (4), Knutzen (3), Kosakowski, Meier (3), Beemsterboer (8), Athanassoglou, Queckenstedt (2), Ingwald (6), Panisic (3), Vogt
HTV: A. Wizy, Jurakic, D. Bock; Brieden (7/4), Luzyna (1), Trattner (10), Brückner, Bjelanovic (1), Voß, Ostermann (2), Beuse, Sahlmann (1), Lübbering (1), Spiekermann (1), Schroth (2)
Pavel Prokopec (Trainer Eintracht Hagen): „Wir haben mit einer offensiven Abwehrvariante begonnen und Jonas Brieden zunächst überhaupt nicht in den Griff bekommen. Dann haben wir unser Tempospiel aufziehen können, haben besser verteidigt und das Spiel verdient gewonnen.“
Pedro Alvarez (Trainer HTV Hemer): „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, wobei ich mit dem Ergebnis und der Schlussphase nicht zufrieden bin. Wir haben in den letzten fünf Minuten abgebaut und zu viele Fehler gemacht. Sehr positiv ist, dass wir einen starken Gegner richtig beschäftigen konnten.“
Rückblick auf den letzten Oberligaspieltag
Rückblick auf den letzten Oberligaspieltag
Bereits zwei Spieltage vor Serienende in den beiden Oberligastaffeln kämpfen nur noch zwei Teams um die begehrten Plätze der Aufstiegsrunde. In der Gruppe 1 hoffen die TSG Harsewinkel (4.Platz 14:10-Punkte) und der TuS 97 Bielefeld (5.Platz 12:12-Zähler) auf Rang 4. Am kommenden Wochenende treffen sie in der Jöllenbecker Sporthalle aufeinander. Wenn der TuS sich die Chance auf die Meisterrunde offen halten will, muss die Sieben von Trainer Pierre Limberg neben Harsewinkel auch noch am letzten Spieltag beim Tabellenführer CVJM Rödinghausen doppelt punkten.
Folgende Teams haben sich für die Meisterrunde bereits qualifiziert:
Gruppe 1: CVJM Rödinghausen Sportfreunde Loxten und der TuS Möllbergen Gruppe 2: VfL Gladbeck, Soester TV, VfL Eintracht Hagen 2 und der TuS Bommern. Der VfL Gladbeck nimmt 11:1-Punkte mit in die Aufstiegsrunde und ist der große Favorit auf den Titel. Der TuS Möllbergen (8:4-Zähler) und der CVJM Rödinghausen (z.Zeit 6:4-Punkte) haben schon mindestens drei Punkte Rückstand. Die als hohe Titelfavoriten in die Saison gestarteten Sportfreunde aus Loxten haben bei 7:5-Zähler schon vier Punkte Rückstand auf den VfL Gladbeck. Soest (4:6), Eintracht Hagen 2 (4:8) und der TuS Bommern (3:7) werden bei der Vergabe der Meisterschaft wohl keine Rolle mehr spielen.
In der Abstiegsrunde müssen von den neun Teilnehmern gleich fünf Teams in die Verbandsliga absteigen. Unser Truppe nimmt 9:3-Punkte mit in die Abstiegsrunde. Auch die Teams von Harsewinkel und TuS 97 Bielefeld würden mit jeweils 9:3-Zählern starten. Wenn der TuS 97 Bielefeld in der Abstiegsrunde landet, geht der TuS Brake mit 4:8-Zählern in die nächste Runde. Wenn die TSG Harsewinkel auf Platz fünf einläuft, nehmen der TuS Brake ebenso wie der TV Isselhorst dann 2:10-Punkte mit. Aus der Staffel 2 nehmen nach dem heutigen Spieltag die HSG Gevelsberg/Silschede und der HTV Hemer beide 8:6-Zähler mit. Tura Begkamen hat 6:6-Punkte auf dem Konto, könnte aber bei zwei Siegen in den Heimspielen gegen TuS Ferndorf 2 und HSC Haltern/Sythen auf 10:6-Punkte kommen. HSC Haltern/Sythen kommt zur Zeit ebenfalls auf 6:6-Punkte, hat dazu noch bei HC Tura Bergkamen anzutreten und empfängt in eigener Halle die HSG Gevelsberg/Silschede. Die Reserve des TuS Ferndorf rangiert mit 4:8-Punkten auf dem letzten Platz, kann aber noch bei Erfolgen in Bergkamen und gegen Hemer Boden gut machen. Während die Vertreter der Staffel 2 in der Abstiegsrunde nur noch acht Partien zu absolvieren haben, dürfen die vier Vertreter der Staffel 1 noch zehnmal antreten.
VfL Handball Mennighüffen – TSG Harsewinkel 28:28 (13:15)
Aller guten Dinge sind vier: Erst im vierten Anlauf hat es mit der Austragung der Vorrunden-Begegnung zwischen dem VfL Mennighüffen und der TSG Harsewinkel in der Handball-Oberliga geklappt. In einer kampfbetonten und spannenden Begegnung trennen sich beide Mannschaften vor einer stattlichen Zuschauerkulisse 28:28 (13:15).
Damit sind für den VfL Mennighüffen zwei Dinge endgültig geklärt: Platz vier und die Aufstiegsrunde sind endgültig futsch und in die Abstiegsrunde gehen die Grünen mit aussichtsreichen 9:3-Punkten. Um den vierten und letzten Platz in der Aufstiegsrunde streiten sich am kommenden Samstag die punktgleichen Teams aus Jöllenbeck und Harsewinkel. Der VfL kann in seinen letzten Begegnungen gegen Tabellenführer Loxten und in Möllbergen nichts mehr für sein Punktekonto in der Abstiegsrunde tun.
Auch bei einem Sieg hätte Mennighüffen nur noch unrealistische Möglichkeiten auf Platz vier gehabt. Trotzdem kämpft die Mannschaft bis zur letzten Minute. Allerdings sind die Gäste aus Harsewinkel auch ohne ihren Corona-Patienten und Spielmacher Heiner Steinkühler eine Kleinigkeit besser. Besonders das schnelle Umschaltspiel kann der VfL nicht unterbinden. Nach jedem Gegentreffer trifft der TSG Sekunden später auf der anderen Seite, das kann man besser verteidigen. Harsewinkel hat über weite Strecken die Nase vorn. Nach 4:3 liegen die Gäste über 4:6 und 7:10 lange in Führung. Das geht auch in Halbzeit zwei lange so weiter. Als Mennighüffen zum 18:18 ausgleicht, kontert der Gast zum 18:21. Eine Baustelle haben die Hausherren auf der Kreisläuferposition. Weder Malte Tretzack noch Luke Heinrichsmeier bekommen vorne einen Ball. Warum Neuzugang Lasse Käber 60 Minuten auf der Bank versauert, bleibt ein Geheimnis. Nach dem Gefühl vieler Zuschauer wechselt Trainer Tomek Tluczynski ohnehin zu wenig. Gleich vier Akteure werden in diesem Spiel nicht eingesetzt.
Trotzdem kann Mennighüffen am Ende noch zulegen. Als der starke Spielmacher Daniel Danowsky beim 23:22 die erste Führung nach langer Zeit erzielt, kocht die Halle. Mats Köster erhöht zwei Minuten vor dem Ende auf 28:26. Nicht nur in der Schlussphase hadern die Gastgeber mit einigen Schiedsrichterentscheidungen. Mit der letzten Aktion im Spiel wird Marcel Schumann schwer im Gesicht getroffen, der fällige Siebenmeter bleibt aus.
VfL Mennighüffen: Bekemeier, Körtner; Danowsky (10/7)), Kröger (7), Büschenfeld, Walter (4), Schumann (2), Köster (4), Heinrichsmeier, Tretzack, Heinemann (n.e.), Peitzmeier (n.e.), Huckauf (1), Orgel (n.e), Käber (n.e.).
TSG Harsewinkel: Schröder, Hendrich; Schmitz, Braun (2), J. Kalter, Schmeckthal (1), S. Bröskamp (4), St. Claire (4), Pöppelmeier, Brown, F. Bröskamp (6), T. Kalter (1), Pelkmann, Sewing (10/3).
TSG Harsewinkel rettet sich auf der Zielgeraden zu einem Remis Der Handball-Oberligist hätte sich mit einem Sieg gegen den VfL Mennighüffen endgültig eines Verfolgers entledigen können. Es reicht aber zum Sprung auf Platz vier. Handball-Oberligist TSG Harsewinkel hat den ganz großen Schritt in Richtung Aufstiegsrunde der Handball-Oberliga verpasst. Beim VfL Mennighüffen holte der Tabellenfünfte ein 28:28 (13:15). Mit 12:10 Punkten springt das Team von Coach Manuel Mühlbrandt allerdings auch auf Platz vier, punktgleich mit dem TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck. Den Verfolger Mennighüffen (10:14 Zähler) kann es aber noch nicht endgültig abschütteln.
Die ersten Minuten wurden zu einem Spiel der Distanzschützen. Zwar hatten mit Mats Köster (1:0) und Malik St. Claire (1:1) zwei Außenspieler die ersten Treffer der Partie erzielt, aber danach schlug die Stunde von Arne Kröger, Halblinker des VfL, und Luca Sewing, Halbrechter der TSG, die beide bis zum 4:4 jeweils dreimal in Folge trafen. „Aber insgesamt muss man sagen, dass wir aus dem Rückraum zu wenige klare Akzente setzen konnten“, kritisierte TSG-Teammanager Karl-Heinz Kalze nach dem Spiel.
Trotzdem folgte eine Phase mit Vorteilen für die Gäste aus dem Kreis Gütersloh, die sich über die erste Führung (5:4) durch Sven Bröskamp nach einer Viertelstunde auf 10:7 abgesetzt hatten. Bröskamp hatte als Vertreter für den in Quarantäne befindlichen Mittelmann Heiner Steinkühler begonnen. Dessen Routine wurde bei der TSG im Laufe des Spiels schmerzlich vermisst.
„Mennighüffens Mittelmann Daniel Danowsky hat das stark gemacht“ Etwas später in der ersten Halbzeit stand es 12:9 und 14:11 aus Sicht der TSG. Und auch wenn Mennighüffen immer mal wieder auf einen Treffer herankam, wie beim 9:10 und 13:14, blieben die Mühlbrandt-Schützlinge doch am Drücker. Auch nach dem Seitenwechsel lagen die Gäste lange mit ein bis zwei Toren vorne. Zwischen der 34. und 44. Minute hagelte es Zeitstrafen. Jedes Team kassierte in diesen zehn Minuten jeweils drei Hinausstellungen. Komplett standen sich die Mannschaften in dieser Phase so gut wie nie gegenüber. Dabei fing sich die TSG auch den 18:18-Ausgleich. „Vor allem Mennighüffens Mittelmann Daniel Danowsky hat das stark gemacht und immer wieder im eins gegen eins Zeitstrafen gezogen“, gab Kalze zu. Harsewinkel konterte aber durch Sergej Braun, Sven Bröskamp und Sewing zum 21:18 (45.).
Doch fünf Minuten vor Schluss zeichnete sich ein Drama ab. Danowsky glänzte jetzt auch mit drei Treffern in Folge. Nachdem die TSG zweimal einen Rückstand ausgleichen musste (23:23 und 24:24) geriet sie durch einen Doppelschlag des VfL mit 24:26 in Rückstand. Auch beim 26:28 drohte aus TSG-Sicht eine Niederlage auf der Zielgerade. Erst in den zweieinhalb Schlussminuten stellten der nach Corona-Quarantäne zurückgekehrte Kreisläufer Nico Schmeckthal und Sewing per Siebenmeter das Unentschieden her. Ein direkter Freiwurf der Gastgeber in der Schlusssekunde landete im TSG Block. „Mennighüffen hat hier Biss gezeigt“, lobte Kalze den Gegner, der mit zwei Punkten Rückstand und zwei noch anstehenden Spielen (Loxten und Möllbergen) theoretisch noch an Harsewinkel vorbeiziehen könnte. Mit einem Sieg am Dienstag gegen Isselhorst wäre die TSG diese Sorge allerdings dann doch endgültig los. Den direkten Vergleich hat die TSG schon in der Tasche.
Nach dem 40:33 im Oktober machte die Mannschaft von Manuel Mühlbrandt vor 375 Zuschauern in eigener Halle das nur 24 Mal erfolgreiche Schlusslicht TV Isselhorst vor allem im zweiten Durchgang zum Sparringspartner. Während sich Harsewinkel nach dem 40:24 (20:12) für den Matchball um Platz vier am Samstag in Jöllenbeck Selbstvertrauen holte, wird es der TVI so auch in der Abstiegsrunde schwer haben, die Liga zu halten. Schon nach zehn Minuten sah es so aus, als wäre die Partie entschieden: Die TSG führte 7:2, die Isselhorster hatten bereits zwei Zeitstrafen kassiert und trafen erst nach acht Minuten erstmals zum 4:1. TSG-Trainer Mühlbrandt hatte den bereits im Hinspiel überzeugenden Tom Kalter in der Mitte beginnen lassen. Und der traf schon nach 50 Sekunden. Mit guter Beinarbeit und Aggressivität in der Abwehr eroberten die Gastgeber viele Bälle, gingen aber nicht konsequent genug mit ihren Chancen und Überzahlsituationen um. So kamen die Gäste beim 9:7 (16. Minute) und 12:10 (19.) zurück ins Spiel. Zum einen ihrerseits durch Gegenstöße, zum anderen angetrieben vom kämpfenden und gut treffenden Kreisläufer Simon Mayer. Nach zwölf Minuten verschaffte Mühlbrandt dem A-Jugendlichen Simon Schmitz frühe Einsatzzeit vor eigenen Zuschauern. Der erzielte zwar beim 10:7 sein erstes Oberligator, hatte davor aber auch zweimal den Ball verloren. Wieviel besser besetzt die Harsewinkeler Bank ist, zeigte sich bei den Ausfällen: Zwar wurde Heiner Steinkühler auf Harsewinkeler Seite schmerzlich vermisst, doch der TVI konnte den Ausfall von Marvin Gregor und Max Kollenberg gar nicht kompensieren. Und einen Klassenunterschied gab es auch auf Torwartposition. Denn der in der 17. Minute für Maik Schröder eingewechselte Felix Hendrich zog den Gästen mit klasse Paraden endgültig den Zahn. Auf Isselhorster Seite dagegen bekamen weder Patrick Gerloff noch Hendrik Gräwe kaum einen Ball zu fassen. Als diie Gastgeber nach 36 Minuten mit 23:12 führten, bekam die zweite Halbzeit den Charakter eines Trainingsspiels. Beide Trainer wechselten viel, und so erzielte auch beim TVI der A-Jugendliche Leo Tölke seinen ersten Oberligatreffer.
TSG Harsewinkel: Schröder/Hendrich – Schmitz (2), Braun (1), Steinkamp (1), J. Kalter (3), Schmeckthal (1), Pöppelmeier, St. Claire (7), Brown (5), S. und Fl. (6) Bröskamp, T. Kalter (4), Pelkmann (2), Sewing (9/2)
TV Isselhorst: Gerloff/Gräwe – Vossen (1), Grabmeir (1/1), Reckmann (1), Lünstroth (3), Mayer (4), Höcker (1), Braunsmann (4), Eweler (3), Niehage (2), Wieneke (1), Tölke (1)
TuS Möllbergen – TuS 97 Bielefeld 29:23 (17:9)
Die Gäste aus Bielefeld lagen ganz schnell im Hintertreffen. In der 8.Minute führte die Truppe von Trainer Andre Torge schon deutlich mit 5:1-Toren. Dann bäumten sich die Gäste auf und kamen in der 13.Minute bis auf 6:5 heran. Doch dann spielte Möllbergen bis zur Pause groß auf und ging durch einen 11:4-Lauf mit einer deutlichen 17:9-Führung in die Kabinen. Der TuS steckte aber nicht auf und verkürzte in der 44.Minute bis auf 21:18. Sieben Minuten später stand ein 26:18 auf der Anzeigetafel und die Vorentscheidung war gefallen. Der TuS Möllbergen siegte verdient mit 29:23-Toren und geht jetzt mit 8:4-Zähler in die Aufstiegsrunde. Beim TuS führten Arne Ransiek (7), Fredric Altvater (6) und Geritt Gräper (5) die Torschützenliste an.
CVJM Rödinghausen – TuS Brake 27:24 (16:10)
Der TuS Brake reiste mit dem letzten Aufgebot zum Spitzenteam. Lediglich elf Spieler standen auf dem Spielberichtsbogen. Aber dennoch machte der Aufsteiger dem CVJM fünfzig Minuten lang das Leben schwer. In der 10. Minute führten die Gäste mit 3:5-Toren, ehe der CVJM über 6:6 und 16:10 zur Pause die Partie drehte. Und beim 19:11 war nur noch die Höhe des klaren Sieges ein Thema. Aber dann ging beim CVJM gar nichts mehr zusammen und Brake war in der 50.Minute durch einen 2:9-Lauf wieder in Schlagdistanz. Beim 21:20 schien die Partie zu kippen, doch der CVJM behielt die Nerven und durch zwei Tore von Alexander Götsch und jeweils einen Treffer von Florian Hilker und Felix Bahrenberg setzte sich der Favorit auf 25:20 ab und siegte mit 27:24-Toren. Felix Bahrenberg (7) und Corbenian Crenz (5) führten die Torschützenliste des CVJM an.
Staffel 2
HC TuRa Bergkamen – HSG Gevelsberg-Silschede 26:23 (14:8)
Der nächste wichtige Bergkamener Sieg ist unter Dach und Fach, der vierte in Folge. Insgesamt nunmehr Saisonsieg Nummer fünf im 12. Spiel. Damit konnte man Gevelsberg-Silschede in der Tabelle überholen und nimmt Tabellenplatz fünf ein. Der Heimerfolg im Nachholspiel gegen Gevelsberg-Silschede war verdient, hätte aber noch höher ausfallen können, ja müssen. Nach einer komfortablen Führung – in Minute 44 hieß es gar 21:12 – ließen die Gastgeber mächtig nach. Damian Nowaczyk erzielte in der 56. Minute den 26. und letzten Treffer für Bergkamen – 26:19. Dann aber lief gar nichts mehr zusammen und der überragende Niklas Walter musste sich noch vier Mal geschlagen. Länger hätte das Spiel wohl auch nicht mehr laufen dürfen. Am Ende hat es dann doch noch gereicht.
Von Beginn war TuRa im Bilde. Das 0:1 glich Niklas Domanski in der 2. Minute aus. Über 3:1 (4.), 5:3 (9.) hieß es nach 21 Minuten 10:5 – Lauritz Wefing war dafür verantwortlich, erzielte mit einem Dreher das schönste Tor des Abends. Der überaus sichere Siebenmeterschütze Damian Nowaczyk stellte den Pausenstand von 14:7 her und ihm gelang erneut „vom Punkt“ das 21:12 (44.). TuRa schien klar auf der Siegerstraße. Man führte wohl zu deutlich. Denn: Es schlichen sich nachfolgend Konzentrationsfehler ein. Nachteilig machte sich auch bemerkbar, dass Topshooter Pascal Terbeck in der 20. Minute die Rote Karte nach Foulspiel sah.
Der TuRa-Vorsprung schmolz in der letzten Viertelstunde. Bergkamen war nicht mehr im Spiel und konnte von Glück reden, dass man sich zuvor einen so komfortablen Vorsprung erspielt hatte. Der schmolz bis zur Schlusssirene „auf drei“ zusammen. Pech für Simon Rodefeldt, der sich kurz vor Schluss verletzte und vom Platz getragen werden musste. Neben der Roten Karte für Terbeck ein weiterer Wermutstropfen.
TuRa-Co-Trainer Lars Stratmann:“ In den letzten 15 Minuten haben wir sehr kopflos gespielt. Im Normalfall hätten wir mit zehn Toren Vorsprung gewinnen müssen. Zum Schluss wurde es immer planloser und unser Vorsprung schmolz. Es hat aber zum Glück noch gereicht“.
HC TuRa: Walter, Banaschak, Nowaczyk 7, Roßfeldt, Terbeck 3, Webers, Wefing 4, Trost 4, Domanski 4, Fülber 3, Honerkamp, Saarbeck 1, Rotert.
Soester TV – HC TuRa Bergkamen 30:17 (12:8).
Der Soester TV beseitigte letzte Zweifel und qualifizierte sich mit einem ebenso klaren wie verdienten Sieg für die Meisterrunde. Die zuletzt aufstrebenden TuRaner hätten mit einem perfekten Vorrunden-Finish Soest bei einem gegenteiligen Verlauf noch einholen können. Dass Soest aber viel eher in die Runde der besten Teams Westfalens gehört, unterstrich die Mannschaft von Trainer Max Loer eindrucksvoll. Dazu passt aber wenig der Zwischenstand nach einer guten Viertelstunde. Da stand es gerade einmal 5:5, was aber vor allem daran lag, dass Soest entweder auf dem Weg nach vorne den einen oder anderen Ball ärgerlicherweise verlor oder aber am guten HCT-Keeper Niklas Wagner scheiterte. Auf der anderen Seite stand die Deckung sehr gut, diesmal etwas defensiver, und stellte Bergkamen so vor viele Probleme. Die Folge waren immer wieder Ballgewinne, sodass Soest schon im Laufe der ersten Hälfte den STV-Express erstmalig anwerfen konnte. Nach einem ersten Zwischensprint stand es 12:8 zur Pause für Soest. Zu Beginn der zweiten Hälfte stockte der Soester Motor wieder ein wenig, bis zum 16:12 (43.) und 18:14 (46.) hielten die Gäste zumindest den Sichtkontakt. Dann aber blieb Soest fast zehn Minuten ohne Gegentor und fuhr einen erfolgreichen Tempogegenstoß nach dem anderen. Insbesondere Max Picht konnte dabei seine Schnelligkeit ausspielen, erzielte insgesamt acht Tore.„Wir haben das ganze Spiel gut gedeckt. Auf dem Weg nach vorne waren wir anfangs zu fahrig, da haben wir zu viel liegenlassen. In der zweiten Hälfte haben wir die Fehler abgestellt, dann ging der Express los“, lobte STV-Trainer Max Loer. Einziger Wermutstropfen eines sonst gelungenen Nachmittags: Lars Wiggeshoff verletzte sich in der ersten Hälfte an der Schulter – eine Diagnose steht aus. Soester TV: Muhr, Lichtenegger; Schnorfeil (2), Möllenhoff (1), Vukoja, Wiggeshoff, Jünger (1), Zülsdorf (5), Müller (2), Tischer (5, 3/1), Danz (2), Picht (8), Falkenberg (4, 2/2).
VfL Gladbeck – VfL Eintracht Hagen 2 33:19 (15:11)
Nach dem Spitzenspiel herrschte im Lager des VfL eitel Sonnenschein. Neben dem klaren Erfolg über den Tabellendritten gab auch der Kapitän, Spielmacher und Torjäger Max Krönung seine Zusage für die nächste Saison. Und mit Jan-Bernd Kruth, Jonas Luggenhöner und Lukas Schulte-Lüzem wechselt ein Trio vom HSC Haltern/Sythen zu neuen Spielzeit zum Tabellenführer. Zunächst sah es gar nicht nach einem klaren Sieg des VfL aus, denn die Gäste führten mit 4:6-Toren und lagen in der 18.Minute auch noch knapp mit 7:8 in Front. Und danach brach das Unheil über Hagen herein. Durch einen 8:3-Lauf lagen die Hausherren beim Pausenpfiff mit 15:11-Toren in Führung. Und die zweite Halbzeit entschied Gladbeck sogar mit 18:8-Toren für sich. Am Ende machten sich die Gäste mit einer 33:19-Klatsche auf die Heimreise. Max Krönung hieß der überragende Akteur auf dem Spielfeld. Er traf gleich vierzehnmal ins Hagener Tor. Gästetrainer Pavel Prokopec meinte nach dem Spiel: „Wir verlieren das Spitzenspiel beim Tabellenführer VfL Gladbeck mit 33:19. Eine bittere, dennoch verdiente Niederlage.Wir konnten die vielen Ausfälle (Jan Kosakowski, Chris Funke, Julian Pallasch, Lukas Meier, Simon Ließ, Igor Panisic) leider nicht kompensieren und hielten nur in der Anfangsphase mit. In den ersten 15 Minuten haben wir sehr gut gespielt und konnten mit dem VfL Gladbeck mithalten. Diese 15 Minuten nehmen wir für die Zukunft mit! Zum Ende der ersten Halbzeit verletzten sich dann noch die beiden Rückraumspieler Jaap Bemsterboer und Marc Ingwald, sodass wir keine Auswechselmöglichkeiten für den Rückraum mehr hatten.Wie schon in der Vorwoche mussten wir improvisieren und so standen Formationen auf der Platte, die noch nie zuvor zusammengespielt haben. Ich mache den Jungs keinen Vorwurf, die Lage ist schwierig, die Trainingsbeteiligung überschaubar. Wir werden da rauskommen und wenn alle fit sind, wieder voll angreifen! Nun ist es erstmal wichtig alle Blessuren auszukurieren und uns auf die Aufstiegsrunde gut vorzubereiten“.
VfL Handball Mennighüffen – Wochenende 04.-06.02.2022
VfL Handball Mennighüffen – Wochenende 04.-06.2022
Fr 20.30Uhr VfL 1. Herren – TSG Harsewinkel 28:28
So 13.00Uhr Tura 06 Bielefeld – VfL 3. Herren abges.
Sa 15.00Uhr JSG Lömo – HSV Minden-Nord 23:24
VfL 1. Herren – TSG Harsewinkel 28:28 (13:15)
Handballherz was willst du mehr? 60 Minuten lang Spannung in der Mennighüffer Sporthalle. Beim 4:3 in der 5.Minute lag der VfL für lange Zeit das letzte Mal vorn. Und auch beim 18:21 in der 44. Minute sahen die Gäste wie die sicheren Sieger aus. Dann aber drehte der VfL das Spiel und lag zwei Minuten vor dem Ende mit 28:26 vorn, musste dann aber noch 26 Sekunden vor dem Schlusspfiff der sehr unglücklich und nie überzeugenden Unparteiischen den Ausgleich hinnehmen. Und so werden die Schützlinge von Trainer Tomek Tluczynski in der Abstiegsrunde weiterspielen. Aber immerhin nimmt der VfL 9:3-Punkte mit in die nächste Runde. Vor etwa 150 Fans fielen zu Beginn die Treffer immer im Wechsel. Dabei waren sowohl Luca Sewing bei der TSG als auch auf VfL-Seite Arne Kröger in Wurflaune. Bis zum 4:3 in der 5.Minute war der VfL vorn, doch danach lief unsere Truppe 45Minuten lang einem Rückstand hinterher. Aus dem 4:3 wurde ein 4:6 und in der Folgezeit lag Harsewinkel vorn. Der Rückstand des VfL war aber nie höher als drei Tore. Beim Stand von 13:15 ging es in die Halbzeit. In der 40.Minute waren die VfL-Fans wieder gut drauf, als Daniel Danowsky per Siebenmeter zum 18:18-Unentschieden traf. Doch kurze Zeit später glaubten die Fans beim Zwischenstand von 18:21 nicht mehr an einen Sieg ihres VfL. Doch unsere Truppe kämpfte in der Abwehr und überzeugte durch schöne Spielzüge ( 2 Kempa-Tore durch Fynn Walter). Beim 21:21 hatte der VfL wieder den Gleichstand geschafft und in der 51.Minute erzielte Daniel Danowsky nach dem 4:3 beim 23:22 seit langer Zeit wieder eine VfL-Führung. Und dann lagen die Schützlinge von Trainer Tomek Tluczynski beim 26:24, 27:25 und 28:26 mit zwei Buden vorn. Mats Köster traf zum 28:26, als das Spiel 57Minuten 36 Sekunden alt war. Kurze Zeit später nahm Gästetrainer Manuel Mühlbrandt die Auszeit. Zwanzig Sekunden später traf Nico Schmecktal vom Kreis zum 28:27-Anschluss. Der nächste Angriff des VfL brachte nichts ein und vierzig Sekunden vor dem Ende pfiffen die Unparteiischen einen Siebenmeter für die TSG. Luca Sewing ließ sich bei der Ausführung sehr viel Zeit, ohne das die Unparteiischen auf Time-Out entschieden. Sechzehn Sekunden vor dem Ende traf er vom Siebenmeterpunkt zum 28:28. Der VfL nahm sofort die Auszeit, um den letzten Angriff zu besprechen. Während dieser Auszeit leistete sich Malik St.Claire von der TSG Harsewinkel eine grobe Unsportlichkeit, die von den Schiris nicht bemerkt wurde. Er griff sich den Spielball, der auf der Mittellinie lag und schmierte den Ball an der Seitenauslinie mit reichlich „Pecke“ ein. Der letzte Angriff fuhr der VfL mit diesem verklebtem Spielgerät. Dabei wurde Marcel Schumann bei einem Durchgang auf der halblinken Angriffsseite gefoult. Der mögliche Siebenmeter wurde nicht gegeben, die Schris entschieden auf Freiwurf, der von Marco Büschenfeld direkt ausgeführt werden musste. Sein Wurf wurde von der TSG-Abwehr geblockt und so feierten die Gäste den am Ende einen glücklichen Punktgewinn. Anschließend kochten die Emotionen noch etwas hoch, woran die beiden Unparteiischen nicht unschuldig waren. Dieser Punkt war für die Gäste Gold wert, denn durch einen Sieg am nächsten Wochenende beim TuS 97 Bielefeld hätten sie die Aufstiegsrunde erreicht.
Tore VfL: Daniel Danowsky (9/7), Arne Kröger (7), Fynn Walter (5), Mats Köster (4), Marcel Schumann (2) und Tim Huckauf (1).
Tore Harsewinkel: Luca Sewing (10), Florian Bröskamp (6), Sven Bröskamp (4), Malik St.Claire (4), Serjeg Braun (2), Nico Schmecktal (1) und Tom Kalter (1).
A-Jugend JSG Lömo – HSV Minden-Nord 23:24 (11:14)
Der große Favorit wankte, fiel aber am Ende nicht. Tabellenführer HSV Minden-Nord, der mit nur einer Niederlage und 20:2-Punkte nach Mennighüffen angereist war, hatte den vollen Kader zur Verfügung und galt als hoher Favorit. Und zunächst sah es auch so aus, als ob die Gäste mit der JSG kurzen Prozess machen würde. Schnell hatte Minden eine 1:4-Führung herausgeworfen. Doch dann kamen die Hausherren besser in die Partie und lagen beim 6:5 und 7:6 knapp in Front. Bis zur Pause hatte der HSV dann wieder eine beruhigende 11:14-Führung herausgeworfen. Trainer Miklas Bröhenhorst hatte dann wohl in der Kabine die richtigen Worte gefunden. Die kämpferische Einstellung und die Motivation der Hausherren war jetzt vorbildlich und zudem wuchs Torhüter Justin Schütz über sich hinaus. Durch einen 4:0-Lauf ging die JSG beim 15:14 wieder in Front. Und dann stieg die Spannung immer weiter. Der Tabellenführer aus Minden war zwar mit 16:18 und 19:21 vorn, aber die JSG schaffte immer wieder den Ausgleich. Neunzig Sekunden vor dem Ende gelang David Jona der Ausgleichstreffer zum 23:23. Nach der Auszeit der Gäste wehrte Justin Schütz dreißig Sekunden vor dem Abpfiff einen Rückraumwurf ab und die JSG fuhr den letzten Angriff. Dabei entschieden die Unparteiischen fünf Sekunden vor der Sirene auf Stürmerfoul. Der JSG-Angreifer legte den Ball nicht am „Tatort“ab. Er wurde wegen Spielverzögerung disqualifiziert und die Gäste erhielten einen Siebenmeter zugesprochen, der dann zum 23:24-Endstand führte. Trainer Miklas Bröhenhorst meinte nach der Partie: “Obwohl wir Tabellenletzter sind, haben wir heute eindrucksvoll gezeigt, das wir gegen die Spitzenteams mithalten können“.
Torschützen: Felix Limberg (7), Jona David (4), Justus Böttcher (4), Jannik Lindemeier (4), Fabian Cardinal (3)
Rückblick auf den letzten Oberligaspieltag
Rückblick auf den letzten Oberligaspieltag
In der Oberligastaffel 1haben sich der CVJM Rödinghausen, der TuS Möllbergen und die Sportfreunde Loxten für die Meisterrunde qualifiziert. Um den vierten Platz streiten sich der TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck (12:10-Punkte) und die TSG Harsewinkel (11:9-Zähler). Unsere Truppe wird sich dann wohl Anfang März neben dem TV Isselhorst und TuS Brake in der Abstiegsrunde wieder finden. Am letzten Samstag kassierte der VfL in der letzten Sekunde durch einen direkt verwandelten Anwurf den bitteren 25:25-Ausgleichstreffer. „Das war ein Weitwurf mitten ins Herz“ – so lautete die Schlagzeile der Neuen Westfälischen. Vielleicht ist der eine Punkt vom Samstag noch sehr wichtig, wenn der TuS 97 Bielefeld ebenfalls in der Abstiegsrunde landet. Dann starteten die Bielefelder und der VfL mit jeweils 9:3-Punkte in die Abstiegsrunde. In der Staffel 2 haben sich der VfL Gladbeck, die Reserve von VfL Eintracht Hagen und der Soester TV für die Meisterrunde qualifiziert. Der TuS Bommern benötigt aus seinen letzten drei Spielen noch drei Punkte, um den vierten Platz zu belegen. Dazu müsste aber die HSG Gevelsberg/Silschede alle ihre letzten vier Spiele gewinnen. Die Entscheidung wird am kommenden Samstag fallen, wenn die HSG den TuS Bommern in Gevelsberg erwartete. Der HTV Hemer kämpft nach der bitteren Heimniederlage gegen Gevelsberg in der Abstiegsrunde weiter um Punkte. Auf jeden Fall nimmt Hemer 8Punkte mit. Sollten die Sauerländer noch beim TuS Ferndorf punkten können, kämen sie auf 9 bzw. 10Punkte, die sie in die nächste Runde mitnehmen würden.
TV Isselhorst – TuS Möllbergen 24:29 (10:13)
Auf dem Spielfeld zeigte der TV Isselhorst eine couragierte Leistung und trat deutlich besser auf als vergangene Woche, als es eine deftige Niederlage in Mennighüffen gab. Trotzdem gab es am Ende gegen den Tabellenzweiten aus Möllbergen eine 24:29 (10:13)-Niederlage. Isselhorst konnte das Spiel lange Zeit offen gestalten, aber am Ende reichte es wieder nicht für einen Punktgewinn. Die personellen Voraussetzungen waren dabei nicht ideal. Neben Jonas Dallmann fehlte auch Marvin Gregor. Und kurz vor der Pause handelte sich Gian-Luca Braunsmann dann eine unglückliche rote Karte ein, was die Möglichkeiten von Trainer Michael Jankonwski weiter reduzierte. Die Torge-Sieben aus Möllbergen lag zunächst mit 2:4-Toren vorn. Danach bestimmten die Hausherren das Spiel und gingen mit 7:5 in Front. Bis zum 10:9 blieb der Tabellenletzte vorn. Beim Stand von 10:10 gab es die Disqualifikation gegen Gian-Luca Braunsmann und bis zur Pause setzte sich der TuS auf 10:13 ab. Nach dem Wechsel glich Isselhorst beim 13:13 wieder aus und blieb bis zum 18:19 in der 44.Minute dran. Durch einen 0:4-Lauf setzte sich Möllbergen auf 18:23 ab. Über 21:27 kam die Truppe von Trainer Andre Torge am Ende zu einem sicheren 24:29-Erfolg. Bei Isselhorst trafen Federic Grabmeir (8/4), Simon Mayer (5) und Gian-Luca Brausmann am besten. Frederich Altvater und Marc Artmeier trafen für den TuS jeweils achtmal ins Schwarze.
TuS Brake – TSG Harsewinkel 23:33 (11:17)
Sieben Wochen und einen Tag nach dem letzten Pflichtspiel gab sich die TSG Harsewinkel beim Aufsteiger TuS Brake keine Blöße. Mit einer aufmerksamen 6:0-Deckung vor dem mit 17 Paraden überragend haltenden Maik Schröder legten die Harsewinkler den Grundstein für den Pflichtsieg. Gastgeber Brake durfte nur bis zum 11:13 in der 26.Minute auf eine Überraschung hoffen. Dann zog die TSG mit einem 0:6-Lauf auf 11:19 davon und siegte am Ende deutlich mit 23:33-Toren. Dabei kamen Malik St.Claire, der sich in der Abwehr auf Außen viele Bälle angelte und per Gegenstoß versenkte sowie Linkshänder Luca Sewing auf je neun Treffer. Beim TuS Brake führte Moritz Eichelsbacher mit fünf Toren die Statistik an.
„Das tat gut!“ Mehr als diesen einen Stoßseufzer von Teammanager
Karl-Heinz Kalze brauchte es nach dem 33:23 (17:11)-Erfolg des Handball-Oberligisten TSG Harsewinkel gegen den TuS Brake eigentlich nicht. Nach anderthalb Monaten Wettkampfpause und gegen einen als unberechenbar geltenden Gegner hatte die TSG eindrucksvoll gezeigt, wo sie steht.
Zunächst herrschte einmal Erstaunen, dass Trainer Manuel Mühlbrandt nicht mitgereist war. Der Coach hatte sich als Corona-Kontaktperson in Selbstquarantäne begeben. Co-Trainer Christoph Dammann hatte das Training in der Woche geleitet und übernahm auch das Coaching – lautstark. „Ich habe vorher schon gesagt, dass ich als Trainer anders bin, als als Co-Trainer“, sagte der 35-Jährige lachend. Seine engagierte Art von der Seitenlinie schien das Team, aus dem noch Nico Schmeckthal
und Jonas Kalter fehlten, zu beflügeln.
Ein, zweimal musste der Trainer nachjustieren, etwa als sich in der ersten Hälfte die 6:0-Deckung auf der rechten Seite immer weit zurückdrängen ließ und durchlässig wurde. Sven Bröskamp kam für Luca Sewing. „Wir sind dann auch etwas mehr auf deren Halbe rausgegangen“, erklärte Dammann. Nach der Pause hatten die TSGAngreifer dann mit der 5:1 oder 4:2-Deckung der Braker zu kämpfen, die weiter engagiert mitspielten. Da war der Vorsprung aber schon auf 19:11 angewachsen. Das brachte die nötige Ruhe – und dann war da ja auch immer wieder Schröder. Kleine Phasen der Ladehemmung, in denen Brake etwa von 12:21 auf 14:21 oder von 16:26 auf 19:26 herankam, blieben ungestraft. Am Ende kam noch der A-Jugendliche Jannis Wunsch vom Kreis zu seinem ersten vielumjubelten Treffer. „Das hat mir alles richtig gut gefallen“, lobte Dammann – es war zum Teil auch seine gute Handschrift.
Gruppe 2
VfL Gladbeck – TuS Ferndorf 2 30:27 (14:14)
Die 300 erwartungsfreudigen Zuschauer in Gladbeck, die sich auf einen entspannten Abend eingestellt hatten, staunten am Samstag nicht schlecht. Ganz im Gegensatz zum lockeren 35:19-Kantersieg im Hinspiel bereitete der Tabellenletzte TuS Ferndorf 2. dem gastgebenden Spitzenreiter über die gesamten 60 Minuten mehr Mühe als gedacht.
Es fehlte nicht viel, und das Team von TuS-Trainer Michael Feldmann hätte einen Überraschungscoup gelandet. Dreieinhalb Minuten vor Schluss kassierte Kai Ronge beim ausgeglichenen Stand von 27:27 eine bittere Zeitstrafe. Diesen Vorteil nutzten die Gastgeber mit drei Toren zum vorentscheidenden 30:27. „Wir hatten wie immer in Unterzahl den Torwart gegen einen sechsten Feldspieler ersetzt und dann werden zwei Fehler bei Ballbesitz gnadenlos mit Würfen ins leere Tor bestraft“, sagte Feldmann.
Er sei aber sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Das macht Hoffnung für die demnächst anstehenden wichtigen Partien, in denen es gegen die anderen Teams geht, die mit uns um den Klassenerhalt kämpfen“, betonte der Coach nach diesem für die Tabelle völlig belanglosen Spiel.
„Wir haben in der Abwehr viele Zweikämpfe gewonnen und im Angriff im Gegensatz zu den letzten Partien nie einen siebten Feldspieler gegen den Torhüter eingetauscht“, betonte Feldmann. „Im Angriff gab es aber weiterhin viele Ballverluste, die dann mit Kontern bestraft wurden.“
Trotzdem blieb die Partie völlig offen und abwechslungsreich. Die Ferndorfer drehten sogar zweimal einen Rückstand von drei Toren in einen eigenen Vorsprung. Zunächst von 6:9 auf 10:9, und in der 2. Halbzeit noch einmal nach 17:17 und 18:21 in einen 22:21-Vorteil. Danach ging es ausgeglichen bis zum 27:27 in der Schlussphase.
Einen sehr guten Tag hatte Jan Wicklein erwischt. Er erzielte mit 15 Treffern, davon sieben von acht möglichen Siebenmetern, allein mehr als die Hälfte aller TuS-Treffer.
TuS Ferndorf 2.:Michel, Graf, Taday; Schneider, Barth, Dischereit (1), Weigelt (1), Sorg (5), Klein (1), Wicklein (15/7), Ronge (2), Scholemann (1), Baust (2)
VfL Eintracht Hagen 2 – TuS Bommern 26:26
Im letzten Heimspiel der Vorrunde gab es ein Unentschieden gegen den TuS Bommern. Der Anfang des Spiels gehörte uns. Wir standen gut in der Abwehr, zwangen den Gegner zu Fehlern und verwandelten diese Ballgewinne zu schnellen Toren. So stand es nach 15 Minuten 10:5 für uns.
Danach ließen die Kräfte bei uns etwas nach. In dieser Phase verwerfen wir freie Würfe oder leisten uns unnötige technische Fehler. Leider fehlen uns verletzungsbedingt weiterhin wichtige Rückraumspieler um das Tempo mit der nötigen Qualität über 60 Minuten hochzuhalten. Halbzeitstand 14:13.
Im zweiten Durchgang zeigte sich ein ähnliches Bild. Gut heraus gespielte Chancen blieben ungenutzt. Allein fünf Siebenmeter ließen wir liegen. Die vielen Unterzahlsituationen nutzen die Bommeraner aus und führten in der 53. Minute 20:23. Doch in den Schlussminuten waren wir wieder da, wir kämpften um jeden Ball und belohnten uns. Sechs Sekunden vor Ende erzielte Theo Bürgin das Tor zur Führung (26:25). Bommern spielte schnell nach vorne und holten mit der Schlussirene einen „fragwürdigen“ Siebenmeter raus. Felix Groß verwandelte diesen souverän zum Ausgleich 26:26.
Ich war heute mit unsere Wurfqualität nicht zufrieden und es gab Situationen in denen wir schlauer agieren müssen. Loben möchte ich den Einsatz und die Emotionen der gesamten Mannschaft!
Danke an die Zuschauer für die tolle Stimmung. Das hat richtig Spaß gemacht!
Das war der Spielbericht aus Sicht des Hagener Trainers Pavel Prokopec.
HTV Hemer – HSG Gevelsberg/Silschede 22:26 (10:11)
Das war eine bittere Niederlage für den HTV Hemer, der nach der 22:26-Heimpleite gegen die HSG Gevelsberg/Silschede für die Abstiegsrunde planen kann. Zunächst sah es aber nach einem Erfolg der Heimmannschaft aus. Über 3:1 und 4:2 lagen die Schützlinge von Trainer Pedro Alvarez bereits mit 7:4-Toren vorn, ehe die Gäste das Spiel durch einen 0:4-Lauf drehten. Beim 7:8 lag die HSG das erste Mal vorn und gab die Führung bis zum Spielende auch nicht mehr ab. Beim Stand von 10:11 ging es in die Pause. Und nach dem Wechsel lief im Angriff des HTV nicht mehr viel zusammen. Zwischen Minute 30 und 47 trafen die Hausherren nur ganze fünf Mal ins Gevelsberger Tor. So wurde aus einem 14:15 ein 18:23 für die HSG, die dann die Führung sicher ins Ziel brachte und einen überraschenden 22:26-Sieg feierte. Bislang hatte die HSG bei fünf Auswärtsspielen nicht einen einzigen Punkt geholt. Die Hemeraner Abwehr bekam den Torjäger Josip Jukic, der gleich elfmal für Gevelsberg traf, nicht in den Griff. Bei Hemer führten Johannes Brieden (8) und Bastian Frenzel (7/4) die Torschützenliste an.
VfL Handball Mennighüffen – Wochenende 22-23.1.2022
VfL Handball Mennighüffen – Wochenende 22-23.1.2022
Sa 17.45Uhr TuS 97 Bielefeld – VfL 1. Herren 25:25
So 10.00Uhr VfL 5. Herren – VfL Herford 4 23:14
Sa 19.30Uhr HB Ibbenbüren -A-Jgd. JSG Lömo 30:18
TuS 97 Bielefeld – VfL 1. Herren 25:25 (12:13)
Der VfL startete optimal in dieses Kreisderby. Nach sieben Minuten lagen die Schützlinge von Trainer Tomek Tluczynski mit 1:5-Toren vorn. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Fynn Walter schon drei Buden erzielt. Über 4:8 und 6:10 bestimmten die Gäste die Partie. In der Folgezeit gelangen dem TuS drei Treffer hintereinander und in der 23.Minute hatten die Gastgeber beim 9:10 den Anschluss geschafft. Über 10:12 und 11:13 lag der VfL beim Pausenpfiff knapp mit 12:13-Toren vorn. Und zu Beginn des zweiten Durchgangs hatte unsere Truppe im Angriff zunächst Ladehemmung. Es dauerte sechs Minuten, bevor Fynn Walter das 14:14 erzielte. Und dann konnte sich keine Mannschaft mehr richtig absetzen. Bis zum 18:17 lag der TuS immer mit einem Treffer vorn. Dann zog der VfL vom 20:20 auf 20:22 davon und blieb in den letzten zehn Minuten trotz dreier Zeitstrafen immer mit einem Tor vorn. Die Hausherren glichen dann 23 Sekunden vor dem Ende zum 24:24 aus. Tomek nahm dann für den letzten Angriff Torhüter Tobias Bekemeier aus dem Tor und brachte den siebten Feldspieler. Und als Finn Heinemann sechs Sekunden vor dem Ende den 24:25-Führungstreffer markierte, war der Sieg doch fast perfekt. Aber leider nur fast, denn in der letzten Sekunde glückte Philipp Eliasmöller mit einem Weitwurf ins leere VfL-Tor doch noch der ganz glückliche 25:25-Ausgleichstreffer. Während beim VfL Fynn Walter eine überragende Partie bot, glänzte bei den Hausherren Routinier Nils Grothaus.
Tore: Fynn Walter (7), Daniel Danowsky (5/2), Tim Huckauf (4/1), Mats Köster (3), Arne Kröger (3), Finn Heinemann (2) und Marcel Schumann (1).
VfL 5. Herren – VfL Herford 4 23:14 (9:7)
Durch einen klaren 23:14-Sieg über den Tabellenzweiten VfL Herford 4 festigte die fünfte Mannschaft des VfL ihren Platz in der Spitzengruppe in der 1.Kreisklasse. Aber zunächst sah es gar nicht nach einem klaren Erfolg der Steffen-Sieben aus. Nach dem der VfL eine 2:0-Führung vorgelegt hatte, führte Herford in der 22.Minute mit 4:6. Bis zum Pausenpfiff kassierte der überragende Torhüter Jochen Held nur noch ein Gegentor und so wurden beim Stand von 9:7 die Seiten gewechselt. Und nach der Pause kamen die Hausherren, die auf ihren Torjäger Jörg Tiemann verzichten mussten, dafür aber auf drei Spieler der männlichen A-Jugend zurückgreifen konnten, so richtig ins Rollen. Durch einen 7:2-Lauf lag der VfL in der 46.Minute mit 16:9-Toren und gewann am Ende klar mit 23:14-Toren.
Torschützen: Michael Schaaf (5/3), Fabian Cardinal (5), Holger Beck (4), Christian Bröderhausen (3), Justus Böttcher (2), Andre Steffen (2), Andre Busse (1) und Arndt Viering (1).
mA-Jgd. JSG HB Ibbenbüren – JSG Lömo 30:18 (16:9)
Beim Tabellenzweiten Ibbenbüren kam die Truppe von Trainer Miklas Bröhenhorst mächtig unter die Räder. Lediglich in der Anfangsphase schien die JSG Lömo mithalten zu können, als sie mit 0:1 und 1:2 in Führung ging. Bereits in der 11.Minute konnte es nur noch Schadensbegrenzung heißen, denn zu diesem Zeitpunkt lag Ibbenbüren bereits mit 7:3-Toren vorn. Über 10:4 und 15:8 wurden beim Stand von 16:9 die Seiten gewechselt. Und auch in Durchgang zwei lief für die JSG Lömo nicht viel zu zusammen. Ibbenbüren erhöhte ständig die Führung und siegte am Ende sehr deutlich mit 30:18-Toren. Bei der JSG führte Jannik Lindemeier die
Rückblick auf den letzten Oberligaspieltag
Rückblick auf den letzten Oberligaspieltag
Am letzten Spieltag gab es in den beiden Gruppen der Oberliga Spitzenspiele. Und jeweils blieben die Auswärtsmannschaften siegreich.Während in der Gruppe 1 Tabellenführer CVJM Rödinghausen den Gästen aus Loxten klar mit 22:28-Toren unterlag, setzte sich in der Gruppe 2 der Tabellenführer VfL Gladbeck beim Soester TV ganz knapp mit 32:33 durch und verteidigte seinen Platz an der Sonne.
Unsere Truppe zeigte gegen den Tabellenletzten TV Isselhorst in der zweiten Hälfte eine beeindruckende Leistung. Den zweiten Durchgang entschied der VfL klar mit 22:9-Toren für sich und schickte den Aufsteiger mit einer 33:18-Klatsche auf die Heimreise. Dabei gab es aber auch einen Wermutstropfen, denn Marvin Vieregge verletzte sich kurz nach seiner Einwechselung schwer und fällt mit einem Innenbandriss für mindestens sechs Wochen aus. Wenn unsere Truppe nach Beendigung der Vorrunde in der Abstiegsgruppe landet, nähme sie auf jeden Fall 8 Pluspunkte mit. Sollte der Truppe von Trainer Tomek Tluczynski am kommenden Wochenende die Revanche beim TuS 97 Bielefeld für die dumme 27:28-Heimnuiederlage gelingen, könnte der vierte Platz noch drin sein.
In der Vorrunde Gruppe 2 scheint die Vorentscheidung gefallen zu sein. Während der VfL Gladbeck, der Soester TV, VfL Eintracht Hagen 2 und der TuS Bommern wohl in der Aufstiegsrunde weiterspielen werden, kämpfen der HVT Hemer, TuS Ferndorf 2, die HSG Gevelsberg/Silschede, der HSC Haltern/Sythen und Tura Bergkamen um den Klassenerhalt. Wenn der VfL Gladbeck auch noch das Heimspiel gegen VfL Eintacht Hagen für sich entscheiden könnte, geht die Deffte-Sieben mit 11:1-Punkten in die Aufstiegsrunde.
Gruppe 1
TuS Möllbergen – TuS Brake 21:21 (10:10)
Es war ein reines Trainingsspiel, da Möllbergen in der Aufstiegsrunde landen wird und der TuS Brake gegen den Abstieg spielt. Trotzdem überraschte der Aufsteiger aus dem Bielefelder Norden mit einer ausgezeichneten Leistung und hatte beim 21:21-Unentschieden lange Zeit den Sieg vor Augen. Dagegen enttäuschte der Tabellendritte Möllbergen auf der ganzen Linie. Die Gäste legten eine 1:3 und 4:7-Führung vor, ehe die Torge-Sieben durch einen 4:0-Lauf beim 8:7 das erste Mal vorne lag. Über 10:8 ging es beim 10:10-Unentschieden in die Pause. In der zweiten Hälfte wechselte die Führung des öfteren. 13:15, 17:15, 19:20 und 20:21 lauteten die Zwischenstände. 58 Sekunden vor dem Ende gelang Sebastian Berg der Ausgleichstreffer für Möllbergen. Dreißig Sekunden vor dem Abpfiff nahm Brakes Trainer Siggi Jedrzej die Auszeit, aber in der verbleibenden Restspielzeit gelang den Gästen kein Treffer mehr. Während beim TuS Brake Moritz Eichelsbacher (10//7) und Rene Lorge (4) die Torschützenliste anführten, trafen beim TuS Leon Richter (7), Sebastian Berg (3) und Federic Altvater (3) am besten.
CVJM Rödinghausen – Sportfreunde Loxten 22:28 (12:14)
Die Frösche aus Loxten werden immer besser und stürzten den CVJM Rödinghausen vom Thron. Eine starke Deckungsleistung und ein tolles Debüt von Neuzugang Gerrit Jungmann sorgten für die klare 22:28-Revanche. Gerrit Jungmann kam erst in Durchgang zwei aufs Parkett und er sorgte mit fünf Treffern für den glatten Erfolg. Bis zur 24.Minute war für den CVJM die Welt noch in Ordnung. Der Tabellenführer hatte durchgängig geführt und lag zu diesem Zeitpunkt noch mit 11:10-Toren vorn. Danach kippte die Partie und beim Stand von 12:14 ging es in die Kabinen. Beim 14:14 war wieder alles offen, aber danach dominierten die Gäste das Spiel. Innerhalb von fünf Minuten erhöhten die Frösche auf 14:19 und ließen sich dann nicht mehr von der Siegerstraße verdrängen. Die Hausherren kamen nur noch bis auf drei Treffer heran. Über 18:21, 19:22 und 20:23 siegte Loxten verdient mit 22:28-Toren und löste den CVJM an der Tabellenspitze ab. Für den CVJM trafen Malte Heininger (8/3) und Corbinian Krenz (7) am besten. Bei Loxten führten Marlon Meyer (6), Maxi Harnacke (6), Simon Schulz (5) und Gerrit Jungmann (5) die Torschützenliste an.
Gruppe 2
TuS Ferndorf 2 – VfL Eintracht Hagen 2 34:37 (16:18)
Zwischen den Reserveteams des TuS Ferndorf und des VfL Eintracht Hagen entwickelte sich ein unterhaltsames Match mit Testspielcharakter, weil der Ausgang der Partie von 34:37 für den weiteren Verlauf der Saison völlig belanglos war. Ferndorf war besonders gehandicapt, weil gleich sechs Spieler der Stammformation fehlten. Leon Sorg war der einzig verbleibende Rückraumspieler. Trainer Michael Feldmann meinte nach der Partie: „Wir haben uns zwar vorne ganz gut angestellt, aber in der Abwehr war es zu wenig“. Bereits nach 13Minuten beim Stand von 3:9 nahm der Ferndorfer Coach seine Auszeit. Danach verkürzte der TuS innerhalb von acht Minuten auf 10:11. Und Ferndorf blieb bis zur 38.Minute beim Stand von 20:22 dran, ohne dabei einmal auszugleichen. Danach häuften sich die Fehler und beim 22:28 war das Spiel gelaufen. Über 24:30 und 30:36 fuhr der Tabellendritte aus Hagen einen lockeren 34:37-Sieg ein. Bei Ferndorf trafen Jan Wicklein (7/3), Kevin John (6), Leon Sorg (6) und Marc Weigelt (6) am besten. Für Hagen waren Jan Beemsterboer (12/3) und die Leihgabe aus der ersten Mannschaft, Luca Klein (8), am erfolgreichsten.
TuS Bommern – HTV Hemer 29:25 (14:12)
Hemer wollte sich mit einem Sieg beim Tabellenvierten TuS Bommern die Möglichkeit auf den direkten Klassenerhalt offen lassen. Aber zwischen der 30. und 47.Minute zog der TuS den Gästen mit einer sehr guten Defensivarbeit den Zahn. Bommern legte eine schnelle 3:0-Führung vor und blieb bis zum 5:2 tonangebend. Danach wurden die Angriffe zu schnell abgeschlossen und einige technische Fehler brachten Hemer zurück ins Spiel. Beim 8:9 und 10:11 lagen die Gäste knapp vorn. Beim Stand von 14:12 ertönte der Halbzeitpfiff. Nach der Pause brach innerhalb von 17Minuten das Unheil über den HTV herein. Über 18:13 und 21:16 setzte sich der TuS bis auf 24:18 ab und hatte das Spiel vorzeitig entschieden. Hemer traf in den siebzehn Minuten mal gerade sechsmal ins gegnerische Tor. Die Hausherren kamen dann nicht mehr in Gefahr und hatten die Qualifikation für die Meisterrunde bei jetzt sechs Punkten Vorsprung und noch fünf bzw. vier anstehenden Partien so gut wie sicher. Für Bommern trafen Maximillian Büchel (7), Ole Vesper (4) und Felix Groß (4) am besten. Kai Funke feierte nach langer Verletzungspause ein gelungenes Come-Back und trug sich zweimal in die Torschützenliste ein. Bei Hemer führten Bastian Frenzel (8/4), Philipp Trattner (6) und Ni klas Voss (5) die Torschützenliste an.
Soester TV – VfL Gladbeck 32:33 (16:14)
Der VfL Gladbeck gewann nicht nur das Spitzenspiel in Soest knapp und glücklich mit 32:33, sondern er geht auch mit einem deutlichen Vorsprung in die Meisterrunde. Nach den bisherigen Spielen nimmt die Truppe von Trainer Deffte 9:1-Punkte mit in die Aufstiegsrunde. VfL Eintracht Hagen 2 (3:5-Zähler) und der Soester TV (4:6-Punkte) sind dann schon abgeschlagen. Die Fans sahen ein echtes Spitzenspiel. 65 Tore gab es zu bejubeln, die Führung wechselte ständig und während der gesamten Partie konnte sich kein Team mit mehr als zwei Toren absetzen. Ganz dramatisch ging es dann in den letzten sechs Minuten zu. In der 54.Minuten lagen die Hausherren noch mit 31:30-Toren vorn. Dann blieb Soest vier Minuten lang ohne Torerfolg. Neunzig Sekunden vor dem Ende erhöhten die Gäste auf 31:33. Zwanzig Sekunden später gelang dem Soester TV der Anschlußtreffer zum 32:33. Gladbeck vertändelte seinen letzten Angriff und plötzlich ergab sich für den TV doch noch die Möglichkeit zum Ausgleich. Trainer Max Loer nahm 26 Sekunden vor dem Ende die Auszeit, um sein Team noch einmal einzustellen. Aber der Angriff brachte nicht den gewünschten Erfolg und die Gäste feierten den 32:33-Auswärtssieg.
Presseberichte 22./23.01.2022
VfL Handball Mennighüffen – Wochenende 22.23.1.2022
Unsere erste Mannschaft besiegte den Aufsteiger TV Isselhorst sehr deutlich mit 33:18 und nimmt jetzt auf jeden Fall mindestens acht Punkte mit in die Abstiegsrunde. Unsere A-Jugend verpasste gegen die TG Hörste den zweiten Saisonsieg und unterlag völlig unnötig mit 18:20-Toren.
So 17.00Uhr VfL 1. Herren – TV Isselhorst 33:18
Sa 13.30Uhr A-Jgd. JSG Lömo – TG Hörste 18:20
VfL 1. Herren – TV Isselhorst 33:18 (11:9)
Lange Zeit sah es nicht nach einem klaren Erfolg des VfL aus. Die Gäste nahmen Arne Kröger von der ersten Minute an durch eine Manndeckung aus dem Spiel und diese Maßnahme schmeckte den Grünen gar nicht. Der VfL ging zwar mit 4:1 in Führung, doch danach kam der Aufsteiger aus Isselhorst besser in die Partie und lag beim 5:6 das erste aber auch das letzte Mal in Führung. Durch einen 3:0-Lauf setzte sich der VfL auf 8:6 ab und ging mit einer 11:9-Führung in die Kabine. Zuvor hatte sich der gerade eingewechselte Marvin Vieregge am Knie verletzt und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Nach der Pause spielte der VfL groß auf und Isselhorst ging mit fliegenden Fahnen unter. Vater des klaren Sieges war unser Torhüter Tobias Bekemeier. Er war nicht mehr zu bezwingen und hielt fast jeden Torwurf der Gäste. Zudem parierte er auch noch zwei Siebenmeter. Und durch einen feinen 10:2-Lauf setzte sich der VfL deutlich auf 22:11 ab. Gleich zwölf Angriffe hintereinander schloss der VfL mit einem Torerfolg ab. Beim 30:15 führte die Truppe von Trainer Tomek Tluczynski mit fünfzehn Treffern Vorsprung. Am Ende bejubelten die wenigen Fans einen 33:18-Kantersieg.
Tore: Daniel Danowsky (8/5), Mats Köster (7), Fynn Walter (6), Arne Kröger (4), Tim Huckauf (4), Marco Büschenfeld (2) und Marcel Schumann (2).
JSG Lömo – TG Hörste 18:20 (9:12)
Das Hinspiel hatte die A-Jugend in Hörste sehr deutlich mit 22:34-Toren verloren und somit brannten die Schützlinge von Trainer Miklas Bröhenhorst auf die Revanche. Doch in Durchgang eins zeigte der VfL-Angriff zu viel Respekt von der guten Abwehr der Gäste. Bis zum 5:4 in der 14.Minute lagen die Hausherren vorn. Danach gelang ihnen zehn Minuten lang kein Treffer mehr, was Hörste zu einer 6:10-Führung nutzte. Beim Stand von 9:12 wurden die Seiten gewechselt. Und zu Beginn der zweiten Hälfte hatte der Angriff der JSG wieder Ladehemmung. In der 37.Minute führten die Gäste dann klar mit 10:15-Toren. In der Folge wurden die Hausherren endlich wach, verkürzten auf 13:15 kamen dann aber nicht näher als bis auf zwei Treffer heran. Über 14:16 und 16:18 siegte Hörste am Ende mit 18:20-Toren. In dieser Partie war mehr für die A-Jugend unserer JSG mehr drin.
Tore: Felix Limberg (4), Justus Böttcher (4), Fabian Cardinal (4), Justin Gorke (3), Joel Lindemeier (2) und Lennart Fransmeier (1).
Vorschau und Rückblick auf den letzten Oberligaspieltag
TuS Brake – VfL Mennighüffen
Die Braker dürften den Sprung in die obere Tabellenhälfte – und damit den vorzeitigen Klassenerhalt – bei sieben Punkten Rückstand auf den TuS 97 kaum mehr schaffen. In die demnach zu erwartende Abstiegsrunde könnte etwas unerwartet Mennighüffen folgen, dessen Partie gegen Harsewinkel inzwischen dreimal coronabedingt verlegt wurde. Mennighüffen hinkt also nicht nur den Erwartungen, sondern auch dem Spielplan hinterher.
Für Brake gilt es, möglichste viele Punkte mit in die Abstiegsrunde zu nehmen – also auch zwei gegen Mennighüffen. Das wird allerdings, so schätzt es Brakes Sportlicher Leiter Lucas Tiemann ein, nicht so ganz einfach werden: „Kreisläufer Patrick Welge hat in der Weihnachtspause seinen Dienst aus gesundheitlichen Gründen quittiert, Rückraumspieler Nils Buschmann soll möglichst auch nicht mehr spielen. Das macht es natürlich nicht besser.“ Ein Sieg wäre somit ein echter Coup im Abstiegskampf.
TuS Brake – VfL Handball Mennighüffen 22:28 (11:19)
Das war ein ganz wichtiger, aber auch souveräner Sieg des VfL beim Aufsteiger TuS Brake. Sollten sich beide Teams nach der Vorrunde in der Abstiegsrunde wiedersehen, nähme der VfL 4:0-Punkte mit in die nächste Runde, während der TuS aus dem direkten Vergleich mit dem VfL 0:4-Zähler auf dem Konto hätte.
Am Samstag führten die Hausherren nur einmal, nämlich beim 5:4 in der 10.Minute. Danach kam VfL-Torhüter Tobias Bekemeier auf Touren (17 Paraden) und der VfL setzte sich über 9:12 bis zur Pause auf 11:19 ab. Diesmal verwerteten die VfL-Angreifer ihre Chancen konsequent. In der 54.Minute kam Brake noch einmal bis auf 21:25 heran, aber durch drei Tore in Folge machte der VfL den Sack zu. Beim VfL trafen Tim Huckauf (7/1), Arne Kröger (6), Mats Köster (6) und Marcel Schumann (4) am besten. Bei Brake führten Luis Merschieve und Moritz Eichelsbacher mit jeweils fünf Treffern die Torschützenliste an.
Sportfreunde Loxten – TuS 97 Bielefeld
Im Hinspiel gab es einen Schock für den Sportfreunde. Marian Stockmann verletzte sich bei seinem Wurf zum 14:18 für sein Team und blieb auf dem Hallenboden liegen. Die bittere Diagnose – Kreuzbandriss. Am Ende des Hinspiels kam der TuS noch zu einem nicht erwarteten 25:25-Unentschieden. In der Rückrunde möchte Trainer Pierre Limberg mit seiner Truppe noch einmal für eine Überraschung sorgen. Dabei setzt er auf seinen Keeper Pascal Welge und Torjäger Tim Weischer. Die Sportfreunde, die 400Fans in die Sporthalle lassen dürfen, brennen auf eine Revanche.
Sportfreunde Loxten – TuS 97 Bielefeld 34:24 (18:15)
Im zweiten Vergleich zwischen Loxten und dem TuS waren die Jürmker chancenlos. Während die Truppe von Trainer Pierre Limberg in Durchgang noch gut mitgehalten hatte, wurde sie in der zweiten Hälfte von den Fröschen überrollt. Beim 5:6 lag der TuS das letzte Mal vorn. Bis zur Pause hatten sich die Sportfreunde eine 18:15-Führung erarbeitet. Nach der Pause brach das Unheil über die Gäste herein. Schnell hatte Loxten auf 21:15 erhöht und lag dann in der 45.Minute beim 29:19 mit zehn Buden vorn. Die Abwehr der Hausherren mit ihrem überragenden Torhüter Marco Possehl (15 Paraden) ließen in Durchgang zwei nur noch neun Gegentore zu und siegten ganz klar mit 34:24. Die zweite Hälfte entschieden die Frösche mit 16:9 für sich.
Während bei Loxten Maxi Harnacke (11), Simon Schulz (9/2) und Aaron Von Ameln (6) die Torschützenliste anführten, traf beim TuS Tim Weischer (6 Treffer) am besten.
Gruppe 2
HC TuRa möchte Hinspiel-Sieg gegen Bommern wiederholen
„Wir haben uns bei der Videokonferenz des Handballverbandes Westfalen für eine Weiterführung des Spielbetriebs in der Oberliga ausgesprochen und bestreiten demnach auch das fällige Punktespiel in Bommern“, gab Thomas Rycharski, Trainer des HC TuRa Bergkamen, im Gespräch bekannt. So stellt der HC TuRa sich am Freitagabend auswärts dem Tabellenvierten TuS Bommern.
Trotz der Pause will der HCT den Schwung aus den letzten beiden gewonnenen Partien gegen Ferndorf und Hemer mitnehmen in das Bommern-Spiel. „Wir haben gut trainiert mit fast vollzähligem Kader“, gibt sich HCT-Trainer Tomas Rycharski zuversichtlich. Einzig Mirko Kauer (Knie-OP) fehlte, Hendrick Hoppe ist im Aufbautraining. Torhüter Marvin Banaschak steht wieder zur Verfügung. Ein Neuer, genauer gesagt ein Rückkehrer, läuft auch wieder für die TuRaner auf, gibt sein Debüt in Bommern – David Honerkamp, ein schneller Rückraumspieler, spielte zuletzt in Kinderhaus, und will mithelfen, den Kampf des HCT um den Klassenerhalt erfolgreich zu bestehen.
Das Hinspiel gegen Bommern gewann Bergkamen im September letzten Jahres 29:26. Das gilt es zu wiederholen. Stimmt die Deckungsleistung, kann es auch gut nach vorne gehen, um dann zu den notwendigen Toren zu kommen – wie im Hinspiel. Mit der Partie gegen Bommern beginnen für den HC TuRa die Spiele, wo man punkten muss, um in sichere Gefilde zu kommen. Viel mehr noch anschließend gegen Gevelsberg, Haltern und Ferndorf.
TuS Bommern – HC TuRa Bergkamen 25:32 (11:16)
Ein starker Auftritt der TuRa-Oberligamänner in Bommern, der wurde mit einem deutlichen Auswärtserfolg, dem dritten Sieg in Folge, belohnt. Nach den Erfolgen gegen Ferndorf und Hemer kamen am Freitagabend zwei wichtige Zähler dazu, sodass die Rycharski-Truppe jetzt Anschluss an das Mittelfeld gefunden hat. Jetzt folgen zwei Heimspiele gegen Gevelsberg und Haltern, wo man sich weiter positiv in Szene setzen kann, ja muss.
Nach ausgeglichenem Spielverlauf in der ersten Viertelstunde brachte Niklas Domanski seine TuRaner nach 19 Minuten erstmals mit 9:8 in Führung. Damian Nowaczyk und David Honerkamp erhöhten auf 11:8. Der Neuzugang war bis zur Pause noch zwei weitere Male erfolgreich und stellte das Ergebnis auf 16:11. Zu Beginn von Halbzeit zwei blieb Bergkamen auf der Siegerstraße – Domanski und Honerkamp erhöhten auf 18:11 (33.). Eigentlich schon eine Vorentscheidung. Dann kam der große Auftritt von Damian Nowaczyk, der sich von der 44. bis 53. Minute noch vier weitere Male in die Torschützeliste eintragen konnte. Den Schlusspunkt setzte Lauritz Wefing. Am Ende großer Jubel beim HC TuRa.
TuRa-Trainer Thomas Rycharski: Das war ein ganz wichtiger Sieg, zudem hochverdient. Er sollte unser Selbstvertrauen weiter steigern. Wir müssen auf diesem Level jetzt weiter machen. Die nächsten Spiele sind ebenso wichtig. Der Sieg, die Siege zuletzt sind auch ein Ausdruck besserer Trainingsbeteiligung. Wir hatten zuletzt 18, 19 Spieler beim Training. Da lässt sich vieles trainieren, was sich dann im Spiel gut umsetzen lässt. In Bommern waren wir bis auf die ausgeglichene erste Viertelstunde das bessere Team. Unsere Deckung stand. Wir sind auch nach der frühen Roten Karte gegen Terbeck nicht aus dem Tritt gekommen. Wir als Trainerteam sind hochzufrieden über den Auftritt der Mannschaft. Neuzugang David Honerkamp hat gezeigt, dass er uns weiterhelfen kann.
HC TuRa: Walter, Banaschak; Nowaczyk 7, Roßfeldt, Fülber 1,Terbeck 4, Webers, Wefing 3, Trost 5, Domanski 8, Honerkamp 4, Saarbeck, Rotert.
Bommerns Trainer Krefter sprach von einem blutlerren Auftritt seiner Truppe, bei der Felix Groß und Maximillian Büchel mit jeweils fünf Treffern die Torschützenliste anführten.
VfL Eintracht Hagen II – HTV Hemer
In der Halbzeitpause hat er schon wieder ein paar Trickwürfe gezeigt: Jonas Brieden, mit bislang 40 Saisontreffern einer der gefährlichsten Torschützen beim Handball-Oberligisten HTV Hemer, befindet sich mit seiner Knöchelverletzung auf dem Weg der Besserung. Wie hoch die Wertschätzung für den wurfstarken Rückraumspieler innerhalb der Mannschaft ist, zeigt auch die Tatsache, dass Routinier Philip Trattner im Testspiel gegen Drittligist TuS Volmetal (28:34) im Trikot von Brieden mit der Nummer 3 auflief. „Wir können Jonas nicht ersetzen, er gibt unserem Spiel mehr Qualität“, verdeutlicht auch HTV-Trainer Pedro Alvarez..
Brieden saß beim Testspiel gegen Volmetal zwar schon wieder mit auf der Bank, kam aber noch nicht zum Einsatz. „Ein bisschen Schmerzen spüre ich schon noch, ob es für einen Einsatz gegen Hagen reicht, weiß ich noch nicht“, sagt Brieden mit Blick auf die nach derzeitigem Stand noch angesetzte Wiederaufnahme der Meisterschaft am kommenden Samstag (19.30 Uhr) bei der Reserve des Zweitligisten VfL Eintracht aus der Nachbarstadt. Ob das Spiel überhaupt stattfinden kann, steht noch nicht fest. Der Handballverband Westfalen hat bekanntlich per Votum aufgefordert, über Fort- oder Aussetzung der Saison abzustimmen und will nach den bis zum heutigen Stichtag erwarteten Rückmeldungen der Vereine spätestens bis zum Ende der Woche mitteilen, ob und wie die Meisterschaft fortgesetzt werden soll.
Auch wenn der aktuell auf Rang fünf stehende HTV bei vier Punkten Rückstand zum Viertplatzierten TuS Bommern noch Chancen auf den direkten Klassenerhalt hat, rücken die Verantwortlichen auch die Teilnahme an der Abstiegsrunde ins Blickfeld. Sollte der HTV den direkten Klassenerhalt verpassen, bekäme das Team aufgrund der geltenden Spielordnung die gegen Teilnehmer der Aufstiegsrunde erzielten Punkte abgezogen.
„Das ist ärgerlich, aber so sind die Regeln und es ist ja auch insofern fair, weil so nur die Punkte gegen direkte Konkurrenten zählen“, sagt HTV-Kapitän Bastian Frenzel. Der HTV würde nach derzeitigem Stand zwei Zähler für den erreichten Sieg gegen Bommern einbüßen und ginge mit sechs Zählern in die Abstiegsrunde. Vor diesem Hintergrund ist gut möglich, dass Rückraumspieler Brieden sein Comeback noch vertagt und für die Partie gegen das Spitzenteam aus Hagen, das für die Aufstiegsrunde qualifiziert ist, geschont wird. „Für die wichtigen Spiele gegen Ferndorf und Gevelsberg-Silschede will ich dabei und wieder richtig fit sein“, sagt der 23-Jährige..
VfL Eintracht Hagen II – HTV Hemer 32:26 (16:14)
Ohne den kurzfristig wegen einer Erkältung fehlenden Teamkapitän Bastian Frenzel musste der HTV am Samstagabend improvisieren: Youngster Yannis Spiekermann übernahm die Rolle des Spielmachers. „Natürlich können wir die Qualität von ,Basti’ nicht ersetzen, aber wir haben das im Team gelöst. Und auch Yannis hat das stark gemacht“, stellte HTV-Trainer Pedro Alvarez heraus.Die Hemeraner spielten mutig und erfrischend auf: Die vom ehemaligen tschechischen Nationalspieler Pavel Prokopec trainierte Eintracht-Reserve geriet in Not und Rückstand – 3:6 (7.). Der HTV konnte diesen Drei-Tore-Vorsprung zunächst noch halten (6:9/14.), erzielte in den folgenden zehn Minuten aber nur ein Tor. Und so drehten die Gastgeber die Partie und kamen zu einer klaren Vier-Tore-Führung – 14:10 (24.). „Wir sind noch nicht so weit, dass wir konstant ein Niveau halten können und ermöglichen dem Gegner in unseren Schwächephasen immer viel zu viele einfache Tore“, analysierte Trainer Alvarez, dessen Mannschaft diesen 1:8-Negativlauf von der 14. bis zur 24. Spielminute letztlich nicht mehr kompensieren konnte.
Angeführt von einem überragenden Philip Trattner, der mit zehn Treffern zum gefährlichsten HTV-Werfer avancierte und einem starken „Comebacker“ Jonas Brieden zeigten die Hemeraner aber eine starke Moral und kämpften sich noch einmal heran. Beim 26:24 (54.) durch Brieden schien bei zwei Tore Rückstand eine packende Schlussphase möglich – aber hier fehlte den HTV-Aktionen dann die nötige Besonnenheit. „Das war zu hektisch, wir haben da zu viele Ballverluste“, bemängelte HTV-Trainer Alvarez. Und diese Unzulänglichkeiten wussten die Gastgeber zu bestrafen und zogen binnen 120 Sekunden spielentscheidend auf 29:24 (56.) davon.
Eintracht II: Vogt, Umejiego; Schlotmann (1), Funke (2), Pallasch (4), Knutzen (3), Kosakowski, Meier (3), Beemsterboer (8), Athanassoglou, Queckenstedt (2), Ingwald (6), Panisic (3), Vogt
HTV: A. Wizy, Jurakic, D. Bock; Brieden (7/4), Luzyna (1), Trattner (10), Brückner, Bjelanovic (1), Voß, Ostermann (2), Beuse, Sahlmann (1), Lübbering (1), Spiekermann (1), Schroth (2)
Pavel Prokopec (Trainer Eintracht Hagen): „Wir haben mit einer offensiven Abwehrvariante begonnen und Jonas Brieden zunächst überhaupt nicht in den Griff bekommen. Dann haben wir unser Tempospiel aufziehen können, haben besser verteidigt und das Spiel verdient gewonnen.“
Pedro Alvarez (Trainer HTV Hemer): „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, wobei ich mit dem Ergebnis und der Schlussphase nicht zufrieden bin. Wir haben in den letzten fünf Minuten abgebaut und zu viele Fehler gemacht. Sehr positiv ist, dass wir einen starken Gegner richtig beschäftigen konnten.“
Presseberichte 15./16.01.2022
VfL Handball Mennighüffen – Wochenende 15./16.1.2022
Unsere erste Mannschaft kann doch noch gewinnen. Der letzte Sieg liegt lange zurück, denn am 2.10.2021 gewann unsere Sieben beim TV Isselhorst mit 29:26-Toren. Im Rückspiel beim TuS Brake ging es um sehr viel, da wohl beide Mannschaften nach der Vorrunde in der Abstiegsrunde landen und da werden die Punkte aus der Vorrunde mitgenommen.
Die männliche A-Jgd. der JSG Lömo konnte sich im achten Saisonspiel endlich über den ersten Sieg freuen. Gegen die TSG Harsewinkel konnte die Truppe von Trainer Miklas Bröhenhorst voll überzeugen und siegte klar mit 31:24-Toren.
Unsere zweite Damenmannschaft kassierte zum Rückrundenstart bei der SG Bünde/Dünne eine unnötige 14:17-Niederlage.
Sa 19.00Uhr TuS Brake – VfL 1. Herren 22:28
Sa 17.00Uhr A-Jgd. JSG Lömo – TSG Harsewinkel 31:24
So 13.00Uhr SG Bünde/Dünne – VfL 2. Damen 17:14
TuS Brake – VfL 1. Herren 22:28 (11:18)
Der VfL gewann auch das Rückspiel beim TuS Brake klar mit 22:28-Toren und kam während der gesamten Partie nur zu Beginn einmal in Bedrängnis, als der TuS nach einem 2:4 innerhalb von vier Minuten mit 5:4 in Front ging. Das sollte dann aber die letzte Führung der Truppe von Trainer Siggi Jerdzej bleiben. Durch einen 0:3-Lauf zog der VfL auf 5:7 davon. Beim Stand von 7:9 schied beim TuS ihr Routinier Jan Ober mit einer Schulterverletzung aus und das tat den Hausherren weh. Beim 9:12 in der 22.Minute waren die Braker noch in Schlagdistanz. Danach erzielte unsere Truppe die nächsten fünf Treffer und lag dann klar mit 9:17 vorn. Beim Pausenpfiff führte die Truppe von Trainer Tomek Tluczynski deutlich mit 11:18-Toren. Und im zweiten Durchgang ließ der VfL nichts mehr anbrennen, erhöhte schnell auf 11:20 und lag in der 45.Minute mit 17:24 vorn. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Chancenauswertung, die in der Vergangenheit oft miserabel war, optimal. In der Folgezeit vergaben die Gäste dann kurzfristig drei hundertprozentige Gelegenheiten, wodurch der TuS in der 54.Minute noch einmal bis auf 21:25 herankam. Mats Köster, Tim Huckauf und Finn Heinemann trafen dann aber wieder ins Braker Tor und erhöhten auf 21:28. Damit war der ganz wichtige Sieg perfekt, denn wenn der VfL nach der Vorrunde in der Abstiegsrunde weiterspielt, würde unsere Truppe die 4:0-Punkte, die gegen den TuS Brake eingefahren wurden, mitnehmen.
Torhüter Tobias Bekemeier, der diesmal während der gesamten Partie im VfL-Tor stand, fand nach zehn Minuten ins Spiel und wurde dann immer stärker. Insgesamt zeigte er siebzehn Paraden und wehrte zwei Siebenmeter ab. Im Angriff zog Tim Huckauf als Mittelmann die Fäden und war dazu auch noch siebenmal erfolgreich. Unser neuer Kreisläufer Lasse Käber trug sich einmal in die Torschützenliste ein.
Torschützen: Tim Huckauf (7/1), Arne Kröger (6), Mats Köster (6), Marcel Schumann (4), Fynn Walter (2), Daniel Danowsky (1/1), Lasse Käber (1), Finn Heinemann (1).
Am kommenden Sonntag empfängt der VfL um 17.00Uhr den Tabellenletzten TV Isselhorst in der Mennighüffer Sporthalle. Ein weiterer Sieg ist Pflicht.
A-Jugend JSG Lömo – TSG Harsewinkel 31:24 (16:13)
Trainer Miklas Bröhenhorst war nach dieser Partie überglücklich. Sieben Spiele hatte sein Team in der Verbandsliga hintereinander verloren, aber in der Heimpartie gegen den Tabellenfünften TSG Harsewinkel wuchs seine Truppe über sich hinaus, zeigte eine tolle Leistung und siegte ganz klar mit 31:24-Toren. Und es war ein sogenannter Start-Ziel-Sieg. Unsere Truppe ging mit 6:3 und 12:9 in Führung, aber bis zum 13:13 blieben die Gäste dran. Dann setzte sich die JSG bis zur Pause auf 16:13 ab und hielt die TSG in der zweiten Hälfte auf Distanz. Bis zum 19:17 in der 42.Minute blieb es eng. Danach erhöhten die Hausherren auf 21:17 und blieben bis zum Ende auf der Siegerstraße. Über 24:19, 26:20, 27:21 kam die Truppe von Miklas Bröhenhorst zu einem auch in dieser Höhe verdienten 31:24-Sieg.
Der Trainer sah eine tolle 6:0-Abwehr seiner Truppe, hinter der sich Torhüter Justin Schütz Bestnoten verdiente. Im Angriff wurde schnell kombiniert und Jona David war von der Abwehr der Gäste nicht zu stoppen. Er traf gleich zehnmal ins TSG-Tor.
Des weiteren waren Justus Böttcher (7), Felix Limberg (5), Justin Gorke (3), Christian Bröderhausen (2), Lennardt Fransmeier (2), Jannik Lindemeier (1) und Tarek Meiners (1) erfolgreich.
SG Bünde/Dünne – VfL 2.Damen 17:14 (10:7)
Zum Rückrundenauftakt kassierte unsere zweite Damenmannschaft bei der SG Bünde/Dünne eine unnötige 14:17-Niederlage. Während die 6:0-Abwehr gut funktionierte, lief im Angriff wenig zusammen. Der Zug zum Tor fehlte laut Trainer Simon Harre völlig. Die Gastgeberinnen nahmen VfL-Torjägerin Melissa Reinert von der ersten Minute an durch eine kurze Deckung aus dem Spiel. Und als dann auch noch Sandy Grossmann in der 21.Minute disqualifiziert wurde, setzte sich Bünde bis zum Pausenpfiff auf 10:7 ab. Aber die Partie stand dann in der 47.Minute aus Messers Schneide, als die Gäste bis auf 15:14 verkürzt hatten. Dann aber hatte der VfL-Angriff in den nächsten elf Minuten Ladehemmung. Es gelang dem VfL bis zum Abpfiff nur noch ein Treffer und am Ende freute sich die SG über einen glücklichen 17:14-Heimsieg.
Tore: Melissa Reinert (4/1), Joleen Backs (5/1), Aileen Kleinedöpke (2), Pia Radkte (2) und Vanessa Held (1).
VfL Handball Mennighüffen Neuzugänge
VfL Handball Mennighüffen – Neuzugänge
Lasse Käber (19) ist ab sofort für den VfL Handball Mennighüffen spielberechtigt. Der Sohn unseres früheren Trainers Frank Käber wurde von der E- bis zur A-Jugend beim Bundesligisten TSV GWD Minden ausgebildet. Lasse spielte in der A-Jugend-Bundesliga und gehörte der Trainingsgruppe der Drittligatruppe in Dankersen an. In dieser Saison hat der gelernte Kreisläufer in der Bezirksligamannschaft der Mindener gespielt. Er absolviert zur Zeit ein freiwilliges, soziales Jahr beim Handballverband Niedersachsen.
Zudem freut man sich beim VfL auf den Rückkehrer Tim Held. Tim spielte bis zu seinem zweiten C-Jugendjahr beim VfL Viktoria, bevor er ebenso wie sein älterer Bruder Nicholas zum Bundesligisten TSV GWD Minden wechselte. Dort blieb er bis zu seinem 18.Lebensjahr, bevor er auf Veranlassung von Kai Bierbaum zum Verbandsliga HSG Porta Westfalica wechselte. Tim, der auf der halbrechten Rückraumposition angreift, spielte fünf Jahre beim Verbandsligisten und gehört inzwischen zu den Leistungsträgern der Portaner. Neben seiner Qualität als Torjäger hat er ein Auge für seine Mitspieler, die immer wieder vom ihm gut in Szene gesetzt werden. Er wird in de nächsten Wochen vierundzwanzig Jahre alt. Übrigens ist sein Vater Jochen immer noch als Torhüter unserer fünften Mannschaft beim VfL aktiv. Tim wird nach dieser Saison zum VfL wechseln.
Spielbericht 3.Herren
VfL Handball Mennighüffen Wochenende 18./19.12.2021
Sa 11.00Uhr VfL 3. Herren – TVC Enger 1 29:34
VfL 3.Herren – TVC Enger 1 29:34 (16:20)
Im letzten Meisterschaftsspiel des Jahres 2021 empfing die dritte Mannschaft des VfL in der Kreisliga A den Tabellenzweiten TVC Enger. Der VfL zeigte eine sehr gute Leistung, belohnte sich aber am Ende nicht mit einem Punktgewinn. Gleich viermal scheiterte die Truppe von Trainer Detlev Harre vom Siebenmeterpunkt. Bis zum 4:3 lagen die Hausherren vorn, aber danach drehte der Favorit aus Enger auf und warf eine 8:15-Führung heraus. Bis zum Seitenwechsel konnte der VfL bis auf 16:20 verkürzen. Und in der zweiten Hälfte kam der VfL immer näher heran. Beim 22:23 und 24:25 schien eine Überraschung möglich. Doch in diesen Phasen behielt Enger die Nerven und kam über 24:27, 26:29 und 27:30 zu einem 29:34-Auswärtssieg, der aber um einige Tore zu hoch ausfiel.
Tore für den VfL: Malte Bröhenhorst (10/3), Felix Limberg (4), Marvin Prescher (3), Miklas Bröhenhorst (3), Justus Böttcher (3), Fabian Cardinal (2/1), Lars Wülker (1), Dominic König (1), Daniel Reimer (1) und Bastian Bekemeier (1).